- -^-r-3:-^'*^ ^^" l->v^^^^ ARCHIV FÜR NATURGESCHICHTE. GEGRÜNDET VON A. F. A. WIE GM ANN, FOKTGESETZT VON W. F. ERICHSON, F. H. TROSCHEL UND E. VON HÄRTENS. HERAUSGEGEBEN Dr. P. Hilgendorf, CUSTOS DES K. ZOOLOG. MUSEUMS ZU BERLIN. ZWEIUNDFÜNFZIGSTEE J AHRGANG. Zweiter Band. Berlin 1886. Nicolaisclie Verlags-Bucliliandliin B. Stricker. Inhalt des zweiten Bandes. Erstes Heft. Seite Dr. Georg Pfeffer, Bericht über die wissenschaftliclien Leistungen im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. Allgemeines 1 Anatomie nnd Physiologie 2 Geographische Verbreitung 25 Cephalopoda 40 Pteropoda 45 Gastropoda 46 Acephala 85 Anna. Die BracMopoda folgen im nächsten Jahrgang. Ant. Reichenow, Bericht über die Leistungen in der Natur- geschichte der l^ängethiere während des Jahres 1885. Allgemeines 97 Geographische Verbreitung 106 Systematik 112 Ant. Reichenow, Bericht über die Leistungen in der Natur- geschichte der Vögel während des Jahres 1885. Geschichte, Litteratur, Museologie, Taxidermie . . . 145 Anatomie, Physiologie, Palaeontologie 148 Geographische Verbreitung, Zug, Faunistik .... 155 Biologie, Zucht, Pflege 183 Systematik 197 IV Dr. Oscar Boettger, Bericht über die Leistungen iu der Herpetologie während des Jahres 1885. Reptilia. Allgemeines 233 Anatomie (vergl. anch die einz. System. Abth.) 237 Ontogenie (do.) 242 Biologisches (do.) 246 Palaeontologisches (do.) 248 Faunistisches (do.) 251 Systematisches 262 Batrachia, Allgemeines 300 Anatomie (vergl. auch die einz. system. Abth.) 301 Ontogenie (do.) 305 Biologisches (do.) 306 Faunistisches (do.) 307 Systematisches 310 Dr. F. Hilgeudorf, Bericht über die Leistungen in der Ich- thyologie während des Jahres 1885. Allgemeines 332 Anatomie und Physiologie 333 Entwicklung , 352 Biologie 366 Nutzen und Schaden 370 Fischzucht 371 Faunen 373 Fossile Fische 385 Systematik 388 Zweites Heft. Dr. Ph. Bertkau, Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen im Gebiete der Cintomologie während des Jahres 1885. Allgemeines 1 Arachnoidea 52 Acarina 61 Pantopoda 75 Opiliones 75 Chernetina 77 Pedipalpi 77 Anthracomarti 77 Scorpiones 78 Araneae 80 Solifugae 94 Myriapoda 94 Peripatina 96 Chilognatha 98 Chilopoda 98 Insecta 100 Thysanura 100 Rhynchota . 102 Orthoptera 121 0. Genuina 124 0. Pseudoneiiroptera 126 Neuroptera 131 Diptera 132 Aphaniptera 152 Lepidoptera 163 Hymenoptera 205 Coleoptera 232 Anna. Der Bericht über die Crustaceen für das Jahr 1885 ist im nächsten Jahrgang zu finden. Drittes Heft. Dr. Erich Haase, Bericht über die Leistungen in der Natur- geschichte der Scilmoderiueii in den Jahren 1884 bis 1885. Allgemeines , 1 Anatomie 6 Entwicklungsgeschichte 18 Biologie 21 Expeditionen, Verbreitung, Faunen 24 Systematik recenter Formen 33 Fossile Formen 49 Dr. von Linstow, Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen in der Naturgeschichte der Helminthen im Jahre 1886. Allgemeines 61 Nematoden 72 öordiaceen 88 Acanthocephalen, Trematoden 90 Cestoden 95 Prof. Dr. M. Bi>aiin, Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen in der Naturgeschichte der freilebenden Würmer während der Jahre 1884—1885 Allgemeines (über alle Thierklassen) 103 Faunistik (hauptsächlich der niederen Thiere) .... 147 VI Ringelwürmer 160 Aberrante Formen 204 Plathelminthes 208 Prof. Dr. M. Braun, Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen in der Naturgeschichte der Afscidien wäh- rend des Jahres 1886. Anatomie und Entwicklung 219 Systematik und Faunistik 221 Prof. Dr. Karl Kraepelln, Jahi^esbericht über die Bryozoen für 1884 und 1885. Anatomie, Physiologie, Biologie 231 Systematik, Faunen 245 Palaeontologie 258 Dr. J, Dewitz, Bericht über die Botatorienliteratnr von 1882—1886. Bericht über die einzelnen Arbeiten (iu alphabetischer Folge) 263 Neue Arten und Gattungen 295 Dr. Ludwig Will, Bericht über die wissenschaftlichen Leistun- gen in der Naturgeschichte der Protozoen in den Jahren 1884 und 1885. Allgemeines 297 Faunistik 308 Fossile Protozoen 321 Rhizopoda 323 Sporozoa 335 Mastigophora 342 Infusoria . ; . . 363 -^H^ Bericht über die wissenscliaftliclieii Leistungen im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. Von Dr. Georg Pfeffer. Allgemeines. Conchologische Journale. Journal de Conchyliologie, herausgegeben von H. Crosse und P. Fischer. Vol. XXXIII. — Malakozoologische Blätter, herausgegeben von S. Clessin, Vol. VII u. VIII pt. — Jahrbücher der Deutschen Malako- zoologischen Gesellschaft, herausg. v. W. Kobelt, XII. Jahr- gang. — Nachrichtsblatt der D. M. Ges., XVII. — Journal of Conchology, Vol. IV. — Annales et buUetin de la societe malacologique de Belgique, XIX.; Proces verbaux des sceances de la societe royale malacologique de Belgique, XIV. — Bolletino de la Societa malacologica Italiana, Vol. XL — Bulletin de la societe malacologique de France, Vol. IL - P. Fischer setzt ein werthvolles „Manual de Con- chyliologie" fort bis zu den Scaphopoden. (j. W. Tryon hat den Band VII seines „Manual of Conchology" vollendet und beginnt nunmehr die Behandlung der Pulmonaten. Vom Martini-Chemnitz'schen Conchylien-Cabinet sind erschienen: Dohrn, Helix in Forts., Clessin, Planorbis, Pompholyx und Choanomphalus zu Ende, Physa in Forts. ; Löbbecke, Cancellaria in Forts.; Weinkauff, Rissoina und Rissoa zu Ende. Arch. f. Naturgescli. 52 Jahrg. Bd. U. H. 1, a 2 Dr. G e r g P f e f f e r : Ber. üb. die wissensch. Leistungen Besprechungen der Litteratur in den Fachzeit- schriften. Ferner E. v. Martens, Mollusca in Zoological Record und im Archiv für Naturgeschichte; Spengel und Kobelt im Jahresbericht, herausgegeben von der Zoolo- gischen Station. W. A. Herdmann, A phylogenetic Classification of animals, London 1885. Anatomie und Physiologie. (Anatomisch - physiologische Monographieen sind in erster Linie an der betreffenden Stelle des systematischen Theiles nachzusuchen, ferner bei den einzelnen Organ-Systemen.) Chemisclie Bestandtheile des Körpers. D. Barfurth kommt in seiner Arbeit: Vergleichende histochemische Untersuchungen über das Glycogen (Arch, mikr. Anat. XXV. pag. 259—404) zu folgenden Resultaten für die Mollusken: In der Niere enthält das Grenzepithel kein, die Muskeln wenig, das secernirende Epithel viel und die Bindesubstanzzellen am meisten Glycogen; ebenso in den Speicheldrüsen; in keiner Drüse fehlt es principiell. Die contractilen Muskelfasern selbst enthalten wenig, die zwischen ihnen liegenden Bindegewebszellen in ungeheurer Menge; die eigentlichen nervösen Elemente zeigen nur Spuren, dagegen sind die Bindesubstanzzellen ganz hervor- ragende Träger und Stapelplätze des Glycogens; in den Darm-Epithelien findet es sich entweder in den Cylinder- zellen oder in der Bindesubstanz. Die Leber ist nicht nur eine Fermentdrüse, sondern durch ihre hervorragende Gly- cogenfunction ein Analogon der Wirbelthierleber. Nach der Fütterung tritt das G. zuerst in der Bindesubstanz der Leber, kurz darauf in der des Fusses, dann nach und nach in den sog. Plasmazellen der übrigen Organe auf. — Ueber Einzelheiten ist die sehr vielseitige Arbeit selber einzusehen. Einen Auszug seiner Arbeit hat der Verfasser ver- im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 3 öffentlicht unter dem Titel: Ergebnisse vergleichend histo- chemischer Untersuchungen über das Glycogen. Verh. Nat. Ver. Bonn, 42. Jahrg. Sitzungsber. pag. 371—376. Blundstone, On the occurrence of Glycogen as a constituent of the vesicalar cells of the connective tissue of Molluscs. P. R. Soc. XXXVIII pag. 442-445. (J. R. Micr. Soc. (2) V pag. 986.) C. A. Mac Munn, Researches on Myohaematin and the Histiohaematins. P. R. Soc. XXXIX pag. 248—252. Vorkommen bei Mollusken. Spectra. — Ders., On the Chro- matology of the Blood in some Invertebrates. Q. J. Micr. Sei. XXV pag. 469—490. pls. XXXIII u. XXXIV. Bemer- kungen über das Blut von Helix aspersa, pomatia, Limnaea stagnalis und Paludina vivipara. Ferner eine Zusammen- stellung des bisher an Molluskenblut Beobachteten (Sepia, LoHgo, Octopus, Eledone, Helix, Arion, Limnaea, Planorbis, Doris, Tethys, Aplysia, Pleurobranchus und Anodonta). A. B. Griffiths, Chemico-Physiological Investigations on the Cephalopod Liver, and its Identity as true Pancreas. P. R. Soc. Edinb. XIII pag. 120—122. Chemie des Verdauungssaftes: E. Bourquelot, Re- cherches sur les phenomenes de la digestion chez les Mollusques Cephalopodes. Arch. Z. exp. (2) III pag. 1 — 74, pls. I -III. E. R. Lankester, Q. J. Micr. Sei. XXVI pag. 71—94. (J. R. Micr. Soc. (2) VI pag. 52.) lieber Marennin; s. pag. 8. 0. Hammarsten, Studien über Mucin und mucin- ähnliche Substanzen. Arch. Phys. Pflüger XXXVI pag. 373 bis 456. Der vom Mantel und Fuss abgesonderte Schleim ist Mucin. Ueber das Vorkommen von Achrooglycogen und Glycogen (auch am Ende des Winterschlafes) s. ebenda. C. F. W. Krukenberg, Vergleichend physiologische Vorträge IV. Grundzüge einer vergleichenden Physiologie der thierischen Gerüstsubstanzen. Heidelberg 1885, pag. 187 bis 269. Ueber Chitin, Conchiolin, Mucin, Byssus-Substanz, Tryptocollagen (Bestandtheil des Cephalopoden- Knorpels) und die Mollusken-Schalen. A* 4 Dr. Gre org Pf ef f er: Ber. üb. die wissensch. Leistungen C. F. W. Krukenberg, lieber das Vorkommen des Chitins. Zool. Anz. VIII pag. 412—415 (R. Micr. Soc. (2) V. pag. 984). Die Kiefer von Sepiola Rondeletii, Octopus, Ele- done, Sepia u. Loligo bestehen vorzugsweise aus Chitin u. wenig Eiweissstoif, bei Spirula Peronii betheiligen sich Chitin- membranen an der Septenbildung des Gehäuses, in der Schale von Argonauta Argo ist es nicht nachzuweisen, tritt aber bei Nautilus pompilius kräftig auf. Lingula hat Chitin als Hauptbestandtheil der Schalen und der Stiel- hülle. Die Schale von Mytilus hat ausser Kalk nur Ei- weiss und Conchiolin. Die Schnecken-Radula ist vielleicht chitinös. W. Krukenberg, lieber das Conchiolin und über das Vorkommen des Chitins bei Cephalopoden. Ber. Deutsch. Chem. Ges. XVIII. Jahrg. pag. 889-993. Die Eierschalen von Buccinum undatum L. und Murex trunculus L. be- stehen fast nur aus Conchiolin, die Cephalopoden-Schulpen, abgesehen vom Kalk, fast ganz aus Chitin. W. D. Halliburton, On the occurence of Chitin as a constituent of the cartilages of Limulus and Sepia. Q. J. Micr. Sei. XXV pag. 173—181. (S. auch Krukenberg, Zool. Anz. VIII pag. 413, Fussnote.) Allgemeine Physiologie. Vererbung. Schumann macht Zuchtversuche mit H. nemoralis, um die Vererbung der Binden zu beobachten, jedoch mit massigem Erfolg. Schriften Naturf. Ges. Danzig. pag. 232, 233. Lebensdauer, Waclisthuni und Variation. H. po- matia in der Gefangensch. fast 5 Jahre lebend, Kinkel in, Nachr. M. G. 79. 80. Arien lebt nach Simroth nicht über 1 Jahr. Sitz. Ges. Leipz. XI. Austern lebten vom 10. Dec. bis 25. Febr. nächsten Jahres ausser Wasser, das Schloss nach oben gekehrt. Verrill, How long will Oysters live out of water. Bull. U.-S. Fish Comm. V pag. 161. 162. — Nature XXXII pag. 494. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 5 Wachsthum von Ostrea und Mya. Ryder, Bull. U.-S. Fish. Comm. V pag. 129—131. Zwergformen von Landschnecken zusammen gestellt, Hazay, Jahrb. Mal. Ges. 1885. pag. 29. Variation von Helix; Schumann, Jahrb. pag. 97. Variation von Litorina unifasciata, je nachdem sie zur Ebbezeit trocken liegt oder nicht. Haacke, Z. A. VIII pag. 504. 505. Variation von Limnaea je nach Abwechselung von Trockenheit und Feuchtigkeit. Dodd, J. of Conch. IV pag. 304. Phosphorescenz. Mc Intosh, W. C. Phosphor- escence: Presidential Adress in Rep. Brit. Ass. 1885. pag. 1043 bis 1053 (Rev. Sc. V pag. 545— 552, Naturforscher. XVIII pag. 420). — Giglioli e Issel, Pelagos, saggi suUa vita e sui prodotti del mare. Firenze 1884. pag. 93 u. 109. — Hoyle, Artikel: Phosphorescence, Enc. Brit. XVIII pag. 813 u. 814. Einfliiss elektrisclier Reize auf das Herz; Ran- som, J. Phys. V pag. 261 — 341. — W. Biedermann, lieber die elektrische Erregung des Schliessmiiskels von Anodonta, Sitzb. Ak. Wien, Tom. 91 pag. 29— 96. 2 Taf. Einfluss der Temperatur. J. Frenzel, Temperatur- maxima für Seethiere. Arch. Phys. Pflüger XXXVI pg. 458 bis 466. Die Widerstandsfähigkeit der einzelnen Mollusken- Arten ist verschieden, 40^ C. ist für alle das Maximum. Erhöhung und schliesslich Abnahme der Pulsschläge bei Erhöhung der Temperatur bis zur Wärmestarre. Licht und Farbe. L. Camerano, Ricerche intorno alla distribuzione dei colori nel regno animali. Mem. Acc. Tor. XXXVI pag. 329—360. Taf I. u. IL (Mullusca pag. 348 349.) Descriptive Bemerkungen ohne neue Gesichtspunkte. Th. Eimer, Mittheilungen über die Zeichnungen der Säugethiere, Schmetterhnge und Mollusken im Tagebl. der 58. Naturforscherversammlung in Strassburg pag. 408. Abhängigkeit der Farbenbildung von der Temperatur, Simroth, Sitzb. Ges. Leipz. XI pag. 19—22. 6 Dr. G e r g P f e f f e r : Ber. üb. die wissensch. Leistungen V. Grab er, lieber die Helligkeits- und Farbenempfind- lichkeit einiger Meerthiere. Sitzb. Ak. Wien. Tom. 91 pag. 129—150. — Farbensinn von Rissoa octona; Grab er, ibid. pag. 144 bis 148. Chemische Reize. V. Grab er. Vergleichende Grimd- versuche über die Wirkung und die Aufnahmestellen che- mischer Reize bei den Thieren. Biol. Centralbl. V pg. 385 bis 398, 449—459, 483-489. Einfluss des bewegten Wassers auf Küsten-Mol- lusken. Hunt, Nature XXXII pag. 243. Ortssinn. Helix aspersa: Furtado, Ann. N. H. (5) XVI pag. 519, 520. — Patella: Robertson, Notes on common Limpet. P. N. H. Soc. Glasg. (n. s.) I pag. 1 — 21 ; Davis, Habits of the Limpet, Nature XXXI pag. 200, 201. (Auszug im J. R. Micr. Soc, Zool. und Am. Nat.) Mob ins findet alle untersuchten Austern auf der linken Klappe festgewachsen. The Resting Position of Oysters. Nature XXXIII pag. 52. — Ryder schliesst sich dem an. Ibid. pag. 81. — Cunningham behauptet das Gegentheil, Nature XXXII pag. 597. — Nach Stuart- Wortly liegt bei Felsengrund die flache, bei Sandgrund die convexe unten. Ibid. pag. 625. — Nach Turner endlich setzen sich die jungen Austern zunächst mit der linken Klappe fest, ändern dann aber ihre Lage. Ibid. Tom. XXXIII. J. F. Cattie, De la maniere, dont les LameUibranches s'attachent ä des corps etrangers. Tijd. Ned. Dierk. Ver. VI pag. 56—63 (J. R. Micr. Soc. (2) V pag. 626; Am. Nat. XIX pag. 1109 u. 1110). Segmentina lineata spinnt Fäden. Cockerell, Zool. (3) IX. pag. 267. Giftigkeit. Conus geographus. Giftiger Riss. Hinde, Proc. L. S. N. S. Wal. IX. pag. 944, 945. Giffcige Miesmuscheln, s. Mytilidae. Molluskenfeinde. Paludina contecta, Planorbis cor- im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 7 neus, Unio, Anodonta und Dreyssena von Ratten und Vögeln gefressen, Oldham, Naturalist X. pag. 274. — Krähen fressen Venus, Lockwood, Am. Nat. XIX. pag. 407. — Glandina algira frisst Schnecken. Erjavec, Nachr. Mal. Ges. XVII. pag. 88. 89. — Eiablage und Brutgeschäft s. Generations- System. Oeschlechts-Dimorphismus. Hektoholylisirung bei Octopodoteuthis und Enoploteuthis s. Pfeffer unter Ce- phalopoda. Allgemeine Morphologie und Topographie. Schnauze der Cyclostomaceen, Simroth, Zool. Anz. pag. 16. Lacaze-Duthiers hat gegenüber Spengel durch seinen Schüler Wegmann seine früheren Untersuchungen über das Epipodium, resp. die demselben homologen Gebilde bei Trochus, Haliotis, Fissurella und Emarginula bestätigen lassen. C. R. 100. pag. 320—325. J. D. Macdonald, On the gener al Charakter of the genus Cymbulia. Proc. R. Soc. Lond. XXXVIII pag. 251 bis 253 (J. R. Micr. Soc. (2) V pag. 627). Ueber die Mor- phologie der Flosse von Cymbulia und die Aequivalente des Metapodiums der anderen Pteropoden bei ihnen. J. Paneth giebt (Arch. mikr. Anat. XXIV pag. 230 bis 288, 3 Taf.) eine detaillirte Schilderung der Histiologie der Flosse von Heteropoden und Pteropoden hinsichtlich des allgemeinen Baues der Flosse, des Epithels, des Gallert- gewebes, der Muskeln, der Nerven und ihrer Endigungen im Muskel. J. Niemic, Recherches morphologiques sur les ventou- ses dans le regne animal. Rec. Zool. Suisse, Tom. II pag. 1 bis 147. Taf. 1-5. (Die Arbeit war dem Re£ nicht zu- gänglich und wird im folgenden Jahrgang besprochen werden.) Die Untersuchungen beziehen sich auf Pterotrachea, Pneu- modermon und Sepiola. 8 Dr. GeorgPfeffer: Bei*, üb. die wissensch. Leistungen Vialleton hält die Zipfel der Buccal-Membran der Cephalopoden für rudimentäre Arme, insofern sie je von einem Ast des Armnerven innervirt werden ; die Innervation spricht auch für die Verschmelzung des dorsalen Zipfels aus zweien. C. K. 100. pag. 1301—1303. Mac Murrich, On the existence of a post-oral band of cilia in Gastropodous Veligers. J. Hopk. Univ. Circ. V pag. 5, 6 (Ann. N. H. (5) XVI pag. 520—522; J. R. Micr. Soc. (2) VI pag. 50). Herleitung des Velums aus dem Lokomotionsbedürfniss und der Veränderung der Stellung der Schale. Haut, Schale, Bindegewebe. G. Albini, Sui movimenti dei cromatofori nei Cefalo- podi. Rend. Accad. Napoli. Anno XXIV pag. 121 — 124. Die Contraction der Chomatophoren wird durch Contraction ihres Plasmas, nicht durch die Radialfasern bewirkt. Der farblose Zustand der Ruhe bei Loligo entspricht einem tonischen Zustande der Chromatophoren. Limax variegatus hat im Retr. der Tentakeln und im Augenschwarz blaues körniges Pigment; das Roth, Gelb, Braun der Hautfarbe ist ein Sekret der Hautdrüsen, deshalb abwischbar. Leydig, Z. A. 752. Farbe der Haut s. Camerano (s. o. pag. 5). Farbe s. Eimer (s. o. pag. 5). E. R. Lankester. On green Oysters. Qu. J. Micr. Sei. XXVI pag. 71—94. pl. VII (J. R. Micr. Soc. (2) VI pg. 52). Die grüne Farbe rührt von der verzehrten Diatomacee Na- ; vicula ostrearia her, deren Farbstoff von der Muschel in einzelligen Drüsen des Epithels der Kiemen und an der oralen Seite der Mundtentakel abgelagert wird. Diese Zellen sind lokomotorischer amöboider Bewegung fähig. Der Farbstoff ist nach seinem häufigen Vorkommen in den Austern von Marennes Marennin genannt. J. A. Ryder. On the green coloration of the giUs and palps of the Clam (Mya arenaria). Bull. U. S. Fish im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 9 Comm. V pag. 181 — 185, Fig. Die Färbung entspricht denselben Ursachen wie bei der Auster. Chitin im Gehäuse s. Krukenberg (s. o. pag. 3, 4). V. G um bei hat durch Versuche festgestellt, dass die Aussenschicht der Molluskenschale gegen kohlensäure- haltiges Wasser widerstandsfähiger ist, als die Perlmutter- schicht. Z. geol. Ges. XXXVI pag. 386-398. (Naturforscher XVIII pag. 15 -17; J. Roy. Micr. Soc. (2) V pag. 228. 229.) Die Bildung des Marsupiums von Thecalia, morpho- logisch erörtert an Milneria, Dali, Proc. Unit. Stat. Nat. Mus. pag. 549, 550. Abb. Deckel von Pomatias, morphologisch betrachtet. Sim- roth, Zool. Anz. pag. 18, 19. E. R. Blundstone, On the Occurrence of Glycogen as a Constituent of the Vesicular Cells of the Connective Tissue of MoUusks. P. Roy. Soc. XXXVIII pag. 442—445 (J. Roy. Micr. Soc. (2) VI p. 228). Vorkommen, Bau und mikrochemisches Verhalten der ,, Vesicular Cells" (Lan- ger'sche Blasen, Brock's Plasmazellen, Hohmann's und Griesbach's Lacunen) wird besprochen. Sie sind Theile des ,,lammellären" Bindegewebes. Im Metaplasma dieser Zellen findet sich vorwiegend das Glycogen. Ferner Be- merkungen über Wasseraufaahme in das Blut und die Funktion der Leber. P. Schüler, Ueber die Beziehungen der cavernösen Räume im Bindegewebe der Anodonta zu dem Blutgefäss- system (Arch. mikr. Anat. XXV. u. Halle 1885) stellt fest, dass die Lang er' sehen Blasen ZeUen mit hellem schleim- artigen Inhalt sind, die isoHrt werden können und sich gegen Injectionen deutlich abgrenzen. Die Gefässe, w^elche von den Langer'schen Blasen begrenzt werden, sind en- dothellos, aber nicht wandungslos. Bindegewebe s. ferner Barfurth, Arch. mikr. Anat. XXV. Bestandtheile des Cephalopoden-Knorperls s. Kruken - berg (s. o. pag. 4). 10 Dr. Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen Chitin im Sepia-Knorpel s. Halliburton, P. Roy. Soc Lond. XXXVIII pag. 75, 76. Gallert -Gewebe der Flossen. Paneth, Arch. mikr. Anat. XXIV pag. 230 ff. Muskel -System. Glycogen in Muskeln. Barfurth (s. o. pag. 2). Lokomotion der Cyclostomaceen. Simroth, Zool. Anz. pag. 17. A. Fleischmann behandelt ,, die Bewegung des Fusses der Lamellibranchiaten" (Z. w. Z. 42. Bd. pag. 367 — 431, 5 Hzschn.) und kommt zu den Resultaten, dass Pori aquiferi als solche nicht existiren und Wasserstrahlen aus dem Fusse pathologischer Natur sind, dass die den Muscheln eigene Blutmenge zur Schwellung des Fusses hinreicht und während der Ruhe in den Mantelreservoiren aufgespeichert ist; die Schwellung des Fusses erfolgt nach Verschluss der Keber'schen Klappe durch Aufstauung des Blutes in den Fusslakunen und gleichzeitige Erschlaffung der Muskulatur; bei der Erektion des Muschelfusses findet keine Volum- veränderung des ganzen Thieres, sondern, durch Dislokation des Körperblutes, nur eine Volumveränderung einzelner Körpertheile statt. — Als Untersuchungsmaterial dienten die einheimischen Süsswassermuscheln. Elektrische Erregung des Schliessmuskels von Anodonta. Biedermann, s.o. pag. 5. J. Pawlow, Wie die Muschel ihre Schale öffnet; Taf.; Arch. Phys. Pflüger 37 pag. 6—31. Die hemmenden Nervenfasern gehen vom vorderen Ganglion, die motorischen Fasern des vorderen resp. hinteren Schliessmuskels dagegen je vom vorderen resp. hinteren Ganglion aus. Nerven -System. Glycogen in den Nerven, Barfurth (s. o. pag. 2). V. Grab er, Vergleichende Grundversuche über die Wirkung und die Aufnahmestellen chemischer Reize bei im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 1 1 den Thieren. Biol. Centralbl. V. pag. 385—398, 449—459, 483 — 489. Einwirkung der Riechstoffe auf Lungenschnecken ; das eigentliche Geruchsorgan wird nicht festgestellt, es liegt, verbunden mit anderen Sinnesorganen, im Fühler. J. R. Davis, Habits of the Limpet. Nature XXXI. pag. 200. 201 (J. R. Micr. Soc. (2) V pag. 225. 226; Zool. (3) IX. pag. 97—100; Am. Nat. XVIII. pag. 519—522. Orts- sinn der Patellen. Verf. hält nicht die Tentakel, sondern die Schnauze für den Sitz des Ortssinnes. Lacaze-Duthiers beschreibt das Nervensystem von Ancylus fluviatilis und stellt eine grössere von Tafeln be- gleitete Arbeit über den Gegenstand in Aussicht. C. R. Tom. 100 pag. 407—413. Das Nervensystem von Tethys ist ganz nach dem Typus der andern Mollusken gebaut, doch sind alle Ganglien mit Ausnahme des ganz kleinen, unsymmetrischen Genital- ganglions auf die Dorsalseite des Schlundes gerückt. Lacaze-Duthiers, CR. 101 pag. 135— 139. E. L. Bouvier, Sur le Systeme nerveux des Bucci- nides et Purpurides. C. R. 100 pag. 1509—1512. Es sind unter der obigen Bezeichnung verstanden die Gattungen Purpura, Concholepas, Buccinum und Nassa; sie sind Chi- astoneura im Sinne Ihe rings. Die erste Gangliengruppe wird oben von den Cerebral-Ganglien gebildet, welche drei Commissuren nach den Gg. stomatogastrica, pedalia und den mit den Subintestinal-Gg. verbundenen Commissural-Gang- lien abgeben. Diese Nervencentra sind hart aneinander ge- drängt. Weit davon, in der Nähe des Herzens, liegen die Vis- ceral Gg. über dem Schlünde. Sie liegen auf der langen Vis- ceral-Commissur, welche an den Commisseral-Gg. entspringi; und nicht weit davon das Supra- und Subintestinal-Gg. entspringen lässt. Das Verhältniss der GangHen zum Ge- fäss-System und die von ihnen abgehenden Nerven werden besprochen. Zwischen Nassa und Buccinum treten nur geringe Unterschiede auf; bei Purpurea sind gewisse re- lative Verhältnisse geändert. Bei Concholepas finden sich weitere Veränderungen, die sich zum Theil durch die Um- 12 Dr- Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen lagerung der Eingeweide erklären lassen, hervorgebracht durch die Atrophie des hinteren und Hypertrophie des vorderen Theiles des Fusses. E. L. Bouvier, Sur le Systeme nerveux du Buccinum undatum. Bull. Soc. Pliilom. (7) IX. pag. 71 — 75. Jedes Cerebral-Ganglion giebt 3 Sinnesnerven ab, den N. tenta- cularis, opticus und auditorius; von der Comm. cerebro- pedalis entspringt der nuchalis; 4 treten an die Scheide des Sipho und 4 an diesen selber. Die Gg. pedalia sind beim ? symmetrisch, beim ^ wegen des Penisnerven asymmetrisch. Nerven-System der Cyclostomaceen. Simroth, Zool. Anz. pag. 18. Nervensystem der Rhipidoglossen s. Hall er, Unter- suchungen über marine Rhipidoglossen. IL Textur des Centralnervensystems und seiner Hüllen. Morph. Jahrb. pag. 321 — 436. Taf. 17 — 24. (Die ausser ordenthch reich- haltige Arbeit ist im Auszuge nicht wiederzugeben. Ref.) L. B out an, Sur le Systeme nerveux d'une Fissurelle (F. alternata) C. R. 100. pag. 467—469. Zwei „cerebroide", 2 Pedalganglien, 5 Ganglien des ,, asymmetrischen Centrums", wie bei allen typischen Schnecken. Die „dreieckige nervöse Masse" ist eine einfache Verlängerung der Pedalganglien und der beiden ersten Ganglien des asymmetrischen Centrums. Parmophorus verbindet in seinem Nervensystem Haliotis mit Fissurella, 'Emarginula dagegen Parmophorus und Fissur eUa. Nerven der Flosse s. Paneth (s. o. pag. 10). R. Schar ff. On the organs of sense in the British land and fr esh water Mollusca. J. of Conch. IV pag. 305 bis 312 pl. XII. J. Carriere, Die Sehorgane der Thiere vergleichend anatomisch dargestellt. München und Leipzig; 205 pag. 147 Fig. Das typische Gastropodenauge der Pulmonaten zeigt eine Cornea, die aussen eine Epithelschicht, innen eine solche von cylindrischen , pigmentlosen Zellen trägt. Die Retina zeigt zwei Zellformen 1) verlängerte pigmentirte, im Grebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 13 2) flaschenförmige pigmentlose zwischen ihnen. Das Pigment umhüllt die Pigmentzellen nur peripherisch und lässt den Axentheil (Stäbchen) frei; die pigmentlosen „Stütz- oder Sekretzellen" scheiden wahrscheinlich die den centralen Hohlraum ausfüllende Gallerte ab. Besprochen werden ferner die offenen Augen von Haliotis und Turbo, Tritonium, Aeolis, Aphlysia, Fissurella. Ebenso wird das Auge der Cephalopoden beschrieben. Die von Cardium und Pinna beschriebenen Augen sind keine solche. Die Pupille der Mantelaugen von Pecten ist dichroitisch ; ihren Metallgianz erhalten sie durch ein Tapetum lucidum. J. Carriere, On the Eyes of some Invertebrata Q. Journ. Micr. Sei. (2) XXIV pag. 673—681 Taf 45. Die Augen von Area Noae und Pectunculus glycimeris bestehen aus wenigen breiten Zellen, überdeckt durch eine convexe cuticulare Cornea und umgeben von Pigment. Die Bicon- vexität der Cornea bringt bei Area eine Art Linse zu Stande. Die Randzellen des Auges gehen allmählich in die des Mantels über. C. Hilger, Beiträge zur Kenntniss des Gastropoden- Auges. Morph. Jahrb. X pag. 351—371 Taf. XVI u. XVII. Die Augen werden in solche von regelrechtem und in solche von gewissermassen embryonalem Typus (niedere Proso- branchier, Cyclobranchier, Aspidobranchier) getheilt. Der Sehnerv, der auch bei Patelliden nicht fehlt (Fraisse) breitet sich in gleichmässiger, unregelmässig mit Ganglien- zellen untermischter Schicht über den ganzen Augapfel mit Ausnahme der PeUucida aus. Die Retina besteht 1) aus einer radial angeordneten Schicht langgestreckter, am proximalen Ende fadenförmiger, am distalen Ende mit nicht gelöstem, körnigen Pigment versehenen Pigmentzellen, welche im Grunde des Augapfels am längsten sind, nach der Pellucida zu kleiner werden; 2) aus einer Schicht pigmentfreier Stäbchenzellen, welche der Nervenschicht mit breiter Basis aufsitzen und von einer grösseren Zahl von Pigmentzellen umschlossen werden. Beide Schichten durch- dringen also einander und bilden zusammen die Retina, 14 Dr. Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen welche bei dem regelrechten Auge nach der Pellucida zu sich verdünnt und schliesslich verschwindet, bei den oifenen Augen der Patelliden dagegen proximal allmählich in das Körperepithel übergeht. Der Retina sitzt nach innen die Stäbchenschicht auf, an deren Bildung beide Schichten der Retina derart theilnehmen, dass die Stäbchenzellen einen fadenförmigen Fortsatz (axialer Theil der Stäbchen) über das Niveau der Retina hinaus entsenden, von dem die Stäbchenzellen umgebenden Pigmentzellen ein homo- gener, structurloser „Stäbchenmantel" gebildet wird. Die Pellucida setzt sich aus dem äusseren (Körper-) Epithel, dem inneren Epithel (sog. Cornea) und der dazwischen ge- lagerten Bindegewebeschicht in sehr verschiedenen Massen- verhältnissen zusammen. Die Linse erwachsener Schnecken ist immer structurlos und stösst vorn an die Pellucida. Der Glaskörper füllt den von der Linse frei gelassenen seitlichen uud hinteren Theil des Bulbus aus. Beide Ucht- brechenden Medien finden sich bei den meisten Proso- branchiern. Das Fehlen des lichtbrechenden Apparates bei den Cyclobranchiern ist wahrscheinlich durch Ausfliessen derselben bei der Conservirung zu erklären. In einer „Nachschrift zu vorstehender Arbeit" weist Bütschli (Morph. Jahrb. X S. 372— 375) die Beziehungen und Differenzen nach, welche sich aus der Hilger'schen und den durch Gren achers Arbeit über die Retina der Cephalo- poden gewonnenen Resultaten ergeben. H. N. Moseley, On the presence of eyes in the shells of certain Chitonidae, and on the structure of these organs. Qu. J. Micr. Sei. XXV pag. 37—60, pls. IV— VL (P. Am. Assoc. XXXIII pag. 535 —577 ; Rev. quest. sei. IX pag. 655 bis 658; J. R. Micr. Soc. (2) V pag. 224; Am. J. Sei. XXIX pag. 422; Biolog. Centralbl. V pag. 141—144; Rev. Montp. (3) IV pag. 404—406; Kosmos pag. 215—218) Litteratur. Methoden. Schilderung der Schale und der Verzweigungen des weichen Gewebes in ihr, welche durch die Micro- und Macro-Poren der Oberfläche als Micro- und Megalaesthetes hervorragt. Sie dienen dem Tastsinn und sind nicht den im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. X5 Gürtelstacheln morphologiscli gleich. An der Spitze der Magalaesthetes können sich Augen entwickeln, welche nach dem Typus der von Lungenschnecken, nicht von Onchidium und Pecten, gebaut sind. Die Verbreitung des Vorkommens dieser Augen bei den verschiedenen Gruppen der Chitoniden. A. Tafani, L'organo dell' udito. Nuove indagini anatomiche comparate. Pubbl. R. Ist. Stud. Sup. Firenze. 18 und 371 pag. Figg. (Ref. nicht zugänglich gewesen). Handelt ausführlich über das Gehör-Organ der Cephalo- poden. Yerdauungs - System. Chitin in der Radula. Krukenberg (s. o. pag. 4). W. Dybowski, Studien über die Mundwerkzeuge der Physa fontinalis. Sitzb. Ges. Dorpat VII pag. 260—265. W. Dybowski, Studien über die Zahnplatten der Gattung Limnaea Lam. Bull. Soc. Moscou 1884. pag. 256 bis 262, Taf. V (J. R. Micr. Soc. (2) VI pag. 228). Be- schreibung der Zahnplatten von L. stagnalis L. var. vulgaris. W. Dybowski, Studien über die Zahnplatten des Planorbis marginatus Drap. Sitzber. Ges. Dorpat VII pag. 315—318. W. Dybowski, Ein Beitrag zur Kenntniss der im Baikal-See lebenden Ancylus-Arten. Bull. Soc. Moscou 1884, pag. 145—160, Taf. IV. Allgemeine Bermerkungen über die Nomenklatur der Zahnplatten, Beschreibung der Mund- höhle samt Kiefer und Radula. W. Dybowsky, Zur Anatomie des Kauapparates der Schnecken. Jahrb. mal. Ges. XII pag. 331-348. Taf. VII u. VIII. Die Mundhöhle, Radula und Kiefer von Paludina vivipara und Limnaea stagnalis werden histiologisch be- schrieben, lieber die Einzelheiten ist die Arbeit, welcher die berücksichtigte Litteratur (es fehlen darunter die neuesten Arbeiten) angehängt ist, selbst einzusehen. Fissur eil a besitzt im Gegensatz zu Haliotis nur 2 Zungenknorpel und Oesophagealtaschen, die wahrscheinlich 16 Dr. Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen bei der Verdauung mitwirken. Die zweilappige, an der Ven- tralseite des Magens verbundene Leber mündet mit mehreren Oeffnungen vorn in den Magen. Ausser den beiden Speicheldrüsen findet sich in der Mundhöhle wahrscheiiüich noch ein Paar. Boutan, CR. Tom. 100 pag. 388 ff. lieber den giftigen Biss von Conus geographus L.: Proc. Lin. Soc. N. S. Wal. IX pag. 944—946. E. Bourquelot, Recherches sur les phenomenes de la digestion chez les Mollusques Cephalopodes. Arch. Zool. exp. (2)111 pag. 1—74, pl. I— III. Nur, Leber und Pan- creas secerniren Verdauungs-Sekret. Die letztere enthält, wie bei höheren Thieren, ein diastatisches Ferment; die erstere ausser diesem noch Trypsin und Pepsin (daneben Glocogen, Mucin, Leucin und Tyrosin, aber weder Gall- säuren noch Oallfarbstoffe). Die Verdauung findet nur im Magen statt, der Vormagen dient nur als Kropf. J. Frenz el handelt „lieber die Mitteldarmdrüse (Leber) der Mollusken (Arch. mikr. Anat. XXV pag. 48—84, 1 Tafel). Vorausgeschickt wird ein historischer Abriss und die Schilderung der Untersuchungsmethoden. — Das Drüsen- epithel besteht aus 1) Körnerzellen, welche einen meist gesonderten ,, blasenartigen Ballen" mit gefärbten Körnern und Fettkugeln und häufig „Eiweissklümpchen" enthalten ; 2) keulenförmige Fermentzellen, welche gleichfalls einen blasigen Sekretballen mit gefärbten Einschlüssen verschiedener Consistenz enthält, ausserdem Fettkügelchen und „Eiweissklümpchen". Die histiologischen und chemischen Eigenschaften dieser Zellen und ihrer Bestandtheile werden eingehend beschrieben. — Die sog. Kalkz eilen haben mit der physiologischen Funktion der Drüse nichts zu tliun und sind Bindegewebselemente. Zum Schluss wird eine Tabelle des Vorkommens der drei Zellformen bei den ver- schiedenen Gruppen der Mollusken gegeben. A. B. Griffiths, Chemico-Physiological Investigations on the Cephalopod Liver, and its Identity as true Pancreas. Proc. Roy. Soc. Edinb. XIII pag. 120-122. Die Cephalo- poden- Leber entspricht nicht der Leber, sondern der im Grebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 17 Pankreas der höheren Thiere. Er fand ausser dem diasta- tischen Ferment noch Leucin, Thyrosin und häufig Albumin in pseudocrystallinischen Aggregationen. Funktion der Leber. Blundstone, Proc. Roy. See. Lond. Vol. 38 pag. 442 f^. W. B. Ransom. On the cardiac rythm of Inverte- brata. Journ. Phys. V pag. 261 — 341. Ueber die Einflüsse elektrischer Ströme und Gifte auf die Herzbewegungen von Oetopus, Pterotrachea, Aplysia und Helix. Ebenso anatomische und histiologische Details. R. Rössler, Die Bildung der Radula bei den cepha- lophoren Mollusken. Z. w. Z. XLI pag. 447—482. Taf. 24 und 25. Die Bildungsstätte der Radula ist die in der Schlundkopfpapille als ein rinnenförmig nach oben ge- bogenes Divertikel ausgebildete Radulatasche, deren Lumen von einem als Stütz- und Ernährungsapparat thätigen Bindegewebspfropf ausgefüllt ist. Zwischen der oberen und unteren Divertikelwand liegt die Radula, deren Zahnplatten einer meist durch eine Subradular- membran verstärkten Grrundmembran eingefügt sind. Zähne (und zwar gleich in endgültiger Gestalt) wie Grund- membran werden von den im Grunde des Follikels dem Hinterende der Radula angelagerten Odontoblasten aus- geschieden. Diese bilden bei den Pulmonaten und Opistho- branchiern einen aus wenigen grossen, hellen Zellen be- stehenden, annähernd ringförmigen Wulst oder (die übrigen Abtheilungen) ein aus sehr vielen schmalen Zellen ge- bildetes stark gewölbtes Polster. Die Schmelzschicht wird von dem die Radula überlagernden Epithel ab- gesondert. Das Vorwärtsrücken der Radula ist als ein im Zusammenhang mit den umlagernden Geweben statt- findender Wachsthumsakt aufzufassen. Circulations- System und Wasser -Aufnalinie. Myohaematin und Histiohaematin im Blut. Mac Munn, Qu. J. Micr. Sei. (2) XXV pag. 469 ff. H. Griesbach. Zur Frage: Wasseraufnahme bei Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1. g 18 Dr. G-eorg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen den Mollusken. Z. Anz. VIII pag. 329—332. (J. R. Mier. Sog. (2) V pag. 794.) Griesbacli hält an der Existenz der Pori aqiüferi fest. A. Gr. Bourne, On tlie supposed communication of the vascular System with the exterior in Pleurobranclius. Quart. Journ. Mier. Sei. XXV pag. 429—432 (J. R. Micr. S. (2) V pag. 794). Die von Lacaze-Duthiers be- schriebene Oeffnung führt in einen geschlossenen, mit dem Pericardium in keiner offenen Verbindung stehenden, neben diesem liegenden Sack, den Verf. demnach nicht als Niere, sondern als Analogon der traubenförmigen Drüse bei Aplysia hält. Ein Auszug der besprochenen Arbeit findet sich in C. R. Tom. 100 pag. 188—190; Contribution ä l'etude des glandes byssogenes et des pores aquiferes chez les La- mellibranches. lieber die Aufnahme von Wasser in das Gefäss- system der Muscheln durch die sogen. Pori aquiferi liefert Th. Barrois eingehende Untersuchungen (Lille, 4^). Nach einer historischen Einleitung handelt er die ,,Inter- cellulargänge" wie die Poren bei einer Anzahl vonMuscheln ab und kommt zu dem Schluss: Es giebt weder Inter- cellulargänge noch Pori aquiferi; die für letztere an- gesehenen Oeffnungen sind entweder die byssalen Oeff- nungen oder zufällige Zerreissungen, die nirgends mit dem lacunären Netz des Fusses in Verbindung stehen und Wasser direct in das Blut einführen. Zu denselben Schlüssen ist Carriere bei den Gastropoden gekommen. Wasseraufnahme s. auch Blundstone, Proc. Roy. Soc. Lond. Vol. XXXVIII. Pori aquiferi und Anschwellung des Fusses: Fleisch- mann s. oben pag. 10. J. Kollmann. Pori aquiferi und Intercellulargänge im Fusse der Lamellibranchiaten und Gastropoden. Verh. Ges. Basel VII. pag. 325—351. (War Ref. bisher noch nicht zugänglich.) im Gebiete der Malakologie wälirend des Jahres 1885. 19 Respirations ■ System. Athmimg der Pulmouaten im Wasser s. Forel, La Faune profonde de Lacs suisses. N. Denkschr. Schw. Ges. XXIX (2). Osborn stellt fest, dass die Kieme von Neptunea erst offen liegt und später erst vom Mantel bedeckt wird. John Hopk. Univ. Giro. Vol. III. (1884) pag;. 16. Excretions- System und Hautdrüsen. Glycogen in den Nieren. Barfurth, Arch. mikr. Anat. XXV. B. Landsberg', lieber die Niere der Mollusken mit Ausschluss der Cephalopoden. Schriften d. Phys.-Ökon. Ges. Königsb. XXV. Jahrg. Sitzber. pag. 41. Verf. glaubt, das durch die Niere aufgenommene Wasser diene zur Ausspülung der Niere, gelange aber nicht in das Blut. B. Hall er. Beiträge zur Kenntniss der Niere der Prosobranchier. Morph. Jahrb. XL pag. 1—53, Taf. I— IV; J. R. Micr. Soc. (2) V. pag. 793. Verf. schildert in ein- gehendster Weise die histiologischen und morphologischen Verhältnisse der Niere von Fissurella, Haliotis, Turbo, Dolium, Cassidaria, Murex. Schliesslich giebt er eine vergleichende Betrachtung der Schneckenniere, wobei er die Beobachtungen von Sedgwick und v. Bemmelen über die Einmündung der Niere in das Pericardium der Chitoniden anerkennt, auf den Ausführungsgang der Pul- monateu eingeht und die Angaben Leydig's über den Befund von Paludina anzweifelt. Die Niere von Fissurella (alternata) besteht aus zwei Lappen, wovon der rechte grösser; sie mündet zugleich mit den Genitalien rechts vom Anus. Boutan, C. H. 101 pag. 388 ff. A. C. Haddon. On the generative and urinary ducts in Chitons. P. R. Dubl. Soc. (2) IV pag. 233—237 Hzschn. (Zool. Jan. 1886; Proc. Roy. Ir. Ac. (2) IV.) 20 Dl'- G e r g P f e f f e r : Ber. üb. die wissensch. Leistuiig-eii Glycogen in Drüsen: Barfurth, Arch. mikr. Anat. XXV. Bei Gelegenheit seiner Untersuchungen über die Byssusdrüse bespricht Th. Barrois (I.e.) auch die Schleim- drüsen am vorderen Teil des Muschelfusses, welche den Lippendrüsen der Gastropoden homolog sind. (Carriere.) Chemie der Byssus- Substanz. Krukenberg; Hi- stiologie: J. F. Cattie, De la maniere, dont les Lamelli- branches s'attachent ä des corps etrangers. Tijdschr. Nederl. Dierk. Ver. VI. pag. 56—63 (J. R. Micr. Soc. (2) V pag. 626 u. Am. Nat. XIX pag. 1109 u. 1110.) Fussdrüsen der Cyclostomaceen. Simroth, Zool. Anz. 17. Th. Barrois liefert unter dem Titel: Les glandes du pied chez les Lamellibranches, Lille, 109 pag., eine ausführliche Bearbeitung des Gegenstandes. Kap. 1 giebt den historischen Abriss, Kap. 2 die Beschreibung des Byssusapparates im allgemeinen, erörtert als Beispiel an Cardium edule; Kap. 3 behandelt die Ausbildung des Apparates bei den verschiedenen Muschel-Familien (alle mit Ausnahme der Tridacniden und Trigoniiden); Kap. 4 enthält die allgemeinen Betrachtungen, Homologien und die Schlusszusammenfassung, folgenden Inhalts: Der Byssus ist ein Haftorgan, abgesondert von einem zu- sammengesetzten Drüsen -Apparat der Unterfläche des Fusses, der entstanden ist durch Einstülpung des Exo- derms. Die Homologa der Byssusdrüsen sind die Drüsen der Fusshöhle bei den Gastropoden. Der Byssus-Apparat besteht aus 1) dem Byssus, 2) der Furche, 3) den Furchen - drüsen, 4) dem Byssus-Canal, 5) der Byssus-Höhle, 6) den Höhlendrüsen, 7) den Byssus-Muskeln. In der Ausbildung und Rückbildung der verschiedenen Theile des Apparates finden sich bei den verschiedenen Gattungen alle Stadien vor, bis zum gänzlichen Verschwinden bei Solen, Pholas, Venus. — Vorläufige Mittheilung zu dem Vorhergehenden C. R. 100 pag. 188—190. W. Breitenbach. Ueber den uropneustischen Apparat der Heliceen. Kosmos I pag. 214 — 216. im Grebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 21 (jenerations- System. H. Rouzaucl, Reclierches sur le developpement des Organs des genitaux de quelques Gasteropodes herma- phrodites. Montpellier, 144 pag. 8 pls. (Die ausführliche Arbeit ist dem Ref. bisher nicht zugänglich geworden und wird im nächstjährigen Bericht besprochen werden.) Die Untersuchungen erstrecken sich auf die Gattungen Nanina, Zonites, Limax, Arion, Helix, Buliminus, Zua und Limnaea. Nanina sibylla Genitalien, Canefri, Ann. Mus. Genov. XX (1884) pag. 9. Pfeilsack der Heliciden. Ashford, The darts of British Helicidae, Pt. VII (Schluss) Journ. of Conch. IV pag. 267—270, pl. X. Genitalien von Fissurella; Boutan, C. R. 100 pag. 388 if. G. Platner. Die Struktur und Bewegung der Samen- fäden bei den einheimischen Lungenschnecken. Göttingen 1885. 16 pag. 1 Taf. Der Samenfaden einheimischer Pulmonaten ist nur bei Limnaea dreitheilig. Bei den übrigen finden sich zwei Typen 1) mit 2 fest gewundenen und einem darum laufenden, lockeren Schwanzfaden und 2) mit fehlendem 3. Faden und Zusammensetzung des ganzen Samenfadens, aus zwei gewundenen Elementen; die Kopfspitze wird nur von dem einen gebildet; die Windung am Schwanztheile ist nicht regelmässig. Die Bewegung ist eine intermittirende Rotation um die Axe; Verf. schliesst die geisselnde Bewegung aus. G. Platner handelt „Ueber die Spermatogenese bei den Pulmonaten" (Arch. mikr. Anat. XXV pag. 564 — 581 Taf.) und kommt zu folgenden Resultaten: Die Ent- wicklung der Samenfäden bei den Pulmonaten geht von den Spermatogonien aus, welche, die Alveolen der Zwitter- drüse erfüllend, durch fortlaufende, auf dem Wege der Karyokinese erfolgte Theilungen schliesslich die Sper- matien liefern. Der Nebenkern hat bei der Spermatogenese keine nachweisbare Funktion zu erfüllen. Die Sperma- 99 Dr. Georg Pf eff er: Ber. üb. die Avissenscli. Leistimgeii tosomen bestehen aus einem Axenfaden, welcher sich durch Kopf und Schwanz erstreckt, und einer Hülle, welche in Form zweier gewundener Fäden ihn dicht um- giebt. Dann kommt bei einigen Gattungen noch ein Spiralfaden, der vom hinteren Kopfende ausgehend in weiten Umgängen den Schwanz umschlingt. Ein Mittel- stück fehlt. Der Axenfaden geht aus dem primären Samenfaden hervor und besteht auch im Kopf aus un- färbbarem Plasma. W. Reinhardt hebt hervor, dass er die von M. von Brunn (Arch. mikr. Anat. 1884) vertretene Ansicht, dass der Centralfaden des Samenkörpers aus dem Kerne der Samenfäden gebildet wird, schon viel früher als v. Brunn ausgesprochen hat. Zool. Anz. pag. 538, 539. A. Sabatier. Contribution ä l'etude des globules polaires et des Clements elimines de l'oeuf en general. Montpellier 1884. Aus dem Ei von Buccinum und Limnaea treten an den verschiedensten Stellen Körperchen heraus, die nicht mit den Richtungskörperchen homolog sind; sie vermehren sich ausserhalb des Eies durch Theilung. Chemie der Eierschalen, Krukenberg, s. oben pag.4. A. Sabatier. Quelques observations sur la Con- stitution de l'oeuf et de ses enveloppes chez les Chi- tonides. Rev. Montp. (3) IV pag. 429^444 pls. 18 u. 19. (J. R. Micr. Soc. (2) VI pag. 227. 228.) Hektokotylisirung s. Pfeffer unter Cephalopoda. Die Eiablage von Fissurella (reticulata) findet in einer einfachen Schicht auf flachen Steinen statt unter Hülfe wellenförmiger Bewegungen des Fusses. Boutan, C. R. 100 pag. 388 if. W. Patten, Arficial Fecundation in the Mollusca. Zool. Anz. VIII pag. 236, 237: (J. R. Micr. Soc. 2.) V pag. 623. Verf. hat Eier von Haliotis und Patella künstlich befruchtet und die ersten Larvenzustände ge- zogen. Weil die Eier einzeln abgesetzt und nirgends flxirt werden, und äussere Genitalien den Gattungen im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 93 fehlen, glaubt Verf., dass die äussere Befruchtung hier die Regel ist. Von Fissurella ist das gleiche anzunehmen. Brutgeschäft von Mytilus edulis L. s. Mac Intosh, Ann. N. H. (5) XV pag. 149—152, 2 Hzschn. (J. R. Micr. Soc. (2) V pag. 437; Am. Nat. XIX pag. 1109). Entwickehmgsgeschiclite. Conn, Marine Larvae and their relation to adults, KStudies from the Biological Laboratory, John Hopkins University Vol. III. pag. 185, betont die Aehnlichkeit in der Entwickelung von Mollusken (spez. Paludina und Te- redo) mit Anneliden auf Grund des Pilidium- Stadiums. Abb. Taf. IX Fig. 18—20. Mc. Murrich hat an mehreren Gastropoden -Em- bryonen ein postorales Cilienband beobachtet, dessen Entstehung er aus dem Umstände herleitet, dass das prae- orale Band beim Wachsthum der Schale zur Ortsbe- wegung des Thieres nicht mehr genügt. On the Existence of a Post- Oral Band of a Cilia in Gastropod Veligers. J. Hopk. Univ. Circ. V pag. 5 u. 6 und Ann. N. H. (5) XVI pag. 520—522 (J. R. Micr. Soc. (2) VI pag. 50). Preyer, W. , Spezielle Physiologie des Embryo, Leipzig, 9 Taff., hält die Cilien des rotirenden Mollusken- Embryos nicht für Lokomotionsorgane, sondern für Organe zur Steigerung der Aufnahme von Sauerstoff und Salz- lösungen durch die Eihaut hindurch. Salensky, W., Zur Entwicklung von Vermetus. Biol. Centralbl. V pag. 564—568 (J. R. Micr. Soc. (2) VI pag. 224, 225. Die kleine, aber sehr inhaltsreiche Arbeit bietet den Stoff' in so gedrängter Kürze, dass ein weiterer Auszug kaum angängig ist. L. Boutan, Sur le developpement de la Fissurelle. C. R. 101 pag. 710 — 712. Bei der 4tägigen Larve ist der Fuss durch allmähliche Drehung zwischen das zwei- lappige Velum und Mantel gerückt; die Tentakel er- scheinen als zwei Hervorragungen auf dem Velum; der 24 Dl". G e rg P f e f f e r : Ber. üb. die wissensch. Leistungen bedeckelte Fuss hat zwei mit Cilien versehene Anhänge. Die bisher symmetrische Schale wird nach dem Aus- schlüpfen der Larve unsymmetrisch und entwickelt rechts einen Schlitz (gleich einer unsymmetrischen Emarginula), der nach oben vordringt, unten zuwächst (gleich Rimula), bis er endgültig auf der Spitze der Schale anlangt, die bisher dort gebildeten Schalentheile zerstörend. Ziegler, Ernst, Die Entwickelung von Cyclas Cornea Lam. Zeitschr. wiss. Zool. Tom. 41 pag. 525—569, 2 Taff. Die Furchung verläuft nach dem Typus der übrigen Muscheln (Rabl); der spaltförmige Blastoporus schliesst sich; der Oesophagus entsteht durch Einstülpung oder Wucherung des Ektoderms, wobei letzteres an der Cardia (Vorderende des Blastoporus) mit dem Entoderm in Be- rührung bleibt; der Urdarm löst sich am Hinterende des Blastoporus nicht vom Entoderm ab. Die Trochophora stimmt in den Organen der freien Ortsbewegung nicht ganz mit den marinen überein und nähert sich in mancher Beziehung den Pulmonaten. F. Schmidt, Beitrag zur Kenntniss der postem- bryonalen Entwickelung der Najaden. Arch. Nat. pag. 201 bis 233, Taf. XI, XU. Verf. stellt eine Anzahl früher noch nicht untersuchter oder verschieden gedeuteter Punkte fest. Der grössere freie Schenkel des Dreiecks der Schale entspricht dem Vorderende (wie Schierholz zuerst gezeigt hat). Die Drüse, welche den Klebfaden hervorbringt, ist nicht der Byssus-Drüse anderer Muscheln homolog, da auch diese rudimentär bei den Najaden- Larven auftritt. Die langen Kalkstacheln rühren nicht von der Muschel sondern vom Flossenskelet des Fisches her, an dem die Larve sitzt. Der embryonale Schliess- muskel geht zu Grunde, die endgültigen sind Neubildungen. Hinsichtlich des embryonalen Mantels und des pilz- förmigen Körpers werden die Angaben Braun 's bestätigt. Der Vorderdarm ist ektodermalen Ursprungs. Die Ent- wicklung von Leber, Nervensystem, Gehörbläschen und rudimentärer Byssusdrüse wird sodann besprochen. Das gesammte Nervensystem ist ectodermalen Ursprungs. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 25 Kiemen, Bojanus'sches Organ, Herz, Mantel und Schale pag. 218 — 222. Das Wimperscliild ist, wie schon Schier- holz richtig sagte, kein rudimentäres Velum, sondern liegt am Hinterende. Den Schluss der Arbeit bildet eine Zusammenstellung der Thatsachen aus der Embryologie der Mollusken, welche gegen die Coelom-Theorie Hert- wig's sprechen. Geographische Verbreitung. Laud- und Süsswasser - Mollusken. Heynemann, G. F. Die nackten Land-Pulmonaten des Erdbodens, Jahrb. mal. Ges. pag. 236 — 330. Sehr werthvolle Arbeit, derer an den betreffenden Stellen des allgemeinen, geographischen und systematischen Theiles weiter Erwähnung gethan ist. Palaearktisches Oebiet. Nacktschnecken, Heyne - mann, Jahrb. Mal. Ges. pag. 245 — 268. Sibirien. Dybowsky, W., Ein Beitrag zur Kennt- niss der im Baikalsee lebenden Ancylus-Arten. Bull. Mose. 1884 pag. 145 — 160 pl. IV. — Id., Beschreibung einer neuen sibirischen Ancylus-Art. Sitzb. Ges. Dorp. pag. 312 bis 315 pl. IL Ostseeprovinzen. Schmidt, F., Beitrag zur Kennt- niss der Molluskenfauua Esthlands, Sitzb. Ges. Dorpat YII pag. 190. — Dybowski, W., Zur Molluskenfauna Lithauens, Sitzb. Ges. Dorp. VII, pag. 265—277. — Grossbritannien. Taylor, L W. u. Roebuck, W. D., Census of the Authentical Distribution of British Land and Fresh-water Shells. J. of Conch. IV. pag. 319—336. Mit einer Karte. — Adams, L. E., The Collector's Manual of British Land and Freshwater Shells, con- taining iigures and descriptions of every species. London 1884. 122 pag., 8 pls. —Heynemann, D. F., Die nackten Land -Pulmonaten des Erdbodens. Jahrb. Mal. Ges. XII pag. 248. — Bostock, F., The Mollusca of Northamptonshire at the beginning of the Eigtteenth Century. Proc. North. N. H. Soc. pag. 315—324. — 26 Dl*- Georg- Pfeffer: Ber. üb. die wi.sseiisch. Leistungen Cockerell, T. D. A., The Mollusca of the Counties of Kent, Surrey, and Middlesex. Zool. (3) IX. pag. V2 — 14, 91—97, 175—180, 298—303, 338—341, 378—383, 439, 487. — Darbishire, R. D., Land Shells at Dog's Bay, Connemara. Journ. of Conch. VI. pag. 317, 318. — Jenner, J. H. A. List of the Land and Freshwater Mollusca of East Sussex. Tr. Eastbourne N. H. Soc. VIII. pag. 44 — 56. — Mansell-Pleydell, J. C, The Land and Freshwater Mollusca of Dorsetshire. P. Dorset N. H. Club, XL pag. 76—127 u. 178—183. pls. V— X. — Roebuck, J. D., Variation in Lehmamiia arborum, I. of Conch. IV. pag. 276—280. — Shrubsole, G. W., A List of the Land and Fresh-water Shells of the District. Proc. ehester Soc. III. pag. 101—105. — Frankreicli. Dubreuil, E. Notes Malacologiques. Rev. Montp. (3) IV. pag. 299—314. Mollusken von Herault. — Fischer, P., Contr. ä la faune malacologique du Puy-de-D6me; IL Mollusques des environs de Chätel- Guyon. Journ. de Conch. pag. 302 — 309. Helix adspersa fehlt. — Heynemann, 1. c. pag. 247. — Locard, A., Description d'une espece nouvelle de Mollusque Gaste- ropode. (Bythinella Lanclevi) Bull. Soc. Ronen, 1884. — Id., Contributions ä la faune malac. franc. VIII. Descr. de quelques Anodontes nouveaux pour la faune frangaise. XL Monographie des Helices du groupe de FHelix uni- fasciata Poiret. Ann. soc. agric. Lyon 1885. — Deiitsclilaud, Schweiz und Oesterreicli. C 1 e s s i n , S. Deutsche Excursions-Mollusken-Fauna, 2. Aufl., Nürnberg 1885; beendigt. — Simroth, Versuch einer Natur- geschichte der deutschen Nacktschnecken und ihrer europäischen Verwandten. Z. w. Z. Tom. 42 pag. 203 — 366 Taf. 7 — 11. (s. unter Limaeiden u. Arion.) — Norddeutschlaiul. Borcherding, F., Zweiter Nach- trag zur Molluskenfauna der norddeutschen Tiefebene. Abh. Ver. Brem. IX pag. 141—166 pl. III. — Id. Ver- zeichniss der bisjetzt von Lüneburg und Umgebung be- kannten Mollusken. J. Ver. Lüneb. IX pag. 71 — 100. Westfalen. Brockmeier, lieber das Vorkommen im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 27 von Hydrobia im obersten Flussgebiete der Sieg und im mittleren der Lenne. Nachr. Mal. Ges. XVII pag. 59 — 61. (H. Dunckeri Frfld und Schmidtii Zgl.) — Halle. Schröder, Notice sur quelque Unionidae Allemands de l'Elbe et des Environs de Halle. Bull. Soc. Mal. France I. pag. 209. — Darmstadt. Böttger, Zur Süss was serfauna der Umgebung von Darmstadt, Nachrichtsbl. 187. SiUl(leutsclilaii(l. Böttger, Fundortslisten mittel- europäischer Nacktsehnecken. Bad Teinach im Schwarz- walde, Arion flavus Müll, in Württemberg. — Krimmel, 0., Ueber die in Württemberg lebenden Clausilien. Beilage zum Programm der Realanstalt Reutlingen. 1884/85. pag. 1 — 20. 1 Taf. — Reuleaux, C, Ueber einige interessante Funde auf deutschem Gebiet. Nachr. mal. Ges. XVII pag. 22 — 25 u. 64. (Oberbayrische Fundorte.) Alpenländer. v. Martens, Ueber die geographische Verbreitung einiger Landschnecken in den Alpen. Sitzb. Nat. Fr. pag. 158 — 164. Es werden behandelt vornehmlich die alpinen Campylaea Presslii, ichthyomma, Rhaetica, zonata, cingulata, planospira, ferner H. obvia, rupestris, holoserica, ruderata, Buliminus detritus, Pupa, Balea, Clausilia itala, Limnaea ovata, peregra, truncatula, sta- gnalis, palustris, Planorbis, Paludina fasciata var. pyra- midalis, Listeri, Valvata piscinalis, Bithynia, Pisidium. — Tschapek, H., Von der Tanneben bei Peggau in Steiermark; Nachr. mal. Ges. XVII pag. 7 — 22. — Id., Ein Melania- Nachtrag aus Steiermark. (Mel. Holandrei Fer. var. afra Zgl.) — Planorbis ancylus n. sp. Tyrol, Westerlund, Fauna palaearkt.Binnenconch. — Clessin, S. Mollusken aus der Doline der Freka bei St. Canzian auf dem Karst, Nachrichtsbl. XVII, pag. 151, 152. — V. Gredler, Kleiner Sammelbericht; zählt auf Arten von Bergen im Chiemgau, Bergen bei Kufstein, Kimberger Klamm, Walchsee, Val Vestino. — Schweiz. Am Stein, Die Mollusken Graubünden. Verz. der bisher bekannt gewordenen Arten unter Be- 28 1^1'- Georg Pfeffer: Ber. üb. die wisseiisch. Leistungen rücksichtigung ihrer geographischen Verbreitung im Can- ton. Beilage zu Jahrg. 27 u. 28 der Jahrb. Nat. Ges. Chur. — Böttger, Fundortslisten mitteleuropäischer Nackt- schnecken. Nachr. XVII. pag. 54 — 58 (von Simon in den Berner und Walliser Alpen gesammelte Arten). — Blum, J. Schnecken vom Wildhaus in Ober -Toggenburg, Canton St. Gallen. Nachr. XVII. pag. 170—174. — Servain, G. Unios et Anodontes du lac de Zurieh. Bull. Soc. Mal. France IL — Forel, F. A. La Faune profonde des Lacs suisses. N. Denkschr. Schweiz. Ges. XXIX (2). — Plessis- Gouret, G. du., Essai sur la faune profonde des lacs de la Suisse. Ibid. — 15 Arten von Weggis: Cockerell, Zool. (3) IX pag. 267. Bölimen und Mäliren. Böttger, Nacktschnecken von Karlsbad. Nachrbl. XVII pag. 54. — Ulicny, J. Bei- trag zur Kenntniss der Molluskenfauna von Mähren. Verh. Ver. Brunn XXIII. — Karpaten-Länder. E. Merkel, Ein Ausflug ins Tatra- gebirge. Nachrbl. XVII pag. 136— 145 (45 Arten). — Ko- tula B. J. Sur la distribution des mollusques dans les diiferentes attidudes du Tatra; Arch. slav. de Biol. I. (1886) pag. 228. 229. (Der slavisch geschriebene Originalaufsatz erschien bereits 1884.) — Bakowski J., Eine Anzahl slavisch geschriebener Aufsätze über die Molluskenfauna Galiziens; z. Th. aus Kosmos (Lemberg) 1884, z. Th. Ber. physiogr. Comm. Ak. Wiss. Krakau, XVIII pag. 93 bis 99. — Hazay giebt ein mit Notizen über die Natur der hohen Tatra, die hypsometrische Verbreitung, die Va- riation der Arten ausgestattetes Verzeichniss der Binnen- conchylien dieses Gebietes. „Es finden sich ßG Arten, darunter 1 neue; 19 Varietäten, darunter 9, welche als Arten gehalten werden, und 3 neue Varietäten." Neu: Limax arborum var. Carpaticus ; Helix triaria var. Tatrica, Pupa Tatrica, Clausilia biplicata var. Carpatica. Eine Anzahl der von Jachno angegebenen Arten hat Verf. nicht gefunden. Jahrb. mal. Ges. pag. 20 — 45. — im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 29 Donau - Fiirstentliümer und Balkan - Halbinsel. Montenegro. Clessiii, die Binnenmollusken Monte- negros, giebt ein Register der Litteratur und der bisher in Montenegro gefundenen 32 Arten, darunter eine neue, H. (Xerophila) Nikitai; Nachr. 177— 182. Drouet, H., Supplement aux Unionidae de la Serbie, Mem. Ac. Dijon (3) VIII pag. 159—174. 12 pls. Böttger, Zur Fauna von Südwest-Montenegro nächst Budua und nächst Spitza Sutumore, sowie von Spitza in Süd-Dalmatien selbst. Eine für Dalmatien und drei für Montenegro neue Arten; im Ganzen 11 Arten, darunter neu: Limax Montenegrinus ; Campylaea Serbica v. Moll. f. unitaeniata; Jahrb. Mal. Ges. pag. 53. — Pomatias tortivus sp. n., Dalmatien, Westerlund, Palaearkt. Binnenconch. pag. 124. — Bosnien. Böttger zählt von Nemila in Central- Bosnien 36 Arten Land- und Süsswasser-Schnecken auf, darunter 6 bisher von Bosnien nicht angegebene .Formen. Neu: Vitrina brevis Fer. var. Bosniaca; Helix obvoluta M. var. Bosniaca; Pomatias septemspiralis Raz. var. Bos- niaca. Jahrb. pag. 53 — 64. Thessalien. S tu ssiner schildert seine malako- logischen Ergebnisse auf Streifzügen in Thessalien (pag. 128 — 157), deren systematische Bearbeitung Böttger ausführt (pag. 158 — 200). 52 Arten, darunter 3 neue Arten und 9 neue Formen oder Varietäten. Jahrb. Malak. Ges. Böttger, 0., Zur Fauna von Elis und Achaia. 7 Arten und Formen. Nachrichtsbl. XVII pag. 117 — 123. Italien. Drouet, H., Unionidae de ITtalie. Mem. Ac. Dijon (3) VIII. pag. 37 — 157. 43 Arten von Unio, (12 neue) 6 Microcondylus (1 neu) 31 Anodonta (14 neu). — Pini, N., Novitä malacologiche. Atti Soc. Ital. XXVII pag. 368 — 382 Taf. XII. Arten von Piemont und Ligurien. — Pollonera, C, Note di Malacologia Piemontese. Monografia della sezione Charpenteria del genre Clausilia. Atti Acc. Tor. XX pag. 409—426 Taf. II. — Adami, G. B., Novitä malacologiche recenti. Bull. Soc. mal. Ital. XL pag. 204—208. 30 Dr. Ge org Pf eff er: Ber. üb. die wissensch. Leistungen Italisclie Inseln. Pini (s. o.) (Sicilien). — Pla- taiiia, C, Euiimeratio Molluscorum in Sicilia detectorum. Aci- Regali 1885. 25 pag. — Ponsonby, J., Additions to the Land and Fresli -water Mollusca of the Maltese Islands. Journ. of. Conch. IV pag. 280 — 282. — Spanien u. Portugal. Castro, Unionidae nonvelles du Portugal. Bull. Soc. mal. Fr. IL — Fagot, P., Con- trib. ä la faune malacologique de la Catalogne. Ann. Mal. 1884. pag. 170—191. — Ders., Moluscos de Panti- cosa y Valle del Cinca. Mein. Ac. Barcel. II pag. 89 — 96. — Guenot, Descr. d'une Limnee souterraine des Py- renees. Bull. soc. mal. Fr. IL pag. 189 — 192. — 2 Heliciden von Algarve, v. Maltzan, Jahrb. mal. Ges. XII pag. 235. — Hesse, P., Nacktschnecken von Tauger u. Gibraltar. Mal. Bl. VII. pag. 9—17 u. 102, 103. Neu: L. (Agriol.) Panormitanus Less. u. PolL, var.Ponsonbyi, Arion Moreleti. — Ponsonby, J., Additions to the Land Shells of Gibraltar. J. of Conch. IV pag. 266. — Nord-AMka. Kobelt, W., Excursionen in Nord- Afrika. 6. Bongie. 7. Durch Chabet el Akra. 8. Con- stantine. 9. Hammam Meskhontin und der Thaya. 10. Bone. 12. Nach dem Col des Oliviers. 12. Batna u. Lambessa. Issel, A., Materiali per lo Studio della Fauna Tuni- siana, racolti da G. e L. Doria. VI. Molluschi. Ann. Mus. Genov. (2) II pag. 5 — 15. Abb. (18 Land- u. Süsswasser- Moll., 1 neu.) Aegypten. v. Märten s bespricht einige Land- schnecken, die von Schweinfurth zwischen Kairo und Koseir gesammelt sind. 1 neue Art. Sitzb. naturf. Fr. pag. 87. Berthier, H., Descr. du Meladomus Letourneuxii de l'Egypte. Bull. Soc. mal. Fr. IL pag. 101, 102. Central-Asien. Pohlig, Ueber die Conchylien des nördlichen Persiens. Sitzb. niederrh. Gesellsch. 1885 pag. 259 — 261. — v. Martens, Centralasiatische Land- schnecken. Sitzb. nat. Fr. 1885. pag. 17, 18. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 31 CMna. Heude, Conchyliologie fluviatile de la pro- vince de Nanking' et de la Chine centrale; fasc. 9. Paris 18 pag-. 9 pls. Erörtert: Dipsas, Anodonta, Unio, Pseu- dodon und Mycetopiis, letztere bisher nur amerikanisch. — Ders., Notes sur les Mollusques terrestres de la vallee du fleu\ e-bleu. Mem. Hist. Nat. Empire Chinois, Cah. 3. Shanghai 1885, 46 pag. 10 pls. Es werden 134 Land- schnecken, darunter die meisten neu, beschrieben. Die Fauna umfasst nunmehr fast 300 Arten, die eine Ver- mischung der palaearktischen Fauna mit der südchine- sischen zeigen. — Ancey, C. F., Sur divers Mollusques de l'empire Chinois. Bull. soc. mal. Fr. II pag. 113 — 137. — Gredler, V., Zur Conchylien- Fauna von China VII. Jahrb. mal. Ges. XII pag. 219 — 235, pl. VI. Behandelt die Provinzen Hunan und Kuei- tscheu. 33 Arten, fast alle neu (ferner 2 im Anhang pag. 235). Anhänglich wird ein Nachtrag zur Provinz Hunan gegeben. — Ders. VIII. Botzen. — Nacktschnecken von China, Heynemann, Jahrb. mal. Ges. 300—302. — Möllendorff, 0. F. v., Materialien zur Fauna von China. Die Auriculaceen: Nachträge und Berichtigungen. Jahrb. mal. Ges. XII pag. 349 — 398 Taf.IX — XL — Ders., Diagnoses specierum novarum sinensium. Nachrbl. XVII pag. 161 — 170. Japan. Nacktschnecken: Heynemann, Jahrb. XII pag. 309. 310. — Möllendorff, 0. F. v., Notes on Ja- panese Land and Fresh- water Molluscs. J. As. Soc. Beng. T. 54. pag. 59 — 68. — Crassatella sublamellata Kobelt, Nachrbl. XVII pag. 186. — Atlantisclie Inseln. Nacktschnecken, Heynemann 1. c. pag. 285 — 292. — Mabille, Materiaux pour la faune malacologique des iles Canaries. Nouv. Arch. Mus. (2) VII pag. 17—82. Milne-Edwards, De la faune malacologique des iles A^ores. Bull. soc. mal. Fr. IL — West- Afrika. Ancey, C. F., Sur differentes especes africaines. Bull. soc. mal. Fr. IL pag. 137—146. — Bött- 32 Dl"- Georg- Pf e f f e r: Ber. üb. die wissensch. Leistungen ger, 0., Materialien zur Fauna des unteren Congo. 24/25 Ber. Offenb. Ver. — Assinie. — Chaper, M., Descr. de quelque especes ... de diverses provenances. Bull. Soc. Zool. Fr. X. pag.42 bis 54. 1 pl. — Ders., Descr. de quelque especes... de l'Afrique austräte et de FAssinie. Ibid. pag. 479 — 486. Ipl. Maltzan, H. v. , Neue Gastropoden vom Senegal (Goree). Nacliricbtbl. 25 — 30. — Nacktschnecken der Prinzeninsel und S. Tliome; Hejnemann, Jahrb. Mal. Ges. pag. 293. Gabun. — Morel et giebt eine Liste von Land- und SüsswassermoUusken der tropischen Westküste Afrikas, nämlich von Cacongo, 3^ 12' S, 30 Meilen nördlich vom Flusse Zai'ra und von Mayumba, 3" S. — Coquilles terrestres et fluviatiles de l'Afrique equinoxiale, J.d. Conch. pag. 20 — 33 mit Taf. IL — Neu sind: Limicolaria Droueti, Stenogyra invalida, normalis, gracilenta, acmella, saxa- tilis, plebeja, recisa; Ennea circumcisa, Hydrobia gabo- nensis, Unio aequatorius, Dreyssena ornata. Central- und Ost- Afrika. Nacktschnecken siehe Heyne mann, Jahrb. mal. Ges. pag. 83 — 127 u. 293 — 295. — Ancey, C. F., Sur differentes especes africaines. Bull. soc. mal. Fr. II pag. 137—146. Bourgignat, J. E,., Mollusques terrestres et fluviatiles recueillis par M. Paul Sol eiltet dans son voyage au Choa (Ethiopie meridionale) Paris 1885. 48 pag. 1 pl. — Id., Helixarionidees des regions orientales de l'Afrique (Abyssinie, Gallas, Qomalis, Zanguebar et Mossambique. Paris 1885. — Id., Especes nouvelles et genres nouveaux decouverts par les rev. peres missionaires dans les grands lacs africains, Oukerewe et Tanganyika. Paris 1885. 39 pag. — Id., Notice prodromique sur les Mollusques terrestres et fluviatiles recueillis par M. Victor Giraud dans la region meridionale du Lac Tanganyika. Paris 1885. 110 pag. — Id., Monographie du nouveau genre Grandidieria. Bull. soc. mal. Fr. IL pag. 1 — 12. 1 pl. — im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 33 eil armes, X., Unionidae des environs de Baga- moyo (Zaiig-uebar) Bull. soc. mal. Fr. II pag. 165 — 174. — Grandidier, A., Descriptions de quelque especes nou- velles et observations critiques sur divers Molliisques du centre de l'Afrique. Ibid. pag. 157 — 164. — Crosse, H., Diagnoses MoUuscorum uovorum, in regione Usagara dieta, Africae orientalis, collectorum. J. de Concb. (3) XXV. pag. 310 — 312. — Revoil, Gr., Especes nouvelles de la vallee de l'Onebi pres Moynedouchon (Qomalis) Bull. soc. mal. Fr. II pag. 97— 100. — Bilotte, R., Re- censement des Ampullaires du continent africain, precede de diagnoses d' Ampullaires nouvelles. Ibid. pag. 103 — 112. Ostafrikanisclie Inseln. Nacktschnecken, Heyne- mann, Jahrb. mal. Ges. pag. 295 — 297. Sokotora. Ancey, C. F., Observations critiques sur „la Faune Malacologique des iles de Socotra et Abd- el-Goury" de M. Crosse. Bull. soc. mal. Fr. pag. 147 — 156. Comoren. Mordet, A., Malocologie des Comores, 4^ article; Recolte de M. Humblot ä la Grande Comore; 20 Arten aus den Gattungen Buliminus, Achatina, Steno- gyra, Ennea, Cyclostoma und Otopoma, darunter 14 neu. Journ. Conch. pag. 288— 301, Taf. XIV. — Indo-Malayische Region. Nacktschnecken, Heyne- mann, Jahrb. mal. Ges. pag. 299, 300; von den Malediven, Nikobaren, Andamanen und Ceylon pag. 297 — 299. Nevill, G., Hand List of Mollusca in the Indian Museum, Calcutta. Pt IL Gastropoda Prosobranchia Neuro- branchia. Calcutta 1884. 306 pag. Morgan, J. de, Mollusques terrestres et fluviatiles du royaume du Perak et des pays voisins. (Presqu' ile Malaise) Bull. Soc. zool. Fr. X. pag. 353— 428. pls. V— IX.— Tapparone-Canefri, C, Intorno ad alcuni mol- luschi terrestri delle Molucche e di Selebes. Ann. Mus. Genov. XX. pag. 143—175. pl. L Hidalgo, J. G., Description d'une nouvelle espece de Circe (C. Barandae) des Philippines. J. de Conch. pag. 195, 196, pl. IX f. 7. Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd.H. H, 1. Q 34 Dr. G e r g P f e f f e r : Ber. üb. die wissensch. Leistungen Australisch-Polyuesische Region. Nacktschnecken, Heyne mann 1. c. pag. 303 — 309. — Salomons-Inseln. — Smith, E. A., On a Collection of Shells (chiefly Land and Fresh- water) from the Solomon-Islands. P.Z.S. 1885. pag.588— 609. pls.XXXVI u. XXXVII. — Hartmann, W. D., Descriptions of New Species of Partula and a Synonymic Catalogue of the Genus. P. Ac. Phil. 1885 pag. 203—223. — Neu-Hebriden. — Thomson beschreibt und bildet ab Hyalina (Conulus) Layardi. P. Z. S. pag. ßG. Neu-Holland. — Täte, R., On the Community of Species of Aquatic Pulmonate Snails between Australia and Tasmania. Pr. Roy. Soc. Tasm. 1884. pag. 214 — 217. Ge s eil s eil afts-In sein. — Garrett,A.,TheTerrestrial Mollusca inhabiting the Society Islands. J. Ac. Philad. (2) IX. (1884). Neu-Seeland. — Hutton, F. W., The Fresh-water Shells of New Zealand belonging to the family Limnae- idae. Tr. N. Z. Inst. XVII pag. 54—58. Nord -Amerika. Binney, W. G. A., Manual of American Land Shells. Washington, 528 pag. Figg. — Verzeichniss der eingeschleppten Landschnecken, Heyne - mann Jahrb. mal. Ges. 272, 273. — Nacktschnecken 1. c. pag. 268. — Limaeiden, v. Jhering, 1. c. pag. 201 — 218. Point Barrow. — Dali, W. H., Rep. of the Inter- national Polar Expedition to Point Barrow, Alaska. Report on the Mollusca. Washington, pag. 177 — 184. 1 pl. — Id., New or specially interesting Shells of the Point Barrow Expedition. P. U. S. Nat. Mus. VII. pag. 523—526. Christie, R. M., Notes on the Land and Fresh- water Mollusca of Manitoba. J. of Conch. IV. pag. 339 — 349. Call, R. Ellsworth, On the Quaternary and Recent Mollusca of the Great Basin, with Descriptions of New Forms. Bull. U. S. Geol. Surv. 1884. No. 11. pag. 13—56. pls. I — VI. — Id., A Geographie Catalogue of the Uni- onidae of the Mississippi Valley. Bull, des Moines Ac. I. pag. 5 — 57. — Thomson, J. H., The Land Mollusca of im Gebiete der Malakologie wählend des Jahres 1885. 35 Bristol County, Massachusetts. J. of Conch. IV. pag. 369 — 373. — Moore, D. R. a. Butler, A. W., Land and Fresh-water Mollusca, observed in Franklin County, In- diania. Bull. Brookville Soc. I. pag. 41 — 44. — Samp- son, F. A., Shells of Pettis County, Missouri. Bull. Sedalia Soc. I pag. 16—28. — Call, R. K, Contrib. to the Knowledge of the Fresh-water Mollusca of Kansas. Washburn, 10 pag. — Einige Binnen-Conchylien von San Diego, Calif., und Todos Santos Bay, Lower Calif., Dali. Pr. ü. S. N. Mus. VII pag. 545. — Florida. W. H. Dali, Notes on some Floridan Land and Fresh-water Shells with a revision of the Auriculacea of the Lastern United States. Pr. Un. St. Nat. Mus. pag. 255—290, Taf. 17, 18. — Das Verzeichniss bringt die gesamte Synonymie nebst kritischen Be- merkungen, ferner genauere Fundorte und andere werth- volle Angaben. Westindien. Thomson, J. H., Helix (Hemitrochus) filicosta Pfr (v. d. Bahamas). P. Z. S. pag. 214. Central -Amerika. Nacktschnecken, Heynemann, Jahrb. mal. Ges. pag. 273 — 275. Ueber mexikanische Limaeiden s. Ihering, Jahrb. mal. Ges. pag. 201 — 218. Süd -Amerika. Nacktschnecken, Heyne mann 1. c. pag. 275—285. — Limaeiden, v. Jhering, ibid. 201—218. — Eingeschleppte Landschnecken, ibid. pag. 283. — Brasilien, v. Martens giebt eine Zusammenstellung der für die Mollusken -Fauna Brasiliens verdient ge- wordenen Forscher und bespricht dann eine von Nehring in Piracicaba, Prov. San Paolo, gemachte Sammlung. Neu: Castalia undosa und Bulimus grandis. Sitzb. Nat. Fr. pag. 147—149. — Nehring, A., Einige Notizen über Säugethiere und Flussmuscheln der Gegend von Piracicaba in Brasilien. Sitzb. Nat. Fr. pag. 126. — Ancey, C. F., Observations sur les Bulimes des tles Galapagos. Nat. VII pag. 63. — 3G Dr. G e r g P f e f f e r : Ber. üb. die wissensch. Leistungen Döring, A., Moluscos, in Viajes al Tandil y ä la Tinta. Act. Ac. Cord. V. pag. 111 — 115; pl. IL — Id. Apuntes sobre la Fauna de Moluscos de la Republica Argentina. Bol. Ac. Arg. VII. 4. pag. 457—474. — Meeres - Mollusken. Smitb (Challenger-Eeport pag. 4. 5) hebt die ausser- ordentliche horizontale und vertikale Verbreitung gewisser Muscheln hervor; es sind das vor allem Nuculiden, Ar- ciden, Mytiliden und Limiden. Tiefsee-Forschungen. E. A. Smith, Report on the Lamellibranchiata coUected by H. M. S. Challenger du- ring the years 1873—76. pagg. 341. pls. XXV. — Ders., Notes on the Lamellibranchiata, in Challenger Narrative I pag. 624— 626, Fig. 210— 213. — A. E. Verrill, Third Catalogue of Mollusca recently added to the Faune of the New England Coast and the adjacent parts of the Atlantic, consisting mostly in Deep-Sea Species, with Notes on others previously recorded. Trans. Conn. Ac. Vol. V pag. 395—452. Taf. 42—44. — Arktisches Oebiet. Behring-Meer. Krause, Arth. Ein Beitrag zur Kenntniss der Mollusken -Fauna des Behringsmeeres. Arch. Nat. LI. pag. 14—40 mit Taf. III u. pag. 256—302 mit Taf. 16—18. 1 Brachiopode, 40 Bivalven, 66 Gastropoden und 3 Pteropoden werden mit speciellen Fundorten auf- geführt und abgehandelt, darunter 7 neue Arten und eine grössere Anzahl neuer Formen und Varietäten. Dali, Report on the Mollusks, in: Report of the International Polar Expedition to Point Barrow, Alaska, Washington 4^- pag. 177 — 184. 1 pl. 4 neue Arten. Aurivillius, C. W. S., Ö versigt över de af Vega- Expeditionen insamlade arktiske Hafsmollusker. IL Pla- cophora och Gastropoda. Vega-Exp. Ventensk. Jaktt. IV pag. 313—383, Taf. XII u. XIII. (Sibirisches Eismeer und Behrings-Meer, 9 neue Arten.) im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 37 Herzenstein, S., Beiträge zur Kenntniss der Fauna der Murman-Küste und des Weissen Meeres. 1. Mollusca. Petersburg. 182 pag. (166 Arten, keine neu.) Nicol. Wagner, Die Wirbellosen des weissenMeeres. Leipzig, Fol. 171 pag. 21 Taf. Schneider, J. S., Undersegelser af dyrelivet i de arktiske Fjorde. III. Tromsesundets Molluskfauna. Tromse Mus. Aarsh. VIII. pag. 45 — 112 mit Karte. Nord-Europa. Verkrüzen, J. A., Buccinum (Forts.) in Nachr. Mal. Ges. pag. 85 — 88. — Henderson, J. R., Recent additions to the Invertebrate Fauna of the Firth of Forth. Proc. Phys. Soc. Edinb. Vol. VIII. pag. 307—313. — Darbishire, R. D., Marine Mollusca at Oban, Journ. Conch. Leeds IV. pag. 350. — Pearcey, Fr. G., Investi- gations of the Movements and Food of the Herring, with Additions to the Marine Fauna of the Shetland Islands. Proc. Phys. Soc. Edinb. VIII pag. 389—415. — Hey, W. 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Coimbra 1884. 88 pag. — 38 Dr. Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen Mittelmeer. H. v. Jhering, Beiträge zur Kenntniss der Nudibranchien des Mittelmeeres II. Die Polyceraden. Mal. Bl. (2) VIIL pag. 12—48, Taf. 1, 2. — Vayssiere, M. A., Eecherches zoologiques et anatomiqnes sur les Mollusques Opisthobranclies du golfe de Marseille. 1. partie, Tectibranches. Marseille 4<>, 118 pag. 6 plchs. — Issel, A., Esame sommario di alcuni saggi di fondo raccolti nel Golfo di Genova. Bull. Com. Geol. Ital. (2) Anno VI. pag. 129 — 139. — Locard, A., Catalogue general des Mollusques vivants de France. Mollusques marins, Lyon. — Buequoy, Dautzenberg et Dollfus, Les Mollusques marins de Roussillon. Fase. 9, 10. pag. 343 — 418. pls. 41 — 50. (Genera: Trochus, Clanculus u. Danilia.) — A. de Gregorio, Continuazione degli studi SU talune conchiglie mediterranee viventi e fossili. Bull. Soc. mal. Ital. XL pag. 27—203. — Issel, A., Materiali per lo studio della Fauna Tunisiana, raccolti da G. e L. Doria. VI Molluschi. Ann. Mus. Genov. (2) II pag. 5 — 15. Hzschn. — J. Gwyn Jeffreys (f 24. Jan. 1885) bringt den IX. Theil seiner Mollusca procured during the „Liglitning" and „Porcupine" Expeditions 1868 — 1870, welcher die Janthiniden, Naticiden, Neritiden, Solariiden, Xenopho- riden, Velutiniden, Capuliden, Cancellariiden, Aporrhaiden, Cerithiiden und Cerithiopsiden behandelt, mit werthvollen Notizen über Synonymik, Verbreitung in Raum und Zeit und den Diagnosen vieler neuer Arten. P. Z. S. pag. 27 — 62 pl. IV. V. VI. Adria. Sp. Brusina, Ueber die Mollusken-Fauna Oesterreich- Ungarns. Mitth. Naturw. Ver. Graz. XXII. pag. 29—56. — Caspisches Meer. Pohlig, Ueber die Conchylien des nördlichen Persiens. Sitzb. niederrh. Ges. 1885, pag. 259—261. — Ost-Atlantisclier Ocean. Jeffreys, s. Mittelmeer. Atlantisches Nord- Amerika. A. E. Ver rill, Results of the Explorations made by the steamer Albatross off im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 39 the Northern Coast of the United States in 1883. Rep. Fish Comm. Mollusca pag-. 525 — 529. Die Fauna ist um 180 sp., darunter 80 neu, vermehrt. — List of Deap-Sea and Surface Mollusca collected by the ,,Albatross" in 1883. Ibid. pag. 561 — 578. — Fauna of the shallow water near Cape Hatteras. Ibid. pag. 578, 579. K. J. Bush, List of the shallow water Mollusca dredged off Cape Hatteras by the ,,Albatross" in 1883. 7 neue Formen. Ibid. pag. 579 — 590. — Fauna of the Surface Water of the Golf Stream. Ibid. pag. 590 — 595. A. S. Packard, Life and Natur e in Southern La- brador. Am. Nat. XIX. pag. 269 ff. 365 ff. — Kather ine J. Bush, List of Deep -Water Mollusca dredged by the U. S. Fish Commission Steamer Fish Hawk in 1880, 1881 and 1882 with their ränge in Depth. Ann. Rep. Comm. Fish a. Fisheries for. 1883. Synonymie und Tiefen- Verbreitung. — Dali, W. H., List of the Marine Mollusca, com- prising the Quaternary Fossils and Recent Forms from American localities between Cape Hatteras and Cape Roque, including the Bermudas. Bull. U. S. Geolog. Surv. XXIV. 336 pag. West- und SM-Africa. H. v. Maltzan. Neue Gastropoden vom Senegal (11 n. sp. v. Goree), Nachr. Mal. Ges. XVII. pag. 25—30. — 0. Böttger, Materialien zur Fauna des unteren Congo. Ber. Offenb. Ver. 24/25. pag. 187 — 198. — S. auch Smith, Lamellibranchia in Chall. Rep. Ost- Afrika. Cooke, A. H., Report on the Testaceous Mollusca obtained during a Dredging Excursion in the Golf of Suez, in the Months of February and March, 1869. By Rob. Mac Andrew. Republished with Additions and Corrections. Pt. I. Ann. N. H. (5) XV. pag. 322—339. - Pt. IL T. XVI. pag. 32—50. Pt. IIL 1. c. pag. 262—272. (Mit ganz ausserordentlich vielen Notizen über Synonymik, Lebensweise und geogr. Verbreitung der Arten.) Indien. Nevill, G., Hand List of Mollusca in the 40 l^i"- C-xeorg- Pfeffer: Ber. üb. die wisseiisch. Leistungen Indian Museum. Calcutta, Part IL Gastropoda Proso- branchia Neurobranchia. Neii-(juinea. J. Brazierj List of Recent Shells found in Clay of the Maclay Coast, N. Guinea; P. Linn. Sog. N. S. Wales IX pag. 988—992. Salomons- Inseln. Smith, E. A., (On a Collection of Shells (chiefly Land and Freshwater, from the Solomon Islands. Mit 2 Taf. P. Z. S. pag. 588—609) führt 2 Meeres- schnecken (Cerithidea Cornea A. Ad. var. and Nerita mar- morata Hombr. Jacqu.) von den Salomons -I. auf. Australien. Synonymy of and Remarks upon the Specific Names and Authorities of Four Species of Australian Marine Shells, originally described by Dr. J. E. Gray, in 1825 u. 1827. P. Linn. S. N. S. Wales X pag. 85 — 94. (Nassa lurida, Strombus australis, Bulla australis und Bullina lineata). — Californien. Ch. R. Oscutt, Notes on the Mollusks of the vicinity of San Diego, Cal., and Todos Santos Bay, Lower California; with comments by W. A. DalL Proc. Un. St. Nat. Mus. VIII. pag. 534—552. Antarktisches Reich. Smith, Rep. Lamellibr. Chall. — Rochebrune et Mabile, Diagnoses de Mollusques nou- veaux, recueillis par les membres de la mission du Cap Hörn et M. Lebrun, Preparateur du Museum, charge d'une mission ä Sta Cruz de Patagonie. Bull. Soc. Philom. (7) IX. pag. 82— 85. — E. v. Martens, Vorläufige Mit- theilung über die Molluskenfauna von Süd -Georgien. Sitzb. Nat. Fr. pag. 89—94. Cephalopoda. Octopoda. W. E. Hoyle. Diagnoses of new Species of Cephalopoda collected during the Cruise of H. M. S. Challenger. — Pt. I. The Octopoda. Ann. N. H. (5) XV pag. 222—235. Derselbe. Prelimiuary Report on the Cephalopoda, collected during the Cruise of H. M. S. Challenger. Ptl. The Octopoda. Proc. Roy. Soc. Edinb. 1884—85. pag. 96— 114. im (rebiete der Malakologie wälireiul des Jahres 1885, 41 Cirroteuthis magna n. sp. Zwischen Edward Insel und Crozets, 1375 F. — C. Meangensis n. sp. Meangis Isl , Nähe d. Philippinen, 500 F. — C. pacifica n. sp. Zw. N. Guinea und Australien, pacifisch. — Hoyle Ann. Mag. pag. 233—235; Proc. Roy. Soc. Ediub. 109—112. Cirroteuthis plena n. sp. Martha's Vineyard, C. megaptera Chesapeake Bay, Nord-Am., Ost- Küste; 1000— 2500 Fd., Verrill, Trans. Conn. Ac. VI pag. 404-408. pl. 52 f. 3. pl. 53 f. 1, 2. — Eier des Genus 400— 1100 Fd., id. ibid. pag. 410. Amphitretiis n. g. Ohne Diagnose. A. pelagicus n. sp. Kermandec Isl. — Hoyle Ann. Mag. pag. 235. Proc. Roy. Soc. Edinb. pag. 113 — 114. Holzschn. pag. 113. Argouauta gracilis n. sp., N. Seeland, Kirk, Tr. N. Zeal. Inst. XVII pag. 58, 59. pl.XIII. — Octopus. Nächtliche Lebensweise; Nye, Bull. U. S. Fish Comm. V. pag. 189 u. 190. 0. grönlandicus Mörch v. Point Barrow; Dali, Rep. Pol. Exped. Point Barrow, Alaska. . 0. maorum Hut ton, Dimorphismus der Geschlechter; Parker, Nature XXXI pag, 586; J. R. Micr. Soc. (2) VI pag. 49. — 0. com- munis n. sp. Neu-Seeland. Id. Tr. N. Zeal. Inst. XVII pag. 198. 199. 0. verrucosus H. von Inaccessible Island, Tristan d'Acunha. — 0. Boscii Les. var. pallida H. Oestl. von Moncoeur Isl., Bass Str. 38 Fd.; Twofold Bay, Australien, 150 Fd. — 0. australis H. Pt Jackson 6 — 15 Fd. — 0. Hongkongiensis Stp. MS. Japan 345 Fd. — 0. Tonganus H. Tongatahu, Riff. — 0. Vitiensis H. Kandavu, Fidji, Riff. — 0. duplex H. Twofold Bay, Austr. 150 Fd. — 0. handensis H. Banda. — 0. marmoratus H. Honolulu, Sandw. Ins., Riff, — 0. Ber- mudensis H. Bermuda. — 0. levis H. Heard Isl., Südsee, 75Fd. — O. Januarii Bp. MS. Vor Barra Grande. — Beschrieben von Hoyle Ann. pag. 222— 230, Proc. Roy. Soc. Edinb, pag. 96— 105. ' Eledoiie rotundata n. sp, Südsee 1950 Fd.; Südpacif, 2225 Fd. — E. brevis n. sp. Südatl. 600 Fd. Hoyle Ann. Mag, pag. 230 u. 231, Proc. Roy. Soc. Edinb. pag. 105—107. Japetella nov. gen. (nach Japetus Steenstrup) Körper gelatinös und halb durchscheinend, mehr weniger länglich ; Mantelöftnung sehr weit. Arme ungleich, die längsten (3. Paar) von Körperlänge. Um- brella schmal, Saugnäpfe in 1 Reihe, — J, prismatica n. sp. Vor S. Francisco, Oberfläche. — J. diaphana n. sp. Ndl. v. N. Guinea, Obei-fläche, — Hoyle Ann, Mag. pag. 231— 233; Proc. Roy. Soc. Edinb. pag. 107—109. Holzseh. auf pag. 117. Hoylea n. g. (für Hallia, nom, praeocc) Rochebrune, Bull, Soc. Philom. (7) IX pag. 82—85, Dekapoda. Ueber Hektokolysirung s. Pfeffer, Abh, Hamb. pag. 28. W. E. Hoyle, Diagnoses of new Species of Cephalopoda 42 Dl*- Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen collected during the Cruise of H. M. S. Challeiiger. Pt. 11. The De- capoda. Ann. N. H. (5) XVI pag. 181—203. G. P f e f f e r , Die Cephalopoden des Hamburger Naturhistorischen Museums. I. Teil. Neue Dekapoden. Abb. Naturw. Ver. Hamb. 1884. 30 pag., 3Taf. Sepiola bursa sp. n. pag. 6 Fig. 6. Hongkong. — S. tasmanica sp. n. pag. 7 Fig. 7 Bass-Str. — S. Schneebageuii pag. 7 Fig. 8. Banda- See. — S. pusilla sp. n. pag. 7 Fig. 9. Atl. Oc. — S. rossiaeformis sp. n. pag. 7. Fig. 10. Postillons-I. (Sunda-Meer). Pfeffer 1. c. Promachoteuthis (promachos = challenger) (Hoyle 1885 Narrat. Chall. Exp. Vol. I pag. 273 f. 109) Körper kurz, gerundet, mit grossen hinteren Flossen Mantel hinten frei wie bei Rossia. Sipho kurz, schlank, mit umgekremptem Rand. Klappe? Kopf schmal und klein, Augen nicht vorragend. Arme lang, mit 2 Reihen gest. Saugnäpfe. Tentakel wie die Arme an ihrem Grunde, ohne Keule. Schulpe? P. megaptera n. sp. östl. v. Japan, 1875 Fd. Hoyle 1. c. und Ann. N. H. (5) XVI. pag. 181. 182. Sepia esculenta n. sp. Markt in Yokohama. — S. elliptica n. sp. N. Guinea. — S. Smithi, Südl. v. N. Guinea, 28 Fd. — S. sulcata n. sp. Vor Ki Islands. — S. andreanoides n. sp. Markt in Yokohama. — S. Kiensis n. sp. Ki Inseln, südl. v. N. Guinea. — S. Kobiensis n. sp, Kobi, Japan, 8 Fd. — S. Papuensis n. sp. Südl. v. N. Guinea, 28 Fd. - S. cultrata Stp. MS. SOK. v. Austr. 2200 Fd. Hoyle 1. c. pag. 188—199. S. Zanzibarica sp. n. pag. 9. Fig. 11, IIa, Zanzibar. — S. Pageustecheri sp. n., pag. 9. Fig. 12, 12 a, Hongkong. — S. Singa- porensis sp. n., pag. 10, Fig. 13, 13 a, Singapore — S. Polynesica sp. n., pag. 11, Fig. 14, 14a, Südsee. — S. venusta sp. n., pag. 12, Fig. 15, loa, Zanzibar. — Pfeffer 1. c. Metasepia subg. nov. (ohne Beschreibung) Hoyle 1. c. pag. 199. S. (Met.) Pfefferi n. sp. Südl. v. N. Guinea, 28 Fd. — Sepiella curta n. sp., pag. 13. Fig. 16, 16a, Java. — S. ocellata n. sp., pag. 13, Fig. 17, 17a, b. Java. — S. ovata n. sp., pag. 14, Fig. 18, 18 a, hab.? — S. obtusata sp. n., pag. 15. Fig 19, 19a, hab.? - Pfeffer I.e. Sepioteuthis Ehrhardti sp. n., Barbados, pag. 3, Fig. 1, la. — S. Neoguinaica n. sp., N. Guinea, pag. 1, Fig. 2, 2a. Pfeffer I.e. Loligo ellipsura n. sp., Sandy Point, S. Amerika, 55 Fd. — L. Galatheae Stp. MS. Philippinen, 20 Fd. — L. Kobiensis n. sp.. Japan, 8 u. 11 Fd. — L. edulis n. sp., Markt in Yokohama. — L. japonica Stp. MS. Markt in Yokohama. — Hoyle I.e. pag. 182— 188. L. Indica sp. n. pag. 4 Fig. 3, 3 a, Java. — L. brevipinnis sp. n. pag. 5 Fig. 4, 4a, Ellice Gruppe. — L. spectrum sp. n. pag. 5 Fig. 5, 5a, Marquesas. Pfeffer I.e. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 43 L. Forbesii Stp., die gemeine Loligo der Englischen Küste, Synonymie, Beschreibung und Gegenüberstellung der Charaktere von Forbesii Stp. u. vulgaris Lam. Hoyle, Proc. Roy. Pliys. Soc. Edinb. 1884—1885 pag. 459-462. Xiphoteuthis (Ommastrephes) ensifer Owen, ? = 0mm. pte- ropus Stp., Loligo Brogniartii Blvlle u. Loligo todaropterus D. Ch. Steenstrup, Notae Teuthologicae, Overs.Dan. Selsk.1885 pag. 109 — 127. Ommastrephes und andere grosse Cephalopoden nähren sich wahrscheinlich nach Art anderer grosser pelagischer Thiere meist von kleinen Krebsen. Id. ibid. Batliyteuthis gen. nov. Leib cylindrisch, hinten stumpf zu- gerundet, mit 2 runden Flossen daselbst. Kopf breit, Augen vor- stehend, Mundhaut mit Saugnäpfen. Arme kurz, Saugnäpfe in 2 Reihen. Tentakel schlank, zugespitzt. B. abyssicola n. sp. Südsee 1600 Fd. Hoyle 1. c. pag. 272 Fig. 108 und 1. c. pag. 308—310 Fig. 2. BenthoteutWs gen. nov. magalops sp. nov. Martha's Vineyard, New England, V er rill Tr. Connect. Ac. VI. pag 401—403 pl. 54. f. 1 Dosidicus Steenstrupii n. sp. pag. 20. Fig 27. hab.? Pfeffer 1. c. Todarodes sagittatus. Das Hamburger Exemplar hat, entgegen gesetzt den Steenstrup' sehen Angaben, an den Tentakeln 3 resp. 4 Haftknöpfe. Pfeffer 1. c. pag. 28. Steenstrupiola nov. gen. Körper kurz mit kl. Fl. am Hinter- ende. Nackenfalteu fehlen, die seitlichen und die quere Halsfalte auch. Ein Rudiment der Trichtergruben mit ganz kleinen Velum. Augeuöffn. klein, mit Sinus. Trichter ohne Klappe. Arme mit 2 Reihen von Näpfen, die an den Baucharmen sehr klein. Tent. mit 4 Reihen von Saugnäpfen, ohne Polster und Haftknöpfchen, Feder mit gut ausgeb. Fahne, am Ende ein kleiner Konus mit aufgesetzter solider Chitinspitze. — pag. 16. S. chilensis n. sp. pag. 16. Fig. 20, 20 a, Chili. — S. atlantica n. sp., pag. 17. Fig. 21, 21a. Atl. Oc. — Pfeffer 1. c. OuroteutMs megaptera (ohne Beschr.) 3175 m., vom Talisman gedredgt. Filhol, La Nature XITE. pag. 230. Hyaloteuthidae. Nov. fam. Oig., Nähe der Mastigoteuthidae Verr. ( — Kp. schlank, langhalsig, mit blattf. Fl. am Hinterende; Mantel mit Kopf nur durch Knorpel verbunden. Keine Nacken- und Halsfalten, keine Trichtergrube. Tr. ohne Klappe. Augenöffn. mit vorderem Sinus. Dorsalarme sehr lang, mit 2 Reihen gestielter, kugliger Saugnäpfe. Tent. lang, mit sehr vielen, kleinen Saugn. Schulpe linienfg., hinten mit seitlicher, sich ventral einrollender lanzettlicher Ausbreitung. — Pfeffer 1. c. pag. 26. Hyaloteuthis n. g. Körper lang und durchscheinend; Augen gross, Correa-Oeffn. ohnebemerkl. Sinus; Tent. mit 4 Reihen Saugn., Baucharme ausserord. lang. Einzige Art H. (Loligopsis) vermicularis 44 Dr. Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch, Leistungen Rüpp. Die Art von neuem beschrieben Pfeffer 1. c. pag. 28, 29. Fig. 30. Terrilliola n. g. Körper schlank, nicht durchscheiuend. Augen mittel, Oeffnung mit Sinus, 1. Armpaar sehr kurz. Tentakel lang, am Ende kaum verbreitert, Keule dicht mit ganz kleinen Saugnäpfeu besetzt. — V. gracilis n. sp., pag 22. Fig. 28, 28 a— d, Salomons I. — V. nympha n. sp. Chili, Zanzibar, pag. 23, Fig. 29, 29 a. — Pf fr. I.e. Enoploteuthis Hoylei n. sp.; pag. 17. Fig. 22, 22a, b. — Mas- karenen. — Beim ^ beide Baucharme hektokotylisirt. — E. pallida n. sp.; pag. 18. Südl. Atl. Oc. — Pfeffer 1. c. , Aucistrocheirus megaptera sp. n. Martha's Vineyard, N. England, 707 Fd. Yerril 1 , Tr. Conuect. Ac. VI. pag. 399, 400. pl. 53. Fig 1 u. 1 a. Teleoteuthis n. n. (für Onychia Les. nom. praeocc.) agilis n. sp. Chesapeake Bay, N. England, Id. ibid. pag. 400, pl. 53 Fig. 2 u. 2 a. Onychia biuotata sp. u. Atl. Oc. ; Layas-Ins. ; pag. 19 Fig. 24, 24a d. — 0. curta sp. n.; pag. 19 Fig. 25, 25 a, b. Banda-See; Wy- tootake. — Pfeffer 1 c. Octopodoteuthis sicula Krohn. ^ an allen 8 Armen hekto- kotylisirt in Gestalt eines terminalen Getreide-Korn-artigen, krallen- losen Gebildes. Pfeffer 1. c. Onychoteuthis brachyptera n. sp.; pag. 20 Fig. 26; Chili, Pfeffer I.e. Histiopsis Hoyle 1885 (Narr. Ohall. Exp. I. pag. 273, nur der Name) ähnelt Calliteuthis Verr. in Körper, Flossen und Pigmentirung, jedoch mit einem Segel zwischen dorsalen, dorsolateralen und lateralen Armen. Saugnäpfchen in 2 Reihen. Sipho mit Suspensorium und Klappe. Schulpe? — H. atlantica n. sp. Süd -Atl. 2025 Fd. — Hoyle 1. c. pag. 201- -203. Megalocranchia u. gen. Körper glatt, Kopf gross, Arme uud Tentakel wohl entwickelt, Zähne an den Ringen. — M. maxima sp. n Cap. Pfeffer 1. c. pag. 24. 25. Fig. 32, 32a. Liocranchia gen. nov. Körper glatt, kelchfg : Kopf klein; Arme schwach entw., Ringe glatt. 2 ventrale und 1 dorsale Reihe von Chitin-Tuberkeln. L. Brockii n. sp. N. W. K. v. N. Guinea pag. 25 Fig. 33, 33a. — L. cf. Reinhardt! Stp. China-See, pag. 29 Fig. 35. — Pfeffer I.e. Crauchia s. str. Mantel mit fünfstrahl. Chitin- Concr. besetzt; Kopf klein, Arme schwach, Ringe der Arme und Tent. ohne Spitzen. C. tenuitentaculata sp. n. S. Thome, pag. 26, 27 Fig. 36. — C. hispida sp. n. Wahrsch. Südsee. pag. 27. Fig. 37. — Pfeffer I.e. Taouius Stp. n. T. hyperboreus Stp., genauer beschrieben, Hoyle, P. Phys. Soc. Edinb VHI pag. 315-318, 321, 322. Leachia Les. genauer festgestellt. Id. ibid. pag. 325. Loligopsis auf L. Peronii Lam. zu beschränken. Id. ibid. Loligopsis Schneehagenii sp. u. Chili, Pfeffer 1. c. pag. 23 Fig. 31. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. Pteropoda. Wagner stellt die Pteropoden zwischen Cephalopoden mid Heteropoden und theilt sie in 3 Gruppen: 1) Pterop. alata (Cym- bulia, Tiedemannia) 2) Pt. pterocephala (Creseis, Cavolina, Hyalea) 3) Pt. deutocephala (Clio, Spongiodermon, Spongobranchus). N. Wag- ner, die Wirbellosen des Weissen Meeres. Gymnosoma. Boas giebt eine „vorläufige Mittheilung über einige Gymnosomen Pteropoden" Z. A. pag. 687— 691. Clio borealis L. Anatomie, Nie. Wagner I.e. pag. 89— 120, Taf . Vn— XIV. Clione limacina Phipps; Krause, Arch. Nat. T. 51. pag. 298 Taf. 18 Fig. 19b - d. — Dallii sp. n. Id. ibid. Fig. 19a. Cliopsis Troschel. Endkieme ähnlich wie bei Pneumodermon. Das von Tr. als Penis beschriebene Organ ist in der That der Penis. Boas Z. A. 690. Cirrifer Pfeffer ist einzuziehen, stellt nur ein verstümmeltes Pneumodermon vor. Boas Z. A. 690. 691. Dexiobrancliiaea g. n. Keine Endkieme; Seitenkieme eine dreiseitige häutige Forts, auf der rechten Seite. 2 Stück verkürzte und uiodificirte Arme; ausserdem noch ein dritter unpaarer, ventraler, der bis auf die 5 Saugnäpfe reducirt sein kann. Alle Arme können in der Mundhöhle selber entspringen. Hakensäckchen werden durch 2 dornige Gruben vorgestellt. Radulareihen mit 1 Mittelzahn und 2-8 Seitenzälmen. Kiefer vorhanden. Hinterende des Körpers stark verkürzt, im hinteren Theile keine Eingeweide aufnehmend. 4 Arten, wovon bisher nur D. ciliatura Gegenb. (als Pneumodermon) beschrieben ist. Boas Z. A. pag. 688, 689. Spongiobranchiaea Orb. Nahe Pneumodermon. Endkieme ein einf. membranöser Kragen um das hintere Körperende, ohne Strahlen. Seitenkieme eine einf. membran. Forts, an der rechten Seite. Haken- säckchen ähnlich Clione. Reihen der Radula mit Mittelzahn. Kiefer. 2 mit Saugnäpfen versehene Arme, Nur 1 Art, südlich vom 40" S. Br. vorkommend. Boas Z. A. pag. 688. Thecosoma. Macdonald bildet Cymbulia ab. P. R. Soc. T. 38 pag. 251—253 (J. R. Micr. Soc. (2) V. pag. 627) Hyalea. Vorkommen bei Neu Seeland. Winkelmann, N. Z. J. Sc. II. pag. 484. 46 Dr. Georg- Pfeffer: ßer. üb. die wissensch. Leistungen Oastropoda. Pulmonata Stylommatophora. Heyne mann erörtert: die nackten Laudpulmonaten des Erd bodens. — Es werden zunächst die einzelnen Provinzen mit ihren Arten abgehandelt und zum Schhiss ein (nicht systematisches) Ver- zeichniss der Gattungen mit ihren Arten gegeben. Wegen der un- sicheren Stellung sehr vieler Gattungen ist in dem nachfolgenden systematischen Referat auf diese Verzeichnisse nicht weiter ein- gegangen. Jahrb. Mal. Ges. pag. 236—330. Agnatha. Tryon (Manual of Conchology, Pulmonata Vol. I.) theilt die Agnathen in: 1) Testacellidae. Gen.: Testacella, Daudebardia, Chlamydephorus, Plectrophorus, Solenochlamys. 2) Oleacinidae. Gen.: Oleacina. 3) Streptaxidae. Gen.: Streptaxis, Gibbus (Ennea, Diaphora), Streptostele. 4) Helicoidea« Gen.: Guestieria, Diplomphalus , Micromphalia, Rhytida, Paryphanta, Elaea, Aerope. Lacaze-Duthiers stellt auf Grund vergleichender N eurologie die homologen Teile des Körpers von Limax und Testacella fest. Bei der ersteren Gattung hat sich der Fuss, bei der letzteren der Nacken ausserordentlich entwickelt; das Schild von Limax ist homolog den unter der Schale gelegenen Theilen von Testacella. Das Ver- halten der Ganglien, bes. der asymmetrischen s. ebenda. (Thatsachen wie Homologieen zum grössten Theil bekannt. Ref.) Den Schluss bildet eine hypothetische Ableitung der Körperform der Testacella von Limax, die dem natürlichen System der Landschnecken jedoch gar nicht Rechnung trägt. C. R. 100 pag. 767 —773. Testacella bisulcata Risso von Tanger, Hesse, Malak. Bl. pag. 9. Apera (olim Chlamydephorus Binney) nov. nom. Wahr- scheinlich Testacellide, mit ganz versch^vundenem Mantel. Genital- öffnung samt den anderen Orificien auf der Medianlinie, nahe dem Hinterende, in der gemeinsamen Mantelöftnung , oder nahe dem rechten Fühler (die Angaben des Autors widersprechen sich^, keine Schwanzpore. — A. Gibbonsii Binney, Taf. 2, Fig. 5 — 7. Heyne- mann, Jahrb. pag. 17 — 20, Olaudiua Poireti Pfr. durchnagt das Gehäuse von Cyclostomus und Clausilia, um die Weich theile der Schnecken zu verzehren, Erjavec, Nachr. 88. 89. Eniiea circumsisa n. sp. Toumby b. Landana, W.- Afrika, M or e 1 e t , J. Conch. pag. 29. pl. I. f. 3. — dolium n. n. Heude (= E. doliolum Heude 1885) J. C. pag. 43. im Gebiete der Malakologie während des Jahi-es 1885. 47 (Gibbnlina) Coraorensis sp. n. Morel., J.-C. pag. 293. pl. 14. f. 3. (Eunea) Humbloti pag. 294. pl. 14. f. 2; ovularis pag. 295. pl. 14 f. 6, 6a; corneola pag. 295. pl. 14, f. 11, IIa; vitrea pag. 296. pl. 14 f. 12— 12b; plicigera pag. 296. pl. 14. f. 5, 5a; spp. mi. von Gross- Komoro; Morelet, J. Conch. E. Usagarica, galactochila, ringens spp, nn. von Usagara, Ost- Afrika, J. C. pag. 310—312. E. Fuchsi nov. spec. China, Prov. Kuei-tscheii , Gredler, Jahrb. pag. 223. — E. Vriesiana sp. n. Assinie, W.-Afr. Ancey, Bull. Soc. Mal. Fr. n pag. 145. Gibbulina Comorensis Gran Comoro, Morelet, Malacologie des Comores pag. 293 pl. 14 Fig. 3. Streptaxis plussensis sp. n. Perak, Morgan, Bnll. Soc. Zool. Fr. X. pag. 371 pl. V Fig. 1. St. occidentalis , orientalis sp. n. China. Heu de, Mem. Hist. Nat. Chin. Cahier 3, pag. 118 pl. 30 Fig. 22. 23. Gulella elimensis, Assinie, pag. 51, Taf. 1 Fig. 13 — 15; assiniensis sp. mi.; Chaper, Bull. Soc. Zool. Fr. pag. 53, Taf. 1 Fig. 16— 18. Treichi nov, spec. Id. ibid. pag, 485. Taf. 11 Fig. 10, 11. Adjua n. g. brevis n. sp. Assinie, W. Afr. Chaper 1. c. pag. 44. Taf. 1 Fig. 4. Tomostele n. g. für Achatina muscola Morelet, Ancey, Bull. Soc. Mal, Fr, II pag. 143, Rathouisia n, g. (fam. nov. Rathouisiidae) Agnath, nüt Agnathen- Zähnen, Limaxartig, ohne Spur von Schale, nährt sich von andern Schnecken, R. leonina = Vaginula sinensis He ude; tigriua, China, Heude 1. c. pag. 99, 100, Taf. 26 Fig. 1. — Rathouis ibid. pag. 131, 132. Vitrinaeea. Hyalinia (Polita) polygyra, (Polita) Piniana, (Vitrea) Craverii, (Vitrea) Bazattae nn. sp., (Vitrea) subhydatinan. n, für hydatina Less., von Piemont, Pellonera, Atti Acc. Tor, pag. 680— 682; petronella V. Cenisia Ibid, H. Debettana n. sp. Nord-Italien, Adami, Bull. Soc. Mal. Ital. XI. pag. 205. Taf. 1 Fig. 1 3. H. Oltisiana n. sp,, Süd-Frankreich; Fagot, Bull, Soc. Toulouse 1884 pag 15. — (Zonites) Harlei, Catalonien pag. 173; Arabiae pag. 174 Id. Ann. Malac. 1884. H. lucida Drap. Otocysten, Jourdain, C. R. 100 pag. 384, Haz ay reiht H. alliaria als Var. an H. cellaria an. Jahrb. pag. 25. (Polita) nitidissima Mouss. Böttger, Jahrb. pag. 163, 164, Subg. Gemma nov., wegen Eigenthümlichkeiten der Radula, für H, glabra Stud. Hazay, Jahrb. pag, 24. 48 1^1'- Greorg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen H. (Zonites) minusciüa Binney, Synonymie, Dali, Proc. U. S. Nat. Mus. Vn pag. 270. H. radiatula AI der durch ganz Nordamerika verbreitet, Id. ibid. pag. 269. H. (Conulus) Layardi n. sp. Thomson, P. Z. S. pag. 26, Hz. Neu Hebriden. (Strobila) labyrinthica Morse; hierher ist Helix Strebeli Pfr zu ziehen. Dali, Proc. U. S. Nat. Mus. 1885. pag. 263. H. crystallodes n. sp. China; Gr edler, Zur Conchylienfauna von China, VIII, pag. 3. Conulus sphaera, filocinctus, cuneus, bifilaris, infracinctus, py- ramis, petasus, sinensis spp. nn. Heude, Not. Moll. terr. Fleuve- bleu Cah. 3. pag. 104—106. Zonites scrobiculatus Gr edler, China, Prov. Hunan, Jahrb. pag. 220 Taf. 6 Fig. 2. Libcra g. n. für Helix bursatella Gould; gregaria, recedens spp. nn. Gesellsch. Ins. — Garrett J. Ac. Philad. 2 (IX) (1884). Moaria g. n. conica sp. n. Assinie, Chaper, Bull. Soc. Zool. Fr. X. pag. 49. pl. I Fig. 12. Naniuidae. Ariophanta Kintiana, Lahatensis spp. nn. Perak, Morgan, Bull. Soc. Z. Fr. X. pag. 381, 382, pl. VI Fig. 2— 4. Hemiplecta Leechi sp. n. Ebendaher, Id. ibid. pag. 379. pl. V fig. 9; filocostata sp. n. Hainan, Möllendorff, Jahrb. Mal. Ges. pag. 387. Nanina buccata, flavopurpurea, Delavayana, Fargesiana, distorta, unica, sciadophila, derelicta sp. n., China; Heude 1. c. pag. 102 — 104, mit Abb. N. japouica, n. sp., Sengoku, Japan, Möllendorff, Journ. As. Soc. Beng. pag. 59. Nanina (Eurypus) nitidissima n. sp. (aufgeführt als Helix) Trea- sury Island, Bongainville Straits; Guadalcanar. E. A. Smith, P. Z. S, pag. 589. pl. XXVI Fig. 1, Ib. N. (wahrsch. Eurypus) solidiuscula n. sp. Sta Anna Islands, am Stamm der Kokospalme lebend. E. A. Smith 1. c. pl. XXXVI Fig. 2, 2 b. Xesta Malaouyi sp. n. Perak, Morgan 1. c. pag. 383. pl. VI, Fig. 3. Nanina (Thapsia) indecorata Gould (als Helix aufgeführt) Morel et J. d. C. pag. 20. pl. II Fig. 6. (Verf. irrt, wenn er be- merkt, dass die westafrikanischen Nanina- artigen Landschnecken, darunter T. indecorata, noch nicht auf die Weichtheile untersucht sind, s. Pfeffer, Abb. Naturw. Verein Hamburg pag. 19. Ref.) Landana. Helicarion. Tryon (Manual) stellt die Arten der Gattung zu- im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 49 sammen und zählt die australischen Vitrinen, wie auch schon frühere Autoren, dazu. H. (Vitrina) paulina sp. n. China, Heu de 1. c. pag. 100 Taf. 25 Fig-. 10. H. (Vitrina) Bernardii u. sp. Gleilston, Johnston, P.Roy. Soc. Tasm. 1884 pag. 219. Helicarion Setchuanus, bulla (schon von Semper vergeben ; Ref.) Fargesianus, globus, poma, riparius, resinaceus, umbraecutor, spp. nn., China, Heude, Fleuve bleu pag, 100— 102 mit Abb. H. Lovi sp. n. Perak, Morgan 1. c. pag. 373 pl. V Fig. 3. Macrochlamys? discus sp. n. Hongkong, v. Möllendorff, Jahrb. Mal. Ges. XII. pag. 379 Taf. IX Fig. 8 b. M. Pataniensis, Hatchongi, Jousoufi, Bartoni spp. nn. von Perak, Morgan 1. c. pag. 376-378. Taf. V Fig. 5— 8. Microcystis stenomphala n. sp. Hongkong, v. Möllendorff 1. c. pag. 381 Taf. X Fig. 9; Schmackeriana Moll. ibid. Fig. 10. M. angustivoluta, scalpta spp. nn. Gesellsch.-Ins. Garrett, Journ. Ac. Philad. (2) IX. lieber Tennentia Humbert s. Heynemann, Jahrb. 298, 299, 302, 303. Parmarion Setchuanensis sp. n. Heude 1. c. pag. 99 pl. 26 fig. 4. Trochonanina subrugosa, Tahitensis sp. n. Gesellsch.-Ins., Garrett 1. c. Trochomorpha assimilis n. sp. Ebendaher, Id. ib. Kalieila Honkongensis, polygyra spp. nn. Hongkong, v. Möllen- dorff, Jahrb. Mal. Ges. pag. 385, Taf. X, Fig. 13, 14; rupicola var. grandior nov. Hoo-chew-foo. G redler , Zur Conchylienfauna von China, pag. 4. Oxytes sakaya sp. n. Perak, Morgan I.e. pag. 380, Taf. 6, Fig. 1. Zonites Mooreanus n. sp. Gesellsch.-Ins. Garrett 1. c. Z. scrobiculatus n. sp. China, G redler, Zur Conchylien-Fauna von China pag. 220, Taf. 6, Fig. 2. Titrina. 59 sp. bei Tryon, Manual. V. brevis var. bosniaca n. Central-Bosnien ; Böttger, J.Mal. Ges. XII. pag. 54. Gaeotis Douvillei sp. n. Perak, Morgan I.e. pag. 388 pl. VIII Fig. 9. Limaeinae. Simroth, H. Versuch einer Naturgeschichte der deutschen ^acktschnecken und ihrer europäischen Verwandten. Z. w. Z. Tom. 42. pag. 203—366. Mit Tafel VII— IX. Die ausser- ordentlich vielseitige und werthvolle Arbeit zerfällt, abgesehen von einer allgemeinen Einleitung und einem Schlusskapitel in zwei Haupt- theile: I. Anatomie der Arten, und IL Aeussere Beschreibung und Naturgeschichte der Arten. In dem ersten Theile werden zunächst Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. II. H, 1. J) 50 r^i'- Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen b Arten Limax, 6 Arten Agriolimax , 7 Arten Amalia, 1 Art Para- limax und 6 Arten Arion aufs eingehendste anatomiscli beschrieben und mit vielen Zeichnungen illustrirt; sodann giebt Verfasser eine sich aus dem Material ergebende Uebersicht der Anatomie und äusseren Merkmale der Gattungen (pag. 231 — 254), mit dem Inhalt: Nach der Morphologie des Darmes scheiden sich alle Nacktschnecken- Gattungen von vorn herein; Radula und Kiefer sind für die vor- liegenden Untersuchungen von geringem Gewicht. Die weite Trennung der Theile des Retractor penis unterscheidet Arion von allen anderen Pulmonaten; die Ausbildung der Zwitterdrüse ist ohne Belang, die Bildung der Endorgane der Genitalien von grösster Wichtigkeit. Eier, Niere, Fussdrüse, Nervensystem und äussere Merkmale werden pag. 245—250 besprochen. Gegenseitige systematische Stellung der Gattungen pag. 250. Die Limaeiden hatten früher eine Schale, Arion nie. Schliesslich wird im Anschluss an die Sempersche Eintheilung folgendes System mit kurzen Diagnosen entworfen: Ordnung P u 1 m o n a t a. 1. Eam. Helicidae mit den Nackt- schnecken - Gattungen Limax, Agriolimax, Amalia. — 2. Fam. Zoni- tidae. — 3. Fam. Arionidae mit der einzigen Gattung Arion. — In dem 2. Haupttheile der Arbeit werden ausser den äusseren Merk- malen der europäischen Nacktschnecken besonders die Prinzipien der geographischen Verbreitung und die Physiologie der Färbung erörtert. Das „Schlusskapitel" fasst die letzteren Betrachtungen zusammen. Limax. Nacktschnecken mit 6 Darmschlingeu pag. 293. Ueber- sicht der Gattung pag. 320—323. 1. Untergattung. Eigentliche Limaces mit 6 Darmschlingen ohne Blinddarm. 1. L. maximus; pag. 296—313, Taf. VII Fig. 1—6; Anatomie pag. 204—210, Taf. VIH Fig. 1—11. 2. L. tenellus; pag. 294—296, Taf. VII Fig. 7; Anatomie pag. 210—212, Taf. Vin Fig. 12, 13; Taf. IX. Fig. 1, 2. 3. L. nycthelius; pag. 313, 314; Anatomie pag. 212, Taf. VIII Fig. 14, 15. 4. L. coeruleus; pag. 294; Anatomie pag. 212—214, Taf. VIII Fig. 16. 2. Untergattung. Limaces mit 6 Darmschlingen und 1 Blinddarm. 5. L. variegatus; pag. 317—320, Taf. VII Fig. 8—10; Anatomie pag. 214—216, Taf. VIH Fig. 17. 6. L. arborum; pag. 314— 317, Taf. VII Fig. 11— 13; Anatomie pag. 216—218, Taf. IX Fig. 3, 4. Agriolimax pag. 323—326. Uebersicht 332—334. 7. A. agrestis; pag. 329— 332, Taf. VII Fig. 14—16; Anatomie pag. 218—222, Taf. IX Fig. 5-15. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 51 8. A. laevis; pag. 327-328, Taf. VII Fig. 17; Anatomie pag. 222—224, Taf. IX Fig. 16—22. 9. A. melanocephalus ; pag. 326; Anatomie pag. 224, Taf. IX, Fig. 23. 10. A. Dymczewiczi ; pag. 329 ; Anatomie pg. 224, Taf. IX. Fig. 24, 25, 11. A. berytensis; pag. 329; Anatomie pag. 225, Taf. IX. Fig. 26. 12. A. Maltzani n sp. von Algarve pag. 329, Taf. VII Fig. 18. (Das im Text angegebene Referat zu Taf. IX ist nicht richtig. Ref.) Amalia pag. 334, 335. Uebersicht 340—342. 13. A. marginata; pag. 335, 336, Taf. VII Fig. 19; Anatomie pag. 225—228, Taf. X. Fig. 1—4. 14. A. carinata var. Sowerbyi; pag. 338; Anatomie pag. 228, Taf. X Fig. 5—10. 15. A. carinata typ.; pag. 336, Taf. VII Fig. 20; Anatomie pag. 228, 229; Taf. X. Fig. 11, 12. 16. A. gracilis und budapestensis ; pag. 337, Anatomie pag. 229 Taf. X Fig. 13. 17. A. gagates; pag. 338; Anatomie pag. 230, Taf. X Fig. 14, 18. A. Robici nov. spec; von Kraiu pag. 339, Taf. VII Fig. 21; Anatomie pag. 230, Taf. X Fig. 15, 16. 19. A. cretica nov. spec. ; pag. 339, 340 Taf. VII Fig. 22; Anatomie pag. 231, Taf. X Fig. 17, 18. Paralimax pag. 343. 20. P. intermittens pag. 231. Heyne mann, die nackten Land-Pulmonaten des Erdbodens 1. c. Fundortslisten mitteleuropäischer Nacktschnecken v. Dr. 0. Böttger, Nachr. 54—58. Ihering bespricht die amerikanischen Limaeiden. In Rio Grande findet sich L. variegatus eingeschleppt, ausserdem einheimisch L. brasiliensis Semper; der erstere auch in Argentinien und Nord- Amerika. L. brasiliensis wird ausführlich äusserlich und anatomisch beschrieben. L. argentinus Strobel wird wohl hierher zu ziehen sein. In Nordamerika sind eingeschleppt L. cinereus L. (maximus Binn.), L. variegatus Drap, (flavus Binn.) und L. agrestis; vielleicht L. (Amalia?) Hewstoni Coop. Die kleinen, nordamerik. Agriolimax (montanus, castaneus, Weinlandi) scheinen zu L. campestris Binn. zu gehören. Von den mexikanischen steht L. stenurus Str. u. Pffr zwischen campestris u. brasiliensis, Jalapensis Str. u. Pffr schliesst sich daran eng an, Berendti Str. Pffr steht ferner. Bei der grossen Aehulichkeit von brasiliensis und laevis ist diese vielleicht als laevis var. americana zu bezeichnen und hierzu campestris, stenurus, bra- siliensis und argentinus zu ziehen. Jahrb. Mal. Ges. p. 201—218. Lelimannia älter als Plep(c)tolimax Malm und Simrothia Gl es sin. Heynemann, Jahrb. pag. 244. D* 52 Dl'- Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen Gruppe ciuereo-niger Wolf mit den Arten cinereus Lister, cinereo-niger Wolf, Transylvanicus Heyn., versicolor Hazay ; Unter- schiede Hazay, Mal. Bl. pag. 68, 69. Bemerkung über die Radula von cinereoniger pag. 67. L. (Lehmannia) variegatus Drap, von Gibraltar und Tanger, Hesse, Mal. Bl. pag. 102. — Kosmopolitische Verbreitung, Heyne- mann, Jahrb. pag. 290. L. arborum, var. maculata nov. Irland, Roebuk, Journ. of Conch. IV pag. 375. — L. flavus var. suffusa nov. 1. c. pag. 352. L. canariensis viell. = L. variegatus. Heynemann, Jahrb pag. 289, 290. L. maxiraus var. Ferussaci nov. Cornwall. Bill, Zool. (3) IX pag. 389. L. (rrauenfeldia)montenegrina nov. Böttger, Jahrb. pag. 66. — Wahrsch. = L. coerulans (Schwabi) juv. — Simroth, Nachr. 58, 59. L. Transylvanicus Heyn. Genitalien, Kiefer, Radula. darnach nächster Verw. von L. cinereo-niger Wolff; Hazay, Mal. Bl. pag. 62—64. L. Schwabi Frfld. gehört in die „Frauenfeldiana-Gmppe"; Hazay, Mal. Bl. 65, 68. L. versicolor n. sp. Ungarn. Aeussere u. anatomische Charaktere ; Hazay, Mal. Bl. 65-67, 69. L. (Heynemannia) Conemenosi Bttg. Taf. 4 Fig. 1, 3; var. multi- punctata nov. pag. L58 Taf. 4 Fig. 2. Tempethal, Thessalien; — maximus L. var. carbonaria nov. pag. 159; Taf. 4 Fig. 6; var. sub- maculata nov. pag. 161 ; Fig. 7 Thessalien; Böttger, Jahrb. Mal. Ges. L. Setchuanus sp. nov. Heude, China. Fleuve bleu pag. 99, PI. XXVI Fig. 3. L. canapicianus spec. nov. Piemont. Pellonera, Atti Acc. Tor. XX pag. 677. L. (Agriolimax) fungivorus sp. n. Pellonera, Atti, Acc. Tor. XX pag. 678. L. (Agriolimax) agrestis L. von Tanger, Hesse, Mal. Bl. pag. 62. L. (Agr.) Panormitanus Less. u. Poll. vai-. Ponsonbyi nov. Hesse, Mal. Bl. 62; vielleicht = agrestis var. Id. ibid. pag. 102. Ihering meint, dass zu (Limax) laevis Müll, als amerikanische Varietäten gehören: brasiiiensis, argentinus, stenurus, jalapensis, Berendti, campestris, occidentalis, castaneus, montanus. Jahrb. pag. 201-218. Heynemann rechnet ferner dazu: lacustris, hyperboreus, rarotonganus , sandw^ichiensis, mouensis und vielleicht noch andere. Jahrb. pag. 278—280. L. brasiiiensis Semper, ähnlich L. laevis. Beschreibung äusser- lich und anatomisch, Genitalien, Herz, Niere und Radula abgebildet, Ihering, Jahrb. Mal. Ges. pag. 201—218, Taf. 5. Amalia älter als Milax Gray. Heynemann, Jahrb. pag. 243. im Gebiete der Malakolog'ie während (le.s Jahres 1885. 53 Amalia gagates Dr. von Gibraltar a. Tanger, Hesse, Mal. Bl pag. 13, 102. — Hierher nach Heyne mann L. Hewtoni u. carenatus Orb. Jahrb. pag. 269 u. 290. Hessei Bttg., Jahrb. pag. 158 Taf. 4 Fig. 4, 5. Ueher weite Verbreitung der Art Id. ihid. pag. 291, 292. A. sp. von Tanger, Hesse, IVIal. Bl. 13. L. Hestoni ist wahrscheinlich Amalia Gagates. Heyne mann, Jahrb. pag. 269. Limax (Lallemantia Mabille) (cinereus) carenatus Orb. (po- lyptychus Bourg.) von den Can aren = Amalia gagates, H e y n e m a n n , Jahrb. pag. 290. Letourneuxia besser als Geomalacus, Hesse, Mal. Bl. 102. Geomalacus (Letourneuxia Bourg.) Numidicus Bourg. v. Gibraltar. Hesse, 3Ial. Bl. 14. 102. Helicacea. Arion. Simroth 1. c. pag. 256, 257. Uebersicht der Gattung pag. 290—292. Er theilt die Gattung je nach den Ausluhrungs- gängen der Genitalien in Monatriiden und Diatriiden. A. empiricorum; pag. 257—276, Taf. VII Fig. 23 — 31; Anatomie pag. 231—236, Taf. X Fig. 19—25; Taf. XI Fig. 1-4. A. brunneus; pag. 280 ff. Taf. VII Fig. 32, 33; Anatomie pag. 236, Taf. XI Fig. 5-7. A. subfuscus; pag. 280 ff'. Taf. VII Fig. 34, 35; Anatomie pag. 236, 237, Taf. XI Fig. 8—10. A. Bourgignati; pag. 287— 289, Taf . VII Fig. 36— 40 ; Anatomie pag. 237, Taf. XI Fig. 11—13. A. minimus nov. spec; Niederlausitz und Leipzig; pag. 289, 290, Taf. Vn Fig. 41 ; Anatomie pag. 237, 238, Taf. XI Fig. 14, 15. A. hortensis pag. 276— 279; Anatomie pag. 238, 239, Taf. XL Fig. 16—18. ? A. timidus pag. 280. Heynemann, Die nackten Land-Pulmonaten des Erdbodens 1. c. 0. Böttger, Fundortslisten europäischer Nacktschnecken 1. c. Arion Pellonerae sp. nov. Piemont; Pini, Atti Soc. Ital. XXVII pag. 381 pl. XII. Arion ater var. reticulata nov. Irland, Roebuck, Journ. of Conch. IV. pag. 375. — var. biccolor uov. Cornwall, Belt, Zool. (3) IX pag. 389. Arion (Ariunculus) Moreleti nov. von Tanger und Gibraltar. Hesse, Mal. Bl. pag. 14—16, 102, Taf. VIII F. 1, 2; Genitalapp. F. 3, Schale F. 4. A. foliatus ist wahrscheinlich ein Prophysaon. Heynemann, Jahrb. pag. 269. A. (Lochea) Stabilei sp. nov. Piemont, Pellonera, Atti Acc. Tor. XX pag. 700. 54 r)i'- Greorg- Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen A. (Carinella) siibcarinatus sp. nov. Piemont. Id ibid. Letourneiixia (Prolepis) ist sowohl als Gattung Avie Unter- gattung einzuziehen. Heynemann 1. c. Parinacella. Siniroth ergänzt seine im Jahrb. Mal. Ges. X pag. 1—47 gegebene Darstellung der anatomischen Verhältnisse der Gattung hinsichtlich der Morphologie der Niere und der Nierenspritze Nachrbl. 153-158. P. Valeucieunesii Webb u. v. Beneden (= P. Deshayesii Kobelt, Iconographie F. 1318) von Punta de los Cantales, zwischen Malaga u. Velez-Malaga. Hidalgo, J. C. pag. 93. — Bestätigung der Synonymik Hidalgo's nebst Angaben über das Eierlegen und die nächtliche Lebensweise, Crosse ibid. pag. 94—96. — Beschr. des Aeussern u. Genitalapparates; Gibraltar u. Tauger, Hesse, Mal. Bl. pag. 9—12 u. 102. — Ueber etwaige anatomische Unterschiede der Arten. Simroth, Nachr. pag. 155, 156. — Ueber Plutonia s. Heynemann, Jahrb. Mal. Ges. 285. Patula. Verbr. v. P. rupestris u. ruderata in den Alpen, Märten s, Sitzb. Nat. Fr. pag. 158 ff. Patula acuficosta, lamellicosta sp. n. Gesellsch. Ins. Garret 1. c. P. (Pitys) consobrina, subtilis, punctiperforata , boraborensis. Ebendaher, Id. ibid. Patula Holmbergi sp. n. Argentinien, Döring, Act. Ac. Cord. V. pag. 113 pl.II Fig. 3. Subg. Spelaeodiscus nov. für Pat. Hauffeni Sc hm. Brusina, Mitth. Ver. Steierm. pag. 11. Libera gen. nov. für H. (Endodouta) bursatella. — L. gregaria, recedens nn. spp. Gesellsch.-Ins. Garret 1. c. Endodonta cretacea sp. n.. Id. ibid. Helix. H. Dohrn setzt die Monographie der Gattung in der zweiten Auflage des Conch.-Kabinets fort. (Microphysa) vortex Pfr, vivipar; Dali, Proc. U. S. Nat. Mus. VII pag. 268. (Gonostoma) diplomphala (ähnl. biconcava Heude), biuodata spp nn. Badung, chin. Prov. Hubei, Möllendorff, Nachr. 166. H. holoserica Stud. Verbr. in den Alpen, Martens, Sitzb. Nat. Fr. pag. 158 ff. H. triaria Friv. var. Tatrica u. Traussylvanica nov. Hazay, Jahrb. pag. 26 u. 27. H. obvoluta Müll. var. Bosniaca nov. Bttg. Jahrb. pag. 57. — H. lentina n. sp. Kokand, Martens, Sitzb. Nat. Fr. 18. H. Quadrasi n. sp. Valencia, Hidalgo, J. C. pag. 193, 194. Taf.IX Fig. 6— 6 c. H. cereolusMhlf. Ausführliche Besprechung der verschiedenen Formen: septemvolva, laminifera, microdonta und cereolus s. str. — Dali., Pr. Un. St. Nat. Mus. pag. 264-267. im Gebiete der j\Ialakologie währeiul des Jahres 1885. 55 (Aegista) platyomphala sp. n., China, v. Mölleiidorff, Jahrb. Mal. Ges. pag. 292. Taf. XI Fig. 9. H. ericetorum, Llandiidno, Cockerell, Jonrn. of Conch. IV. pag. 373. H. Nikitai nov. (Gruppe obvoluta) Cettinje, Clessin, Nachr. 180. H. obvia, Verbr. in den Alpen, Martens, Sitzb. Nat. Fr. pag. 158 ff. Sulliottii sp. n. Piemont, Pellonera, Atti Acc. Tor. XX. pag. 699. H. homoleuca Parr. Brusina, Bull. Soc. mal. Ital. XI. H. Lr.uriniae sp. n. Tunis, Issel, Ann. Mus. Gen. (2) II pag. 6. H. Pisana var. alba, Dublin, Cockerell, Journ. of Conch. IV> pag. 368. H. unifasciata Poiret = candidula Studer. L ocard, Contrib. Faune mal. frang. IX. H. Belloquadrica, Monqueroni, acosmia, microphana, ilicetorum, Garoceliana, Tarasconensis , Elimberrisiana, Arelatensis, aurigirana, Ussatensis. Id. ibid. Süd-Frankreich. (Numidia) idia Bourg. u. Letourn. Issel, Ann. Mus. Gen. (2) II pag. 8. (Cochlicella) acuta, Verbr. in England, Naturalist X. pag. 112. 181 u. 366. H. (Trichia) Cottiana, Salassia, Pegorarii; Piemont; Pello- nera 1. c, H. (Trichia) Clessini n. sp. Ulicny (= H. transsylvanica Ulicny [non Bielz] Verz. der Weichthiere von Brunn) nahe verwandt, doch unterschieden von H. sericea Dr. und H. Lubomirskii Slösarski. Beschreibung, auch des Pfeiles und der Radula. A bb. pag. 3. Olmütz und Brunn. Kiefer. Taf. VIII Fig. 5, 6; Zungenzähne Fig. 7, 8; Pfeil Fig. 9, Mal. Bl. H. Pietruskyana Parr. = hispida var. Hazay, Jahrb. pag. 41. H. villosula Zgl.; neu beschrieben, Id. ibid. H. sericea Müll. Anatomie, Ashford, J. of Conch. pag. 259 pl. X Fig. 5. (Carthusiana) Euboeica Kob. Pelion-Gebirge. Böttg er, Jahrb. pag. 167. — (Zenobia) saxicava nov. spec. Algarve, v. Maltzan, Jahrb. pag 235. H. similaris Fer. Yesso, Peronai, nördlichste bekannte Fundort. Möllendorff, J. A. Soc. Beug. T. 54 pag. 60. H. nemoralis var. P. N. H. Glasg V. 308; vielleicht = albolabris, Crowther, Science Gossip (1883). H. aspersa. Ortsinn, F. d' A. Furtado, Ann. N. H. (5) XVI. dag. 519. 520. H. pomatia, über 4 Jahre in der Gefangenschaft lebend, Kin- kelin, Nachr. 79, 80. 50 Dr. Georg Pfeffer: Bei*, üb. die wisseiiscli. Leistungen H. pomatia var. contracta uov. Basalt im Neograder Comitat, Hazay, .Jahrb. pag. 42, 43. Elona Adams. Hesse stellt auf Grnud anatomischer Unter- suchnng fest, dass H. Qiümperiaua keine Cami)ylaea ist, dass also der alte Adams'sche Gruppenname wieder anzuwenden ist. Jahrb. pag. 45 — 47. Abb. von Genit. und Kiefer Taf. 3 Fig. la— e. H. arbustorum varr. Wo od ward, Zoologist (3) IX pag. 408— 414. H. (Fruticocampylaea) dichorozona Mrts nov. spec. Sitzb. Nat Fr. pag. 17. Kokand. H. (Campylaea) Argentellei Kob. var. peritricha nov. u. H. (C.) Conemenosi n. sp. v. Achaia. Böttger, Nachr. 119. 120. Verbreitung alpiner Campylaen (Presslii, ichthyomma, cingulata, planospira, Rhaetica, zonata, Cisalpina, glacialis, alpina, Fontenillei, Schmidtii, phalerata, Ziegleri, tigrina, frigida) in den Alpen. M ar- ten s, Sitzb. Nat. Fr. 158—162. H. serbica v. Moll, var. unitaeniata nov. Böttger, von Monte- negro, Jahrb. 69. — H. OlympicaRoth var. Ossica nov. pag. 170; var. Magnesia nov., Ossa, Böttger, Jahrb. pag. 170. 171. — Gasparinae Kob. var. sub- deflexa nov., Ossa; Id. ibid. pag. 172. (Plectotropis) Hupensis sp. nov. Gr edler, China, Prov. Ost- Hupe, Jahrb. pag. 221, Taf. 6 Fig. 1. — piligera Id. ibid. pag. 222, Taf. 6 Fig. 3, Prov. Kuei-tscheu. — H. (C.) tricolor Pfr. Typische Form von San Cristoval; var. ,i (Pfr.) von Sta Anna; var. nov. picta vom Norden von S. Cristoval. E. A. Smith, P. Z. S. pag. .589 pl. XXXVI f. 393b. H. (C.) Anadyomene A. Ad. u. Ang. Ugi-Ins. Id. Ibid. (Hadraj subgibbera sp. n. China, v. Möllendorff, Jahrb. mal. Ges. pag. 394 Taf. XI. Fig. 21. (Geotrochus) acmella Pfr. (übergehend in H. meta Pfr., früher nur in einer Varietät bekannt) Faro Isl. u. Florida Isl. pag. 590. — Guppyi sp. n. Faro Isl., in den höheren Gegenden bis 1900' über dem Meere, pl. XXXVI fig. 4. — H. (G.) Dampieri Ang. var. Choiseul- Bay; Luisiaden; pag. 592. pl. XXXVI f. 5. — H. (G.) Cleryi Recl. Die typische Form von San Cristoval, Ugi, Guadalcanar u. New Georgia; var. meridionalis nov. (pl. XXXVI f. 6b) von Sta Anna Ins., var. Simboana nov. (fig. 6 a) von Simbo; var. septentrionalis (fig. 6) von Choiseul Bay, Shortland und Treasiuy Isl. E. A. Smith, Proc. Z. S. H. (Videna) Sanctae Annae nov. spec. Sta Anna, am Stamm von Cocosnuss-Palmen ; ähnlich latimarginata S m. von den Fidschi Ins. und Contrarietes-Ins. E.A. Smith 1. c. pag. 594. pl. XXXVI. fig. 7, 7 b. H. (Camaena) Hombroni Pfr. Shortland und Faro Isl., Ysabel Isl. (die Original -Angabe: Admiralitäts-Ins. ist uncorrect). E. A. Smith, P. Z. S. pag. 594. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 57 H. (Solaropsis) Cousinii, Süd -Amerika, Joiisseaume, Bull. Soc. zool. Fr. XXn. H. (Chloritis.) enstoma Pfr. Ugi und Faro Islds, N. Georgia. (H. erinaceus Pfr hierher zu ziehen.) E.A.Smith, P. Z. S. pag. 594. H. Cyuetarum uov. spec. Algarve, v. Maltzan, Jahrb. pag. 235. H. Bland nov. sp. N. Italien, Pellonera, Att. Acc. Tor. XX. pag. 78. H. liburnica Stoss., H. gyroides Parr. Synonymie. Brusina, Boll. Soc. mal. It. XL Chinesische Species. H. leprosa, latrunculorum, improvisa, Conrauxiana, laciniosa, demolita, innominata, Delavayana, parasitica, parasitarum, sedentaria, calculus, furtiva, herpestes, mola, impatiens, Magnaciana, Seguiniana, biforis, invia, reserata, murata, diodontina, biscalpta, rebellis, padulella, pulverulenta , puberula, araneaetela, horripilosella, spp. nn. China, Heude, Notes Moll. terr. valle-bleu, pag. 106 — 114 Abb. — Von diesen Namen werden, da sie bereits vergeben sind, geändert: leprosa in leprosula, laciniosa in laciniosula, calculus in lithina, pulverulenta in puberosula; Heude, Journ. Conch. pag. 43. H. hemipleuris n. sp. Badung, China, v. Möllendorff, Nach- richtsbl. pag. 166. H. philammia Bourg. Ausgewachsene Stücke mit lappig vor- springender Naht der oberen Wdgn. Höhe der Gallala, 1300 m.,^ Aegypten; 29«N. Br. v. Martens, Sitzb. naturf. Fr. pag. 88. H. ptychodia Bourg. Gebel Gharebun, Aegypten. v. Martens 1. c. pag. 88. H. d'Hericourtiana sp. n. Shoa, Bourgignat, Moll. Choa (Ethiopie meridionale) pag. 10 Fig. 8, 9. Cochlostyla. v. Möllendorff giebt eine Aufzählung der Arten mit Angabe der Gruppe, in die Semper und Pfeiffer dieselben stellen. Jahrb. pag. 72-82. Bulimus nasutus n. sp. Brasilien, v. Martens, Sitz. Nat. Fr. pag. 195 ff. Bulimus grandis nov. spec, v. Martens, Sitzb. Nat. Fr. pag. 148, Descalvado, Prov. Matagrosso, Brasilien. B. (Placostylus) Cleryi Petit; sehr variabel, neu beschrieben, E. A. Smith, P. Z. S. pag. 954. B. (Eudioptus) Aguirrei n. sp. Argentinien, Döring, Act. Ac. Cord. V. pag. 112 pl. 11 Fig. 2. Achatina (Homorus) cornea Morelet, Gross Komoro. J. C. pag. 289. — A. (H.) monacha Mor. ibid. pag. 290 pl. XIV f 7. Gross Komoro. — Achatina Milne-Edwardsiana sp. n. Somali-Land, Revoil, Bull. Soc. mal. Fr. II pag. 98 pl. V. Limicolaria Droueti n. sp. Morelet, J. C. pag. 21. pl. 11. 58 Dr. Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen f. 14, Toiimby, bei Landana, W.- Afrika. L. aethiops n. sp. id ibid. pag. 23. pl. II f. 13. Gabun. L. d'Hericourtiana, Choaua (=: Achatina Heuglini var. s. Mrts) pyramidalis, Chefneuxi, glandinopsis, Soleilleti, Choa; Centr. Afr., Bourgignat, Moll. terr. Choa, pag. 15— 21. Fig. 20-23. Perideris Verdien sp. n. Senegal, Chaper, Bull. Soc. Zool. Fr. X. pag. 45. pl. L f. 5. Bulimiims. Hesse macht Mittheilung über Geschlechtsapparat und Zahnbau der Gattung. Nach dem bisher untersuchten Material zeigen die Gruppen Zebrina, Petraeus und Napaeus einen langen, unten dickeren, oben dünneren, am Ende kolbig angeschwollenen Penis- anhang, dessen die Gruppen Chondrula und Mastus entbehren. Fast alle Arten haben ein kleines Flagellum und ein Diveitikel an dem Receptaculum. Jahrb. pag. 48—52. — Zähne v. B. bidens Kr y n. s. da. — O. Böttger. On five new sp. of Shells of the genus Buliminus from the Levaut, collected by Vice-Admiral T. Spratt, P. Z. S. pag. 23—26. Hzz. - B. (Mastus) unius Bttg. P. Z. S. 1858 pag. 23. Hz. Ins. Unia. — B. (Zebrina) caesiiis. Id. ibid. pag. 24. Hz. Smyrna. — B. (Mastus) milensis. Id. ibid. pag. 25 Hz. Ins. Milo. — B. (Ena) Stokesii. Id. ibid. Hz. Ins. Amorgo. — B. (Eua) Carpathius. Id. ibid. pag. 26. Hz. Ins. Karpatho. — B. (Rhachis) Brewsheri Morel. 1878. var. Morelet, J. Conch. pag. 289. pl. XIV. f. 13. Gross Komoro. B. insiüaris Ehbg., N.W. v. Koseir, 26«20'N. B. nördlichstes Vorkommen, v. Martens, Sitzb. Naturf. Fr. pag. 87. B. (Chondrula) heptodon n. sp. an B. 7dentatus anschliessend. 29« N. B. 1300 Meter. Id. ibid. pag. 88. B. Micelii nov., vielleicht ein eigenes Subgenus, aus Tunis, Kobelt, Nachr. 115. B. (Ena) Cefalonicus Mouss. var. Conemenosi n. Elis u. Achaia, Böttger, Nachr. 121. B. (Zebrina) detritus Müll, mit seinen Varietäten und Syno- nymen betrachtet Clessin, Nachr. 147—151. — Verbr. in den Alpen, Martens, Sitzb. Naturf. Fr. pag. 158 ff. — Genitalien, Hesse, Jahrb. 49, Taf. 3 Fig. 2. B. Hohenackeri Kryn. Genitalien, Hesse, Jahrb. pag. 50. Taf. 3 Fig. 3. B. tauricus Lang. Genitalien, Id. pag. 51. Taf. 3 Fig. 4. B.obscurus Drap. Synonyme, Verbreitungsbezirk und Varietäten: ventricosus Loc, elougatus Kob., Carthusianus Loc, Carpaticus nov. betrachtet Clessin, Nachr. pag. 174— 177. (Chondrula) bidens Kryn. var. Retowskiana Cless. (B. Theo- dosianus Bourg.). Genitalien, Hesse, Jahrb. pag. 51. Fig. 5, 5a. Radula-Zähne 23. 1. 23; die Randzähne gleich den Seitenzähneu, nur mit kürzerer Oberplatte; Mittelspitze und Aussenzacken wohl ent- wickelt und deutlich geschieden. Ibid. Fig. 5 b, im Gebiete der Malakologie währeiKl des Jahres 1885. 59 (Cli.) pupa Brug. var. grandis Mouss. Genitalien, Hesse, Jahrb. pag. 51. 52. Taf. 3 Fig. 6. (Ena) Ossicus nov. spec. pag. 180 Taf. 4 Fig. 9; var. discolor nov., Ossa. Böttger, Jahrb. Mal. Ges. (Chondriila) qnadridens Müll. var. planilabris nov., Ossa; pag. 183. Taf. 4 Fig. 13. Böttger, ibid. Bulimimis labiellus var. Kokandensis , segregatus Benson; V. M arten s, Sitzb. Nat. Fr. pag. 18. Buliminus Andersonianus , von Onuma; japonicns, von Osaka, Japan; v. Möllendorff, Journ. Asiat. Soc. Beng. pag. 60, 61. Curvella gen. nov. snlcata, inornata spp. nn. Assinie, Oh aper I.e. pag. 48, 49. pl. I Fig. 10, 11. Hapalus Jonsseanmi sp. n. Perak, Morgan 1. c. pag. 370 dl. V f. 2. Parti\la, Hartmann, W. D. Description of new species of P. and a synonyniic catalogue of the genns. Proc. Ac. Philad. 1885 pag. 203 — 223 mit Holzschnitten. Die Gattung wird getheilt in eine ,,auriforme'' Division mit 11 Gruppen u. 61 Arten; und 2. in eine „buliminoide" Division mit 2 Gruppen und 14 Arten. Neu werden beschrieben: P. Magdalinae, Magdalena J., Marquesas; bellula, Wapo J., Marquesas; Tryoni, Salomon Ins., flexuosa, St. George u. Eddy- stone Isl., Salomon I.-. glabra, hab.?. — P. navigatoria kommt nicht von den Schifferinselu, sondern von Raiatea, deshalb der Pease'sche Name variabilis vorzuziehen. Auch die Angabe: Fidji- Inseln für P. taeniata ist falsch. Stenogyra decollata L. 2 Riesen - Exemplare von Bongie (N.- Afr.) abgebildet, Kobelt, Nachr. pag. 42. Stenogyra invalida n. n. (= Achatina decollata Mo r. J. Conch. 1873 pag. 330) Gabun, Morelet, J. C. pag. 23. pl. II f. 15. S. normalis n. sp. Toumby bei Landana, pag. 24. pl. II. f. 7. — S. gracilenta n. sp. Mayumba, pag. 25. pl. II f. 8. — S. acmella n. sp. Mayumba, pag. 26. pl. II f. 4. — S. saxatilis n. sp. Landana, pag. 27. pl. II. f. 1. — S. plebeja n. sp. Landana, pag. 27 pl. II f. 2, — S. recisa n. sp. Mayumba, pag. 28. pl. IL 15. S. terebella sp.n. Morelet, J. C. pag. 290. pl. XIV. f. 1, cano- nica sp.n. Id. ibid. pag. 291. pl. XIV f. 8; Gross Komoro. Stenogyra Tschehelensis , Swettenhami; Perak, Morgan 1. c. pag. 388, 389; pl. VI f. 7 b. Stenogyra Fuchsiana, Aubryana, utriculus, Fargesiana, Fau- veliana, Setchuanensis ; China; Heu de 1. c. pag. 117, 118. mit Abb. Opeas longula sp.n. Morelet J. Conch. pag. 292. pl. XIVf. 9; 0. apiculum sp. n. pag. 292. pl. XIV f. 10; 0. johannina Mor. 1878. Gr. Komoro. — Cochlicopa (Hypnophila) cyclothyra n. sp. Achaia, Böttger, Nachr. 121. 60 Dr. Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissenscli. Leistungen Azeca tridens Poult.; Brest; Daniel, J. de Couch. XXV. Caecilianella Soleilleti n. sp. Shoa, Bourg. (Choa) pag. 22 Fig. 10. — Caec. pedemontana sp. n. Turin; Pellonera, Atti Acc. Tor. XX. pag. 693. Zua Locardi n. sp. Piemout. Ibid. Ochroderma n. n. für Tornatellina gigas Mrts; Anzey, Le Nat. VII pag. 93. Bhodina n. g. neben Rliodea, ohne Kiel um die letzte Windung. R. Perakensis n. sp. Perak, Morgan I.e. pag. 390 pl. VI f. 9. Pupa. Verbr. in den Alpen, Martens, Sitzb. Nat. Fr. pag. 158 ff. V. Gr edler, Kritische Fragmente. VII. Ueber einige Pupa- Arten. Nachr. 33—38. P. (Sphyradium) Valsabiua Spinelli, G redler pag^33— 37. P. (SphjT.) biplicata Mich. pag. 37. — P. bigorriensis Chrptf pag. 37,38. P. Pellonerae Pini ist = P. gularis var. spoliata Rossm., also einzuziehen Id. pag. 38. P. avenacea Brug. forma gracilis (gularis Jachno), tumida u. tj^pica von der Tatra, Hazay, Jahrb. pag. 31. P. Tatrica nov. (neben Leoutina Gredl.) von der Tatra, Hazay, Jahrb. pag. 32. P. (Boysidia) strophostoma sp. n. u. var. couspicua ; Quangtung, China; v. Möllendorff, Jahrb. Mal. Ges. pag. 395. Taf. XI Fig. 23. P. (Pupilla) Floridana sp. n. Florida; Dali, Proc. U. S. Nat. Mus. 1885 pag. 261. pl. 17 f. 11. P. (Torquilla) Blanci sp. n. Piemout; Pellonera, Atti Acc Tor. XX. pag. 688. P. (Triptychia) recticosta Böttger, Nachrichtsbl. 116, 117. Vertigo (Isthmia) monodonta sp. n. Piemont; Pellonera 1. c. pap. 685. Claiisilia. Ueber Variation der Arten. Hazay, Jahrb. Mal. Ges, pag. 44, 45. Verbr. in den Alpen, Martens, Sitzb. Nat. Fr. pag. 158 ff. Clausilia Gobanzi ist nicht zur var. speciosa zu ziehen, sondern als selbständige Var. von Cl. dubia Drap, zu betrachten, daher des Autors Cl. dubia speciosa forma magna zu streichen, da sie nur auf gewisse Exemplare der Varietät gegründet ist. Tschapek, Nachr. pag. 7-13. C. (Albinaria) Conemenosi Bttgr var. macrodera n., Achaia u. Elis; Achaica, n. sp. Achaia, Böttger, Nachr. 122, 123. C. biplicata var. Carpatica nov. Hazay, Jahrb. 36. C. Balsamoi var. Tiesenhameni nov. G red 1er, Nachr. 184, 185. Derselbe macht ebenda aufmerksam auf den Parallelismus in der Skulptur bei den versch. Varietäten von C. Balsamoi Strob. und cincta Brum. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 61 0. (Papillifera) Stussineri nov. spec. pag. 189, Taf. 4 Fig. 11, forma minor pag. 190. Thessalien; Böttger, Jahrbuch. C. (Albinaria) torifera nov. spec. Thessalien, Böttger, Jahrb. pag. 191. C. (Oligoptychia) Castalia Roth var.crenilabris nov. Ossa, Bött- ger, Jahrb. pag. 194. C. (Hemiphaedusa) Laurentiana, franciscana nov. Badmig in chines. Prov. Hubei, v. Möllendorff, Nachr. 167, 168. — gastrop- tychia n. sp. Qneichow, Jahrb. Mal. Ges. pag. 397. Taf XI Fig. 24. C. (Macrophaedusa) gigas, piirpurascens nov. Id. Nachr. pag. 168, 169. C. (Garneria) trachelostropha nov. Id. ibid. 169. C. pacifica var. Siantanensis n. -, Siantan, China; Gr edler, Jahrb. mal. Ges. pag. 225. C. (Pirostoma) Pagorarii u. Snlliottii spp. nn. Piemont, Pello- nera, Atti Acc. Tor. XX. pag. 691, 692. Clausilia Panlucciana (n. n. für diodon Lessona), Bernardensis, hospitiorum, Inrida, Selliana, laeta, von Piemont. Id. pag. 411— 422 mit Abb. Clausilia dubia Drap. var. Gobanzi, beschrieben, Tschapek, Nachr. pag. 7 ff. C. (Siciliaria) Brugnoneana sp. n. Sicilien; Pini, Atti Soc, Ital. XXVII pag. 379 pl. XII. C. (Marpessa) Ligurica, Silensis nn. spp. Piemont, Pini, ibid. pag. 246—248. Clausilia Nikkoensis, sublunellata, opeas spp. nn. von Nikko, Japan; v. Möllendorff, Journ. As. Soc. Beng. Clausilia Martensii Herklots, Reiniana Kobelt, C. Yoko- hamensis Crosse und var. Reiniana Böttg. wahrscheinlich dieselbe Art, Id. ibid. pag. 62. Clausilia Fusangensis v. Möllendorff = C. platyauchen v. Mrts., Id. ibid. pag. 65. Clausilia Andouiniana, decurtata, Fargesiana, Fargesianella, Delavayana, Vincontiana, artifina, Seguiniana, Fuchsiana, longispina, antilopina, bisdelineata , Janseniana, acanthula, aplostoma; China; Heude (Moll. terr. fleuve fleu) pag. 118— 122. Pedemontiana n. sect. mit: Clausilia Baudii, Doriae spp. nn. Pini, Atti Soc. Ital. pag. 242— 246; Studeri ibid. pag. 376. pl. XII. Pseudonenia Kapayanensis n. sp. Perak, Morgan 1. c. pag. 391. pl. VI f. 8. Succineidae der palaearktischen Region, Weste rlund 1. c. pag. 1—16. Keine neuen Arten. S. elegans v. moravica Hazay MS, Mähren, Ulicny, Verh. Ver. Brunn XXI. S. Bofilli sp. n. Catalonien; Fagot, Ann. Mal. 1884 pag. 171 62 Dl'- Ge org Pf eff er: Ber. üb. die wissensch. Leistungen S. Simplex Pfr. var. von Treasory n. Shortland Is., in Taro- Sümpfen, E. A. Smith, P. Z. S. pag. 595. S. Fargesiana sp. n. China, Heude I.e. pag. 123 pl. 31 fig. 18. S. JVIeneliki, Chefneuxi, Soleilleti spp. un. Shoa; Bourgignat, Choa, pag. 8—10 Fig. 4. Janellidae. Ueber Janella, Athoracophoriis u. Anaitea s. Heynemann, Jahrb. Mal. Ges. pag. 305 — 309. Va^inula. Heynemann schlägt (Jahrb. pag. 16) vor, den Namen Vaginiüa zu belassen, trotzdem Veronicella laevis die ältest beschriebene Vaginulide ist. Derselbe handelt über die Vaginula - Arten Afrikas und be- schreibt sämtliche Arten von neuem. Anatomische Details über Arten der Gattung: Hesse, Mal. Bl. Vni. pag. 1—11 Taf. 1. Heynemann giebt die Prinzipien für die Besehreibung von Yaginula-Arten an und beschreibt eine Anzahl Arten nach Stücken des British Museum. Jahrb. Mal. Ges. pag. 1 — 20. Heynemann vervollständigt seine Prinzipien der Beschreibung von Vaginula- Arten. Jahrb. pag. 83—97. V. fusca, Rio Janeiro, pag. 6, Taf. I Fig. 1—3; nigra, Chili, pag. 7 Taf. I Fig. 4, 5; maura, Delagoa-Bai, pag. 7, Taf. I Fig. 6, 7; picta, Anjouan, Comoren, pag. 8, Taf. I Fig. 8, 9; grossa, ebendaher, pag. 9, Taf. n Fig. 1; bicolor, Seychellen, pag. 9, Taf. II Fig. 2; flava, Borneo, Nias, W.-K. Sumatra, pag. 10, Taf. 11 Fig. 3; novv. specc, tuberculosa v. Mrts, Taquara, (vielleicht = solea Orb. teste Jhe ring) pag. 11 Taf. II Fig. 4. Heynemann I.e. pag. 6— 13. Veronicellus laevis Blvlle ist nach dem Original - Exemplar des British Museum = Vaginula occidentalis Guilding. V. Liberiana Gould pag. 97; pleuroprocta Mrts pag. 99; myr- mecophila Heyn, pag. 101; Natalensis Rapp pag. 103; maura Heyn, pag. 104; Petersi Mrts pag. 105; Grandidieri Fisch, pag. 108; subaspera Fisch.; verrucosa nov. spec. Nossi Be, Mayotte, pag. 110; margaritifera nov. spec. Madagaskar, pag. 112; sulfurea nov. spec. Madagaskar pag. 114; Comorensis Fisch, pag. 115; picta Heyn. pag. 116; grossa Heyn. pag. 117; Seychellensis Fisch, pag, 119; elegans nov. .spec. Seychellen pag. 119; tristis nov. spec. Seychellen pag. 121; parva nov. spec. Sej^chellen pag. 121; bicolor Heyn. Sey- chellen pag. 123; punctulata Fer. pag. 124; Maillardi Fisch, pag. 124; Rodericensis Smith pag. 125. — Heynemann, Jahrb. Malak. Ges» V. angustipes und aberrans n. sp. Süd- Amerika; Heyne mann, Jahrb. pag 276, 277. — adspersa n. sp. Chili. Id. ibid. pag. 282. — Chinensis Mollend, neu beschrieben. Id. ibid. pag. 301, 302. — V. tuberculosa Mrts pag. 1, Taf. 1 Fig. 1 — 6; Boetzkesi Miller (juv. =: complauata Mi 11.) pag. 6 Fig. 7; arcuata Mi 11. Fig. 8; An- densis Mi 11. Fig. 9, 10; (juv. = cephalophora Mi 11. u. quadrocularis im Gebiete der Malakologie wabrend des Jabres 1885. 63 Mi 11.; hierher auch Limayana Lesson) atropiinctata Miller; die 4 letzten von Ecuador; Hesse, Mal. Bl. VIII pag. 1— 11, Taf. 1. Vaginula caerulescens, Carracas; Mexicana, Mexico; decipiens, Chili; dubia, St. Thomas; Bielenbergii, Pto Cabello; punctatissima Portorico, S. Thomas, Trinidad; Immaculata, Carracas; Kriedelii, hab.?; Portoricensis, Portorico; linguaeformis, Gruayaquil; multicolor, Buenos -xiyres; V. telescopium, Süd -Amerika; Behnii, Rio Janeiro; lamellata u. marginata, ebendaher; Kjellerupii, Bahia; Kröyeri, La Plata; Martensii, Rio Janeiro; Köllickeri, Ost -Afrika; Mörchii, Gruadeloupe; trilineata u. Andreana, Mauritius; Idae, Borneo; Rein- hardtii, Macao; Zamboangensis , Zamboanga; Erauenfeldi, Madras; Voigtii, hab.? — Spp. nn. Semper, Reisen im Archipel der Phi- lippinen, Landmollusken, Heft 7, pag. 293—326, Taf. 24—27. Eine eigene G-attung neben Vaginula haben wahrscheinlich zu bilden: Tourannensis Soul ey et von Cochinchina u. N.-Guinea (= Veron. prismatica Tapp. Can.), australis Heyn, von Queens- ] and, trigonus Semper, pulverulentus B e n s o n. H e y n e m a n n 1 . c. pag. 18, 14. Onchidiuiii. Bergh, R., Ueber Verwandtschaftsbeziehungen der Onchidien. Mit 1 Hzschn. Morphol. Jahrb. X. pag. 172—181. Verf. weist auf Grund anatomischer Vergleichung nach, dass die Onchidien keineswegs (wie Jhering, Nervens. Mollusk. 1877 und Brock Biol. Centralbl. III. 1883 pag. 370— 374 meinen) zu den Nudibranchiern zu rechnen sind, sondern, wie Semper (Arb. zool. Inst. Würzb. in. 1877. pag.480— 488) und Joyeux-Laffuie (Arch. zool. exp. X. 1882) es schon gethan, den Pulmonaten beizuzählen sind. Bergh betr. sie als „Pulmonaten, die sich einer amphibialischen oder marinen Lebensweise angepasst haben." Ausführlicher wird, über das Nervensystem, die Niere und das Genital-System gehandelt. O. floridanum n. An Felsen zus. mit Chiton piceus, Knight's Key, Florida. Dali, Pr. U. S. N. M. 288, 289. — O. Campbelli sp. n. Campbell Ins. Filhol, Rec. Venus pag. 521. Basommatopliora. Dali (Proc. U. S. Nat. Mus. pag, 374) theilt die Basommatophoren nach ihrer Lebensart in 4 ,, natürliche" Gruppen 1) Limuophila: Chilinidae, Physidae, Limnaeidae, Ancylidae (? Latia). 2) Akteophila: Auriculidae, Otinidae. 3) Petrophila: Siphonariidae, Gadinidae. 4) Talassophila : Amphibolidae. Aurieulacea. Dali giebt 1. c. eine kritische Zusammen- fassung der Auriculaceen der Vereinigten Staaten und wendet dabei folgende Eintheilung an: 64 Dr. G e r g P f e f f e r : Ber. üb. die wissensch. Leistungen Farn. Auriculidae. Subf. Amiciüinae. Gen.: Carychium, Auriciüa (Subg. Auri- culastrum) Tralia (Subg. Tralia, Alexia). — Melampinae. Gen.: Pedipes, Melampus (Subg. Melampus, Leuconia, Detracia, Sayella) Blauneria. Die chinesischen Auriculaceeu zusammen getragen von v. Möllendorff, Jahrb. Mal. Ges. pag. 349-356, Taf. 9pt. Carychium. 8 palaearktische Arten, W e s t e r 1 u n d 1. c. pag. 17 — 19. Auricula (Auriculastrum) pellucens Mld., Dali I.e. pag. 275. Taf. 18 Fig. 8. Tralia (s. str.) pusilla Gm. Dali 1. c. pag. 276. Taf. 18 Fig. 5. Plecotrema minutum n. sp. Hongkong, v. Möllendorff, Jahrb. Mal. Ges. pag. 351. Taf. 9 Fig. B, a-c. — Pythia scarabaeus L. Cuticula junger Stücke beschrieben. Sta Anna Isl., auf sandigem Sumpfboden, der etliche Fuss vom Meere ansteigt. Var. albovaricosa Pfr. , von San Christoval. E. A. Smith, P. Z. S. pag. 599. P, iimbriosa n. sp. Macao, Südchina; Hainan; v. Möllendorff, Jahrb. Mal. Ges. pag. 349. Taf. 9 Fig. A, a— b. Moussonia apicina sp. n. Queichow; Gr edler, Jahrb. Mal. Ges. XII pag. 229. Cassidula plecotreraatoides sp. n. Hongkong, pag. 352 — 354, Taf. 9 Fig. C, a— c. — Schmackeriana nov. spec, pag. 354 — 356, Hongkong; v. Möllendorff, Jahrb. Mal. Ges. Melampus Crossei sp. n. Pulu Penang, Morgan 1. c. pag. 393 pl. Vni f. 10. M. fasciatus Desh. sehr variabel, weit verbreitet; Rua Sura Isl., in Balkenritzen an der Küste, Ysabel Isld. E. A. Sm., P. Z. S. 600. M. coffeus L. pag. 280. Taf. 18 Fig. 3. — floridanus Sh. pag. 281 Taf. 18 Fig. 2; flavus Gm. pag. 281. Taf. 18 Fig. 1. — lineatus Say pag. 282 Taf. 18 F. 9, 12. Dali, Pr. U. S. N. M. M. (Leuconia) bidentatus Mont. Ibid. pag. 283 Taf. 18 Fig. 13. M. (Detracia) bulloides Mont. em. Ibid. pag. 285. Taf. 18 Fig. 7. Subg. Sayella nov, M. (Sayella) Hemphillii Dali. 1. c. pag. 286. Taf. 18 Fig. 11, Crosseana nov. pag. 286. Taf. 18 Fig. 10. Dali., 1. c Species von Hongkong und dem chines. Festlande, v. Möllen- dorff, Jahrb. Mal. Ges. pag. 349. Pedipes liratus W. G. Binney, Dali. 1. c. pag. 279. Taf. 18 Fig. 15; unisulcatus Cooper pap. 279. Taf. 18 Fig. 6; naticoides Stearns pag. 279. Taf. 18 Fig. 17; elongatus u. sp. pag. 279. Taf. 18 Fig. 4. Dali. I.e. Leuconia sinica sp. n. Macao, v. Möllendorff, Jahrb. Mal. Ges. pag. 356. Blauneria Shuttl. Diagnose; B heteroclita Mont (pl. 17 f. 6). Dali. I.e. pag. 287. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 65 Limnaeacea. Physa. Clessin setzt (Martini - Chemnitz, Conchylien-Kabinet 2, Aufl.) die Monographie der Gattung fort. 16 palaearktische Arten, Westerlund 1. c. pag. 53— 61. Neu: Ph. Achajae pag. 57. Physopsis. 2 Arten, Westerlund 1. c. pag. 62. — Soleilleti u. Meneliki spp. nn. Bourgignat, Moll. terr. etc. Clioa, pag. 25 u. 26; Fig. 11. Planorbis. Clessin beendigt seine Monographie der Gattung. (Conchylien-Cabinet.) 55 paläarktische Arten, Westerlund I.e. pag. 64— 87. Neu: corneus v. pinguis, Königsberg; polaris (= boreales Mrts), ancylus, Tirol; nitidus v. molytes (= Clessini var. clausulatus West, ol.); V. oelandicus, Schweden, Bornholm; v. cupreus, Banat. — Planorbis filaris sp. n. G red 1er, Zur Conchylien - Fauna v. China VII pag. 225. — Sampsoni sp. n. Ancey in Sampson, Shells of Pettis County, Missouri pag. 25. — Opisthobrancliia. Nudibranchia. R. Bergh setzt seine „Beiträge zur Kenntnis s der Aeol laden" fort, und behandelt die Familien Sacoglossa u. Nudi- branchia kladohepatica. Es werden zum grossen Theil verbesserte Diagnosen der Familien, Unterfamilien, Gattungen und Arten ge- geben. Die ausführlichen Beschreibungen geben auch die anatomischen Details. Verh.Zool. Bot. Ver. Wien XXXV Bd. pag. 1—60, 7 Tafeln. Farn. Sacoglossa Jheriug (Ascoglossa Bgh). Centralnerven- system stark gegliedert, 1 Otolith, Schlundkopf ein Saugapparat ohne Mandibel, Zunge ganz kurz, mit einer einzelnen Zahnplatte; unterhalb der Zunge die abgenutzten einreihigen Zahnplatten in einem Sacke spiralig aufgerollt persistirend ; Speiseröhre meist mit Kropf. Magen quer durch den Körper gespannt, Eingeweide au Körperwand festgeheftet. Meist 2 Samenblasen. Penis oft mit Stachel. Bergh 1. c. Subf. Herinacidae. Dign. Verh. Z. Bot. Ver. Wien XXVII, 1877 pag. 808. (xatt. Hermaea Loven. Rhinophoria canaliculata ; protuberantia pericardiaco- renalis ovalis; papillae dorsales elongatae, vix subcom- pressae. — Deutes linguales margine inferiore laevigato. — Syno- nymie, Liste der 4 Arten. — H. dentritica Aid. Hanc. Ausführ- lich äusserlich und anatomisch beschrieben. Bergh l. c. pag. 2— 10, Taf. I Fig. 1—16; Taf. II Fig. 1—12; Taf. V Fig. 6. Gatt. Stiliger Ehbg. Rhinophoria simplicia, prot. peric.-renalis ovalis; papillae (dorsales) quasi inflatae. — Dentes ling. margine in- feriore laeves. — Synonymie , Liste der 7 Arten. — St. Sanctae Aich. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1. ^ 66 Dl'- G-e org Pfeffer: Ber. üb. die wisseiisch. Leistungen Maiiae Meyer u. j^Löbius, ausführlich beschrieben, Bergh, 1. c. pag. 10-16: Taf.n Fig. 13, Taf. m Fig. 1-10; Tai IV Fig. 1—7. Sul)f. Elysiadae. Seitentheile des Fusses stark entwickelt, durch eine Rückenschnur vom Rücken geschieden, Körper und Kopf zusammen gedrückt, Augen weit von einander. Analöffnung rechts am Pericardialhöcker (ausser Thuridella) ; Schlundkopf (ausser Thuri- della) ohne Kropf. Penis unbewaffnet. Gatt. Elysiella Bgh. Rhinophorien sehr kurz, aderartige Ver- zweigung am Rücken eigenthümlich ; Epipodien (?) hinten nicht ver- bunden. — 2 Arten, Synonymie. — E. catula (Agass. Grld.) Bergh I.e. pag. 16— 20; Taf. I Fig. 17-19; Taf . ni Fig. 15; Taf. IV Fig. 8 bis 11; Taf.V Fig. 1, 2. Gatt, Elysia Auct. — E. viridis Mtg. var. lactea Bergh 1. c. pag. 20, Taf. VI Fig. 1—3. Oatt. Thuridella Bgh. 1872. Caput rotundatum rhinophoriis majoribus; anus dorsalis, posterior, medianus. Bulbus pharyngeus processu ingluviaeformi postice instructus. — 1 bekannte Art, Th. splendida Grube. Ausführlich beschrieben Bergh 1. c. pag. 20 — 21, Taf. V Fig. 8—5. Familie Nudibranchia kladohepatica Bergh 1881. Suhf. Aeolidiadae Bgh. Stets Mandibeln, keine Ascoglossen- Zunge, Schlundkopf kein Saugapparat; kein Vormagen, 1 Samen- blase. — Bergh, 1. c. pag. 22. Gatt. Aeolidiella Bgh. 1874, 1882. — 5 Arten. — Ae. Soem- meringii Bgh 1882. Bergh 1. c. pag. 22, Taf. VI Fig. 4—7; Taf. VII Fig. 1—2. — Ae. glauca Aid. Hanc; 1. c. pag. 22—24, Taf. IV Fig. 17, Taf.V. Fig. 12—14; Taf. VI Fig. 8; Taf. VII Fig. 3-5. — var. mediterranea 1. c. pag. 24 — 26. Aeolis rubicunda, Wagner, Wirbell. d. Weiss. Meeres. Gatt. Spurilla Bergh 1876. 1882. — S. neapolitana Delle Chiaje var. Bergh 1. c. pag. 26, 27. Gatt, Cratena Bergh 1864, 1870. Corp. vix depressum; rhinoph. simplicia; pap. dors. seriebus obliquis vel transversalibus sat distinctis dispositae, conicae vel subcompressae , podarium nntice rotundatum vel leviter arcuatum. — Margo masticatorius mandibularum serie denticulorura minutonim praeditus. Dent. ling. uniseriati, arcuato- angulati, cuspide parum prominente. — Penis inermis. — Synonymie, 19 Arten. — C. pilata Gould, Bergh 1. c. pag. 29— 31, Taf.V Fig. 16; Taf. VI Fig. 11; Taf. VII Fig. 10-12. — C. gymnota Couth. pag. 31—33, Taf. III Fig. 14; Taf. IV Fig. 13-16; Taf. V Fig. 8—11 Gatt Emhletonia Aid. Hanc. Corp. elong., subcompressum ; Caput declive, sat latum, angulis tentacularibus rotundatis productum, rhinoph. elongatis, simplicibus; pap. dors. subclavatae, utrinque serie simplice vel fasciculis paucis et parce papülatis dispositae; anus latero - dorsalis , submarginalis ; podarium antice fere rotundatum. — im G-ebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 67 Margo masticatorius mandibularum vix denticulatus ; dentes ling. cuspide paullum prominente, iitrinque denticulati. — Penis inermis. — 5 Arten. — E. pallida Aid. Hanc. Bergh, pag. 34— 37; Taf. II Fig. 14—19, Taf. in Fig. 11—13; Taf. IV Fig. 12; Taf. V Fig. 7. — Oatt. Amphoriua Quatr. 1882. Forma Gralvinis subsimilis, rhinoph. tentaciilis similia, simplicia; papillae fusifoiines, subinflatae, erectae , non facile cadiicae ; auus latero - dorsalis ; podarium antice rotundatnm. Margo mastic, mand. serie dentical. minutor. praeditus; dentes ling. uniseriati apice qnasi elevato. — Penis stylo recto vel curvato armatus. - 3 Arten. — A. molios Her dm an, Bergh, I.e. pag.37— 39. — Gatt. Favorinus Gray. F. versicolor Costa, Berghl. c. pag. 39, 40. Gatt. Facelina Aid. Haue. Corp. gracilius, elong., tentac. elong., rhinoph. perfoliata vel annulata; papill. dors. non facile caducae seriebus transversalibus p. p. (antice) cenfertis agmina discreta for- mantibus dispositae, podarium antice angulis tentacnlatim productis. — Marg. mastic. mandib. serie denticulorum fortiorum armatus. Radula paucidentata, dentibus uniseriatis, cuspidatis, denticulatis. — Glans penis foliacea, complicata, margine serie spinarum armata; basi glandula phalliformi instructa. — 14 Arten. — F. vicina Bgh var. pag. 42—44. — F. bostoniensis Couth. pag. 44 — 46; Taf. V Fig. 17; Taf. VI Fig. 9— 10; Taf. VII Fig. 6— 9. — F. modesta Bgh nov. spec. pag. 46—48; Taf. VI Fig. 12—13; Taf. VII Fig. 14—15. — Gatt. Flabellina Cuv. 1. c. pag. 48. — F. affiuis Grm. pag. 49—51 Gatt. Coryphella Gray 1. c. pag. 51. — 23 Arten. — C. Stimp- soni Verrill; 1. c. pag. 52— 54; Taf.V Fig. 15. Govia gen. nov. Trine hese, Rend. Acc. Nap. XXIV pag. 179. 180. Tritoniadae. Adalaria sibirica n. sp. N.Sibirien, Aurivillius, Vega-Exp. pag. 372. Taf. XIII F. 19. — Tschuktschica Krause, Beitrag zur Kenntn. d. Behringsmeeres , Arch. Nat. T. 51. pag. 296 Radula Taf. XVn Fig. 5. — Tritonia psoloides sp. n. Arktischer Ocean, Aurivillius L c. pag. 373. T. 13 F. 20. Polyceradae. H. v. Jhering, Beiträge zur Kenntniss der Nudibranchien des Mittelmeeres. II. Die Polyceraden. Mal. Bl. (2) VIII pag. 12-47 Taf. 1, 2. Polycera quadrilineata 0. F. Müller pag. 16— 24. Beschreib, und Anatomie. Fig. 3. in Copula; Fig. 4. Spermatophoren ; Fig. 5. Kalkspikel; Fig. 6. Centrainer vensystem; Fig. 7. Penishaken. Aegires Leuckarti Verany pag. 24—32. Beschreibung und Anatomie. Fig. 10. Schema zur Erläuterung der Anordnung der Tuberkel. Triopa clavigera 0. F. Müll. pag. 32— 35. Beschreibung. Euplocamus Phil. Rhinophorien retraktil, pag. 35; croceus Phil. pag. 35, 36, beschrieben. E* 68 Dr. Georg Pf e f f e r : Ber. üb. die wissensch. Leistungen Drepania Graeffei Bergh, pag. 37; tartanella n. sp. pag. 37 — 39; Beschreibung und Anatomie; Fig. 8. Zahnplatte und Elemente der Kieferplatte ; Fig. 9. Penishaken. Idalia Leuckart. Rhinophorien nicht retraktil pag. 35; Systematik und Liste der atlantisch-mediterranen Arten pag. 45 u. 46 ; L mediterranea n. sp. pag. 39—45. Beschreibung und Anatomie. Fig. 11. Lippenplatte und Haken; Fig. 12. Zahnplatten; Fig. 13. Penis mit seiner Hakenbewaffnung. Tectilbranchia. A. Vayssiere, Recherches zoologiques et anatomiques sur les Mollusques opisthobranches du Golfe de Marseille. Ire partie, Tecti- branches. Ann. Mus. Marseille II mem. 3. 181 pag., pls. 1— VI. — Vorläufige Notiz in C. R. Tom. 100 pag. 1381—1391. — Er theilt die Abtheilung in 3 Gruppen: 1) Cephalaspidea mit Actaeon, den Bulliden, Gastropteron u. Doridium. 2) Anaspidea mit Aplysia, Aplysiella, Notarchus, Lobiger. 3) Notaspidea mit Pleurobranchus, Oscanius, Pleurobranchaea, Umbrella, Tylodina. Actaeonidae. Actaeon liebes n. sp. Verrill, Tr. Conn. Ac. VI pag. 248 pl. 44 f. 15. Vor Chesapeake Bay, 2500 Fd. — Actaeon punctatostriatus Adams, pag. 467, pl. 55f. 17. Bush, T. c. pag. 467 pl. 45 f. 17. — (Amathis) Senegalensis n. sp. v. Maltzan, Nachrbl. XVII pag. 29. Tornatella vagabunda n. sp. Gap Hörn; Mabille, Bull. Soc. mal. Fr. IE pag. 208. Tornatinidae. Volvula oxytata n. sp. Cape Hatteras, 7—17 Fd. pag. 468. pl. 45 f. 12; minuta n. sp. Ebendaher 14— 16 Fd. pag. 469. pl.45 f. 11; Bush 1. c. Scaphandridae. Cylichna eburnea sp. n. Cape Hatteras, 70 Fd. pag. 428 pl. 44 f. 14. Verrill 1. c. Cylichna biplicata Lea, pag. 467. pl. 45 f. 14, Ebendaher, 7— 48Fd.; caelata n. sp., ebendaher, 15— 43 Fd., pag. 468 pl.45 f. 15. Bush 1. c. BuUidae. Bulla Candei Orb. Bush 1. c. pag. 468 pl. 45 f. 13. — Aplustridae. Akera (Bullina) melinda n. n. (= Bulla Lajon- kaireana Bast.) Gregorio, Bull. Soc. mal. Ital. XL pag. 81. Pliilinidae. Philine Sagra Orb. Bush 1. c. pag. 467 pl. 45 f. 16, 16 a; Cape Hatteras 15 Fd. — Philine polaris n. sp. Aurivillius 1. c. pag. 371, Taf. XII f. 21, 22, Taf.Xin f. 18. Aplysüdac. Notarchus, Vayssiöre, Anatomie s. oben. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 69 Aplysiella Webbii ist von Aplysia zu trennen und in die Nähe von Notarchus zu bringen. Yayssiere 1. c. pag. 71. Pleurol}rancIiidae. Pleurobranchus americanus n. sp. Verrill 1. c. pag. 429, pl. 44 f. 13, Martha's Vineyard, U. S., 250 Fd. Prosobranchia. Jhering führt für seinen früheren Ausdruck: Arthrocochlidae den neuen: Cochlidae ein. Toxoglossa. Hutton, F. W., Revision of the Toxoglossate Mollusca of New Zealand. Proc. L. S N. S. Wales X pag. 115— 118. Conidae. J. C. Melvill, A proposed Revision of the Species and Varieties of the Subgenus Cylinder of Montfort. Proc. Manch. Soc. XXIV pag. 49—52. Pleurotomidae. Pleurotoma Beringi n. sp. Behrings -Meer pag. 354 Taf. 13 F. 3; insigne Jeffr. 1883 = circinatum Dali 1883 pag. 353. Aurivillius 1. c. Pleurotomella Jeffreys!!, tincta, Frielei, vitrea, Lotae nn. spp. von der Ostküste der Ver. Staaten, bis 2500 Fd., Verrill. 1. c. pag. 411— 415. pl.44 f. 3— 7. Bela Schmidtii Friele Taf. 18 Fig. 1, Radula Fig. 7 ; tenuilirata Dali, Radula Fig. 8; murdochiana Dali, Radula Fig. 9; Metschig- mensis n. sp. Metschigmen-Bai; Taf. 18 Fig. 2, Radula Fig. 10; Albrechti n. sp. Ploverbai, pag. 276, Fig. 3, Radula Fig. 11; violacea Migh. var. nodulosa n. pag. 277, Fig. 7, Radula Fig. 12; Alaskensis Dali, Taf. 18 Fig. 5, Radula Fig. 4; Lütkeana n. sp. pag. 281, Taf. 18 Fig. 6, Radula Fig. 16; Krause, Arch. Naturg. Tom. 51. Bela harpa n. sp. Pt Franklin und Nunivak ; Murdochiana n. sp. Cap Smythe, Dali, Point Barrow-Exp. pag. 179. Figg. Bela Blakei n. sp. pag. 417 pl. 44 f. 8, Chesapeake Bay, 2000 Fd., tenuicostata Gr. O.Sars., 800— 1000 Fd. Verrill, Trans. Conn. Ac. VI. Bela bicarinata v. exserta n. Ndl. Eismeer. Aurivillius, Vega, pag. 347. Gymnobela brevis n. sp. N. England, 1200—1600 Fd., pag. 417, Verrill. 1 c. Mangilia psila n. sp. pag. 455 pl. 45 f. 2. Cape Hatteras, 48 Fd. ; eritima n. sp. pag. 456, 14— 15Fd.; ephamilla n. sp. pag. 457, pl. 45 f. 4, 4 a, 14— 18Fd.; ceroplasta n. sp. pag. 458, 10— 17Fd.; melanitica Dali MS. var. oxia nov. pag. 459, pl. 45 f. 3, 3a, 7— 48Fd. ; oxytata Bush pag. 460, pl. 45 Fig. 1, 48 Fd.; ? glypta n. pag. 461. pl. 45 f. 5, 5a. Bush, Tr. Conn. Ac. VI. Mangelia ? nigropunctata n. sp. Süd -Georgien, v. Martens, Sitzb. Nat. Fr. pag. 91. 70 Dr. Greorg Pfeffer: Ber. r.li. die wissensch. Leistungen Daplinella Payeni n. sp., Orange Bay, Patagonien, Rocliebrune et Mabille, Mission du Cap Hörn, pag. 101. Terebridae. Tryon, Manual of Conchology, Vol. VII. Terebra castigata sp. n. Golf v. Suez, Cooke, Ann. N. H. (5) XV pag. 329. Acus Kirki Hutt. ist Terebra tristis Desh. Hutton 1. c. Cancellariidae. Tryon, Manual of Conchology, Vol. VII. Löbbecke, Gattung Cancellaria im Conchylien-Kabinet, pag. 4 bis 24, Taf. 1— 10; bisher 19 Arten beschrieben. Cancellaria viridula, mitraeformis, pusilla, minima u. cancellata. Verbreitung, Synonymie etc. Jeffreys, P, Z. S. pag. 48— 50. Admete viridula, f. typica, f. undato-costata. Verbr. ; f. laevior Leche vom Behringsmeer; Krause I.e. pag. 272. Admete nodosa n. sp. Vor Martha's Vineyard, U. S., 900 Fd.; Verrill 1. c. pag. 419, pl.44 f. 9. Admete frigida n. sp. Feuerland, Rochebrune et Mabille 1. c, pag. 104. RhacMglossa. Muricidae et Piirpuridae. Murex Senegalensis vom unteren Congo; Böttger I.e. pag. 32. Trophon. Neue Subgenera: Pinon für vaginatus Phil.. Chalmon für muricatus Mont., Mipus für gyratus, Pirgos für alveatus Wood; Gregorio, Bull. Soc. mal. Ital. XI pag. 27, 28. Trophon Middendorffi n. n, für laciniatus Midd. Mal. Boss. Taf.I, Fig. 8; Gregorio 1. c. pag. 27. Trophon abyssorum n. n. (clavatus Verr., non Sars); var. limicola n. Verrill I.e. pag. 421, 800— 2400 Fd. N. England. Trophon brevispira n. sp. Süd- Georgien, v. Martens, Sitzb. Nat. Fr. pag. 91. Vexillum, Radula; Schepman, Tijd. Ned. Dierk. Ver. (2) I pap.27— 30 pl.lV fig. 1-5. Crosse wiederholt die Begründung Craveus (Ann. N. H. (5) pag. 141), dass Sinusigera eine junge Purpuride ist, also Sinusigera u. Cheletropis als selbständige Namen zu streichen sind. Journ. de Conch. XXV pag. 161 - 166. Biiccinidae. Buccinum Schneiden n. sp. Vardö, Nähe von Zetlandicum Jeffr. ; undatum L. varr. Schneideri u. crispum nn. von Finmarken; Verkrüzen, Nachrichtsbl. pag. 85— 88. Buccinum tenue Gray, f. elatior, Ploverbai, Krause 1. c. pag. 290. Buccinum angulosum v. laevis n. ; grönlandicum v. inflatum; Ovum V. angulatum n. aus dem Behrings-Meer. A u r i vi 11 i u s , Vega- Exp. pag. 336—339. im Gebiete der Malakologie wälireiul des Jahres 1885, 71 Buccinum glaciale, angulosum, plectnim, polare, abgebildet Dali, Point Barrow-Exp. Buccinum Campbelli n. sp., Veneris n. sp. ; Filhol, Moll, de ile Campbell, Eec. Venus pag. 524—526. Cominella modesta, n. sp. ; (Chlanidota) densesculpta n. sp. Süd- Georgien, V. Martens, Sitzb. Nat. Fr. pag. 91. Euthria cerealis n. sp. Feuerlaud, Rochebrune et Mabille 1. c. pag. 100. Neptunea. Osborn stellt fest, dass die Kieme von Neptunea zuerst offen liegt und erst später vom Mantel bedeckt wird. J. Hopk. Un. Circ. Vol. III. 1884 pag. 16. Neptunea fornicata v. conica, intermedia, devexa, multistriata nn., Aurivillius I.e. pag. 361— 363. Neptunea Kröyeri v. Rayana n. Arktisch, Dali., Proc. U. St. Nat. Mus. VII pag. 524; v. grossestriata, Aurivillius I.e. pag. 360. Brong'iis nov. subg. von Neptunea für Fusus antiquus L. Gre- gorio, BoU. soc. mal. Ital. XI pag. 47. Sipho roseus Dali, St. Lorenzbai, Behringsmeer, 8 Fd. pag. 285. Taf. XVII Fig. 4a— c (auch Deckel und Radula); Martensii n. sp. Metschigmen-Bai, pag. 287 Taf.XVin Fig. 18. Krause 1. c. Sipho turritus n. sp. pag. 365; olivaceus n. sp. pag. 366 Taf. 13 Fig 10; islandicus v. insculptus n. pag. 368; Aurivillius 1. c. Savatieriii nov. gen. „Minuta, tm-riculata, longitudinaliter sulcata, spiraliterque lineis plus minusve distinctis decussata; aper- tura ovata, canali brevi, recto, non curvato; margine externo in- crassato, non denticulato. Rochebrune et Mabille 1. c. pag. 101. — frigida n. sp. Patagonien. Strombella malleata n. sp. Eismeer, Dali, Proc. U. S. Nat. Mus. VII pag. 525. Halia gehört zu den Bucciniden, Poirier, C. R. 100 pag. 461 bis 464. Nassidae. Nassa reticulata v. coronata n. Portugal. Nobre, Catal. des Moll, sud-ouest Port. Bullia pura n.sp. Pt Elizabeth, Melvill, J. Concli. (Leeds) IV pag. 316. Fluviodorsum n. subg. von Dorsanum. „Apice rotundato, ob- tusa, non decollata epidermide adhaerente fusca induta, columella oblique truncata, rostro parvo inciso, a basi anfr. Ultimi carinula spirali acuta, ati in genere Dorsano, separato. Für Bullia fusca Craven. Böttger, Ber. Offenb. 25/26 pag. 188. Canidia. Radula, Schepman, Tijd. Ned. Dierk. Ver. (2) I pag. 30—32 pl. IV f. 6—9. Fasciolariidae. Fusus rusticulus Monteros. (als Trophon). Kobelt, Icon. europ. Meeresconch. H. 3 Taf. XIII. 72 r)i*- (reoi'g Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen Fusiis decipiens n. sp. Behringsmeer, Anrivillius 1. c. pag. 356; Taf. Xni f. 4, 5, 13. — Mitridae. Mitra chrymochara sp.n. Cap Hörn; Rochebrune et Mabille I.e. pag. 102. Marginellidae. Marginella Virginiana n. sp. Vor Cape Hatteras u. Chesapeake Bay, 15-70Fd. Verrill, I.e. pag. 420. Taeniglossa. Cassididae. Tryon, Manual of Conchology, Vol. VII. Doliidae. Id. ibid. Dolium variegatum von Lord Howe's J. Wilkinson, Z. A. VIII. pag. 760. Ficula. Synonymie mehrerer Arten, Gregorio, Boll. Soc. mal. It. XI. Ficula Reevei n. n. für F. reticulata Rv. Id. ibid. pag. 64; reticulata Varietäten pag. 55. Turbinellidac. Dali, Proc. Un. States Nat. Mus. VIII pag. 346 theilt die Gattung Turbinella in die Untergattungen Turbiuella s. pr. mit längerem Kanal und glatterer Oberfläche, mehr eifg. Deckel, heller gefärbter Schale und viell. mit 1 spitzig. Lateralzähnen; und in Vasum mit bockiger oder gefensterter Oberfl., kürzerem Kanal, mehr pyramidenartiger Schale, schmalerem Deckel und viell, mit 2 spitzigen Lateralzähnen. — Anatomie von T. pyrum Lam. bes. die Bezahnuug, ebenda, Taf. XIX. — Cypracidae. Tryon, Manual of Conchology, Vol. VII. Naticidae. Natica notabilis n. sp. pag. 31. pl. IV f. 1, la; Radula; subplicata n. sp. pag. 32 pl. IV f. 2, 2a; angulata u. sp. pl. IV f. 3; globosa n.sp. pag. 33 pl. IV f. 4, 4a. Jeffreys, P. Z. S. (Neverita) compacta Jeffreys, pag. 33 pl. IV f. 5, 5a; obtusa n.sp. pl.rv f. 6, 6 a. Ibid. (Nacca) operculata n.sp. pag. 34. pl. IV f. 7, 7 a. Ibid. Natica Lebruni, Conteaudi, omoia, secunda, Payeni nn. spp. von Patagonien u. Cap Hörn ; R o c h e b r u n e et M a b i 1 1 e 1. c. pag. 102 — 104. Rumella g. nov. (ähnlich Ruma) aus dem Tanganyika-See. Giraudi u. Milne Edwardsiana nn. spp., Bourgignat, Not. prodr. Lac Tanganyika pag. 89-91. StromMdae. Tryon, Manual of Conchology, Vol. VII. Ceritliiidae. Cerithium procerum Je ffr. (1876) pl. IV f. 2, 2a; gracile n. sp. pag. 54 pl. IV f. 3, 3a; obeliscoides n. sp. pag. 55 pl. IV f. 4, 4a; cylindratum n.sp. pag. 55 pl. VI f. 5, 5 a. Atl. Ocean und Mittelmeer, Jeffreys, P. Z. S. (Bittium) Watsoni n. n. (= gemmatum Wats. 1880) pl. IV f. 6, 6 a. Id. ibid. Stilus gen. nov. „Shell spit-shaped, reticulated; apex forming im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 73 a twisted and abruptly semidetached peak; basal groove short and recnrved. Jeffr. I.e. — insignis n. sp. Ostatl. pl. YI f . 1 — Ib. — Tricliotropidae. Jeffreys stellt Torellia mid Trichotropis zu den Cancellariiden. P. Z. S. pag. 46 ff. Trichotropis fimbriata sp. n. pag. 48 pl. V f. 7, 7a; densestriata sp.n. pl.V f. 8, 8a Ostatl. Jeffreys P. Z. S. Trichotropis coronata Gould, Taf. XVI F. 4a, Radula 4b; Kröyeri Phil., Radiüa T. XVI Fig. 3. Krause, Arch. Nat. Trichotropis solidula n. sp. Behrings - Meer ; Aurivillius, Vega-Exp., pag. 328 Taf. XII Fig. 16. Tiirritellidae. Turritella erosa Couth. Radula, Taf. XVII. Fig. 2a— c; reticulata Migh. Radula T. XVII Fig. 3. Krause, Arch. Nat. Turritella erosa v. costata n. Behringsmeer, Aurivillius I.e. pag. 323, Taf. XH F. 8. Verinetidae. Salensky, Entwicklungsgeschichte s. pag. 23. Melaniidae. Melania fastigiella Bv. pag. 601 pl. XXXVII f. 1 ; sp. von den Salomons-Ins. f. 2; subgradata n. sp., ebendaher, f. 3, 3a; Ugiensis n. sp., Ugi, pag. 602 f. 4 ; Sanctae Annae n. sp. Sta Anna pag. 602 f. 5, 5a; Guppyi n. sp., ebendaher, pag. 603 f. 6, 6a. Smith , P. Z. S. Melania tumida Gr edler v. cinnamomea n. Kuang-tung; prae- notata Grdl. v. intermedia u. minor nn., erstere v. Kuei-tscheu, letztere Hunan; Jahrb. Mal. Ges. 233, 234. Melania clavus Lam. v. pirenoidea n.; acutissima Busch v. perstriatula n., Guam; subula Lea v. contracta n., Zebu; hastula Lea v. subacutissima, Andamanen; v. subflammulata n. Guimaras; V. subcostata n. Philippinen; v. subpicta n. Ternate; v. pseudaculeus n. (= aculeus Mor., non Lea) Mariannen; — Zelebori Brot v. nana n. Gross -Nicobar; v. solidiuscula n. Andamanen; canalis Lea, v. lan- ceolata, Cebu. (Striatella) Arthuri Brot v. pseudomaurula n. N.-Caledonien; scitula Gould v. subcylindrica n. Navigator's L; sublutosa n. sp. Gross-Nikobar ; !Nevillei Brot v. Andamanica n. Andamanen; Nico- barica Mörch v. canaliculata, fusiformis u. striatula nn. ; tuber- culata Müll. var. subcanaliculata, Seychellen; v. canaliculata, hab.?; V. subcrebra n. Ceylon, v. Orissaensis n. Luttack, Orissa; v. Cochin- chinensis n. Cochinchina, v. Chinensis n., Swatow ; v. Myadoungeusis n. Myadoung, Birma ; v. pseudotruncatula n. Mauritius ; v. appressa n. Mauritius. — rivularis Phil. var. subunifascialis n. Andamanen; (Melanioides) Reevei Brot v. lanceolata n. Pegu; v. solidiuscula n. Pegu; — Tourannensis Soul. v. compacta n. Pegu; v. Beddomeana n. Moulmein; — variabilis Bens. v. subvaricosa n. Pegu u. Aracan; V. laevigata n. Cachar u. Sylhet; v. binodulifera n. Khasi Hills. — subasperata sp. n. Chan States, China; v. sublaevigata n. Birma, 74 Dl". Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissenscli. Leistungen Shan States; — filocarinata Mouss. v. subimbricata n. San Paolo; (Siücospira) libertina Gould, v. microstoraa n. Pormosa; (Pachychilns) testudinaria Busch v. elongata, subangulata nn. Java ; — Hungerfordiana n. sp. Pegu ; (Acrostoma) Hügeli Phil. v. compacta n. Cochiu Hills; assa- raensis n. sp. (= Hügeli var. Hanley) N. Cachar; (Tarebia) batana Gould v. sublineata n. Cochinchina. Penang; rudis Lea v. ceylanica n. Ceylon, Tenasserim; (Plotia) acanthica Lea v. Roepstorffiana n. Andamanen. Nevill, Hand List of Mollusca in the Indian Museiim, Pt. II. Ainphimelauia u. subg. für M. Hollandri Per. Fischer, Manuel de Conchylioiogie pag. 701. Bottrg:i^natia n. g. — imperialis n. sp. Giraud, Bull. soc. mal. Fr. II pag. 193. Clea costulata n. sp. Borneo, Shepman, Tijd. Ned. Dierk. Ver. (2) I pag. 32. Mainwariugia n. subg. für Melania paludomoidea sp. n. Mutiah River; Nevill 1. c. pag. 287. Stenomelania n, subg. für Mel. aspirans Hds. Fischer, Man. Conch. pag. 701. Sermyla Chaperi n. sp, Perak; Perakensis n. n. für M. infra- costala Rv. non Mouss. Morgan, Bull. Soc. zool. Fr. X pag. 420. Semisinus n. n. für Hemisinus Swains. Fischer, Man. Conch. pag. 701. Pararaelania callopleuros, Grandidieriana, Hamyana, Reymondi (Giraud MS.) Bourgignati (Giraud MS.), Baizeana, Stanleyana spinulosa, Milne-Edwardsiana, Lessepsiana (Giraud MS), Duveyrie- riana (Giraud MS.), Cameroniana, Ledoulxiana (Giraud MS), egregia (Giraud MS.), Giraudi, Locardiana, Servainiana, crassilabris, Liviugstoniana, pulchella. Bourgignat, Notice prodromique Lac Tanganyika pag. 69—86. Paludomus conica Gray v. Sibsaugorensis n. Sibsagar; v. Pealeana n. Assam; v. Jaintiaca n. Jaintia Hills; v. Kopiliensis n. N. Assam; v. paludinoides n. Sikkim; — Tanjoriensis Gm. v. Ka- dapaensis n. Madras; v. Malabarica Malabar; — rotunda Blfd v. microstoma n. Anamallay River, Madura Hills; — Ajanensis Mor. V. Silhouettensis n. Seychellen; — microsculpta n. sp. Ceylon; (Philopotamis) sulcata Rv. v. contracta n. Ceylon; nigricans Rv. V. subgranulosa n. Ceylon; erronea u. sp. Ceylon. Nevill, Hand List pag. 288—300. Paludomus rusiostoma n. sp. Kuei-tscheu, China, pag. 231 Taf. VI Fig. 7; ? minusculus n. sp. ebendaher, pag. 232, Taf. VI Fig. 8. Gredler, Jahrb. mal. Ges. XII. Pleuroceridae. Goniobasis Etowahensis Lea, pl. XVII f. 7. Dali, Proc. Un. St. Nat. Mus. VH. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 75 Litorinidae. Litorina pellita n. sp. Süd- Georgien, v. Märten s, Sitzb. Nat. Fr. pag. 92. Litorina filosa Sow. v. subcingnlata n. Pt. Jackson; conica Phil. V. delicatula n. Pt. Canning, Bengalen; v. siibintermedia n. False Point, Bengalen; — erronea n. n. (= Novae Zelandiae Ev.) Ceylon. Nevill, Hand List pag. 149—152. Litorina nnifasciata, Varietäten, Haacke, Z. A. VITI pag. 504, 505. Risella (Peasiella) Roepstorffiana n. sp. Andamanen, Burma, Hongkong; Templiana n. sp. Andamanen. Nevill, 1. c. pag. 161. Lacuna antarctica n. sp. Süd Georgien, v. Martens, Sitzb. Nat. Fr. pag. 92. Limnotrochus Giraudi ii. cyclostoma nn. spp. Tanganyika-See. Bourgignat, Expeces nouv. Oukerewe, Tanganyika pag. 59, 60. Seguenzidae. Nach den Untersuchungen Verrill's gehört die Familie in die Nähe von Fossarus u. Aporrhais. Rep. Fish Comm. pag. 526. — Nach Fischer (Man. Conch. pag. 771) gehört sie zv^ischen Subulitidae und Adeorbidae, — Seguenzia tricarinata und laxa nn, spp. Atlantisch; Jeffreys, P. Z. S. pag. 43, 44, pl. V f. 2, 4. Fossaridae. Fossar mirabilis sp. n. Arakan ; ? imperforatus sp. n. Penang ; F. (Couthyia) appressus sp. n. Persischer Meerb.; styliferinus sp. n. Singapore, Bombay ; solutus und subreticulatus nn. spp. Persischer Meerb., Bombay etc. Nevill, Hand List pag. 167, 168. Conradia Stoliczkiana n. sp. Singapore; Adamsiana n. sp. Per- sischer Meerb., doliaris A. Ad. var. minor n. Bombay, Persischer Meerb. Id. 1. c. pag. 169. Skeneidae. Skenea trilix n. sp. Cape Hatteras, 7 — 17 Fd, Bush, Tr. Conn. Ac. VI. pag. 464 pl. 45 f. 7, 7 a, Skenea ? subcanaliculata Smith von Süd-Georgien, v. Märten s, Sitzb. Nat. Fr. pag. 92. Adeorbidae. Beschreibung der äusseren, anatomischen und biologischen Verhältnisse von A. subcarinatus Mont. nebst Er- örterung der Geschichte der Gattung. Systematische Stellung bei den Skeneiden. Fischer, Journ. de Conch. pag. 166— 173, Taf. IX Fig. 1—4. Caecidae. Caecum californicum (Diego, Calif.) u. n. für C, Coo- peri Smith, welcher Name der atlantischen Form (C. Cooperi Crptr 1864 = C. Smithii Cooper 1872) verbleibt. — Orcutti n. sp. eben- paher. Dali, Pr. U. St. Nat. Mus. VII pag, 541. Rissoidae. Rissoia, Neue Schreibweise für Rissoa; Fischer, Man. Conch. pag. 720. Rissoa grisea n. sp. Süd - Georgien ; v. Märten s, Sitzb. Nat. Fr. pag. 92. 76 Dl"- G e 1" g P fe f f e r : Ber. üb. die wissensch. Leistungen Cingula robiista n. sp. DallM. S. Ploverbai, Behringsmeer; 1 bis 5Fd. pag. 270. Taf. 17 F. 1. Krause, Arch. Nat. Alaba Senegalensis n. sp. Goree; Maltzan, Nachrichtsbl. XVII pag. 28. Alaba Woodmasoniana sp. n. Andamaneu^ Nevill, Hand List pag. 182. Onoba delicata Phil. v. microstoma n. Ceylon, Rothes Meer etc. ibid. pag. 120. Fairbankia Bombayana Blanf. v. depauperata n. Bombay; ibid. pag. 99. Thapsiella n. n. fürThapsa Monter. (non Albers). (Ist schon ver- geben. Ref.) Fischer, Manuel pag. 721. Rissoina ambigua Gould v. perpusilla n. Mauritius, Persien, Bombay; Woodmasoniana n. sp. Andamanen; indica n. sp., Paumben Straits ; micans ad. v. perstriatula n. Persischer Meerb. ; monilifera n. sp. Japan; Mainwaringiana n. sp. Persischer Meerb., Seguenziana Issel V. paula n. Rothes Meer; — Montrouzieri Souv. v. montrosa, sub- striolata u. convexior nn. Andamanen; — Orbignyi A. Ad. v. sub- spirata n. Aden; v. pachylabris n. Rothes Meer; v. submarginata n. Andamanen ; — insolita Dcsh. v. major n. Mauritius ; v. depauperata, Mauritius, Singapore; R. (Isseliella) pseudoconcinna n. sp. Japan. Nevill 1. c. pag. 74 bis 98. Eatoniella? Kerguelenensis Smith; Süd-Georgien; v. Martens, Sitzb. Nat. Fr. pag. 93. HydroMdae. Hydrobia Schmidtii Charp. bei Plettenberg in Westfalen gefunden. Brockmeier, Nachrbl . 59 ff. H, Dunkeri Fr f. im obersten Laufe der Sieg; id. ibid. Beide Arten sind durch die Behaarung der Fühler verschieden. H. Gabonensis sp. n. Ogowe. Morel et, Journ. Conch. pag. 30. pl. II f. 10. — Caledonensis sp. n. Caledon, Cap-Colonie. Chaper, Bull. soc. zool. Fr. X pag. 484 pl. XI f. 6. H. ?Wetherbyi sp. u. (?Amnicola Nuttaliana Frfld) Dali, Proc. Un. St. Nat. Mus. VII pag. 258 pl. 17 f. 10. Pseudoamnicola Clessini. Neue Bezeichnung für Assiminea adriatica C 1 e s s. B r u s i n a , Mitt, Ver. Steierm. XXII pag. 52. Amnicola Dalli sp. n. Nevada. Call, Bull. Un. St. Geol. Surv. 1884 pag. 45 pl. VI f. 4—6. Bythinella. Verbreitung in den Alpen; v. Martens, Sitzb. Naturf. Fr. pag. 158 ff. P. Fischer, Note sur deux especes de Bithinella des nappes d'eaux souterraines de la France. .1. de Conch. XXV pag. 33— 41. pl. VII f. 1—6. Zwei neue Sectionen: Avenionina und Paulina, mit den Typen: B. Bourguignati und Berenguieri von Avignon. B. Lanclevi sp. n. Seine; Locard, Bull. Soc. Ronen 1884. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 77 B. Monroensis Frfld. Dali , Pr. Un. St. Nat. Mus. VII pag. 256, Taf. 17 Fig. 9. Bythinia subbadiella sp. n. Shoa; Bourgignat, Choa pag. 30. B. piüchella Bens. var. obtusa n., Pt. Kanning; var. pusilla nov., Ferozpur; stenothyroides Dohrn var. abnormis nov., Bangalore-, ten- taculata L. var. Kashmirensis nov. Kaschmir. Nevill, Hand List, 11, Gastropoda Neurobranchia Forts, pag. 35 — 39. B. Kintana sp. n. Perak, Morgan, Bull. soc. zool. Fr. X pag. 416. pl. Vn f 7. B. Paeteli, minutoides spp. nn. China. Gredl er, Zur Conehylien- fauna von China VIII (Botzen) pag. 13, 14. Lithoglyphus lapidum Orb. Aeussere und anatomische Merk- male. Ihering, Mal. Bl. pag. 96-98. L. Fuchsianus sp. n. Hiang-tan, Hunan, China, v. Möllen- dorff, Nachr. pag. 169. Stenothyra Hardouini sp. n. Pulo Penang; de Morgan, Bull, soc. zool. Fr. X. pag. 416, pl. VIII f. 15. Baizea gen. nov. Giraudi sp. n. Tanganyika. Bourgignat, Notice prodr. Tangan. pag. 33, 34. Spekea Giraudi, Duveyrieriana, Hamyana, Reymondi, Grandi- dieri spp. nn. Tanganyika. Bourgignat i.e. pag. 36— 40. Stanleya gen. n. Typus: Lithoglyphus neritoides Smith. Gi- raudi, Smithiana spp. nn. Tanganyika, Bourgignat 1. c. pag. 87, 88. Paludinidae. Verbreitung alpiner Arten ; v. M arten s, Sitzb. Nat. Fr. pag. 158 ff. Paludina Philippinensis n. sp. Majajay, Luzon; Siamensis Frauenf. var. Burmanica n. ; dissimilis Müll. v. Assamensis n. Nevill, Hand List pag. 24—28. Vivipara praeclara n. sp. Queichow. Ancey, Bull. Soc. mal. Fr. II pag. 137. V. Georgiana Lea. Dali, Pr. Un. St. Nat. Mus. VII pag. 256. pl. XVn Fig. 2, 3. Eyriesia, neue Abtheilung von Paludina, für P. Eyriesi Mor. Fischer, Manuel pag. 733. Vitrella Hauffeni, Neuer Name für P. pellucida Hauffen; V. Zelebori, neuer Name für P. pellucida pt. Brusina, Mitth. Ver. Steierm. XXII pag. 53. Campeloma lima Anthony. Dali I.e. pag. 256. pl. XVII Fig. 1. Bridouxia nov. gen. B. Giraudi, Villeserriana , costata, Rey- mondi, nn. spp. Tanganyika-See. Bourgignat, Notice prodromique Lac Tanganyika pag. 29 — 32. Cleopatra Pauli, Soleilleti, percarinata nn. spp. von Shoa. Bourgignat, Choa, pag. 27 — 29, Fig. 1—3. — Guillemei n. sp. Ukerewe. Bourgignat, Espöces nouvelles . . . Oukerewe etc. pag. 6. Neothauma Tanganyikanum , Bridouxianum , SeiTainianum nn. 78 I^i'- Gr e r g P f e f f e 1" : Ber. üb. die wissenscli. Leistungen spp. Tauganyika. G-raiididier, Bull. soc. mal. Fr. II pag. 163. — Gii^audi, bicarinatum nn. spp. Ebendaher. Bourgiguat, Tanganyika pag. 27. 28. Hauttecoeuridae. Gattungen Tanganyicia Crosse und Hautte- coeuria nov. Bourgignat, Notice prodiomique pag. 41. Tanganyicia Fagotiana, Giraudi, Maunoiriana, ovoidea, globosa nn. spp. Tanganyika-See 1. c. pag. 43 — 46. Hauttecoeuria n. gen. Hamyana, Giraudi, Milne-Edwardsiana, soluta, singularis, Duveyrieriaua , Reymondi, Maunoiriana, eximia, Cambieri, niinuta. Ebendaher, 1. c. pag. 46—57. Oiraudiidae nov. fam. mit Giraudia und Reymondia nn. gg. Bourgignat I.e. pag. 60. Giraudia n. g., praeclara, Grandidieriana nn. spp. Tanganyika, 1. c. pag. 61—63. Reymondia n. g. mit Melania? Horei Smith und R. Giraudi n. sp. Ebendaher, 1. c. pag. 65. Ainpullariidae. Ampullaria Perakensis, Perak; Wellesleyensis nn. spp., Wellesley- Provinz. Morgan, Perak, pag. 418 u. 419. Ampullaria turbiuis Lea, v. subglobosa (Java?) und subampullacea (Perak) nn., polita Desh. v. compressa u. Cochiuchina ; (Pomus) Marteu- siana n. sp. Süd-Amarika. Nevill, Hand List pag. 6 — 10. Ampullaria Revoili, Dumesniliaua , Ruchetiana, vom Somali- Land; A. Charmesiana, Nil, Gondokoro; Bourgignati, Ballat-See, Egyi>ten ; nn. spp. B i 1 1 o t e , Bull. soc. mal. Fr. I pag. 103—107. pl. VI. A. (Pomus) depressa Say; Dali, Pr. Un. St. Nat. Mus. VII pag. 255, pl. XVn f. 4, 5. Assimineidae. Assiminea antipodum sp. n. Campbell - Ins. Filhol, Moll, ile Campbell in Rec. Venus, pag. 523. Assiminea Colombeliana n. sp. Mdg. des Yanktsekiaug. Heude , Note sur les MoUusques (s. oben pag. 31) pag. 123, pl. 31 f. 17. y alvatidae. Valvata. Verbreitung alpiner Arten ; v. M a r t e n s , Sitzb. nat. Fr. pag. 158 ff. Capulidae. Diaphorostoma, neuer Name für Platyostoma Conrad, non Klein. Fischer, Manuel pag. 756. Xenoplioridae. X. crispa König. Verbr. und Synonyme. Jeff- reys, P. Z. S. pag. 45. Aciculidae. Albertisia Issel ist junge Truncatella. Issel, Ann. Mus. Gen. (2) 11 pag. 8. Truiicatcllidae. A. Vayssiere, Etüde sur lorganisation de la Truncatella truncatula. J. de Conch. XXV pag. 253-288 pls. XII u. XIII. (C. R. 101 pag. 575—577; J. Roy. Micr. Soc. (2) V pag. 986; — Ann. N. H. (5) XVI pag. 396—398. Lamellariidae. Lameilaria perspicua L. Verbr. und Synonyme. — tenuis n. sp. Porcnpine-Exp. Jeffreys, P. Z. S. pag. 45 pl. V f. 5- 5b. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 79 Lamellaria Diegoensis n. sp. Diego und Cap S. Lucas, Calif. Dali, Proc. Unit. St. Nat. Mus. VIII pag. 538, pl.24 f. 1—3. Ana- tomische Notizen, ebenda. — Stearnsii Dali, 1871, ibid. trymuog'lossa. Fischer (Manuel pag. 780) theilt die Abtheilung in Homoeos tropha, mit einem in der Art des übrigen Gewindes gewundenen Nucleus, und in Heteros tropha, mit einem im Winkel zur übrigen Schale oder unregelmässig gewundenen Nucleus. Eulimidae. Eulima Candida Marrat von Formosa. Smith, J. of Conch. IV pag. 282, 283. Niso aeglees n. sp. Bush, Cape Hatteras, 7—32 Fd. Tr. Conn. Ac. VI pag. 465 pl. 45 f. 10 u. 10a. de Folin, Constitution methodique, rationelle et naturelle de la famille des Chemnitzidae , Lyon. Das Ergebniss ist folgender Schlüssel : Skulptur. Schale stark verlängert. Schale kürzer. Ohne Mit Ohne Mit Columellarzalin. Columellarzahn. Fehlt Eulimella Turbonilla Oceanida n. Odostomia Längs Chemnitzia Parthenia Salassia n. Elodia n. Spiral Aclis Jaminea Ondina n. Odetta n. Längs u. Spiral Dunkeria Stylopsis Mathilda Noemia u. Pyramiden idae. ßrachystomia (für Odostomia rissoides Han- ley) und Auristomia (für 0. Erjaveciana Brusina) nn. sectt. v. Odostomia. Monterosato, Nat. Sicil. IV, pag. 200, 201. Obeliscus suturalis n. sp. Goree, Senegal; von Maltzan, Nachr. XVII pag. 26, 27. Odostomia engouia sp. n. und var teres n. Bush, Tr. Conn. Ac. VI pag. 466, 467. pl. 45 f. 9 ; 15 Faden, Cap Hatteras. Pyrgisculus (für Pyrgulina scalaris Phil.), Pyrgostelis (für P. rufa Phil.), Pyrgostylus (für P. striatula L ). Neue Sektionen von Pyrgulina. Monterosato I.e. pag. 82, 83. Alaba Seuegalensis n. sp. Goree; v. Maltzan, Nachr. 28, 29. Turbonilla Mülleri, Seuegalensis und rosea nn. spp. Goree, Senegal; v. Maltzan 1. c. pag. 27, 28. Turbonilla perlepida und grandis nn. spp. Vor Chesapeake-Ba5% 70 und 1500 Fd. Verrill, Tr. Conn. Ac. VI pag. 427. Cyclophoridae. Pomatias. V. Gr edler, Ueber einige neuere Pomatias- Arten. Nachr. pag. 38—41. Bemerkungen über P. Hen- ricae, var. glaucinum Grdl., var. lissogyrus Westerl. und Strobeli Pinipag. 39. Die Pini' sehen Arten: P. intermedius, Agardhi, Valsabinum (= var. Villae Spin.), subalpinus, Stabilei, schliesslich septemspiralis var. Gardensis sind einfach als Synonym von P. sep- temspirale zu betrachten. P. labrosus von Montserrat, Boettgeri von Sicilien, oribates von Corfu, tortivus v. Dalmatien, alloglyptus (= Bourgignati Fagot) und segnis von Nord-Italien; spp. nn. Westerlund, Fauna palaearkt. Binnenconch. pag. 117 ff. 80 Dr. Ge o r g Pf e f f e r : Ber. üb. die wissensch. Leistungen P. tessalatus Rossm. var. achaica u., Achaia, Böttger, Nach- richtsbl. 123. Anat.-physiol. Bemerkungen, bes. üb. tesselatus Wgm. Sim- roth Z. A. pag. 16-19. P. septemspiralis Raz. var. Bosniaca nov. Böttger, Jahrb. pag. 63. — P. Techmegoricus, callistoma von Montenegro ; regularis, pauleios von Cattaro, Bonficoianus von Lesina, formosus von Scordona, con- cinnus von Spalato, Penzianus von Sebenico ; spp. nn.; Letourneux, Bull. SOG. mal. Fr. II pag. 200—206. P. reconditus, intermedius, Agardhi spp. nn. Nord-Italien; Pini, Atti Soc. Ital. XXVn pag. 368—376. Pseudopomatias gen. nov. Testa conico-turrita illi Pomatiae per- similis: operculum simplex, membranaceum, arctispirum, v. Möllen- dorf f, Nachr. 164. — P. amoenus n. Id. ibid. Badung in der chines. Prov. flubei. — Vielleicht gehören Pom. Himalayae Bens., pleuro- phorus Bens., Peguensis The ob., grandis Grodw. Aust. hierher. — D. Setchuanensis , confusa, pupinella, pyra spp. nn. China; Heude, Notes . . . fleuve bleu pag. 97—98; pl. XXIV f. 10, 12, 13, 14. D. Nipponensis sp. n. Asinoin, Japan; v. Möllendorff, Journ. As. Soc. Beng. Tom. 54, pag. 67. Moussonia apicina nov. spec. Kuei- tscheu, Gr redler, Jahrb. pag. 229—231. Sinica, nov. sect. v. Diplommatina. Typus: sculptilis n. sp. Quangtung v. Möllendorff, Jahrb. mal. Ges. XTE pag. 369. Diplommatina (Sinica) Laurentiana u. conica nn. spp. Badung in der chines. Prov. Hubei; v. Möllendorff, Nachr. 163. Pupina Solomonensis nov. sp., ähnlich P. difficilis Spr und Ke- raudreuii Vignard; Shortland Isl, in verrotteten Baumstämmen; Treasury Isl. Smith, P. Z. S. pag. 597. pl. XXXVI f. 9, 9a. P. Lowi, Tchehelensis spp. nn. Perak; de Morgan, Bull. soc. zool. Fr. X pag. 414, 415; pl. VII f. 3, 4. P. destructa sp. n. China: Heude, Notes . . . fleuve bleu pag. 98, pl. XXIV f. 15. P. Fuchsi sp. n. China; Gr edler, Zur Conchylien- Fauna von China VIII (Botzen) pag. 11. Hargravesia polita H. Ad. var. (= Hyalopsis tumida Pease, Am. Journ. Conch. VII pag. 27) ; höhere Gegenden von Faro Isl. bis 1900 Fuss. Ed. A. Smith, P. Z. S. 598. Hybocystis. Crosse, Etüde monographique sur les especes du genre Hybocystis de Benson. J. de Couch. (3) XXV pag. 180—193. P. Fischer, Note sur Fanimal de l'Hybocystis elephas de Morgan. J. de Conch. XXV pag. 174—179. H. elephas, Jousseaumi spp. nn. Perak; de Morgan, Bull. soc. zool. Fr. X pag. 404-406; Le Natur. pl.X pag. 70, im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. ^1 Alycaeus globulus nov., Nähe v. A. pilula; anthostoraa spp. nn. Badung- in der chines. Prov. Hiibei; v. Möllendorf , Nachr. pag. 162. A. Jousseaumei , Kapayanensis , Thieroti spp. nn. Perak; de Morgan, Bull. soc. zool. Fr. X pag. 402—404, pl. VIII f. 4, 5. A. Chaperi sp. n., Malacca, Id., Le Natur, pag. 70. A. muciferus, planorhulus, Fargesianus, neglectus, diminutus spp. nn. China; Heude, Notes . .. fleuve bleu pag. 96, 97. Abb. — Craspedopoma Servaini sp. n., Madera, Doumet-Adanson, Bull. soc. mal. Fr. II pag. 174. Leptopoma (?) Audouinianum sp. n. China; Heude, Notes ... fleuve bleu pag. 95, pl. XXV f. 8. Leucoptychia. Crosse giebt (J. d. C. pag. 9 — 20 u, Taf. 1) eine Monographie der Gattung Leucoptychia Cr. 1878, die er eintheilt in (A) Leptopomiformes , zartschalige Formen aus dem Papuanischen Gebiet, und in (B) Cyclophoriformes , starkschalige Formen von den Andamanen u. Nikobaren. — A. L. Tissotiana Crosse 1878 N. Guinea, L. scalaris H. Adams, Insel Waigiou. — B. L. foliacea Ch. (Turbo) (pl. 1 f. 1— le) Ins. Camorta. L. Leai Tryon (pl. 1. f. 2— 2h), Anda- manen. Lagochilus. v. MöUendorff, Jahrb. mal. Ges. XII pag. 364. — L. Swettenhami sp. n. Perak; de Morgan, Bull. soc. zool. Fr. X pag. 412 pl.VIII f. 8. Cyclophorus fimbriosus n. sp Badung in der chines. Prov. Hubei; V. MöUendorff, Nachr. 162. C, ferruginosus, Fargesianus, Delavayanus, punctatulus,Frinianus, Mediastinus, clathratus spp. nn. China; Heude, Notes . . . fleuve bleu pag. 81—91. Abb. — C. bifrons Heude = C. chinensis Mölldff. Jahrb. mal. Ges. pag. 362. C. Lahatensis sp. n. Perak; de Morgan, Bull. soc. zool. Fr. X pag. 409 pl.VIII f. 7. C. Lowii, Kiutanus, Baylei, Regelspergeri spp. nn. Malacca ; d e Morgan, le Natur, pag. 69. Ptychopoma subg. nov. von Cyclophorus. Typus: chinensis; v. MöUendorff, Jahrb. mal. Ges. XII pag. 362. Aulopoma Lowi sp. n. Perak; de Morgan, Bull. soc. zool. Fr. X pag. 407, pl. Vn 16; Le Natur, pag. 69. Pterocyclus Liuanus n. sp. Prov. Hunan, China, Gredler, Jahrb. pag. 226—228 , Taf. 6 Fig. 5. — Lienensis. Id ibid. Taf. 6 Fig. 4. — cycloteus n. sp. Provinz Hunan, Id. ibid. pag. 228, 229. Taf. 6 Fig. 6. — P. Regelspergeri sp. n. Perak; de Morgan, Bull. soc. zool. Fr.X pag. 400, pl.VIII Fig. 3. Myxostoma recognitum, Setchuanense , humile, laciniatum, Avch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1. J^ R2 Dr. Georg- Pfeffer: Ber. üb. die wisseiisch. Leistnugen Aubryaimm, toitile, expoliatuni, vestituiu, aureum, tabulare spp. nn. China; Heude, Notes . . . fleuve bleu pag. 91— 95. Abb. — Cyclotus Dautzenbergi sp. n. Perak; de Morgan, Bull. soc. zool. Fr. X pag. 398, pl. Vin f. 1. C. Bourgnignati sp. n. Transkaukasien ; Doumet-Adanson, Bull. soc. mal. Fr. IL pag. 176. Opistlioporus borealis sp. n. Badung in der chines. Provinz Hubei, V. Möllendorff, Nachr. 161. Rhiostoma Jousseaumi sp. n. Perak; de Morgan, Bull. soc. zool. Fr. X pag. 400 pl. Vin f. 2. Spirostoma gen. nov. „Testae apertura integra, peristomate du- plici; spirae summo apiculari-mamillato ; operculo corneo, pellucido, concavo, pyramidali-conico ; spira obliqua, sutura canaliculata, apice piano, extico". Typus: Frinianum sp. n. China; Heude, Notes . . . fleuve bleu pag. 95, pl. XXDC f. 2. Cyclostomidae. Anatomische, physiologische und systematische Bemerkungen s. H. Simroth, Z. A. pag. 16—19. Otopoma Comorense Pfr; Humbloti pag. 298 pl. 14 f. 4, 4a, po- lyzonatum pag. 299 pl. 14 f. 15— 15 b, anaglyptum pag. 300pl. 14 f. 14 bis 14 b; spp. nn. v. Gross-Komoro. Morelet, Journ. de Conch. XXV. Tudorella subg. nov. von Cyclostoma. Typus : ferrugineum Lam. Fischer, Manual pag. 747. Otopoma Humbloti, polyzonatum, anaglyptum spp. nn. Comoren. Morelet, J. de Conch. XXY. pag. 298— 300, pl. XIY flg. 4, 15, 14. Gruillainia Crosse alter als Eochebrunia B o u r g n i g n a t. A n - c e y , Bull. soc. mal. Fr. II pag. 147. Omphalotropis nebulosa Pease, Ngi Ins., an Bäumen am Gestade, San Christoval, Guadalcanar Islds. Sehr variabel in Färbung. E. A. Smith, P.Z. S. pag. 597. pl. XXXVI f. 8. RMpidoglossa. Helicinidae. Helicina Solomonensis sp. n. Smith, P. Z. S. pag. 599 pl. 36 f. 11, IIb — ; Faro, Shortland und Treasury Islds; egregia Pfr., pl. 36 f. 10, 10a. H. simulans, Raiateaensis spp. nn. Gesellsch.-Ins.; Garrett, J. Ac. Phil. (2) IX (1884). H. Setchuanensis, Fargesiana spp. nn. China. Heude, Fleuve bleu, pag. 98 pl. 24 f. 16, 17. H. Gredleri, Neuer Name für Mouhoti var. Martensi; Möllen- dorff, Jahrb. mal. Ges. XII pag. Geophorus. Neue Sektion von Helicina für H. agglutinans Sow.; Fischer, Manuel pag. 795. Eutrochatella. Neuer Name für Trochatella Swainson, non Lesson. Fischer, Manuel pag. 796. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 83 Heudia ii. g. ans der Verwandtschaft von Ceres nnd Proserpina. Typns: Setchuanensis Heude. Crosse, J. de Conch. pag. 43 — 45. Hydrocenidae. Georissa sulcata sp. n. Quangtung, China; v. Möllendorff, Jahrb. mal. Ges. XII pag. 372; Taf. IX Fig. 7. Neritidae. Nerita marmorata Hombr, Jacq. (= oleagina Rv.; Reeve's marmorata ist crassilabrum zu nennen) Lebend eben unter der Flutmarke auf der Korallenkalk-Küste auf San Christoval. Edg. A. Smith, P. Z. S. pag. 603. Neritinidae. Neritina viridis L. Verbr. und Synonym. Jeff- reys, P. Z. S. pag. 38. Neritina reclivata Say. Dali, Pr. U. S. Nat. Mus. VII pag. 259. Taf. 17 Fig. 8. Neritina Cornea, subsulcata, dubia, adumbrata, pulligera, Petiti, squarrosa, sanguisuga. Fundorte auf den Salomon-Ins. nebst Notizen über Lebensweise. Smith, P. Z. S. pag. 604— 607. Monodonta. Austrocochlea und Neodiloma. Neue Sectionen. Typen: M. constricta Lam. und aethiops Gm., Fischer, Manuel pag. 820. Margarita helicina Fabr. f. campanulata nov. St, Lorenzinsel pag. 262, Frielei sp. n., Lorenzbai pag. 263, Taf. XVI f. 2a, Radula 2b, c. Krause, Arch. Naturg. Tom. 51. Eumargarita, = Margarita Leach; Fischer, Manuel. Photinula vaginalis, delecta, resurrecta von Sta Cruz, Pata- gonien; Hyadesi von Feuerland, pruinosa von Sta Cruz und Punta Arenas, gamma ebendaher, paradoxa südl. v. Cap Hörn, Halmyris ßeagle-Canal ; spp. nn. R o c h e b r u n e e t M a b i 1 1 e , Bull. Soc. Philom. (7) IX pag. 104—108. Phasianotrochus, nov. sect. v. Elenchus. Fischer, Manuel. Delpliinulidae. Delphinula. Aspa und Vermilla, subgg. mi. Typen: gomeza und muricata. Gregorio, Bull. soc. mal. Ital. XI pag. 67. D. nitida sp. n. Vor Chesapeake Bay, 1400 Fd. Verrill, Tr. Conn. Ac. VI pag. 424. pl. 54 f. 11. Cocculinidae. Cocculina reticulata sp. n. Vor Chesapeake Bay, 70 Fd. Verrill, Tr. Conn. Ac. VI pag. 426. Haliotidae. Haliotis Huttonisp. n. Campbell Jus.; Filhol, Moll. de File Campbell, Rec. Venus, pag. 527. Pleurotomariidae. Pleurotomaria Beyrichii Hilgendorf. Wood ward, Geol. Mag. (3) II. Fissurellidae. Fissurella Dozei ; Sta Cruz, Patagonien ; hedeia, Punta Arenas; arenicola, Punta Arenas und Orange Harbour spp. nn. Rochebrune et Mabille, Bull. soc. plilom. (7) IX pag. 108, 109. Proscutum. Subg. n. von Scutum für S. compressum Desh. Fischer, Manuel pag. 86 1 . Puncturella abyssicola sp. n. Vor Martha's Vineyard, 1500 Fd. Verrill, Tr. Conn. Ac.VI pag. 425. R4 Di*. Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen Ptenoglossa. Scalariidae. Acirsa subdecussata Cantr. bildet eine Unter- gruppe für sich. E. de Boury, J. de Conch. XXV pag. 96— 98. A. praelouga gehört in die Gruppe Acrilla. Ibid. Elasmonema, Neuer Name = Callonema Hall, non Conrad. Fischer, Manuel pag. 778. Scalaria inclyta n. sp. hab.? Melvill, J. of Conch. IV pl. XI f. 1 S. trochiformis, Senegalensis, Boettgeri spp. nn. Goree, West- Afrika, V. Maltzan, Nachr. pag. 25, 26. S. leptalea, teres spp. nn. Cape Hatteras, 16 Fd. Bush, Tr. Comm. Ac. VI pag. 465, die letzte abgeb. pl. 45 f. 8. Solariidae. Climacopoma n. subg. für die Gruppe des Solarium patulum, Fischer, Manuel pag. 714. Omalaxis nobilis n. sp. Verrill, Tr. Conn. Ac. VI pag. 423 pl.44 f. 12; vor Chesapeake-Bay, 70 Fd. Pseudomalaxis n. subg. von Torinia für T. zanclaea Philippi. Fischer, Manuel 714. Docoglossa. Patellidae. Patella Terroris, Campbelli spp. nn. Fi 1 hol, Moll, de nie Campbell, Rec. Venus, pag. 528. 529. P. meridionalis, Cap Hörn; metallica, pupillata, Orange Har- bour; tincta Magelh. Ins.; spp. nn. Rochebrune et Mabille, Bull. soc. phil. (7) IX pag. 109, 110. Gradlnüdae. Gadinia Garnoti, Mittheilungen über Lebensweise und Anatomie. Lacaze-Duthiers I.e. Lepetidae. Cryptobranchia alba Dali. Krause, Arch. Naturg. Tom. 51 pag. 258, Radula Taf. XVI F. la— c. Polyplacophora. Chitonidae. Fischer theilt die Abtheilung ein in : 1) Holochiton gen. nov. mit den Subg. Leptochiton, Hanleya und Eochiton nn. 2) Chiton L. Subg. Tomochiton und Porochiton nn. 3) Anisochiton gen. nov., Typus Ch fascicularis L. 4) Chitonellus. 5) Diarthro- chiton gen. nov., Tj^pus Ch. vestitus Sow. — Fischer, Manuel pag. Lepidopleurus Campbelli sp. n. Filhol, Moll. Campbell pag. 534. Tonicia Gryei sp. n. Id. ibid. pag. 535. Plaxiphora Campbelli sp. n. Id. ibid. pag. 540. Aplacophora. Chaetodermatidae. E. Selenka in; Rep. on the Gephyrea Challenger, Zoology XIU pt. XXXVI. pag. 23, 24. pl. IV f. 28—32. Chaetoderma railitare sp. n. im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 85 Scaphopoda. Dentalium leptum sp. n. Cape Hatteras 7— 48Fd. Bush, Tr. Conn. Ac. VI pag. 470 pl. 45 f. 18, 18 a. D. laqueatiim sp. n. Vor Chesapeake Bay, 60 Fd. Verrill, ibid. pag.431. pl. 44 f. 18. Cadulus Carolinensis sp. n. Cape Hatteras, 7— 48Fd.; C. incisus sp. n. Bush ibid. pag. 482 pl. 45 f. 19, 20. C. spectabilis sp. n. N. England, 1500 Fd. Verrill, ibid. pag. 482 pl 44 f. 19. Acephala. Smith, E. A. Report on the Lamellibranchia collected by H. M. Ship Challenger. Rep. Scient. Res. Chalienger, Zoology, XIII pt. XXXV, 341 pagg., 25 Taff. Teredidae. S. Hanley giebt eine Beschreibung des fast ver- schollenen Teredo utriculus Gm , und macht kritische Bemerkungen zu den in Reeve, Conch. Iconica, aufgeführten Arten: T navalis. Norvegica, bipennata, Stuchburii, carinata, megathorax, campanulata, Saulii, batava, affinis, brevis, palmulata, Senegalensis, nucivora, den- ticulata. Teredo sp. Oestl. v. C. York (? 1400 Fd.) Smith, Chall. pag. 27. Grastrochaeuidae. Gastrochaena lamellosa Desh. Smith, Chall. pag. 28, pl. VIII f. 2— 2b. Ciavagella Torresii n. sp. Torres-Str., 3— 11 Fd. Smith, Chall. pag. 28 pl. VIII f. 1—16. Solecurtus (Azor) coarctatus Gm. Synonymie, Smith, Chall. pag. 79. Saxicavidae. Cyrtodaria siliqua Ch. St. Lorenzbai 15—17 F., Lagune bei Tumkan und Povten, Behringsmeer ; Krause, Arch. Naturg. pag. 40. — Saxicava arctica L. lieber die ganze Erde verbreitet; Smith, Chall. pag. 78. — antarctica Phil. Süd-Georgien, Martens, Sitzb. Nat. Fr. pag. 94. Myidae. Mya arenaria L. Nytschigane Point, 15—20 F., Emma- Hafen, 8— 20 Fd., Behringsmeer, Krause 1. c. — Mya sp. Smith, Chall. pag. 56. Corbiüidae. Corbula Macgülivrayi n. sp. Südl. v. N. Guinea, 28 Fd. Smith, Chall. pag. 30, pl. X f. 8a, b. — scaphoides Hinds, pag. 32, pl. VII f. 3-3b. — Philippii n. sp. Vor Bermuda 435 Fd., pag. 33, pl. VIII f. 4, 4b. — C. monilis Hinds, pag. 34. Assiniensis n. sp. Assinie, W.- Afrika; Chaper, Bull. Soc. Z. Fr. X pag. 47, pl. I f. 7—9. Azara afra n. sp. Congo-Mündung ; Böttger, Ber. Offenb. Ver. 24/25, pag. 197. }^(3 Dr. Ct e rg F fe t f e r : Ber. iili. die wissensch. Leistungen Auatiiiidac. Anatina Aleutica n. sp. Ndl. v. Akutan - Pass, 70 Fd., Behrings-Meer; Krause, Arch. Natuvg. pag. 38. Neaera. Wird in 13 Sectionen (A— M) getheilt; Einreihung der bekannten Ai'ten in dieselben pag. 35—38. Schema der Zahn- bildung pag. 36; Smith, Chall. — Sectiou A. Neaera patagonica n. sp. \V. K. v. Patagonien, 165 Fd., p. 39, pl. VIII f. 5 -5b; Wollastonii n. sp. Westl. v. Azoren, 1000 Fd., pag. 40, pl. X f. 6— 6b; consociata n. sp. AV.-Indien, 390 bis 435 Fd., pag. 41, pl. IX f. 7— 7b; Azorica n. sp., östl. v. Azoren, 1000 Fd., pag. 41, pl. X f. 7— 7b; meridionalis n. sp. Siidw. v. Australien, 1950 Fd., pag. 43, pl. IX f. 6— 6b; filocarinata n. sp W.-Afrika, 1750 Fd., pag. 44, pl. X f. 5— 5b; Capensis n. sp. Cap der gut. Hoffn. 150 Fd., pag. 45, pl. IX f. 5— 5b; Platensis n. sp. Mdg. des Laplata, 600 Fd., p. 4.5, pl. IX f. 4— 4b; Kerguelenensis n. sp. Kerguelen, 120 Fd., pag. 46, pl. XXIV f. 8— 8b; Angasi n. sp. N. S. Wales, 410 Fd., pag. 47, pl. IX f. 2— 2b; spp. pag. 48; Murray i n. sp. Nord-Pacif., 2900 Fd., pag. 319. Hzschn. — Sectiou B. Neaera fallax n. sp., östl. v. Cap York, 155 Fd., pag. 49, pl. X f. 2— 2 b. Sectioii E. Neaera teres Jeffreys, Cauaren, 620 Fd., pag. 50, pl.X f. 3-3b. Sectiou F. Neaera Brazieri n. n. (= rugata Angas, von A. Ad., P. Z. S. 1867 pag. 914) Pt. Jackson, 2— 10 Fd., pag. 51, pl. IX f. 4-3 b. Sectiou K. Neaera claviculata Dali; pl. IX f. 8— 8b; congenita n. sp. Vor Bermuda, 435 Fd., pag. 52, pl. X f. 1-lb. Sectiou M. Neaera fragilissima (besser fragillima Ref.) Prinz- Edwards-Ins. 300 Fd., pag. 53, pl. IX f. 1— Ib. — Smith, Rep. Lamellibr. Neaera costata n. sp. Cape Hatteras^ Bush, Trans. Connect. VI pag. 472. Pororaya australis n. sp., östl. v. C. York, 155 Fd., pag. 54, pl. XI f. 2— 2b; laevis n. sp., ebendaher, pag. 55, pl. XI f. 3— 3b. Smith 1. c. Periploma corapressa Orb., Montevideo, 13 Fd. 1. c. pag. 71. Periploma undulata n. sp., Martha s Vineyard, 810 Fd. ; Verrill, Tr. Conn. Ac. VI pag. 433. Lyonsia formosa Jeft'r., Canaren, 620 Fd., pag. 72, pl. VI f. 3 -3b. Smith 1. c. Lyonsia arcaeformis n. sp. Süd-Georgien; v. Märten s, Sitzb. Nat. Fr. pag. 94. Lyonsia Morgan! sp. n. Madras, Chaper, Bull. Soc. Z. Fr. X pag. 50, pl. I f. 19—21. Lyonsiella Jeffreysii n. sp. Atl. 1850 Fd., pag. 73, pl. XXV f. 1— Ib; papyracea n. sp., 1100 miles siidw. v. Austr. , 1950 Fd., im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 87 pag. 73, pL XXV f. 2— 2b; grandis n. sp. Südatl, 1900 Fd., pag. 74, pl. XXV f. 3— 3b. Smith I.e. Myochama anomioides Stutchbiiry (= Keppelliana, A. Adams, Reeve) Smith pag. 63. Myodora pandoriformis Stutchb. (= brevis H. et A. Ad.) pag. 64; trigona Rv. (= tiiicta Rv.) pag. 65; spp. pag. 65 u. 66; australiaca Rv. (= Thracia Novo-Zelandica Rv., Hutton) pag. 67. Smith 1. c. Thracia meridionalis n. sp. Kerguelen, Betsy Cove, Marion Isl, Prinz-Edw.-Ins. 20— 150Fd., pag. 68, pl. VI f. 4— 4b; Watsoni n. sp. Bass-Str. 38 — 40 Fd, , pag. 69, pl. VI f. 5 — 5b; myodoroides n. sp., ebendaher, pag. 70, pl. VI f. 6 — 6b. — Smith 1. c. Sileiiia n. gen. Unterschieden von Lyonsiella, abgesehen von Charakteren der Weichtheile, dui-ch das äussere Ligament ohne Kalkstützo und das zahnlose Schloss. Sarsii n. sp. 1100 miles südw. V.Australien, 1950 Fd. und Mdg. des Laplata, 2650 Fd., pag. 75, pl. XXV f. 4— 4b. Smith J. c. Mactridae. Mactra incerta n. sp. Adrairalitäts-Ins., 16 — 25 Fd., pag. 59, pl. V f. 7— 7c; pusilla A. Ad., Queensland, Pt. Jackson, pag. 60, pl. V f. 8— Sc; Jacksonensis n. sp. Pt. Jackson, 2—10 Fd., pag. 62, pl. V f. 9— 9b. Smith 1. c. Mactra (?) Cumingiana Dkr, Bush, Tr. Conn. Ac. VI pag. 475, 15—17 Fd. Paphiidae. Ervilia bisculpta Gould (= australis Ang.) pag. 80; subcancellata n. sp. W.Indien u. Brasilien, 25— 675 Fd., pag. 80, pl. VI f. 2— 2b; Sandwichiensis n. sp. Honolulu, 40 Fd., pag. 81 pl. XXV f. 5-5b. Smith I.e. Daviia umbonata n. sp. Kerguelen, 20—60 Fd., pag. 82, pl. VI f. 1— Ib. Smith I.e. Scrobiculariidae. Semele infans n. sp. Cape York, 7 Fd., p. 84, pl. V f. 1— Ib; (Abra) Brasiliensis n. sp. Pernambuco, 350 Fd., pag. 85, pl. V f. 2 2b; (Abra) Philippinensis n sp. Panay, Philippinen, 375 Fd., pag. 86 pl. V f. 3- 3d; (Abra) regularis n. sp. C. York, 155 Fd., pag. 87, pl. V f. 4 — 4b; profundorum n. sp. Canaren, Azoren, \V. Africa, Nord-Pacif, 1000— 2900 Fd., pag. 88, pl. V. f. 5— 5b; iridescens Hinds, pag. 89, pl. V f. 6 — 6b. Smith 1. c. Telliuidae. Psammobia Castrensis Spengler (= oriens Desh., Rv., Dkr.) pag. 91; sp. pag. 92; lineolata Gray (= lineolata -i- con- vexa Rv.), pag. 92; pallida Desh. (= Malaccana -;- suffusa Rv.), pag. 93; zonalis Lani. (= tellinaeformis, puella, compta Desh., Rv., = radiata Dkr), pag. 94; anomala Desh. (var. = tenuis Rv., non Desh.), pag. 95 ; modesta Desh. (= modeeta + Menkeana -!- angusta [Desh.] Rv.) pag. 95; Smith 1. c. Tellina (Macoma) consociata n. sp., südl. v. Amboina, 15—25 Fd., pag. 96, pl. IV f. 4 — 4b; (Macoma) Uruguayensis n. sp., Montevideo, 13 Fd., pag. 97, pl. IV f. 5— 5b; (Macoma) Arafurensis n. sp., Ära- 88 Dr. Georg Pfeffer: Ber. iib. die wissensch. Leistungen fura-See, 49 Fd, pag. 98. pl. IV f. 6— 6b; Murrayi n. sp. C. York, 155 Fd., pag. 98, pl. III f. 8— 8b; compacta n. sp. C. York, 6 Fd., pag. 99, pl. ni f. 9— 9e; (Tellinella) Charlottae n. sp. Charlotte Sd., N.Seeland, 10 Fd., pag. 100, pl. IV f. 1— Ib; (Tellinella) Huttoni, Cook -Str., N. Seeland, pag. 101, pl. IV f. 2— 2 b; rhomboides Q. G. Synonymie, pag. 103; (Arcopagia) pretiosa Desh. (= costata Sow.) pag. 104; (Arcopagia) elegantissima n. sp., Torres-Str. , 3 — 11 Fd., pag. 105, pl. IV f. 3— 3b; tenuilirata Sow. pag. 106: Fijiensis Sow. pag. 107; diluta n. sp. Cape York, 155 Fd., pag. 108, pl. IV f. 7— 7b; languida n. sp. Torres-Str. u. Flinders Pass., 3 — 7Fd. , pag. 110, pl. IV f. 8— 8b; tenuilamellata n. sp., südl. v. N. Guinea, 28 Fd., pag. 110, pl. IV f. 9— 9b. Smith 1. c. Galatea Congica sp. n. Mdg des Congo; Böttger, Ber. Offenb. pag. 196. Yeneridae. Tapes obscurata D e s h. (= grata Desh., = similis E,v., = quadrilineata Desh., Rv., Rom., Pfr.) pag. 113; (Paratapes) undulata Born (= rimosa Phil., Sow.) pag. 115; semirugata Sow. (= polita Sow., Rv.) pag. 115. Smith 1. c, Venus philomela n. sp. Nightingale Isl., 100 — 150 Fd., pag. 118, pl. II f. 7— 7b; Torresiana Smith, Cape York, 6 Fd., pag. 118, pl. m f. 1 — le; (Antigona) lamellaris Seh um. (=Lamarckii Gray, Rv., Pfr., Sow.; = subrostrata Wood, Rv. ; = nodulosa Sow.) pag. 121. Smith I.e. (Chione) calophylla Phil. (= thiara Sow., Rv., = Curaingii Sow.) p. 122; foliacea Phil. (= thiara Sow, Rv. = retroversa Desh.) pag. 122: Jacksoni n. sp. Pt. Jackson, N. S. Wales, pag. 123, pl. m f. 3— 3e; recognita n. sp. Philippinen, 10—20 Fd., pag. 125, pl. in f. 5— oe; lionata n. sp. Südl. v. N. Guinea, 28 Fd., pag. 126, pl. in f. 7— 7b; infans n. sp. Cape York, pag. 128, pl. in f. 3-3b; Levukensis n. sp. Levuka, Fidschi, 12 Fd., pag. 128, pl. III f. 6— 6b; Mindanensis n. sp. Mindanao, 82 Fd., pag. 130, pl. m f. 4 — 4b. Smith 1. c. (Chamaelea) mesodesma Q. G. (== crassa u. denticulata u. vio- lacea Q. G., spissa Desh., Harl., spurca Sow. Rv.) pag. 131. Smith 1. c, (Callista) lilacina Lam. (= pectoralis Sow., = grata Desh., Rv., Rom.) pag. 133; disrupta Sow. Pt. Jackson 2—10 Fd., pag. 135, pl. If. 4— 4e; roseotincta n. sp. Philippinen, 10— 20Fd., pag. 136, pl. I f. 6— 6b. Smith I.e. (Caryatis) hebraea Lam. (= Sophiae Ang.) pag. 138; Coxeui Smith pag. 139, pl. I f. 7— 7e; regularis n. sp. Torres-Str., Cape York, 3—28 Fd., pag. 140, pl. I f. 8— 8b. Smith 1. c. Circe Barrandae n. sp. Philippinen, Hidalgo, J. Conch. , pag. 195, 196, pl. IX f. 7— 7 a. — Circe sulcata Gray (= Artemis Desh., Rv. = Metcalfei Desh., im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 89 = erythraea Jon., = pacta Rom., = plebeja Hanl.) pag. 142 Berraiulensis , n. sp. Bermuda, 435 Fd., pag. 143, pl. II f. 1 — Ib; ju- Äwida n. sp. Cape York ii. Honolulu, 28—40 Fd., pag. 144, pl. 11 f. 3— 3b; aniica n. sp. Tongatabu, 18 Fd., pag. 145, pl. II f. 2— 2e; Gordoni n. sp. Fidji, bis 12 Fd., pag. 146, pl. II f. 5 — 5e; Angasi n. n. für australis Ang., Smith olim; Pt. Jackson 2 — 10 Fd., pag. 148, pl. II f. 4 — 4e; obliquissima n. sp. Wednesday Isl., N. Austr., 8 Fd., pag. 149, pl. rr f. 6— 6b. Smith 1. c. Dosinia lambata Gould pag. 151 ; mira n. sp. Südl. v. N. Guinea, 25 Fd., pag. 152, pl. I f. 3-3 e. Smith 1. c. dementia papyracea Gray, Sjmonymie pag. 154. Smith I.e. Petricolidae. Choristodon (?) caucellatus n. sp. Chesapeake Bay, 70 Fd., Yer. Staat, Verrill, Tr. Conn. Ac. VI pag. 435. Cyrenidae. Corbicula Tanganyikana n. n. (= radiata v. Tanganyicensis Crosse) Bourgignat, Lac Tauganyika pag. 104. — SoUeilleti, callipyga, Gravieriana spp. nn., Shoa, Bourgignat, Choa pag. 36-38, f. 12—14. Sphaeriidae. Ruellania n n. (= Grandidieria olim) gehört nicht zu den Unionideu, sondern Sphaeriiden. Bourgignat, Grandi- dieria p. 1, cyrenopsis n. sp. pag. 9, pl. 1, f. 7- 9; Servainiana n. sp. pag. 6; Ujijensis n. n. (=*Unio !Nyassaensis v. üjijensis Crosse) pag. 7; gravida n. sp. pag. 7, pl. 1. f. 1— 6; rostrata n. sp. pag. 10, pl. 1, f. 10 — 12; elongata n. sp. pag. 10. Alle aus dem Tanganyika - See. Bourgignat, Monographie du nouveau genre Grandidieria. Bull. soc. mal. Fr. II pag. 1-12. Ruellania Giraudi n. sp. pag. 95; mira n. sp. p. 96; rotundata n. sp. pag. 98 ; corbicula n. sp. pag. 100 ; incarnata n. sp. pag. 101 ; granulosa n. sp. pag. 102. Alle aus dem Tanganyika-See. Bourgignat, Notice prodromique sur les Mollusques terrestres et fluviatiles .... du Lac Tanganyika. Pisidium. 19 Arten aus der Tiefe der Schweizer Seen; Forel, JSf. Denkschr. Schw. Ges. XXIX (2) pag. 198. Pisidium Giraudi sp. n. Tanganayika-See; Bourgignat 1. c. pag. 105. Soleilletia n. g. Cyreniden - ähnlich mit Galatea - Schloss ; die rechte Klappe mit einem Cardinal- und 2 verlängerten Lateral-Zähnen, die linke mit 2 Cardinalzähnen. Abbadiana, Hamyana nn. spp. Shoa. Bourgignat, Choa, pag. 32— 35; if. 15— 19. — Cardiidae (Acanthocardium) Sueziense Issel, Levuka, 12 Fd., pag. 158, pl. Vni f. 2— 2b; mirabile Desh. f. 1— Ic; Smith 1. c. (Bucardium) tenuicostatum Lam. (= pallidum u. radiatum Rom.) pag. 159; australe Sow. (= pulchrum Rv.) pag. 160; pulchellum Gray (= striatulum Sow., Rv., Hutt.) Smith 1. c. (Papyridea) bullatum Ch. Synonymie pag. 161; semisulcatum 90 Dl'- Georg Pfeffer: Ber. üb. die wisseusch. Leistimgen Gray (= ringiciüum Sow., Hanl., Rv., Orb., Rom., =Petitianiim Orb.) pag. 162. Smith 1. c. (Fragiim) Torresii n. sp. Südl. v. N. Gruinea, pag. 164, pl. VIII f. 4— 4b. Smith 1. c. Isocardiidae. Callocardia (?) Adamsii n. sp. Sierra Leone, 2450 Fd., pag. 155, pl. VI f. 7— 7b; pacifica n. sp. Nord-Pac. 2900 Fd., pag. 156 u. 320, pl. VI f. 9— 9b; atlantica n. sp. Westl. v. Azoren, San Jligiiel, 1000 Fd., pag. 157, pl. VI f. 8— 8 b. Smith 1. c. Venericardia obliqna n. sp. Cape Hatteras, 7— 10 Fd. Bush, Tr. Conn. Ac. VI pag. 478. Verticordiidae. Verticordia S. Wood. Allgemeines über die Gattung und Revision der Arten pag. 165. — Deshayesiana Fischer , = Japonia Ang., pag. 167; Australiensis n. sp., C. l^ork 155 Fd., pag. 167, pl. XXV f. 6— 6b; Woodii n. sp. Pernambuco, W. Indien aöO— 390Fd., pag. 168, pl. XXV f. 7— 7b; quadrata n. sp. Palma, 1125 Fd., pag. 169, pl. XXV f. 8-8b; tornata Jeffr. pl. XXV f. 9— 9b. Smith 1. c. Pecchiola granulifera n. sp. Chesapeake Bay, 1423 Fd.; Verrill , Tr. Conn. Ac. VI pag. 434. Lucinidae. Lucina lamellata Smith 1881 ; 1. c. pag. 173, pl. XIII f . 1 — Ib; Ramsayi n. sp. Pt Jackson, pag. 174 pl. XIII f. 2— 2b; cristata n. sp. C. York, 155Fd., pag. 175, pl. XIII f. 3— 3a; (Divaricella) irpex n. sp. C. York, pag. 176, pl. XIII f. 4— 4a ; (Codakia) pecten Lam. (=: reticulata AVeink., = obliqua Rv.) p. 179; seminula Gould pag. 180, pl. XIII f. 5— 5a; Levukana n. sp. Levuka pag. 181, pl. XIII f. 6— 6a; congenita n. sp. Cape York 155 Fd., pag. 182, pl. XIII f. 7— 7a; Hawaiiensis n. sp. Honolulu, pag. 183, pl. Xni f. 8— 8a; Fijiensis n. sp. Levuka, 12 Fd., pag. 184, pl. Xin f. 9-9 a. (Loripes) desiderata n. sp., südl. v. N.-Guinea, 28 Fd., pag. 185, pl. XIII f. 10 — 10a; Jacksoniensis n. sp. Pt Jackson, 6 — 15 Fd., pag. 185, pl. XIII f. 11— IIb; Gordoni n. sp. Levuka, 12 Fd., pag. 186, pl. XIII f. 12— 12a. Cryptodon. Allg. Bemerkungen pag. 187. Watsoni n. sp. Ad- miralitäts-Ins., 150 Fd., pag. 188, pl. XIV f. 1— la; Moseleyi n. sp. Süd-Atl. 1900 Fd., pag. 189, pl. XIV f. 2— 2a; Falklandicus n. sp. Falkl.-L, 3— 5Fd., pag. 190, pl. XIV f. 3— 3a; rufolineatus n. sp. Levuka, 12 Fd. pag. 191, pl. XIV f. 4— 4a; Luzonicus n. sp. Luzon, 1050 Fd., pag. 192, pl. XIV f. 5— 5a; Marionensis n. sp. Prinz-Edwards- und Marion- Ins., 100— 150 Fd., pag. 194, pl. XIV f. 6— 6a; spp. pp. 194 u. 195. TJngulinidae. Diptodonta subgranulosa n. sp., Philippinen, 18 Fd., pag. 195, pl. XIV f. 7— 7a; scalpta n. sp. C. York, 6 Fd., pag. 196, pl. XIV f. 8— 8a; corpulenta n. sp C. York, 6Fd., pag. 196, pl. XIV f. 9— 9a; subglobosa n. sp. ebendaher, pag. 197, f. 10— 10a; im Gebiete der Malakologie während des Jahres 1885. 91 conspicua n. sp. ebendaher, pag. 198, pl. XIV f. 11 — IIa; Amboinensis n. sp., Amboina 15— 20 Fd., pag. 199, pl. XIV f. 12— 12a; sp. p. 200. Lasaea rubra Mont gefunden im Nordatl. Ocean, Canaren, Cap, Spitze V. Süd-Amerika und N.-Caledonien. Pelseneer, Sur l'aire de dispersion de Lasaea rubra. Proc. verb. Soc. mal. Belg. XIV pp. CXI u. CXII. - Kelliidae. Kellia nuculina Märten s; Kerguelen, Priuz-Edw.- Ins., 20-150 Fd,, Smith 1. c. pag. 201, pl. XI f. 4— 4b; rotunda Desh., var. Australien, pag. 202, pl. XI f. 5— 5b; cardiformis n. sp. Kerguelen, 28 Fd., pag. 202, pl. XI f. 6— 6 b. Kelliella nitida n. sp. Martha's Vineyard, N. S. 1500—2000 Fd.; Ve-rrill, Tr. Conn. Ac. VI pag. 438. Montacuta paula (= Pythina paula u. peculiaris A. Ad.) pl. XII f. 1— Ib: Angasi n. sp. Pt. Jackson 2—10 Fd., p. 204, pl. XII f. 2-2 b; acuminata n. sp. C. York, 155 Fd. pag. 205, pl. XII f. 3— 3b; cylin- dracea n. sp. Nord-Atl., pag. 206, pl. XII f. 4— 4b; occidentalis n. sp. W. Indien, 390 Fd., pag. 206, pl. XII f. 5— 5b; pura n. sp. Azoren, Canaren, 450—620 Fd., pag. 206, pl. Xn f. 6— 6b; Smith 1. c. Leptonidae. Lepton costulatum n. sp. Süd-Greorgien; v, Här- tens, Sitzb. Nat. Fr. pag. 94. Tellimya planata Dali (M S) n. sp. Nytschigane Point , Emma- Hafen 12—20 Fd., Behringsmeer. Krause, Arch. Nat. pag. 34, T. III F. 6a-d. Solemyidae. Solemya Patagonica n. sp. Südw. - Patagonien, Smith 1. c. pag. 208, pl. XI f. 1— la. Astartidae. Astarte Macandrewi Smith I.e. pl. XV f. 1 — la. Crassatella rhomboides n. sp. Nord-Austral, 6—28 Fd., pag. 219, pl. XVI f. 1— la; Torresi n. sp. Südl. v. N.-Guinea, 28 Fd., pag. 223, pl. XVI f. 2-2 a. Crassatella Paeteli n. sp. Goree, "W.-Afrika, v. Maltzan, Nachr. Mal. Ges. XVII pag. 30. Crassatella acuminata n. sp. Singapore; sublamellata n. sp., Japan. Kobelt, Nachrichtbl. 185. 186. Carditidae. Cardita calyculata L. (= muricata Sow., Rv.) pag. 211; canaliculata Rv. (= cardioides Rv. = Cumingii Desh.) pag. 211; Beddomei n. sp. Bass-Str., 38— 40Fd., pag. 211, pl. XV, f. 5 — 5a; bimaculata Desh. pag. 211; astartoides Mrts pag. 212, pl. XV f. 2— 2c; sp. pag. 213; dilecta n. sp., Bass-Str. 38—40 Fd., pag. 213, pl. XV f. 4— 4a; insignis n. sp. Sdl. v. N.-Guinea, pag. 214, pl. XV f. 3— 3b. Smith I.e. Cardita borealis v. crebricostata u. paucicostata nn.; Behrings- meer, Krause, Arch. Nat. pag. 30, T. III F. 4, 5. Carditella exulata n. sp. Tristan d'Acunha, 100—150 Fd., pag. 215, pl. XV f. 6-6a: Capensis n. sp., Simons Bay, 15— 20Fd., pag. 216 pl. XV f. 7-7c; Torresi n. sp., südl. v. N.-Guinea u. Torres-Str., 92 i^i'- Ct e r g- P fe f fe r: Ber. üb. die wisseiisch. Leist.uugen 3— 28rd., pag. 217, pl. XV f. 8— 8a; Angasi n. sp., Pt Jackson, 35 Fd., pag. 217, pl. XV f. 9— 9a; infans n. sp. südl. v. N.-auinea 28 Ed., pag. 218. pl. XV f. 10— 10 a. Trigoniidae. Trigonia Lamarckii G r a y (= pectiuata Stutchb., Canefri); margaritacea Lara. (= pectinata Lam., Wood); uniophora Gray (= Yukesii A. Ad.) Smith 1. c. pag. 224. Milneria Dali 1881. Ausführliche Beschreibung der Schale und der morphologischen Beziehungen zur Gatt. Thecalia. — M. minima Dali 1871 (als Ceropsis) v. San Diego und Todos Santos-Bay, Cali- fornien, Dali. Pr. U. S. ?^. M. Vn pag. 549. Taf. 24 Fig. 5—7. Thecalia concamerata Ch. Schale von innen gesehen, Dali 1. c. Taf. 24, Fig. 8. Uniodinae. Anodonta (Pseudanodonta) Servaini n. sp. (Bourg. M S) Locard, Descr. de quelqu. Nayades. Bull. Amis Sc. Ronen. Anodonta Nevirnensis ; thecartiana, Henriqueziaua (Castro MS.), Locardi (Bourg. M S), macrosteua (Serv. M S), thripodesta, Perroudi, glycella (Bourg. M S) spathuliformis, Euthymeana, Florenciana, campyla (Bourg. M S) Lortetiana, arundinum (Serv. M S) miranella Bourg. M S) nn. spp. aus Frankreich. Locard, Descr. de quelques Anodontes nouveaux pour la faune frangaise. Lyon 1884. Anodonta Alseria, Alserio-See; utriculosa, Udine; Anxurensis, Trasimener See; Stabilei, Modena; Padana, Po; Pinii, Po; longirostris von vielen Fundorten ; scapulosa, Martignana-See ; Romana, Pontinische Sümpfe etc.; leprosa, Pavia etc., Utiuensis, Udine; Villae, Garda- See; paupercula, Garda- und Corner See; cristata, Oggione- und Anuone-See; spp. nn. Drouet, Uniouidae de l'Italie. Mem. Ac. Dijon (3) vni. Anodonta intemerata, Queichow; Filippiana u. Foutozatiana von Quang-Tung, China, spp. nn. Taf. 67— 69. Heude Conchyl. fluviat. Nank. Chine, centr. Cameronia Giraudi, Revoiliana, spp. nn. Tanganyika - See. Bourgignat, ]Notice prodom. Lac Tanganyika pag. 107. Castalia undosa sp. n. Brasilien, Sitzb. Nat. Fr. pag. 148; und Ne bring 1. c. pag. 276. Dipsas occidentalis n. sp. Sechuan. Heude 1. c. pl. 66. (Anodon) herculeus Gerstf. ist Dipsas plicata. Darbishire, Journ. of Conch. IV pag. 337, 338 und Smith T. c. pag. 366. Margaritana margaritifera L. Borcherding, Jahresh. Ver. Lüneb. IX. pag. 147—165; ferner Japp, Scot. Nat. VIII pag. 62, 64 u. 113—115. Microcondylus Bonellii und truncatus spp. nn. Garda - See, Drouet 1. c. pag. 110, 117. Mycetopus armatus, succineus, coeruleus, viridis, triangularis ; spp. nn. China; Heude 1. c. pl. 70—72. Pseudodon aureus n. p. Id. ibid. pl. 72. im Gebiete der Malakologie währeiifl des Jahres 1885. 9;^ Pseudodon Chaperi sp. n. Perak, Morgan Moll. terr. flnv. Perak. Bull. Soc. Zool. Fr. X pag. 423, pl. IX f. 1, 2. Spatha Droueti sp. n. Senegal; Chaper, Assinie, Tom. cit. pag. 43, pl. 1, f. 1—3. Unio Dokici, Serbiens, truncatulus, rivalis spp. nn., Serbien, Drouet, Suppl. anx Unionidae de la Serbie. Mem. Ac. Dijon (3) VIII pag. 159-174. Unio Polii, Rom ; snbcylindricus, Ticino ; Idrinus, Idro- und Iseo- See; Etruscus Pisa, Campanus Neapel etc., meridionalis, Castellamare ; Longobardus, Mincio; brianteus Santirana-See; nitidus, Turin, Mo- dena; siliquatus Turin; benacinus Garda-See ; minusculus, ebendaher; Drouet, Unionidae de l'Italie; 1. c. Unio zematicus Letourn. (= puniceus Issel) Ost -Algerien, abgebildet: Issel, Ann Mus. Civ. Genov. (2) II pag. 12. Unio Jolyi Algerien, pag. 22, Taf. 41, Fig. 256; Mejerdae, Tunis, pag. 23, Taf. 42; Micelii pap. 24, Taf. 43. Kobelt, Rossmässlers Iconographie, Neue Folge. Unio Soleilleti, Ugi, Meneliki, Hamyanus, Alferianus v. Shoa. Bourgignat, Choa pag. 39 — 44. Unio ratidotus, Dumesnilianus, Billottianus, euphynus, spp. nn., Bagamoyo, Zanzibar; Charmes, Bull. soc. mal. Fr. II, pag. 166 — 172, Unio Vaalensis, Südafrika; Essoensis, Assinie; spp. nn. Chaper 1. c. pag. 480—483, pl. XI f. 1—3 und 7—9. Unio aequatorius sp. n. Mayumba, Congo-Mdg. Morelet, J. de Conch. XXXIII pag. 31, pl. II f. 9.' Unio Perakensis sp. n. Perak. Morgan 1. c. pag. 424, pl. IX f. 3, 4. Unio Guppyi sp. n. Shortland-Ins., Salomons-Ins. ; E. A. Smith, P. S. Z. 1885, pag. 608, pl. 37, f. 8, Sb. Nuculidae. Nucula sp. pag. 226; Niponica n. sp. Nipon 345 Fd., pag. 226, pl. XVII f. 8— 8a; Torresi n. sp. C. York 135 Fd., pag. 227, pl. XVIII f. 9 — 9a; Pernambucensis n. sp., Pernambuco, 675 Fd., pag. 227, pl. XVni f. 10-10 a; Culebrensis n. sp. W. Indien, 390 Fd., pag. 228, pl. XVIII f. 11— IIa; profundorum n. sp. Nord- Pacif. 2050 Fd., pag. 229, pl. XVIII f. 13— 13a. Smith, Challenger. Nuculina ovalis S. Wood (= Pleurodon ovalis "Wood, = Nu- cinella miliaris Wood) pag. 230, pl. XIX f. 1— Ib; Leda semen n. sp. Pernambuco , 350 Fd. , pag. 231 , pl. XIX f. 2— 2a; decipiens n. sp. W.Indien, 390 Fd., pag. 232, pl. XIX f. 3- 3a; inaudax n. sp. ebendaher, pag. 233, pl. XIX f. 4— 4a; con- linis n. sp., Azoren 1000 Fd., pag. 233, pl. XIX f. 5— 5a; solidula n. sp. Pernambuco 675 Fd., pag. 233, pl. XIX f. 6 -6a; hebes n. sp. W. Indien, 390 Fd., pag. 234, pl. XIX f. 7— 7a; despecta n. sp. W. Indien, 390 Fd., pag. 235, pl. XIX f. 8— Sa; inopinata n. sp. Sydney, 950 Fd., pag. 236, pl. XIX f. 9— 9a; Novae-Guineensis n. sp., südl. y. 94 r)r. Georg Pfeffer: Ber. üb. die wissensch. Leistungen N. Guinea, pag. 237, pl. XIX f. 10— 10a; Watsoni n. sp. C. York, 135 Fd., pag. 238, pl. XIX f. 11 -IIa; corbuloides n. sp., südl. v. N. Guinea, 28 Fd., pag. 239, pl. XX f. 1— la; neaeriformis n. sp. Östl. V. C. York, 135 Fd., pag. 240, pl. XX f. 2— 2a; Ramsayi n. sp. Sydney, 950 Fd., pag. 241, pl. XX f. 3— 3a; prolata n. sp. Ndl. v. Sandw. Ins., pag. 320, Holzsclm. — ultima n. sp. Südw. v. Canaren, 2740 Fd., pag. 324, Holzschn. Smith 1. c. Portlandia Dalli sp. n. Behring-See; Krause, Arcli. f. Nat. Tom. 41, pag. 27 Taf. m Fig. 1. Yoldia Lisclikei n. sp. Inosima, 43 Fd., pag. 242, pl. XX f. 4— 4b; isonata Mrts., Kerguelen, pag. 242, pl. XX f. 5 — 5b; Hoylei n. sp., N. Pacif. 2900 Fd., pag. 320, Hzsclin. Smith 1. c. Sarepta abyssicola n. sp. Nord- u. Süd -Pacif. 2050— 2385 Fd., pag. 243, pl. XX f. 6— 6b; Malletia Arrouana n. sp. Arrou Isl., 800 Fd., pag. 244, pl. XX f. 7 — 7b; pallida n. sp., zwischen Tristan d'Acunha und Gap, 2550 Fd., pag. 246, pl. XX f. 8— 8a; veneriformis n. sp., W. Indien, 390—435 Fd., pag. 246, pl. XX f. 9— 9a; cuneata n. sp. "W. Indien, 390 Fd., pag. 247, pl. XX f. 10— 10a; Dunkeri n. sp. Nipon, 1875 Fd., pag. 323, Hzsclm. Arcidae. Glomus Jeffreysii n. sp. W.Indien, 390 Fd., pag. 245, pl. XXI f. 1— 1 b; Simplex, inaequilateralis nn. spp. ebendaher pag. 249, pl. XXI f. 2— 2b u. 3— 3b; spp. 249; Japonicus n. sp. Nipon, 1875 Fd., pag. 325 Hzschn. Pectunculus Beddomei n. sp., Bass-Str. , 38 Fd., pag. 252, pl. XVIII f.l-lb. Limopsis Marionensis n. sp., Marion- u. Pr. Edw.-Ins. 100 -150 Fd., pag. 254, pl. X7III f. 2— 2b; pelagica n. sp. Atl. u. Inosima, 345—1850 Fd., pag. 254, pl. XVIII f. 3— 3a; straminea n. sp. zw. Kerguelen u. Heards Islds, 150 Fd., pag. 255, pl. XVIII f. 5-5; Torresi n. sp., Torres-Str. 155 Fd., pag. 255, pl. XVIU f. 4— 4a; cancellata Rv. (= Woodwardii u. Philippii A. Adams) ; cristata Jeffr. var. pag. 325, Hzschn. Bassi n. sp. Bass-Str. 38 Fd., pag. 256, pl. XVIII f. 6— 6a; lata n. sp. N.O. v. N.Seeland, 700 Fd., pag. 257, pl. XVIII f. 7— 7a. Smith 1. c. Limopsis plana u. affinis spp. nn. Vor Chesapeake Bay, U. S. N. Am., 2200 u. 197 Fd. Verrill, Tr. Gönn. Ac. VI pag. 441, 442. Area (Barbatia) radula A. Ad. MS. Süd-Austral. 4— 38 Fd., pag. 260, pl. XVII f. 3— 3b; pteroessa n. sp. Nord -Pacif., Azoren, W. Indien, 390-2050 Fd., pag. 262 u. 326, pl. XVH f. 4— 4b; corpu- lenta n. sp. Austr., N.Guinea bis Chili 200— 2425 Fd., pag. 263, pl. XVII f. 5— 5b; imitata n. sp. N. Pacif. 2900 Fd., pg. 321, Hzschn. Smith 1. c. (Acar) congenita n. sp. Mindanao, 82 Fd., pag. 264, pl. XVII f. 6— 6a; (Scapharca) consociata n. sp. Arafura-See 25 Fd., pag. 266, pl. XVII f. 7— 7a; inaequisculpta n. sp. W.Indien, 390 Fd., pag. 267 im Gebiete der Malakolog-ie während de^ Jahres 1885. 95 u. 326, pl. XVII f. 8- Sc; Culebrensis n. sp. ebendaher, pag. 268, pl. XVII f. 9— 9 b. (Macrodon) Dalli n. sp. Japan, 50 Fd., pag. 269, pl. XVII f. 10-lOb. Mytilidae. Mytilus edulis. lieber seine Giftigkeit s. die zusammenfassende Darstellung im nächstjährigen Bericht. Mytilus edulis L. von Laplata, Falklands -Ins., N. Seeland, pag. 272; magellanicus Ch. v. Kerguelen u. Fidji, pag. 272; meridio- nalis n. sp. zw. Kerguelen u. Heard Islds , Pr. Edw.-Ins. , pag. 273, pl. XVI f. 3—3; Kerguelensis n. sp. Kerguelen pag. 274, pl. XVI f. 4— 4a; Modiola "Watsoni n. sp., Luzon, Arrou-Ins. 700—800 Fd., pag. 276, pl.XVI f. 5-5; Crenella Marionensis n. sp. Marion- u. Pr. Edw.-Ins. 140 Fd., pag. 277, pl.XVI f. 6— 6a. Crenella fragilis n. sp. Vor Chesapeake Bay, U. S , N. Am. 70 Fd., Verrill, Tr. Conn. Ac. VI pag. 444. Modiolaria cuneata Gould pag, 278, pl.XVI f. 7 — 7 a. Smith I.e. Modiolarca bicolor n. sp. Süd-Georgien, Märten s, Sitzb. Nat. Fr. pag. 93. Modiolarca Kerguelensis n. sp. Kerguelen, 25 Fd. Smith, Chall. pag. 280, pl.XVI f. 8— 8a. Myrina Coppingeri n. sp. C. York 1400 Fd., pag. 281, pl. XVI f. 9-9 b. Idas Dalli n. sp., W.Indien, 390 Fd., pag. 281, pl.XVI f. 10-lOb. Dreyssena cochleata Nyst aus der Nähe von Antwerpen; Raeymakers u. de Loe; Proc. verb. Soc. Mal. Belg. XIV pag. XXXVIII— XXXI. Dreyssena lacustris Mor. 1860 pag. 32, pl. II f. 11 ; Grand-Bassam; ornata n. sp. pag. 32, pl. II f. 10, Mayumba; Morel et, Jörn, de Conch. XXXm. Dacrydium occidentale n. sp. W. Indien, 390 Fd., pag. 282, pl. XVII f . 1 — la; meridionalis sp. Prinz-Edw.- und Marion-Ins. 100 bis 150 Fd., pag 282, pl. XVII f. 2— 2a. Smith 1. c. Pectinidae. Pecten undatus n. sp. Vor Chesapeake Bay, U. S. Nord- Am., 1400 Fd. Verrill, Tr. Conn. Ac. VI pag. 444, pl.44, f. 21. Pecten bifidus Münst. und P. lucidus Goldf. sind verschiedene Arten; P. lucidus Jeffr. ist ein Amussium, Gregorio, Bull. Soc. imp. Mose. 1884 pag. 178. Pecten asperrimus Lam. (juv. = australis Sow. Rv.) pag. 294; Patagonicus King. (juv. = rufoliratus Rv.) pag. 294; sulcatus Müller (= aratus Gm., Sars; idaeus Rv.) pag. 295; Noronhensis n. sp. vor Fernando Noronho, 25 Fd., pag. 296, pl. XXVI f. 4— 4b; limatula Rv. var. pag. 297, pl. XXI f. 5— 5a; amicus n. sp. Tongatabu, 18 Fd., pag. 301, pl. XXI f. 6; Kermandecensis n. sp. Kermandec Ins. 600 Fd., 96 Dr. Georg Pfeffer : Ber. üb. die wissensch. Leistungen etc. pag. 302, pl. XXI f. 7— 7a; pndicus n. sp. Marion -Ins. 1375 Fd., pag. 302, pl. XXI f. 8— 8b; Murrayi n. sp. C. York, 1400 Fd., pag. 303, pl. XXII f. 1— la; vitreus Ch. von Süd - Patagonien , Süd -Japan n. Philippinen, pag. 303 ; subhyalinus n. sp. Südw.-Patagonien, pag. 304, pl. XXII f. 2— 2a; distinctus n. sp. Marion-Ins. 100 Fd., pag. 304, pl. XXII f. 3— 3a; clathratus Mrts, Kerguelen 120 Fd. , pag. 305, pl. XXII f. 4— 4a; avicnloides n. sp. Pr.-Edw.-Ins., 100— 150 Fd., pag. 305, pl.XXII f. 5- 5a; Culebrensis n. sp. W. Indien, 390 Fd., pag. 306, pl.XXII f. 6— 6a; 2 spp. pag. 307. Smith 1. c. Amussium Dalli n. sp. Bermudas, 435 Fd., pag. 308, pl. XXII f. 7— 7c; Watsoni n. sp. N.O. v. N.-Uuinea, 1070 Fd., pag. 309, pl. XXII f.8-8c; caducumn. sp. Luzon, 700 Fd., pag. 309, pl. XXni f. 1— Ic; Jeffreysii n. sp. Philippinen, 375 Fd., pag. 310, pl. XXHI f. 2— 2; Torresi n. sp. C. York, 155 Fd., pag. 311, pl. XXIII f. 3— 3b; scitulum n. sp. Südl. V. N.-Guinea, 28 Fd., pag. 312, pl. XXIII f. 4— 4b; squamigerum n. sp. W. Indien, 390—435 Fd., pag. 312, pl. XXIII f. 5— 5a; obliquum n. sp, W. Indien, 390 Fd., pag. 313, pl. XXIII f. 6— 6b; propinquum n. sp. Azoren, 1000 Fd., pag. 314, pl. XXIII f. 7— 7b; cancellatum n. sp. W.Indien, 390— 1075 Fd., pag. 315, pl. XXIII f. 8— 8b; meridionale n. n. (= lucidum v. striata Jeffr.) Südl. Meere, Austral., Marion-Ins., Patagonien, 1375—1800 Fd., pag.316, pl. XXIV f.l— la; lucidum Jeffr. pag. 317, pl. XXIV f. 2— 2c. Limidae. Lima squamosa Lam. v. Teneriffa und Mindanao, 70 u. 10 Fd., pag. 287; lata n. sp. nordöstl, v. Brasilien, Mindanao, 82— 104Fd., pag. 287, pl. XXIV f. 3— 3a; Tahitensis n. sp. Tahiti, 30— 40Fd., pag. 289, pl.XXIV f. 4— 4a; angulata Sow. (= Brasiliana u. Orientalis Ad. u. Rv.) pag. 289 ; Groliath Sow. (= excavata Jeffreys) pag. 290. (Limatula) Torresiana n. sp. C. York, 8 Fd., pag. 291, pl. XXIV f. 5— 5a; confusa n. n. {= ovata Jeffr.) Brasilien, W. Indien u. Nord- Atl, pag. 292, pl. XXIV f. 6— 6a; 3 sp. pag. 293; laminifera n. sp. W.Indien, 390— 450 Fd., pag. 293, pl.XXIV f. 7— 7a. Spondylidae. Spondylus ostreoides sp. n. Süd-Pacif. Smith 1. c. pag. 326 Hzschn. Ostreidae. Ostrea edulis s. oben pag. 6 und im nächstjährigen Bericht. Bericht über die Leistungen in der Naturgeschichte der Säugethiere während des Jahres 1885. Von Ant. Reichenow. P. Alb recht, lieber den morphologischen Werth des Unterkiefergelenkes, der Gehörknöchelchen und des mittleren und äusseren Ohres der Säugethiere. Mit 2 Holzschn. Basel, Schwabe 1885. 8^. 8 pag. Derselbe, Sur les Clements morphologiques du ma- nubrium du sternum chez les Mammiferes. Av. 19 Fig.; Livre jubil. Soc. Medec. Gland pag. 157 — 207. H. Allen, The Shape of the Hind Limb in the Mammalia as Modified by the Weight of the Trunk; Proc. Ac. Nat. Sc. Philad. pag. 383—384. S. Ameghino beschreibt eine neue Collection fossiler Säugethierreste aus dem Oligocen von Parana. 62 Arten wurden festgestellt, darunter 36 neue [s. unter Ursina, Rodentia, Pentadactyla, Perissodactyla und Edentata]; Bol. Ac. Nac. Cienc. Cordoba T. VIII pag. 5—207. K. Bardeleben fand l)ei seinen Untersuchungen zur vergleichenden Anatomie und Entwicklungsgeschichte von Hand und Fuss der Säugethiere und des Menschen zwischen Tibia, Fibula und Talus der fünfzehigen Säuge- thiere einen Knochen, welchen er als Os trigonum tarsi bezeichnet. Ausser dem bisher bekannten Centrale carpi wies Verf. bei Insectivoren und Raubthieren von Ma- dagaskar ein neues, zweites nach, welches er Os tri- Arcli. f. Natuvgesclx. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1. /^ 98 An t. Reich enow: Bericht über die Leistungen in der aiig-ulare carpi nennt. Ein homologes zweites Centrale fand Derselbe am Fusse von Ch^yptoprocta ferox, zwischen Tarsale (Cuneiforme) 3, Naviculare und Cuboideum ge- legen, und nennt dieses Os trianguläre tarsi. Am Tar- sale 1 oder am Naviculare oder an beiden articulirt bei vielen Säugethieren ein accessorischer Knochen, das Ru- diment einer sechsten Zehe, welches Verf. als Praehallux bezeichnet. Ebenso fand Verf. einen Praepollex. Fast sämmtliche Insectivoren besitzen gleichzeitig sechs Finger und sechs Zehen, ausserdem manche Edentaten, Carni- voren u. a. Die Grundzahl der Finger und Zehen bei den Säugethieren wäre somit nicht 5, sondern 6; Jena. Zeitschr. 19. Bd. Suppl. pag. 27— 32 u. 149—168; Stzb. Jena. Ges. Med. Nat. 1885 Febr.; Stzb. Ges. nat. Fr. 1885 pag. 156—158. G. Bauer liefert einen Beitrag zur Morphologie des Carpus und Tarsus der Wirbelthiere, in welchem u. a. die Entdeckung Bardeleben's, das Vorkommen des Rudi- ments einer 6. Zehe bei Didelphys, Phalangista u. a. be- stätigt wird; Zool. Anz. 8. Jahrg. pag. 326 — 329. Nach- trag pag. 486— 488 ; Morph. Jahrb. 10. Bd. pag. 458— 461, Amer. Natural. Vol. 19 pag. 86—88. G. Belloni, La terminaison centrale du nerf optique chez les Mammiferes; Arch. Ital. Biolog. 3. Ann. T. 6 pag. 405—412. Derselbe, Intorno alla terminazione centrale dei nervi ottici nei Mammiferi; Rendic. Acc. Sc. Bologna 1884/85 pag. 49—50. Derselbe, Intorno al modo di genesi di un globulo polare nelF ovulo ovarico di alcune Mammiferi; Rendic. Acc. Sc. Bologna 1884/85 pag. 71 — 72. H. Bolau berichtet über den Zuwachs (bez. Geburten) an Säugethieren im Zoologischen Garten zu Hamburg während des Jahres 1884; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 286 bis 287. A. Bonnet, Haarspiralen und Haarspindeln. Mit 1 Taf.; Morph. Jahrb. 11. Bd. 2. Hft. pag. 220—228. Naturgeschichte der Säugethiere während d. Jahres 1885. 99 R. Boulart et A. Pilliet, Note sur l'organe folie de la langue des mammiferes ; Journ. de l'Anat. Phys. 21. annee No. 4 pag. 337 — 345. S. M. Burnett, Wliy tlie eyes of Animals shine in the dark; Bull. Philos. Soc. Washington Vol. 7 pag. 13. G. de Cherville, Le Gibier Poil, ou les Quadru- pedes de la Cliasse. Leur description, moeurs, acclima- tation, cliasse. Paris. Gr. 8. Av. 30 grav. et 70 vign. J. C. Chievitz, Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der Speicheldrüsen. M. 1 Taf.; Arch. Anal. Phys. Anat. Abth. pag. 401—436. G. Colin, Traite de physiologie comparee des ani- maux domestiques consideree dans ses rapports avec les Sciences naturelles, la medicine, la zootechnie et l'eco- nomie rurale. 3. edit. Taf 1. Av. 131 fig. Paris, Bailliere. 40. 834 pag. E. D. Cope bespricht Reste fossiler Säugethiere von Mexico, darunter zwei neue Gattungen Holomeniscus und Eschatins] Proc. Amer. Philos. Soc. Philad. Vol. 22 P. 1 pag. 1 — 21. Derselbe, The Vertebrata of the Tertiary formation of the West. Book 1. U. S. Geological Survey of the Territories. F. v. Hayden in charge. Washington 1883 bis 1884. 4 to. pag. 1009, with over 100 plates and numerous wood-cuts in the text. — Behandelt nach einem Referat im Amer. Natural. Vol. 19 pag. 372 vorzugsweise die in den Tertiärbecken der westlichen Vereinigten Staaten gefundenen Säugethierreste, fasst zusammen und behandelt ausführlicher dasjenige, was theilweise in der letztgenannten Zeitschrift während der letzten Jahre in kleineren Aufsätzen vom Verfasser veröffentlicht wurde, so die neue Ordnung Taxeopoda und die Taligrada, eine Neueintheilung der Ungulata u. a. 125 Gattungen und 349 Arten werden beschrieben. Derselbe entwickelt seine Anschauungen über die Phylogenie der Säugethiere, wobei er insonderheit seine Condylarthra zunächst an die Monatremata anschliesst und dieselben als den Urstamm für sämmtliche Säugethier- 100 An t. Reiche 110 w: Bericht über die Leistungen in der Ordnungen mit Ausnahme der Cetacea und Marsupialia betrachtet. Verf. giebt auch kurze, besonders auf osteo- logischen Merkmalen beruhende Charaktere für die von ihm angenommenen Ordnungen an. Diese sind: 1. Mono- tremata^ 2. Marsupialia, 3. Cetacea, 4. Sirenia, 5. Ta^xeopoda mit den Unterordnungen Condylartra, Hyracoidea, Dauben- tonoidea, Quadrumana^ Anthropoidea, 6. Proboscidea, 7. Am- blt/poda, 8. Diplarthra mit den Unterordnungen Perts.^oc/ad?//« und Artiodactyla, 9. Edeniata, 10. Rodentia, 11. Chiroptera, 12. Biinotheria mit den Unterordnungen Jnsectivora, Creo- dorda, Taeniodonta und Tillodonta, 13. Carnivora; Amer. Natural. Vol. 9 pag. 345—353. Derselbe beschreibt Loxolophns adap)inus n. foss. gen. u. sp. von noch zweifelhafter systematischer Stellung aus der Puerco-Formation Neu-Mexicos. Amer. Natural. Vol. 19 pag. 386. Ch. Deperet bespricht die bis jetzt bekannten Säuge- thierreste aus dem Pliocen von Casino (Italien), Mont- pellier, Perpignan, Auvergne, Velay, Val-d'arno (Toscana) und aus dem Crag Rouge von Suffolk. Auf einer Tabelle sind die Arten nach ihrem Vorkommen übersichtlich zu- sammengestellt ; Ann. Sc. Geol. Art., Taf. 17 pag. 117—136. Derselbe beschreibt die fossilen Säugethiere aus dem Pliocen von Roussillon, darunter eine neue Art: Viverra Pepratxi n. sp., Mastodon arvernensis, Rhinoceros leptorhinuSf Tapirus arvernensis, Sus arvernensis, Hipparion crassum, Cervus {Dicrocerus) australis und Falaeoryx boodon; Ann. Sc. Geol. T. 17 Art. 1 pag. 137—213 T. 1—5. Ch. Deperet und L. Reroll e wiesen in der Cerdagne, einer Landschaft am Südabhange der Pyrenäen, eine Fundstelle fossiler Säugethiere nach. Gefunden wurden: Sus major, Hipparion gracile, Castor (Chalicomys) Jaegeri, Amphicyon major var. pyrenaicas, ? Ictitheriam sp.. Mastodon sp.; Bull. Soc. Geol. France 3. Ser. T. 13 pag. 488— 506 T. 17 u. 18. G. E. Dobson, Comparative Variability of Bones and Muscles, with Remarks on Unity of Type in Va- riations of the origin and Insertion of certain muscles in Naturgeschichte der Säiigethiere Wcährend <\. Jahres 1885. 101 Species unconnected by Unity of descent; Journ. Anat. Phys. Vol. 19 P. 1 pag. 16—23. Derselbe, An attempt to exMbit diagrammatically the several stages of evoliition of the Mammalia; Rep. 54. Meet. Brit. Assoc. Adv. Sc. pag. 768 — 769. L. Döderlein referirt über die Leistungen in der Naturgeschichte der Säugethiere während des Jahres 1884; Zool. Jahresb. f. 1884 herausg. v. d. Zool. St. zu Neapel VI pag. 337—390. W. Ellenb erger, Lehrbuch der allgemeinen The- rapie der Haussäugethiere Th. IL Berlin. C. Emery, Ricerche embriologiche sul rene dei Mammiferi; Atti Acc. Line. Mem. Cl. Sc. fis. (3) Vol. 15 pag. 411—420. V. Familiant, Beiträge zur Vergleichung der Hirn- furchen bei den Carnivoren und den Primaten im An- schluss an die Untersuchung eines Löwen-Gehirns; Mitth. Naturf. Ges. Bern. 2. pag. 49—81 m. 2 Taf. E. Ficalbi, Ossa accessorie comparativemente stu- diate nel cranio delFITomo e dei rimanenti Mammiferi; Atti Soc. Toscana Sc. Nat. Proc. Verb. Vol. 4 pag. 213 bis 215. H. Filhol, Observations sur le memoire de M. Cope intitule Relations des horizons renfermant des debris d'animaux vertebres fossiles en Europe et en Amerique; Ann. Sc. geol. 17. pag. 1 — 16. W. Flemming, lieber die Bildung von Richtungs- figuren in Säugethiereiern beim Untergang Graafscher Follikel; Arch. Anat. u. Phys. Anat. Abth. 1885 pag. 221 bis 244. M. Fl e seh, Ueber den Stirnanhang der Säugethiere; Mitth. Naturf. Ges. Bern 1885 1. Hft. Derselbe, Die untere Halskrümmung des Rücken- markes der Säugethiere; Arch. Anat. Phys. Anat. Abth, 1885 pag. 102-109 u. 110—111. W. H. Fl wer, An Introduction to the Osteology of the Mammalia. 3. ed. revised with the assistance of H. Gadow 134 woodcuts. London, Macmillan. 8^. 383 pag. 1 02 A iit. R e i c h e 11 w : Bericht über die Leistungen in der Fraas liefert einen neuen Beitrag zur Fossilfauna von Steinheim und beschreibt darin eine Anzahl fossiler Säugethierarten , welche jetzt in vollkommeneren Resten gefunden sind, darunter Ampkicyon Steinheimensis, Trocho- therium cyamoides, Hyaeniciis germanica^ Choeropotainus Steinheirnensis , Cehoclioerus suillus; Jahresh. Ver. vaterl. Naturk. Württemb. 41. Jahrg. pag. 313—326 T. 4 u. 5. M. Fürbringer, Heber die Nervenkanäle im Humerus der Amnioten; Morph. Jahrb. II. pag. 484 — 486. C. Gegenbaur, Zur Morphologie des Nagels; Morph. Jahrb. 10. Bd. pag. 465— 479. A. Günther, A Guide to the Galleries ofMammalia of the British Museum (Natural History). 1885. 8 o. 125 pag. A. C. Haddon, Note on the Blastodermic Vesicle of Mammals; Ann. Nat. Hist. (5) Vol. 16 pag. 523. J. He nie, Das Wachsthum des menschlichen Nagels und des Pferdehufs. Göttingen Gr. 4. 48 pag. m. 5 col. Taf. W. A. Her dm an, A Phylogenetic Classification of Animals. London 1885. 8^ 76 pag. L. Hiltner, lieber die Entwicklung des Nervus opticus der Säugethiere; Biolog. Centralbl. 5. Bd. pag. 38 bis 40. A. Hofmann, Säugethierreste aus der Stuhleck- Höhle; Naturw. Ver. Steiermark. 8<>. Graz 1885. — Verf. fand in der Stuhleck -Höhle bei Spital am Sömmering Reste von Ursus spelaeus, arctos, Lepus variahilis^ Rangif er tarandus, Antilope rupicapra. Hu et berichtet über die Geburten und den sonstigen Zuwachs in der Menagerie des Museum d'histoire naturelle in Paris während der Monate Januar bis August 1885; Bull. Soc. Acclim. France 4. Ser. Taf. 2 pag. 344 — 346, 465—470, 661—664. J. Kaczander, Beiträge zur Entwicklungsgeschichte der Kaumuskulatur. M. 1 Taf. ; Mitth. Embryon. Inst. Wien, N. F. pag. 17—32. C. Kangro, lieber Entwicklung und Bau der Steno- schen Nasendrüse der Säugethiere m. 2 Taf. Inaug.-Diss. Dorpat. 1884. 8«. Naturgeschichte der Säugethiere während d. Jahres 1885. 103 E. Koken giebt eine Uebersicht der fossilen Säuge- thiere Chinas und beschreibt eine Anzahl neuer Arten von Yünnan. Das Verzeichniss enthält ausser einigen zweifelhaften Species: Mastodon perimensis var. sinensis n. var., M. äff. Pandionis Falc., Stegodon Cliftii Falc., St. insignis Falc., *S^. äff. homhifrojis Falc, Chalicotherium sinense Ow., Aceratherimn Blanfordi var. hipparionum n. var., Rhinoceros plicidens n. sp., Rh. sinensis Ow., Rh. si- valensis Falc, Rh. simplicidens n. sp., Tapirus sinensis Ow., Hipparion Richthofeni n. sp., Palaeomeryx Oweni n. sp., Cervus Orientalis n. sp., C. leptodus n. sp., Camelopardalis microdon n. sp., Sij^hiieus arvicolitiiis Nehr., Ursus äff. ja- ponicus, Hyaena sinensis; Palaeont. Abhandl. 3. Bd. 2. Hft. 1885. mit 7 Taf. N. Kowalevsky, Ueber das Blutgefässsystem der Speicheldrüsen. M. 3 Taf. ; Arch. Anat. Phys. Anat. Abth. pag. 385—395. W. Leche bespricht das Vorkommen und die mor- phologische Bedeutung des Pfannenknochens (Os ace- tabuli); Biol. Centralbl. 5. pag. 95. Derselbe hat die Mammalia in Bronn's Klassen und Ordnungen etc. fortgesetzt. Lief. 28 erschienen, ent- haltend die Osteologie der Extremitäten. V. Lemoine beschreibt einige kleine fossile Säuge- thiere von Reims. Verf. charakterisirt die Gattung Ada- jnsorex und die Arten A. remensis, Gaudryi und Chevillioni, ferner die neuen Formen Adapisoriculus 7ninimus, Neo- plagiaulax Copei, die Gattungen Procynictis und (hthaspi- therimn; Bull. Soc Geol. France T. 13 No. 3 pag. 203-217 Taf. 10—12. R. Lydekker hat einen „Catalogue of the Fossil Mammalia in the British Museum (London)" verfasst. Der vorliegende 1. Theil enthält die Primates, Chiroptera, Insectivora, Carnivora und Rodentia. Mit 33 Holzschnitten. Forsyth Major liefert eine Uebersicht der im Arno- Thal gefundenen pliocenen Säugethiere. Es sind 39 Arten. Ein Vergleich derselben mit der gegenwärtigen Fauna 1 04 A 11 1. R e i c h e n w : Bericht über die Leistungen in der ergiebt, dass keine einzige mehr mit jetzt lebenden Arten identisch ist. Dagegen sind aethiopische und indische Formen vertreten wie Hipjjopofamus, Tapirus und Rhino- eeros; Quart. Journ. Geol. Soc. Vol. 41 No. 161 pag. 1-8. 0. C. Marsh, On JVmerican Jurassic Mammals; Rep.54. Meet. Brit. Assoc. Adv. Sc. pag. 734— 736. Derselbe, On the size of the brain in extinct Animals; Nature Vol. 32 No. 832 pag. 562. H. Nehring giebt einen kurzen Ueberblick über die Forschungen auf dem Gebiete der Abstammung unserer Hausthiere und einige speciellere Betrachtungen über die Abstammung der Hunde, Schweine und Pferde; Nachr. Klub d. Landwirthe No. 175. Th. Noack giebt Beschreibungen verschiedener Säugethiere, welche sich lebend in der bekannten Handels- menagerie von Hagenbeck in Hamburg befinden, ins- besondere von Hippopotamus liheriensis und von Antilopen- Arten; Zoolog. Garten 26. Jahrg. pag. 170 — 180. R. Owen, American Evidences of Eocene Mammals of the „Plastic Clay" Period; Nature Vol. 32 pag. 556. Pays Mellier berichtet über die Zucht verschiedener Säugethiere, namentlich Hirscharten, in Gefangenschaft; Bull. Soc. Acclim. France 4. Ser. T. 2 pag. 337—343. F. Peli, Sul musculo epiglottico negli animali do- mestici; Rendic. Acc. Sc. Bologna 1884/85 pag. 49. J. Pethö berichtet über tertiäre Säugethier- Reste von Baltavar. Dieselben zeigen die grösste Ueberein- stimmung mit den Lagern von Pikermi. Neu ^vird be- schrieben Chalicotherium hal^avarense; Jahresb. Ungar, geol. Landesanst. f. 1884 pag. 63—73. A. Pilliet, Sur les vaisseaux de la cristalloide posterieure chez les foetus de Mammiferes; Bull. Soc. Zool. France T. 10 1885 pag. 55—59. A. Pilliet et R. Boulart, Sur quelques glandes conglomerees de tegument externe; Bull. Soc. Zool. France 1885 pag. 337—347. C. Raimondi, Di una anomalia dell' osso sacro Naturgeschichte der Säugethiere während d. Jahres 1885. 105 neir iiomo piu frequente nelle scimmie antropoidi; Ann. Mus. Civ. Stör. Nat. Genova (2) Vol. 2 pag-. 182—199. E. Retter er, Sur le developpement des tonsilles ehez les Mammiferes ; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 101 No. 24 pag. 1284—1286. Derselbe, Developpement du squelette des Extre- mites et des Productions Cornees cliez les Mammiferes. Paris 1885. 8. 238 pag\ av. 4 pl. G. Retziiis, Das Geliörorg*an der Wirbeltliiere. II. Das Gehörorgan der Reptilien, der Vögel und der Säuge- thiere. Morphologisch-histologische Studien. Stockholm 1884, Samson und Wallin. 368 S. 39 Taf. G. Schleich, Der Augengrund des Kaninchens und des Frosches; mit 3 Taf. Tübingen, Laupp 1885. 8^ 16 pag. 0. Schmidt giebt einige Berichtigungen zu seiner Arbeit über die Säugethiere in ihrem Verh. zur Vorwelt [s. Ber. 1884 S. 102]; Zool. Anz. 8. Jahrg, pag. 562—563. P. L. Sclater berichtet über die neuen Erwerbungen der Menagerie der Zoolog. Gesellschaft in London. U. a. erhielt die Sammlung: Capra nuhiana, Cervulus crinifrons, Felis üahellifia, Macropus erubescens, Felis javanensis u. inarmorata, Canis pallidus, Tragelaphus gratus, Callichiliys littoralis; Proc. Zool. S. London 1885 pag. 1 — 2, 245, 322, 421, 609, 717-718, 851. Derselbe, List of Additions to the Society 's Menagerie during the year 1885; Proc. Z. S. London pag. 932—956. W. L. Sclater referirt über die Fortschritte auf dem Gebiete der Säugethier- Kunde im Jahre 1884 in: J. J. Bell's Record of zoolog. Literature for 1884. F. Severin, Untersuchungen über das Mundepithel bei Säugethieren, mit Bezug auf Verhornung, Regeneration und Art der Nervenendigung. M. 1 Taf. ; Arch. mikrosk. Anat. 26. Bd, 1. Hft. pag. 81— 88. F. Toula, Ueber Amphicyon^ Hyaemosclms und Rhi- noceros (Äceratherium) von Göriach b. Turnau in Steier- mark; Stzb. Ak. Wiss. Wien. Math. nat. Gl. 90. Bd. 1. Abth. pag. 406—428. 106 Ant. Reich eiiow: Bericht übe]- die Leistiiiigeii in der Sp. Trotter, The Signiiicance of the „Collar Bone" in the Mammalia; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 1172—1177. E. L. Trouessart, Catalogue des Mammiferes vivant et fossiles. Fase. IV. Carnivores; Bull. Soc. d'Et. sc. d' Angers. 15. (auch separat, 108 pag.). — Creodonta sind eingeschlossen, aber nicht die Pinnipedia. 593 Arten werden aufgeführt, welche 180 Gattungen und Unter- gattungen repräsentiren. F. W. True berichtet über den Zuwachs der Säuge- thier- Sammlung des National Museums in Washington während des Jahres 1883; Ann. Report Smiths. Inst, for 1883 pag. •208—220. Derselbe, Provisional plan for a collection of mam- mals to be exhibited at the world's industrial and cotton centennial exposition of 1884 — 85, at New-Orleans; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 7. pag. 585-586. W. Turner, On Fossil Bones of Mammals obtained during excavations at Silloth: Proc. Phys. Soc. Edinb. 1884/85 pag. 333—338. L. Vi alle ton, Contribution ä l'etude de l'endartere de rhomme et des animaux mammiferes. Av. 3 pl. Lyon, 8^. SG pag. A. Viti, II nervo depresso nell'uomo e negli altri mammiferi, ricerche di morfologia comparata: Atti Soc. Toscana Sc. Nat. Vol. 6 pag. 151—248. C. Westling, Beiträge zur Kenntniss des Peri- pherischen Nei*vensystems ; Bih. Sv. Ak. Handl. IX. 8. M. Wilckens, Form und Leben der landwirth- schaftlichen Hausthiere. M. 172 Abb. u. 42 T. Neue Ausg. Berlin, Parey. S^. 952 pag. Ueber die im Zoologischen Garten in Dresden während der Jahre 1883—84 geborenen Säugethiere wird berichtet in: Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 94 — 95. Europa, J. V. Beneden führt die Cetaceen der europäischen Meere auf und bespricht deren lokales Vorkommen ; Bull- Ac. Belg. 54. ann. pag. 707 — 732. Naturgeschichte der Säugethieie während d. Jahres 1885. 107 M. Browne bespricht die frühere und jetzige Säuge- thierfaima von Leicestershire; Zoologist Vol. 9 pag. 161 bis 169, 214-220, 248—253. Ch. G. Brügger bespricht die Chiropteren Grau- bündens und der angrenzenden Alpenländer; Jahresb. Natiirf. Ges. Graubünd. 27. Jahrg. pag. 26 — 64. T. E. Buckley liefert einige Notizen über die Sänge- thiere auf Eonsey, einer der Orkney Inseln; Tr. N. H. Soc. Glasgow (N. S.) 1. pag. 44— 76. D. Embleton berichtet über Vorkommen von Mus ratüis in Newcastle (England); Naturalist London pag. 128. G. A. Graham u. Th. Herbst, über den Wolf in Irland, s. unter Canidae unten. E. Hamilton bezweifelt das Vorkommen der Wild- katze in Irland; Pr. Z. S. London pag. 211— 214. Har vi e- Brown u. Buckley geben ein Verzeichniss der Säugethiere von Sutherlandshire ; in: Ch. St. John, A Tour in Southerlandshire. Second Ed. 2. Vol. Edin- burgh: Douglas 1885. J. Kolombatovic, Imenik Kraljesnjaka Dalmacije. 1. Dio Sisavci i Ptice. 2. e Aggiunte ai Vertebrati della Dalmazia. Split 1885. — Auf S. 7—11 sind die Säuge- thiere Dalmatiens aufgeführt. 0. V. Loewis, Die wildlebenden baltischen Säuge- thiere; Baltische Monatsschr. Bd. 32. Hft. 4. pag. 269 -488. K. Möbius berichtet über eine bei Sylt gestrandete Balaenoptera Sibhaldi; Schrift, naturw. Ver. Schlesw. -Holst. 6. Bp. pag. 57 - 60. F. R. Monticelli beschreibt eine neue Fledermaus aus Italien; Ann. Acc. 0. Costa d'Aspir. Natur. (3) V. pag. 1—8. F. P. Pascoe, List of British Vertebrate Animals. London 1885. H. Pittier et F. Ward, Contributions ä l'histoire naturelle du pays-d'enhaut Vaudois; Bull. Soc. Vaud. 21. pag. 111. D. Roebuck und E. Clark e geben Referate über 108 Ant. Reichenow: Bericht über die Leistungen in der die während des Jahres 1884 erschienenen Arbeiten, welche die Säiigethierfaima Nord -Englands betreffen; Naturalist London No. 115 pag. 152—156. G. T. Rope berichtet über das Vorkommen von Muscardinus avellanarius in England and Wales; Zool. 9. pag. 201—2 1 3. Th. South well berichtet über einen an der York- shire Küste gestrandeten Mesoplodon hidens; Naturalist London pag. 385 — 386. E. L. Trouessart, Mammiferes de la France. Paris 1885. 8'\ 359 pag. av. 148 Fig. E. Wilson erwähnt eines bei Littleton Pill (England) gestrandeten Balaenoptera museulus; Zoologist Vol. 8 pag. 107. lieber lokales Vorkommen einiger Säugethierarten in England befinden sich kurze Notizen ferner in: Naturalist London pag. 202, 228. Asien, D. Brauns schreibt über die geographische Ver- breitung der Säugethiere Japans ; Mitth. Ver. f. Erdkunde Halle a./S. 1884. H. 0. Forbes, A Naturalist's Wanderings in the Lastern Archipelago: a Narrative of Travel and Ex- ploration from 1873 — 1883. London: Sampson Low & Co. 1885. 8^. — Nachrichten über die Säugethierfauna des Sunda- Archipels. F. A. J entin k beschreibt einen neuen Faradoxuras von Sumatra; Notes Leyd. Mus. Vol. 7 pag. 35 — 36. B. Langkavel, Ueber die Verbreitung des Löwen in Asien; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 338 — 341. H. Lansdell, Russian Central Asia, including Kuldja, Bokhara, Khiva and Merv. 2 vols. 8x^ London: Sampson Low & Co. 1885. — Enthält eingestreut auch Notizen über die Säugethierfauna des Gebiets. Ramon Jordana y Morera, Bosquejo geograhco e historico -natural del Archipielago filipino. Madrid Naturgeschichte der Sängethiere während d. Jahres 1885. 109 1885. 40. — Auf S. 162-173 sind die Säugethiere der Philippinen besprochen. Taf. 4 giebt eine sehr schlechte Abbildung von Tarsius spectrnm. J. A. Murray beschreibt eine neue Maus von Sind; Proc. Z. S. London pag. 809—810. A. Kinloch, Large Game Shooting in Thibet, the Himalayas and Northern India. New Ed. Calcutta 1885. — Ueber die grösseren jagdbaren Raubthiere Indiens. A. Ne bring giebt einige Bemerkungen über Dachs, Wolf, Hirsch und Wildschwein Japans; Stzb. Ges. naturf. Fr. 1885 pag. 137—143. Derselbe, über ein neues Wildschwein von Südost- Borneo ; Zool. Anz. 8. pag. 347. Th. Noack referirt nach den Mittheilungen des Reisenden A. Regel (Bull, nat, Ges. Moskau 1884 pag. 220) über die Hausthiere und wildlebenden Säugethiere am oberen Amu-Darja; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 153 — 155. A. V. Pelz ein u. F. Kohl berichten über eine Sammlung ceylonesischer Säugethiere; Verb. K. K. Zool. bot. Ges. Wien pag. 525-528. A. V. Svertschkoff giebt einige Notizen über die auf Ceylon vorkommenden Säugethiere; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 129-131. Afrika, R. Greef fand auf St. Thome Cercopithecns mona, Viverra civetta, Mustela sp., Cynonycteiis stramineus, Phyllo- rhina caffra, Mus domesticns, Mus rattus und decumanus; letztere beide gehen in den Urwald hinein, erklettern sogar Bäume und richten in den Pflanzungen oft Schaden an; Stzb. Ges. Naturw. Marburg pag. 41 — 79. F. A. Jentink giebt einige Notizen über eine von Bohndorff* im Niamniamlande zusammengebrachte Säuge- thier-Collection. Dieselbe bestätigt durch Formen wie Epomophorns comptus u. gamhianus, Sciurus Stangeri u. rufo-hracliiatns den faunistischen Zusammenhang dieses IIÖ Aiit. Revclienow: Bericht über die Leistungen in der Landes mit den westafrikanisclien Küstengebieten ; Notes Leyd. Mus. Vol. 7 pag. 35. F. Lataste, Etüde de la Faune des Vertebres de Barbarie; Act. Soc. L. Bord. (4) IX pag. 129—299. Derselbe, Les Souris d'Algerie; Act. Soc. Linn. Bordeaux Vol. 37 pag. 13—33. J. M enges schildert die Säugetbierfauna des Somali- landes; Ostermann's Geogr. Mitth. 1884 pag. 401 — 410. Pagensteclier beschreibt eine von G. A. Fischer im Massailaud gesammelte Collection von Säugethieren, darunter neu: Crocidura Fischeri, Nesotragus Kirchen- paueri, Sciurus cepapi var. aruscensis u. Mus barbarus var. massaicus. Abgebildet ist Crocidura Fischeri, Schädel von Mus microdon u. Dendromys pumilio] Jahrb. wiss. Anst. Hamburg IL pag. 31 — 46 mit Taf. Derselbe, über eine neue Fledermaus von Gabun; ebenda pag. 125. E. L. Phillips giebt eine kurze Notiz über die im Somaliland vorkommenden Antilopenarten; Proc. Z. S. London pag. 930—932. A. T. de Rochebrune giebt Diagnosen einiger von ihm für neu gehaltenen Säugethierarten von Westafrika; BulL Soc. Philom. Paris T. 9 pag. 86—88. Derselbe, Ueber einen neuen Büffel von Sene- gambien; ebenda pag. 15. 0. Thomas bespricht die von H. Johns ton am Kilimandjaro beobachteten Säugethiere, 17 Arten, darunter Colobus guereza caudatus n. subsp. ; Proc. Z. S. London 1885 pag. 219—222 T. 12. Amerika, G. B. Goode führt die Wale der amerikanischen Meere auf und bespricht dei*en Verbreitung; Un. St. Comm. Fish and Fisheries Sect 1. Washington 1884 pag. 7-32. H. V. Ihering, Ueber Mäuseplage in Brasilien ; Kos- mos 1885. 2. Bd. pag. 436. M. Jones and G. B. Goode besprechen die auf den Naturgeschichte der Säugethiere während d. Jahres 1885. 1 1 1 Bahamainseln vorkommenden (9) Säugetliiere ; Bull. U. St. Nat. Mus. No. 25 pag. 145—161. F. W. Crag-in, Notes on some Mammals of Kansas, Avitli a few additions to the List of Species known to in- habit the State; Bull. Washburn Laborat. Nat. Hist. Vol. 1 pag. 42 -47. N. B. Frencli giebt an, dass der letzte Bison in West-Virginia im Jahre 1810 erlegt sei; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 197. J. Murdoch bespricht die auf der Expedition des Lieutnant Ray bei Point Barrow, Alaschka, gesammelten Säugethiere. 25 Arten sind aufgeführt; Report Internat. Polar Exped. to Point Barrow, Alaska. Washington 1885 pag. 92—103. A. Nehring berichtet über eine neue Sammlung von Säugethieren von Piracicaba in Brasilien; Stzb. Ges. Naturf. Fr. 1885 pag. 122—127. Derselbe, über einen neuen Grison von Brasilien; ebenda pag. 167—175. R. W. Shufeldt beschreibt eine neue Hesperomys von Neu-Mexico ; Proc. U. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 403 bis 408. J. Stolz mann beschreibt eine neue Coelogemjs von Ecuador; Proc. Z. S. London pag. 161 — 167. F. W. True über Patorius nigripes in Texas; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 720. Derselbe führt die Manatis Amerikas auf und be- spricht deren Verbreitung ; U. St Comm. Fish and Fisheries Sect. 1. Washington 1884 pag. 114—136. Derselbe beschreibt einen neuen Mesoplodon von den Kommandeur -Inseln; Proc. U. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 584—585. Derselbe berichtet über den Fang von Kogia brevi- ceps an der Küste von Nord -Carolina; Bull. Un. Fish Comm. Vol. 5 pag. 132. Derselbe, A provisional list of the mammals of North and Central America, and the West Indian Islands ; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 7 pag. 587—611. 112 A n t. R e i c h e 11 w. Bericht über die Leistungen in der Australien. N. de Mikloubo-Maclay beschreibt neue Arten von Neu-Guinea; Proc. L. S. N. S. Wales Vol. 10 pag. 141 bis 144. Primates. P. Albrecbt schreibt über die im Laufe der phylo- genetischen Entwicklung- entstandene, angeborene Spalte des Brustbeinhandgriifes der BrüllalFen. Verf. beschreibt zunächst unter Beifügung von Holzschnitten das Manubrium sterni der Brüllaffen, beleuchtet sodann die Irrthümlichkeit der Ansichten bisheriger Autoren über den Gegenstand und weist ferner nach, dass die bei den Brüllaffen im Laufe der phylogenetischen Entwickelung entstandene Fissura manubrii sterni congenita der erste positive Be- weis für die Abstammungs- und Anpassungslehre sei; Stzb. Ak. Wiss. Berlin 19. 20. April 1885 pag. 337—353. A. D. Bartlett beschreibt einen weiblichen Schim- panse des zoolog. Gartens in London mit ganz schwarz- braunem Gesicht, nur wenigen kurzen Haaren auf dem Kopfe u. anderen, von der gewöhnlichen Art abweichenden Eigenschaften, welcher auch in seinem Gebahren von letzterer abweicht und augenscheinlich eine besondere Species, Troglodytes calvus^ darstellt; Proc. Z. S. London 1885 pag. 673—675 T. 41. J. Deniker, Sur un foetus de Gibbon et son pla- centa; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 100 pag. 654 — 656. A. Kollmann hat den Tastapparat des Fusses der Affen untersucht. „Entsprechend der Gliederung des Tastapparates der Hand lässt auch der Fuss Tastballen verschiedener Ordnung erkennen. Die Tastballen erster Ordnung stellen die fünf plantaren Flächen der End- phalangen der fünf Zehen dar. Als Tastballen zweiter Ordnung sind der Ballen plantarwärts vom Hallux und die drei anderen hinter den Zeheninterstitien gelegenen Wülste des Mittelfusses anzusprechen. Ein Tastballen Naturgeschichte der Sängethiere während d. Jahres 1885. J13 dritter Ordnung liegt über dem fünften Metatarsal-Knoclien auf der Fibularseite. Ein anderer Tastballen dritter Ordnung findet sich bei mehreren Species der Affen etwas weiter nach hinten auf der tibialen Seite des Fussrandes." Die Tastballen erster Ordnung, die wichtigsten Sitze des Tastvermögens, zeigen die mannichfachsten Figuren der Hautleisten. Die einfachsten Formen derselben finden sich in dem ausgesprochensten longitudinalen Typus bei den Halbaffen. Bei den meisten Affen liegen nur in der Mitte der Ballen longitudinale Leisten, während dieselben nach aussen von ellipsenartigen Systemen umgeben werden. In der Gestalt der Tastballen zweiter Ordnung zeigen die niederen Affen kreisartige Systeme, die Anthropo- morphen hingegen häufiger sinuöse Bögen oder auch gar nicht geschlossene Figuren. Der fibulare Ballen dritter Ordnung lässt fast immer concentrische Figuren erkennen. Verf. vergleicht schliesslich den Tastapparat des Fusses bei Affen und Menschen und erörtert die Beziehungen der Tastballen zum Nervensystem; Arch. f. Anat. u. Phys. 1885 1. u. 2. Hft. pag. 56—101 T. 3 u. 4. Li s sau er, Untersuchungen über die sagittale Krüm- mung des Schädels bei den Anthropoiden und den ver- schiedenen Menschenrassen; Arch. Anthrop. 15. Bd. Suppl. pag. 9—120. 0. Thomas beschreibt Colobus gnereza caudatus n. subsp. vom Kilimandjaro; Proc. Z. S. London 1885 pag. 219 T. 12. B. Gr. Wilder, The relative position of the cerebrum and the cerebellum in Anthropoid Apes ; Proc. Amer. Ass. Adv. Sc. Vol. 33 pag. 527. [S. auch oben Familiant S. 101.] Prosimii. E. D. Cope beschreibt die Lemuroidea und Insecti- vora des Eocen von Nordamerika. Verf. bespricht zu- nächst die Unterschiede der beiden Gruppen und ihre Stellung im System. Da die wesentlichste Verschiedenheit Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1, g 114 Ant. Reich enow: Bericht nher die Leistungen in der der Lemuriden und Insectivoren in der Form der Nagel- phalangen der Finger beruht, diese Theile aber den meisten der in Betracht kommenden Fossilreste fehlt, so lässt sich in vielen Fällen noch nicht mit Sicherheit entscheiden, zu welcher von beiden Gruppen die be- schriebenen Fossilformen zu stellen sind. Die Lermiroidea sind in drei Familien zu trennen: Adapidae mit vier Praemolarzähnen, Miocodectidae mit drei und Anaptomor- phidae mit zwei. Die Gattungen der Adapidae unter- scheidet Verf. folgendermaassen : I. Inferior molars quadrituberculate. Fourth inferior premolar with internal cusp; cusp on last molar opposite: Hyopsodus Leidy. Fourth inferior molar without internal cusp; cusps opposite: Aijheliscus Cope. Cusps of last molar alternate: Opisthotonus Cope. n. Inferior molars quinquetuberculate. a. Anterior triangle not well developed on inferior molars. Fifth cusp separated from anterior inner by an apical fissure only: Sarcolemur Cope. Fifth cusp separated ; canine distinct ; one premolar one-rooted : Notharctus Leidy. Fifth cusp well separated; canine distinct; two premolars one- rooted: Tomitherium Cope. Fifth cusp separated, low; canine incisor-or premolar -like: Adapis Cuv. b. Anterior triangle well developed on all the inferior molars. Canine distinct; one premolar one-rooted: Peli/codus Cope. Die vom Verf. specieller erwähnten Arten, von welchen einzelne Reste in Holzschnitten abgebildet werden, sind: Hyopsodus paulus Leidy, H. vicurvis Cope, Apheliscus in- sidiosus Cope, Opisthotomus flagrans, Notharctus tenehvosiis Tomitherium ros^ra^iwi Cope, Pelycodas tulus Co^e, P.Jarrovii Cope. Zu den Mixodectidae sind wahrscheinlich fünf Gattungen zu rechnen, Tricentes Cope, Necrolemur Filh. (A^. antiquus Filh.), Mixodectes {M. pungens Cope), Micro- syops Leidy {M. gracilis Marsh) und Cynodontomys Cope (C latidens Cope). Die Anaptomorphidae werden nur durch eine Gattung, Naturgeschichte der Säiigethiere während d. Jahres 1885. 115 Anaptomo7'plius Cope {A. aemulas Cope u. A. homunculus Cope) repräsentirt. Ferner wird die wahrscheinlich zu den Insectivoren zu stellende Farn. ArctocT/omdae erwähnt und zwar die Gattung Achaenodon Cope (A. insolens Cope, A. rohnstus Osborn); Amer. Natural. Vol. 19 pag. 457 — 471. H. Filhol fand, dass Form und Structur der Zähne von Necrolemur vollständig von den Lemuriden abweichen. Vielmehr zeigen dieselben in einiger Beziehung den Charakter der Pachydermen, an die Gattung Hyracotherium erinnernd; Bull. Soc. Philom. T. 9 No. 2 pag. 51—53. Derselbe weist die Verschiedenheit zwischen den Gattungen Necrolemur und Anajytornorphus nach; Ann. Sc. Geol. T. 17 Art. 2 pag. 1—5 T. 6. Derselbe weist auf Grund eines Schaedelfragments von Adapis magnus auf die Aehnlichkeit dieser Form mit Lepilemur hin; Ann. Sc. Geol. T. 17 Art. 2 Anhang. F. A. Jentink, über Hapalemur simus u. griseus ; Notes Leyd. Mus. Vol. 7 pag. 33—35 T. 1 u. 2. R. Lydekker bespricht die System. Stellung von Microchoerus Wood und hält die Gattung für identisch mit Hyopsodus Leidy; Qu. Journ. Geol. Soc. 41. pag. 529. G. Rüge, lieber die Gesichtsmuskulatur der Halb- aiFen. Eine vergleichend anatomische Studie; Morph. Jahrb. II. Bd. pag. 243—315. P. L. Sclater berichtet, dass das Junge von Lemur macaco von der Mutter nicht auf dem Rücken getragen wird, sondern quer über den Leib derselben sich fest- klammert, indem es seinen langen Schwanz um den Rücken der Mutter und den eigenen Hals schlingt; Proc, Z. S. London 1885 pag. 672—673. Mit Holzschnitt. Volitantia. Ch. G. Brügger führt die Chiropteren Graubündens und der angrenzenden Alpenländer auf nebst Bemerkungen über lokale Verbreitung; Jahresb. Naturf. Ges. Grau- bünd. 27. Jahrg. pag. 26—64. 116 Ant. R, eichen ow: Bericht über die Leistungen in der G. E. Dobison beschreibt die neuen Arten: Rhino- lophus Antinorii von Schoa (NO. Afrika), Vesperugo ( Ves- perus) dorianns von Argentinien und macht auf das Vorkommen von Nyctinomns plicatus auf Jobi und Neu- Guinea und von Nycferis thehaica bei Aden aufmerksam; Ann. Mus. Civ. Genova Ser. 2 Vol. 2 pag. 16 — 19. F. A. Jentink erhielt Epoinophoms comptus und gamhianus aus dem Niamniamland ; Notes Leyd. Mus. Vol. 7 pag. 35. J. E. K eisall berichtet über das Vorkommen von Vespertilio Nattereri in Berkshire (England). In einer früheren Arbeit wurde die Art irrthümlich als V. Bech- steini gedeutet; Zoologist Vol. 9 pag. 146. F. R. Monticelli beschreibt Vesjjertilio oxygnatlms n. sp. von Italien; Ann. Acc. 0. Costa Asp. Nat. 5 pag. 1 — 8. F. Noe theilt Beobachtungen über die Lebensweise der Fledermäuse mit; Schrift. Ver. z. Verbr. Naturw. Keuntn. Wien 25 Bd. pag. 457 — 507. H. A. Pagenstecher beschreibt Megaloglossus Wör- manni n. g. et sp. von Gabun. Aehnlich den Gattungen Melonycteris imd Macroglossns; Zool. Anz. 8. Jahrg. pag. 245; Ann. Mag. N. H. Vol. 14 pag. 74. Insectivora. R. Lydekker hält die fossile Gattung i^c^^sot/i^sLeidy mit Microchoerns Wood identisch oder sehr nahe ver- wandt und stellt dieselbe zu den Insectivoren in die Nähe von Erinaceus; Quart. Journ. Geol. Soc. Vol. 41 pag. 529—531. 0. Meyer weist auf einige Theile des Skelets der Insectivoren und von Galeopithecus hin, welche beweisen, dass beide Formen ein hohes geologisches Alter haben; Neues Jahrb. d. Min. etc. 1885 2. Bd. pag. 229—230. W. K. Parker, On the Structure and Development of the Skull in the Mammalia. Pt. 3. Insectivora: Pr. R. Soc. 38. pag. 129—138. Naturgeschichte der Säiigethiere während d. Jahres 1885. 117 [S. auch Lern ine oben S. 103 und Cope unter Prosimii.] Tupaiidae: F. A. Jentink erhielt Ptüocercus Lowü Gray von Nordost- Sumatra und beschreibt einige Theile des Sceletts dieser Art; Notes Leyd. Mus. Vol. 7 pag. 37— 38. Soricidae: Gr. E. Dobson fand bei einem Schädel von Croci- dura aranea einen überzähligen Praemolar im Oberkiefer wie bei Fachyura; Proc. Z. S. London 1885 pag. 324. H. Nitsche berichtet über einen Albino von Crocidura leiicodon; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 58. H. A. Pagen stech er beschreibt Crocidura Fischeri n. sp. von Nguruman, Massailand; Jahrb. wiss. Anst. Hamburg II pag. 34. Erinaceidae: J. A. Jentink weist nach, dass Gymnura alba Giebel ein älterer Name für G. Candida Gthr. sei; Notes Leyd. Mus. Vol. 7 pag. 36-37. Centetidae: K. Bardeleben benennt einen von C. ecaudatus besonders durch gedrungenere Gestalt des Kopfes abweichenden Centetes von Madagascar C. breviceps; Stzb. Ges. nat. Fr. 1885 pag. 156. Talpidae: G. V. Ciaccio, Osservazioni anatomiche comparative intorno agli occhi della Talpa illuminata {Talpa europaea) e a quelli della Talpa cieca (Talpa caeca); Mem. Accad. Sc. Istit. Bologna [Zool. Anz. No. 204 pag. 525]. L. Camerano ist der Ansicht, dass Taljja europaea L. und T. caeca Savi nicht als selbständige Arten zu betrachten seien, sondern nur als Varietäten. Die Charakteristik dieser einzigen europäischen Talpa- Art würde lauten: sehr kleine Augen unter den Haaren ver- steckt, bald mit sehr kleiner, bald ohne Augenspalte. In Südeuropa dürften die Individuen ohne Augenspalte überwiegen; sie haben jedoch keine bestimmte geographische Verbreitung; Zool. Anz. 8. Jahrg. pag. 295— 296; Mem. K Acc. Sc. Torino Vol. 20 pag. 605— 606. Hu et beschreibt eine neue Chrysochloris-Art vom Kongo, Chr. leucorhina; Nouv. Arch. du Mus. T. 8 pag. 1 — 18 Taf. 1. A. Milne-Edwards giebt eine kurze Charakteristik der vier Gattungen Talpa, Mogera, Parascaptor und Scaptochirus und beschreibt Sc. davidianus n. sp. von Syrien ; Le Natural. 7. Ann. pag. 65. Creodonta. E. D. Cope beschreibt Tleinlganus otariidens n. foss. aus dem Puerco Eocen; Amer. Nat. 19. pag. 492. Derselbe beschreibt die neuen fossilen Formen Cliriacns hyaUiajius und Sarcothraastes coiyphaeus aus der Puerco-Formation Neu-Mexicos; ebenda pag. 385 u. 886. 118 Ant. Reicheiiow: Bericht über die Leistungen in der Derselbe beschreibt die neue fossile Form Hemi- pöalodon grandis von den White River Beds von Swift Current River, North-West Territory; ebenda pag. 163. R. Lydekker hält Platychoerops Richardsoni für identisch mit Estlwnyx ßurmeisteri. Cope stellt die letztere Form unter die Creodonten in die Familie Leptictidae. Verf. möchte Platychoerops den Carnivora iDrimigetiia zu- zählen, welche die echten Carnivoren mit den Insectivoren verbinden; Geol. Mag. Vol. 2 No. 8 pag. 360—361. S. auch E. D. Cope; ebenda pag. 526. Carnivora. H. Filhol beschreibt Adracon Quercyi n. g. et sp. foss. von Querzy ; Bull. Soc. Philom. Paris T. 9 pag. 19 — 21. R. Lydekker über Platychoerops vergleiche vorher. G. Mivart beschreibt die Verschiedenheiten in den Windungen des Gehirns bei den verschiedenen Carnivoren. Hinsichtlich Phyllogenie der in den Gehirnwindungen von anderen Carnivoren sehr abweichenden Pinnipedien glaubt Verf. aus seinen Untersuchungen den Schluss ziehen zu können, dass der Vorfahre dieser Gruppe ein arctisches Thier gewesen sei, welches dem Bären-Typus sich näherte; Journ. Linn. Soc. Zool. Vol. 19 No. 108 pag. 1 — 25. Derselbe liefert eine Beschreibung der anatomischen Verhältnisse der einzelnen Formen der Arctoidea, giebt einen neuen Entwurf einer Klassification der Unterordnung und bespricht deren geographische Verbreitung. Die syst. Eintheilung ist folgende: 1. Fam. Procyonidae. Sub- fam. a.: Procyoninae (Procyon, Nasua^ Bassaris ^ Bassa- ricyon, Cercoleptes), Subfam. b: Ailwrinae {Ailnrus, Ailii- roprts). 2. Fam. Mustelidae. Subfam. a: Melinae {Meles, Arctonyx, Taxidea. Mydaus, Mephitis, Conepatus, Mellivora, Helictisy Tctonyx)^ Subfam. b: Mustelinae (Galictis, Grisonia» Mustela, Putorius, Gnlo), Subfam. c: Lutrinae (Lntra, Naturgeschichte der Säiigethicre Wcälirend d. Jahres 1885. 1 19 Aonyx, Enhydra). 3. Farn.: Ursidae (Ursas, Melursus)\ Proc. Z. S. London 1885 pag. 340—404. [S. auch Familiant oben S. 101.] Ursidae: F. Ameghino beschreibt zwei neue Formen fossiler Ursiuen aus dem Oligocen von Parana : Cyonasua argenUna u. g. et sp. und Ärctotherüim vettistum n. sp.; Biol. Ac. Nac. Cienc. Cordoba T. VIII pag. 19—25. B. Langkavel, Aphorismen über Eisbären; Zool. Garten 26. Jahrg. pag. 279—282. G. Teglos berichtet über neue Funde von Ursiis spelcieus Blum, in Ungarn; Math. Naturw. Ber. Ungarn 2. Bd. pag. 454— 460. E. De Toni, Sopra un cranio d'Orso trovato uella Caverna detta il Buco di S. Dona in distretto di Fonzaso {ürsus spelaetis]; Bull. Soc. Ven. Trent. Anno 1885 Luglio T. 3 pag. 124—125. [Siehe auch Hofmann u. Koken oben S. 102 u. 103.] Mustelidae: Th. Cornish fing Miistela putorius bei Madrou, etwa zwei Meilen von Penzance in Cornwall; Zoologist Vol. 9 pag. 107. W. H. Flo wer charakterisirt die Gattungen Lutra und Enhydra; Enc. Brit. 18. pag. 69. A. V. Krüdener bestätigt, dass neugeborene Iltisse grauweiss- liches Fell haben; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 89 [vergl. H. Landois, Bericht 1884 pag. 118]. F. La taste giebt eine Uebersieht der unterscheidenden Charaktere von Putorius putorius, vulgaris, hoccamela, erminea und africanus und beschreibt eingehend die letztgenannte Art; Le Natural. 7. Ann. pag. 85—87. 0. V. Löwis, Bemerkung über die Färbung neugeborener Iltisse; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 88-89. Derselbe schildert das Betragen eines Foetorius lutreola in Gefangenschaft; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 353—359. A. Behring weist nach, dass Meles anakuma Tem. sich im Knochenbau, speciell im Schädel, ganz bedeutend von der europäischen Art unterscheidet und ohne Zweifel als eine besondere Art zu be- zeichnen ist; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 226— 233; Stzb. Ges. naturf. Fr. 1885 pag. 137—139. Derselbe beschreibt eine neue Grison-Art, Galictis (Grisonia) crassidens n. sp. von Minas Geraes in Brasilien ; Stzb. Ges. naturf. Fr. 1885 pag. 167—175. B. Stauden berichtet über Vorkommen von Meles taxus in Nord Lancashire; Naturalist, London No. 114 pag. 128. Nach F. W, True wurde Putorius nigripes zum zweiten Male in Texas (Cooke county) gefangen , Amer. Natural. Vol. 19 pag. 720 H. Wallis berichtet über den Fang einer Lutra vulgaris bei Louth, Lincolnshire; Natural. London No. 125 pag. 393. F. Winter fehl giebt eine Uebersieht der bisher bekannten 120 Ant. Reich enow: Bericht über die Leistungen in der Miisteliden aus dem Diluvium Deutschlands und beschreibt eine An- zahl von Resten eingehender. Aufgeführt sind folgende Arten, deren vermuthliche Verbreitung zur Diluvialzeit ebenfalls erörtert wird: Meles taxiis, Gulo horealis, Mustela martes u. foina, Foetwius putorius, F. erminea u. xmsilliis, Lutra vulgaris; Zeitschr. d. Geol. Ges. 37. Bd. pag. 826—864 T. 35 u. 36. Viverridae: W. T. Blanford ho^iichi-^iht Farcidoxuriis Jerdoni n. sp. von Süd-Indien; Proc. Z. S. London 1885 pag. 612— 613. Derselbe liefert eine Monographie der (y?ittm\g Paradoxiiras . Verf. unterscheidet 11 Arten: P. niger (Desm.), P. hermaphroditus (Pall.), P. philippinensis Jourd., P. macrodus Gray, P. Jerdoni Blanf., P. aureus Cuv., P. Grayi Benn., P. larvatus (Tem.), P. leucomystax Gray, P, Musschenbroel'i Schi. u. P. laniger Hodgs. Abgebildet sind P Jerdoni T. 49 u. P aureus T. 50; Proc. Zool. Soc. London 1885 pag. 780—808. Ch. Deperet beschreibt eine neue, zwischen Ictitherium und den heutigen Viverren stehende fossile Viverrenform : Viverra Fe- pratxi aus dem Tertiär-Becken von Rousillon (Süd-Frankreich) ; Ann. sc. geol. T. 17 pag. 1 u. f. F. A. Jentink beschreibt ein Exemplar von Faradoxurus stigmaticus Tem. von Sumatra; Notes Leyd. Mus. Vol. 7 pag. 35—36. G. Mivart giebt eine nachträgliche Bemerkung über die Unterschiede von Viverricula und Viverra zu seiner Arbeit über die Aeluroidea [s. Bericht 1882 p. 404]; Proc. Z. S. London 1885 p. 477. [Vergl. auch Deperet oben S. 100 und Fr aas {Trochotherium) S. 102.] Canidae: G. Albini, Sulla tunica muscolare dell' intestino tenue nel cane; Rend. Acc. Nap. 24. pag. 309. J. A. Allen beschreibt eine neue fossile Caniden-Form von Ely Cave, Virginia [wahrscheinlich pliocen]: Fachycyon rohustus; Mem. Mus. C. Z. pag. 1—13 T. 1—3. H. Bur meist er giebt einige Erklärungen zu der in seinen „Erläut. z. Fauna Brasiliens" T. 26 F. 1 u. 2 enthaltenen Abbildung des Schädels von Canis jubatus; Stzb. Ges. nat. Fr. 1885 pag. 97 bis 103. — Bemerkungen hierzu von H. Nehring; ebenda pag. 109—122. C. Cook, The Dandie Dinmot Terrier; its History and Cha- racteristics. Edinbiu'gh 1885. 8". R. Corneli, Der Dachshund, seine Geschichte, Zucht, Ab- richtung und Verwendung. Mit in d. Text gedr. Holzschn. Berlin, Parey. 8". L. Fredericq, Recherches sur la respiration et la circulation. 2 Art. La courbe plethysmographique du cerveau du chien; Arch. Biol. T. 6. Fase. 1 pag. 65-102. Derselbe, Note sur les mouvements du cerveau chez le chien; Bull. Ac. Sc. Belg. (3) T. 9 pag. 362-375. Xaturgeschiclite der Säiigethiere während d. Jahres 1885. 1"21 Fraas beschreibt Ämphicyon Steinheimensis ii, sp. foss. von Steinheim ; Jahresh. Ver, vaterl. Naturk. AVürttemb. 4. Jahrg. pag. Bio bis 326. G. A. Graham, The Irish Wolf-hound. Printed for the Irish AVolf-honnd Club. 8io. pag. 47, with two photographs. Dursley : Whit- more & Son 188.5. Th. Herbert weist aus älterer Litteratur nach, dass der Wolf noch im Jahre 1659 in Irland vorgekommen sei; Zoologist Yol. 9 pag. 268. A. Behring bespricht die Rassebildung bei den Inca-Hunden von dem Todtenfelde bei Ancon in Peru. Unter den 11 von den Herren Reiss und Stübel gesammelten mumificirten Hunderesten lassen sich drei Rassen unterscheiden: 1) eine Schäferhund -ähnliche Rasse, C. Ingae pecuarius Nehr., 2) eine Dachshund-ähnliche Rasse, C. Ingae vertagus, 3) eine Bulldog- resp. Mops - ähnliche , C. Ingae molossoides. Verf. vertritt die Ansicht, dass diese Rassebilduug sich selbständig auf americanischem Boden unter dem Einflüsse verschieden- artiger Lebensverhältnisse vollzogen habe und nicht durch Kreuzung mit importirten europäischen Hunden herbeigeführt sei; Stzb. Ges. naturf. Fr. 1885 pag. 5—13. Derselbe hält Canis Jiodophylax für verschieden von C. Uipiis und schlägt für die Art den neuen Namen Lupus japonicus oder C. lupits var. japonica vor; Stzb. Ges. naturf. Fr. 1885 pag. 139—142; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 161— 170. Th. Noack beschreibt einen angeblich aus Afrika stammenden, im Besitz einer Thierhandlung in Hamburg befindlichen Hund, welcher ein Bastard vom Schabrakenschakal und einem afrikanischen Haus- hunde zu sein scheint: Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 108—114. Mit Holzschnitt. A. S. Packard erörtert die Abstammung einiger Rassen von Haushunden Amerikas; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 896— 901. E. C. Phillips führt die Stellen in der Bibel an, welche Nach- richten über die Haushunde der Juden enthalten ; Zoologist Vol. 9 pag. 1—3. H. V. Schmiedeberg, Illustrierter Kalender für Hunde-Lieb- haber, -Züchter und -Aussteller auf das Jahr 1885. Leipzig, Twiet- meyer. Derselbe, Der deutsche Vorstehhund. Mit 6 Abb. Abdr. aus: Shaw, das Illustrirte Buch vom Hunde. Leipzig, Twietmeyer. 4". Vulpian, Recherches sur la provenance reelle des nerfs secre- teurs de la glande salivaire de Nuck et des glandes salivaires labiales du chien; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 101 pag. 1448— 1453. M. Wilckens referirt in einem 7. Berichte [s. Ber. 1884 S. 133] über die hundeartigen Thiere des Tertiärs; Biol. Centralbl. 5. Bd. pag. 459— 465, 489—499, 518—529. — In einem 8. Kapitel werden 1'22 Aiit. Reiclieiiow; Bericht über die Leistungen in der die Caniden des Diluviums besprochen; ebenda pag. 597—604, 621 bis 627. Hyaenidae: A. Gaudry , Siir les Hyeues de la grotte de Gargas decouvertes par M. Felix Regnault; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 100 pag. 325 — 328. — Ein vollständiges Scelett von H. crocuta spelaea wurde gefunden. [S. auch Fr aas (Hyaenictis) und Koken (Hyaena sinensis) oben S. 102 u. 103.] Felidae: A. Günther beschreibt einen Melanismus des Leopard von Südafrika; Proe. Z. S. London 1885 pag. 243— 245 T. 16. E. Hamilton bestreitet das Vorkommen von Felis catus in Irland; Proc. Z. S. London 1885 pag. 211— 214. L. Matthiessen bespricht den physikalisch-optischen Bau des Auges von Felis leo fem.; Arch. ges. Phys. 31 pag. 68. B. Langkavel hat einige Notizen über die frühere und jetzige Verbreitung des Löwen in Asien zusammengestellt; Zoolog. Garten 26. Jahrg. pag. 338—341. A. T. de Rochebrune beschreibt Lynx Lucemi n. sp. von Landana ( West- Afrika) ; Bull. Soc. Philom. Paris T. 9 pag. 88. [S. auch Familiant, oben S. 101.] Pinnipedia. G. Mivart cliarakterisirt die einzelnen Gattungen der Pinnipedia und die Ordnung- im allgemeinen und be- spricht deren geographische Verbreitung. Bezüglich der systematischen Eintheilung schliesst sich Verf. den An- sichten Flower's an und bildet drei Familien: Otariidae, Trichechidae und Fhocidae. Letztere zerfallen in: Cysto- pliorinae {Cystopliora und Macrorhinus) , Stenorhynchinae {LeptonyXf Omniatoplioca, Stenorhynchus, Monachas) und Phocinae {Halichoeras^ Fhoca); Proc. Z. S. London 1885 pag. 484—501. Th. Southwell berichtet über den Robben- und Wal-Fang während des Jahres 1884; Zool. Vol. 9 pag. 81 bis 88. Trichechidae: M. Schmidt schildert das Betragen von Tri- chechns rosmariis nach einem gefangen gehalteneu Exemplar, in- sonderheit zu demjenigen des Seelöwen und Seehundes, berichtet über einige bezüglich der Pflege und Krankheiten dieser Thiere gemachte Erfahrungen und bespricht ältere und neuere Abbildungen der Art; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 1—16, 33—43, 65—73, mit Holzschnitten. Naturgeschichte der Säugethieie während d. Jalires 1885. 123 Phoeidae: K J. Anderson, Note on the Peritoneum of the Seal; Jouru. Anat. Phys. 19 pag. 228. In dem vonG, B. Grode herausgegebenen AVerk „The Fisheries and Fischery Industries of the United States" sind die Rohben und Walrosse nach Allen' s Monographie dargestellt; die Lebensweise der Pelzrobben wird von H. W. Elliott geschildert; Un. St. Comm. of Fish and Fisheries Sect. 1, AVashington 1884 pag. 33 — 113. Ab- bildungen einer Anzahl von Arten und Karten über die geographische Verbreitung der Pinnipedia: Atlas T. 12— 32. H. Laver weist darauf hin, dass Halichoerus gryphus Ende der dreissiger Jahre bei Colchester an der Küste von Essex gefangen wurde ; Zoologist Vol. 9 pag. 108. Ch. H. Townsend berichtet über neueren Fang von Macro- rhiniis angustirostris und dessen Häufigkeit; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 90—93. Rodentia. F. Ameghino beschreibt 16 neue Arten fossiler Rodentia aus dem Oligocen von Parana: Megamys de- 'pressidenSf Holrubergl, laevigatus, Racedi, Myopotainm para- nensis, Cardiatherium petrosiun, denticulatiun, ininutum, Pro- cardiatheriiim n. -g. simplicidens , crasswn, Cardiomys n. g. cavinus, Cardiodon n. g. Marshiii Leidyl, Caviodon n. g. midtiplicatus, Procavian. g. mesopotamica, Pwadoxomysw.^. cancrivorus; Bol. Ac. Nac. Cienc. Cordoba T. VIII pag. 25 bis 71. E. D. Cope beschreibt die Arten der fossilen Gattung Ämhlyrhiza (A. inundata, quadrans und latidens) von Anguilla (Westindien); Smith, Contr. Knowl. 25. No. 3. 30 pag. 5T. H. Schlosser liefert einige Nachträge und Be- richtigungen zu seiner Arbeit über die Nager des euro- päischen Tertiärs [s. Ber. 1884 S. 123]; Palaeontogr. Bd. 31 pag. 323—328. Sciuridae: Pagen stech er beschreibt Sciiirus cepapi var. n. aniscensis von Ostafrika; Jahrb. wiss. Anst. Hamburg II pag. 42. H. G. Stewart, Habits of the Squirrel; Zoologist Vol. 9 pag. 384—386, s. auch: J. C. Atkinson und Gr. B. Corbin, ebenda pag. 431-433. Myoxidae: F. Lataste charakterisirt die Gattungen der Familie Myoxidae und beschreibt ein neues Genus Bifa: „Seulement 1-24 Ant. Reiclieiiow; Bericht über die Leit^tuiigen in der trois molaires superieiires des chaque cote, leur rangee plus courte que la loiigueur des troiis incisifs; 4e molaire iuferieure nioiiis de- veloppee horizontalemeiit que la premiere et fortement dejetee en dedans. Le trou sous - orbitaire a sa plus graiide largeur en bas. Typus: Bifa lerotina von Algier; Le Natural. 7. Ann. pag. 61 — 62, G. T. Rope referirt über das Vorkommen vom Muscardinus avellanariiis in England und Wales; Zoologist Vol. 9 pag. 201 — 213; Macpiierson über das Vorkommen der Art in Cumberland, Lilford über dasjenige in Northamptonshire und Phillips in Wales; ebenda pag. 257 — 258. M. Schlosser hält gegenüber der Ansicht Lydekker's die Altverschiedenheit von Mi/oxiis primaeü^is und mwrinus sowie von Sciurus diibius und Chcdcmiati aufrecht, ebenso von Therldomys Ciwieri, aqiiatilis, rotundidens und sideroUthicus. Die Gattung Nesocerodon steht in der Mitte zwischen Tlteridomys und Issiodoromys. Mit der ersteren Gattung hat die Form die Anwesenheit von Schmelz- falten gemein, letzterer nähert sie sich durch die Höhe der Zahn- krone und Fehlen der Falten an den älteren Zähnen. Ferner betont Verf. die specifische Verschiedenheit von Xesocerodon Qiiercyi und minor und weist auf die unterscheidenden Kennzeichen von Lagomys, Myölagus und Titanomys hin ; Neues Jahrb. f. ]\Iin. 2. Bd. 2. Hft. pag. 139—144. Haplodontidae : C. H. Merriam beschreibt die neue Art Axüodontia major von Californien ; Ann. New -York Ac. Sc Vol. 3 No. 10 pag. 312-328 Taf. 19 u. 20. Muridae: H.Brown, On Spermatogenesis in the Rat; Quart. Journ. Microsc. Sc. Vol. 25 pag. 343 — 369. Crampe berichtet über Zuchtversuche mit zahmen AVander- ratten namentlich in Bezug auf die Bedeutung der Innzucht, die Gesetze der Vererbung, der Farbe und bezüglich der Veränderung der Abarten bei Fortpflanzung in Farben - Innzucht ; Landwiithsch. Jahrb. Berlin 1883 pag. 389—449, 1884 pag. 699—754, 1885 pag. 379 bis 399 u. 539—619. Referat: Biolog. Centralbl. 4. Bd. pag. 667—670, 5. Bd. pag. 465— 468, 615—620. C. J. Forsyth Major, Sulla conformazione dei molari uel genere Mus e sul Mus meridioiiaUs Costa e 3Ius orthodon Hensel; Atti Soc. Tose. Sc. Nat. verb. Vol. 4 pag. 129—145. D. Embleton, Mus rattus in Newcastle; Naturalist, London No. 114 pag. 128. H. V. Ihering entdeckte, dass ebenso wie die weiblichen Hesperomys sich von Mas durch die geringere Zahl der Zitzen, 2 — 2, doi-t 10, unterscheiden, so auch die Männchen durch die Gestalt des Penis. Bei Mus trägt die Eichel auf ihrer Spitze einen geraden, von einem Knorpelstabe gestützten Griifel, bei Hesperomys einen komplizirteren, aus drei leicht gebogeneu fingerförmigen Fortsätzen Naturgeschichte der Säugethiere wahrend d. Jahres 1885. 125 bestehenden Apparat. Verf. berichtet sodann über grosse Mäiise- plagen in Brasilien; Kosmos Jahrg. 1885 2. Bd. pag. 423 — 437. J. A. Miirray beschreibt 3Iiis Gleadowi n. sp. von Sind; Proc. Z. S. London 1885 pag. 809— 810 T. 51. Pagen stech er beschreibt Mus havharus var. n. massaicus; Jahrb. wiss. Anst. Hamburg II pag. 45. A. T. de Rochebrune beschreibt Cricetomys dissimilis n. sp. von Landana (West- Afrika), nahe C. gambiensis ; Bull. Soc. Philom. Paris T. 9 pag. 86. Derselbe beschreibt Mus tephrus n. sp. von Landana (West- Afrika); nahe 31. decumrma; Bull. Soc. Philom. Paris T. 9 pag. 87. Derselbe beschreibt Malacomys Eäioardsi n. sp. von Mellacoree (?) (West- Afrika); Bull. Soc. Philom. Paris T. 9 pag. 87. R. W. Shufeldt beschreibt Hesperomys Truei n. sp. aus dem Nordwesten von Neu-Mexico; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 403 bis 408. H. Steinvorth, Ein Beitrag zur Geschichte des Rattenkönigs; Jahresh. naturw. Ver. Lüneburg IX pag. 128 — 130. E. L. Trouessart hält die von ihm aufgestellte Untergattung Megalomys (Typus : Mus pilorides Pall.) als Untergruppe von Hespe- romys aufrecht und giebt eine eingehende Charakteristik dieser Form. Die Classification der Murinae gestaltet sich nach Anschauung des Verf. folgeudermassen: Subfam. Murinae. Ser. 1. Mureae Hab. Alte Welt, insonderheit Orientalische, Aethiopische und Australische Region (Madagaskar ausgeschlossen). G-attungen: Malacomys Edw., Pithecheirus Cuv., Mus L. mit 11 Unterg., Golunda Gray, Hapalomys Blyth, Pelomys Ptrs., Uromys Ptrs., Hapalotis Lcht., Mastacomys Thom., Acomys, Geoffr., Echinotrix Gray. — Ser. 2. Hesperomyeae. Hab. America u. Madagascar. Gattungen: Hallomys Jent., Hypo- geomys Grand., Nesomys Ptrs., Brachytarsomys Günth., Eumys Leidy (foss.), Drymomys Tsch., Tylomys Ptrs., Hesperomys Waterh. mit 12 Unterg., Ochetodon Coues, Reithrodon Waterh. mit der Unterg. Euneomys Coues, Sigmodon Say et Ord., Neotoma Say et Ord. mit d. Unterg. Teonoma Gray, Paciculus Cope (foss.). — Auf der bei- gegebeuen Tafel sind Schädel, Zähne u. Sohle von Megalomys pi- lorides abgebildet; Ann. Sc. Nat. 16. Ser. Zool. T. 19 Art. 5. Arvicolidae: Nach Merriam u. A. K. Fish er wurde Arvi- cola pinetm-um in Nord New- York gefangen; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 895—896. E. R. Quick und A. W. Butler schildern die Lebensweise von Synaptoiftiys Cooperi Bd., Arvicola pinetorum Le C, Arvicola ri- parius Le C, und Arvicola austerus Ord. ; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 113—118. E. Rosling berichtet über einen Albino von Anncola p^'otensis ; Zoologist Vol. 7 pag. 433. '['2(') Aiit. Reichenow: Bericht über die Leistungen in der J. Whitaker erwähnt eines Albino von Ärvicola agrestis; Zoologist Vol. 9 pag. 229-230. J. N. Woldrich berichtet über diluviale Arvicolinen aus den Stramberger Höhlen in Mähren; Stzb. Ak. Wiss. Wien. 90. Bd. 1. Abth. pag. 387— 405. Spalacidae: 0. Thomas berichtet über ein von L. Phillips im Somaliland gesammeltes Exemplar von Heterocephaliis, welches er für specifisch verschieden von H. gldber Rüpp. hält und H. Phillipsi benennt, hält die Form für am nächsten verwandt mit Bathye)-gus u. Georychus; Proc. Z. S. London 1885 pag. 611— 612. Derselbe beschreibt Heterocephalus glaber und Phüliiosi aus- führlicher. Letztere Art wird abgebildet; ebenda pag. 845— 849 T.54. Caviidae; G-. Bellonci, Sul fuso direzionale delF ovulo di Cavia; Rendic, Acc. Sc. Bologna 1884/85 pag. 43—44. J. Cornely berichtet über Pflege und Zucht von DoUcJiotis patachonica in Grefangenschaft ; Bull. Soc. Acclim. France 4. Ser. T. 2 pag. 553—557. Echimyidae: F. W. True berichtet über das Vorkommen von Lonclwes armatus bei Martinique (Westindien); Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 7 pag. 550—551. Dasyproctidae : J. Stolz mann beschreibt Coelogenys Tacza- noivsJcü n. sp. von Ecuador; Proc^ Z. S. London 1885 pag. 161— 167. Oetodontidae : F. Lataste fand, dass Ctenodactylus Gutidi vier Molarzähne hat, nicht drei, wie irrthümlich angegeben wird, und berichtet näheres über Form und Entwicklung derselben. Verf. fasst die vier Gattungen Ctenodactylus, Massoutiera , Pectinator u. Petromys in der Familie Ctenodactylidae zusammen; Le Natural. 7. Ann. pag. 21 — 22. Leporidae: Gr. La'grenee empfiehlt die Zucht des Angora- Kaninchens zum Zwecke der Wollgewinnung für industrielle Zwecke. Ein ausgewachsenes gut genährtes Kaninchen liefert 60 Gramm Wolle. Man scheert das Thier vom vierten Monat an alle sechs Wochen; Bull. Soc. Acclim. France 4. Ser. T.2 pag. 642—645. H. Landois berichtet über Hasenzucht im Zoolog. Garten in Münster; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 359— 361. Derselbe berichtet über einen Hasen mit abnormer Zalin- bildung; 13.Ber. Westpfäl. Prov. Ver. pag. 29— 30. Derselbe über Bastarde zwischen Hasen u. Kaninchen; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 316. Raveret-Wattel theilt mit: das wilde Kaninchen, welches man in Australien eingeführt, habe an einigen Stellen sich derartig vermehrt, dass es zur Landplage geworden und durch keine ]\Iittel wieder auszurotten sei; Bull. Soc. Acclim. France 4. Ser. T. 2 pag. 77. C. H. Merriam fand, dass die Grannenhaare der Alpenhasen Naturg-eschichte der SKiigethiore während d. Jahres 1885. 127 sowohl im Herbst wie im Frühjahr unabhängig* vom Haarwechsel sich verfärben; Amer. Natural. Vol. 18 pag. 1055 — 1056. Im Zoologischen Garten zu Münster \Nqirde ein junger Hase, Lepns timidus, geboren, wohl der erste derartige Fall in Gefangen- schaft; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 62. [Siehe auch Hof mann oben S. 102.] Edeutata. F. Ameghino beschreibt 12 neue fossile Edentaten aus dem Oligocen von Parana: Ortotherium u. g-. lati- Gitrvafus, Megatherium antiquum, Stenodon n. g*. modicuSf Tnterodon n. g. crassidens , Mylodon amhiguiis, Lestodon antiquus, Diodomus n. g. Copei, PUomorphus n. g. mutilatns, rohustus, Palaehojjlophorus pressulus, Eurymms interimdatus, Protoglyptodon n. g. primiformis; Biol. Ac. Nac. Cienc. Cordoba T. VIII pag. 105—143. Derselbe beschreibt einen neuen fossilen Edentaten von Argentinien: Oracanthus Bnrmeisteri ; Bol. Acad. Noe. Cienc. Cordoba T. VII pag. 499—504 T. 1. H. Burmeister fand, dass die von Reinhardt als Gattungscharakter von Coelodon angenommene verringerte Zahl der Zähne (Vs) nur in der ersten Jugend des Thieres sich findet; im reifen Lebensalter sind wie bei anderen phyllophagen Edentaten im Oberkiefer fünf, im Unter- kiefer vier Zähne vorhanden. Oracanthus Bnrmeisteri Amegh. hält Verf. für identisch mit Coelodon; Stzb. Ak. Wiss. Berlin 1885 2. Halbband. pag. 567—573 T. 5. A. Hall theilt mit, dass ein Armadillo in Nord- Denton in Texas erlegt wurde; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 192. P. Fischer, Sur le squelette du genre fossile SceU- dotherium; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 101 pag. 1291 bis 1293. H. V. Ihering fand die bisher verbreitete Annahme, dass die Gürtelthiere bei jedem Wurfe nur Junge eines Geschlechtes zur Welt bringen, bei zwei von ihm unter- suchten trächtigen Weibchen des Praopm hyhridus be- stätigt. Hierbei entdeckte Verf., dass zwar jede Frucht 128 A 11 1. R e i c li e 11 w : Bericht über die Leistungen in der ihr eigenes Amnion besass, alle zusammen aber nur ein einziges gemeinsames Chorion. Endlich beobachtete Verf., dass die langen Krallen der Gürtelthiere und Ameisen- bären nicht wie diejenigen der Raubthiere als äusserlich freie, über die Spitze der Endphalange hervorragende Theile entstehen, sondern im Innern einer breiten foetalen Endphalange angelegt werden. Bei weiter entwickelten Foeten von Praopus ist das Ende der Finger und Zehen breit, etwas dreilappig und plump. Hierin dürfte ein interessanter Fall von Atavismus zu erblicken sein, denn die Endphalangen der fossilen Glyptodonten waren nicht sichelförmig, sondern breit, kurz und plump und ver- muthlich mit einer klauen- oder hufförmigen Hornscheide überzogen; Stzb. Ak. Wiss. Berlin 1885. 2. Halbband pag. 1051—1053. Leidy bespricht die Unterschiede in der Form der Molar-Zähne von Mylodon Harlani u. rohustm; Proc. Ac. N. Sc. Philad. 1885 pag. 49—51. 0. Thomas charakterisirt die Gattung Manis. Encycl. Brit. 18 pag. 727. Ungulata. A. Andre ae giebt Beschreibung und Abbildung der Zähne von Propalaeotherium argentonicum, Lophiodon ta- ■piroidesw. huxovülanum^ Enielodonmagnum aus deniElsässer Tertiär; Abh. Geol. Specialkarte Elsass-Lothr. 2. Bd. 3. Hft. 331 pag. 12 Taf. 2 Karten. M.Schlosser gelangte beim Studium der Stammes- geschichte der Hufthiere u. a. zu folgenden Ergebnissen: Unter den Condißarfkra sind die fünfzehigen, bunodonten Vorläufer der Feinssodactyla und Artlodactyla zu suchen. Dieselben dürften den Periptychiden nahe stehen. Als Ahnen der Perissodactylen dürften die PhenacodonHdae zu betrachten sein. Macrauchenia u. Meniscoiherivm sind Perissodactylen, die in Bezug auf das Gebiss sich mo- dernisirt haben. Die Ursache des Untergangs vieler Perissodactylen dürfte in der allzu frühen Reduction des Naturgeschichte der Säugethiere während d. Jahres 1885. 1 29 Gebisses zu suclien sein, desjenigen der Paarhufer darin, dass mit Reduction der Seitenzehen nicht auch eine zweckmässigere Gruppirung- der Carpalien und Tarsalien wie die Verschmelzung der mittleren Metapodien Hand in Hand ging. Die Hyracidae sind von einer bunodonten, fünfzehigen Urform abzuleiten, von welcher sich auch die Condylarthra abgezweigt haben. Den bunodonten Artiodactylen stehen die Gattungen Conoryctes und Achae- nodon sehr nahe; die letztere gehört vielleicht in die Nähe der PeriptycMclae. Als Vorläufer der Condylarthra sind zweiffellos Fleischfresser zu betrachten und zwar solche, welche den Insectivoren nahe stehen. Ferner legt Verf. seine Ansicht über die Entwicklung des Gehirns dar; Zool. Anz. 8. Jahrg. pag. 683 — 687. [S. auch Koken oben S. 103.] Perissodactyla. F. Ameghino beschreibt folgende 3 neue fossile Toxodonten aus dem Oligocen von Parana: Toxodon plicide}is, foricurvatuSf Haplodonfherium n. g. Wildei; Bol. Ac. Nac. Cienc. Cordoba T. VHI pag. 72—83. Derselbe beschreibt Hipphaplous entreinanus n. foss. ebendaher, ebenda pag. 84 — 105. E. Koken beschreibt neue fossile Arten von Yünnan: Rhinoceros simplicidens, Rh. pUcidens, Äceratherlum Blan- fordi var. hipparionum^ Hipparion Richthof eni ; Palaeont. Abhandl. 3. Bd. 2. Hft. pag. 31— 114. E. D. Cope giebt eine Uebersicht über die fossilen Eqims'MiQw Amerikas und beschreibt die neuen foss. Species E. crenidens u. E. Barcenae von Mexico; Proc. Amer. Philos. Soc. Vol. 22 pag. 9 — 15. Equidae: C. Cornevin, Etüde sur le Squelette de quelques Cheveaux de Course. Lyon. 8 " 58 pag. av. fig. Le Couteulx de Canteleu, Etüde sur l'histoire du Cheval Arabe, son origine, les lieux oü Ton peut le trouver etc. Paris, 1885. J. D. Cunninghara, The Structure and Development of the Suspensory Ligament of the Fetlock in the Horse; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 127 128. Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1. ' J 130 Ant. Reichenow: Bericht über die Leistungen in der Landois hat festgestellt, dass der bei den Pferdezüchtern verbreitete Glaube, neu geborene Fohlen spieen ihre Milz aus, darauf beruht, „dass sedimentäre Ablagerungen des in der bei Einhufern sehr grossen Allantoishöhle befindlichen sogenannten Schafwassers, welches aus theils organischen, theils anorganischen Bestandtheilen in innigem Gemenge gebildet wird" nach der Geburt ausgebrochen werden; Zoolog. Gart. 26. Jahrg. pag. 18-22. Leidy stellt ein neues Hij^potheriumj H. ingenuum, nach einem Zahn aus dem Eocen von Florida auf; Proe. Ac. N. Sc. Philad. 1885 pag. 33. A. G. T. Leise ring, Atlas der Anatomie des Pferdes und der übrigen Hausthiere. 2. vollst, rev. Aufl. Leipzig, Teubner. 4". 1. u. 2. Lief, erschienen. A. Ne bring berichtet über den Metacarpus eines sehr grossen Pferdes aus dem Diluvium von Mosbach bei Wiesbaden; Stzb. Ges. naturf. Fr. 1885 pag. 187—188. Pages, Analyse cinematique de la locomotiou du cheval; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 101 pag. 702—705. A. Sanson, Sur les Equides quaternaires ; Bull. soc. d'Anthrop. Paris VII. 1884 pag. 37. F. Smith , Congenital Malformation of the Trachea of a Horse; Journ. Anat. Phys. Vol. 19 pag. 24—26. B. Steglich, Schematische Darstellung des Zahnwechsels beim Pferde zur Altersbestimmung aus dem Gebiss. Leipzig, Voigt. 8". V. Unger, Die Pferdezucht in den Herzogthümern Bremen- Verden und dem Land Hadeln. Aus d. Zeitschr. z. 50 jähr. Jubel- feier des Prov. Landwirthsch. Ver. Bremervörde. Celle, Schulze. 8 ". E. Volkers, Abbildungen vorzüglicher Pferderassen. Mit begleit. Text v. G. v. Schwarznecker u. AV. Zipperlen 4. Aufl. Stutt- gart. Lief. 2 u. 3. E. Zschokke, Anleitung zur Kenntniss und Gesundheitspflege des Pferdes. M. 1 Taf. u. 100 Abb. Zürich, Orell, Füssli u. Co. 8". [S. auch Deperet u. Koken oben S. 100—103.] Tapiridae: H. Filhol beschreibt Protapirus JDoumllei n. sp. foss. von Quercy; Bull. Soc. Pliilom. Paris T. 9 pag. 50— 51. Derselbe erörtert die Unterschiede der Gattungen Pro^a^j/r«/^' und Hyrachius; Ann. Sc. Geol. T. 17 Art. 2 pag. 5—16 T. 6. [S. auch Deperet u. Koken oben S. 100— 103.] Rhinocerotidae: Leidy steWt Bhinoceros proterus n. sp. foss. auf nach einem Zahn aus dem Eocen von Florida; Proc. Ac. N. Sc. Philad. 1885 pag. 32. [S. auch Deperet u. Koken oben S. 100—103.] Naturgeschichte der Säugethiere während d. Jahres 1885. 131 Artiodactyla. E. D. Cope bespricht die Form der Füsse bei den fossilen Artiodactylen Nord-Amerikas. Die Phylogenie der Unterordnung- stellt Verf. folgendermaassen dar: Bovidae Tragulidae Camelidae Hyopotamidae Oreodontidae Poebrotherüdae Selenodonta Quadrituh. Bimodonta Tritubercular Bunodonta [Pmitolestidae) Proc. Amer. Pliilos. Soc. Vol. 22 pag*. 21 — 27. R. Lydekker beschreibt einige fossile Artiodactylen (Caenotherium Filholi n. sp. von Qiiercy, Chaeromeryx silisirensis von den Siwaliks und Anthracotherium Gresslyi von den Headon beds von Hordwell; Gel. Mag. 3. pag. 63 bis 73. Cervidae: M. Bartels berichtet über den Fund von Skelet- resten des Cervus eurycerus in dem Thal der Chiana in der Nähe von Arezzo, also wesentlich weiter südlich als die bisher angenommene Grenze der Verbreitung, als welche der Po betrachtet wurde; Stzb. Ges. nat. Fr. 1885 pag. 103—104. W. Blasius referirt über die sog. Perrücken-Bildungen am Gehörn des Rehbocks und deren Ursachen; Brannschw. Anzeigen 28. Oct. 1885. W. B. Dawkins beschreibt Cervus verticornis n. foss. sp. u. C. Savini; Pr. R. Soc. 38. pag. 345. R. V. Dombrowski, Geweihe und Gehörne. Naturwissen- schaftliche Studie. Die Geweihbildung der europäischen Hirscharten mit besonderer Berücksichtigung anatomischer, physiologischer, pato- logischer und patogenischer Momente. Wien, Gerold. 1885. 8". 132 pag. 40 Taf. C. Hiltl, Das Reh. Mit Illustr. Klagenfurt, Leon. 1885. 8". G4 pag. Hu et weist auf die leichte Einbürgerung der Schweins-, Sika- und Mnntjac-Hirsche hin und auf die Möglichkeit deren Einführung in Frankreich; Bull. Soc. Acclim. France 4. Ser. T. 2 pag. 257— 259. A. V. K rüden er weist auf die auffallende Thatsache hin, dass das Elchwild in preuss. Litthauen bereits Ende September und October das Geweih abwirft, in Livland erst Ende November und December; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 29 — 30. Derselbe, einige Notizen über das Elchwild in Livland (Zähm- J* 132 Ant. Rcichenow: Bericht über die Leistungen in der barkeit, Frage der Unterscheidung mehrerer Varietäten) ; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 336—337. H. Landois berichtet über eine seltene Hirschgeweih -Ab- normität; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 363. Nach A. E. Nathorst sind Reste von Cervus megaceros bisher in Schweden noch nicht gefunden worden; N. Jahrb. f. Miner. etc. 1885 2. Bd. 1. Hft. pag. 94. A. Nehring beschreibt ein auffallend starkes Geweih eines Furcifer chilensis aus Süd - Patagonien ; Stzb. Ges. naturf. Fr. 1885 pag. 188—190. P. L. Sclater beschreibt Cerimlus a-inifrons n. sp. von China (Ningpo); Proc. Z. S. London 1885 pag. 1 T. 1. W. B. Scott berichtet über eine neue fossile Elchform, Cerv- alces americanus , aus Diluvialschichten von New Jersey; Amer. Nutural. Vol. 19 pag. 495; Proc. Ac. N. Sc. Philadelphia 1885 pag. 181 bis 202 T. 2. [S. auch Deperet, Hofmann, Koken u. Pays Mellier S. 100—104.] Camelopardalidae : E. Koken beschreibt Camelopardalis mi- crodon n. foss. Art von Yünnan; Palaeont. Abhandl. 3. Bd. pag. 61. Cavicornidae : G. Baraldi, L'osso sfenotico dei Pesci teleostei (Parker) nell' Ovis aries L.; Atti Soc. Tose. Sc. Nat. Pisa, Proc. verb. Vol. 4 pag. 251—252. Beau regart und Boulart haben die Placenta der Ruminantia untersucht und sondern nach der Beschaffenheit derselben, welche andere Eigenschaften, Ab- oder Anwesenheit der Hörner, Zahnformel, Gestalt der Extremitäten, entsprechen, drei Gruppen: 1. Acotyledones (Ruminants ä placenta diffus) a) Ruminants ä hematies elliptiques: Camelides, b) R. ä h. circulaires: Tragulides. 2. Oligocotyledones (Ruminants k Cotyledons rares): Moschides, Cervides. 3. Polycoty- ledones (Ruminants ä Cotyledons tres nombreux): Girafides, Anti- lopides, Caprides, Bovides; Journ. de Tanat. et phys. 21. Ann. No. 2 pag. 93-99 T. 5. J. Biddulph bespricht die Verbreitung von Ovis montana und macht auf das Vorhandensein zweier verschiedener Rassen desselben aufmerksam ; Proc. Z. S. London 1885 pag. 678—684. Couput berichtet über die Fortschritte der Zucht der Angora- ziege in der „Bergerie nationale" in Algier; Bull. Soc. Acclim. France 4. Ser. T. 2 pag. 120—125. W. B. Dawkins berichtet über den Fund eines Schädels von Ovihos moschatus im j,Forest-bed"; Qu. Journ. Geol. Soc. Vol. 41 No. 162 pag. 242—244; Ann. Mag. N. H. Vol. 15 pag. 353—354. Nach N. B. Fr euch ist der letzte Bison in West- Virginia im Jahre 1810 erlegt worden; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 197. F. H. Guillemard giebt einige Notizen über Ovis nivicola Naturgeschichte der Säugethiere während d. Jahres 1885. 133 von Kamtschatka; Proc. Z. S. London 1885 pag. 675—678. Mit im Holzschnitt abgebildeten Schädeln. Hu et berichtet über erfolgreiche Züchtung von Köbus unc- tiiosus in der Menagerie des Museum d'histoire naturelle in Paris; Bull. Soc. Acclim. France 4. Ser. T. 2 pag. 145—147. F. A. Jentink beschreibt zwei seltene, bisher nur nach Rudi- menten bekannte Antilopenarten von Liberia: Ä. (Cephalophus) doria Ogilby u. Ä. (Terpone) longiceps Glray. Letztere erinnert in der Form ihrer Hörner an Anoa depressicornis, in der Färbung an Ta- pirus indicus; Notes Leyd. Mus. Vol. 7 pag. 269—273 T. 9 u. 10. F. C. Keller, Die G-emse. Ein monographischer Beitrag zur Jagdzoologie. Klagenfurt, Leon 1885. 8". A. Körte, Das Fleischschaf, seine Züchtung und Haltung Breslau, Korn 1885. 8» 164 pag. G. Kreis s, Ostpreussisches Herdbuch. Herausgeg. im Auftr. der Herdbuch-Gesellschaft zur Verbesserung des in Ostpreussen ge- züchteten Holländer Rindviehs. 3. Bd. Berlin, Parey. J. Kühn stellte Zuchtversuche mit Gayalbastarden an (vergl. Ber. 1883 pag. 300). Weibliche Gayalbastarde erwiesen sich frucht- bar bei Anpaarung, die Versuche blieben dagegen ohne Resultat, wenn Gayalbastarde unter sich gepaart wurden. Die männlichen Gayalbastarde erwiesen sich als völlig steril, sowohl bei Paarung der Bastarde unter sich wie bei Anpaarung; Zoolog. Gart. 26. Jahrg. pag. 59-61; Biolog. Centralbl. 4. Bd. pag. 766-768. Derselbe theilt mit, dass Exemplare von Ovis orientälis Gm. und Ovis montana Schreb. sich lebend im landwirthsch. Thiergarten in Halle befinden und berichtet über die Zucht von Bastarden zwischen Muflon und Hausschaf und die Fruchtbarkeit dieser Kreuzungsprodukte ; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 189—190. B. Langkavel, Europas Antilopenarten; Kosmos 1885 1. Bd. pag. 48—52. A. List, Untersuchungen über die in und auf dem Körper des gesunden Schafes vorkommenden niederen Pilze. Inaug.-Diss. Leipzig, List und Franke. 4*^. R. Lydekker liefert ein revidirtes Verzeichniss der in den Siwalik-Bergen gefundenen fossilen Antilopenarten. Es sind : Oi'eas (?) latidens Lyd., ßtrepsiceros (?) Falconeri n. sp (nur namentlich auf- geführt, ohne Beschreibung), Palaeoryx (?) sp., Boselaphus sp., Hippo- tragus sivalensis Lyd., Gazella porrecticornis Lyd., Alcelaphus palae- indicus (Falcon.) Alcelaphus Bakeri n. sp. (ohne Beschreibung), ausser- dem vier Arten von zweifelhafter generischer Stellung; Geol. Mag. No. 250 pag. 169—171. Th. Noack beschreibt Rassen des indischen Zeburindes; Zool. Garten 26. Jahrg. pag. 205— 209. [S. auch oben Th. Noack S. 104.] 1 34 A n t. R e i c h e 11 vv : Bericht über die Leistungen in der Pagenstecher beschreibt Nesotrcujus Kirclienpaueri n. sp. von Gross Aruscha, Massailand; Jahrb. wiss. Anst. Hamburg II pag. 36. S. E. Peal bespricht die specifischen Unterschiede von Bos fron- talis V. gavaeus und B. gaurus v. cavifrons; Nature Vol. 33 pag. 7. 0. Ranbold, Die Eigenthümlichkeiten der Kopfknoclien des Rindes auf ihren AVerth zur Definition der Rasse geprüft, haupt- sächlich am Schädel des Holländer Rindes. M. 1 Tabelle. Inaug.- Diss. Leipzig, 1885. 8". A. T. de Rochebrune beschreibt Buhalus Geoffroyl n. sp. von Seuegambien; Bull. Soc. Philom. Paris T. 9 pag. 15— 19. N. Rüdiuger fand eine Drüse auf dem Kopf zwischen den Hörnern bei Orgx capensis; Sitzb. Bayer. Ak. Wiss. 1885 pag. HO — 112. P. N. Trebeck, Ueber Zucht der Merino-Schafe in Australien; Proc. Linn. Soc. NS. Wales Vol. 9 pag. 173—181. A.Wegner, Die Rindviehschläge Ostfrieslands. Emden 1885. 8. M. Wilckens bespricht in einem dritten Kapitel [vergl. vorjähr. Bericht S. 133] über die Forschungen auf dem Gebiete der Palaeonto- logie der Hausthiere die Abstammung des Rindes und die tertiären Formen desselben; Biolog. Centralbl. 4. pag. 749 — 766. — In einem vierten Abschnitt werden die Rinder des Diluviums und der Pfahl- bauten behandelt; ebenda 5. pag. 79— 95 u. 109—123. Derselbe, Die Rinderrassen Mittel-Europas. Grundzüge einer Naturgeschichte des Hausrinds. M. 12 Abb. u. 70 Taf. J^eue Ausg. Berlin, Parey. N. M. Witt, Die englischen Fleischschafrassen und ihre Ver- wendung in Deutschland, Mit 10 Holzschn. u. 4 lith. Taf. Leipzig, Voigt 1886 [Oct. 1885 erschienen]. [S. auch Deperet, Hofmann u. Koken oben S. 101—103.] Tylopodidae : Ameghino beschreibt neue fossile Formen aus dem Oligocen von Parana: Scalabrinitheriwm Bothii u. Mesorhinus n. g. xyiramydatus ; Bol. Ac. Nat. Cience Cordoba 8. pag. 84—105. G. Baur, Das Trapezium der Cameliden; Morphol. Jahrb. II. Bd. pag. 117—118. H. Burmeister, Neue Beobachtungen an Macrauchenia pata- chonica; Nov. Acta Ac. Lep. Carol. T. 47 pag. 237— 268. E. D. Cope liefert eine Uebersicht über die ausgestorbenen Cameliden der Pliocen-Epoche Amerikas, wobei zwei neue Gattungen be- schrieben werden. Die Formen werden folgendermassen charakterisirt: I. Premolar teeth */^. P. m. I separated by diastemata: Procamelus. II. Premolar teeth Vg. P, m. n below Avanting: JPUauchcnia. in. Premolar teeth ^1^. Fourth inferior premolar triangulär: Camelus. Foiu'th inferior premolar composed of two crescents, which enclose a lake (an inferior P. m. 3?); Palauchenia. Naturgeschichte der Säugethiere während d. Jahres 1885. 1,35 Fonrth inferior premolar composed of two crescents, with two posterior tubercles behind theni: Protauchenia. IV. Premolar teeth Vp Fourth premolar helow triangulär: Auchenia. V. Premolar teeth '/i- Fourth superior premolar composed of two crescents: Holo- meniscus n. g. Fourth superior premolar consistiug of a simple cone: Eschatius n. g. Zu Hölomenisciis gehören Auchenia mtakefriana Cope und hesterna Leidj^; Eschatius umfasst die beiden neuen Arten E. conidens und longirostris; Proc. Amer. Philos. Soc. Vol. 22 pag. 16 — 21. R. Lydekker beschreibt Cameliis antiquus n. foss. sp. von den Siwaliks; Rec. Grel. Surv. Ind. 18. pag. 78. F. Pell, Osservazioni sull' organo di Jacobson e sul canale di Stenson nel cammello ; Rendic. Acc. Sc. Bologna 1884/85 pag. 48. A. Pilliet, Structure de la Portion Gaufree de Testomac du Chameau; Bull. Soc. Zool. France 10. Ann. I.Part, pag. 40— 41. W. L. Sigel berichtet über das Betragen eines Kamelfohlens während der ersten Tage nach der Geburt; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 104—108. M Wilckens bespricht in einem 6. Kapitel seiner Referate über die Forschungen auf dem Gebiete der Palaeontologie der Haus- thiere die kamelartigen Thiere und deren Stammbaum; Biol. Centralbl. 5. Bd. pag. 418—434. Suidae: H. Filhol beschreibt Hyotherium primaevum n. sp. foss. von Querzy; Bull. Soc. Philom. Paris T. 9 pag. 29— 33. Fr. Kinkel in beschreibt einen neuen fossilen Hyopotamus, H. Seckbachensis, aus der Braunkohle von Messel bei Darmstadt; Bericht Senckenb. nat. Ges. 1884 Frankf. a. M. pag. 165— 182 T. 1. R. Lydekker beschreibt einen neuen Hijopotamus aus dem oberen Eocen des Canton Vaud (Schweiz), H. Picteti; Geol. Mag. No. 249 pag. 131. Derselbe beschreibt eine dritte Art von Merycopotamus (M. namis); Rec. geol. Survey India Vol. 18 Pt. 3 1885 pag. 145 — 146. C. J. Forsyth Major, I Cinghiali deir Italia. Studi cranio- logici; Atti Soc. Toscana Sc. Nat. Pisa Vol. 6 fasc.2 pag. 346— 362. A. Ne bring erörtert die Unterschiede von Siis leucomystax Tem. und Sus scrofa ferus. „S. leucomystax stimmt in allen wichtigen Schädelcharakteren mit S. cristatus Wagn. und ;S'. vittatus Müll, in der Hauptsache überein. Es ist eine Art oder Lokalrasse, welche sich auf den japanischen Inseln herausgebildet hat und einige Eigen- thümlichkeiten zeigt, welche aber mit den beiden genannten Arten auf das engste zusammenhängt. Durch die Wildschweine, welche Swinhoe aus der Umgegend von Shangai erwähnt und sogar mit 136 Ant. Reich enow: Bericht über die Leistungen in der S. leucomystax identificirt hat, ist der geographische Zusammenhang zwischen chinesischen und japanischen Wildschweinen einigermassen angedeutet"; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 825— 336 Derselbe beschreibt Sus longirostris n. sp. von Südost-Borneo nach einem von F. Grabowsky gesammelten Schädel; Zool. Anz No. 197 pag. 347— 353; Stzb. Ges. naturf. Fr. 1885 pag. 127. M. Wilckens behandelt in einem ferneren Referat [s. S. 134] über die Forschungen auf dem Gebiete der Paläontologie der Haus- thiere die Phylogeuie der Suiden; Biolog. Centralbl. 5. Bd. pag. 208 bis 222, 233—241, 263—270, 295-308. Nachtrag pag. 332. [S. auch Deperet u. Fr aas oben S. 100-102.] Hippopotamidae : Ph. Lake beschreibt Reste einer von H. majo)' abweichenden fossilen Hippopotamus-Foxm von Barrington ; Geol. Mag. Vol. 2 No. 7 pag. 318—320. [S. auch Noack oben S. 104.] Anoplotheridae : J. Pethö beschreibt Chalicotherium halta- varense von Baltavar (Ungarn); Jahresb. Ungar, geol. Landesamt. J. 1884 pag. 63. Probosciclea. d'Acy, Defense de Mammouth trouvee dans la vallee de la Draiice. 8«. Paris 1885. A. Bunge berichtet über Mammutreste am Lena Delta; Bull. Ac. Imp. Sc. St. Petersbourg XII. 1. p. 31—107. E. D. Cope charakterisirt die drei Gattungen Ma- stodon, Dihelodon und Tetrabelodon in ihren wichtigsten Unterschieden, führt die bis jetzt bekannten Arten dieser Fossilformen auf und beschreibt die neue Art Dibelodon tropicus; Proc. Amer. Philos, Soc. Vol. 22 pag. 2 — 8. W. B. Dawkins bespricht das praeglaciale Vor- kommen des Mammuts; Geol. Mag. (2) Vol. 10 p. 331 — 332. H. B. Geinitz beschreibt Milchzähne des Elephas primigenius^ welche sich im Dresdener Museum befinden; Festschr. d. Ges. Isis, Dresden 1885 pag. 66—74 T. 3. E. Koken beschreibt Mastodon perimensis var. sinensis n. foss. sp. von Yünnan; Palaeont. Abhandl. 3. Bd. 2. Hft. B. Langkavel erörtert die frühere Verbreitung des Elefanten im nordwestlichen Afrika; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 295—299. R. Lydekker beschreibt einen Zahn von Mastodon Naturgeschichte der Säugethiere während d. Jahres 1885. 137 latidens von Borneo; Proc. Z. S. London 1885 S. 777—779 T. 48. A. T. Metcalfe fand den rechten Oberkiefer eines Elepltas prwiigenius^ welcher den ersten und zweiten Milch-Molarzahn aufweist; Quart. Journ. Geol. Soc. Vol. 41 No. 161 pag\ 30. — R. Owen knüpft Bemerkungen an obige Mittheilung, insonderheit über die Unterschiede der Zähne von Elephas primigenius m. E. indicus] ebenda pag. 31—34. Th. Noack bespricht die Unterschiede von Elephas sumatranus und indicus] Zool. Gart. 26. Jahrg. p. 148 — 149. A. E. Nordenskiöld, On old drawing of a Mam- moth; Nature Vol. 32 pag. 228— 229. Pichot referirt nach G. D. Sanderson (Thirteen years among the wild beasts of India) über die Behandlung, den Werth und Nutzen der Arbeits elephanten in Indien und bespricht insonderheit die Krankheiten, Avelche bei diesen Dickhäutern auftreten. Der Preis der Arbeits- elephanten ist ausserordentlich gestiegen. Für junge, noch unvollständig abgerichtete Thiere werden etwa 3700 Francs bezahlt, für alte Weibchen 8—12000 Fr., für Männchen 20 — 50000 Fr. Erkrankungen kommen im allgemeinen nur selten vor; Bull. Soc. Acclim. France 4. Ser. T. 2 pag. 1—9. [S.auch Deperet u. Koken oben S. 100—103.] Diiiocerata. D. Baldwin beschreibt Sarcoth^austes coryphaeus n. foss. Art aus der Puerco -Formation Neu -Mexicos; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 386. E. D. Cope trennt die Dinocerata in folgende Gattungen : Foiu- bilobed symphyseal teeth on each side; inferior canine teeth not enlarged; inferior premolars three: Loxolophodon Cope. Foiir symphyseal teeth on each side, at least some of which are not bilobed ; inferior canine langer than incisors ; four inferior pre- molars, the first and second separated by a diastema: Bath- yopsis Cope. 188 A n t. R e i ch e 11 o w : Bericht über die Leistungen in der Four subequal (? bilobed) symphyseal teeth on each side; inferior premolars four: Ditetrodon Cope. Two or three subequal symphyseal teeth ou each side ; three inferior premolars: Uintatherium Leidy. No inferior canines or incisors; three inferior premolars: Tetheopsis Cope. Dinoceras, Tinoceras Marsh und Octotomm sind Synonyme von Loxolophodon, vermiithlich auch Kohasilens. Ditetrodon ist basirt auf Uintatherium segne Marsh und Tetheopds auf Tinoceras stenops Marsh; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 594. Sirenia. L. Flot berichtet über den neuen Fund eines Beckens von Halitherium Schinzi bei Fontainebleau; Bull. Soc. Geol. France 3. Ser. T. 13 pag. 439—441. Derselbe giebt eingehende Beschreibung* von Hali- therium fossile Gerv. mit Tafeln; Bull. Soc. Geol. France T. 14 pag. 483—518 T. 26—28. N. de Miklouho-Maclay beschreibt das Gehirn von Halicore australis] Proc. L. S. N. S. Wales Vol 10 pag. 193—196 T. 24. F. W. True behandelt die Manatis Americas, 2ri- chechas manatas L. u. Tr. latirostris Harl., deren Ver- breitung, Lebensweise, Fang und Nutzen und reproducirt in Kürze die Geschichte von Rhytina Stelleri; Un. St. Comm. of Fish and Fisheries Sect. 1 Washington 1884 pag. 114 — 136. Abbildungen schwimmender Manatis T. 33 u. 34. H. Woodward liefert eine Uebersicht über die fossilen Sirenen, deren zeitliche und räumliche Ver- breitung. Während jetzt zwei Gattungen mit 6 Arten in Amerika, Afrika, Indien und Nordost-xiustralien leben, sind von fossilen Arten aus Europa, Asien, Afrika und Amerika 13 Gattungen mit 30 Arten bekannt. Die Gattungen sind: ChirotheHum^ Chronozoon, Crassitherium, JDiplotheriwu, Eotherimn, Felsiiiotheriiini (2 Arten), Hali- theriiun (16 Arten), Hemicaulodon, Manatus (2 Arten), Pachy- acanthus, Prorasto)nns, Rhytina, Rhytiodus^ Jrachytheriiun ; Geol. Mag. Vol. 2 No. 9 pag. 412—425. Natiiigeschichte der Säugethiere während d. Jahres 1885. 139 In gTÖsserer Ausführlichkeit behandelt Verf. denselben Geg-enstand. charakterisirt die recenten Gattungen, be- spricht die Verbreitung der lebenden Arten und giebt eine Uebersieht über die gesammte, die Familie Sirenia be- treffende Literatur bei Gelegenheit der Besprechung eines fast vollständigen Skeletts von Klnjtina gigas^ welches in pleistocänen Schichten auf der Behrings -Insel gefunden ist; Quart. Journ. Geol. Soc. Vol. 41 No. 163 pag.457— 472; s. auch Ann. N. H. (5) Vol. 15 pag. 420—421. Natantia. J. van Beneden bespricht die Cetaceen der Euro- päischen Meere und deren lokales Vorkommen. Erwähnt sind: Balaena hiscayensis, Megaptera boops, Balaenoptera Sibbaldn, B. musculus, B. borealis, B. rostrata, Physeter macroceplialus, Hyperoodon rostratus, Ziphius cavirostris, Micropteron Sowerbyi, Phocaena communis, Globiceps melas, Orca gladiator, Pseudorca crassidens, Grampus griseus, T'ursiop)S tnrsio, Delphimis delphis, Prodelphinus tetliyos, Lagenorhynchus albirostris, L. acutus, Deljyhinapterus leucas. Zum Schluss werden die Gattungen nach ihren wichtigsten Merkmalen charakterisirt; Bull. Ac. Ross. Belgique 54. ann. pag. 707—732. Derselbe beschreibt Plesioceius hialmonti, dubius, hupschi u. burtini nn. foss. sp. aus der Umgegend von Antwerpen ; Ann. Mus. Belg. 9. pt. 4 pag. 1 — 40. H. Bolau, lieber die wichtigsten Wale des atlan- tischen Oceans und ihre Verbreitung in demselben; Segel- handb. d. atlant. Oceans, Hamburg, 14. Kapitel. W. H. Fl wer, List of the Specimens of Cetacea in the Zool. Department of the Brit. Museum. London. 8^. H. P. Gervais, Sur le developpement du bassin chez les Cetaces; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 101 No. 24 pag. 1281—1282. G. B. Goode bespricht die in den nordamerika- nischen Meeren vorkommenden Wale, die Verbreitung der einzelnen Arten, Grösse und Färbung, Lebensweise, Nahrung und Fortpflanzung, sowie Nutzen; in: „The 140 Ant. Reichenow: Bericht über die Leistungen in der Fisheries and Fisheiy Industries of the United States", Un. St. Comm. of Fish and Fisheries. Sect. 1. Washington 1884 pag. 7—32. Abbildungen einer Anzahl von Arten auf T. 1 — 11. A. Porti s liefert Beschreibungen der tertiären Ce- taeeen-Reste, welche bisher in Piemont und Ligurien ge- funden wurden, darunter eine grössere Anzahl neuer Arten. Aus dem mittleren Miocän: Balaenula sp., Squa- lodon (ra5^aW^ Brandt, Tursiops miocaenus n. sp. ; aus dem oberen Miocän: Champsodelphis italicus n. sp., Schizodelphis eompressus n. sp.; aus dem unteren Pliocän: Balaenula Gastaldi Strob., Balaenoptera Cortesi Desm., B. sp., Tur- siops Gastaldi Brandt, Felsinoiherium snhappeninum Bruno, F. Gastaldi Zigno; aus dem oberen Pliocän: Balaenula n. sp., Priscophy seter n. g. tyjius n. sp. , Hoplocetus minor n. sp., Physotherium n. g. Sotterii n. sp., Berardiopsis n. g. pjliocaenns n. sp., Tursiops Cortesi Brandt, Steno Bellardi n. sp.; Mem. R. Acc. sc. Torino 1885. J. Probst, Ueber fossile Reste von Squalodon. Beitrag zur Kenntniss der fossilen Reste der Meeres - säugethiere aus der Molasse von Baltringen; Jahresh. Ver. vaterl. Naturk. Württemberg 41. Jahrg. pag. 49 — 67. J. A. Ryder, On the Development of the Mammary glands and genitalia of the Cetacea; Bull. U. St. Fish Comm. 5. pag. 135 — 142. Derselbe, On the Development of the Mammary Glands of Cetacea; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 616 — 618. Derselbe, On the genesis of the extra terminal pha- langes in the Cetacea; ebenda pag. 1013 — 1015. G. Smets, Les Mystacocetes ; Rev. Quest. Sc. 9. pag. 435—466. [S. auch South well oben S. 108.] Delphinidäe : Th. Birks berichtet über das Vorkommen von Orca gladiator in der Humber- Mündung; Natural. London No. 125 pag. 386. H. Klaatsch, Die Eihüllen von Fhocaena communis; Arch. mikrosk. Anat. 26. Bd. pag. 1—50. F. W. True beschreibt Phocaena Dalli n, sp. von Alaschka. Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 95—98. Naturgeschichte der Säugethiere während d. Jahres 1885. 141 Hyperoodontidae : Capellini theilt mit, dass bei Fangonero in der Nähe von Siena in pliocänen Schichten Choneziphius plani- rostris gefunden wurde; Acc. Lincei Ser. 4 Vol. 1 1885. Derselbe beschreibt eine Anzahl Diplodon - Kxttw aus dem Pliocän Italiens : D. longirostris Cuv., gibbus Owen, teniärostris Owen, bononiensis n. sp., senensis n. sp., Lawleyi n. sp., mediolineatus Owen u. Meneghini Lawl., ferner Mesoplodon d'Äncotiae Lawl. n.Mesoplodon sp.; Atti Accad. Lincei (4) Rendic. Voll Fase. 7 pag. 171— 173. A. H. Malm, Om Sowerby's hval {Mesoplodon bidens); Öfv. Vet. Ak. Förhandl. Stockholm 42. Arg., pag. 121—153. F. Southwell berichtet über Stranden von Phy seter macro- cephalus bei G-rimsby in England im Jahre 1563; Naturalist London pag. 228. Derselbe berichtet über das Vorkommen von Mesoplodon bidens an der Küste von Yorkshire ; Natural. London No. 125 pag. 385 — 386. F. W. True beschreibt Mesoplodon Stejnegeri n. sp. von den Kommandeur -Liseln; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 584 — 585. Nach Demselben gehört Hyperoodon semijunctus zum genus Ziphius; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 585—586. W. Turner, Some Points in the Anatomy of Sowerby's Whale; Nature Vol. 32 pag. 560. Derselbe, The Anatomy of a second specimen of Sowerby's Whale (Mesoplodon bidens) from Shetland. With 5 cuts and 1 pl. ; Journ. Anat. Phys. Vol. 20 pag. 144—188. Catodontidae : Gr. Pouchet, Sur le developpement des dents du Cachalot [Physeter]; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 101 pag. 753 — 754. Derselbe, Dissection d'un foetus de Cachalot; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 100 pag. 1277—1280. F. W. True berichtet über den Fang von Kogia breviceps bei Kitty Hawk, Nord-Carolina; Bull. Un. Fish Comm. Vol. 5 pag. 132—133. Balaenidae: P. J. van Beneden, Sur Tapparition dune petite gamuie de vraies Baleines [Balaena biscmjensis] sur les cotes Est des Etats Unis dWmerique; Bull. Ac. Sc. Belg. [3] T. 9 pag. 212—214. Gr. A. Guldberg erörtert die Grössen- und Gewichtsverhältnisse des Gehirns bei den Bartenwalen im Vergleich mit dem Gehirn der übrigen Cetaceen und anderer Säugethiere; Meddel. Naturh. Foren. Christiania 1885 pag. 53—66. Derselbe behandelt das Centralnervensystem der Barten wale; Christ. Vid. Selsk. Förhandl. 1885 No. 4 pag. 184. Auszug: Biolog. Centralbl. 5. Bd. pag 609—615. Struthers, On the cervical Vertebrae of the Greenland Right Whale; Nature Vol. 32 pag. 560. Balaenopteridae : P. J. van Beneden, Une nouvelle .BaZae- noptera rostrata dans la Mediterranee ; Bull. Ac. Sc. Belg. 53. Ann. (3) T. 8 pag. 713—719. 142 Aiit. Reich enow: Bericht über die Leistungen in der Derselbe, Un mot sur les deux Baleuopteres d'Ostende de 1827 et de 1885; ebenda T. 9 pag. 145—151. Derselbe, Sur la Baieine pechee de 15. Mai 1885 par le bateau „Le Gaulois" de Fecamp; ebenda T. 10 pag. 582. A. H. Cocks giebt Nachträge zu seinem im Vorjahre ver- öffentlichten Artikel über die Finnwal -Fischerei an der Nordküste Europas und führt die Arten und Anzahl der Exemplare auf, welche an den verschiedenen Stationen Finmarkens gefangen wurden. Die Gesammtzahl der während der Saison erlegten Wale beträgt 430; Zoologist Vol. 9 pag. 134—143. K. Möbius berichtet über eine bei Sylt gestrandete Balae- nojptera Sibbakli Gray; Schrift, naturw. Ver. f. Schleswig-Holst. 6. Bd. pag. 57—60. J. T. Parker, Notes on a Skeleton and Baleen of a Fin-Whale (Balaemptera musculus ?) ; New Zeal. Journ. Sc. Vol. 2 pag. 351—352. Gr. Pouchet, Sur Techonemeut dune Megaptere pres de la Seyne; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 101 pag. 1172. J. Struthers, On the Tay Whale {Megaptera loncjimana) and other Whales recently obtainedin the District; Natare Vol. 32 pag. 560. Derselbe, On the Rudimentary Hind Limb of Megaptcra longimana; Amer. Natural. Vol. 19 pag. 124— 125. Derselbe, On Finger Muscles in Megaptera longimana and other Whales; ebenda pag. 126—127. T. Tullberg, Sur la structure etle developpement des baleiues chez le Balaenoptcfra Sibbaldü; x^rch. Zool. Experim. (2) T. 3 No. 3 Notes, pag. XXXIX. Eine Balaenoptera musculus L. strandete am 15. Jan. 1885 bei Littleton Pill im Severn, England; E. Wilson, Zoologist Vol. 9 pag. 107. Marsiipialia. E. D. Cope beschreibt ein neues fossiles Marsiipial, Polymastodon latimoUs ans der Puerco- Formation Neu- Mexicos; Amer. Natural. Vol. 19 pag-. 385. Derselbe beschreibt Neoplagiaulax americanus und Fohjmastodon attenuatus n. sp. aus dem Unteren Eocän von Neu -Mexico und erwähnt ferner ebendaher Reste von Ptilodus irovessariiamis und Polymastodon taoensis (Paeniolahis scalpei^)] Amer. Natural. Vol. 19 pag. 493 — 494. F. A. Jentink entdeckte in einer alten Publikation „Animal Kingdom^- von Kerr (1792) die Namen nebst guter Beschreibung zweier Beutelthiere, welchen fortan die Priorität einzuräumen ist. Es sind: 1) Pseudochirus Naturgeschichte der Säugethiere während d. Jahres 1885. 143 caudwohulus (Didelphis caudivolvula Kerr), synonym Pha- langista Cooki Desm., Fh. vwerrina Og'ilby, FL Banhsi Gray, Fk. Boiigainvülei Wagn., Fh. canescens Waterh., Fseudochirus lanuginosus Goulcl. 2) Trichosu7'us vulpecula (Didelphis vidpecula Kerr), synonym D. lemurina n. vul- pina Shaw, Fhalangista fuliginosa, ajanthopus U. canina Ogilby, Fh. Cuvieri Gray, Fh. felina u. melanura Wagn. ; Notes Leycl. Mus. Vol. 7 pag\ 21 — 28. V. Lemoine giebt eine kurze Charakteristik der Gattung Fleuraspidotherium; Le Natural. T.Ann, pag.57 — 58. R. Owen bespricht die Aehnlichkeit der oberen Molaren von Neoplagimdax und Tritylodon. Die wesent- lichsten Unterschiede liegen darin, dass bei ersterer Gattung in jeder Höckerreihe fünf Tuberkeln vorhanden sind, bei der letzteren nur je drei in der inneren und mittleren Reihe und nur zwei in der äusseren; Quart. Journ. geol. Soc. Vol. 41 pag. 28 — 29. [S. auch Lemoine oben S. 103.] Maeropodidae: N. de Miklouho-Maclay beschreibt 3Ia- cropus tihol 11. sp. von der Maclay-Küste auf Neu-Gruinea; Proc. L. S. J^. S. Wales Vol. 10 pag. 141-144 T. 19. Derselbe beschreibt JDorcopsis Beccarii ii. Macleayi nn. spp. von der Süd-Küste Neu-Guineas; ebenda pag. 145 — 150 T. 20. Phalangistidae : F. Mc. Coy giebt Beschreibung und Ab- bildung von Gymnohelideus Leadbeateri; Prodrom. Zool. of Victoria. Dec. 10. Melbourne 1885 pag. 7. F. A. Jentink liefert eine Monographie der Gattung Cuscus. Verf. nimmt 4 Arten an: C. orientalis Pall. von den Molucken, C. ce- lehensis Gray von Celebes, C. maculatus Geoffr. von Neu-Guinea u. einigen Molucken, C. ursinus Tem. von Celebes; Notes Leyd. Mus. Vol. 7 pag. 87—119. O. Thomas giebt eine Uebersicht über die Gattungen der Fhalamjistinae. Verf. charakterisirt eingehend die 10 genera Pha- langista, Cuscus, Fseudochirus, Pefaurista, Dactylopsila, Petaurus, Gymnohelideus, Bromicla, JDistoeckurus, Äcrobccta, bespricht deren Verbreitung und führt die wichtigsten Arten auf; Encycl. Britann. Vol. 8 pag. 727—729. Scansoridae: E. Selenka giebt in einer vorläufigen Mit- theilung eine Reihe werthvoller Beobachtungen über die Entwicklung von Bidelphys vivginiana; Biol. Centralbl. 5. Bd. pag. 294— 295. E. J. Sidebotham beschreibt die Myologie von Chironectes varieyatus; Proc. Z. S. London 1885 pag. 6— 22. 144 Ant. Reicheuow: Bericht über die Leistuugen in der Monotremata. F. E. Beddard, Remarks on the Ovaiy of Echidna; Proc. R. Phys. Soc. Edinb. 1884/85 pag. 353—362. H. Behrens, Die Fortpflanzimg des Sclmabeltliieres ; Biolog*. Centralbl. 5. Bd. pag. 75 — 78. G. Bennett, Embryology of Monotremes ; New Zeal. Journ. Sc. Yol. 2 pag. 383. R. Collett liefert eine eingehende Beschreibung und Abbildung von Echidna acanihion von Nord Queensland; Proc. Z. S. London 1885 pag. 148—161 T. 10. W. H. Flow er charakterisirt die Gattung Piatypus ', Encycl. Brit. 19. pag. 213. G. A. Guldberg, Beitrag zur Kenntniss der Eier- stockseier bei Echidna; Jena. Zeitschr. Naturw. 19. Bd. Suppl. Hft. pag. 113—122. H. N. Moseley, On the ova of Monotremes [Cald- well's telegram]; Rep. 54.Meet.Brit.Assoc.Adv.Sc. pag. 777. R. Owen, Note sur l'uterus et l'oeuf uterin de TEchidne; Ann. Sc. Nat. Zool. T. 17 No. 5 u. 6 Art. 7. E. P. Ramsay, Description of the Marsupial Egg of Echidna hystrix] Ann. Nat. Hist. (5) Yol. 16 pag. 479. Th. South well, Note on the Reproduction of the Monotremata', Ann. N. H. (5) Yol. 15 pag. 75 — 76. 0. Thomas bespricht die Unterschiede der drei Echidna-Ai'ien, welche er als subspecies auffasst, E. acu- leata Lawesiy E. a. typica u. E. a. setosa, und giebt die Synonymie von Proechidna Bruijnii; Proc. Z. S. London 1885 pag. 329—339 T. 24. W. Turner, The dumb-bell-shaped bone in the palate of Ornithorhynchus compared with the prenasal bone of the pig; Journ. An. Phys. Yol. 19 Pt. 2 pag. 214— 217. E. L. Trouessart, UnMammifere ovipare; l'oeuf de rOrnithorhynque; Revue scientif. (3) T. 35 pag. 657 — 659. Bericht über die Leistungen in der Naturgescliiclite der Yögel während des Jahres 1885. Von Ant. Reichenow. I. Oesehichte, Litteratur, Museologie, Taxidermie. Additions in the Bird-collection of the British Mu- seum in 1884; Ibis (5) Vol. 3 pag. 455— 456. J. A. Allen berichtet über kleinere, in verschiedenen amerikanischen Zeitschriften erschienene und die Vogel- fauna der Vereinigten Staaten betreffende Arbeiten; Auk Vol. 2 pag. 96—101, 209—214, 295—302, 372—375. F. E. Beddard, The Collected Scientific Papers of the late William Alexander Forbes. With a Preface by P. L. Sclater. Roy. 8. 496 pag., with 25 plates. London: R. H. Porter 1885. Ch. E. Bendire, A list of birds the eggs ofwhich are wanted to complete the series in the national museum, with Instructions for coUecting eggs; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 7 pag. 613—616. R. Blasius u. G. v. Hayek haben unter dem Titel „Ornis. Internationale Zeitschrift für die gesammte Or- nithologie. Organ des permanenten internationalen or- nithologischen Comite's unter dem Protectorate Sr. K. K. Hoheit des Kronprinzen Rudolf von Oesterreich-Ungarn" ein neues ornithologisches Journal begründet, welches in zwanglosen Heften (4 zu einem Jahrgang) erscheinen soll (Wien, Gerold's Sohn). Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. U. H. 1. ;g; 146 A 11 1. R e i c h e n w : Bericht über die Leistungen in der Dieselben geben einen Bericht über die bisherige und zu erwartende Thätigkeit des permanenten inter- nationalen ornithologischen Coinite's und über die Ein- richtung ornithologischer Beobachtungsstationen in ein- zelnen Ländern; Ornis 1. Bd. pag. 1 — 67. L. Blomefield, Reminiscences of William Yarrell. 80 Bath 1885. R. Böhm t Nachruf; Ibis (5) Vol. 3 pag. 338—339. A. Brandt, lieber das Schicksal des Eies von Stru- thioUthus chersonensis; Zool. Anz. 8. Jahrg. pag. 191 — 192. C. W. V. Dalla Torre berichtet über die ornitho- logische Sammlung des Museum Ferdinandeum in Inns- bruck; Mitth. Orn. Ver. Wien 9. Jahrg. pag. 56 — 57, 69. E. V. Dombrowski, Mythisch -historische Ueber- lieferungen über Seeadler und Pelikan; Mitth. Orn. Ver. Wien 9. Jahrg. pag. 222—223, 233—235, 247—249, 259 bis 261. A. H. Evans hat den Ornithologischen Theil in dem „Record of zoolog. Literature" für 1884 bearbeitet, die Redaction des Werkes hat an Stelle des verstorbenen E. C. Rye Mr. F. J. Bell übernommen. E. H. Giglioli, II primo Congresso internazionale tenuto a Vienna dal 7 al 14 Aprile, 1884. Relazione del Delegato del Governo Italiano; Ann. di Agricoltura 1885. Roma 1885. 59 pag. A. Günther, The Hume Collection of Asiatic Birds; Nature Vol. 32 pag. 500—501. J. A. Harvie -Brown, Record of Rarities exhibited to the Royal Physical society in 1885; Proc. Phys. Soc. Edinb. pag. 498—499. J. V. Madarasz, Ornithologische Mittheilungen über die Sammlungen des Ungarischen National -Museums. M. 1 Taf ; Termesc. Füzet. Vol. 7 pag. 84—87. M. Menzbier hat mit der Veröffentlichung der von Sewertzow^ hinterlassenen Arbeiten begonnen. Erschienen ist: 1. Zwei neue oder mangelhaft bekannte russische Jagdfalken. 2. Etudes sur les variations d'äge des Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 147 Aquilines palearctiques et leur valeur taxonomique ; N. Mem. Soc. Imp. Natural. Moscou T. 15 Livr. 3 pag. 69 bis 118 T. 1—8. [More, Vögel des Museums in Dublin s. Abth. III unter England]. M. E. Oustalet, Rapport ä M. le Ministre de l'In- struction publique et des Beaux-Arts sur le Congres et l'Exposition Ornithologiques de Vienne en 1884; Areb. Miss. Scient. et Litt. ser. 3 Vol. 12. Paris 1885. Ant. Reichenow widmet den verstorbenen Ornitho- logen H. Bodinus und AI fr. Brebm einen Nachruf; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 104—107. Derselbe und H. Schalow, Ornithologischer Jahres- bericht für 1884; Zool. Jahresb. herausg. v. d. zool. Station in Neapel IV pag. 262—337. R. Ridgway berichtet über den Zuwachs der Vogel- sammlung des National-Museums in Washington während des Jahres 1883; Ann. Report Smith. Inst, for 1883 pag. 220—225. D. Roebuck und E. Clarke referiren über die während des Jahres 1884 erschienenen, die Vogelfauna Nord-Englands betreffenden Arbeiten; Naturalist London pag. 185—200, 223—227. E. Rüppell t Nachruf; Ibis (5) Vol. 3 pag. 336—338. E. C. Rye, f Nachruf; Ibis (5) Vol. 3 pag. 239—240. H. Schalow, Richard Böhm. Ein Blatt der Er- innerung; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 354 — 368. B. Schiavuzzi, 1. Congresso ornitologico inter- nazionale a Vienna; Boll. Soc. adriat. sc. nat. Trieste Vol. 9. A. Senoner, 1. Congresso Ornitologico tenuto a Vienna nelF Aprile 1884; Atti Soc. Ital. Sc. Nat. Vol. 27 Fase. 2 pag. 199—204. N. A. Sewertzoff f Nachruf; Ibis (5) Vol. 3 pag. 238 bis 239. R. B. Sharpe, The Hume Collection of Indian Birds; ebenda pag. 456 — 462. J. Talsky berichtet über die ornithologische Lokal- Sammlung des Grafen v. Mittrowsky auf Schloss Bernstein 148 Ant. Reichenow: Bericht über die Leistungen in der in Mähren; Mitth. Orn. Ver. Wien 9. Jahrg. pag. 29 — 30, 38—39, 52—53, 67—68, 81—82, 97—99, 113—114. V. V. Tschusi widmet Andreas Johannes Jäckel einen Nachruf und führt im Anhange die Publikationen des Verstorbenen auf; 13. Jahresb. naturh. Ver. Passau 1883—85. Derselbe hat die ornithologische Litteratur Oester- reich- Ungarns vom Jahre 1884 (die Titel der einzelnen Arbeiten, nach den Autoren alphabetisch geordnet) zu- sammengestellt; Ztschr. ges. Orn. 2. Jahrg. pag. 525 — 530. F. H. Waterhouse, The Dates of Publication of some of the Zoological Works of the late John Gould. 8X2: London, H. Porter. E. W. White t Nachruf; Ibis (5) Vol. 3 pag. 335—336. II. Anatomie, Physiologie, Palaeontologie. Amans, P. C, Comparaisons des organes du vol dans la serie animale ; Theses presentees ä la faculte des Sc. de Paris 1885 pag. 1 — 22. Vergleichende Beschreibung der Flugorgane der Insekten, Chiropteren und Vögel. G. Baur giebt einen kleinen Nachtrag zu seiner Arbeit über den Tarsus der Vögel und Dinosaurier; Zool. Anz. 8. Jahrg. pag. 488. Derselbe weist nach, dass Cope der Erste war, welcher die nahen verwandtschaftlichen Beziehungen zwischen Vögeln und Dinosauriern erkannte; ebenda pag. 441 — 443. Derselbe, A second Phalanx in the third digit of a Carinate-Bird's wing [A-nas domestica]; Science May 1 1885 pag. 355. Derselbe, A complete fibula in an adult living Ca- rinate-Bird [Pandion carolinensis] ; Science 1885 pag. 375. G. Baur u. W. Dam es erörtern im Austausch ent- gegen stehender Ansichten die Beziehungen der Vögel, insbesondere des Archaeopterycc zu den Dinosauriern; Morphol. Jahrg. Bd. 10 pag. 446—454 u. 603—612. F. E. Beddard widerlegt die von Rochebrune (Faune Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 149 de la Senegambie, oiseaux) gegen Nitzsch's Angaben über das Vorkommen d. Afterschafts bei verschied. Vogelfamilien erhobenen Einwendungen; Ibis (5) Vol. 3 pag. 19 — 23. Derselbe, Notes on the Visceral Anatomy of Birds. No. 1. On the so-called Omentum. — Verf. gelangt zu dem Resultat, dass die Straussvögel bez. ihrer splanchno- logischen Verhältnisse nicht einen stärkeren Krokodilinen- Charakter zeigen als viele andere Ordnungen. Insbesondere stehen sie darin den Störchen und Kranichen nahe ; Proc. Z. S. London pag. 836 — 844. Mit Holzschnitten. Derselbe, On the Heart of Apteryx; Proc. Z. S. London 1885 pag. 188—189. C. Bergonzini, Sulla struttura dello stomaco dell' Alcedo hispida e sullo strato cuticolare (corneo) del ven- triglio degli uccelli; Atti Soc. Nat. Modena (3) Vol. 4 Anno 19 pag. 1 — 14. W. Blasius schlägt Messungs- Methoden zur An- wendung bei Vogel-Skeletten vor; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 409—415. R. Boulart, Note sur les sacs aeriens cervicaux du Tantale; Bull. Soc. Zool. France 10. Ann. pag. 348. A. Brandt berichtet über das Schicksal des Eies von Struthiolithus chersonensis; Zool. Anz. 8. Jahrg. p. 191. G. Buchet bespricht eine die Axelmembran des Flügels spannende Sehne, welche er nur bei gewissen Vogelarten (Fulica atra, Cr ex pratensis, Querquedula circia^ Coturnix commmiis) fand. Das Vorkommen oder Fehlen dieser Sehne scheint nicht mit der System. Stellung der Vögel im Zusammenhang zu stehen, sondern mit der Form der Flügel und der Schnelligkeit des Fluges; Le Naturaliste 7. ann. pag. 35. M. Cazin, Developpement de la couche cornee du gesier du poulet et des glandes qui la secretent; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 101 No. 24 pag. 1282—1284. J. Chatin, Contribution ä l'etude osteologique des fosses nasales chez les Palmipedes et les Echassiers; Bull. Soc. Philom. Paris T. 9 pag. 128—130. C. Dareste, Sur le role physiologique du retourne- 1 50 A u t. R e i c h e 11 w. Bericht über die Leistungen in der ment des oeufs pendant l'inciibation : Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 100 pag. 813—814. Derselbe, Nouvelles recherches concernant rinfluence des secoiisses sur le germe de Foeuf de la ponle, pendant la periode qui separe la ponte de la mise en incubation ; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 101 No. 17 pag-. 834—836. Derselbe, Physiological Purpose of Tnrning the In- cubating- Hen'sEgg; Journ. Microsc. Soc. (2) Vol. 5 p. 617. M. Duval, De la formation du Blastoderme dans l'oeuf d'oiseau; Ann. Sc. Nat. (6) Zool. T. 18 No. 1/3 Art. 1 Av. 5 pl. und separ. Paris 1885. 8^. 208 pag. Derselbe, Formation of the Blastoderm in the Bird's Egg; Journ. R. Microsc. Soc. (2) Vol. 5 pag. 615 — 617. E. F i c a 1 b i veröffentlicht histologische Unter- suchungen über die Luftsäcke der Vögel. Bezüglich der funktionellen Bedeutung derselben glaubt Verfasser nicht aerostatische Apparate annehmen zu dürfen, sondern hält die Luftsäcke für „R,eservebehälter von respira- torischer Luft, die entweder dazu dienen, langgezogene Töne hervorzubringen oder während des Fluges in die Lungen eingetrieben werde, wenn die Muskeln des Thieres anders so in Anspruch genommen sind, dass Inspirationsbewegungen des Thorax nicht ohne Schwierig- keit ausgeführt werden können" [!]; Atti Soc. Toscana Sc. Natur. Pisa Bd. 6 Hft. 2 pag. 250—264 T. 23, Referat in: Biol. Centralbl. 5. Bd. pag. 468— 469. S. auch Arch. Ital. Biolog. T. 6 pag. 172—180. H. C. Field, A fossil Egg. in: New Zeal. Journ. Sc. Vol. 2 pag. 325—326. A. Fiori, Studii anatomici e fisiologici sulla trachea della Bucephala clangula comparativamente con quella di altri animali. Con Itav. ; Atti Soc. Natural. Modena (3) Vol. 3 pag. 31—64. M. Fürbring er, lieber das Schulter- und Ellbogen- gelenk bei Vögeln und Reptilien; Morphol. Jahrb. 11. Bd. pag. 118—120. Derselbe, Ueber Deutung und Nomenclatur der Musculatur des Vogelflügels; ebenda pag. 121 — 125. Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 151 H. Gadow setzt die Abth. Vögel in Bronn's Klassen u. Ordnungen des Thierreichs fort. Lief. 10 — 12 er- schienen, enthaltend Fortsetzung der Muskellehre. Taf. 25 giebt eine tabellarische Uebersicht, welche das Vorkommen oder Fehlen der am meisten variirenden Muskeln der hinteren Extremität bei den einzelnen Familien darstellt. Derselbe erörtert die anatomischen Unterschiede der drei Rhea-k\'iQ\\\ Proc. Z. S. London pag. 308 — 322. L. Ger lach, Hatehing of Bird's Eggs after Lesion of the Shell; Journ. Microsc. Soc. (2) Vol. 5 pag. 784 — 785. [v. Haast, über fossile Vögel Neuseelands vergl. systemat. Theil unter Brevipennes.] J. M. W. Kit eben bespricht die Function des unteren Kehlkopfs der Vögel; Auk. Vol. 2 pag. 24 — 31. E. R. Lankester weist nach, dass die von Owen 1841 gegebene Beschreibung des Herzens von Apteri/j- sich nicht auf diese Vogelart, sondern auf Ornithorhynchus paradoxus bezieht; Proc. Z. S. London 1885 pag. 239 — 240. Entgegnung von R. Owen, ebenda pag. 328 — 329. Wider- legung seitens des Erstgenannten, ebenda pag. 477 — 482. Laffont, Recherches sur Fanatomie et la physiologie comparee des nerfs trijumeau, facial et sympathique cephalique chez les oiseaux: Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 101 No. 24 pag. 1286—1289. B. Lindsay giebt eine eingehende Darstellung der Entwicklung des Sternums bei den Vögeln; Proc. Z. S. London 1885 pag. 684—716 T. 42—45. Mit Holzschnitten. R. Lydekker berichtigt seine Notiz üb. einen fossilen Straussvogel aus den Siwalik Hills (Dromaeus sivalensis) dahin, dass die betreftenden Fossilreste gar keinem Vogel, sondern einem mit Hippopotamus verwandten, artiodactylen Ungulaten angehören; Geol. Mag. No. 251 1885 pag. 237. L. Magnien, Recherches sur Fanatomie comparee de la corde du Tympan des Oiseaux; Compt. rend. Ac. Sc. Paris T. 101 pag, 1013—1016. Derselbe, Sur le ganglion genicule des oiseaux; Compt. rend. Ac. S. Paris T. 100 pag. 1507—1509. 152 A n t. R e i c h e 11 w : Bericht über die Leistungen in der W. M. Maskell, Moas and Mo a Hunters. A Review of M. de Quatrefages' Paper; New Zeal. Journ. Sc. Vol. 2 pag. 315—320. L. Matthiesen, lieber d^n ph^^sikalisch - optischen Bau des Auges der Vögel. M. 1 Taf. ; Pflüger's Arch. Physiol. 36. Bd. pag. 104— 112. Menzbier, s. unter Systematik (Allgemeines). A. B. Meyer, Abbildungen v. Vogelskeletten. Dresden. Lief. 8 u. 9 erschienen. K. Müllenhof f, Die Grösse der Flugarbeit; Pflüger's Arch. Ges. Phys. 36. Bd. pag. 548—572. W. V. Nathusius macht darauf aufmerksam, dass die an der Schale der Strausseneier (bes. St australis u. molybdophanes) mit blossem Auge sichtbaren Vertiefungen nicht die Poren sind wie sie bisher [vergl. Henke, Bericht 1883 S. 338] stets bezeichnet wurden, sondern Grübchen, in welche die Schalenporen, oft in grosser Anzahl, einmünden. Verf. stellte ferner folgende Unter- schiede der Eier der drei Straussenarten fest: Bei Struthio australis münden in die dem blossen Auge sichtbaren Grübchen ganze Gruppen von theilweise verzweigten Porenkanälchen und zwar nicht in der Art, dass jedes Kanälchen mit seinem Lumen für sich mündet, sondern so, dass die Mündungen schmale netzförmig verbundene Spalten bilden, in welche mehrere Kanälchen vereinigt auslaufen. Bei S. molybdophanes münden die Kanälchen hingegen jedes für sich in die Sohle des gemeinsamen Grübchens und ZAvar der Regel nach in grösserer Zahl als bei australis, so dass auch das ganze Grübchen grösser und in die Augen fallender ist. Bei den Eiern von ophibis de- serti wird beschrieben; Ibis (5) Vol. 3 pag. 352 — 358. A. V. Pelzein u. F. Kohl berichten über eine kleine Vogelsammlung von Ceylon; Verh. Z. B. Ges. Wien 1885 pag. 525—528. C. Swinhoe und H. Barnes besprechen eine Vogel- sammlung von Central -Indien, aus der Umgebung von Mhow und Neemuch; Ibis (5) Vol. 3 pag. 52 — 69, pag. 124 bis 138. Hinter -In dien: A. Müller liefert einen Nachtrag zur Ornis der Insel Salanga [vergl. Ber. 1882 S. 450]. Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 171 Durch die neue, von Cpt. Weber zusammen gebrachte Collection wurde die Liste der auf der Insel vorkommenden Arten um 10 vermehrt, darunter Osmoti-eron biciiwta; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 151—162. [Vergl. auch Salvadori u. Griglioli unter Alau- didae, Picidae und Corvidae.] Sunda- Inseln und Malacca: H. 0. Forbes, A Na- turalist's Wanderings in the Eastern Archipelago, a Narra- tive of Travel and Exploration from 1878 to 1883. London 1885. — Enthält Verzeichnisse der Vogelfaunen von Sumatra, Timorlaut, Buru und den Cocos-Keeling Inseln und eingestreute biologische Notizen. . Myzomela Annabella ist abgebildet. — Autor, deutsche Ausg. von R. Teuscher, „Wanderungen eines Naturforschers im Malayischen Archipel". Jena, Costenoble. F. H. Guillemard veröffentlicht eine Liste der von ihm während der Reise der Yacht „Marchesa" auf Borneo und Cagayan Sulu gesammelten Vögel. Auf der letzteren Insel erscheint die Vogelfauna der Philippinen, Sulu- Inseln und der Insel Borneo gemischt, doch überwiegt die letztere. Unter den 15 daselbst gesammelten Arten haben 7 weitere Verbreitung; von den übrigen 8 sind 2 auch auf den Philippinen ( Tanygnathus luzoniensis und eine Calomis), 2 (Ckihia pectoralis u. Carpophapa Ficke- ringi) werden auf den Sulu-Inseln gefunden, 4 sind rein bornesisch. Eine Art ist neu und eigenthümlich der Insel: Mixomis cagayanensis; Proc. Z. S. London 1885 pag. 404—420. A. G. Vorderman veröffentlicht eine G.Fortsetzung seiner Beschreibung der Vögel Batavias; Nat. Tijdschr. Nederl. Indie Batavia. Deel 44. pag. 208 — 253. Derselbe liefert einen Alphabetischen Index zu seinem Verzeichniss der Vögel Batavia's; ebenda pag. 254 bis 276. [Vergl. auch im systemat. Theil: Salvadori und Giglioli unter Picidae, Slater unter Sylviidae (Myio- phonens) und Paridae; ferner unter Biologie: Kutter.] 172 Ant. Reich enow: Bericht üher die Leistungen in der Philippinen: F. H. Guillemard giebt eine Ueber- sicht der Vögel des Sulu-Archipels. In der von Sharpe (P. Z. S. 1879) gegebenen Liste sind 20 Arten aufgeführt. Verf. weist nach, dass vier der darin aufgeführten Species, Ciiculus fucatus, Carpophaga Plckeringl, Caloenas nicoharica Gallus stramineicollis, aus der Liste zu streichen sind, vermehrt dieselbe auf Grund seiner Forschungen hin- gegen um 49, sodass jetzt 65 Arten von der Inselgruppe bekannt sind. Im weiteren liefert Verf. den hoch in- teressanten Nachweis, dass die Sulu- Inseln zoogeogra- phisch nicht zu den Sunda- Inseln zu rechnen, sondern mit den Philippinen zu vereinigen sind. Von den 65 Arten kommen nicht weniger als 30 gleichzeitig auf den Philippinen vor, fehlen hingegen auf Borneo, 26 haben eine weitere Verbreitung, von den wenigen übrigen scheinen einige dem Archipel eigenthümlich zu sein; drei (Dicrurus pectoraliSf Pf.Uopus formosus u. Artamides pollens) gehören dem austromalayischen Gebiet an. Neu sind beschrieben: Pericrocotns Marchesae u. Macronus Kettlewelli; Proc. Z. S. London 1885 pag. 247—275. Ramon Jordana y Morera, Bosquejo geografico e historico-natural del Archipelago filipino. Madrid 1885. 4^. — Auf S. 176 — 190 wird die Vogelfauna besprochen. In einer systematischen Liste sind 110 species aufgeführt. Buceros hydrocorax wird auf Taf. 5 sehr mangelhaft ab- gebildet. [Vergl. auch systemat. Theil: Oustalet u. Sharpe unter Bucerotidae.] Australische Region, Celebes: W. Blasius beschreibt eine von Platen bei Mangkassar und im District Tjamba in Süd -Celebes zusammengebrachte Vogelsammlung, 56 Arten. Neu wird beschrieben Merops p)kilippinus celehensis und Cyrtostomns frenatus Plateni. Abgebildet sind ausser der letztgenannten Alophonerpes Wallacei, Strepiocitta albicollis und torquata, Piilopus Temmincki; Zeitsch. ges. Orn. 2. Jahrg. pag. 201 bis 328. T. 11—14. Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 173 F. H. Guillemard bespricht eine von ihm auf Ce- lebes zusammengebrachte VogelcoUection. Unter den 108 Arten sind drei bisher für die Insel noch nicht nachgewiesen: Astur trivirgatus, Alcedo hengalensis und Halcyon jnleata; Proc. Z. S. London 1885 pag. 542 — 561. Neu-Gruinea, Molukken: 0. Finsch u. A. B. Meyer beschreiben eine von K. Hunstein auf Neu-Guinea, ins- besondere auf dem bisher noch unerforschten Hufeisen- gebirge zusammengebrachte Vogelsammlung. Der erste Theil der Arbeit behandelt die Paradiseidae. Unter den 19 Arten sind 8 neue. Von einer Art wird das Männchen, von zweien sind die Weibchen zum ersten Mal be- schrieben [s. Paradiseidae] ; Zeitschr. Ges. Orn. 2. Jahrg. pag. 369—391. J. Gould, The Birds of New Guinea and the ad- jacent Papuan Islands. Th. 19 u. 20 erschienen. F. H. Guillemard bespricht eine von ihm auf Sum- bawa zusammengebrachte VogelcoUection von 38 Arten. Mit Ausnahme von zwei neu beschriebenen sind die Arten auch von den faunistisch übereinstimmenden Inseln Lom- bok und Flores bekannt. Neu: Turnix Fowelli u. Zo- sterops brunneicauda; Proc. Z. S. London 1885 pag. 501 bis 511 T. 29. Derselbe sammelte 69 Arten auf den Molucken, darunter Eos insularis n. sp. von Weeda. Cacatua alba wird auf Obi, Ptüopus prasinorrhoKs auf Weeda nach- gewiesen; ebenda pag. 561 — 576. Derselbe sammelte ferner 213 Arten auf Neu- Guinea, Waigiu, Batanta, den Aruinseln, Jobi, Mysol und Salawatti und beschreibt diese CoUection. Baza Rein- loardti, Ceyx solitaiia, Graucalus magnirostris, Edoliisouia melas, Calobates melanope, Muscicajja griseosticta und To- tanus glareola wurden auf Waigiu nachgewiesen, Astur torquatus^ Mino Dumonti u. Alcyone pusilla auf Batanta, Coriphihis placens und Lalage atrovirens auf den Arfak Bergen, Gymnophaps Albertisi u. Tadorna radjah auf Jobi, 174 A n t. R e i c h e n w : Bericht über die Leistungen in der Poecilodryas hypoleiwa auf Salawatti; Proc. Z. S. London 1885 pag\ 615—665. A. Nehrkorn veröif entlieht ein systematisches Ver- zeichniss einer von Dr. Platen auf Waigiu zusammen- gebrachten Vogelsammlung. Dasselbe weist 103 Arten auf; die Anzahl der seither von der Insel bekannten species, welche 81 betrug, wird somit um 22 vermehrt. Unter letzteren sind besonders hervorzuheben: Cyclo- psiitaciLS aruensis, Hirundo javanica, Hermotimia auriceps. Verf. beschreibt auch die Eier von Rhectes leucorhynchus, Ptüotis analoga, Pitta Mackloii, Megaloprej^^ia puella und Macropygia doreya; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 30 — 35. E. P. Ramsay beschreibt zwei neue Paradiesvögel von dem Astrolabe- Gebirge auf Südost -Neu-Guinea und erwähnt das Vorkommen von Trichoglossus ptapuana, Jo- sepliinaet jndchellus, Muschenbroeki und Chaetorhynchus pap>uanus daselbst; Proc. L. S. N. S. Wales Vol. 10 pag. 242—244. [Vergl. auch Forbes S. 171 und System. Theil: Oustalet unter Micropsittacidae u. Geotrygonidae.] Australien: A. J. Campbell, Nests and Eggs of Australian Birds. Illustrated with photographs of the eggs. Melbourne: published by the author. — Die Eier von 413 Arten sind beschrieben, darunter 122, welche in Gould's Werk und in den Mittheilungen von E. P. Ram- say über diesen Gegenstand nicht erwähnt wurden. G. F. Mathew schildert einen Besuch der Claremont- Inseln und zählt die beobachteten Vögel auf, darunter auch Tringa variabilis; Zoologist Vol. 9 No. 108 pag. 453 bis 458 8. Proc. Lin. S. N. S. Wales Vol. 10 p. 251—257. [Vergl. auch systemat. Theil: Ramsay unter La- niidae {Collyridnda) und Forbes unter Sunda-Inseln.] Neu- Seeland: H. Filhol führt nach Scott die Vögel der Campbell- und Macquarie- Inseln auf. Erstere zeigt ausser Zosterops lateralis nur pelagische Formen, woraus Ref. schliesst, dass dieselbe vulkanischen Ursprungs sei und niemals einen Zusammenhang mit Neu -Seeland ge- Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 175 habt habe, während die Macquarie-Inseln, nach dem Vor- kommen terrestrischer Formen wie Plaiycercus, Ocydromus, B alias zu urtheilen, früher mit Neu -Seeland verbunden gewesen seien ; Bull. Soc. Philom. Paris T. 9 pag. 49 — 50. Th. H. Potts liefert wenige kurze Notizen über Nester und Eier einiger Vögel Neu-Seelands; Zoologist Vol. 9 pag. 421—423. Derselbe, Oology of New-Zealand; New-Zeal. Journ. Sc. Vol. 2 pag. 222—226, 274—288, 373—378, 475—485, 505—511 u. 556—559. [Vergl. auch System. Theil: Tristram unter Alce- dinidae und Platycercidae.] Polynesische- Inseln: Reichenow beschreibt Phleg- oenas virgo, Rhipidnra atrigiilaris und Corvu.s Knbaryi von den Pelau-Inseln; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 110. Westliche gemässigte Region, [Vergl. Allen oben S. 145.] G. S. Agersborg giebt ein Verzeichniss der Vögel von Südost-Dakota; Auk Vol. 2 pag. 276— 289. F. Bain schildert das Vogelleben von Prince Ed- ward Island im Winter; ebenda pag. 262 — 267. Ch. F. Batchelder schildert das winterliche Vogel- leben Neu-Mexicos; ebenda p. 121— 128, 233—239, 306. Ch. W. Beckham List of the Birds of Nelson County. 4<^. 58 pag. Kentucky Geological Survey. Derselbe giebt ein Verzeichniss der von ihm bei Pueblo in Colorado beobachteten Vogelarten; Auk Vol. 2 pag. 139—144. W. Brewster berichtet über das Vorkommen von Tiirdus ustidatus, Sialia sialis aznrea und Caeligena Cle- menciae in Arizona; ebenda pag. 84 — 85. Derselbe giebt einen ferneren Beitrag zur Vogel- fauna von Arizona und Sonora auf Grund der Forschungen von F. Stephens. Neu beschrieben: Colinns Ridgwayi; ebenda pag. 196—200. 176 Ant. Reichenow: Bericht über die Leistungen in der R. M. Christy schildert die Vogelfauna von Mani- toba; Zoolog-ist Vol. 9 pag. 121—133. W. Cooke berichtet über das Vorkommen einiger selteneren Vogelarten im Mississippi -Thal; Auk Vol. 2 pag. 31—33. J. L. Davison fand Nest und Eier von Eremopkila alj)estris in Niagara County; ebenda pag. 217 — 218. F. M. Drew bespricht die verticale Verbreitung der Vögel in Colorado; ebenda pag. 11 — 18. W. Dutcher berichtet über das Vorkommen einiger selteneren Vogelarten auf Long Island, N. Y.; ebenda pag. 36—39. N. S. Goss berichtet über seltene Sommervögel in Kansas; ebenda pag. 112 — 113. H. W. Henshaw schreibt über die an der Cali- fornischen Küste vorkommenden Lariden; ebenda p. 231 bis 232. Derselbe veröifentlicht ein Verzeichniss von Vogel- arten, welche von ihm im Sommer am oberen Pecos- Fluss in Neu-Mexico beobachtet wurden; ebenda p. 326 bis 333. W. J. Hoffmann führt die bei den Selish-, Pah-uta- und Shonshoni-Indianern üblichen Trivialnamen für eine Anzahl von Vogelarten an; ebenda pag. 7 — 10. G. E. Jones and E. J. Shulze, Illustrations of the Nests and Eggs of the Birds of Ohio. — Th. 17—20 erschienen. N. T. Lawrence giebt Nachträge zu seiner früher veröffentlichten (Forest and Stream 1878j Liste der Vögel von Long Island, N. Y. ; ebenda pag. 272 — 274. L. M. Loomis giebt einen Nachtrag zu seiner früher (Bull. Nutt. Orn. Club Vol. 4 pag. 209) veröffentlichten Liste der Vögel von ehester County, Süd-Carolina; ebenda pag. 188—193. J. Mckinlay schildert das Vogelleben in Pictou County (Neu-Schottland); ebenda pag. 39 — 43. Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 177 C. H. Merriam giebt einen vorläufigen Bericht des Comites für Beobaclitung* des Vogelzugs in den Ver- einigten Staaten, im einzelnen Notizen über den Zug von Progne snhis im Frühjahr 1884, Ankunft von Icterus galhida im Mississippi -Thal (zusammengestellt von W. Cooke), über den Vogelzug bei Sombrero Key in Florida, bei Point -Barrow in Alaschka (zusammengestellt von J. Murdoch) und an der Strasse von Mackinae; ebenda pag. 53—65. Derselbe veröffentlicht ein Circular für das Jahr 1888 enthaltend Instructionen für die Mitarbeiter an den Beobachtungsstationen in den Vereinigten Staaten; eben- da pag. 117—120. Derselbe liefert einen dritten und vierten Nachtrag zu der Liste der Vögel von Points des Monts, Quebec, in Canada. Erwähnt: Änorthura troglodytes hiemaliSi So- materia dresseri und Tachypetes aquila; ebenda pag. 113 u. 315. H. Nehrling liefert den Schluss seiner Beiträge zur Ornis des nördlichen Illinois; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 142 — 151. R. Ridgway veröffentlicht eine Liste von Namen amerikanischer Vögel, welche seitens des Comite's für Klassification und Nomenklatur der ,, American Ornitho- logists' Union" neuerdings angenommen, beziehungsweise gegenüber dem früheren Gebrauch verändert worden sind. Eine neue Subspecies ist Callipepla californica valli- cola; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 354—356. W. E. D. Scott schildert das winterliche Vogelleben in den Bergen von Süd -Arizona; Auk Vol. 2 pag. 172 bis 174. Derselbe bespricht eine Vogelsammlung aus den Bergen von Süd -Arizona, darunter^ Troglodytes aedon Marianae n. subsp. ; ebenda pag. 348 — 356. E. T. Seton führt eine Anzahl von Arten auf, welche bei Toronto in Canada erlegt wurden; ebenda pag. 334 bis 337. Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. H. H. 1. jyj 178 Ant. Reicheiiow: Beiicht über die Leistungen in der Derselbe über Vögel von Manitoba; ebenda pag. 21 bis 24. F. Stephens schildert eine nach Arizona und So- nora unternommene ornithologische Excursion und führt die während derselben beobachteten Vogelarten auf; ebenda pag. 225 — 231. L. M. Turner liefert ein Verzeichniss der Vögel von Labrador, einschliesslich Ungava, Ost -Main, Moose, die Golfdistricte der Hudson-Bay-Company und die Insel Anticosti. Die Brut- und Standvögel sind durch Sterne kenntlich gemacht ; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 233 bis 254. T. B. Wood giebt einige Notizen über die Vogel- fauna von Manitoba; Zoologist Vol. 9 pag. 224 — 227, 241 bis 247. [Vergl. ferner über die Verbreitung einzelner Arten in Nordamerika und neue Species systemat. Theil unter Sylviidae, Tiiiieliidae, Sylvicolidae, Fringillidae, Corvidae, Laniidae, Tyrannidae, Picidae, Strigidae, Falconidae, Vulturidae, Tetraonidae, Ardeidae, Ciconiidae, Ibidae, Rallidae, Scolopacidae, Charadriidae, Anseridae, Ana- tidae, Graculidae, Laridae, Procellariidae, Colymbidae, Alcidae.] Südamerikanische Region, Mittelamerika: F. D. Godman und 0. Salvin, Biologia Centrali-Americana. Erschienen Bogen 44 u. 45 pag. 345 — 360, Fortsetzung der Fringilliden. R. Ridgway beschreibt eine Anzahl neuer Arten von der Insel Cosumel an der Ostküste von Yueatan [s. Timeliidae, Sylvicolidae, Laniidae, Fringillidae, Picidae, Ampelidae, Trochilidae, Tyrannidae, Falconidae]; Proc. Biol. Soc. of Washington Vol. 3 March 2 1885. Derselbe bespricht eine Vogelsammlung von der Insel Cosumel, 57 Arten. Neu wird noch Centurus nihri- ventris pyginaeus beschrieben; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 560—583. Naturgeschichte der V(>gel während des Jahres 1885. 179 0. Salvin beschreibt eine Vogelsammlung, 27 Arten, von der Insel Cosumel an der Ostküste Yucatans. 27 Arten sind aufg-efülirt, darunter zwei neue [s. Timeliidae u. Fring'illidae] , welche jedoch in der vorgenannten Arbeit von Ridgway bereits beschrieben sind und den dort gegebenen Namen in der Priorität weichen müssen. Auch mehrere andere Bestimmungen werden nach der Ridgway 'sehen Arbeit zu corrigiren sein. So ist Vireo magister vermuthlich auf V. cinerea Ridgw. n. sp., Aüila sp. auf A. cozjimelae Ridgw. n. sp., Centurus diibius auf C. Leei Ridgw. n. sp., Phonipara pisilla auf Euethia oli- vacea intermedia Ridgw. n. subsp., Chlor ostilhon caniveti auf Ch. forficatus Ridgw. n. sp. zu beziehen; Ibis pag. 185 bis 194. J. C. Zeledon hat ein systematisches Verzeichniss der von Costa Rica bekannten Vogelarten (692) zu- sammengestellt, wobei diejenigen Species durch einen Stern kenntlich gemacht sind, welche sich in dem Na- tional -Museum in Washington befinden; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 104—118. [Vergl. auch System. Theil : Lawrence unter Paridae {Polioptila), Tyrannidae, Cypselidae und Columbidae; Ridgway unter Icteridae, Corvidae u. Ardeidae.] Columbisches Gebiet: L. Taczanowski u. H. v. Berlepsch veröffentlichen eine dritte Liste von Vögeln, welche durch Stolzmann in Ecuador auf dem Ostabhang der Anden gesammelt wurden. Neu sind: (Hontorhynchus Branickii, Callisfe pulchra aequatorialis, C. Taylori, Poeci- lofhraiqjis paZpe^rosa caerulescens, Chlorospingus signatus, Urothraupis Stolzmanni, Pseudoiriccus Pelzehii, Pogonotriccus Gualaquizae, Myiodynastes chrysocephalus minor, Myiohius phoenicomilra, ßynallaocis singidaris, Anahazenops wientalis, Herpsilochmus axillaris aequatorialis, Formicarius thoracicus u. Galhida Pastazae. In einem Anhang wird noch Xi- phocolapies crassirostris beschrieben. In einem zweiten Anhang giebt H. v. Berlepsch allgemeine Betrachtungen über die Vogelwelt von Ecuador. Auch werden einige Bestimmungen in den voraufgegangenen Listen berichtigt; 180 Ant. Reichenow: Bericht über die Leistungen in der u. a. Catamenia homochroa in C. inornata minor Berl. verändert; Proc. Z. S. London 1885 pag. 67 — 124. [Vergl. auch System. Tlieil: Matscliie unter Time- liidae (Preshys), Lawrence unter Columbidae, Nation unter Hirundinidae, Cypselidae und Conuridae, Ber- lepseh unter Tyrannidae, Hartlaub unter Conuridae.] Antillisches Gebiet: Ch. B. Cory, A List of the Birds of the West Indies, including the Bahama Islands and the Grreater and Lesser Antilles, excepting the Islands of Tobago and Trinidad. Estes & Lauriat, Boston 1885. — Diese, nur die Namen in systematischer Folge nebst Vorkommen aufführende Liste weist 503 Arten für die Westindischen Inseln nach. Ch. B. Cory's Birds of Haiti [vergl. Ber. 1884 S. 187] ist mit dem vierten Theil abgeschlossen. Der letztere enthält eine Karte der Insel und Abbildungen der Köpfe einer grösseren Anzahl von Arten. Von den 111 auf der Insel vorkommenden Arten sind 32 derselben eigen- thümlich. Numida meleagris ist eingeführt und verwildert. G. N. Lawrence führt eine Anzahl von Vogelarten auf, welche neuerdings auf Guadeloupe nachgewiesen wurden, darunter Ceryle stictipennis n. sp. ; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 621—625. [Vergl. auch systemat. Theil: Lawrence unter Co- lumbidae, Merriam unter Sylvicolidae {Helinaia), Ridg- way unter Dacnididae.] Amazonen-Gebiet: 0. Salvin beschreibt eine Vogel- sammlung vom Britischen Guiana, welche von H. Whitely, speciell am Atapurau-Fluss, in Bartica Grove am Esse- quibo, in Camacusa am Mazaruni-Fl., auf dem Kukenam- Berg (Roraima-Kette), auf den Merume-Bergen, auf dem Roraima-Berg und am Yuruanifluss zusammengebracht wurde. Die Liste der Arten dieser Collection ist vom Bearbeiter durch die von Schomburgk beobachteten Species vermehrt. Die noch nicht beendete Publication führt 379 Arten auf, darunter neu: Herpsüochmvs sticturus, Heterocnemis satv/rata und Antrostomus Whitelyi; Ibis (5) Vol. 3 pag. 195—219, 291—306, 418—439. Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 131 [Vergl. auch System. Theil: v. Berlepsch unter Sylvicolidae, Sclater unter Icteridae, Ridgway unter Cucuiidae.] Süd-Brasilianisches Gebiet: H. v. Berlepsch und H. V. Ihering liefern eine Uebersicht über eine von dem letztgenannten bei Taguara du Mundo Novo, Prov. Rio Grande do Sul in Brasilien zusammengebrachte Vogelsammlung. 221 Arten sind aufgeführt mit einzelnen biologischen Notizen und kritischen Bemerkungen über die Nomenklatur mehrerer Arten. Neu werden beschrieben: Saltator simüis pallidivenfris, Orchiltis auricularis pyrrhotis, Leptopiüa Reichenhachi Bahiae und Picumnus Ihermgi. Cmdodes fuscus wird zum ersten Mal für Brasilien nach- gewiesen; Zeitschr. Ges. Ornith. pag. 97 — 184 T. 6 — 9. E. Gibson liefert einen Beitrag zur Vogelfauna von Paisandu in Uruguay. 52 Arten sind aufgeführt mit Notizen über Nistweise und Eier einiger derselben; Ibis (5) Vol. 3 pag. 275—283. [Vergl. auch System. Theil: v. Berlepsch unter Ampelidae.] Patagonisches Gebiet: Göring schildert das Vogel- leben Argentiniens; Monatschr. D. Ver. z. Schutze d. Vogelw. 10. Jahrg. pag. 82—86, 105—108. R. W. Coppinger, Report on the Zoological Collec- tions made in the Indo-Pacilic Ocean during the voyage of H. M. S. Alert: Cruise of the Alert. Third Edition. London, Sonnenschein 1885. — Einiges über die Vögel der Mageil anstrasse. [Vergl. auch System. Theil: Cabanis unter Pionidae.] Arktische Region* A. Bunge berichtet über das Vogelleben auf der Sagastyr- Insel in der Lena -Mündung. Cygnvs Bewicki^ olor und musicus wurden brütend angetroffen, ebenso Xema Sahini und Rhodostefhia rosea\ (Melanges Biol.), Bull. Ac. Imp. Sc. St. Petersburg 12. 1. pag. 31—107. E. Clarke u. J. Backhouse schildern einen Herbst- 1^2 Ant. Reichenow: Bericht über die Leistungen in der aufenthalt auf dem östliclien Island nebst einigen ornitho- log'ischen Notizen über die Faröer. Insonderheit wird das Herbstkleid von Lac/opus rupestris beschrieben und abgebildet; Ibis (5) Vol. 3 pag. 364—380 T. 9. P. Matschie und E. Ziemer veröffentlichen in deutscher Uebersetzung einen Auszug aus E. W. Nelson's Birds of Bering-Sea [vergl. Ber. 1883 S. 333]; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 179—196. J. Murdoch bespricht die auf der Polar-Expedition des Lieutenant Ray bei Point -Barrow, Alaschka, ge- sammelten Vögel. Die Collection umfasst 54 Arten. No- tizen über Zeit des Vorkommens, des Nistens und Be- schreibung von Nest und Eiern einiger Arten, auch die bei den Eskimos gebräuchlichen Namen sind beigefügt. Rhodosiethia rosea Winterkl. u. erstes Herbstkleid ab- gebildet; Eeport Internat. Polar Exped. to Point-Barrow, Alaska. Washington 1885 pag. 104—128. Derselbe kritisirt einige von E. W. Nelson (Birds of Bering-Sea etc.) gemachte Angaben über die Vögel von Alaska; Auk Vol. 2 pag. 200—201. E. W. Nelson Entgegnung auf die Kritik Mnrdoch's betreffend Angaben des Verf. bez. des Vorkommens ge- wisser Vogelarten in Alaschka in seinem Werk „Birds of Bering-Sea etc."; ebenda pag. 239 — 241. L. Stejneger, Results of Ornithological Explorations in the Commander Islands and in Kamtschatka; Bull. Un. St. Nat. Mus. No. 29. Washington 1885. — Enthält eine Uebersicht der vom Verfasser auf den Commandeur- Inseln und bei Petropaulski auf Kamtschatka gesammelten Vögel mit Angabe der Synonymie der einzelnen Species, Bemerkungen über lokale Verbreitung und biologische Notizen, ferner eine Liste der bisher auf Kamtschatka nachgewiesenen Arten, welche 186 umfasst, und schliesslich allgemeine Betrachtungen über den Charakter der Karat- schatkanischen Ornis. Neu sind beschrieben: Cnculus pe7imsulae, Carpodacits eri/thrinvs GrehiitsMi u. CJiaritonetta n. g. Abgebildet sind Köpfe von Alken in besonderer Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 183 Berücksichtigung' der Abweichungen in der Form des Schnabels zu verschiedener Jahreszeit u. a. L. M. Turner veröffentlicht ein Verzeichniss von Vogelarten, welche von ihm auf den Bleezhnee oder Nearer Islands (Attoo, Agattoo u. Semechi), der westlichen Gruppe der Aleuten, gesammelt wurden; Auk Vol. 2 pag. 154—159. AntarJctische Region. Pagenstecher hat eine Uebersicht der von der deutschen Expedition nach Süd-Georgien an der Royal- Bai auf dieser antarktischen Insel gesammelten Vögel veröffentlicht. Es wurde das Vorkommen von 22 Arten festgestellt, von welchen 18 als Brutvögel constatirt werden konnten. Interessant ist das Vorkommen eines Singvogels, des Antlms antarcticm [s. unter Sylvicolidae]. Ausser diesem sind noch die auf Süd -Georgien vor- kommenden Pagodroma nivea und Eiidyptes diadernatiis s. Z. von den drei Expeditionen nach Kerguelen-Land auf letzteren Inseln nicht angetroffen, während die auf Kerguelen heimische Chionis minor auf Süd -Georgien durch Ch. alba vertreten wird; Jahrb. d. wissensch. An- stalt. Hamburg II, in: Jahresb. über d. Naturh. Mus. Hamburg 1884. lY. Biologie, Zucht und Pflege. Lebensweise (Mauser, Nestbau, Eier): J. A. Allen erörtert die mehrfach vom theoleologischen Standpunkt be- sprochene Frage der Ursache des verschiedenen Gefieders der Geschlechter der Vögel, der verschiedenen Färbung der Eier und deren Zusammenhang mit dem Nestbau; Auk Vol. 2 pag. 129—139. 0. V. Aplin, Wryneck nesting in a Sand Martin's Burrow; Zoologist Vol. 9 pag. 27. Derselbe, Late stay in Autumn of the Green Sand- piper; ebenda pag. 189 — 190. ] 84 A n t. R e i c li e 11 w : Bericht iü^er die Leistungen in der Derselbe, Late stay in Spring of the Shore Lark; ebenda pag. 350. J. C. Atkinson sah eine Ringdrossel Kirschen fressen; Zoologist Vol. 9 pag. 387 s. auch auch Cordeaux, ebenda pag. 436 u. Reeve, ebenda pag. 345. J. W. Banks beschreibt Nest und Eier von Scoleco- phagus ferrngifieus; ebenda pag. 106 — 107. H. Barber berichtet über frühes Nisten (Anfang Februar) der Ohreule; Zoologist Vol. 9 pag. 112. E. F. Becher, Sparrow feeding on Ants; Zoologist Vol. 9 pag. 259. K. H. Bennett schildert die Lebensweise von Falco snhniger und Glareola grallaria in Neu-Süd-Wales; Proc. L. S. N. S. Wales Vol. 10 pag. 162—169. E. P. Bicknell setzt seine Mittheilungen über den Gesang der amerikanischen Vögel fort; Auk Vol. 2 pag. 144—154^ 249—262. Boeck berichtet über Brütezeit des Condor in Bo- livien; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 418. Ch. Bingham berichtet über Nisten von Microptemm phaeoceps in Ameisennestern; Nature Vol. 32 pag. 52 u. Ibis (5) Vol. 3 pag. 332—334. Nach Böhm nistet Hirundo senegalensis in Baum- löchern; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 47. E. T. Booth, Rough Notes on the Birds observed during twenty year's shooting and collecting in the British Islands. With Plates. Pt. 8 u. 9 London 1885. W. Brewster schildert die Lebensweise von Fle- linaia Swainsoni Aud. ; Auk Vol. 2 pag. 65 — 76. Nachtrag zu der Beschreibung von Nest und Eiern der Helinaia Swainsoni; ebenda pag. 346 — 348. W. E. Brooks giebt einige biologische Notizen über Otocorys alpestris in Ontario ; Ibis (5) Vol. 3 pag. 380. [Vergl. auch Capek oben S. 159 und Campbell S. 174.] Chalmers und Wyatt theilen biologische Beob- achtungen über Paradisea raggiana mit; Ibis (5) Vol. 3 pag. 463. Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 185 M. Chambe riain beschreibt Nistweise, Nest und Eier, von Dendroeca tigrinu; Auk Vol. 2 pag. 33 — 36. A. C. Chapman schildert einen Besuch in Lapland und die Nistweise einer Anzahl dort heimischer Vögel; Ibis (5) Vol. 3 pag. 158—184. G. Claraz berichtet über Lebensweise, Brutdauer und Unterschiede der Eier von Rhea amencana u. Darwini; Proc. Z. S. London 1885 pag. 324—327. Colenso theilt mit, dass er beobachtet habe, wie Nestor merklionalis eine in Blüthe stehende Edwardsia grandiflora besuchte, um den Blüthenhonig zu lecken. Es wurde der obere Theil des Kelches der Blumen von dem Vogel aufgerissen und das oberste Blumenblatt (vexillum) entfernt, um zu dem Honig zu gelangen, welcher dann mit der dicken Zunge ausgeleckt wurde (!) ; F. Möwes (Auszug aus der „Nature"), Biolog. Centralbl. 5. Bd. pag. 384. R. W. Coppinger schildert die Lebensweise von Tacliyeres einereiis; Cruise of the Alert [s. oben S. 181]. W. M. Crowfoot beschreibt das Brutgeschäft einer Anzahl von Seevögeln auf der Norfolk -Insel; Ibis (5) Vol. 3 pag. 263—270. W. Davison berichtet über das Nisten von Mi- cropiermis gidaris und phaeoceps, sowie von Halcyon occi- jntalis chloris in Ameisennestern. Von letzterer Art fand Verf. in Tenasserim eine Brutröhre in einem Hornissen- Nest und sah die Vögel hineinschlüpfen, ohne dass die Hornissen davon Notiz nahmen; Zool. Vol. 9 No. 104 pag. 311, Nature Vol. 31 pag. 438; Ibis (5) Vol. 3 pag. 331 bis 332. W. Dutcher berichtet über Brüten und Wachsthum der Jungen von Bemicla canadensis; Auk Vol. 2 pag. 111. E. B. Frost beschreibt Nest und Eier von Lanius ladovicianus; ebenda pag. 379. B. T. Gault beschreibt Nest und Eier von Calypte Costae; ebenda pag. 309 — 311. N. S. Goss beschreibt Nest und Eier von Elanoides forficatus und Ictinia subcaeridea; ebenda pag. 19 — 21. 1 8fi A n t. R e i c h e n w : Beiiclit, über die Leistungen in der Derselbe fand Cyanocitta Stelhri frontalis in einem Baumloch nistend und beschreibt die Eier; ebenda p. 217. F. H. Guillemard beschreibt die Jugendkleider, Weibchen und die Färbung* der nackten Theile ver- schiedener Paradiseiden; Proc. Z. S. London 1885 pag. 646—656. J. H. Gurney fand Passer montanus unter einem Hausdache nach Art des Haussperlings nistend; Zoologist Vol. 9 pag. 67. [Vergl. Bericht 1882 S. 451 Swinhoe.] E. Hartert giebt einige Notizen über das Betragen der Uraleule, namentlich beim Horste; Mitth. Orn. Ver. Wien 9. Jahrg. pag. 7—8, 19—20. Hartwig theilt einen Fall mit, dass ein Schwarz- specht ein Ei, anscheinend dasjenige einer Turteltaube, seinen noch nicht flüggen Jungen zutrug; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 220. A. V. Homeyer bespricht Unterschiede, Verbreitung und besonders Lebensweise von Locnstella naevla, Inscl- nioides und ßuviatilis; Mitth. Orn. Ver. Wien 9. Jahrg. pag. 281—283, 293—295. P. R. Hoy beschreibt Nest und Eier von Helmintho- phüa chrysoptera; Auk Vol. 2 pag. 102 — 103. W. H. Hudson giebt einige Notizen über die Lebens- weise von Homorus lopliotes und gutturalis; Ibis (5) Vol. 3 pag. 283—286. [Jones und Shulze vergl. oben S. 176.] F. C. Keller schildert die Lebensweise der Ticho- droma muraria; Zeitschr. ges. Orn. 2. Jahrg. pag. 329 bis 340. W. L. Keils fand Junge von Molothms aier in den Nestern von Tyrannas carolinensis, Troglodytes aedon und Spizella socialis; Auk Vol. 2 pag. 106. R. V. Koenig-Warthausen, Uebcr die Gestalt der Vogeleier und deren Monstrositäten, Jahresh. Vaterl. Naturk. Württemberg 41. Jahrg. pag. 289 — 305. A. V. Krüdener schreibt, dass das Birkwild im Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 187 Norden in der Ebene immer den Boden zur Nachtruhe wähle, im Gebirge auf Bäumen Ruhe halte; Zool. Garten 2G. Jahrg. pag. 349—350. F. Kutter lieferteinen Beitrag zur Fortpflanzungs- geschichte der Vögel Borneos, in welchem die Nistweise, insonderheit die Eier von 19 Arten besprochen werden. Von hohem Interesse ist namentlich die Beschreibung und Abbildung des merkwürdiges Nestes des Batracho- stomus cornuüts; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 338 — 354 T. 4. H. Landois theilt Untersuchungen über den Magen- inhalt verschiedener Spechtarten mit als Material zur Beurtheilung der Frage bezüglich des Nutzens und Schadens dieser Vögel; Zeitschr. ges. Ornith. 2. Jahrg. pag. 93—96. Derselbe beobachtete, wie ein Parus palastris in einem morschen Baumstamm eine Nisthöhle nach Art der Spechte selbst ausmeisselte; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 384. J. Leidy fand Filaria obtusa als Parasit bei Jiuico hyemalis und Staniella inagiia^ Filaria physalura bei Ceryle alcyon, Monostomum mutabile bei Gallinago Wilsoni^ Ascaris subulata bei Antrostomus üociferus, Spiroptera quadriloba bei Hylotomns püeatns: Proc. Ac. N. Sc. Philad. 1885 pag. 9—11. G. Lunel bespricht das Variiren der Eier von Vultur vionachus und liefert sehr saubere Abbildungen von zwölf verschiedenen Varietäten; Recueil zool. Suisse T. 2 No. 3 pag. 507—520 T. 15 u. 16. C. H. Merriam beschreibt Nest und Eier von Den- droeca Blackhurniae; Auk Vol. 2 pag. 103. Derselbe bespricht die Veränderung in der Färbung der Schwingen bei Lagopus albus mit der Jahreszeit; ebenda pag. 201—203. Derselbe beschreibt die bisher unbekannten Eier von Tringa canutns^ welche von A. W. Greely bei Fort Conger 81^ 44' N. gesammelt wurden; ebenda pag. 312 bis 313. 188 Ant. Reichenow: ßericlit über die Leistungen in der Derselbe beschreibt das Nest von Panda wnerkana; ebenda pag. 377. W. Nation berichtet über die Nistweise von Fetro- chelidon riificoUis in Peru; Proc. Z. S. London 1885 p. 277 bis 279. H. Nehrling schildert die Lebensweise von Psaliri- parus minimus; Monatschr. D. Ver. z. Schutze d. Vogelw. 10. Jahrg. pag. 21 — 25. Derselbe über die Lebensweise von Progne siibis Baird; Zoolog. Gart. 26. Jahrg. pag. 22 — 27. Derselbe über die Lebensweise von Protonotana cifrea Baird; ebenda pag. 51 — 54. Derselbe schildert die Lebensweise von Sjnzella pusüla; ebenda pag. 63 — 67. Derselbe beschreibt ferner die Lebensweise von Dendroica virens; ebenda pag. 82 — 85. Derselbe ferner über Passerina cyanea; Monatsschr. D. Ver. z. Schutze d. Vogelw. 10. Jahrg. pag. 87—91. Derselbe über die Lebensweise von Panda ameri- cana Bp. ; Zoolog. Garten 26. Jahrg. pag. 150 — 153. Derselbe ebenso iiber Helmintherus vermivorus; eben- da pag. 214 — 215. Derselbe ebenso über Dendroica pennsylvanica Baird; ebenda pag. 185 — 186. Derselbe \\htY Mniotilta yanVe Vieill. ; ebenda p. 341 bis 343. Derselbe über HelmmthopJiaga pinus Baird; ebenda pag. 364—366. C. Noll beobachtete, dass Wild-Gänse Seegras (Zo- stera marina) fressen; Zool. Gart. 26. Jahrg. pag. 90 — 91. E. C. Phillips theilt die Beobachtung mit, dass ein Reiher Feldmäuse fing; Zoologist Vol. 9 pag. 112. T. H. Potts beschreibt die Nist- und Brutweise von Laras poinare Bruch; ebenda pag. 148 — 150. — [lieber Eier neuseeländischer Vögel siehe auch oben S. 175.] H. Pryer beschreibt die Höhlen bei Gomanton auf Nord-Borneo, in welchen Salanganen ihre Niststätten Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 189 haben. Der Wertli der jährlich gewonnenen essbaren Nester beläuft sich auf 25 bis 30000 Dollars; ebenda pag". 43 — 50. Derselbe erwähnt, dass Machaerhamphus alciivis und Ilaltastiir indus Fledermäuse fangen; ebenda pag. 47 u. 48. Bezüglich der ersteren Art wurde dieselbe Beobachtung bereits in Andersson's „Notes on the Birds of Damara Land" mitgetheilt ; Gurney, Zoologist pag. 114. A. Reischek giebt biologische Notizen über einige neuseeländische Vögel, berichtet insonderheit über das Brutgeschäft von Apteryx, bei welchem das Männchen brütet; Trans. Proc. N. Zeal. Inst. Vol. 17 pag. 187. Derselbe über die Lebensweise neuseeländischer Vogelarten; Mitth. Orn. Ver. Wien 9. Jahrg. pag. 197—199, 209—211, 221—222. W. C. Rives jr. beschreibt Nest und Eier von Hel- miilieriLS vermivoriis; Auk Vol. 2 pag. 103 — 104. A. Schmidt schildert die Lebensweise von Symimn uralense; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 82 — 89. W. E. D. Scott berichtet über Nistweise und Brut- geschäft von Icterus parisorum und beschreibt die Eier; Auk Vol. 2 pag. 1 — 7. Derselbe beschreibt Brutgeschäft, Nest und Eier von Icterus cucuUatus; ebenda pag. 159 — 165. Derselbe beschreibt die Nistweise und Eier von Phainopepla iiitens, ebenda pag. 242 — 246. Derselbe beschreibt das Brutgeschäft, Nest und Eier von Vireo vicinior; ebenda pag. 321 — 326. E. T. Seton liefert einige Notizen biologischer Art über die Vögel von Manitoba; ebenda pag. 21 — 24. Derselbe beschreibt die Lebensweise einiger Vögel in Manitoba Falco communis, Passerculus Bairdi, Neocorys Spragnei; ebenda pag. 267 — 269. Derselbe beschreibt Nest und Eier von Vireo phi- ladelphicus; ebenda pag. 305 — 306. R. W. Shufeldt bespricht die Veränderungen, welche der Schnabel von IHomedea hrachyura beim fort- 190 Ant. Reiclieiiow: Bericht übei- die Leistungen in der schreitenden Waclistliiim des Vogels erleidet; ebenda pag. 175 — 178. Mit Holzschnitten. Derselbe, On the Feeding Habits of Phalaenoptilus Nuttalli; ebenda pag. 382 — 383. L. Stejneger, On the Shedding of the Claws in the Ptarmigan and allied Birds ; Ibis (5) Vol. 3 pag. 50 bis 52 [Abdruck aus: Amer. Natural. Vol. 18, s. Bericht 1884 S. 195.] V. V. Tschüs i theilt eine Beobachtung mit, wonach eine brütende Wachtel, welche von Mähern gestört wurde, ihre Eier in den Krallen an einen anderen Ort trug, ebenso dass eine Stockente ihre Jungen im Schnabel fortschaffte; Mitth. Orn. Ver. Wien 9. Jahrg. pag. 108. R. J. üssher berichtet über den auffallenden Stand des Nestes einer Wasseramsel; Zoologist Vol. 9 pag. 110. Nach Mittheilung von Ad. Walter wurde am I.Mai ein Ei von Cuculus canorus in einem Rothkehlchennest gefunden; Zeitschr. ges. Orn. 2. Jahrg. pag. 187. Derselbe schreibt über die ausserordentliche Härte und Festigkeit der Kukukseischale; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 369—370. Derselbe theilt Beobachtungen über das Nisten und die Eierzahl von Falco subbuteo und Ficns medius mit; ebenda pag. 370—371. Wernich über Vorkommen von Gallinago scolopacina u. Scoloimx rusticola im Winter in Pommern und bei Ham- burg; ebenda pag. 219. J. Whi taker beobachtete Schwanzmeisen auf eigene Art badend, indem dieselben von Bäumen am Ufer eines Sees auf die Wasserfläche flogen, eintauchten und auf die Zweige zurückkehrten, wo sie dann ihr Gefieder schüttelten und wieder ordneten; Zoologist Vol. 9 p. 113. J. Whitehead beschreibt Nistweise und Eier von Sitta WJdteheadi; Ibis (5) Vol. 3 pag. 28 — 31, Nest abgeb. pag. 30, Ei T. 2. Wiesbauer, Ueberwintern von Scolojm.v gallin ago; Mitth. Orn. Ver. Wien 9. Jahrg. pag. 59—60. Naturgeschichte der Yögel während des Jahres 1885. 191 Tli. Wokral, Sogenannte Strich-Repliüliner; Hugo's Jagdzeit. 27. 1884 pag. 53—54. W. Wurm, Das Auerwild, dessen Naturgeschichte, Jagd und Hege. Eine ornithologische und jagdliche Monographie. Zweite, neu bearbeitete und vermehrte Auflage. Mit zwei Tafeln in Steindruck. Wien 1885. Varietäten: 0. V. Aplin beschreibt eine Varietät einer weiblichen Anas boschas; Zoologist Vol. 9 pag. 30. Derselbe beschreibt eine Varietät der Elster; eben- da pag. 349. W. B. Barrows berichtet über einen Melanismus von Diixlns migratorius; Auk Vol. 2 pag. 303. E. F. Becher, Variety of Common Snipe; Zoologist Vol. 9 pag. 259. C. W. Beckham beschreibt eine Varietät von J/mco hyemalis; Auk Vol. 2 pag. 306. M. Chamberlain berichtet über einen Albino von Turdus migratorins; ebenda pag. 102. Derselbe über einen Albino von Connis fntgivorus; ebenda pag. 107. W. V. Dallwitz berichtet über eine dunkle Varietät der Nebelkrähe; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 374. J. H. Gurney jun. beschreibt die Varietät eines Haussperlings mit rothbrauner Brust; Zoologist Vol. 9 pag. 111. Derselbe über eine Varietät von Clangula glancion; ebenda pag. 232 — 233. J. E. Harting beschreibt eine eigenthümliche Va- rietät von Tetrao tetriv: ebenda pag. 41 — 42. K. G. Henke beschreibt ein Individuum von Anser ruficollis mit isabellgrauer und schw^arz gefleckter anstatt rein schwarzer Brust; Zeitschr. ges. Orn. 2. Jahrg. pag. 48 bis 49 T. 4. E. Heinrich er berichtet über eine Elster-Varietät; Waidm. Heil 4. 1884 pag. 252. T. W. Kirk berichtet über Varietäten verschiedener neuseeländischer Vogelarten; Trans. Proc. New Zealand Inst. Vol. 17 pag. 60. 19*2 Ant. Reich enow: Bericht über die Leistungen in der J. V. Krau SS berichtet über eine weisse Varietät von Corvus corone und über eine graue Turdus menda; Jabresh. Vaterl. Naturk. 41. Jahrg. pag. 330— 331. Labler, Weisses Rephuhn (in Böhmen); Waidm. Heil 4. 1884 pag. 36. H. Langton berichtet über einen Albino von Cnj-nn- mulgus exiropaeus, Zoologist Vol. 9 pag. 386. C. H. Merriam beschreibt einen Albino von Oedemia perspicülata; Auk Vol. 2 pag. 386. L. Nostiz, Weisse Rephühner; Hugo's Jagdzeit. 27. 1884 pag. 542. Page ist der Ansicht, dass Melanismen durch Leber- erkrankung herbeigeführt werden, welche einen Zerfall der rothen Blutkörperchen zur Folge hat und wobei dann das zerfallene schwarze oder schwarzbraune Blut- pigment in den sich neu bildenden Feldern abgelagert wird; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 214 — 215. J. V. Sylva, Ein schneeweisses Rephuhn (in Mähren) erlegt; Waidm. 15. 1884 pag. 479. E. J. Whitehurst berichtet über einen Albinismus von Fringilla chloris; Zoologist Vol. 9 pag. 110. Bastarde: M. Brown berichtet über einen Bastard von Fasan und Haushuhn; Zoologist Vol. 9 pag. 27. R. M. Christy über einen Fall der Bastardirung von Turdus musicus $ und T. merula epla (1), Ptüogonys (2) und stellt dieselbe zwischen Hirundinidae und Mniotiltidae; Cat. B. Brit. Mus. Vol. 10 pag. 211—224. Chadempis Sclateri Ridgw. identisch mit Ch. macidata (Gm.), welche Form wiederum das $ von Ch. sandwichensis Gm. darstellt; P. L. Sclater, Ibis (5) Vol. 3 pag. 17—18. — $ und $ von Ch. sandwicheiisis abgeb. ebenda T. 1. Dulus dominicus, Kopf abgeb.; Cory, B. Haiti T. 21. Humhlotia flavirostris n. g. et sp. von Gross-Comoro ; Milne Ed- wards u. Oustalet; Compt. Rend. 101 pag. 221. Naturgescliichte der Vögel wählend des Jahres 1885. 213 Miiscicapa (jriseosticta auf Waigiii und Mysol; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 632. — 31. semitorquata n. sp. vom Kaukasus, nahe M. alhicollis; E. F. v. Homeyer, Zeitsch. ges. Orn. 2. Jahrg. pag. 185—186 T. 10. Myiagra fulviventris abgeb. ; Gould, B. New-Guinea Th. 19. Bhipidura atrigularis n. sp. von den Pelau-Inseln, am nächsten Bh. rufifrons u. versicolor; Reichenow, Journ. Orn. 33. Jahrg. p. HO. Terpsiphone comorensis n. sp. von Gross-Comoro ; Milne Edwards u. Oustalet; Compt. Rend. 101 pag. 222. Familie Hirundinidae. R. B. Sharpe liefert eine Monographie der Familie. Verf. sondert zwei Unterfamilien: Hirundininae mit weicher Aussenfahne der ersten Schwinge u. Pscdidoprocninae mit gezähneltem Aussensaum an der ersten Schwinge beim Männchen. Erstere enthält 9 Gattungen : Chelidon (6 Arten), Cotile (6 u. 6 Unterarten), Tachycineta (7), Fhe- dina (2), Hirundo (27 u. 11 subsp.), Cheramoeca (1), Progne (7), Ätti- cora (7), Petrochelidon (9 u. 1 subsp.). Die Psdlidoprocninae zerfallen in: Pscdidoprocne (7 Arten) u. Steig idopteryx (3); Cat. B. Brit. Mus. Vol. 10 pag. 85—210. R. B. Sharpe and C. W. Wyatt, A Monograph of tlie Hi- rundinidae, or Family of Swaliows. London Sotheram u. Co. Th. 1 u, 2 erschienen, enthält Abbildungen und Text von Hirundo semi- rufa, leucosoma, lucida, angolensis u. striolata, Pscdidoprocne obscura, H. senegcdensis, aethiopica, domicella, Gordoni, Chelidon dasypus u, urhica, Cotile fuligida. Cotile Shelleyi n. subsp., ähnlich C. riparia, Egypten; Sharpe, Cat. B. Brit. Mus. Vol. 10 pag. 100. Petrochelidon fulva, Kopf abgeb., Chory, B. Haiti T. 21. — P. ruficollaris abgebildet; Sharpe, Cat. B. Brit. Mus. Vol. 10 T. 3. — Verbreitung in Peru; \Vr Nation, Proc. Z. S. London 1885 pag. 278. — P. timoriensis n. subsp., nahe P. nigricans, Timor u. Flores; Sharpe, Cat. B. Brit. Mus. Vol. 10 pag. 192. Familie Eriodoridae. Formicarius thoracicus Stolzm. n. sp. von Ecuador; L. Tacza- uowski u. H. V. Berlepsch. Proc. Z. S. London 1885 pag. 101. Herpsilochnms axillaris aeqitatorialis n. subsp. von Ecuador; L. Taczanowski u. H. v. Berlepsch, ebenda pag. 100. — H. sticturiis n. sp. von British - Guiana, nahe H. pileatus; 0. Salvin, Ibis (5) Vol. 3 pag. 424. 214 A n t. R e i c h e n w: Beric Ii r über die Leistungen in der Heterocnemis saturata n. sp. von Roraima in Guiana, nahe H. leuGostigma; 0. Salvin, Ibis (o) Vol. 3 pag. 427. Tlicmmophilus maculatus Lafr. ii. d'Orb. Unterschiede von Th. caeriilescens Vieill. ; H. v. Berlepsch, Zeitschr. ges. Ornith. 2. Jahrg. pag. 148. Familie Anabat idae, Anahazenops mentalis Stolzm. n. sp. von Ecuador; L. Tacza- nowski u. H. v. Berlepsch. Proc. Z. S. London 1885 pag. 9H. Owdodes fuscus (Vieill.) für Süd-Brasilien nachgewiesen; H. v. Berlepsch u. H. v. Ihering, Zeitschr. ges. Ornith. 2. Jahrg. pag. 142. Sijnallaxis slmjularis n. sp. von Ecuador; L. Taczanowski und H. V. Berlepsch, Proc. Z. S. London 1885 pag. 96 T. 7 E. 2. Xiphocolaptes crassirostris n. sp. von Ecuador; ähnlich X. promeropirJiyncJms ; L. Taczanowski und H. v. Berlepsch, ebenda pag. 113. Familie Tyrannidae. Contopas alhieoUis n. sp. von Yucatan; Gr. N. Lawrence, Ann. ]S. Y. Ac. Sc. Vol. 3 No. 5 pag. 156. — C. hispaniolensis, Kopf abgeb.; Cory, B. Haiti T. 22. — C. pileatusn. sp. aus dem tropischen America; ähnlich C. ardeskicus u. Bichardsoni; R. Ridgway, Proc. Un. St. ^at, Mus. Vol. 8 pag. 21. Elaenea murlna Burm. identisch mit Ornithion obsoletiim (Tem.); H. V. Berlepsch, Zeitschr. ges. Ornith. 2. Jahrg. pag. 131. Ernpidonax gracilis n. sp. von der Insel Cosumel (Yucatan); R. Ridgway, Proc. Biol. Soc. Washington Vol. 3 (extras print. Febr. 26 1885). — E. nanus, Kopf abgeb. ; Cory, B. Haiti T. 22. Euscarthmus cinereus Burm. identisch mit Serpophaga nigricans (Vieill.); H. v. Berlepsch, Zeitschr. ges. Ornith. 2. Jahrg. pag. 130. Jodopleura leucopygia n. sp. von British-Griiiana, nahe J. pipra 0. Salvin, Ibis (5) Vol. 3 pag. 30o. -• Milvidus fwficntus in Manitoba ; E. T. Seton, Auk Vol. 2 p. 218. Myiarchus dominicensis, Kopf abgeb. ; Cory, B. Haiti T. 22. — 31. plaUjrhyncJms n. sp. von der Insel Cosumel (Yucatan); R. Ridg- way, Proc. Biol. Soc. Washington Vol. 3 (extras print. Febr. 26 1885.) Myiohius phoenicomitra Stolzm. n. sp. von Ecuador; L. Tacza- nowski u. H. V. Berlepsch, Proc. Z. S. London 1885 pag. 91. Myiodynastes chrysocephalus minor \\. subsp. von Ecuador; L. Tac- zanowski u. H. v. Berlepsch, ebenda pag. 91. Ochthoeea consohrina n. sp. von Bogota, Neu-Grranada ; H. v. Berlepsch, Ibis (5) Vol. 3 pag. 289. Orchüus auricularis pyrrhotis vermuthlich neue südliche Abart Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 215 (Süd-Brasilien); H. v. Berlepsch, Zeitschr. ges. Ornith. 2. Jahrg. pag. 130. Fitangus Gabbii, Kopf abgeb. ; Cory, B. Haiti T. 22. Pogonotriccus Gualaquizae Sei n. sp. von Ecuador (nur Name, ohne Beschreibung); L. Taczanowski u. H. v. Berlepsch, Proc. Z. S. London 1885 pag. 89. Pseadotrkcus n. g ßec intermediaire entre ceux de Myiohias et de Todirostvum, ä cils basals forts et longs; marines rondes, ouvertes, placees, dans un enfoncement lateral; tarse eleve ä scu- telles soudees parfaitement entre elles; ailes ä 4e et 5e remiges les plus longues et egales, 6e ä peine plus courte; queue mediocre ä rectrices subetagees; plumage soyeux et moux. Typus; Ps. PeUelni n. sp. von Ecuador; L. Taczanowski u. H. v. Berlepsch, Proc. Z. S. London 1885 pag. 88. Sauiophcujus hellicosus Gab. u. Heine (nee Vieill.) ist auf Pitanyiis holiviamis (Lafr.) zu beziehen. Tyramms hellicosus Vieill. ist Hiriindinea hellicosa (Vieill.) v. Berl.; H. v. Berlepsch, Zeitschr. ges. Ornith. 2. Jahrg. pag. 134. Sayornis phoehe (Lath.) anzuwenden für S. fiisca (Gm.) Musci- capa fiisca Gm., nee Müll, nee Bodd.); L. Stejneger, Auk Vol. 2 pag. 51. Familie Ampelidae. Ättila Coziimelae n. sp. von der Insel Cosumel (Yucatan), nahe Ä. citreopyyid ; R. Ridgway, Proc. Biol Soc. Washington Vol. 3 (extras print. Febr. 26 1885). [Auf diese Art ist Ättila sp. Salv. Ibis Vol. 3 pag. 191 zu beziehen] — A. griseigiilaris n. sp. von St. Catharina (?), nahe A. cinerea; H. v. Berlepsch, Ibis (5) Vol. 3 p. 290. Pachyrhamphus griseigiilaris, $ u. $ abgebildet; 0. Salvin, Ibis (5) Vol. 3 T. 8. Familie Trochilidae. Von J. Gould's Supplement to the Trochilidae or Humming Birds ist Th. 4 erschienen. Enthält Abbildungen von Campylopterus phainopeplus, Biphlogaena hesperus u. aurora, Oreopyga calolaema u. cinereicaiida, Coeligena hemileuca, Agyrtria BartleUi, fluviatilis u. TaczanowsMi, Uranomitra viridifrons, Eiigenes spectabilis. Caeligena Clemenciae in Arizona; W. Brewster, Auk Vol. 2 pag. 85. Ckrysolampis GiglioU n. sp. von Columbien, ähnlich Ch. moschitus; E. Oustalet, Le Natural 7. Ann. pag. 108. Chlorostilbon fwficatus n. sp. von der Insel Cosumel (Yucatan), nahe C. Caniveti; R. Ridgway, Proc. Biol. Soc. Washington Vol. 3 216 A n t. R e i c h e 11 w : Bericht über die Leistungen in der (extras print. Febr. 26 1885). [Hierauf bezieht sich Ch. caniveti Salv. Ibis Vol. 3 pag. 191.] CyanölesUa n. nom. pro Cynanthus. Typus: Trochüus forfi- catus L. Letzterer Gattungsname wird mit Unrecht auf den ge- nannten Typus bezogen ; L. Stejneger, Auk Vol. 2 pag. 47. Lamiwrnis dominicus, Kopf abgeb.; Cory, B. Haiti T. 22. — L. thdlassinus n. sp. von der Lisel Cosumel (Yucatan), nahe L. Pre- vosti ; R. Ridgway, Proc. Biol. Soc. AVashington Vol. 3 (extras print. Febr. 26 1885). Mellisuga minima, Kopf abgeb.; Cory, B. Haiti T. 22 Spm'adinus elegans, Kopf abgeb.; ebenda. Familie Cypselidae. Chaetura yucatanica n. sp. von Yucatan, nahe Cli. Gaumeri; G. N. Lawrence, Ann. N. Y. Ac. Sc. Vol. 3 No. 5 pag. 156. — Ch. peregrinator n. sp. von Yucatan, nahe Ch. Gaumeri; G. N. Lawrence, Ann. New -York Ac. Sc. Vol. 3 No. 9 pag. 273. — Ch. Gaumeri, Unterschiede von yucatanica ; ebenda Vol. 4 pag. 273. Cypselus andieola, Verbreitung in Peru; W. Nation, Proc. Z. S. London 1885 pag. 279. — C. phoenicohius, Kopf abgeb ; Cory, B. Haiti T. 22. Nephoecetes niger, Kopf abgeb.; ebenda. Familie Caprimulgidae. Äntrostonius caroUnensis in Massachusetts; F. Osgood, Auk Vol. 2 pag. 220. — Ä. Whitelyi n. sp. von Roraima in Guiana, nahe Ä. nigrescens; 0. Salvin, Ibis (5) Vol. 3 pag. 438. Chordeiles virginiamis (Gm.) anzuwenden anstatt Ch. popetue (Vieill); L. Stejneger, Auk Vol. 2 pag. 178— 182. Familie Coraciidae. Coracias Lorti u. sp. vom Somaliland, nahe C. caudata; G. E. Shelley, Ibis (5) Vol. 3 pag. 399. — C. naevia Levaillanti n. subsp. von Süd- Afrika; ebenda. Leptosomus gracilis n. sp. von Gross-Comoro ; Milne Edwards u. Oustalet, Compt. Rend. 101 pag. 220. Todus angustirostris u. siihulatus, Kopf abgeb. ; Cory, B. Haiti Tal 23. Familie Meropidae. Meropiscus gularis australis n. subsp. von Nieder-Guinea ; Reiche- now, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 222. Merops philippinus celehensis n. subp. von Süd-Celebes; W. Blasius, Zeitschr. ges. Orn. 2. Jahrg. pag. 239. Naturgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. 217 Familie Alcedinidae. [Vergl. Bergonzini oben S. 149.] Älcedo bengaknsis auf Celebes; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 547. Alcyone imsilla auf Batanta; F. H. Guillemard, ebenda p. 626. Ceriße stictipennis n. sp. von Guadeloupe: G. Lawrence, Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 623. Ceifx solitaria auf Waigiu; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 626. Halcyon nigrocyanea Salv identisch mit H. quach'icolor Oust. ; F. H. Guillemard, ebenda pag. 626. — H. norfolkiensis n. sp. von der Norfolk-Insel, nahe H. sancta; H. B. Tristram, Ibis (5) Vol. 3 p. 49. — H. lyileata auf Celebes; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 548. — H. smyrnensis an der Lenkoranka erlegt; G. Radde, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 75. — H. Tristrami abgeb. ; Gould, B. New-Guinea Th. 19. Saiiromarptis Gaudichaudi, die blauschwänzigen Individuen sind die Männchen, diejenigen mit rothbraunem Schwanz die Weibchen nach F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 628. Familie Bucerotidae. Änthracoceros Lemprieri n. sp. von Palawan ; R. B. Sharpe, Proc. Z. S. London 1885 pag. 446 T. 26. — A. Marchei n. sp. von Palawan, Busuanga und Balabac; E. Oustalet, Le Natiu'al. 7. Ann. pag. 108. [Identisch mit vorgenanntem. Ref.] Bichoceros Homrai (Hodgs.) $ von D. bicornis (L.); A. Müller, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 156 — 157. Familie Picidae. Älophonerpes Wallacei abgebildet; Zeitschr. ges. Orn. 2. Jahrg. Taf. 11. Centurus Leei n. sp. von der Insel Cosumel (Yucatan), nahe C. dubius; R. Ridgway, Proc. Biol. Soc. Washington Vol. 3 (extras print. Febr. 26 1885). [Auf diese Art bezieht sich C. dubius Salv. Ibis Vol. 3 pag. 192.] — C. rubriventris ptygmaeus n. subsp. von der Insel Cosumel ; R. Ridgway, Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 576. — C. striatus, Kopf abgeb. ; Cory, B. Haiti T. 23. Colaptes auratus in Californien; F. Ball, Auk Vol. 2 pag. 383. Jyngipicus frater n. sp. von Malacca; T. Salvadori u. E. Giglioli' Atti R. Acc. Sc. Torino Vol. 20 pag. 824. — J. Bamsayi Harg. auf den Sulu-Inseln; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 p. 254, 218 Ant. Reich enow: Bericbt über die Leistungen in der abgeb. ebenda T. 17. — J. Wattersl n. sp. von Foimosa; Salvador! u. Giglioli, Atti R. Acc. Sc. Torino Vol. 20 pag. 825. Micropternus, Uebersicht über die sechs Arten der Gattung mit Beschreibung, ausführlicher Synonj^mie und Angabe der Ver- breitung. Die Arten sind: M. phaeoceps, hadiosus, (jularis, hrachij- ums, fökiensis, HolroycU; E. Hargitt, Ibis (5) Vol. 3 pag. 1—16. Phloeotomus und CeoxMoeus Cab. sind nicht generisch zu treuneu, letzterer Name ist für die Gattung anzuwenden, da der ältere Hy- lotomus Baird früher schon für die Hymenoptera gebraucht ist; L. Stejneger, Auk Vol. 2 pag. 51—52. Picumnus Iheringi n. sp. von Rio Grande (Süd-Brasilien), nahe V. Temmincki; H. v. Berlepsch, Zeitschr. ges. Orn. 2. Jahrg. pag. 156 T. 9 F. 1. — P. Temmincki abgebildet ebenda F. 2. Picm insularis Maynard n. sp. von den Bahama- Inseln, nahe P. villosus [vergl. Auk Vol. 2 pag. 115]. — P. kiiconotus in Ober- bayern; Journ. Orn. 83. Jahrg. pag. 270. Thriponax, Monographie der Gattung. 8 Arten: Th. Hodgei, pedoralis, javensis, Craiofurdi, Ilodgsom, Feddeni, Hamitti, Bichardsi. T. Jerdoni Cab. u. Heine ist identisch mit T. Feddeni (Blanf.) Be- schreibung, Synonymie und Verbreitung; E. Hargitt, Ibis (5) Vol. 3 pag 140—157. Familie Galbulidae. Galbida Pastcaae n. sp. von Ecuador, sehr ähnlich G. tombacea; L. Taczanowski und H. von Berlepsch, Proc. Z. S. London 1885 pag. 107. Familie Ciiculidae. F. E. Beddard entwirft nach der Beschaffenheit der Luftröhre, der Schenkelmuskulatur und der Pterylose eine systematische Ein- theilung der Familie: Snhf ?im. 1. CucuUnae. Syrinx tracheo-bronchial ; ptei-ylosis: ventral tract of both sides Single. Muscle-formula AXY -f-. a) Ventral tract Single at its commencement: Cuculus, CJirysococcyx, Cacomantis, Coccystes (altwestliche Formen), b) Ventral tract double at its commencement: Semrothera, Biplopterus, Piaya, Coccyzus. — Subfam. 2. PhoenicopJiainae. Syrinx tracheo-bronchial; pterylosis: ventral tract of both sides bifurcate. Muscle-formula ABXY -h: Eudynamis, Phoenicophaes. — Subfam. 3. Centropodinae. Syrinx bronchial; pterylosis: ventral tract of both sides bifurcate; muscle- formula ABXY -^. a) Ventral tract occupying whole of space bet- ween mandibles : Pyrrliocentor, Centropits, Coiia, b) Ventral tract only occupying median portion of space between mandibles: Geococcyx, Crotophaga, Guira; Proc. Z. S. London 1885 pag. 168 — 187. ISatiu'geschichte iler Vögvl während des Jahres 1885. 219 Centrococcyx affinis $ von C. javanensis; W. Blasius, Zeitschr. ges. Orn. 2. Jahrg. pag. 263. Cucidus i)emnsulae n. sp. von der Kupfer- Insel bei Kamtschatka; L. Stejneger, Res. Orn. Expl. Kamtschatka pag. 227. Dromococcyx graciUs n. sp. vom Britischen Gruiana, kleiner als D. phasianellus; R. Ridgway, Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 p. 559. Euäynamis melanorhyncha , Beschreibung der verschiedenen Alterskleider; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 550. Geococcyx californkus, Beschreibung der nackten Theile des Kopfes mit Abbildung; R. W. Shufeldt, Ibis (5) Vol. 3 pag. 286 bis 288. T. 7. Saiirothera tlominicensis, Kopf abgeb. ; Cory, B. Haiti T. 23. Familie Coliidae. G. E. Shelley liefert eine Uebersicht über die Arten der Familie. Verf. nimmt 8 Arten an: Colius macrourus, erythromelon, capensis, castanonotus, nigricoUis, striatiis mit drei Unterarten : striatiis intermedius Sh., str. typiciis Gm., str. minor Gab., leucotis mit zwei Unterarten: l. typiciis und l. affinis, leucocephalus. Kurze Charak- teristik der Arten, Synonymie und Verbreitung; Ibis (5) Vol. 3 pag. 307—314. Colius striatiis intermedius n. subsp. vom Cap : G. E. Shelley, Ibis (5) Vol. 3 pag. 311. — C. leucotis affinis n. subsp. von Ost-Afrika u. C. leucotis typiciis von Nordost-Afrika; ebenda pag. 312. Familie Musophagidae. Corythaix Cahanisi, Hartlauhi, Livingstonif BeicJienowi u. Schütti abgeb. (Köpfe) Journ. Orn. 33. Jahrg. T. 5. Famile Pionidae. Chrysotis Sallaei, Kopf abgeb. ; Cory, B. Haiti T. 23. — Ch. tucumana n. sp. von Tukuman, Abart von Ch. Pretrei; 3. Cabanis Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 221. Familie Conuridae. Conurus Gumllaclii, über die Unterschiede dieser Art von C. chloropterus und anderen Arten; J. Cabanis, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 222. Psittacula andicola, Verbreitung in Peru; W. Nation, Proc. Z. S. London 1885 pag. 279. — P. Spenyeli n. sp. von Baranquilla, mit gelben Unterschwanzdecken; G. Hartlaub, Proc. Z. S. London 1885 pag. 614 T. 38 F. 1. — P. eyanochlora beschrieben u. abgeb. ebenda pag. 615 T. 38 F. 2. 220 Ant. Reichenow: Bericlit über die Leistungen in der Familie Psittacidae. Coracopsis sihüans n sp, von Gross-Comoio; Milue Edwards u. Onstalet; Compt. Rend. 101 pag. 220. Familie Palaeornithidae. TanygnatJms albirostris. Ein im zool. Garten zu Beilin ge- storbenes und anatomisch als $ festgestelltes Exemplar scheint die von Reichenow ausgesprochene Ansicht zu bestätigen, dass die Art das 2- von T. Mülleri sei ; AV. v. Dallwitz, Jouni. Oru. 33. Jahrg. pag. 103. — T. liizoniensis auf Cagayana bei Borneo; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 418. Familie Trichoglossidae. CoripJiilus placens anf dem Arfak- Gebirge in Neu -Guinea; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 623. Eos insularis n. sp. von AVeeda, südöstlich von Halmahera, nahe E. riciniata ; F. H. Guillemard, ebenda pag. 565 T. 34. Familie Micropsittacidae. Cydopsütacus Edwardsii n. sp. von Kafu an der Nordküste Neu-Guinea's; E. Oustalet, Ann. Sc. nat. 6. Ser. 19 1885 Art. 3. — C. occidentaUs abgeb.; Gould, B. New-Guinea Th. 19. Familie Platycercidae. Flatycercus Pennanti var. Nöbhsi Lay n. v. von der Norfolk- Insel; H. B. Tristram, Ibis (5) Vol. 3 pag. 49. Familie Plissolophidae. Cacatua alba auf Obi; F. H. Guillemard, Proc. Z, S. London 1885 pag. 562. — C. Ducorpsi, gymnopis sowie triton u. ophthalmica abgeb. ; Gould, B. New-Guinea Th. 19 u. 20. Familie Strigidae. M. Menzbier bespricht die Verbreitung der Eulen im euro- päischen Russland nördlich des Kaukasus. Aufgeführt sind: Strix flanimea, Syrnimn lapponicum u. uralense, IJlida aluco, Asio otiis und accipitrinus, Nyctale Tenymalmi, Äthem noctiia, Glaucidium passe- rinum, Surnia idida, Nyctea scandlaca, Buho maximus u. turcomanus, Scojjs yiu; Ibis (5) Vol. 3 pag. 255— 263. Ninox Göldiei und N. theomacha verschiedene Species, erstere Natiirgeschichte der Vögel während des Jahres 1885. •2"21 in Südost-Neu-Guinea, letztere in Nord-Neu-Guinea, Jobi, Misol und Waigiu; J. H. Gurney, Ibis (5) Vol. 3 pag. 188—139. — N. maculata auf der Norfolk-Insel ; ebenda pag. 139. [Vergl. auch Talsky, Raubvögel Mährens oben S. 160.] Nyctala Tengmalmi Bichardsoni in Massachusetts erlegt; F. C. Browne, Auk Vol. 2 pag. 384. Scops Sav. zu verwerfen, weil früher (1772) von ßrtinnich im Sinne von Scopus gebraucht; Ephkdtes Keys. u. Blas, schon früher für die Hymenoptera gebraucht ; daher Meyascops Kaup anzuwenden ; L. Stejneger, Auk Vol. 2 pag. 183—184. Surnia funerea in New -England; W. Brewster, Auk Vol. 2 pag. 108—109. — In Ost-Massachusetts; F. C. Browne, ebenda p. 220. — S. idula caparoch bei Chatham, Mass. erlegt; J. A. Allen, ebenda pag. 383. Syrnium iiralense, Verbreitung in Ost-Preussen, im Regbz. Königsberg nicht selten ; A. Schmidt, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 82 bis 89. Familie Falconidae. N. A. Severtzow, Etudes sur les variations dage des Aqui- lines palearctiques et leur valeur taxonomique. (Herausgegeben von M. Menzbier); N. Mem. Soc. Imp. Nat. Moscou Tom. 15 pag. 84 bis 118 T. 1-7. [Talski, Raubvögel Mährens vergl. oben S. 160.] Äquüa amiirensis Swinh. abgeb.; N. Mem. Soc. Imp. Nat. Mos- cou Tom. 15 T. 2 u. 3. — A. Glitschii Sev. abgeb. ebenda T. 6. — A. danya Fall. var. Boecldi v. Hom. bei Lenkoran erlegt, ist in- dividuelle Abweichung von A. clanya; G. Radde, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 74. — Abbildung von A. clanya; N. Mem. Soc. Imp. Nat. Moscou Tom. 15 T. 7. — A. naevia in Northumberland erlegt; H. T. Archer, Natural. London No. 125 pag. 387. — A. orientaUs Gab. abgebildet; N. Mem. Soc. Imp. Nat. Moscou Tom. 15 T. 4 u. 5. Astur torquatus auf Batanta; F. H. Guillemard; Proc. Z. S. London 1885 pag 617. — A. triviryatus auf Celebes; F. H. Guille- mard, ebenda pag. 545 Baza ceylonensis, einige Notizen über die Färbung der nackten Theile und Grössenverhältnisse von S. Bligii veröffentlicht; J. H. Gurney, Ibis (5) Vol. 3 pag. 362—363. — B. Reimvardti auf Waigiu ; F. G. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 617. Buteo horealis Krideri in Illinois; H. K. Coale, Auk Vol. 2 pag. 109—110. — B. Harlani (Aud.) und B. Cooperi Cass. ver- schiedene Arten; R. Ridgway, ebenda pag. 165—166. — B. oxypterus ist (J juv. von B. Sivainsoni, Unterschiede zwischen letzterer Art 222 Aiit. Reicheil ow: Bericlit über die I^eistungeri in der und B. brachyurus; R. Ridgway, Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 75—77. Circus aeruginosus in Dumbartonshire gefangen; J. Lumsden, Zoologist Vol. 9 pag. 114. — C. imllidus bei Hamburg erlegt; Journ, Orn. 33. Jahrg. pag. 247. — C. Humbloti n. sp. von G-ross-Comoro; Milne Edwards u. Oustalet, Compt. Rend. 101 pag. 220. ErytliTOims vespertinns in Pommern; Ziemer, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 233. Falco islandus Brunn, und F. rusticolus L., Synonymie beider Arten. Auf ersteren (weisse Art) ist zu beziehen F. candicans Grm., auf letzteren (braune Art) F. arcticus Holb., Hölboelli Sharpe; L. Stejneger, Auk Vol. 2 pag. 185—188. Hierofalco Grebnitzkii Sev. n. sp. von der Behringsinsel ; Se- vertzow und Menzbier, N. Mein. Soc. Imp. ^Natural. Moscou T. 15 pag. 71 mit Tafel. — H. uralensis Sev. u. Menzb., Unterschiede der Art von H. islandicus u. gyrfalco und Verbreitung dieser drei Species ; ebenda pag. 71—83. OnycJiotes Gruben Ridgw. identisch mit Buteo solitarius Peale von den Sandwichs -Inseln; Charakteristik des Subgenus Omjchotes; R. Ridgway, Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 36—38. Bupcyrnis gradlis n. sp. von der Insel Cosumel, ähnlich JR. riifi- cauda griseicauda; R. Ridgway, ebenda pag. 94—95. Familie Vulturidae. Catharista atrata in Kansas; N. S. Goss, Auk Vol. 2 pag. 311. Cathartes aura in Central -New -York; E. Bagg, Auk Vol. 2 pag. 109. — C. atrata in Ohio; J. Thompson, ebenda. — C. biirro- vianus Cass. u. C. iirubitinga v. Pelz, identisch; R. Ridg-way, Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 34-36, Fseudogryphus califoi'nianus. Die Zahl der Schwanzfedern wechselt, bald 12, bald 14. Grrössenverhältnisse und Färbung der nackten Theile sind angeführt; R. Ridgway, Auk Vol. 2 p. 167— 169. SarcorhampJms aeqiiatorialis Sh. juv. von t). gryp/ms; R. Ridg- way, Auk Vol. 2 pag. 169 — 171. — S. gryplms, Färbung des Flaum- kleides, Nistzeit in Bolivien und Biologisches; E. v. Boeck, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 418. Vultur fulvus am 29. Mai 1884 in der Nähe von Dörsentin b. Cöslin in Pommern erlegt; Ziemer, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 220. — In Oberbayern ; Jaeckel, ebenda pag. 232. Familie Tetraonidae. Bonasa. Ueber eine zwischen B. umbellus und umbelloides stehende Art von Manitoba belichtet E. T. Seton, Auk Vol. 2 pag. 270—271. Naturgeschichte der Vögel wahrend des Jahres 1885. 223 Canachites nom. uov. pro Canace, welcher Name früher bei den Dipteren gehraucht ist ; L. Stejneger, Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 410. Cupidonia pinnata n. sp. aus den Prärien westlich von Illinois; W. Brewster, Auk Vol. 2 pag. 82. Lagopus albus Alleni vermuthlich nur durch Jahreszeit bedingte Vaiietät der Stammform; C. H. Merriam, ebenda pag. 201— 203. — L. rupestris in Anticosti {L. albus?); W. Brewster, ebenda p. 221. — Herbstkleid beschrieben und abgebildet; AV. E. Clarke und J. Backhouse, Ibis (5) Vol. 3 pag. 377 T. 9. — L. Welchi n. sp. von Neu-Fundland; W. Brewster, Auk Vol. 2 pag. 194. Tetrao urogaUus s. Wurm unter Biologie. [Ueber den Rackelhahn, die Eltenifrage desselben und sein Vorkommen in Oesterreich finden sich waidmännische Urtheile in: Hugo's Jagdzeitung 1884 pag. 171—176, 193-198, 361—368, 237, 383 u. 578; Waidmann 1884 pag. 216 u. 284; Oesteir. Porst -Zeit. 1884 pag. 243 u. 249; Mitth. Salzb. Schutz. Ver. f. Jagd u. Fisch. 1884 pag. 143.] Familie Perdicidae. Callipepla callfornica vallicola n. subsp. aus dem Innern Kali- forniens, gegenüber der Form des westlichen Küstensaums ; R. Ridg- way, Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 355. Colinus [!] Less. anzuwenden für Ortyx Steph. (nee Ortyx Oken); L. Stejneger, Auk Vol. 2 pag. 44— 45. — C. Bidgimyi n. sp. von Sonora, Mexico, nahe C. coyolcos; W. Brewster, Auk Vol. 2 pag. 199. Pternistes Böhmi n. sp. von Kakoma, Ostafrika; am nächsten Pt, Cranchi; A. Reichenow, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 465. — Pt. Cranchi gehört ausschliesslich AVestafrika an, im Osten wird es durch Pt. Böhmi vertreten; H. Matschie, ebenda pag. 465. Ortyx Montezumae Vig. älterer Name als 0. massena Less.; L. Stejneger, Auk Vol. 2 pag. 46. Tetraophasis Szechenyi n. sp. von Ost-Tibet; J. v. Madarasz, Zeitschr. ges. Ornith. 2. Jahrg. pag. 50—52 T. 2. Familie Phasianidae. Phasianus principalis n sp. vom Murghab-Fluss, Central-Asien, nahe Ph. persims und Shaivi; P. L Sclater, Proc. Z. S. London 1885 pag. 324 T. 22. Familie Columbidae. Columba Uvia an der Küste von Yorkshire; W. E. Clarke, Zoologist Vol. 9 pag. 26. — (7. unidncta abgeb. ; J. Büttikofer, Notes Leyden Mus. Vol. 7 T. 6. 224 Ant. R eiche 11 ow: Bericht über die Leistuiigeii in der Engyptüa Gaumen ii. sp. von Yiicataii, nahe E. jamaicensis ; G. N. Lawrence, Ami. N. Y. Ac. Sc. Vol. 3 No. 5 pag. 157. — E. vinacei flava n. sp. ebendaher; ebenda Vol. 4 pag. 271. Gymnophaps Albertisi auf Jobi; F. H. Guilleinard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 661. Leptoptila fuhiventris gehört zur Gattung Engyptüa, ist aber selbständige, von E. albifrons gut unterschiedene Art; Gr. N. La- wrence, Ann. ?^Iew-York Acad. Sc. Vol. 4 pag. 272. — L. rufescens Berl. identisch mit L. Eeichenbachi v. Pelz., Unterschiede der letzteren Art von L. chalcauchenia ; H. v. Berlepsch, Zeitschr. ges. Ornith. 2. Jahrg. pag. 177. — L. BeichenbacJii Bahiae n. subsp.; H. v. Ber- lepsch, ebenda pag. 177. Phlegoenas virgo n. sp. von den Pelau-Inseln, am nächsten Ph. erythroptera ; Reichenow, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 110. Zenaida hogotensis n. sp. von Bogota, Neu -Granada, ähnlich T. vinaceo-rufa ; G. N. Lawrence, Auk Vol. 2 pag. 358. — Z. rubripes n. sp. von der Lisel Grenada, West-Indien ; ebenda pag. 357. Familie Geotrygonidae. Goura Victoriae var. comata n. v. von Nord - Neu - Guinea ; E. Oustalet, Ann. Sc. Nat. (3) Tome 19 Art. 3. Familie Carpophagidae. Carpophapa Pickeringi auf den Sulu-Inseln; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 270. — Auf Cagaj^ana; ebenda pag. 420. — C. ruh-icera abgeb.; Gould, B. New-Guinea Th. 19. Osmotreron bidneta (Jerd.) auf Salanga nachgewiesen; A. Müller, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 159. Ptiloims formosus auf den Sulu-Inseln ; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 269. — P. prasincurhous auf Weeda, süd- östlich von Halmahera; F. H. Guillemard, ebenda pag. 575. — P. solomonensis abgeb. ; Gould, B. New-Guinea Th. 19. — P. Temmincki abgebildet; Zeitschr, ges. Orn. 2. Jahrg. pag. 14. Familie Ardeidae. Ardea piirimrea in der Mark erlegt; A. Reichenow, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 467. Ardetta miniita in Hertfordshire ; Th. E. Gunn, Journ. Linn. Soc. Zool. Vol. 18 pag. 330. Cancroma Zeledoni n. sp. von Central- Amerika; R. Ridgway, Proc. TIn. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 93-94. Naturgeschichte der Vögel währeiul des Jahres 1885. '2'2b Herodias egretta in Ottawa, Canada; W. L. Scott, Aiik Vol. 2 pag. 110. Nycticorax griseus in Schottland; J. M. Campbell, Zoologist Vol. 9 pag. 69. Familie Ciconiidae. [Vergl Boulart oben S. 149.] Tantalus loculator in Ost-New-York erlegt; A. K. Fisher, Auk Vol. 2 pag. 221. Familie Ibidae. Ibis falcinellus bei San Diego, Cal. ; G Holterhoff, Auk Vol. 2 pag. 311—312. Platalea leucei^odia in Devonshire; E. Elliot, Zoologist Vol. 9 pag. 29. — In Oldenburg; C. F. Wiepken, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 421. Familie Hemipodiidae. Turnix PowelU n. sp. von Sumbava, ähnlich T. rufilatus ; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 511 T. 29. Familie Parridae. Jacana Briss. anzuwenden für Parra L., letzterer Gattungs- name hingegen für Lobivcmellus Strickl.; L. Stejneger, Auk Vol. 2 pag. 339. Familie Rallidae. Notornis Hochstetteri beschrieben und abgebildet; A. B. Meyer, Zeitschr. ges. Orn. 2. Jahrg. pag. 45— 46 T. 1. Pwphyrio hyacinthinus in Böhmen erlegt; C. Buquoy, Hugo's Jagdz. 27. Jahrg. 1884 pag. 513. — P. smaragdonotus bei Norwich erlegt; T. E. Gunn, Zoologist Vol. 9 pag. 482. Porzana noveboracensis in Kansas; N. S. Goss, Auk Vol. 2 pag. 385. — P. noveboracensis in Ottawa, Canada; W. L. Scott, ebenda pag. 110. Ballicula rubra abgebildet; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 T. 39. Familie Otididae. Otis tetrax brütend bei Fehrbellin in der Mark Brandenburg; H. Schalow, Zeitschr. ges. Ornith. 2. Jahrg. pag. 9. — In Cornwall erlegt; H. E. Dresser, Zoologist Vol. 9 pag. 232. — Bei Münster; Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 317. Avch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1. p 2'2(] Ant. Reichello^v: Bericht über die Leistungen in der Familie Scolopacidae. L. Stejneger characterisirt die Gattungen TereJcia, Pseudoto- tanus und Symphemia in ihi-en gegenseitigen Beziehungen; Res. Orn, Expl. Kamtschatka pag. 124. Actodromas, Unterschiede der Arten Ä. acuminatus, dama- censis, ruficollis u. Temmincki ; L. Stejneger, Res. Orn. Expl. Kamt- schatka pag. 117. — A. Bairdi bei Locust Grove, New-York, erlegt; H. W. Henshaw, Auk Vol. 2 pag. 384. Bartramia longicauda in Cornwall erlegt; H. E. Dresser, Zoologist Vol. 9 pag. 232. Cnjmophüus Vieill. ist zu gebrauchen für den Typus fidi- carius L., Phcdaropus Briss. hingegen für Lobipes Cuv. (T. hyperhoreus L.) ; L. Stejneger, Auk Vol. 2 peg. 182—183. Ei'eunetes occidentalis auf Long Island, Boston Harbor, Mass.; H. W. Henshaw, Auk Vol. 2 pag. 384. — Am unteren Potomac; H. M. Smith, ebenda pag. 385. — E. piisillus occidentalis an der Küste von Virginia erlegt; C. W. Beckham, ebenda pag. 110. Gdllinago scolopadna am 1. Dec. 1884 bei 6" Kälte bei Raven- stein in Pommern erlegt; Wernich, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 219. Limicola platyrhyncha in Schwaben ; Jaeckel, ebenda pag. 333. Limosa foeda bei Portland, Maine erlegt; N. C. Brown, Auk Vol. 2 pag. 385. Numenius arcuatus am 1. März auf dem Zuge in Solway (England) beobachtet; W. Hodgson, Natural, pag. 299. — N. femd- rostris bei Eger erlegt; 0. Reiser, Mitth. Orn. Ver. Wien 9. Jahrg. pag. 115. Phalaroims fidicarius bei Mansfield erlegt; J. Whitaker, Zoo- logist Vol. 9 pag. 481. Becurvirostra amefricana bei San Diego, Cal.; G. Holterhoff, Auk Vol. 2 pag. 311—312. — B. avocetta bei Radkersburg (Steier- mark) erlegt; A. v. Mojsisovics, Mitth. Orn. Ver. Wien 9. Jahrg. p. 7. Scolopax rusücola am 23. Januar 1885 bei 13 " Kälte bei Lam- stedt an der Eibmündung erlegt-, Wernich, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 219. Totanus fuscus in Co Sligo; R. Warren, Zoo logist Vol. 9 p. 30. T. glareola bei Temple Mills erlegt ; B. Hesse, ebenda pag. 482. — T. glareola auf Waigiu; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 665. — T. soUtarius zum zweiten Mal in Cornwall erlegt, Th. Cornish, Zoologist Vol. 9 pag. 113. Tringa canutus, Beschreibung der bisher unbekannten Eier; C. H. Merriam, Auk Vol. 2 pag. 312—313. — T. maritima in Notting- hamshire ; J. Whitaker, Zoologist Vol. 9 pag. 480. — T. variahilis auf den Claremont-Inseln ; G. F. Mathew, ebenda pag. 453— 458. Naturgeschichte derVögil während des Jahres 1885. 227 Familie Dromadidae. Dramas ardeola bei Lattagiiie in Syrien erlegt; K. M. Heller, Mitth. Orn. Ver. Wien 9. Jahrg. pag. 146. Familie C h a r a d r ii d a e. Äegialitis hifrontatus, fjracüis, Mechoivi, occidentalis u. venusta abgeb. (Köpfe) Journ. Orn. od. Jahrg. T. 6. — Ae. vociferus in Corn- wall erlegt; Th. Cornish, Zoologist Vol. 9 pag. 113. — Bei Tresco (Scilly) (England) erlegt; H. E. Dresser, Proc. Z. S. London p. 835. Charadrius fulvus bei AVellington (Nen-Seeland); T. W. Kirk, Trans. Proc. New-Zeal. Inst. Vol. 17 pag. 59. Cursorius ijcdlicus im December 1884 bei St. Coliimb in Corn- wall erlegt; Th. Cornish, Zoologist Vol. 9 pag. 113. — C. .gallicus somcdensis n. subsp. vom Somaliland; Gr. E. Shelley, Ibis (5) Vol. 3 pag. 415. Glareola niichaUs liberiae identisch mit G. megapoda: J. Bütti- kofer, Notes Leyden Mus. Vol. 7 pag. 233 u. 256. Haematopus, Unterschiede der Arten H. ostralegus L., uscidcms Swinh., lorigirostris Vieill. u. palliatiis Tem.; L. Stejneger, Res. Orn. Expl. Kamtschatka pag. 101. — H. palliatiis wieder in Massachusetts erlegt ; W. Brewster, Auk Vol. 2 pag. 384. Lobivanellus Strickl. ist zurückzuziehen gegen Parra L. Für Lobivanellus Gray (Handlist 2492, nee Strickl.) ist Sarcogrammus Rchb. (= VaneUo-chetusia Jerdon nee Brandt) anzuwenden; L. Stej- ueger, Auk Vol. 2 pag. 339. Ochthodjromus ivilsomus in Neu-Schottland ; N. S. Goss, ebenda pag. 221—222. Familie Cygnidae. L. Olphe-Galliard behandelt die Cygnidae des westlichen Europas. Unter der 1. Gattung i/oZor [!] sind aufgeführt : H. musicus Wagl. und minor Gray, nebenbei erwähnt U. americanus Bp. und hiiccinator Wagl., unter der 2. Gattung Cygmis C. mansuetus Salerne (= Anas olor Gm.), nebenbei erwähnte, immutabilis Y?in\; Coutrib, ä la Faune Ornith. de TEur. occ. Fase. 5. Cygnus Bewicki, musicus u. olor Brutvögel auf der Sagastyr- Insel in der Lena-Mündung; A. Bunge, Bull. Ac. Imp. Sc. St. Peters- bourg XII. 1. pag. 31—107. — C. minor in Oldenburg; C. F. Wiepken, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 421. Familie Anseridae, Anser albifrons Gambeli u. A. segetum Middendorffi Abbildung des Kopfes mit Bezug auf die Schnabelfärbung; L. Stejneger, Res. P* Oin. Expl. Kamtschatka T. 7. — A. h'achyrhynchus in Oldenburg; C. F. Wiepken, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 424. — A. leucopareius Brandt synonym mit A. Hutchinsi Sws. u. Rieh. ; R. Ridgway, Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 22. — A. ruficoUis, Individuum mit isabellgrauer und schwarz gefleckter anstatt rein schwarzer Brust beschrieben und abgebildet; K. G. Henke, Zeitschr. ges. Ornith. 2. Jahrg. pag. 48—49 T. 4. Bernida leucopareia Baird synonym mit B. occidentaUs Ridgw. ; R. Ridgway, Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 22. Brcmta minima n. sp. von der pacifischen Küste Nord-Americas (= Bernida canadensis var. d. leucopareia Baird, Brew. u. Ridgw., Water B. N. Am.), am nächsten B. occidentaUs Baird; R. Ridgway, ebenda pag. 22. Tadorna radjah auf Jobi; F. H. Guillemard, Proc. Z. S. London 1885 pag. 665. Familie Anatidae. Aythya. Unterschiede und Verbreitung der Arten A. affinis (Eyt.), mariloides (Vig.), marila (L.), wearciim Stejn.; L. Stejneger, Res. Orn. Expl. Kamtschatka pag. 161. — A. marila nearctica n. sp. ebenda. Charitonetta n. g. : Bill short, somewhat depressed ; nostrils in the anterior portion of the posterior half of the bill, not pervious, rather narrow, and with an acute tubercle visible at the posterior corner, lamella not visible below tomia; border of frontal feathering angular. Outer toe without claw, decidedly longer than niiddle one; tip of inner toe, without claw, reaches only to the second Joint of middle toe; bind toe very short. First primary longest; none of the primaries sinuated in the inner web. Tail rather long, more than twice the length of the tarsus; reaches beyond the folded wings by nearly twice the length of culmen. graduated, of 16 rectrices. Feathering of the head of the male particularly puffy. Typus : Anas alheola L. ; L. Stejneger, Res. Orn. Expl. Kamtschatka pag. 163 bis 164. Glaucionetta nom. nov. pro Clangula Flem. (mit dem Typus A. clangula L.), welcher Name zuerst von Leach 1819 für den Typus A. glacialis L. gebraucht ist ; L. Stejneger, Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 409. Harelda glacialis in den Murauen bei Ehrenhausen (Steiermark) beobachtet; A. v. Mojsisovics, Mitth. Ornith. Ver. Wien 9. Jahrg. pag. 7. — H. hyemalis im Sommer in Maryland ; H. M. Smith, Auk Vol. 2 pag. 385. Naturgeschichte der Vögel währeud des Jahres 1885. 229 Querquedula discors, welche als bei Redcar erlegt im Zoologist 1882 pag. 92 erwähnt wurde, erwies sich als ein junges Männchen von Querquedula circia; T. H. Nelson, Zoologist Vol. 9 pag. 114. Somateria Bresseri und molUssima an der Küste von Neu- England; W. Brewster, Auk Vol. 2 pag. 111. — S. molUssima hei Lamach in Steiermark erlegt; A. v. Mojsisovics, Mitth. Orn. Ver. Wien 9. Jahrg. pag. 6. — Bei Triest erlegt; A. Valle, Boll. Soc. adriat. sc. nat. Trieste Vol. 9. — S. v-nigra, Abbild, des Kopfes mit Bezug auf die Schnabelfärbung; L. Stejneger, Res. Orn. Expl. Kamtschatka T. 7. Familie Mergidae. Mergus anatarius Eimbeck, Anas (Clangula) mergoides Kjärb., ein drittes Exemplar 1881 bei Kalmar geschossen. Das erste wurde bei Braunschweig 1825, das zweite auf Seeland 1843 erlegt; Öfv. Kgl. Vetensk. Ak. Förh. No. 9 pag. 185—189 T. 31 u. 32. Familie Sulidae. Sula bassana bei Triest erlegt; A. Valle, Boll. Soc. adriat. sc. nat. Trieste Vol. 9. Familie Graculidae. [Vergl. Olphe-Galliard oben S. 153.] Fhalacrocm-ax carbo bei Boston Harbor, Mass.; W. A. Jeffries, Auk Vol. 2 pag. 112. — In Massachusetts; W. Brewster, ebenda. — Ph. carbo, capillatus und pelagkus kommen in China und Japan vor, Fh. bicristatus (= urile Gm.) ist noch nicht dort nachgewiesen; H. Seebohm, Ibis (5) Vol. 3 pag. 270—271. — Ph. pelagicus u. Ph. urile ^ u. juv., Abbildung des Kopfes mit Bezug auf die Schnabelfärbung; L. Stejneger, Res. Orn. Expl. Kamtschatka T. 8. Familie Sternidae. Hydrochelidon hybrida in Yorkshire; Th. Southwell, Natural. London No. 125 pag. 393, Zoologist Vol. 9 pag. 481. Sterna DougalU an der Küste von Sussex ; Th. Southwell, eben- da pag. 481. Familie Laridae. H. Saunders, On the geographical Distribution of the Laridae with special reference to Canadian Species ; Report 54. Meet. Brit. Anoc. Adv. Sc. pag. 771—772. [Ueber die californischen Lariden vergl. oben Henshaw S. 176.] 230 Ant. Reichenow: Beiiclit über die Leistungen in der Chroicocephalus FranMini in Wisconsin; S. W. Willard, Auk Vol. 2 pag. 222. Larus affinis bei Hendaye in den Pyreneen; L. Olphe-Galliard; Ibis (5) Vol. 3 pag. 236. — L. fuscus an der Küste von Yorksliire ; W. E. Clarke, Zoologist Vol. 9 pag. 26. — In der Bucht von Nowo- Rossiisk am Ostufer des schwarzen Meeres erlegt; G. Radde, Journ. Orn. 33. Jahrg pag. 77. — L. leucopteriis auf Scilly; Th. Cornish, Zoologist Vol. 9 pag. 150 — L. himtschatlxensis u. scJiistisagiis, Abb. d. Köpfe; L. Stejneger; Res. Orn. Expl. Kamtschatka T. 6. Lestris cephus Keys, u. Bl. im östlichen Tirol und bei Neutit- schein in Mähren, L. pomarima Tem. bei Neutitschein erlegt, bez. gefangen; J. Talsky, Journ. Orn. 33. Jahrg. pag. 162—165. — L. pct- rasitica in Modena; L. Picaglia, Atti Soc. Nat. Modena (3) Vol. 4 Anno 19 pag. 41 — 44. Wiodostethia rosea, Winterkleid und erstes Herbstkl. abgebildet; Murdoch, Report Exped. Point-Barrow, Alaska. — Auf der Sagastyr- Insel in der Lena-Mündung; A. Bunge, Bull. Ac. Imp. Sc. St. Peters - bourg XII. 1. pag. 31—107. Bisset trklaetyla Kotzebuei bei Nicasio, Cal. erlegt; Southwich u. Jencks, Auk Vol. 2 pag. 313. — In AVashington ; N. S. Goss, ebenda pag. 222. — B. tridactyla pollicaris Stejneger n. sp. von Kamtschatka; Baird, Brewer u Ridgway, Water B. II p. 202 (1884). Xema Sahini auf der Sagastyr- Insel in der Lena -Mündung; A. Bunge. Bull. Ac. Imp. Sc. St. Petersbourg XII I. pag. 31—107. Familie Procellariidae. Diomedea exulans vermuthlich in Florida; E. Coues, Auk Vol. 2, pag. 387. Fidmarus glacialis cjlupischa $ im Winter und im Sommer Abbild, d. Kopfes; L. Stejneger, Res. Orn. Expl. Kamtschatka T. 6. Oestrelata Fischeri, Unterschiede von Oe. defilippiana; R. Ridg- way; Proc. Un. St. Nat. Mus. Vol. 8 pag. 17-18. Belagodroma marina (Lath.) auf 40" 34' 18" N. u. 66" 9' W. erlegt; R. Ridgway, Auk Vol. 2 pag. 386. Puff'inus major an der Skye-Küste (England); H. A. Macpherson, Zool. Vol. 9 pag. 310. Familie Colymbidae. Colymhus Adamsi, Unterschiede von C. glacialis. Die Art wurde 1852 au der Suffolk-Küste und ein anderes Mal an der Northumber- land-Küste in England erlegt; vermuthlich kommt sie häufiger vor Naturgeschichte der Vögel wähi-eiid des Jahres 1885. 231 und wird nur meistens mit C. glacialis verwechselt; H. Seebohm, Zoologist Vol. 9 pag. 144 — 145. — C. arcticus Sommervogel auf Ronsay, Orkney -Ins.; Buckley, Tr. Nat. H. Soc. Glasgow 1. (N. S.) pag. 44 — 76. — C. nigricollis (auritus Auct. nee Linn., nee Newton, nee Ridgw.) keine amerikanische Art ; L. Stejneger, Auk Vol. 2 pag. 340—341. — C seijtentrionalis in Irland brütend; J. E. Karting, Zoologist Vol. 9 pag. 348. Fodilyrnbus podiceps brütend in Kansas; N. S. Gross, Auk Vol. 2 pag. 388. Podiceps occidentalis und P. ClarMi nur geschlechtliche Ab- weichungen derselben Species; W. E. Bryant, ebenda pag. 313— 314. — In Manitoba; E. T. Seton, ebenda pag. 314. Familie Alcidae. S. Grieve, The Great Auk or Garefowl: its History, Archaeo- logy, and Remains. 4to. London: T. C. Jack 1885. Älca torda bei Triest erlegt; A. Valle, Boll. Soc. adriat. sc. nat. Trieste Vol. 9. Ceratorhina monocerata, Schnabelform verschied. Alterzustände; H. W. Henshaw, Auk Vol. 2 pag. 387. Cydorrhynchus psütaculus $ im Sommer, Abbildung des Kopfes : L. Stejneger, Res. Orn. Expl. Kamtschatka T. 4 u. 5. Fratercula cwniculata, $ im Sommer, ad. Winter, (J jun. im Winter, Köpfe abgebildet; L. Stejneger, Res. Oni. Expl. Kamt- schatka T. 3. Lunda cirrhata, $ im Sommer u. ^ im Winter, Köpfe abge- bildet; L. Stejneger, Res. Orn, Expl. Kamtschatka T. 1. — Dieselbe Art pull., juv. u. jun. abgeb. ebenda T. 2. Mergulus alle im Juli bei Norwich gefangen; J. H, Gurney, Naturalist No. 123 pag. 344. — Im Juli bei Tadeaster (England) beobachtet; J. Chaloner, ebenda No. 121 pag. 299. Simorhynchus Merr. ist in Ersch & Gruber's Encycl. 1. sect. II pag. 405 auf Alca cristatella u. A. x)sittacida basirt; L. Stejneger, Auk Vol. 2 pag. 341—342. — *S'. cristatellus an der Küste von Massa- chusetts; J. A. Allen, ebenda pag. 388. — S.pygmaeus, ^ im Winter, $ im Sommer, S. pusülus ^ im Sommer u. Winter, S. cristatellus $ im Sommer, $ im Winter, ^ im Sommer, Abbildungen der Köpfe; L. Stejneger, Res. Orn. Expl. Kamtschatka T. 4 u. 5. Synthliboramphus antiquus ^ Kopf abgebildet; L. Stejneger, Res. Orn. Expl. Kamtschatka T. 5. TJria troile Brutvogel auf den Berlengas-Inseln ; J. Dalgleish, Zoologist Vol. 9 pag. 28. 232 Ant. Reich enow: Bericht über die Leistungen in der etc. Brevipennes. Dinornis Oweni n. sp. foss. von Neu-Seeland; J. v. Haast, Proc. Z. S. London 1885 pag. 482. Di'omaeus sivalensis vergl. Lydekker oben S. 151, Gastmiiis Klaasseni n. sp. foss. von Neu-Seeland ; E.T.Newton, Proc. Z. S. London 1885 pag.445— 446. Megalapteryx Hecton n. g. et sp. foss. von Neu-Seeland; J. v. Haast, Proc. Z. S. London 1885 pag. 541. Bhea americana, Darwini und macrwhijncha, die anatomischen Unterschiede der drei Arten; H. Gadow, ebenda pag. 308—322. StruthioUthus chersonensis s. Brandt oben S. 149. Bericht über die Leistungen in der Herpetologie während des Jahres 1885. Von Dr. Oskar Boettger in Frankfurt a. Main. Reptilia. Literatur. Der Bericht über die Leistungen in der Herpetologie während des Jahres 1884 im „Zool. Jahr.- Bericht, herausgeg. v. d. Zool. Station in Neapel, Abth. III, Leipzig, W. Engelmann", den im letzten Jahr J. E. V. Boas besorgt hatte, übernahm 0. Boettger (Batrachia pag. 194 — 214, Reptilia pag. 214 — 261), den Bericht für F. J. Bell's Zool. Record for 1884; Vol. 21 of the Record of Zool. Literature (Batrachia and Reptilia pag. 1 — 19) setzte G. A. Boul enger fort. — In der Bibliography of 1884: Papers and records published during the year with respect to the natural history and physical features of the North of England werden die Reptilia and Ba- trachia pag. 252 abgehandelt. Natural. London (2) Bd. 10. Geschichte. Gelegentlich der Speisegesetze der alten Hebräer werden im Cap. 11 des Leviticus nach L. Kar- pell es von Reptilien erwähnt Eidechse (Letooh), Scink (Chaumel) und Chamaeleon (Kauach), von Batrachiern die Kröte (Zow). Die Thierwelt im Leviticus (III. Buch Mosis) in Verh. Zool. Bot. Ges. Wien Bd. 35 pag. 257—266. Nach F. Mercanti kann nicht mehr mit Sicherheit festgestellt werden, ob Caldesi oder Redi der Verfasser der „Osservazioni anatomiche intorno alle Tartarughe 2 34 i^i'- s k a r B e 1 1 g e r : Bericht über die Leistungen marittime, d'acqua dolce e terrestri^' gewesen ist; jeden- falls habe aber Redi, wie aus den Randbemerkungen hervorgehe, die letzte Feile an das Werk gelegt. Di Giovanni Caldesi, naturalista Aretino del secolo XVII. Arezzo, 8^. 12 pag., 1 Facs. Museen. A. Günther bringt einen kurzen, aber recht anschaulichen Führer für die Reptilsammlung des British Museums. Etwa 4000 Reptilarten seien jetzt be- kannt, nämlich 25 Crocodiliden, 1 Rhynchocephalide, 1700 Lacertilier, 1800 Schlangen und 300 Schildkröten. Von weniger bekannten Thatsachen sei hier hervor- gehoben, dass alte <^<^ des Gavials einen grossen Knorpel- höcker an der Schnauzenspitze tragen, der eine kleine Luftkammer enthält, die sie zu längerem Tauchen be- fähigt als die 5? und Jungen. Alligator sderops gehe in S. America südlich bis zum 32^ S. Br. Hatteria lebe nur noch auf wenigen kleinen Inseln der Plenty-Bai im Norden von Neuseeland. Auch ein sehr charakteristischer Holzschnitt von Chlamydosanrus Kmgi sei erwähnt. Schlangen fehlten in Neuseeland. Pythoniden erreichten 24' Länge, Boiden in Boa murina 29'. Acrochordus Ja- vanicus wird 8', Ophiophagus elaps 13' lang; Hydrophiden erreichten 12' Länge. Von Croialm wird eine Rassel mit 21 Gliedern erwähnt. Sphargis soll selten und seltener werden; sie wird 6' lang. Das feinste Schildpat der Caretia imhricata stamme von Celebes, von wo es nach China ausgeführt werde. Eine 80jährige Testado ele- phantma cj des Museums wog 870 fi. Die vermuthlich letzten Exemplare von T. Ahingdoni wurden 1875 auf den Galapagos gefangen. Der der Arbeit beigeheftete Plan zeigt die Einrichtung der Schausäle für trocken ge- stopfte Reptilien. Guide to the Gallery of Reptilia in the Department of Zoology of the British Museum (N. H.). London, 8«. 30 pag., 22 Fig., 1 Plan. E. Dupont hebt mehrere im Brüsseler naturhisto- rischen Museum neu aufgestellte fossile Reptilformen hervor. Es werden erörtert der Dinosaurier Orthomems Dolloiy der Pythonomorphe PlioplatecarpK.'i Marshi und die in der Herpetologie während des Jahres 1885. 235 Schildkröten Chelonia Hoffmanni Gray und Sayderbayki Ubaghs aus der Maestri chter Kreide, der riesige Mosa- ftattrus Campen aus der Oberkreide von Limburg* und vom Petersberg, Reste des für Europa neuen, aber aus N. America bekannten Mosasauridengeschleclits Poly- gonodon {Ciplyeiisis) aus Ciply, und der Schädel eines Crocodils, das Dollo als dem Crocodihis affinis Mrsh. aus dem Eocän des nordamericanischen Westens verwandt erklärt. Bull. Acad. Roy. Beige (3) Bd. 10 pag. 576—578. — Ref. in Nature Bd. 33 pag. 332—333. In kurzen Notizen über die neue palaeontologische Galerie im Museum d'histoire naturelle zu Paris zählt A. Gaudry unter den Schaustücken der Sammlung auf zwei grosse Landschildkröten von Madagascar, Pelago- saariis typas aus dem Lias von Curcy, Crocodihis (Dip- locynodoii) Rateli von St. Gerand-le-Puy, Ichthyosaurus mit Jungem und Mystriosauriis aus dem württembergischen Lias und den Abguss der neuseeländischen Megalania. Compt. Rend. Paris Bd. 100 pag. 698—701 und Bd. 101 pag. 1224. E. Inge r soll macht flüchtige Mittheilungen über Zahl und Aufstellung der fossilen Reptilien im Peabody Museum zu New Haven. Science Bd. 5 pag. 67 — 72. A. Gaudry bringt Reisenotizen über besonders be- merkenswerthe fossile Reptilien und Batrachier, die er auf einer Wanderung in den hervorragendsten deutschen und österreichischen palaeontologischen Museen zu sehen Gelegenheit hatte. Rev. Sc. Paris vom 7. Nov. 1885. — Ref. in Geol. Magazine (3) Bd. 2 pag. 556 — 559. H. Wo od ward giebt eine Aufzählung von 53 Num- mern fossiler Reptilien und Batrachier, von denen Ab- güsse des ganzen Thieres oder einzelner Theile des Scelets, des Panzers oder der Zähne aus dem British Museum abgegeben werden können; Verkaufspreise sind beigefügt. British Museum (N. H.). List of Casts of Fossils reproduced from specimens in the Department of Geology. London, 8^. In einem Vierten Nachtrage zum Katalog der her- 236 LH'- s k a r B e 1 1 g e r : Bericht über die Leistungen petologischen Sammlung des Baseler Museums bericlitet F. Müller über die Zunahme der dortigen Collection um 49 Schlangen, 76 Eidechsen und 6 Schildkröten, so dass sie in Summa jetzt 503 Schlangen, 437 Eidechsen, 8 Cro- codile und 57 Schildkröten zählt. Z. Th. sehr beachtens- werth sind, ausser den weiter unten namhaft zu machenden neuen Arten und Varietäten, zahlreiche kurze Bemer- kungen, namentlich über geographische Verbreitung, Lebensweise, Färbung und Pholidose von Calaharia fusca Gray, Python Sebae und regius D. et B., Liasis sp. cf. maculosus Pts. Australien pag. 677, Aspidura trachyprocta Cope, Hajolocercus Ceylonensis Gthr., Covonella (Mizodoii) sp. Kamerun pag. 679, Bothrophtlialmm hrunneus Gthr., Tropidonotus natrix picturata Jan, Tr. fevox Gthr., validus Kenn., Atretmm schistosum und Grayia silnropliaga Gthr., Ahaetidla sp. Goldküste pag. 683, Hapsidophrys lineatus Fisch., Eumesodon carinatus Cope, Heteropliis gtaber Jan, PsammopMs sihüans L., Ps. sp. Los -Insel pag. 686, Ps. elegaas Gthr., Coelopeltis lacertina und Dipsas regalis Schleg., globiceps Fisch., Naja haje var. pag. 689, X, nigricoläs Reinh., Dendraspis Jamesoni Traill, Hydrophis sp. Tas- manien pag. 692, Vipera aspis und berus L., Athens chlo- roechis Str. , die südamerikanischen Bothrops - Arten pag. 698, die Zacerto-Arten der Schweiz pag. 702, Holaspis Güntheri Gray, Gymnop)hthalimis Siunlchrasti (Cope), Tro- pidolejyisma Kingi Gray, Euprepes afl'. frenatus Hall. Gold- küste pag. 706, Hemidactylus platycephalas Pts., angnlatus Hall., Liolaemus azureus Müll., Calotes nigrilabris Gthr., Agama colonorum var. impalearis Bttg., Centrotrachelus costatus Müll., Chamaeleon sp. S. Algerien pag. 715 und Sternothaerus sp. Tumbo-Insel, W. Afrika pag. 716. Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 668—717, Taf. 9—11 (vergl. Ber. f. 1883 pag. 379). Werke allgemeineren Inhalts. In „J. S. Kingsley, Standard Natural History Vol. 3. Lower Vertebrates. Boston, 80. 480 pag., Fig." hat H. C. Bumpus pag. 345 bis 468 die Reptilien, E. D. Cope pag. 303—344 die Batrachier bearbeitet. in der Herpetologie ^Yälll•ell(l des Jahres 1885. 237 Von Bronn's Klassen und Ordnungen des Thierreichs: Reptilien, bearbeitet von C. K. Hoffmann, erschienen in 1885 die Lieferungen 43 — 49 mit pag. 1401 — 1568 und Taf. 108—128. Sie enthalten den Anfang- der Schlangen, im Wesentlichen nur Anatomisches behandelnd. Eingehend dargestellt werden Integument und Scelet, Muskeln, Nervensystem und Sinnesorgane, Darmtractus und Nebenorgane, Urogenitalsystem und Circulations- organe. Eine ziemliche Anzahl der gegebenen Abbildungen ist nach Originalen gefertigt. Integumentalgebilde. W. Lwoff bringt Beiträge zur Histologie der Haut von Crocodilns acutus und hipor- catiis und von HaUeria. Bull. Soc. Imp. Nat. Moscou Bd. 60 pag. 313—334, Taf. 6. Bei den Crocodiliern, Rhynchocephalen und Lacer- tiliern steht nach C. Gegenbaur der Nagel nicht end- ständig, sondern er deckt im Wesentlichen nur die Dorsal- fläche der Endphalange, während die Ventralseite von wenig resistentem Hautgewebe gebildet wird; bei den Testudiniden ist dagegen ein endständiger Nagel vor- handen, wenn sich auch der ventrale Theil desselben nicht in einen Falz einschiebt wie der dorsale. Die Schildkröten sind demnach in Bezug auf die Nagel- bildung von allen Reptilien am tiefsten zu stellen. Im Uebrigen ist der Nagel zwar einem Formenwechsel, aber keinem Ortswechsel unterworfen. Morph. Jahrb. Bd. 10 pag. 465—479, 8 Fig. Sceletsystem. Vergleichend - anatomische Studien über den Schultergürtel und die Wirbelsäule in der Verte- bratenreihe bringt A. Lavocat. Anatomie comparee: Ceinture scapulo-claviculaire dans la serie des Vertebres, 1884 und Rhachis des Vertebres, 1885. Toulouse, Doula- doure-Privat, 8^^ (vergl. Ber. f. 1884 pag. 254). J. B. Sutton berührt in seiner Studie über die Ent- wicklung und die Morphologie des menschlichen Keilbeins auch die analogen Verhältnisse beim Alligator und Frosch, deren Schädel auf Taf. 35, Fig. 2 und 4 abgebildet werden. Proc. Zool. Soc. London pag. 577 — 587, Fig. 238 Dr. O s k a r B e 1 1 g e r : Bericht über die Leistungen In einer Notiz über die Bildung des Maxillare erwähnt A. Lavocat kurz auch Schlangen, Eidechsen und Schild- kröten und constatiert in der ganzen Wirbelthierreihe das Auftreten der fünf Maxillarstücke Coronare, Articulare, Angulare, Maxillare und Praem axillare. Compt. Rend. Paris Bd. 101 pag. 1279—1281. A. Tafani macht darauf aufmerksam, dass bei einigen Schildkröten und noch deutlicher bei den Schlangen der Hinterhauptscondylus in drei distincte Theile getheilt ist, deren unpaaren mittleren Condylus er bei gewissen menschlichen Schädeln wiederfinden will. Arch. Antropol. Etnolog. Firenze Bd. 15 pag. 35 — 72, 7 Fig. In einer ersten Mittheilung zur Morphologie des Carpus und Tarsus der Wirbelthiere giebt G. Baur eine Tabelle, welche die homologen Knochen beim Säugethier und bei den ältesten Urodelen veranschaulicht. Das Cuboideum der Säuger entspreche nur dem Carpale 5 der Urodelen, das Unciforme nur dem Tarsale 5 der- selben. Was den Carpus betrifft, so gelte für die lebenden Lacertilier und Chelonier die allgemeine Homologie, für den Tarsus sei sie aber direct nicht anwendbar; dagegen fänden wir das für den Tarsus fehlende Glied bei den permischen Theromorphen. In einer zweiten Mittheilung hält Verf. das ulnare Sesambein des Carpus der Chelonier für Metacarpale VI, Hoffmann's und Wiedersheim's Tarsale 5 ist ihm Metatarsale V. Im Tarsus von Chelydra findet er den Rest eines tibialen Fingers. Im Carpus von Crocodilas zeigen sich 8 Knochenelemente; ob im Centrale das fehlende Carpale 1 enthalten ist, bleibt fraglich; jedenfalls articuliert das Metacarpale I direct mit diesem Knorpel. Im Tarsus der Crocodile finden sich 5 Elemente; Hoifmann's Tarsale 5 sei ein rudimen- täres Metatarsale VI; Tarsale 1 fehle. Verf. bemerkt im Tarsus der Lacertilier nur vier Elemente; die fehlenden Tarsalen 2 und 3 sind sicher nicht mit den entsprechenden Metatarsalien verschmolzen. Der Carpus der Dinosaurier ist dem von Hatterla ähnlich, das Intermedium sehr mächtig. Verf.'s Auffassung des Carpus von Hatteria in der Herpetologie während des Jahres 1885. 239 weicht etwas von der Owen'schen ab ; er stehe zwischen dem der Chelonier und dem der Menopomiden; in der zweiten Reihe des Tarsus befänden sich 3 Elemente. Im Carpus der Protorosaurier zeigten sich analog wie beim Tarsus der Menopomiden 9 oder 10 Carpalelemente, im Tarsus 6 oder 7 Elemente. Der Tarsus der Pelecysaurier besitzt 8 Elemente und kann nur mit dem der Säuge- thiere verglichen werden. Verf. fasst pag. 637 diese Resultate in einer Tabelle zusammen. Das Pisiforme der Reptilien ist dem Ulnare der Urodelen nicht homo- dynam, das von Hatteria scheint bei Protorosanrxis noch nicht oder nicht mehr entwickelt zu sein. Bei den Cheloniern finden wir das Pisiforme in allen möglichen Lagebeziehungen; es stellt daher wahrscheinlich das rudi- mentäre Metacarpale VI vor. Während also die Reptilien durch Frotorosaurus und Hatteria mit den Batrachiern verknüpft werden, verbinden die Theromorphen (Pelecy- saurier) die Reptilien mit den Säugethieren. Zool. An- zeiger 8. Jahrg. pag. 326—329, 631—638. In einer Notiz über den Ursprung der Gliedmassen bemerkt derselbe, dass eine bei den Urodelen durch Humerus, Radius, Radiale, Carpale I, Metacarpale I, Finger I gezogen gedachte Achse mit einer längs des Basipterygiums oder längs des ersten Strahls des Meta- pterygiums gelegten Linie correspondiert. Die ältesten bekannten Extremitäten höherer Wirbelthiere finden sich bei den Menopomiden, bei Salamandrella und Ranidens unter den Batrachiern (2 Centralknochen), bei Flesiosaurus, Pliosaurus und Baptanodon ( Sanranodon) Reste von Ulnar- strahlen. Eine sehr interessante Thatsache ist das Auf- treten von 2 Carpalknochen im Carpus der Rhyncho- cephalen (Hatteria^ Protor osaurus). Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 1112. — Im Anschluss daran kommt derselbe zu dem Schlüsse, dass die Extremitäten der höheren Wirbelthiere direct aus der Flossenform, nach einer Drehung von 180 o, entstanden und durch Reduction des Pro- und Mesopterygiums und durch die darauffolgenden 240 Dt'- Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen Strahlen des Metapteiygiums hervorgegangen sind. Zool. Anzeiger 8. Jahrg. pag. 663 — 666. Zur Morphologie und zur phylo- und ontogenetischen Entwicklung des Hand- und Fussscelets der Eeptilien und Batrachier macht auch K. Bardeleben, vielfach im Gegensatze zu Baur, zwei Mittheilungen. Jena. Zeitschr. Naturw. Bd. 19, Sitz.-Ber. p. 84—88 u. Tagebl. 57. Vers. D. Naturf. Aerzte pag. 203—204. In einer Mittheilung über die Nervencanäle im Hu- merus der Amnioten bestätigt M. Für bringer die Co- existenz des Canalis entepicondyleus neben dem C. ecte- picondyleus am Humerus von Hatteria. Diese Gattung, sammt den Anomodontiern und Theriodontiern, theilt also mit den Säugethieren die Existenz des Entepicond^deus- oder Medianus-Canals. Im ausgebildeten Zustand kommt der Ectepicondyleus- oder Radialis-Canal nur den kalt- blütigen Amnioten zu. Morph. Jahrb. Bd. 11 pag. 484 bis 486. Muskelsystem. Derselbe giebt eine Notiz über die histologische Beschaffenheit der von Coracoid u. Scapula gebildeten Fossa articularis und über die Configuration der Trochleae an der distalen Gelenkfiäche des Humerus und an der proximalen Gelenkfläche der beiden Vorder- armknochen, und bespricht ihren Bewegungsmechauismus. Ebenda pag. 118—120. J. B. Button setzt seine Untersuchungen über die Morphologie der Ligamente fort. In einem vierten Theile bespricht er u. a. specieller die Kniegelenkverbinduug bei Iguana, Phrynosonm, Monitor^ Trachysaurns, C/ia>naeleo)i, Hatteria, Alligator und Menobrancluis. Journ. Anat. Phys. London Bd. 20 pag. 39—75, Taf. 3 (vergl. Ber. f. 1884 pag. 254). Nervensystem. Die Beobachtungen Th. Boveri's über die peripheren markhaltigen Nervenfasern, die speci- fischen Fasern des sympathischen Systems und die des Olfactorius stützen sich im Wesentlichen auf die Ver- hältnisse beim Frosch, die letztgenannten theilweise auch in der Herpetologie während des Jahres 1885. 241 auf die Olfactoriiisfasern von Testudo Graeca. Abh. Akad. Wiss. München, Math. Phys. Cl. Bd. 15 Abth. 2 pag. 421 bis 496, Taf. 1—2. In seiner Arbeit über die Schädelmuskeln von Ämta calva (L.) beleuchtet J. P. Mc Murr ich auch die Be- ziehungen der Postoccipital- und Hypogiossus -Nerven dieses Fisches zu den analogen Verhältnissen bei den Reptilien und bei den Urodelen. Stud. Biol. Labor. J. Hopkins Univ. Baltimore Bd. 3 pag. 145 — 153 und Science Bd. 5 pag. 374—375. W. H. Gaskell u. H. Gadow's Mittheilungen über die Anatomie der Herznerven bei gewissen kaltblütigen Wirbelthieren stützen sich auf Untersuchungen an Chelonia^ Crocodiliern und Rana. Auch sie haben einen Nervus depressor cordis bei den Schildkröten gefunden. Journ. Physiology Cambridge Bd. 5 pag. 362—372, Taf. 11. Sinnesorgane. A. Taf an i bringt eine eingehende Beschreibung des Gehörorgans zahlreicher Reptilien und Batrachier. Nach Originalstudien werden behandelt Cistudo, Testudo, Tropidonotus, Zamenis, Lacerta, Tarentola^ Champsa und Proteus, Siredon, Molge, Bufo, Hyla und Rana. L'Organo dell' Udito: Nuove indagini anatomiche comparate. Firenze 8^. 18, 371 pag., 87 Fig. J. Carriere behandelt pag. 69 — 86, 8 Fig. kurz auch das Auge der Reptilien und Batrachier. Die Sehorgane der Thiere, München und Leipzig, R. Oldenbourg 8<^. 6, 205 pag., Fig. K. Rumszewicz hat die Innenmuskeln des Auges bei Eidechsen und Schildkröten studiert. Ksi§ga pam. prof. Szokalskiego, Warschau 1884 pag. 144 — 157, 2 Taf. (poln.). J. Koganei weist in seinen Untersuchungen über den Bau der Iris nach, dass Schlangen (Tropidonotus natrix, Coluber) und Eidechsen einen starken, aus quer- gestreiften Fasern bestehenden Musculus dilatator pupillae, Alligator, Rana und Triton cristatus aber keinen solchen besitzen. Fröschen und Tritonen fehle auch der Sphincter Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1. Q 242 I)i"- s k a r B e 1 1 g e r : Bericht über die Leistungen iridis. Arch. f. microsc. Aiiat. Bd. 25 pag. 1 — 48, Taf. 1 und Sitz.-Ber. Akad. Wiss. Berlin pag. 105—106. In H. Virchow's Mittlieilungen zur vergleiclienden Anatomie des Wirbelthierauges finden sich u. a. aucli Notizen über die Gefässe des Corpus vitreum der Schlangen und Anuren. Tagebl. 58. Vers. D. Naturf. Aerzte pag. 409 bis 410. Circulationsorgane. Von P. C. Sappey's Anatomie, Physiologie, pathologie des vaisseaux lymphatiques con- sideres chez Thomme et les vertebres, Paris, A. Delahaye & Lecrosnier, Fol. ist in diesem Jahre der Schluss er- schienen. Ontogenie. J. K oll mann geht in einer Antwort auf Koelliker's Bedenken gegen seine Auffassung des Randwulstes und der von ihm vorgeschlagenen Trennung des mittleren Keimblattes in Meroblast und Acroblast auch auf embryologische Details bei den Reptilien ein und vertheidigt u. a. den Satz, dass der Acroblast (Rand- keinij ein Product der Gastrulation sei, die bei den Selachiern, Teleostiern und Reptilien bis zu den Säugern nachweisbar ist. Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 41, 1884 pag. 517 — 524. In einer weiteren Abhandlung über gemeinsame Entwicklungsbahnen der Wirbelthiere betont derselbe, dass das Criterium für die Entscheidung, ob Gastrulation vorliege, der Umschlagrand der Keimscheibe ist, wobei der Entoblast angelegt werde. Bei den Sauropsiden sei dieser Process mehr abgekürzt. Der Canalis neurentericus der Reptilien, die Primitivrinne der Vögel, Säuger und Teleostier und die Randkerbe der Selachier seien homo- loge Bildungen. Die Bildungsstätte des Primitivstreifens nehme in der Area opaca ein ganz bestimmtes Gebiet ein, das bei den Sauropsiden scharf abgegrenzt ist. Arch. Anat. Phys. Anat. Abth. pag. 279—306, Taf. 12. J. T. Cunningham bemerkt in seiner Untersuchung über die embryonale Entwicklung der Knochenfische, dass der Blastodermrand der Batrachier dem der Teleostier analog sei, der der Reptilien aber einem der ventralen in der Herpetologie während des Jahres 1885. 243 Körperseite der Selachierembryonen angehörenden Bruche (Hernia) entspreche, und dass der vordere Theil des Primitivstreifens der Reptilien den ursprünglichen Blasto- por darstelle. Qu. Journ. Microsc. Sc. (2) Bd. 26 pag. 1 bis 38, Taf. 1—4. Neue Untersuchungen C. K. Ho ff mann 's beziehen sich auf die Entwicklung der Chorda dorsalis und des Canalis neurentericus bei Tropidonotus natri.v und Lacerta agilis. Während bei Schildkröten und Sauriern der ge- nannte Canal sich sehr frühzeitig ausbildet und mit der Anlage des Mesoblast eng zusammenhängt, tritt er bei den Schlangen erst auf, wenn schon eine recht grosse Anzahl von Somiten vorhanden ist, obgleich eine Stelle, wo Epiblast und Hypoblast contiuuirlich zusammen- hängen, schon sehr frühe den Ort seiner späteren An- lage andeutet. Die Chorda ist bei den Schlangen wie bei den Eidechsen ein Product des Hypoblast. Ein zweites Capitel ist der Anlage der Allantois bei Tropi- donotus gewidmet. Dieselbe ist nichts anderes als der hinterste Abschnitt des Schwanzdarms, der sich bei der Abschnürung des Hinterendes des Embryo bildet. So- dann wird die Entwicklung der Hypophyse und der Epiphyse besprochen. Erstere legt sich bei Sauriern und Schlangen erst an, wenn die Mundeinstülpung schon durchbrochen ist, scheint aber ein Product des Hypoblast zu sein; letztere bildet sich als eine Ausstülpung des Zwischenhirndaches und kommt da zur Anlage, wo das Zwischenhirn in das Mittelhirn übergeht. Betreffs der Kiementaschen der Reptilien weist Verf. nach, dass sich dieselben auch bei den Schlangen nicht nach aussen öffnen, wenn er auch den Durchbruch der zweiten in späteren Stadien constatiren konnte. Weitere Capitel handeln über die Anlage des Nervus opticus, der sich aus den Zellen der Augenblasenstiele bildet, über die Bildung des Blutes bei den Schlangen, das aus dem Hypoblast stammt, und schliesslich über die Entwicklung des Ganglion ciliare, das einem sympathischen Ganglion homolog erscheint oder als Ganglion des Kopftheils des 244 Dl'. s k a r B e 1 1 g e r : Bericht über die Leistungen Sympathicus aufzufassen ist. Morphol. Jahrb. Bd. 11 pag. 176—219, Taf. 10—12, 1 Fig. (vergl. Ber. f. 1884 pag. 257—258). A. D. Önodi's Mittheilungen über die Entwicklung des sympathischen Nervensystems erstrecken sich auch auf Reptilien und Batrachier. Arch. f. microsc. Anat. Bd. 26 pag. 61—81, Taf. 4. J. F. van Be mm eleu macht Bemerkungen über Entwicklung und Metamorphose der Kiemenspalten und der Aortenbögen bei Embryonen von Tropidoiwtu.^ natric und von Lacerta muvalis. Bei ersterem bleiben Reste von allen fünf Kiemenspalten erhalten, bei letzterer soll die vierte und fünfte Spalte frühzeitig schwinden, während die Thymus aus der zweiten und dritten hervorgeht. Auch über die Verhältnisse der Thymus bei Crocodil- und Schildkrötenembryonen macht Verf. vorläufige Mit- theilungen. Versl. Med. Akad. Amsterdam (8) Bd. 2 pag. 175 — 177. Von Gr. V. von Mihalkovics erschienen wichtige Untersuchungen über die Entwicklung des Harn- und Geschlechtsapparats der Amnioten. Als Material dienten in vielen Fällen Embryonen von Reptilien, namentlich von Lacerta. Internat. Monatsschr. f. Anat. u. Hist. Bd. 2 pag. 41—62, 284—285, 387—485, Taf. 1—9, 9 Fig. A. Ryder nennt diejenigen Embryonalformen, bei denen entweder der wahre oder der Dotter- Blastopor vor dem Auftreten des Schwanzes das hintere Ende der Embryonalachse bezeichnet, telepore, die andern, bei denen sich der Blastopor mehr oder weniger weit entfernt vom Hinterende der Achse schliesst, atelopore Formen. Zu ersteren gehören die Batrachier, zu letzteren die Sauropsiden. Verf. sucht die Verschiedenheit der beiden Formen durch die verschieden starke Ausbildung des Nahrungsdotters zu erklären. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 411 — 415. Indem P. Fraisse die Darwin'schen Ideen nach dem Vorgange von Roux auch auf die Histologie und in der Herpetologie während des Jahres 1885. 245 Histogenie anwendet, vergleicht er überall die histo- genetischen Vorgänge bei dem Regenerationsprocess mit der embryonalen Entwicklung. Das inhaltreiche Buch zerfällt in drei Abschnitte: 1. lieber Regenerations-Er- scheinungen im Allgemeinen, wobei die geschichtliche Entwicklung dieser Frage in Bezug auf die Kriechthiere sehr übersichtlich und eingehend behandelt wird. 2. Eigene Beobachtungen über Regeneration der Epithelien, der Cutis, Hautdrüsen und Hautsinnesorgane, des Scelets, Rückenmarks und peripheren Nervensystems, der Mus- culatur und der Blutgefässe. 3. Tabellen über einige Versuchsthiere. Versuche über Regeneration der Glied- massen bei Anuren blieben resultatlos; überzählige Extremitäten bei Fröschen sind also als angeborene Missbildungen zu betrachten. Die wichtigsten Resultate, zu denen Verfasser gelangt, formuliert derselbe in fol- genden fünf Sätzen: 1. Bei Kriechthieren sind verletzte Gewebe nur im Stande, wiederum gleichartige Gewebe zu erzeugen. Die Leucocyten übernehmen bei der Ge- websbildung nur die Function der Ernährung; ausserdem nehmen sie zerfallende Gewebsproducte auf und assi- milieren dieselben, um sie an anderen Orten wieder niederzulegen; niemals werden sie selbst zu fixen Gewebs- zellen. 2. Sämmtliche Gewebe sind im Stande, sich zu regenerieren, entweder direct aus ihren Elementen, oder aus einer Matrix, solange diese letztere unverletzt ist. Als Matrix für die Epidermis ist das Rete Malpighii, für das centrale Nervensystem das Epithel des Centralcanals, für die Musculatur die Muskelkörperchen zu betrachten, 3. Zuerst regenerieren sich Epithel und Bindegewebe, beides scharf getrennt, ursprünglich aus gleichartigen Zellen bestehend, die sich später differenzieren. 4. Die Regeneration ist weder eine reine Recapitulation onto- genetischer oder phylogenetischer Entwicklungsvorgänge, noch ist sie allein erklärbar durch die Verhältnisse der functionellen Anpassung; sie muss vielmehr als eine Ver- erbungserscheinung aufgefasst werden, bei welcher be- sondere, oft sehr complicierte Anpassungen der Gewebe 246 Dr. Oskar Boettg-er: Bericht über die Leistungen mitwirken, ebenso wie die Gesetze der correlativen Ent- wicklung. 5. Weder durch den Reiz der Verwundung, noch durch die gesteigerte Zufuhr von Nahrungsmaterial, noch durch die Wegnahme des Wachsthumswiderstandes allein sind wir im Stande, die Regenerationserscheinungen zu erklären; es sind hierfür die unter 4. angeführten Principien unbedingt die massgebenderen. Regeneration von Geweben und Organen bei den Wirbelthieren, be- sonders Amphibien und Reptilien. Cassel und Berlin, Th. Fischer, 4«. 4, 164 pag., 3 Taf. Biologisches. A. v. Svertschkoff bringt kurze biologische Notizen über einige ceylanische Reptilien. Zool. Garten 26. Jahrg. pag. 129—134. H. A. Boulenger berichtet von einem Lejndosteriiuin jjolystegum A. Dum., welches theilweise von einem brasilianischen Elaps lenmiscatus verschlungen worden war, seinerseits aber sich theilweise durch den Körper desselben hindurchgestemmt hatte; die Oeffnung, aus welcher der Amphisbaenidenkopf hervorragte, war 3" von der Schnauze der Schlange entfernt. Die abnorme Kopfpholidose der Eidechse wird beschrieben und ab- gebildet. Proc. Zool. Soc. London pag. 327 — 328, Fig. Während nach C. C. Abbott Landschildkröten in Nordamerica einen eigentlichen Winterschlaf halten, sind die Süsswasserschildkröten , obgleich sie sich ebenfalls meist eingraben, doch zu Zeiten auch im Winter activ. Schlangen halten wohl alle einen Winterschlaf, die einen kürzer, die anderen länger. Verf. hält den Winterschlaf für mehr oder weniger von dem Willen des betreffenden Thieres abhängig. Science Bd. 4, 1884 pag. 36—39, 3 Fig. — Auch A. W. Butler giebt Notizen über die Dauer des Winterschlafs der Schildkröten S. Indianas und über die Art und Tiefe ihrer Winterquartiere. Nur Aromochelys odorata Latr. soll beim Austrocknen ihrer Winterquartiere selbst im Schnee nach dem nächsten Wasser ziehen. Der Act der Ueberwinterung scheint ihm also ebenfalls bis zu einem gewissen Grade ein willkürlicher zu sein. Was den Winterschlaf der Kröten in der Herpetologie währeiul des Jahres 1885. 247 und Frösche 8. Indianas anlange, so wurde Rana halecina einmal 75' höher und 300 Yards vom Flusse über- winternd angetroffen. Salamander und Molehe über- wintern im Allgemeinen nicht auf dem Wassergrunde, sondern leben im Winter in Quellen, oder verkriechen sich im feuchten Erdreich, ohne ganz in Erstarrung zu fallen. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 37 — 40 und Proc. Amer. Ass. Adv. Sc. for 1884, Bd. 33 pag. 543—545. ~ Dagegen sucht W. W. Thoburn an Rana halecina u. a. Batrachiern und an Reptilien nachzuweisen, dass der Winterschlaf nicht eine den Thieren eigenthümliche und erbliche Erscheinung, sondern ein ihnen aufgezwungener Zustand ist, der eintritt, wenn die äusseren Umstände es verlangen. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 405 — 407. C. Brath macht Mittheilungen über sein Zimmer- Terrarium und giebt kurze biologische Bemerkungen über Angiiis, Tropidonotus natrix und Lacerta vivipara. Von letzterer legte das $ Mitte Juli 8 Eier, aus denen erst nach 21 Stunden die Jungen auskrochen. Arch. Fr. Nat. Mecklenburg, Güstrow 39. Jahrg. pag. 122 — 130. In einer Notiz über die Färbung arctischer und alpiner Thiere bemerkt L. Ca m er an o, dass auffallender Melanismus von Reptilien (Lacerta mnralis) auf kleinen Inseln oder Felsen warmer Gegenden bekannt sei, während sich bei den alpinen Reptilien und Batrachiern sowohl Fälle von dunklerer, wie von hellerer Färbung finden. Nature Bd. 32 pag. 77. Besonders aufmerksam gemacht sei hier auch auf G. J. Romanes, Die geistige Entwicklung im Thierreich, nebst einer Arbeit von Ch. Darwin lieber den Instinct, Deutsche Ausgabe, Leipzig, 8^. E. Günther, 4, 456 pag., wo, abgesehen von der lichtvollen Verknüpfung der That- sachen, in kleineren Abschnitten z. Th. wenig bekannte biologische Notizen angeführt werden über Sinne pag. 92, Gedächtniss pag. 130 und geistigen Entwicklungsgrad pag. 387 bei den Reptilien, über Farbensinn beim Cha- maeleon pag. 99 und 101, über die Schwanzbewegungen 248 Dr. Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen der Klapperschlange pag. 306, über das Träumen pag. 157 und verschiedene geistige x\nlagen pag. 203 beim Crocodil, über die Wahrnehmung pag. 138, Einbildungskraft p. 157 und 162, das Sichtodtstellen pag. 336 und 405 und Ge- müthsbewegungen pag. 382 bei Reptilien, über die Wande- rungen der Schildkröten u. a. Reptilien pag. 315, über die Zahmheit von AmMyrliynchis und über die Zahmheit überhaupt pag. 401, endlich über Eiablage von Schlangen pag. 410 u. a. Job. V. Fischer behandelt in seiner bekannten, anschaulichen Weise Nutzen und Schaden von Testndo Mauritanica, marginata und Graeca, Emys lutaria, Clemmys Caspia und sigriz, Sphargis, Lacerta stirpiimi, vivipara, muralis, viridis u. ocellata, Anguis, Seps, Rhinechis, Elaphis quaterradiatus , Callopeltis Aescidapii, Tropidonotm natrix, viperinus und tesselatus, Coronella laevis und Girundica, Zamensis viridifiavus, Coelopeltis, Vipera aspis, herus und ammodytes. Role des Reptiles en Agriculture. Publication du Progres agricole et viticole. Montpellier 1884, Grollier & Fils, 80. 16 pag. Palaeontologisches. Nach einer Einleitung, die im Wesentlichen Bekanntes (vergl. Ber. f. 1884 pag. 260) bringt, erörtert E. D. Cope pag. 144 die Frage nach der fortschreitenden oder rückschreitenden Entwicklung, wie sie sich bei Betrachtung der fossilen und lebenden Wirbel- thiere beobachten lasse. Die grösste Verschiedenheit zeige das Gefässsystem der verschiedenen Thierklassen, das ebenso wie Nervensystem und Gehirn in den einzelnen Klassen eine deutlich aufsteigende Entwicklung verrathe. In ähnlicher Weise wird das Knochensystem behandelt und auch auf retrograde Bildungen neben der allgemeinen Tendenz zum Fortschritt in der Wirbelthierreihe hin- gewiesen. Auf pag. 243 — 244 wird die Batrachierreihe, auf pag. 245 — 247 die Reptilreihe erörtert. Die Batrachier- reihe, deren Classification wir im Ber. f. 1884 pag. 309 gegeben haben, wird in folgender Weise entwickelt. Aus den Ganocephalen (d. h. Trimerorhachidae und Archego- sauridae) entstehen die Embolomeri und Rhachitomi (incl. in der Herpetologie währeiifl des Jahres 1885. 249 Eryopidae) und von den Rhachitomi zweigen sich die Stegocephalen ab. Von den Stegocephalen stammen Anuren, Trachystomata und Proteiden und von diesen letzteren die Urodelen. Im Allgemeinen sind die Batracliier eine degenerierte Reihe und vielfach auch im Speciellen. Bei den Reptilien wird eine Classification der einzelnen Ordnungen gegeben, die mit der in Proc. Amer. Ass. Adv. Sc. Bd. 19 pag. 233 zuerst veröffentlichten so nahe über- einstimmt, dass ich hier nur auf diese neue Aufstellung verweisen will. Die Crocodilier werden den Dinosauriern eingefügt, die Choristodera den Pythonomorphen. Von den 10 von Cope angenommenen Ordnungen bilden pag. 247 die Ichthyopterygier und Theromorphen gleich- sam die Basis. Von den Theromorphen werden die Pterosaurier, Dinosaurier (mit den Crocodiliern), die Testudinata, Rhynchocephalia, Sauropterygia und Py- thonomorpha abgeleitet, und den letzteren entsprossen endlich die beiden Ordnungen der Lacertilier und Ophidier. Eingehend werden auch hierbei die theils rückschreitenden, theils fortschreitenden Veränderungen discutiert, und es wird auf die Degeneration der Scelettheile und der Locomotionsorgane vieler Familien aufmerksam gemacht, während in der Entwicklung des Gehirns sich theils Rückschritt, theils Fortschritt nachweisen lässt. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 140—148, 243—247, 341—344. G. Burmeister, Examen critico de los Mamiferos y Reptiles fösiles denominados p. A. Bravard, Buenos- Aires, 4^ 80 pag., 2 Taf. und Anal. Mus. Nac. Buenos- Aires Entr. 14 pag. 96—173. E. D. Cope beschreibt und bildet ab aus dem brasilianischen Nat. -Museum in Rio je einen neuen Batrachier und ein neues Reptil. Der erstere bildet ein neues Schwanzlurch-Genus Stereo sternum {tiunidum n.) und stammt aus dem Carbon oder Perm der Prov. SaÖ Paulo. Die Gruppe ist ganz unbestimmt. Ein Notochordalcanal ist vorhanden, die Wirbel sind überhaupt amphibien- oder theromorphenähnlich ; einfache Gelenkverbindung der Rippen wie bei den Lacertiliern. Becken wie bei 250 üi'- s k a r B e 1 1 g e r : Bericht über die Leistungen den Urodelen und Theromorphen, Rippen und Tarsus wie bei den Ehynchocephalen und Sauropterygiern. Auch Ichtliycanthus Cope (Rhachitomij habe im Tarsus, Meso- sauras Gerv. in den Rippen Aehnliehkeit mit dem eigen- thümlichen neuen Batrachier. Der neue Hyposanrus CDerhyanns n.) aus cretaceischen Fox Hills-Schichten der Prov. Pernambuco gehöre zu den Teleosauriden in die Nähe von Steneosanrus St.-Hil. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 23 pag. 1— 21, 1 Taf. und Paleontolog. Bull. No. 40, Philadelphia pag. 1—21, 1 Taf. Nachzutragen ist hier die dureh eine spätere Arbeit (vergl. Ber. f. 1884 pag. 265) überholte Notiz A. De Zigno's „Resti di Sauriani nel Lombardo Veneto" in Boll. Soc. Geolog. Ital. Roma Bd. 1, 1882 pag. 161. R. Lydekker beschreibt und bildet ab die Reptilien und Batrachier aus der jurassischen Maleri- und Denwa- Gruppe Britisch -0. Indiens. Er bespricht eingehend pag. 18 die Verwandtschaften von Hyperodapedon Huxl. mit Rfiynchosaurns und Haüeria und beschreibt eine neue Art (Hnj'leyi), sodann pag. 23 einen neuen Parasnchtus (Hislopyi) und erwähnt ausserdem andere Crocodiliden- und einige unbestimmbare Dinosaurier - Reste. Von Batrachiern pag. 30 — 34 kennt er nur einige schlecht erhaltene Stegocephalen. Palaeontologia Indica (4) Bd. 1 Theil 5. 38 pag., 6 Taf. G. Württenberger nennt aus dem Unter-Kimmeridge (Ob. Jura) von Goslar Zähne von Sericodon Jugleri v. Myr. und Panzerstücke von Schildkröten. Zeitschr. D. Geol. Ges. Berlin Bd. 37 pag. 584. De la Moussaye fand im Purbeck (oberstem Jura) von Wimille neben dem unten (s. Dinosauria) zu er- wähnenden Xeosodon Reste von Machimosanrus (interraptiis Svge.) oder von Gouiopholis Hlke. & Pict., von einem neuen Goniopholis (unideiis), von einem Teleosaurier und von Plesiosaurus. Bull. Soc. Geol. France (3) Bd. 13 pag. 51 — 54, 2 Fig. und Bull. trim. Soc. Acad. Boulogne- sur-Mer Bd. 4 pag. 162. in der Herpetologie wähveiKl des Jahres 1885. 251 L. DoUo, Les decouvertes de Bernissart. Ann. Sc. Geol. Paris Bd. 16, No. 2. 6 pag. H. Schröder giebt eine Notiz über als Geschiebe in 0.- und W.-Preussen gefundene und über schwedische cretaceische Saurierreste in Zeitschr. D. Geol. Ges. Berlin Bd. 37 pag. 551 und beschreibt und bildet diese Eeste ab in Jahrb. Geol. Landesanst. Berlin f. 1884 pag. 293 — 333, Taf. 13 — 17. Die beschriebenen Arten sind 4 Plesiosauren (1 n.), 1 FUosanrits (1 n.), 2 Mosasaunis (1 n.) und 1 Leiodon (n.). — Ref. in N. Jahrb. f Min. 1886 II pag. 115—116. In vorläufigen Mittheilungen über das Pleistocän, insbesondere Thüringens, zählt H. Pohlig aus der Anti- quus-Stufe (Mittelpleistocän) pag. 263 auf Eniys Europaea (auch Eier) von Tonna und Weimar, Rana? von Weimar; aus der Mammuthstufe pag. 271 Rana escidenta, tempo- raria, Biifo vulgaris und Schlangenreste, sämmtlich von Saalfeld; aus der praehistorischen Stufe pag. 273 Emijs Europaea aus dem Torf von Grüningen. Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58. E. Clerici nennt aus dem pleistocänen Mergeltripel der Sedia del Diavolo bei Rom einen Wirbel von Coluher, aus den Kalkconcretionen des Mte. della Gioie Emys und aus den Tuffen bei Mte. Celio den Schädel einer La- ceria. Boll. R. Comit. Geol. d'Italia, Roma Bd. 16 pag. 386 bis 387. Faunistisches. Palaearctische Region. F. P. Pas- coe verzeichnet als in England einheimisch je eine Chelonia und Sphargis, 3 Lacerta und je eine Anguis, Co- ronella, Tropidojiotus und Viper a. List of British Verte- brate Animals. London. 8*^. Taylor u. Francis. Reptilia pag. 27 — 28. — J. R. Byrom zählt aus dem Ashton under Lyne-District 8 Reptilien und Batrachier ohne nähere Angaben auf. Rep. 53. Meet. Brit. Ass. Adv. Sc. 1884 pag. 541 — 543. H. Pittier & M. F. Ward erwähnen aus dem Hoch- land des Cnt. Waadt Angais bis 1450 m., Lacerta vivipava mit ihrer schwarzen Varietät, stirpium^ muralis bis 1380 m., 252 Dr. Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen Coronella bis 1240 m., Vipera berns bis 2100 m. Laceria viridis fehle zum mindesten um Chäteau d'Oex. Bull. Soc. Vaud. Lausanne Bd. 21 pag. 112 — 113. E. Fr i edel nennt pag*. 13 — 15 8 Reptilien aus der Mark Brandenburg: Vipera Johannisthal bei Berlin, Tro- pidonotiis Berlin, Coronella Teupitz und Schlossberg bei Oderberg, Änguis Berlin, Lacerta vivipara^ agilis Gesund- brunnen bei Berlin, viridis Rüdersdorfer Kalkberge, Oder- berg, Teupitz, Cistudo Tegeler See, Lankwitz, Tempel- hof, Picheiswerder, Havel und Havelseen bei Potsdam, Buckow, Müggelsee bei Friedrichshagen und Rahnsdorf, Dahme bei Grünau, See bei Rheinsberg, Eberswalde, Freienwalde, Oderberg, Seibelang und Brieselang im Ost- havelland, Frankfurt a. d. Oder und fossil aus dem alluvialen Süsswassermergel von Hermsdorf nahe Berlin. Mark. Prov. -Museum d. Stadtgem. Berlin. Eintheilungs- Plan d. Zool. Abth.: Lurche und Kriechthiere. Berlin, 80. 15 pag. Munganast giebt eine Liste der Reptilien Ob. Oesterreichs. Jahr. Ber. Ver. f. Naturk. Linz Bd. 15. A. Carruccio bringt mit der Aufzählung der Wirbel- thiere des Gebiets von Modena einen Beitrag zur Fauna der Emilia. Annuario Soc. Nat. Modena (2) Bd. 15 pag. 130—184. M. Katuric fand in der weiteren Umgebung von Zara (Dalmatien) 3 Schildkröten, 6 Eidechsen und 10 Schlangen. Anguis, Coronella und Tropidonotus viperinns fehlen. Auf- gezählt werden Testudo Graeca Zara, Cistado Bokanjac, Thalassochelys corticata Zsirsi] Pseudopus, Lacerta oxycephala, maralis mit var. maculata Bonap., viridis mit den varr. chlor onota Raf., variolata Dug. und qninqueradiata D. et B. sämmtlich von Zara; Callopeltis quadrilineatus Zara und Sebenico, Aesculapii Bokanjac, Zainenis Daldi Zara, vi- ridiflaüas Zara und Imoski, Elaphis cervone Bokanjac, Tropidonotus natrix typ. Zara und var. murorum Bonap. Bokanjac und Imoski, tesselatus typ. Zdrelac und var. hydrus Pall. Imoski, Coelopeltis lacertina und var. Neu- in der Herpetologie während des Jahres 1885. 253 mayeri Fitz. Bokanjac, Tarhophis Bokanjac und Islam bei Zara, Vipera ammodytes Islam, Imoski und Bokanjac. Boll. Soc. Adriat. Sc. Nat. Trieste Bd. 8, 1883 pag. 127 bis 131 (vergl. Ber. f. 1884 pag. 267). J. Stussiner fand im Ossagebirge in Thessalien Gymnodactylus Kotschyi kStd. und Zamenis viridiflavus. Ref. kann auch noch das Vorkommen von Anguis bezeugen. Jahrb. D. Mal. Ges. Bd. 12 pag. 151. 0. Boettger hat die von Dr. med. W. Kobelt in Algerien und Tunisien gesammelten Kriechthiere be- arbeitet. Es sind 1 Schildkröte, 14 Eidechsen und 9 Schlangen; 4 Anuren und 2 Urodelen. Aus Tunis werden genannt Zamenis hippocrepis, Tarentola Maurita?iica, Algira Algira, Acanthodactylus Bedriagae Lat., ßeps ocellatus und Bufo Mauritanicm, aus Biskra (Algerien) Ophiops elegans und Podarces pardalis (D. & B.). W. Kobelt's Reise- erinnerungen aus Algerien und Tunis, Frankfurt a. M., 8^. 480 pag., 13 Taf., 11 Fig. Anhang I pag. 457—475. In seinem Bericht über die Resultate der Expedition in die am Alai belegenen Landstriche (Ferghana und Trans-Alai) nennt M. Grumm-Grshimailo auch die be- obachteten Reptilien und Batrachier. In den Lössfeldern von Osch wurden Pseudopus Pallasi, Testudo und Bvfo variahilis gefunden und von Schlangen Er^yx Facidui, Zawenis Kaufmamii, ElapMs dione und Trajyhj'ometopon lineolaümi. Auf dem Wege nach Wadil wurde Trigono- cephcdus halys erbeutet. In der Umgebung von Wadil selbst leben Eremias-Arten und Tropidonotus hydrus. Auf dem Plateau zwischen Kara-su und dem Aram wurde je eine Lacerta und eine Elaphis in 11000' Höhe gefunden. Nachr. Russ. Geogr. Ges. St. Petersburg Bd. 20, Heft 6, 1884—85. — Ref. in Nature Bd. 32 pag. 335. H. Lansdell ^ählt aus dem Gebiet zwischen Oxus und Irtisch in Russisch - Centralasien 33 Reptilien und 5 Batrachier auf. Von Schildkröten werden verzeichnet Testudo Ibe7Yt und Homopus Horsfieldi] von Eidechsen IPsammosaurus, 1 Teratoscincns, d Gymnodactylus, ^Phryno- 254 Dr. Oskar Boettger: Bericht über die Leistung-en cephalus, 3 Stelllo, 3 Eremias, 2 Scapieira, 1 Laceiia, 1 Faeu- dojjus, 2 Ahlepharus, 1 Euprepes; von Schlangen 1 /{"j^?/.!', 1 Zwnenis, 1 fragliches Genus. 1 ElaiJii.^, 1 Troindonotuji, 2 Choristodon und die bis in die Berge reichenden Gift- schlangen Vipera hcrns und Trigonocephalns lialys. Von Batrachiern werden genannt 1 i^a««, 2 Bufo und 1 i^«- nidens. Russian Central Asia, including Kuldja, Bokhara, Khiva and Merw, with Appendices etc. 2 Vols. London, Sampson Low & Co., 8^. 1500 pag., 70 Fig. — Ref. in Geogr. Jahrb. Bd. 11, 1887 pag. 179—180. Nordamericanische Region. In Notizen über den Nordwesten Canadas erwähnt G. A. Kinahan auch einige Schlangen. Nature Bd. 30, 1884 pag. 340—341. W. True giebt in A. P. Butler's South Carolina: Resources and population, institutions and industries. Charleston, 8". 72G, 20 pag., Taf. etc. eine Liste der Wirbelthiere S. Carolinas. F. W. Cragin, Recent additions to the list of Kansas Reptiles and Batrachians, mth further notes on species previously reported. Bull. Washburn Labor. Nat. Hist. Bd. 1, pag. 100—103. Derselbe bespricht einige Reptilien des nord- americanischen Südwestens und Mexicos, die sich in den Sammlungen des Washburn College befinden. 1 neue Eidechse. Ebenda pag. 6 — 8. E. D. Cope zählt aus Monterey, Prov. Nuevo Leon (Mexico) auf Phryno^oina cornntnm Harl., Holbrookla Tea'üna Trosch., Sceloporns torquatas und ranabiUs Wiegln, und Rana halecina Kahn. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 167 — 169. Indische Region. Nach Sammlungen des Consuls Dr. 0. Fr. v. Moellendorft' bringt 0. Boettger Materialien zur herpetologischen Fauna von China I. Die Arbeit zerfällt in zwei Theile, in eine beschreibende Liste der ersten Möllendorff'schen Sendung südchinesischer Kriech- thiere pag. 115 — 131 und in den Versuch einer Aufzählung der Reptilien und Batrachier des chinesischen Reichs in der Herpetologie während des Jahres 1885. 255 pag*. 132 — 170. In dem ersten Theile werden 7 Reptilien von Siam und 6 Eidechsen und 13 Schlangen von S. China aufgezählt, darunter neu für China Calamarla Siamensis Gthr., sowie eine neue Varietät von Dinodon und ein auch für Siam neuer Pareas. Die Liste ergiebt, ab- gesehen von einigen zweifelhaften Arten, aus China 19 Schildkröten, 2Crocodilier, 51 Eidechsen u. 66Schlangen, in Summa 138 Reptilien. Ein Ueberblick über die noch äusserst mangelhaft bekannte geographische Verbreitung der einzelnen Familien und Gattungen innerhalb des weiten Reiches ist beigefügt. 24 — 25. Ber. Offenbach. Ver. f. Nat. pag. 115—170. R. Jordana y Morera bringt in einem zweiten Theil Historia Natural pag. 159 — 227 eiue Aufzählung der philippinischen Wirbelthiere. Bosquejo geografico e histörico- natural del Archipielago Filipino. Madrid, 4^. 14, 461 pag., 12 Taf. In einem Bericht Seh adenberg's über seine For- schungen auf Mindanao wird auch einiger Reptilien Er- wähnung gethan. 60. Jahr.-Ber. Schles. Ges. Vat. Cult. Breslau 1884 pag. 151—168. J. G. Fischer zählt aus S. Mindanao 7 Eidechsen (2 n.) und 24 Schlangen (3 n.) auf, die Dr. Schadenberg 1881 — 82 daselbst gesammelt hat. Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2 pag. 80—81, Taf. 3—4. Derselbe bringt auch eine Liste der von Fr. Gra- bowsky in S.O.Borneo gesammelten Reptilien und Ba- trachier. Es sind 44 Arten (3 n.). Neu für Borneo dürfte sein Tropidonotiis triangnligerns Reinw. var. Beschreibende Notizen sind eingestreut bei Tiliqna mfcscens Shaw var. und Draco haematopogon Schleg. pag. 49, Tropidonotiis consjnGillatiis Gthr., ßaviceps D. u. B., Sarawacensis Gthr. und chrysargns Boie pag. 53 — 57, Python Breitensteini Std. pag. 68 und Trimeresums Wagleri Schleg. pag. 70. Arch. f. Naturgesch. Bd. 51 I pag. 41—72, Taf. 4—5. Derselbe nennt von der Insel Nias folgende im Dresdener Museum liegende 8 Eidechsen Gecko stentor 256 Dr. Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen Cant. = fascwlatiis Gthr., monarchus D. et B., Gehyra omitilata Wiegm., Tiliqna sulcata Pts., percarinata Pts. var. Borneensis Pts. (mit beschreibender Bemerkung*), Draco volans Li., Dilophyras grandis Gr., Bronchocela cri^tatella Kühl nnd 14 Schlangen Xenopeltis nnicolor Reinw., Oli- godon (Simotes) tvilineatns D. et B. (eingehende Be- schreibung), Ahlahes (Coronella) ornatis Schleg. (desgl.), Dendrophis pictas Gmel., cwidolineatus Gr., Chrysopelea ornata Shaw, Tragops prasinus Reinw., Tropidonotus tri- angnligerus Reinw., chrysargiis Boie, CcdlopMs intesfinalis Laur. var. nigrotaeniata Pts., flavkeps Cant., Trimeresnrnf^ erythrimis Cant. var. und je einen neuen Shnotes und eine Ablabes-YsiYietsit. Abh. Nat. Ver. Hamburg Bd. 9, Heft 1. 10 pag., 1 Taf. G. A. Boulenger zählt von derselben Insel 27 Rep- tilien auf, die von Sandemann gesammelt worden sind. Zur vorigen Arbeit giebt er zwei synonymische Be- merkungen. Neu für Nias dürften sein: Heimdaetylus frenafus D. et B. , Ptychozoum homalocephalum (Crev.), Aphaniotis fusca Pts., Tiliqua rufescens (Shaw), Calarnaria Stahlknechti Stol., Pseudorhahdium longiceps (Cant.), Simotes octolineatns (Sehn.), Hypsirhina alhoinaculata D. et B., Za- pyrus fuscus Gthr., Ophites subcinctus (Boie) und albofiiscus D. et B. Kurze Beschreibungen der Pholidose und Färbung finden sich bei Calamaria Stahlknechti und Ophites cdbofitscH.^. Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 388—389. Africanische Region. A. T. de Rochebrune, Faune de la Senegambie: Les Reptiles. Paris, 8^. 20 col. Taf. W. A. Forbes' Last Journal enthält auch kurze Notizen über Reptilien des Nigergebiets. Ibis (5) Bd. 1, 1884 pag. 494—537, Karte. A. T. de Rochebrune l)eschreibt 2 Schlangen, 5 Anuren aus W. Africa als neu, die meisten davon aus Niederguinea. Bull. Soc. Philomath. Paris (7) Bd. 9 pag. 89—92. In Materialien zur Fauna des unteren Congo I be- schreibt 0. Boettger eingehend 8 von P. Hesse bei in der Herpetologie während des Jahres 1885 257 Banana gesammelte Arten, darunter Chamaeleon gracilis Hall., Hemidactylus malmia (Mor.), Agama colonorum Coiigica Pts., Monitor saurns (Laur.), Dasypelüs fasciolata Pts., Boodon lineatus Capensis D. et B. und Causus rhombeatus (Lieht.). In Anmerkung- wird ein neues Chamaeleon von Goldküste und Kamerun diagnosticiert. 24 — 25. Ber. Offenbach. Ver. f. Naturk. pag. 171—186. Notizen über Reptilien von S. Africa giebt L. D. Bair- stow. Natural. London (2j Bd. 9, 1884 pag. 112—114. Kurze Bemerkungen über Reptilien und Batrachier der Fauna des Kilima-njaro bringt H. H. Johns ton. Crocodile leben im Jipe-See und im Fluss Ruon. Auch wird vom Vorkommen von Varanen um Taweta, von Riesenschlangen, Chamaeleons, Fröschen und Laubfröschen — doch ohne ihre wissenschaftlichen Namen zu nennen — berichtet. Proc. Zool. Soc. London pag. 214 — 218. Tropisch -americanische Region. E. D. Cope ver- öffentlicht einen Zwölften Beitrag zur Fauna des tropischen Americas. Von Jalapa, Prov. Vera Cruz (Mexico) zählt Verf. pag. 169 — 171 auf Celestus chalyhaeus Cope, ßcelo- 2?orus aheneus und mia^olepidotus Wiegm., Catostoma semi- doliatiim D. et B., Eutaenia scalaris Cope, Ninia diademata B. et G. , Crotalus triseriatus Wiegm. und einen neuen Eumeces. Auf pag. 171 — 180 giebt er meist synonymische Notizen und Beschreibung neuer centralamericanischer und mexicanischer Arten. Von Oruba, Inseln unter dem Winde, verzeichnet Verf. pag. 180 — 181 Gonyodactylus albognlaris D. et B. und vittatus Wiegm., Thecadaetylus rapicanda Houtt., Ti^etioscincus bifasciatus Dum., Cnemido- 2:)horus murinus D. et B., die auf S. Thomas und den Vir- ginischen Inseln fehlende Ameiva Ufrontata Cope, Iguana tiibercidata Laur., Anolis lineatus Daud., Paludicola brachyops Cope und einen neuen Phyllodactylus. Von Curagao nennt er pag. 182 Gonyodactylus albogularis und Cnemido- phorus murinus, aus Nicaragua Corythophanes Mexicaniis Wagl., Anolis Bransfordi und Pliocercus dimidiatus Cope, iJrymobins Boddaerti Seetz., Tetranorhinus tiigroluteus und Bothriopsis brachystoma Cope, Dendrobates tinctorius Sehn., Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. H. H. 1. ß 258 Dr. Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen typographus Kef. und 2 neue Hyliden. Vom Oberlauf des Flusses Beni in Bolivia kennt er pag. 184 Malmia agilis Raddi, Diploglossus fasciatus Fitz., Aporo'phis coni- rostris Gtbr., Opheomorphus meleagris Shaw var. semilineata Cope und 0, typlüns L., Cyclagras gigas D. et B., Xenodon severns L. , Oxyi^rhopvs Sebae D. et B., Philodryas viri- dissimus L. , Leptophis marginatus Cope, sowie je eine neue Dermophis und Amphisbaena. Von den aus Rio Grande do Sul, Brasilien, pag. 185 — 194 verzeichneten Arten sollen unten die zahlreichen Novitäten namhaft gemacht werden. Von anderen, durch Hensel und Bou- lenger aus dieser Provinz noch nicht verzeichneten Arten sind nur zu nennen Tachymenis hypoco/iia Cope, Lepto- gnathuß Catesbyi D. et B. und OxyrrJwpns p)lumbeus Wied. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 167—194, 1 Taf. — Hierzu macht G. A. Boul enger kritische und syno- n}Tnische Bemerkungen. Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 294—298. E. D. Cope zählt weiter in einem Beitrage zur Herpetologie von Mexico auf aus der Tierra templada der Prov. Vera Cruz pag. 379 von Jicaltepec Anolis Sallaei Gthr. , Sceloporus variabilis Wiegm., Laemandus sm^raius Cope, Cnemidophorus undulatus Wiegm., Adelpkicvs quad.rivirgatvs Jan, Henicogiiaihus sp., Rhadinaea decorata Gthr., imperialis B. et G., ^)j)hibolus polyzonus Cope, Ninia alrata Hall. var. ßebae D. et B., Storma Dehayi Holbr., Drymobius margaritiferus Schleg., Hapsidophrys Mexicarws D. et B., Leptognathus 7iebtdatus L., fasciatvs Gthr., Sibon annulatvs L., Elaps apiatus Jan, Bofhrops airox L. und Boa Me^icana Jan, von Jalapa Sceloporus gi'atiosus B. et G. var., Ninia diademata und Evtaenia ornafa B. et G., sowie die neue Gattung Anelyiropsis, von Mizantla Chamaeleopsifi Mexicana Wiegm., Rhabdosoma semidoliatum D. et B. und Tropidonotus rhofnbifer Hall., aus der Tierra templada der Prov. Puebla von Teziutlan Phrytiosoma orbindare, Scelo- porus microlepidotus und Gerrhonotus Uocephalus Wiegm., Tcmiillct calamarino , Rhadinaea proterops^ Plioce^^cus ela- poides und Eufaenia scalctris Cope, Sibon a?inulatus L. und in der Herpetologie während des Jahres 1885. 259 Crotalus triseriaimWsigl.^ von Yzucar Uta hicarinata Dum., Sceloporus ahenetis und variabi/is Wiegm., gratiosiis B. et G. var., Cremidophorus sexlineahis L. und communis und Tri- mo7yhodon collaris Cope, von Tlapanala Sceloporns spinosus, Cyclura pectinaia und acanihura Wiegm. und von unbe- kannten Fundorten in den Provinzen Vera Cruz und Puebla J5öfW5S2a w?5ncöfö! Wiegm., Spilofes corais L. var. erehenmis Cope, Crofalop)horu8 raviis und Gi'otalus hasiliscus Cope, sowie Stenostoma sp. Von Zacualtipan, Prov. Hi- dalgo, Mexico nennt Verf. pag. 384 Sceloporus micro- lepidotus und Barissia imhricata Wiegm., Oligosoma Gern- mmgeri Cope, Storeria occipitomaculata Stör., Eutaenia Sumichrasti und pulchrilatus Cope, Sihon annulatus L., G^otalus triseriatus Wagl. und beschreibt 2 neue Rhabdosoma aus Mexico. Aus dem Mexico- oder Toluca-Thal werden pag. 386 envähnt Eumeces brevirostris Gthr. var., Eutaenia pulchrilatus und flavilahris Cope, Toluca lineata Kenn, und Tantilla ccdamarina Cope, von der Insel Co- zumel in 0. Mexico pag. 387 Sceloporus scalaris, Cyclura j^ectinata, Iguana tuberculata var. rhinolopha und Basiliscus vittatus Wiegm., Pseitdemys ornata Bell, Cinosternum leuco- stomum Dum. und Shawianum Bell, sowie je ein neuer Aristelligery Eutaenia und Cinosternum. Endlich zählt Verf. von New Providence, Bahamas, pag. 403 auf Anolis Sagrae Bibr., principalis L. var. porcata Gray, üngualia maculata Bibr. und einen neuen Diadophis. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22. A. Günther giebt Beschreibung und Abbildung der Chelonier, Crocodilier und eines Theiles der Lacei-tilier der Godman-Salvin'schen Ausbeute in Centralamerica. — Neu sind 2 Emys, 2 GerrlionoUis und 1 Cnemidopliorus^ meist aus Mexico. F. D. Godman and 0. Salvin's Biologia Centrali-Americana. Zool. Theil 36 — 41, London, 4^. Reptiles pag. 1—56, Taf. 1—25. In einem kurzen Abriss über die Fauna von Gua- temala erwähnt 0. St oll aus den Lagunen an der S. W. Küste Schildkröten und zwei Kaimans und auch sonst noch einige Eidechsen, Schlangen und Batrachier, doch 2 60 I)i'- s k a r B e 1 1 g e r : Bericlit über die Leistungen ohne nähere systematische Bestimmung. In den an- grenzenden, tiefgelegenen Landstrichen sei die Fauna an Reptilien besonders reich. Arch. Sc. Phys. Nat. Geneve (3) Bd. 10, 1884 pag. 343—346. A. Kappler schildert anschaulich und z. Th. recht eingehend Natur und Lebensgewohnheiten der auf- fallendsten Reptilien Holländisch-Guianas. Besonders be- handelt werden von Schildkröten Testudo tahnlata, die gegessen wird, klagende Töne von sich giebt, 5 — 6 Eier legt, carhonaria, Swanka scorpioides, Chelys fimhriato, die in Surinam fehle, aber in Cayenne häufig sei, Hydraspis ranicefSf Chelonia viridis, corticata und imhricata, Caretta Krmissi Gray, SjyJiargis coriacea, die dreimal erbeutet w^orden sei ; von Crocodiliden Jacare pnnctatns und Caiman pcdpehrosus; von Eidechsen Jguana tuhercidata, Tejus riigro- p)unctatvs, A7neiva Surinmnensis, PoJychriis mannoratys, Doryphorus aztfreus, Thecadactyhs rapicauda, Amphishaena alba und fuUginosa; von Schlangen Typhlops reticidatvs, Tovtiix scytale, Spilotes corais, Eunecles murinus, der bis 30' lang werde, Boa constrictor, Epicrcdes cenchris und Xiphosoma caninum. Giftschlangen seien selten und be- trügen nur 5% <^er Gesammtzahl; von zwei Bissfällen, die gutartig verliefen, wird berichtet. Die gefährlichste Giftschlange sei die bis 14' lange Lachesis mnta^ dann folgten Croialns horridus, Botkrops bilineatus und atro.v. Ausland 58. Jahrg. p. 798—800, 815—818, 838—840, 857. 0. Boettger giebt eine Liste von Reptilien aus Paraguay. Verzeichnet werden 1 Schildkröte, 19 Eidechsen und 24 Schlangen. Neu für das Land dürften sein TesUido tahdata Walb.; Tguana tuhercidata Laur. , Tupinamhis 7ugrop)nncta.tvs Spix, Cnemidophorus ocellifer (Spix), Micra- hlephariis Maximiliani (R. et L.), Amplnshaena Daru'ini D. et B., Mahuia dorsivittäta Cope und 6 neue Eidechsen; Typhlops reficulatus und Herpetodryas carinatas (L.), ßavo- lineatus Jan, Brachyrhytum occipitiluteum D. et B., Leptodira ännulata (L.), Leptognathus Mikani (Schleg.), Boa imperator Daud. und 3 neue Schlangen. Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58 pag. 213—248, 436—437. in der Herpetologie während des Jahres 1885. 261 In einer Ersten Liste der Kriechthiere der bra- silianischen Provinz Rio Grande do Sul verzeichnet G. A. Boiileng-er 1 Schildkröte, 1 Alligator, 10 Eidechsen (2 n.) und 19 Schlangen (In., 1 n. var.). Neu für die Provinz sind ausser den unten aufzuzählenden Novitäten Elapoiaorphns lemniscatus D. et B., Liopkis cohella (L.), Aliiiadensis (Wagl.), Coronella anomala und Jaegevi Gthr., poecilo'pogon und ohtasa (Cope), Dromiciis inelanostigtna (Wagl.) und Leptognathm Mikani (Schleg.). In einer Zweiten Liste nennt derselbe speciell von S. Lorenzo an der Lagoa dos Patos weitere 2 Schildkröten, 2 Ei- dechsen (1 n.j und 7 Schlangen (2 n.). Ausser den neuen Arten scheinen für die Provinz Rio Grande do Sul neu zu sein Hydromedusa tectifera Cope, Thalassochelys caretta (L.), die auch von Uruguay vorliegenden Mahuia Sorsi- Httaia Cope und Ahlahes Agassizi (Jan) und endlich Bothrops diporus Cope. Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 15 pag. 191 bis 196 und Bd. 16 pag. 85—88. Australische Region. F. Mc Coy giebt mehrere weitere Tafeln Abbildungen von Reptilien aus Victoria. Prodromus of the Zoology of Victoria; or figures and descriptions of the liv. spec. of all classes of the Victorian indig. animals Vol. 2, Dec. 10 — 11, Melbourne, 8^. pag. 1 bis 46, 20 Taf. (vergl. Ber. f. 1884 pag. 275). W. Macleay beschreibt aus dem Herbert River District in N. Queensland 2 neue Scinciden, 3 neue Schlangen, die unten verzeichnet sind. Ncwdoa Gilherti Gray sei jetzt von Port Essington, Port Denison und Port Darwin bekannt; alle drei bis jetzt vom Festland von Australien verzeichneten Tropidonotas-Axi^n (atigusti- ceps, ater, picturatiis) lebten im Herbert River District. Proc. Linn. Soc. N. S. Wales Bd. 10 pag. 64—68. Derselbe fand zusammen mit Vermicella anmdata und Delma Fraseri bei Mt. Brown in den Barrier Ranges eine neue Furina. Ebenda pag. 61 — 62. C. W. De Vis beschreibt 2 Geckoniden, 6 Agamiden, 10 Scinciden und 5 Elapiden vom Festland von Australien als neu, stellt 1 Agamiden- und 2 Scincidengattungen auf 262 Dl"- Oskar Boettger: Bericht über die Leistuugeu und giebt Schlüssel zur Unterscheidung der australischen Heteropus- und Hoplocephalas - Arten. Proc. Roy. Soc. Queensland Bd. 1 pag. 53—55, 77, 97—100, 138—140, 160, 166 — 173. — G. A. Boul enger stellt eine grosse Anzahl dieser Formen in die Synonymie. Von 15 n. sp., die De Vis neuerdings beschrieb, verdienen nach dem Verf. nur 3 Berücksichtigung, 1 ist zweifelhaft, 11 sind sichere Synonyma. Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 386 bis 387. E. C. Gold-Smith macht von den Mayor Inseln in der Plenty-Bai, Neuseeland, einige Reptilien, meist in der Sprache der Eingeborenen, namhaft. Transact. N. Zealand Inst. Wellington Bd. 17 pag. 417 — 427. Systematisches. In einer Arbeit über die An- wendbarkeit embryologischer Charactere in der Classifi- cation der Chordaten bringt J. A. Ryder ein Schema der embryologischen Unterschiede in den verschiedenen Wirbelthierabtheilungen und giebt für seine Categorien neue Namen. Auch Reptilien und Batrachier werden in diese embryologische Classification eingefügt. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 815—819, 903—907. Theromorpha (um' fossil). E. D. Cope behandelt eingehend die Verwandtschaften der Theromorphen mit den Monotremen. Die Theromorphen besitzen ein festes Quadi-atbein, zweiköpfige Rippen, ein Praecoracoid, ein in der Grösse reduciertes und am Aussenrande freies Coracoid nud bicon- cave Wirbelcentra ; das Pubis liegt gänzlich vor dem Ischiiim nnd ist mit ihm ohne Obturatorforamen verbunden. Von den beiden Untergruppen Pelecysauria und Anomodontia ist die erstere aus- gezeichnet durch notochordale Wirbelbildung und das Vorhandensein von nur 2—3 Sacralwirbeln , die letztere durch mehr als 3 Sacral- wirbel und dadurch, dass die Wirbel nicht notochordal sind. Die Pelecysaurier seien die einzigen bis jetzt bekannten Reptilien der Permfonnation. Proc. Amer. Ass. Adv. Sc. Bd. 33, Philadelphia Meet. 1884, pag. 471-481, 1 Taf Derselbe untersuchte auch G-ehirnabdmck und Gehörorgan eines Theromoi'phen aus dem nordamericanischen Perm. Das Gehirn zeigt Verwandtschaft mit dem Reptilgehira und mit den Gehirnen in der Herpetologie während des Jahres 1885. 263 der niedersten Säiigethiere. Die Hemisphaeren sind ausserordentlich klein, die Epiphyse grösser als gewöhnlich bei den Reptilien. Ein Foramen opticum fehlt. Das innere Ohr wird ebenfalls genau be- schrieben. Ebenda 5 pag., 1 Taf. — Ref. in Science Bd. 6 pag. 224 (vergl. Ber. f. 1884 pag. 275). Dicynodontidae. R. H. Traquair u. J. W. Judd bringen kurze Mittheilungen über einen entweder zur Gattung Bicynodon selbst oder doch zu einem sehr nahestehenden Genus gehörigen Schädel aus dem triassischen Sandstein von New-Spynie bei Elgin in Schottland. Es ist dies der erste Rest eines Dicynodontiers aus Grossbritannien. Natura Bd. 32 pag. 556—573. Chelonia. Nervensystem. S. Trinchese giebt eine Notiz über die Innervation der Muskeln bei den Schildkröten. Rend. Accad. Napoli Anno 24 pag. 34. A. Kazem-Beck behandelt die Innervation des Herzens bei den Schildkröten. Er beschreibt einen Nervus depressor cordis, der vom Ramus pulmonalis vagi abzweigt. Centr. Blatt Med. VViss. 23. Jahrg. pag. 482—484. Palaeontologisches. A. Portis bespricht eocaene Chelonier von Verona, von denen einer mit ReseiTe, ein anderer mit grösserer Wahrscheinlichkeit zu Chelydra gestellt wird. Die Schildkrötenreste aus dem Eocaen von Ronca gehören zu zwei verschiedenen Arten von Trionyx im weiteren Sinne. Sodann wird ein Trionyx aus dem Oligocaen von Agnana genannt und schliesslich der Schädel eines neuen Äspiliis {Cortesii), wahrscheinlich aus dem Ob.-Miocaen oder Pliocaen der Gegend von Parma oder Piaceuza, beschrieben und ab- gebildet. Atti Accad. Torino Bd. 20 pag. 1095—1110, Taf. 11. C. A. Purschke stellt die bis jetzt aus dem Wiener Becken bekannten Schildkröten zusammen und beschreibt und bildet ab aus dem miocaenen Tegel von Hernais eine neue Clemmys (Sarmatica). Anz. Akad. Wien pag. 36 und Denkschr. Akad. Wien Math. Nat. Gl. Bd 50 Abth. 2 pag. 185, 1 Taf. C. Deperet erwähnt in Bull. Soc. Geol. France (3) Bd. 13 p. 466 aus grauen Süsswassersanden des Mittelpliocaens von Roussillon neue Arten von Testudo {Perpiniana), Emys {Gaudryij und Trionyx, und beschreibt sie in Ann. Sc. Geol. Paris Bd. 17 pag. 1—272, 6 Taf. R. Lydekker hat die Schildkröten der indischen Siwalik- und Narbada-Schichten bearbeitet. Die Testudiniden werden in den pliocaenen Siwalikbildungen O.-Indiens durch Colossochelys {atlas) und durch 4 weitere unbestimmbare Arten vertreten. Colossochelys ist von Testudo verschieden durch NichtVereinigung der Pygalplatten, von Manouria durch die Gestalt des Epiplastrums. C. atlas erreichte 264 Dl"- Oskar Boettg er: Bericht über die Leistungen die doppelte Grösse von Testudo elephaniina\ von ihr scheinen die Aldabra-Schildkröten ihren Ursprung- genommen zu haben. Weiter fanden sich in den Siwalik- Schichten von Eniydiden 7 Clemmys (4 n,), 2 Pangshura, 5 Batcujur (4 n.) und eine fragliche Geoemyda. Die Cle^nmys- Arten bringt Verf. in 4 Gruppen. Aus den pleistocaenen Narbada-Bildungen zählt er nur 1 Pangshura und 1 Batagiir auf, rlie beide noch in den dortigen Gegenden leben. Von Triouychiden ist in den Siwalik - Schichten jE^m?/c?« durch 4 Arten (3 n.), Chitra durch 1, Trionyx durch 2 Arten vertreten ; in den Narbada-Schichten fand sich nur 1 noch lebender Trionyx. Sämmtliche pleistocaene Narbada-Arten leben also noch heute, und auch die pliocänen Siwalik- Schildkröten sind mit lebenden indischen Arten so nahe verwandt, dass es oft unsicher wird, sie von denselben specifisch zu trennen. Nur die grossen Landschildkröten weichen vom heutigen indischen Typus erheblich ab. Palaeontologia Lidica (10) Bd. 3 Theil6 pag. 155 bis 210, Taf. 18-27. — Ref. in Geol. Mag. (3) Bd. 2 pag. 372—373 und in Jahrb. f. Min. 1886 I pag. 473—476. Testudinidae. Terschleppuug. Auf Anticosti wurde nach C. H. Merriam ein wohl sicher von einem Schiffe entflohenes Exemplar der tropisch - südamericanischen und westindischen Chelo- noides tabulata (Walb.) gefangen. Science Bd. 5 pag. 474. Palaeontologisches. L. Vaillant unterscheidet 2 Arten grosser pleistocaener Landschildkröten von Madagascar Testiido Grandidieri n. sp. (= Emys gigantea Grand.) von Etsere und T, ah- rupta Grand, von Ambulisatse. Die Anwesenheit eines Nuchale und doppelter Gularen nähert diese Formen mehr denen von Aldabra als denen der Maskarenen oder der Galapagos. Compt. Rend. Paris Bd. 100 pag. 874—877. — Ref. in Deyrolle's Naturaliste 7. Jahrg. pag. 98. Systematisches. Testiido yniphora n. sp. verwandt radiata Shaw. Von einer der Inselgruppen in der Nähe der Comoren. Vaillant, Compt. Rend. Paris Bd. 101 pag. 440—441 und Bull. Soc. Philomath. Paris (7) Bd. 9 pag. 118—120. — Ref. in Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 314—315 und in Deyrolle's Naturaliste 1. c. pag. 178. Emydidae. Nervensystem. T. W. Mills behandelt die Innervation des Herzens von Pseudemys rugosa. Journ. Physiology Cambridge Bd. 6 pag. 246—286. Circulationsorgaue. H. G. Beyer hat den Einfluss von Temperaturschwankungen auf Milz und Herzthätigkeit derselben Art untersucht. Proc. U. S. Nat. Mus. Bd. 8 pag. 225—229, 2 Taf. Palaeontologisches. F. E. Koch erwähnt Emys Europaea als in zwei Fragmenten bei Waren in Mecklenburg subfossil im Torf gefunden. Arch. Fr. Naturgesch. Mecklenburg Bd. 39 pag. 158. A. Is sei nennt dieselbe Art aus den Ablagerungen in der in der Herpetologie während des Jahres 1885, 265 Höhle delle Arene Candide im Finalese Liguriens. Boll. R. Coniit. Geol. d'ltalia, Roma Bd. 16 pag. 360. Systematisches. E. D. Cope giebt einen Schlüssel für die 6 mexicanischen Arten von Cinosternum. Proe. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 389. Cinosternum brevigidare n. sp. = leiicostomum Cope part., non Dum. Sipurio, Costa Rica. Cope 1. c pag. 389. — C. hrevüjulare n. sp. (hat nach Boiilenger Priorität vor dem Cope'schen Namen). Playa Vicente, Mexico. Günther, Biolog. Centr.-Amer., Rept. pag. 17, Taf. 18, Fig. A. — C. cruentatum A. Dum. abgeb. bei Günther 1. c. Taf. 9 — 11. — C. cruentatum A. Dum. und Mexicanum Lee. = Shawianum Bell. Cope 1. c. pag. 389. — C. hirtvpes "Wagl. abgeb. bei Günther 1. c. Taf. 12—15. — C. leucostomiim A. Dum. abgeb. ebenda Taf. 16—17. Emys catasioila n. sp. Mexico. Günther 1. c. pag. 4, Taf. 6, Fig. B. — E. ornata Gray Taf. 1, xyulclierrima Gray Taf. 7 — 8, iimhra Boc. Taf. 4—6, Fig. A. Günther 1. c. — E. Salvini n. sp. Guatemala Günther 1. c. pag. 4, Taf. 2—3. Chelydidae. Systematisches. Chelodina Maximiliani D. et B. = Hydromedusa tectifera Cope. Boulenger, Ann. Mag. N. H, (5) Bd. 16 pag. 85. Hydromedusa Maximiliani Wagl., non Mik., Platanensis Gray und Wagleri Gthr. = tectifera Cope. Boulenger 1. c. Trionychidae. Respirationsorgaue. H. Simon und S. S. Phelps Gage zeigen weiter an Versuchen, dass die Arten der americanischen Gattungen Aspidonectes und Amyda normal sowohl Luft- als auch Wasserathmung zeigen. 2 — 10 Stunden blieben die Versuch sthiere freiwillig und bis 15 Stunden unfreiwillig in fliessendem Wasser untergetaucht. Die Analyse des Wassers ergab einen starken Verlust an Sauerstoff der Luft des Wassers und eine bedeutende Zunahme an Kohlensäure in demselben. Science Bd. 6 pag. 225 und 283 (vergl. auch Ber. f. 1884 pag. 277). Auch die australische Chelodina longicolUs hat nach W. A. Has- well die Gewohnheit, am Grunde des Wassers liegend, in regel- mässigen Zwischenräumen Wasser einzuziehen und wieder aus- zustossen. Verf. kommt aber nach genauen Beobachtungen und anatomischen Untersuchungen zu dem Schlüsse, dass wenigstens bei der in Rede stehenden Art die Ein- und Ausathmung von Wasser keine functionelle Bedeutung hat, ihre Entstehung vielmehr auf leichte spasmodische Bewegungen zurückzuführen ist, wahrscheinlich hervorgerufen durch die rhythmische Thätlgkeit des Respirations- mechanismus. Proc. Linn. Soc. N. S. Wales Bd. 10 pag. 332—333. Systematisches. Chelodina longicolUs Shaw abgeb. bei Mc Coy, Prodr. Zool. Victoria Taf. 92—93. Cheloniidae. Ifervensystem. Eine Notiz über die Herznerven der Seeschildkröten bringen H. Krön eck er und T. W. Mills in "266 Dl". s k a r B e 1 1 g e r : Bericht über die Leistungen Rep. Brit. Ass. Adv. Sc. for 1884 pag. 776, einige Beobachtungen über den Einfluss des Nervus vagus und der Acceleratoren auf das Herz der Seeschildkröte T. W. Mills in Journ. Phj^siology Bd. 5 No. 6, eine Mittheilung über Rhythmus und Innervation des Herzens dreier X7iefoma- Arten derselbe in Johns Hopkins Univ. Circul. Bd. 5 No. 43 pag. 6—7. Sinnesorgane. Eingehende macro- und microscopische Unter- suchung und Beschreibung der Thränen- und der Harder'schen Drüse von Chelone viridis liefern A. Pilliet et F. Bignon. Bull. Soc. Zool. France Bd. 10 pag. 60—66. Systematisches. Sphargis coriacea L. abgeb. bei Mc Coy, Prodr. Zool. Victoria Tal 101. Saiiropterygia (nur fossil). Placodontia. G. Gürich giebt weitere Notizen über Cya- modus [Taniowitzensis] aus dem Muschelkalk Ob.-Schlesiens und be- schreibt von ebenda eine neue Gattung Pleiirodus {bicohr n.) von unsicherer Stellung. 62. Jahrg. Ber. Schles. Ges. Vat. Cult. für 1884 pag. 218—220 (vergl. Ber. f. 1884 pag. 265). Plesiosauria. L. Dollo bringt eine kurze Uebersicht über unsere heutige Kenntniss von den Plesiosauriern. Rev. Quest. Scientif. Bruxelles Bd. 17 pag. 632—637. H. S. Sauvage giebt eine weitere Notiz über die Reptilien des Ob. -Portland von Boulogne. Bull. trim. Soc. Acad. Boulogne- sur-Mer Bd. 4 pag. 169 (vergl. Ber. f. 1884 pag. 279). Nachträglich sei auch noch auf dessen wichtige Arbeit über die Plesiosauriden und Elasmosauriden des Ob.-Jura von Boulogne- sur-Mer hingewiesen, in der er zahlreiche Arten von Pliosaurus (3, 1 n.), Polyptychodon (1), Plesiosaurus (5, 2 n.) und von Colymbo- saunis (1 n.), Muraenosaurus (2) und Polycotylus (1 n.) beschreibt und abbildet. Ann. Sc. Nat. (6) Bd. 8, 1879 Art. 13. 38 pag., Taf. 26 bis 27. — Ref. in N. Jahrb. f. Min. 1886 11 pag. 116—117. Ichthyopterygia (nur fossil). L. Dollo giebt eine kurze Uebersicht über unsere heutige Kenntniss von der Organisation der Ichthyosaurier. Bull. Scientif. Dep. Nord (2) 7—8 Jahrg. pag. 115—120. W. D' Ar cy Thompson sucht durch Vergleichung der Hinter- extremitäten eine nicht archipterygiale Theorie des Chiropterygiums aufzubauen. Das Femur entspreche dem Basipterygium ; die drei bei Sauranodon und bei einigen Ichthijosaurus- Arten folgenden Knochen in der Herpetologie vvälireiid de« Jahres 1885. 267 stellten drei Basalia der Fischflosse vor. Rep. Brit. Ass. Adv. Sc. 1885 pag. 1065—1066 und Journ. Anat. Physiol. Bd. 20 p. 532-535. E. Rene vi er bringt Beschreibung mid Photographie des prachtvollen JcMhyosaurus quadriscissus Quenst. im geologischen Museum von Lausanne ; er stammt aus dem Ob,-Lias von Holzmaden bei Boll in Württemberg. Eine characteristische Krümmung der Schwanzwirbelsäule in der Nähe der Schwanzspitze, die schon Quen- stedt aufgefallen war, und die einer Verticalflosse zur Stütze gedient haben dürfte, lässt sich auch bei diesem Exemplar beobachten. Bull. Soc. Vaud. Lausanne (2) Bd. 21 pag. 8—12, Taf. 1. Crocodilia. Urogeuitalsystem. Nach einer Recapitulation der einschlagenden Literatur beschreibt B. Solger und bildet ab die äussere Gestalt und die Anordnung und den Bau der Harncanälchen der Niere von Alligator. Zeitschr. Wiss. Zool. Bd. 41 pag. 605—615, Taf. 32. Palaeoutologisclies. A. Smith AVo od ward giebt eine höchst sorgfältige und dankenswerthe Zusammenstellung der 58 aus England bis jetzt beschriebenen Crocodilier, von denen eine Art der Ob. -Trias, die grosse Mehrzahl dem Jura, wenige Arten dem Wealden, 8 dem Tertiaer angehören. Ausführliche Nachweise über Literatur und Synonymie sind jeder einzelnen Art beigegeben. Geol. Mag. (3) Bd. 2 pag. 496-510, Tabelle. Gavialidae. Palaeontologisches. F. Toula und J. J. Kail beschreiben und bilden ab den Schädel eines neuen Crocodiliers aus den miocaenen Sauden von Eggenburg in Niederösterreich, der neben der Verwandtschaft mit Crocodilus wichtige Uebereinstimmungen mit dem lebenden Tomistoma von Borneo zeigt, und errichten dafür die neue Untergattung Gavialosuchas (Eggenbiirgensü). Auz. Akad. Wien 22. Jahrg. pag. 107—109 und Denkschr. Akad. AVien 50. Bd., 2 Abth. pag. 299— 356, Taf. 1-3, 3 Fig. Crocodilidae. Sceletsystein. C. Luetken beschreibt und bildet ab Schädel von Crocodilen verschiedenen Alters aus Venezuela, die er sämmtlich zu der einen Species Crocodilus intermediits Grav. zieht. Der in der Jugend ungewöhnlich lange Schädel mit sehr stark ausgezogener, mehr cylindrischer Schnauze wird im Alter kürzer und kürzer, und der Schädel nimmt schliesslich die Form eines weniger gestreckten, gleichschenkligen Dreiecks mit fast geraden Seiten und breiterer Basis an. Während ganz junge Stücke jeder- seits vorn in dem Theil des Unterkiefers, der durch eine in das Hinterende der Symphyse gelegte Querlinie abgeschnitten wird, fünf Zähne tragen, zeigen die alten Exemplare deren je sechs. Vidensk. Meddel. Nat. Foren. Kjoebenhavn 1884 pag. 61—80, Taf. 5. 268 Dr. s k a r B e 1 1 g e r : Bericht über die Leistungen Palaeoutologisches. Aus den auf der Grenze von Kreide und Tertiär stehenden Laramie-Schichten von Animas City, Neu-Mexico, beschreibt E. D. Cope nach Zähnen einen neuen Crocodilus {Sta- velianus). Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 986. F. Noetling kennt aus dem U.-Oligocän des Samlandes von Eeptilien nur 2 Zähne eines Crocodils. Abh. Geol. Spec.-Karte Preussen u. Thüringen Bd. 6 , Heft 3 , Berlin 1885 und Die Fauna des samländischen Tertiärs I. Theil , Bd. 1 Text und Atlas , 27 Taf. Berlin 1886. A. Hofmann giebt Abbildung und Beschreibung von 2 neuen Crococlihis (Steiner i, Styriacus) aus der miocaenen Brannkohle der Steiermark: die letztere Art sei möglicherweise ein Alligator. Moj- sisovics und Neumayr s Beitr. z. Palaeont. Oestr.-Ung. Bd. ö Heft 2, 2 Taf. Alligatoridae Circulationsorgaiie. T. W. Mills bringt eine Notiz über die Physiologie des Herzens von Alligator. Johns Hop- kins Univ. Circul. Bd. 5 No. 48 pag. 7—8. Systematisches. Eine Mittheilimg C. Luetken's gilt den Kennzeichen, die gewöhnlich für die Abtrennung eines Genus Jacare Gray angeführt werden, und namentlich den offenen und obliterierten oder fehlenden Supratemporalöffnungen und der Stellung des Vomers. Verf. zeigt, dass diese Charactere nicht genügen, um Jacare oder Caiman als gute Gattungen anerkennen zu lassen. Vidensk. Meddel. Nat. Foren. Kjoebenhavn 1884 pag. 76—80. Dinosauria (mir fossil). G. Baur macht in einer Notiz zur Vögel -Dinosaurier -Frage darauf aufmerksam und belegt es mit Citaten, dass Cope 1867 und nicht Huxley 1868 der erste war, der die nahen Verwandtschafts- beziehungen zwischen Vögeln und Dinosauriern zuerst erkannte, wie das auch von Huxley bereits 1870 eingeräumt worden sei. Zool. Anzeiger 8. Jahrg. pag. 441—443. In einer Arbeit über die Verwandtschaftsbeziehungen zwischen Dinosauriern und Vögeln stellt B. Vetter die verschiedenen An- sichten über die Abstammung der Carinaten von den Ratiten, der Ratiten von Archaeopteryx, des Archaeopteryx von den Dinosauriern, für und gegen, übersichtlich zusammen. Namentlich werden die Aussprüche von Huxley, Owen, Marsh, Cope, Vogt, Seeley, Baur, Wiedersheim. Dollo und Dames gegen einander abgewogen. Verf. scheint eine praecisierte Stellungsnahme zu den vielfach entgegen- gesetzten Meinungen zu vermeiden, neigt sich aber am meisten den Ansichten von Vogt, Seeley und Dames zu. Festschr. Nat. Ges. Isis Dresden pag. 109—122. in der Herpetologie wahrend des Jahres 1885. 269 Derselbe setzt seine Referate über die Fortschritte unserer Kenntniss der Dinosaurier und einiger anderer fossiler Reptil- ordnungen nach den neuesten Arbeiten von Marsh , Baur u. a. fort. Kosmos Bd. 16 pag. 372—380, Bd. 17 pag. 20—35, 1 Taf. (vergi. Ber. f. 1884 pag. 280). In einer Kritik von Marsh's Amer. Jurassic Dinosauria Pt. VIII (vergl. Ber. f. 1884 pag. 281) bemerkt E. D. Cope, dass einige der Beckencharactere der Theropoden eine grössere Aehnlichkeit mit denen herbivorer Dinosaurier zeigten als mit denen der Vögel, und dass Cei'atosaurus und Megälosaurus wohl kaum sich als zwei Familien neben einander halten Hessen. Eine zweite Familie der Theropoden bildeten die Zanclodontiden mit biconcaven Halswirbeln und mit von den Megalosauriden verschiedenen Pubes. Auch die Macelognatha verwirft Verf. als Ordnung. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 67 — 68. L. DoUo bringt eine Notiz über einen neuen Zahn von Craspe- dodon aus der Ob. -Kreide von Lonsee in Belgien und vergleicht tabellarisch die Unterschiede der Zahnform von Sauropoden, Stego- sauriern und Ornithopoden. Ann. Soc. Scientif. Bruxelles Bd. 9 pag. 309—318, Fig. — Ref. in N. Jahrb. f. Min. 1887 I pag. 327—329. De la Moussaye beschreibt und bildet ab einen Zahn von Neosodon (n) aus dem Purbeck von Wimille, den er für einen Omni- voren Dinosaurier hält, ohne seine Stellung im System genauer be- zeichnen zu können. Bull. Soc. Geol. France (3) Bd. 13 pag. 51 — 54, 2 Fig. und Bull. trim. Soc. Acad. Boulogne-sur-Mer Bd. 4 pag. 162. — L. Dollo deutet diesen Zahn als einen solchen von Iguanodon praecursm- Svg, und jedenfalls einem herbivoren Thiere zugehörig. Rev. Quest. Scientif. Bruxelles Bd. 17 pag. 4—5. Orthopoda. Camptosauridae. 0. Marsh ändert den Namen Camptonotus in Camptosaurus, Camptonotidae in Campto- sauridae. Amer. Journ. Sc. (3) Bd. 29 pag. 169. Iguanodontidae. H. Woodward giebt eine geschichtliche Uebersicht über die Literatur von Iguanodon Mantelli v. Myr. aus dem englischen und belgischen Wealden und bringt Schädel und Restauration des Brüsseler Exemplars in Abbildung. Geol. Mag. (3) Bd. 2 pag. 10— 15, Taf. 1. J. W. Hulke deutet drei Knochen des Schultergürtels von Iguanodon aus dem Wealden von Hastings als Interclavicula und als die beiden Claviculae, welche letztere danach in ihrer Beziehung zur Interclavicula den Schlüsselbeinen der lebenden Lacertilier ent- sprächen. Die Interclavicula dagegen weicht stark in der Form ab von der der Lacertilier und Crocodilier; das rippentragende Sternum ist vermuthlich wie das der Crocodilier knorpelig gewesen. Diese Auffassung weicht von der Dollo's darin ab, dass die von diesem als Hälften des Sternums angesprochenen Knochen hier als Clavi- culae gedeutet werden, während das Sternum noch unbekannt sei. 270 Dr. s k a r B e 1 1 g e r : Bericht über die Leistungen Qu. Journ. Greol. Soc. London Bd. 41 pag. 473—475, Taf. 14; Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 310— 311 und Geol. Mag. (3) Bd. 2 pag. 331. — Ref. in N. Jahrb. f. Min. 1886 I pag. 472. — L. Dollo sucht diese Hypothese in fast allen Punkten zu widerlegen. Iii der Form der Hulke'scheu Claviculae liege grosse Aehnlichkeit mit Sterualplatten, was ausgeführt wird. Auch die gegenseitige Lage der beiden Knochen spräche gegen Hulke's Auffassung; es existierten Dinosaurier mit paarigem Sternum, aber keine mit Schlüsselbeinen. Rev. Quest. Scientif. Bruxelles Bd. 18 pag. 664—675. — Ref. in N. Jahrb. f. Min. 1886 I pag. 472—473 und in Ann. Soc. Geol. Nord, Lille Bd. 13 pag. 71. — Ct. Baur schliesst sich ebenfalls dieser Deutung an; auch er betrachtet Hulke's Clavikeln für Sternalplatten und zwar für das Pleurosteon, und meint, dass bei den herbivoren Dinosauriern, wie bei den Crocodiliern, wohl nie eine Clavicula zur Entwicklung gelaugt sei. Zool. Anzeiger 8. Jahrg. pag. 561 — 562. — Ref. in N. Jahrb. f. Min. 1886 I pag. 472. — P. Pelseneer, L'appareil sternal dlguanodon. Bull. Sc. Dep. Nord (2) 7— 8. Jahrg. pag. 317 bis 321. "Weitere Notizen über die Iguanodonten von Bernissart siehe bei L. Dollo. Rev. Quest. Scientif. Bruxelles Bd. 18 pag. 5— 55. Hadrosauridae. E. D. Cope bsschreibt im Gegensatze zu Ornithotarsus immanis Form und Lage von Tibia, Fibula, Astragalus und Calcaneus von IHclonius mirdbilis aus den nordamericanischeu Laramie - Schichten und bemerkt, dass ein Stück Hauttegument der Beckengegend aus kleinen, subpentagonalen, scheibenförmigen Schuppen mit gekerbten Rändern bestehe, die an die Haut von Rhinoceros Sondaicus erinnern. Die einzelnen Schuppen haben etwa 1 cm. im Durchmesser. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 1208, Taf. 37, Fig. 1—3. — Ref. in Jahrb. f. Min. 1886 II. pag. 287—288. Theropoda. Megalosauridae. E. D. Cope zieht den Marsh'- schen Namen Dryptosauriis 1884 zu Gunsten von Laelaps Cope ein. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 705 Fussnote. Douville erwähnt aus den Oxfordmergeln (Ob.- Jura) von Dives und Villiers in Frankreich eine vermuthlich einem Megalosauriden zugehörige Fibula und das Kieferfragmeut eines Megcdosaurus aus den Vaches-Noires, das zu M. gracilis (Quenst.) gestellt wird. Bull. Soc. Geol. France (3) Bd. 13 pag. 441. Anchisauridae. E. D. Cope zieht den Marsh'schen Namen Amphisaurus 1884 zu Gunsten von Megaäactylus Cope 1870 ein (was aber wegen Megadactylus Fitz, und Megalodactylus Fieb. nicht an- geht). Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 705 Fussnote. — 0. Marsh ändert den Namen Amphisaurus in AnchisauruSf Amphisauridae in Anchisauridae. Amer Journ. Sc. (3) Bd. 29 pag. 169. in der Herpetologie wahrend des Jahres 1885. 271 Rhynchocephalia. Palaeontologisches. Homoeosauridae. Ein in seinen einzelnen Theilen vielfach loses Scelet des Homoeosaurus (Maximiliani) ans dem lithographischen Schiefer vom Pointner Forst bei Jachenhausen in der Ob. -Pfalz giebt L. v. Amnion Gelegenheit, denselben mit Hatteria zu vergleichen, da nicht nur der amphicoele Wirbelbau, sondern auch der Bau und die acrodonte Bezahnung der Kiefer, das paarige Praemaxillare, der Schultergürtel und das Abdominalsternum evidente Verwandtschaft mit dem lebenden Genus zeigen. Die Gattungsdiagnose von Homoeosaurus v. Myr. wird vervollständigt und darauf hingewiesen, dass möglicherweise H. macrodactylus = Maximiliani ist. Abb.- Akad. München II. Gl. Bd. 15 Abth. 2 pag. 497 bis 528, Taf. 1-2. — Ref. in N. Jahrb. f. Min. 1886 II p. 114—115. Pythonomorplia (nur fossil). Pythonomorpha Vera. L. Dollo homologisiert einen bei Plioplatecarpus gefundenen Canal mit Marsh's Pituitar - Canal bei Morosaurus und mit Gruber's Canalis basilaris medianus beim anomalen Menschen und nennt ihn „canal basioccipital median". Ausserdem bespricht er noch zwei weitere seitliche Canäle, die er „hypobasilaires" nennt, und die zum Schutz der Infrajugularvenen dienten. Sodann wird eine Interclavicula bei Plioplatecarpus, die der der Crocodile ähnlich ist, beschi-ieben, und die Mosasaurier werden je nach dem Vorhandensein (Plioplatecarpidae) oder Fehlen (Mosasauridae) von Sacnim, Interclavicula, medianem Basioccipital-Canal und zwei Hypo- basilar-Canälen in zwei Familien getheilt. Zu den Plioplatecarpidae gehört nur Plioplatecarpus Dollo, zu den Mosasauridae Baptosaurus, Lestosawi-us, Tylosaurus, Edestosawus und Holosaurus Marsh, Ptery- collosaurus und Hainosaiirus Dollo, Mosasaurus Conyb., Platecarpus, Sironectes und Clidastes Cope und Leiodon Ow. Ann. Soc, Scientif. Bnixelles Bd. 9 pag. 309—335, Fig. — Ref. in N. Jahrb. f. Min. 1887 I pag. 327-329. Mosasauridae. L. Dollo bringt osteologische Beiträge zur Kenntniss der Mosasauriden und stellt die neue Gattung Hainosaurus (Bernardi) von 1,65 m Kopf- und 13 m Totallänge aus dem Ob.-Senon von Mesvin-Ciply bei Mons auf. Die Praemaxillaren sind bei dieser Gattung über die Zähne hinaus schnabelförmig verlängert; drei Arten von Zähnen. Pterygoiden nicht in der Mittellinie verschmolzen. Dem Quadratum fehlt die Supracolumellar-Apophyse. Kein Sacrum, keine Interclavicula, kein Einschnitt am Coracoid. Humerus breit, eben, in der Mitte leicht verengt, kürzer als Femur. Bull. Mus. H. N. Beige Bd. 4 pag. 25-36. - Ref. in N. Jahrb. f. Min. 1886 I pag. 341 272 1^1'- Oskar Boettger: Bericht über die Leistung-en bis 342. — Ueber die Auffindung dieser Reste vergl. E. Dupont in Bull. Acad. Sc. Bruxelles (3) Bd. 9 pag. 215—216 und Bull. Sc. Dep. Nord (2) 7—8 Jahrg. pag. 177—178. Choristodera. Nach Y. Lemoine ist die Gattung Simoido- saurus aus der Faune cernaysienne, U. -Eocaen, von Reims nicht identisch mit dem Genus Champsosaiirus aus dem Landenien iuferieur, U. -Eocaen, von Erquelinnes in Belgien, sondern im Bau der Rücken- und Kreuzbeinwirbel, des Schultergürtels und Oberarms von ihm recht wesentlich abweichend. Simoidosaurus hatte auch einen Proatlas und ein verknöchertes Sternum. Nouv. Note s. 1. genre Simoidosaure, Reims, 8". Matot-Braine. 16 pag. und Compt. Rend. Paris Bd. 100 pag. 753—755. — Ueber diese Streitfrage vergl. auch L. Dollo, der von der Uebereinstimmung beider Gattungen überzeugt ist und auch die Fundschichten derselben für gleichzeitig hält. Lemoine's Scapula und Coracoid seien falsch gedeutet; die angebliche Scapula sei wahr- scheinlich ein Theil des Coracoids. Rev. Quest. Scientif. Bruxelles Bd. 17 pag. 617— 624 und Bd. 18 pag. 226— 231. — V. Lemoine gesteht einige der Ausstellungen Dollo's zu, in anderen hält er seine Ansicht aufrecht. Ebenda Bd. 18 pag. 223—225 (vergl. auch Ber. f. 1884 pag. 293—294). Ophidia. Integumentalgebilde. F. Leydig erinnert an das reif- oder puderartige Hautsecret von Viper a herus. Zool. Anzeiger 8. Jahrg pag. 758. Sceletsystein, Untersuchungen über Gliedmassenrudimente bei Schlangen hat A. Carlsson angestellt. Sitz. Ber. Akad. Stockholm vom 14. Oct. 1885. Nervensystem. L. Merk gelangt durch Schnitte am Medullar- rohr der Embryonen von Tropidonotus natrix zu dem Ergebniss, dass das Epithel der dem Centralcanal des Rückenmarks, resp. den Ven- trikeln zugekehrten Fläche des Medullarrohrs mit Mitosen wie besäet ist, wogegen in der übrigen Partie des Rohres keine Kerntheilungs- figur zu erblicken ist. Etwas ähnliches gilt von der Retina. Sitz. Ber. Akad. Wien Math. Nat. Gl. 92 Bd. 3 Abth. pag. 356-375, 1 Taf. — Ref. in Biol. Centr. Blatt Bd. 5 pag. 729—730. Respirationsorgane. Die Lungen der Schlangen zeigen nach F. E, Schulze in mehrfacher Richtung auffällige Verschiedenheiten. Während die Peropoden zwei wohlentwickelte und fast gleich lange Lungen besitzen, zeigen die Viperiden und Hydrophiden nur eine. Dazwischen kommen zahlreiche Uebergangsformen vor, meist mit Verkleinerung der linken Lunge. Auch das Verhältniss des respi- rierenden Theils zu dem hinteren, mehr oder weniger glatten wechselt je nach der Gattung. Während so bei Boa, FAmectes, Pi/tfiou und in dor Heipetologie wahrend des Jahres 1885. 273 Tropidonotus ein allmählicher Uebergang zwischen beiden Lungen- abschnitten besteht, grenzen beide bei Naja scharf gegen einander ab. Die Lungen derjenigen Schlangen, welche aus anderen Gründen den Eidechsen am nächsten stehen, gleichen im Allgemeinen auch den Eidechsenlungen am meisten. Sitz. ßer. Ges. Nat. Fr. Berlin pag. 86—87. Biologisches. Cm-onella Austriaca tödtet nach 0. E. Eiffe Eidechsen nicht immer durch Umschlingen und verschlingt ausserdem Eidechseneier und Schlangen, nicht aber Blindschleichen. Die Nahrung wird mehr durch den Geruch als durch das Tastgefühl erkannt. Aehnlich verhält sich C. Girundica. Von Tarbophis wird eine giftige Wirkung des Bisses auf Lacerta vivipara geschildert, der in Vj^ Minuten tüdtete; dieser Effect konnte jedoch nur einmal erzielt werden. Weitere Notizen beziehen sich auf Elaphis cervone, Coluber Aesculapii, Zamenis viridiflavus und Dahli. Die Zamenis - KrttVi sind gewohnt, hinter ihrer Beute herzuschiessen und dieselbe zu verfolgen; sie fressen Eidechsen. lieber Vipera berus werden recht auffällige Dinge mitgetheilt. In einem jungen Stücke fand Yerf. nur Käfer (Leptura). Halbwüchsige und kleine Ottern nähren sich von Eidechsen, besonders von Lac. vivipara, am liebsten von frisch getödteten. Auch Frösche, lebende wie todte, und deren Schenkel werden nicht verschmäht. Die Ottern, an denen diese Beobachtungen gemacht wurden, frassen nur bei Tage. Die Giftzähne ersetzten sich schon nach drei Tagen durch neue. Alle beobachteten jungen Ottern gingen leicht — schon nach drei Tagen — ans Futter; ältere nennt Verf. bei richtiger Pflege ruhige Gefangene, die sich gern in die Hand nehmen und streicheln lassen. Tropidonotus natrix lebt ausser von Fröschen auch von der Kreuzkröte; alle Tropidonotus-Arten sind aber auch leiden- schaftliche Fischfresser; Tr. viperinus frisst sogar Regenwürmer. Nur die letztere ist von den mitteleuropäischen Tropidonoten als mitunter bissig zu bezeichnen. Auffällige Körperbewegungen werden von Tr. natrix und von Zamenis Dahli erwähnt, und auch die Art und Weise, mit welcher Schlangen neue Ankömmlinge im Terrarium begrüssen und ihrer Begegnung mit fremden Gegenständen Ausdruck verleihen, beschrieben. Zool. Garten 26. Jahrg. pag. 43 — 51. C. W. De Vis, On degiutition in the fresh-water Snake. Proc. Roy. Soc. Queensland Bd. 1 pag. 82. H. C. Hitchcock erwähnt neben dem Zischen der Schlangen auch eines lauten, bellenden Geräusches bei einer ceylanischen Schlange. Science Bd. 5 pag. 85. — H. H. Nicholson hörte dagegen Pity- ophis Sayi im Schmerz oder Aerger einen feinen Schrei ausstossen. Ebenda pag. 188. — R. W. Shufeldt reproduciert Abbildung und Erklärung der letzteren Erscheinung nach White. Ebenda pag. 267, 2 Fig. (vergl. Ber. f. 1884 pag. 299). J. B. de Lacerda ist in Uebereinstimmung mit Mitchell der Arch. f. Naturgescli. 52. JaLrg. Bd. II. H. 1. o 274 I)i'- Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen Ansicht, dass das Gift anderer Schlaugen nicht von dem der Klapper- schlange verschieden ist. Er stellt weitere Versuche mit Injectionen von Natriumpermanganat in die Bisswunde an, die, im Falle die Wunde sich frisch zeigte und keine Arterie getroffen war, guten Erfolg hatten. Le^ons sur le venin des serpents du Bresil. Paris, 8". 3 Taf. Nach R. N. Wolfen den beruht die Giftigkeit des Excrets der Naja tripudians ausschliesslich auf Proteidstoifen , und zwar auf Globulin, das ausserordentlich giftig wirke, und auf Serumalbumin und Syntonin, welche beide ebenfalls toxische Wirkungen besässen. Pepton dürfte, wenn überhaupt, nur in Spuren im Cobragifte auf- treten. Nature Bd. 33 pag. 238—239. Einem Regierungsausweise zufolge sollen in 1883 in Britisch- O. -Indien 20067 Menschen und 1644 Stück Rindvieh durch Schlangen- biss getödtet worden sein. Krebs' Humboldt pag. 90. Beim Schlangentanz der Moquis in Arizona werden nach J. G. Bourke lebende Schlangen, meist Klapperschlangen, benutzt; ähnliche Ceremonien finden sich angeblich noch in Centralamerica. The Snake-Dance of the Moquis of Arizona. London 1884-. — Ref. in Nature Bd. 31 pag. 429. Faunistisches. Der Duke of xVrgyll macht in einer Notiz über die geographische Verbreitung der Thiere auch auf das Vor- kommen von Schlangen auf den Hebriden aufmerksam. Nature Bd. 30, 1884 pag. 462. Typhlopidae. Systematisches. Typhlops nigrescens Gray abgeb. bei Mc Coy, Prodr. Zool. Victoria Taf. 103. — T. praelmigus n. sp. verwandt perditus Pts. Cordova, Mexico. Müller, Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 674. Calamariidae. Systematisches. E. D. Cope giebt einen Schlüssel für die 7 nördlich von der Landenge von Darien bis jetzt gefundenen Arten von Bliahdosoma. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 384. G. A. Boulenger bringt 7 Abbildungen des Vorderkörpers von Elapomorphus lemniseatus von oben und von unten, um die grosse Variabilität dieser Schlange zu veranschaulichen. Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 15 pag. 321—322, Taf. 10. Derselbe beschreibt kurz ein Stück dieser Art von 0,7 m. Länge. Ebenda Bd. 16 pag. 297. Calamaria Grabowskyi u. sp. verwandt Temmincki D. et B. Tameanglaijang und Telang, S.O.-Borneo. J. G. Fischer, Arch. Naturg. Bd. 51 I pag. 50, Taf. 4, Fig. 1. Contia Michoacanensis n. sp. Michoacan, Mexico. Cope, Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 178. Elapomorphus lemniseatus D. et B. abgebildet Taf. 10. — E, in der Herpetologie während des Jahres 1885. 275 Jheringi Str. = lemniscatus var., E. reticulatus Pts. = lemniscatus . Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 15 pag. 321. Geophis reticulatus n. sp. S. Lorenzo, Rio Grande do Sul. Bou- lenger 1. c. Bd. 16 pag. 87. — G. Schadenbergi n. sp. Mindanao. J. G. Fischer, Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2 pag. 93, Taf. 3, Fig. 4. — G. unicolor Fisch. = Leptoealamus. Cope 1. c. pag. 178. Homalocranium trivittatum n. sp. Guatemala. Müller, Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 678. Phalotris melanopleuros n. sp. Rio Grande do Sul. Cope 1. c. pag. 189 = Elapomorphus lemniscatus D. et B. Boulenger 1. c. Bd. 16 pag. 296. Begnops Sargi n. sp. Guatemala. J. G. Fischer, Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2 pag. 92. Bhabdosoma guttulatum n. sp. Vera Cruz pag. 385, — Bh. mul- titorques n. sp. Zacualtipan, Prov. Hidalgo, Mexico pag. 384. — Bh. zebi'inum Boc. = Begnops pag. 178. Cope 1. c. Sphenocalamus lineolatus Fisch. = Geagras redimitus Cope. Cope 1. c. pag. 177. Trimetopon n. gen. Zwei Internasalen, ein Praefrontale, zwei Nasalen, ein Frenale, ein Praeoculare; Rostrale nicht vorgezogen; Anale getheilt; Schuppen glatt mit einer Pore. Für Ablabes gracilis Gthr. Cope J. c. pag. 177. Virginia fasciata n. sp. Guatemala. J. G. Fischer, Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2 pag. 95. Oligodontidae. Systematisches. Simotes affinis n. sp. Nias. J. G. Fischer, Abh. Nat. Ver. Hamburg Bd. 9 Hft. 1 pag. 4, Taf. 1, Fig. 1 = Labuanensis Gthr. Boulenger, Ann. Mag. N. H, (5) Bd. 16 pag. 388. Colubridae. a. Coronellinae, Systematisches. Ahlabes ba- Uodirus Schleg. var. cincta n. Nias. J. G. Fischer 1. c, pag. 8, Taf. 1, Fig. 2 — 3. — A. gracilis Gthr. siehe oben Trimetopon unter Ca- lamariidae. Äporophis siehe unten unter Dryadinae. Coronella Iheringi n. sp. Rio Grande do Sul. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 15 pag. 194. — C. pulchella Jan = Äporophis flavifrenatus Cope, Proc. Anier. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 191 = anomala Gthr. Boulenger 1. c. pag. 194. Cyclagras n. gen. Bezahnung diacranter ; Auge ganz von einem Schuppenkranz umgeben ; Anale einfach ; Schuppen glatt. Für Xenodon gigas und Liophis Ucinctus D. et B. Cope 1. c. pag. 185. Biadophis rubescens n, sp. New Providence, Bahamas. Cope 1. c. pag. 403. Enicognathus bilineatus n. sp. Santos. J. G. Fischer, Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2 pag. 98, Taf. 3, Fig. 5. Liophis genimaculatus n. sp. (? = Dromicus lineatus D. et B. S* 276 1^1". Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen var. von Sta. Cruz). Paraguay. Boettger, Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58 pag. 229. — L rutilus Cope = Aporophis anomälus (Gthr.). Cope 1. c, pag. 191. Lystrophis n. gen. für die Heterodon-Arten mit glatten Schuppen und getheiltem Anale. Mit Heterodon D'Orbiynyi D. et B. Cope 1. c. p. 193 = Heterodon. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 p. 295. Manolepis n. gen. Verschieden von Tomodon D. et B. durch getheiltes Anale und Mangel der Schuppenporen. Für Tomodon nasutus Cope. Cope 1. c. pag. 176. Opheommphus dorsalis Cope = Coronella Jaegeri Gthr. Boulenger 1. c. pag. 295. — 0. fuscus n. sp. Rio Grande do Sul. Cope 1. c. pag. 190 = Liophis cobella var. Boulenger 1. c. pag. 297. — 0. me- leagris Cope =: Liophis Merremi Wied. Boulenger 1. c. pag. 295. . Khinaspis Ehodei n. sp. Paraguay. Boettger, Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58 pag. 231. Scapidophis dlbopunctatus Pts. abgeb. bei J. G. Fischer, Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2, Taf. 3, Fig. 6. b. Colubrinae, Systematisches. J. G. Fischer giebt be- schreibende Notizen zu Compsosoma melanurmn Schleg. var. erythrura Müll, im Vergleich zur Stammart. Ebenda pag. 101. Colub&i' mutabilis n. sp. = triaspis Cope part. Vera Paz (Guate- mala), Costa Rica, Tehuantepec, Guanajuato (Mexico). Cope, Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 175. Elaphis Grahowskyi n. sp. verwandt taeniurus Cope. Barabei und Pengaron, S. O.-Borneo. J. G. Fischer, Arch. f. Naturg. Bd. 51 I pag. 59.. Taf. 4, Fig. 3. Zamenis diadema Schleg. var. atriceps n. Himalaya. J. G. Fischer, Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2 pag. 102. — Z. hippocrepis var. Algira Strauch gute Art pag. 459. — Z. (Periops) vefsicolor 1830 = CUff'ordi Schleg. 1837 pag. 458. Boettger in Kobelt's Reiseerinnerungen aus Algerien und Tunis etc. Anhang I. c. Dryadinae, Systematisches. Aporophis conirostris Cope = Liophis Almadensis Wagl. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 295. — A. cyanopleurus n. sp. Rio Grande do Sul. Cope, Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 191 = Dromicus melanostigma Wagl. Boulenger 1. c. pag. 297. Ih-omicus caeruleus n. sp. Guatemala. J. G. Fischer, Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2 pag. 103, Taf. 4, Fig. 7. — D. melano- cephalus und undidatiis Pts. = Apoi-ophis Cope 1. c. pag. 191. — D. Pleii Gthr., non D. et B. = melanostigma. Boulenger 1. c. Bd. 15 pag. 195. Tropidodryas n. gen. für die Philodryas- Arten mit Kielschuppen. Mit Bryophylax aestivus und serra D. et B. Cope 1. c. pag. 192 = Philodryas. Boulenger 1. c. Bd. 16 pag. 295. d. Natrieinae, Biologisches. lieber Aufenthalt und Lebens- in der Herpetologie wählend des Jahres 1885. 277 gewohnheiten der mexicanischen Eiitaenia insUjnianim Cope und melanogaster Jan vergleiche E. D. Cope. Die Nahrnng derselben besteht aus zwei Arten von Hana. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 386. Systematisches. Derselbe giebt eine Notiz über Eutaenia Siimichrasti Cope. Ebenda pag. 174. Eutaenia chrysocephala n. sp. verwandt collaris Jan. Orizaba, Prov. Vera Cruz pag. 173. — Ea. insigniarum n. sp. verwandt flavi- lahris. Stadt Mexico und Gruanajuato pag. 172, 386. — Eu. pidchri- latiis n. sp. verwandt flavüahris und collaris. Mexico pag. 174. — Eu. rutiloris n. sp. verwandt Sackeni. Insel Cozumel, O.-Mexico pag. 388. Cope 1. c. Storeria tropica n. sp. verwandt Del'ayi Holbr. Peten, Guate- mala. Cope 1 c. pag. 175. Stypocemiis n. gen. für Chilopoma Cope. Cope 1. c. pag. 387. Tropidonotiis ater n. sp. Herbert River District, N. -Queensland. Macleay, Proc. Linn. Soc. N. S. -Wales Bd. 10 pag. 67. — Tr. chrys- argiis Boie juv. abgeb. bei J. Gr. Fischer, Arch. f. Naturg. Bd. 51 I, Taf. 4, Fig. 2. — Tr. trianguUgerus Reinw. var. annulctris n. Telang und Lihong Bahaija, S. O.-Borneo. J. Gr. Fischer 1. c. pag 55. Homalopsidae. Systematisches. Calopisma septemvittata Fisch. = Limnophis. Cope, Proc. Amer, Phil. Soc. Bd. 22 pag. 177. Heleophis flavescens Müll. = Campylodon Prevostianus (Eyd. et Gerv.). Müller, Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 700. Helicops baliogaster n. sp. Rio Grande do Sul. Cope 1. c. pag. 193 = carinicaudus Wied var. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 297. — H. infrataeniatus Cope .= carinicaudus "Wied var. Bou- lenger 1. c. pag. 296. Hydrocalamus n. gen. Opistogiyph; zwei Internasalen, zwei Praefrontalen, zwei Nasalen, ein Frenale, ein Praeoculare ; Anale getheilt; Schuppen glatt. Für Homalopsis quinquevittatus D et B. Cope 1. c. pag. 176. Hydrops lubricus Cope = Hydrocalamus quinquevittatus (D. et B.). Cope 1. c. Liodytes n. gen. für die Helicops- Arten mit glatten Schuppen. Mit Helicops Allem Garm. Cope 1. c. pag. 194. Psammophidae. Systematisches. J. G. Fischer vergleicht Psammodynastes pictus Gthr., pulverulentus Boie und conjunctus Pts. in ihren diagnostischen Merkmalen mit einander und bezeichnet den letzteren (von Calcutta) als eine Localform von pictus Gthr., diesen aber als die Borneo- Varietät von pulverulentus. Arch. f. Naturg. Bd. 51 I pag. 62—66. Dryiophidae. Systematisches. Tragops fasciolatus n. sp. ver- wandt prasinus. S. O.-Borneo. J. G. Fischer 1. c. pag. 66, Taf. 5, Fig. 4. 278 I^i"- Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen Dipsadidae. Systematisches. Bipsas gldbiceps Fisch, var. Tumhoensis n. Tiimbo- Insel, W.-Africa. Müller, Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 688. Thamnodynastes Nattereri (Mik.) var. laevis n. Prov. Rio Grande do Siü bis Guiana. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 15 pag. 195. Seytalidae. Systematisches. Oxyrrhopus rhomUfer Cope = petdlarius L. Boulenger 1. c. Bd. 16 pag. 295. Lyeodontidae. Systematisches. Dinodon rufozonatus (Cant.) var. Fwmosana n. Formosa. Boettger, 24—25. Ber. Offenbach. Yer. f. Nat. pag. 125. Amblycephalidae. Systematisches. Asthenognathus multi- fasciatus Boc. = Mesopeltis. Cope, Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 172. Leptognathus albieinctus n. sp. Californien. G. J. Fischer, Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2 pag. 107, Taf. 4, Fig. 9. — L. alternans n. sp. Santos. J. G. Fischer 1. c. pag. 105, Taf. 4, Fig. 8. — L. cisticeps n. sp. Paraguay. Boettger, Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58 pag. 237. — L. sexscutatus Boc. = Sartorii Cope, — L. tm'qxiatus n. sp. für Dipsadomorus fasciatus Boc. Cope 1. c. pag. 172. — L. ventrimaculatus n. sp. S. Lorenzo, Rio Grande do Sul. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 87. Pmeas Moellendorffi n. sp. verwandt margaritophorus Jan. Siam, S.-China. Boettger, 24—25. Ber. Offenbach. Ver. f. Nat. pag. 124. Pythonidae. Systematisches. Nardoa crassa n. sp. Herbert River District, N.-Queensland. Macleay, Proc. Linn. Soc. N. S.-Wales Bd. 10 pag. 66. Python Breitensteini Std. juv. abgeb. bei J. G. Fischer, Arch. f. Naturg. Bd. 51 I, Taf. 5, Fig. 5. Boidäe. Palaeontologisches. O. Marsh ändert den Namen der Gattung Limnophis Marsh in Lestrophis Marsh. Araer. Journ. Sc. (3) Bd. 29 pag. 169. Faunistisches. Nach F. B o c o u r t kommt Tropidophis macidatus ausser auf den Antillen auch in Mexico vor. Bull. Soc. Philomath. Paris (7) Bd. 9 pag. 112—115. Systematisches. Tropidophis Moreleti n. sp. verwandt maculatus. Vera Paz, Guatemala. Bocourt 1. c. Elapidae. Biologisches. M. J. Bywater und E. F. Taylor bringen eine Notiz über einen angeblichen Ophiophagiis elaps von Sarawak, Borneo, der eine Schlange, länger als er selbst, verschlungen hatte. Nature Bd. 31 pag. 264—265. Systematisches. J. G. Fischer giebt eine Bestimmungstabelle der 6 bis jetzt bekannten Dinophis- Arten, die vielleicht nur als Varietäten einer und derselben Species zu betrachten sind. Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2 pag. 114. in der Heri)etulügie während des Jahres 1885. 279 A. Diiges behandelt die mexicanischen Varietäten von Elaj)s cmalUnus L. Naturaleza (Mexico! Bd. 7 pag. 576 — 578. C. W. De Vis beschreibt die unregelmässige Pholidose eines Stücks von Pseudonaja nuchalis. Proc. Roy. Soc. Queensland Bd. 1 pag. 58, Frrachysoma Sutherlandi n. sp. Norman River, Queensland. De Vis 1. c. pag. 139. Cacophis warro u. sp. Port Curtis, Queensland. De Vis 1. c. Dinophis fasciolatus u. sp. AV.-Africa. J. G. Fischer 1. c. pag. 111, Taf. 4, Fig. 10. Elaps altirostris Cope = lemniscatus L. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 296. Ftirina Bamsayi n. sp. Milparinka, Barrier Ranges, Australien. Macleay, Proc. Linn. Soc. N. S. -Wales Bd. 10 pag. 61. Hoplocep)halus assimüis n. sp, verwandt nigrescens Gthr. Herbert River District, N.-Queensland. Macleay 1. c. pag. 68. — H. Miielleri n. sp. Queensland. J. Gr. Fischer 1. c. pag. 109. — H. oniatus n. sp. Surat pag. 100. — H. sulcans n. sp. Mitchell District pag. 138. — H. vestigiatus n. sp. Queensland pag. 138. De Vis 1. c. Naja haje L. var. leucosticta n. Kamenm, Gabun, Ogowe. J. G. Fischer 1. c. pag. 115, Taf. 4, Fig. 11 (= var. mekmoleiica Hall. — Ref.). Bhinoplocephalus n. g. Nur ein Paar Frontalia und zwei Prae- ocularia jederseits, sonst wie Hoplocephalus. Mit Bh. bicolor n. sp. Australien. Müller, Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 690, Taf. 9, Fig. f— i. Hydrophidae. Faimistisclies. G. H. R. Fisk constatiert Pelamis bicolor an den Felsen des Eingangs zur Tafelbai (Cap); schon früher habe ihm die Art von False Bay nahe Muizenburg vor- gelegen. Proc. Zool. Soc. London pag. 482. Crotalidae. Biologisches. Bougon bringt eine Notiz über den Trigonocephahis der Antillen. Rev. Scientif. Paris (3) Bd. 35 pag. 92—93. Eastlake giebt biologische Bemerkungen und Notizen über den Volksaberglauben der Japaner und Chinesen betreffs des in Japan, Formosa, der Mongolei, Chihli, Sze-chuan und Kiang-hsi vor- kommenden Trigonocephahis Blomhoffi. Nature Bd. 31 pag. 587. Systematisches. E. D. Cope giebt die vergleichenden Unter- schiede von Crotalus polgstictus Cope und triseriatus Wiegm. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 179. Bothrops Patagonicus n. sp. Südlich von Bahia blanca. Müller, Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 697 (nach Boulenger = ammodytoides Leyb.). Crotalus luguhris Jan = triseriatus Wiegm. pag. 171, 179. — Cr. rhomUfer Duges = hasiliscus Cope pag. 180. Cope 1. c. 280 ^^- Oskar Boettger: Bericht über die LeistuDgen Bhinocerophis nasus Garm. 1881 = Bottrops Berg 1884 =: Bothrops ammodytoides Leybold 1873. Berg, Anal. Soc. Cieiit. Argen- tina, Buenos Aires Bd. 19 pag. 236—240. Trimeresurus erythrurus var. Fisch, wahrscheinlich = formosus Schleg. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 388. — Tr. Schadenbergi n. sp. Mindanao. J. G. Fischer, Jahrb. Wiss, Anst. Hamburg Bd. 2 pag. 116. Viperidae. Biologisches. R. M. Middleton bringt das alte Märchen wieder auf's Tapet, dass in dem Moment, in welchem eine Kreuzotter überrascht wurde, 10—12 junge Vipern im Maule der Mutter Schutz gesucht hätten, und begleitet es mit geistreichen Be- merkungen. Ref. bezweifelt das Factum. Nature Bd. 33 pag. 176. Faunistisches. Eine Notiz über grosse Häufigkeit der Kreuz- otter in den Waldungen um Gelnhausen im kalten und nassen Frühjahr 1885 findet sich in der Beilage zur Kleinen Presse, Frank- furt a. M. No. 43 vom 21. Mai 1885 pag. 2. E. Volckmar beobachtete die Kreuzotter am Kyffhäuser. 24.-25. Ber. Offenbach. Ver. f. Nat. pag. 62. Eine faunistische Notiz über Viperaberus bringt auch Treichel. Schrift. Nat. Ges. Danzig (2) Bd. 6 Heft 2 pag. 162—163. H. Simon will Vipera herus im Einfischthal, Cnt. Wallis, häufig beobachtet haben. Nachr. Blatt D. Mal. Ges. Jahrg. 17 p. 57. Systematisclies. G. A. Boulenger hält nicht blos die Auf- stellung eines Genus Pelias für unstatthaft, sondern bezweifelt sogar die Möglichkeit, in gewissen Fällen Vipera herus von V. aspis mit Sicherheit zu unterscheiden. Er zeigt, dass, obgleich beide als Species aufrecht zu erhalten sind, es nicht nöthig sei, die Zwischen- form V. Seoanei als Subspecies anzuerkennen, da deren Charactere nicht hinreichend constant gefunden würden, was Verf. an sechs spanischen Stücken näher erläutert. Für die Unterscheidung von V. herus und aspis wird schliesslich die Valenz der Charactere er- wogen. Zoologist (3) Bd. 9 pag. 373—375. F. Müller beschreibt pag. 693 mehrere Formen von Vipera aspis aus dem Wallis, die er in eine Thalform mit dreieckigem, ganz beschupptem Kopfe und in eine Bergform, die in dem schmäleren Kopf und in der Körperzeichnung sich mehr der Kreuzotter nähert, zerlegt. Zur Thalform gehörten die Stücke aus dem Jura, dem Waadt, dem unteren Walliser Hauptthal, zur Bergform die Stücke aus dem oberen Rhonethal und den Seitenthälern des Wallis, sowie ein Theil der Simmenthaler Exemplare. Verf. giebt pag. 695 zahl- reiche weitere Fundorte für V. aspis und herus aus der Schweiz und bemerkt, dass letztere Art im Wallis südlich des Rhone ganz zu fehlen scheine. Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7. C. Berg macht auf die Diagnose einer noch unaufgeklärten in der Herpetologie während des Jahres 1885. 281 Pelias trigonata Leybold der argentinischen Fauna aufmerksam. Anal. Soc. Cient. Argentina, Buenos Aires Bd. 19 pag. 240. Äther is Lucani n. sp. Landana, Nieder- Guinea pag. 89. — .4. proximiis n. sp, verwandt Burtoni Gthr. Bissarie am Casamence, Senegambien pag. 90. Rochebrune , Bull. Soc. Philomath. Paris (7) Band 9. Lacertilia. Sceletsystem. L. Dollo giebt eine Notiz über die Epiphysen des Calcaneums der Lacertilier. Ann. Soc. Scientif. Bruxelles Bd. 9 pag. 336— 338, Fig. Biologisches. A. Zipperlen machte Beobachtungen an nord- americanischen Eidechsen in der Gefangenschaft. Auffallend ist die Notiz, dass, wenn sich Anolis principalis (L.), dessen Farbenwechsel beschrieben wird, in den Sand eingrabe, dies mit grosser Ge- schwindigkeit geschehe; wenige Secunden reichten hin, das Thier ganz mit Sand zu bedecken. Von Gerrhonotus multicarinatus Blainv. wird constatiert, dass er 17 Eier lege und auch auf Zweige klettere. Sehr interessant ist die vom Ref. bestätigte Thatsache, dass diese Eidechse, wie vermuthlich alle Anguiden, bei der Häutung die ganze unversehrte Haut als Natternhemd abstreift, was Boulenger in- zwischen auch für Anguis nachgewiesen hat. Auch sonst sind die Beobachtungen des Verf. über die Lebensweise dieser Art von Interesse, während über Phrynosoma nichts Neues berichtet wird. Zool. Garten 26. Jahrg. pag. 366—368. Palaeontologisclies. C. S. Wilkinson bringt eine kurze Notiz über den Fund eines zu den Megalaniiden gehörigen Eidechseu- schädels aus den pleistocänen Korallensand-Schichten auf Lord Howe- Insel, Australien. Proc. Linn. Soc. N. S.-Wales Bd. 10 pag. 75. Faunistisches. G. A. Boulenger macht auf die grossen Unterschiede in der geographischen Verbreitung einerseits der Ei- dechsen, andererseits der Batrachier aufmerksam. AVährend bei letzteren zwei grosse Gebiete , nämlich eine nördliche palaearctisch- nearctische Zone und eine südliche, aequatoriale Zone als Haupt- eintheilungsgebiete gelten müssen, ist bei den Lacertiliern eine Linie von Pol zu Pol zu ziehen, welche die alte Welt und Australien auf der einen, America auf der anderen Seite als sich gegenüberstehende Gebiete scheidet. Während überdies die aethiopische und die orienta- lische Region sich in ihren Batrachiern so nahe verwandt zeigen, fehlen diese Beziehungen nahezu ganz bei den Eidechsen ; umgekehrt ist es bei der orientalischen und australischen Batrafchier-, resp. Ei- dechsenfauna, Ebenso ist die palaearctische Eidechsenfauna der aethiopischen nächstverwandt, wähi'end die Batrachierfauna sich ohne jede Verwandtschaft zeigt. Nimmt man die cosmopolitischen Gecko- niden und Scinciden, die aber in S.-America schwach vertreten, in 282 Dl'- O s k a r B e t tg e r : Bericht über die Leistungen Australien dominierend sind, und die sehr zerstreut auftretenden Eublephariden aus, so kann man die übrigen Familien eintheilen in I. kleine Familien mit engbegrenztem Gebiet, und in II. grosse, weitverbreitete Familien. Zu I. gehören: Uroplatidae Madagascar. Pygopodidae Australien. Xenosauridae Centralamerika. Zonuridae S.-Africa und Madagascar. Anniellidae Califoruien. Helodermatidae Mexico. Xantusiidae Californien, Centralamerica und Cuba. Grer- rhosauridae Africa und Madagascar. Anelytropidae Africa. Diba- midae Neuguinea. Zu Categorie II stellt Verf. : Agamidae absteigend häufig in 0.- Indien, Australien, Africa und Asien nördlich des Himalaya ; fehlen in Madagascar und Neuseeland. Iguanidae America, zwei Gattungen in Madagascar, eine auf den Fidjis. Anguidae Cen- tralamerica und W.-Indien, mit Ausläufern nach N.- und S, -America; Anguis in Europa und den Mittelmeerländern, Pseudopiis in den Mittelmeerländern und den Khasia Hills. Varanidae Africa excl. Madagascar, orientalische Region bis Kleiuasien, Australien. Tejidae America. Amphisbaenidae tropisches und subtropisches America, Africa excl. Madagascar und Mittelmeerländer. Lacertidae Africa excl. Madagascar, Europa, Asien, schwach vertreten in 0.- Indien. Chamaeleontidae Africa, besonders Madagascar, eine nordafricanische Art bis Indien und Ceylon. Mit Sclater wird demnach für die Ei- dechsen ein neogaeisches und ein palaeogaeisches Reich in Anspruch genommen und characterisiert. Dabei vertreten gewisse Familien in dem einen Reich gewisse Familien in dem andern, wie die Agamiden und Lacertiden des palaeogaeischen die Iguaniden und Tejiden des neogaeischen. Im Einzelnen sei noch bemerkt, dass im neogaeischen Reich Centralamerica Vertreter aller 11 überhaupt in dem Reiche vorkommenden Familien besitzt, während schon in S. -America 5 der- selben fehlen. Der Isthmus von Panama scheidet die beiden ameri- canischen Regionen; W.-Indien gehört noch zum Norden. Für das palaeogaeische Reich ist die Grenze nur gegen die orientalische Region eine scharfe. Die Umgrenzung der letzteren gegen die australische Region dagegen ist für die Eidechsen überhaupt nicht durchführbar. Die Haupteintheilung, auf die Lacertilier allein basiert, würde sich also so stellen: I. Palaeogaeisches Reich. 1. Occidentalische Region (= Palaearctische Region mit Ausnahme der manschurischen Subregiou — Aethiopische Region von Wallace). 2. Orientalische Region (= Orientalische H- Australische Regionen von Wallace). II, Neogaeisches Reich. Nearctische -\- Neotropische Re- gionen. Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 77-85. Von Sauriern zählt L. Camerano aus Italien auf: 4 Geckoniden in der Herpetologie während des Jahres 1885. 283 Gymnodactylus Kotschyi Std. Taranto, Phyllodactylus Europaeus Gene Port'Ercole, Mte. Argentario, Tino, Tinetto, Lo Scoglietto, Isola Topi, Palmajola, Troja Giglio, Giannutri, Pianosa, Scuola, Monte- cristo, Sanguinai'ie, Hemidactylus Turcicus und Tarentola Mauri- tanica (L.) Mittel- und S. -Italien in der Nälie des Meeres, Firenze, Sardegna, 1 Anguiden Äncjuis fragiUslu. Ob.-Italien und Bergregionen, fehlt auf Sicilien, Sardegna, Corsica, 9 Lacertiden Lacerta muralis (Laiu'.) Italien und Inseln, im Allgemeinen mehr im Norden, L. serpa Raf. {Neapölitana Bedr.) Sicilien, S.-Italien und die Inseln, doch auch im Osten der Appenninen bis Venezia, im Westen bis zum Geno- vesato, L. Taurica Pall. subsp. Genei (Cara) Sardegna, Montecristo, L. oxycejjJiala D. et B. subsp. Bedriagae n. Corsica, L. viridis (Laur.) überall, fehlt nur auf Sardegna und ? Corsica, L. ocellata Daud. Riviera bis Spezia, L. vivipara Jacq. Pothal, L. Fitzingeri Wiegm. Sardegna, Corsica, Psamnwdromus Hispanicus Fitz. Siliqua auf Sar- degna, 2 Sinciden Gongylus ocellatus (Forsk.) Sardegna, Sicilia, Malta, Linosa, Lampedusa und Seps chalcides (L.) Sicilia, Sardegna, Napole- tano, Romano, bei Livorno, Riviera und bei Torino. Zool. Anzeiger 8. Jahrg. pag. 417-419 und Mem. Accad. Torino (2) Bd. 37 pag. 405 bis 486, Taf. 36-37. Systeiuatisches. In der Einleitung zu seiner Monographie der italienischen Saurier beschäftigt sich derselbe mit der Frage nach dem Umfang der von ihm benutzten Bezeichnungen Species, Sub- species, Varietät und Variation und stellt seine Principien betreffs der Nomenclatur fest. Andere Mittheilungen beziehen sich auf die Variabilität in Pholidose, Sceletbau und Färbung. Die Liste der 16 Arten ist oben aufgezählt. Die erschöpfende systematische Be- schreibung erstreckt sich auf Gattungs- und Artbeschreibung, Maasse, Habitat und Literaturnachweise. Eine neue Subspecies von Lacerta. Ebenda und als S. A. pag. 3—103, Taf. 1—2. Von G. A. Bou lenger sind die langersehnten beiden ersten Bände des Catalogue of the Lizards in the British Museum (Nat. Hist.) 2. edit. Vol. 1 und 2, London, 8«. 12, 436 pag., 32 Taf. und 13, 497 pag., 24 Taf. erschienen. In dem von A. Günther geschriebenen Vorwort wird erwähnt, dass das British Museum im Jahre 1845 bei Ausgabe der ersten Auflage dieses Catalogs gegenüber dem jetzigen Bestand nur Vs <^6r Anzahl von Exemplaren enthielt, und dass die Ausgabe des (3.) letzten Bandes dieses Catalogs baldigst (erschien Anfangs 1887) zu gewärtigen stehe. Ueber ^/^ aller hier beschriebenen Arten sind von Boulenger selbst untersucht worden. Während zur Zeit Dumeril und Bibron's (1836—39) Geckoniden 53, Eublephariden 0, Uroplatiden 2, Pygopodiden 2, Agamiden 50, IgTianiden 94, Xeno- sauriden 0, Zonuriden 6, Anguiden 17, Annielliden 0, Helodermatiden 1, Varaniden 12, Xantusiiden 0, Tejiden 29 und Amphisbaeniden 15 be- schrieben waren, wies Gray's erste Ausgabe des vorliegenden Catalogs 284 1)1'- Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen (1845) beziehungsweise 97, 1, 2, 7, 79, 126, 0, 8, 25, 0, 1, 23, 0, 44 und 15 Arten auf. Der vorliegende Bd. 1 enthält Beschreibungen und prächtige Abbildungen von 270 Geckoniden, 7 Eublephariden, 3 Uroplatiden, 8 Pygopodiden und 202 Agamiden. Während 1845 das British Museum aus diesen 5 Familien nur 152 Arten in 428 Exem- plaren besass, zeigt es jetzt 370 Arten in 3155 Stücken. Bd. 2 ent- hält Beschreibungen und Abbildungen von 293 Iguaniden. 1 Xeno- sauriden, 14 Zonuriden, 44 Anguiden, 2 Annielliden, 3 Helodermatiden, 27 Varanideu, 4 Xantusiiden, 108 Tejiden und 65 Amphisbaeniden. AVährend 1845 das Museum aus diesen 10 Familien 157 Arten in 462 Exemplaren besass, zeigt es jetzt 375 Arten in 2335 Stücken. Das prachtvolle und mit ebenso grossem Fleiss wie eingehendster Gründlichkeit gearbeitete AVerk wird jedem Zoologen unentbehrlich sein und eine sichere Grundlage für alle künftigen Forschungen in dieser Richtung abgeben. Ref. musste bei dem grossen Umfange der Arbeit leider darauf verzichten, alle Neuerungen in der Systematik hier zu verzeichnen. Geekonidae. Nervensystem. Ueber die Entwicklung der Nervenendigungen im Muskel von Tarentola Mauritanica macht S. Trinchese Mittheilungen. Verf. zeigt, dass die sogenannten Neurococcen von denselben embryonalen Elementen herstammen wie die Muskelfasern, und dass sie sich secundär mit den Nervenfibrillen vereinigen. Rendic. Accad. Napoli Anno 24 pag. 278. Biologisches. F. H. Bauer berichtet über ein Ptychozoum homalocephalum von Java, das in der Gefangenschaft im November 2 Eier legte, die erst Mitte Mai auskrochen. Proc. Zool. Soc. London pag. 718—719. Systematisches. E. E. Cope giebt im Anschluss an die Be- schreibung eines neuen Phyllodactylus den Schlüssel für die Unter- scheidung von 5 weiteren Phyllodactylus - Artein. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 181. Aelurosaurus n. gen. für Peiüadactylus Gthr., non Gray. Bou- lenger, Cat. Liz. Bd. 1 pag. 73. — Ae. felinus (Gthr.) abgeb. ebenda Taf. 3, Fig. 8 (Zehe). Aeluroscalabotes n. gen. für Aelurosaurus Blgr., non Ow. Bou- lenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 387; vergl. auch Pentadactylus. Alsophylax pqnens (Pall.) abgeb. bei Boul enger, Cat. Liz. Bd. 1, Taf. 3, Fig. 5 (Zehe). Aristelliger irregularis n. sp. Lisel Cozumel, O.-Mexico. Cope 1. c. pag. 387 (nach Boulenger == praeskjnis Hall.). Calodactylus aureus Bedd. abgeb. bei Boulenger, Cat. Liz. Bd. 1, Taf. 10, Fig. 3 (Kopf und Fuss). Ceramodactylus Doriae BUa. abgeb. ebenda Taf. 2, Fig. 4 (Zehe). Chondrodactylus anguUfer Pts. abgeb. ebenda Taf. 2 Fig. 5 (Hand und Finger). in der Herpetologie wahi end des Jahres 1885. 285 Diplodactylus cüiaris ii. sp. N. -Australien. Boulenger, ebenda pag. 98, Taf. 8, Fig. 2. — B. pohjophthdlmus Gthr. abgeb. ebenda Taf. 8, Fig. 4 (Fuss). — D. Stemdachnej'i n. sp. N. S.- Wales. Bou- lenger I.e. pag. 102, Taf. 8, Fig. 5. — D. tesselatus (Gthr.) abgeb. ebenda Taf. 8, Fig. 6. — D. vittatus Gray abgeb. ebenda Taf. 8, Fig. 3 (Fuss). Ebenavia Boettgeri n. sp. Madagascar, Boulenger, 1. c. pag. 96, Taf. 8, Fig. 1 {= immguis Bttg. — Ref.). Gecl~o pumilus n. sp. einen auffälligen Uebergang zu Lepido- dadyhis bildend. Murray -Insel. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 473. Gonatodes caudiscutatus (Gthr.) abgeb. bei Boulenger, Cat. Liz. Bd. 1, Taf. 5, Fig. 2. — G. gradlis (Bedd.) abgeb. ebenda Taf. 6 Fig. 5. — G. humeralis (Guich.) abgeb. ebenda Taf. 5, Fig. 3 (Zehe). — G. Imlicus (Gray) abgeb. ebenda Taf. 6, Fig. 1. — G. Kendalli (Gray) abgeb. ebenda Taf. 5, Fig. 4. — G. litorcdis (Jerd.) abgeb. ebenda Taf. 6, Fig. 6 (Zehe). — G. marmoratiis (Bedd.) abgeb. ebenda Taf. 6, Fig. 4. — G. oceUatus ^Gray) abgeb. ebenda Taf. 5, Fig. 1. — G.ornahis (Bedd.) abgeb. ebenda Taf. 6, Fig. 3. — G. Wynadensis (Bedd.) abgeb. ebenda Taf. 6, Fig. 2. Gymnodactylus alhofasciatus n. sp. S.-Canara, 0. -Indien. Bou- lenger 1. c. pag, 37, Taf. 4, Fig. 3. — G. Cheverti n. sp. = Heteronota marmorata Macleay. Australien. Boulenger 1. c. pag. 41. — G. hetero- notus n. sp. = Heteronota fasciata Macleay. Australien. Boulenger 1. c. — G. Jeyporensis Bedd. abgeb ebenda Taf. 4, Fig. 2. — G. Kotschyi Std. abgeb. bei Camerano, Mem. Accad. Torino (2) Bd. 37, Taf. 2, Fig. 41. — G. nehulosus Bedd. abgeb. bei Boulenger ebenda Taf. 4 Fig. 1. Hemidactylus Blanfordi n. sp. Himalaya, Boulenger 1. c. pag. 141 . — H. Boivringi (Gray) abgeb. ebenda Taf. 12, Fig. 2. — H. echinus O'Sh. abgeb. ebenda Taf. 11 , Fig. 3. — H. fasciatus Gray abgeb. ebenda Taf. 11, Fig. 4. — H. reticulatits Bedd. abgeb. ebenda Taf. 11, Fig. 2. — H. Bichardsoni (Gray) abgeb. ebenda Taf. 12, Fig. 3. — H. Sinaitus n. sp. Berg Sinai, Boulenger 1. c. pag. 126. — H. stellatus n. sp. W.-Africa. Boulenger 1. c. pag. 130, Taf. 12, Fig. 1. Homonota Darwini n, sp, = Gandichaudi Gray , non D. et B. O.-Patagonien, Buenos Aires, Uruguay. Boulenger 1. c. pag. 21, Taf. 3, Fig. 7. — H. Whitei n. sp. Cördova. Boulenger 1. c. pag. 22, Taf. 3, Fig. 6. Homopholis n. gen. Verschieden von Geckölepis durch kleine, dachziegelige, flache Körperschüppchen. S.-Africa. Mit Gecko Wahl- bergi Smith. Boulenger 1. c, pag. 191. — H. macrolepis n. sp. Delagoa- Bai. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 474. Hoplodactylus Änamallensis (Gthr.) abgeb. bei Boulenger, Cat, 286 Dl'- s k a r B e 1 1 g- e r : Bericht über die Leistungen Liz. Bd. 1, Taf. 14, Fig. 2. — H. granulatus (Gray) abgeb. ebenda Taf. 15, Fig. 1. — H. maculatus (Gray) abgeb. ebenda Taf. 14, Fig. 1. Leindodactylus aurantiacus (Bedd.) abgeb. ebenda Taf. 13. Fig. 4. — L. Ceylonensis n. sp. Ceylon. Boulenger 1. c. pag. 164, T. 13, Fig. 3. — L. cyclurus (Gthr.) abgeb. ebenda Taf. 13, Fig. 6. — L. pulcJter n. sp. Admiralitäts-Inseln. Boulenger 1. c. pag. 166, Taf. 13, Fig. 5. Luperosaurus Cumingi Gray abgeb. ebenda Taf. 15, Fig. 2. Microscaldbotes Cowani Blgr. abgeb. ebenda Taf. 13, Fig. 2. NauUinus elegans Gray abgeb. ebenda Taf. 14, Fig. 3 (Fuss). NepJirurus asper Gthr. abgeb. ebenda Taf. 1. Oedura fracticölw n. sp. Kimberley, Carpentaria-Golf. De Vis, Proc. Roy. Soc. Queensland Bd. 1 pag. 160. — Oe. Lesueuri (D. et B.) abgeb. bei Boulenger 1. c. Taf. 10, Fig. 2 (Zehe). — Oe. marmmata Gray abgeb. ebenda Taf. 9, Fig. 2 (Kinn). — Oe. ocellata n. sp. Australien. Boulenger 1. c. pag. 105, Taf. 9, Fig. 1 = Tryoni De Vis. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 387. — Oe. robusta n. sp. Australien. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 1 pag 106, Taf. 10, Fig. 1. — Oe. Tryoni n. sp. Queensland. De Vis 1. c. pag. 160. Pachydactylus formosus Smith abgeb. bei Boulenger, ebenda Taf. 16, Fig. 2. — P. maculatus Gray abgeb. ebenda Taf. 16, Fig. 4. — P. Mariquensis Smith abgeb. ebenda Taf. 16, Fig. 6. — P. mento- marginatus Smith abgeb. ebenda Taf. 16, Fig. 5. — P. 0" Shaughnessyi n. sp. Nyassa-See. Boulenger 1. c. pag. 204, Taf. 16, Fig. 3. Fentadaetylus Gthr. = Aelurosaurus. Boulenger 1. c. pag. 73. Perochirus n. gen. Verschieden von Hemidactylus durch eine einfache Reihe von Infradigitalplatten, von Phyllopezus, Aristelliger und Gehyra durch rudimentären Innenfinger, der an den Händen krallenlos, an den Füssen krallentragend ist. Philippinen, Carolinen, Neuhebriden. Mit Hemidactylus ateles A. Dum., articulatus, dep^'essus und scutellatus Fisch. — P. Guentheri n. sp. Neuhebriden. Boulenger 1. c. pag. 155, Taf. 12, Fig. 4. Phelsuma Guentheri n. sp. Round Island bei Mauritius. Boulenger 1. c. pag. 213. — Ph. lineatum Gray abgeb. ebenda Taf. 18, Fig. 1. — Ph. Newtoni Blgr. abgeb. ebenda Taf. 17. Phyllodactylus affinis n. sp. Neuhebriden. Boulenger 1. c. pag. 89, Taf. 7, Fig. 4 (Schnauze und Zehe). — PJt. Guentheri n. sp. Australien. Boulenger 1. c. pag. 90, Taf. 7, Fig. 3. — Ph. Julieni n. sp. verwandt tuherculosus Wiegm. Oruba, Inseln unter dem Winde. Cope, Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 180. — Ph. macrodactylns n. sp. Australien. Boulenger 1. c. pag. 89, Taf. 7, Fig. 2. — Ph. marmoratus (Gray) abgeb. ebenda Taf. 7, Fig. 6 (Schnauze). — Ph. porphyreus (Gray) abgeb. ebenda Taf. 7, Fig. 5 (Schnauze). — Ph. Sancti-Johannis (Gthr.) abgeb. ebenda Taf. 7, Fig. 1. Ptenopus garrulus (Smith) abgeb. bei Boulenger 1. c. Taf. 2, Fig. 2. in der Herpetologie während des Jahres 1885. 287 E/wptropus ocellatus n. sp. Capstadt. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 475. BJiijnchoedura wnata Gthr. abgeb. bei Boulenger, Cat. Liz, Bd. 1, Taf. 2, Fig. 1. Sphatoscaläbotes n. gen. für Spathodactijlus G-thr. Boulenger 1, c. pag. 156. — Sp. mutilatiis (Gthr.) abgeb. ebenda Taf. 13, Fig. 1. Sphaerodactyliis argus Gosse abgeb. Boulenger ebenda Taf. 18, Fig. 5. — Sph. glauais Cope abgeb. ebenda Taf. 18, Fig. 3 (Schnauze). — Sph. niyropunctatus Gray abgeb. ebenda Taf. 18, Fig. 2. — Sph. oxyrrhinus Gosse abgeb. ebenda Taf. 18, Fig. 4. — Sph. Richardsoni Gray abgeb. ebenda Taf. 18, Fig. 6. Stenodaciylus yuttatus Cuv. abgeb. Boulenger ebenda Taf. 3, Fig. 2 (Zehe). — St. orientalis Blfd. abgeb. ebenda Taf. 3, Fig. 1. — St. Petersi n. sp. Aegypten. Boulenger 1. c. pag. 18, Taf. 3, Fig. 4. — St. Wilkinsoni (Gray) abgeb. ebenda Taf. 3, Fig. 3 (Kopf). Tarentola ephipinata O'Sh. abgeb. Boulenger ebenda Taf. 16, Fig. 1. — T. Seneyalensis n. sp. = Platydactylus Aegyptiacus Std. part. = T. Delalandei Bttg. part, Senegambien. Boulenger 1. c. p. 414. Teratoscincus scincus (Schleg.) abgeb. Boulenger ebenda Taf. 2, Fig. 3 (Zehe). Thecadactylus austrdlis Gthr. abgeb. Boulenger ebenda Taf. 11, Fig. 1. Eublepharidae. Systematisches. EuUepharis Dowi n. sp. Panama. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 1 pag. 233. — Eu. fasdatus n. sp. Mexico. Boulenger 1. c. pag. 234. Pygopodidae. Systematisches. Cryptodehna wientalis (Gthr.) abgeb. bei Boulenger ebenda Taf. 19. Agamidae. Biologisches. Nach J. v. Fischer ist für Uro- mastix acanthinurus Bell Wärme und absolute Trockenheit Lebens- bedingung; er trinkt nie. Die Färbung variiert individuell und temporär nicht infolge der ungleichen Einwirkung des Lichtes, sondern der Wärme; niedere Temperaturen erzeugen dunkle, hohe lichte Färbungen. Keine Stimme. Sie sind harmlos und verträglich. Nahrung im Freien Datteln und Kerbthiere, in der Gefangenschaft auch Salat, Gräser und saftige Früchte. Beste Temperatur bei Tage 32— 36"R., bei Nacht 15—18". Eine Häutungsperiode im Juni oder JulL Zool. Garten 26. Jahrg. pag. 269-278, Fig. Systematisches. Acanthosaura armata Gray abgeb. bei Bou- lenger, Cat. Liz. Bd. 1, Taf. 22, Fig. 1. — A. crucigera n. sp. = armata Blfd. part. Tenasserim. Boulenger I.e. pag. 302, Taf. 22, Fig. 2. — A. lamnidentata n. sp. Pegu, Tenasserim. Boulenger 1. c. pag. 303, Taf. 22, Fig. 3. — A. major (Jerd.) abgeb. ebenda Taf. 23, Fig. 3. — A. minor (Gray) abgeb. ebenda Taf. 23, Fig. 2. Agama brachyura n. sp. S.-Africa. Boulenger 1. c. pag. 350, Taf. 28, Fig. 1. — A. Dmae n. sp. zwischen colononim und Bibroni 288 r)J'- Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen A. Dum. Keren im Bogosland, N.-Abessynien. Boulenger, Ann. Mus. Civ. Genova (2) Bd. 2 pag. 127. — Ä. isolepis u. sp, = agilis Aud., non Oliv. = Savignyi D. et B., non Aud. Aegypten bis Sind. Bou- lenger, Cat. Liz. Bd. 1 pag. 342. — .1. KirM n. sp, O.-Africa. Bou- lenger 1. c. pag. 354, Taf. 28, Fig. 2 — A. Latastei n. sp. Aegypten. Boulenger 1. c. pag. 344. Amphihöliirus hranchialis n sp. Queensland. De Vis, Proc. Roy. Soc. Queensland Bd. 1 pag. 5.5 = Physignathus Lesueuri Gray. Bou- lenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 387. — A. caudicinctus (Gthr.) abgeb. bei Boulenger, Cat. Liz. Vol. 1, Taf. 29, Fig. 2. — A. cristatus (Gray) abgeb. ebenda Taf. 29, Fig. 1. — A. ixdlidus n. sp. = Ch-amma- tophwa angulifera var. 3. Gray. W.-Australien. Boulenger 1. c. pag. 388. Taf. 30, Fig. 3. — A pulcJierrimus n. sp. W.-Australien. Boulenger 1. c. pag. 388, Taf. 30, Fig. 2. — A. reticidatus (Gray) abgeb. ebenda Taf. 30, Fig. 1. Aporoscelis n. gen. Verschieden von Uromastix durch Mangel der Femoral- und Praeanaiporen. O.-Africa. Mit Uromastix p^inceps O'Sh und hatdlifei-as Vaill. Boulenger ebenda pag. 410. Calotes EUiottl Gthr. abgeb. bei Boulenger I.e. Taf. 25, Fig. 3. — 0. emma Gray abgeb. ebenda Taf. 25, Fig. 1. — C. liocephalus Gthr. abgeb. ebenda Taf. 26. — C. liolepis n. sp. = nemwicola Gthr., non Jerd. Ceylon. Boulenger 1. c. pag. 326, Taf. 25, Fig. 2. Chelosania h-unnea Gray abgeb. bei Boulenger 1. c. Taf. 27. Bipwophora Bennetti (Gray) abgeb. bei Boulenger 1. c. Taf. 31, Fig. 2. — D. brevicauda n. sp. und pentalineata n. sp. Queensland. De Vis, Proc. Roy. Soc. Queensland Bd. 1 pag. 99 = Ulineata Gray. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 387. — D. nuchalis n. sp. pag. 98 und oniata n. sp. pag. 99. Queensland. De Vis 1. c. = australis (Std.). Boulenger 1. c. Draco himaculatus Gthr. abgeb. bei Boulenger, Cat. Liz. Bd. 1, Taf. 20, Fig. 6 (Kopf). — Dr. Blcmfordi n. sp. = majm- Blfd., non Laur. Boulenger 1. c. pag. 267, Taf. 20, Fig. 7 (Kopf). — Dr. cwnutus Gthr. abgeb. ebenda Taf. 20, Fig. 4 (Kopf). — Dr. Everäti n. sp. Philippinen. Boulenger 1. c. pag. 258, Taf. 20, Fig. 3 (Kopf). — Dr. Guentheri n. sp. Philippinen. Boulenger 1. c. pag. 257, Taf. 20, Fig. 2 (Kopf). — Dr. qiiinquefasciatus Gray abgeb. ebenda Taf. 20, Fig. 8 (Kopf). — Di: reticidatus Gthr. abgeb. ebenda Taf. 20, Fig. 1 (Kopf). ~ D): rostratus Gthr. abgeb. ebenda Taf. 20, Fig. 5 (Kopf). Gonyocephalus intefrniptas n. sp. Philippinen. Boulenger 1. c. pag. 290, Taf. 21. Harpesaurus n. g. für Arpephorus A. Dum. , non Fisch, de Waldh. Boulenger 1. c. pag. 279. Japalura planidxyrsata Jerd. abgeb. bei Boulenger ebenda Taf. 24, Fig. 2. — J. variegata Gray abgeb. ebenda Taf. 24, Fig. 1. Macrops n. gen. (non Wagl.) mit 71/. nuchalis n. sp Queensland. in der Herpetologie während des Jalire.s 1885. 289 De Vis, Proc. Roy. Soc. Queensland Bd. 1 pag. 97 = AmxMholiirus reticulatus (Gray). Boiüenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 387. Otoo-yptis Beddomei n. sp. S.-Indien. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 1 pag. 272, Taf. 23, Fig. 1. PhysUjnathus longirostris Blgr. abgeb. ebenda Taf. 31, Fig. 3. — Ph. temporaUs Gthr. abgeb. ebenda Taf. 31, Fig. 4. Tympanocryptis cephalus Gthr. abgeb. bei Boulenger ebenda Taf. 31, Fig. 1. Uromastix costatus Müll. = Centrotrachelus. Abgeb. bei Müller, Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 713, Taf. 10 (nach Boulenger = loricatus Blfd.). — U. loncatiisBlfä. abgeb. bei Boulenger 1. c. Taf. 32. Iguanidae. Biologisches. R. W. Shufeldt Hess Phrynosoma Douglassi drei volle Monate hungern; am Ende des dritten Monats gebar diese Eidechse 22 todte und 2 lebende Junge, so dass also die Tragzeit etwa 100 Tage dauern dürfte. Auch Sceloporiis erträgt Hunger ohne Mühe über einen Monat lang. Science Bd. 6 pag. 185 bis 186. Fauuistisches. G. A. Boulenger nennt Sceloporus fulvus Boc. als in Nicaragua vorkommend. Cat. Liz. Bd. 2 pag. 238. Systematisches. E. D. Cope vergleicht pag. 391 Anolis aureolus n. sp. tabellarisch mit seinen sechs nächsten Verwandten baccatus, Bouvieri, Bransfordi, Guentheri, Bodriguezi und trochüus. In einer Synopsis der mexicanischen Arten von Sceloxjorus pag. 393 nimmt Verf. 30 Species an, giebt einen Schlüssel zu ihrer Unterscheidung, bringt die vollständige Synonymie derselben in einer Tabelle und beschreibt 4 n. sp. Eingehend werden noch pag. 402 die Unterschiede zwischen Sc. torquatus und undulatus erörtert und die Abw^eichungen zwischen den sechs angenommenen Varietäten des ersteren fest- gestellt. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22. A. F. Gentry nimmt in einer Uebersicht über das Genus Phrynosoma 12 Species an, von denen 7 auf Nordamerica, 5 auf das Hochland von Mexico kommen, giebt einen Schlüssel zu ihrer Unter- scheidung und bringt die Synonymie und eingehende Diagnosen der- selben. Proc. Acad. N. Sc. Philadelphia pag. 138—148. E. D. Cope findet einen neuen Unterschied zwischen Cyclurami^ Ctenosaura in der Bildung der Hinterzehen und giebt einen Schlüssel für die fünf ihm bekannten Cyclura- Arten; 2 n. sp. Als weitere Vaterländer für Metopoceros cornutiis fügt Verf. Turks-Insel (carinata) und Andros- Insel, Bahamas, (hoeolopha) hinzu. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 1005—1006. Anisolepis n. gen. Verschieden von Enyalius u. a. durch gänzlichen Mangel einer Rückencrista, von Urostrophus durch hetero- gene Rückenbeschuppung. — A. Bieringi n. sp. S. Lorenzo, Rio Grande do Sul. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 86 und Cat. Liz. Bd. 2, Taf. 9, Fig. 3. Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1. J^ '290 Dl'- Oskar Boettger: Beiicht über die Leistungen Anolis Anäianus n. sp. Ecuador = squamuLatus Blgr., non Pts. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2 pag. 60. — A. aureolus ii. sp. verwandt Modriguezi. Yucatan, Gruatemala Cope, Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 390. — A. hitectus Cope abgeb. bei Boulenger 1. c. Taf. 5, Fig. 2. — A. citriiiellus Cope abgeb. ebenda Taf. 1, Fig. 3. — A. cyhotes Cope abgeb. ebenda Taf. 1, Fig. 5 (Kopf). — A. damuliis Cope abgeb. ebenda Taf. 2. Fig. 2. — A. fascicdus n. sp. Ecuador. Bou- lenger 1. c. pag. 59, Taf. 3, Fig. 1. — A. Fraseri Gnthr. abgeb. ebenda Taf. 4. — A. gemmosus O'Sli. abgeb. ebenda Taf. 3, Fig. 2. — A. gingivinus Cope abgeb. ebenda Taf. 2 Fig. 1. — A. Godmani n. sp. Guatemala, Costa Rica. Boulenger 1. c. pag. 85 — A. liomolechis Cope abgeb. ebenda Taf. 1, Fig 4 (Kopf). — A. imx)etlgoms Cope abgeb. ebenda Taf. 2, Fig. 3. — A. lentiginosus O'Sh. abgeb. ebenda Taf. 6, Fig. 1. — A. leptoscelis n. sp. = nitens O'Sh , non Wagl. abgeb. ebenda Taf, 5, Fig. 3. — A. Ihieatopm Gray abgeb. ebenda Taf. 1, Fig. 1—2. — A. marmwatus D. et B. = Leachi Gray var. Boulenger 1. c. pag. 31. — A. ma-idionalis n. sp. Parag-uay = cJiryso- lepis Bttg., non D. et B. Boettger, Zeitsch, Naturw. Halle Bd. 58 pa'g. 215, 438. — A. quaggulus n. sp. verwandt tropidonotus Pts. und unifoi'mis. Nicaragua. Cope, Proc. Amei-. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 391 — A. Salvini n. sp. Guatemala. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2 pag. 75. — A. semilineatus Cope abgeb. ebenda Taf. 5, Fig. 1. — A. tropido- lepis n. sp. Costa Rica. Boulenger 1. c. pag. 53. — A. uniformis n, sp. verwandt tropidonotus. Yucatan, Guatemala. Cope 1. c. pag. 392. Cydiira nigerrima n. sp. Navassa-Insel, Kl. Antillen und C. onchi- opsis n. sp. unbek. Fundorts. Cope, Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 1006 (beide nach Boulenger = Metopoceros comutus Daud.i. Enyalioides n. gen. Unterschieden von OpJtryoessa durch das Auftreten von Abdominalrippen: ^ mit Gularsack und fast immer mit einigen Femoralporen. Veragua bis Peru. Mit Enyalins Jietero- lepis Boc, laticeps Guich., microlepis OSh., O'Shaughnessyi und pal- pebralis Blgr. und praestaUlis O'Sh. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2 pag. 112. — E. Leechi n. sp. Ob.-Amazonas. Boulenger 1. c. pag. 473. Enyalius Bihroni n. sp. = rhomUfer D. et B., non Spix. Bou- lenger I.e. pag. 119. — E. Ihenngi n. sp. verwandt catenatus (Wied). Rio Grande do Sul. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 15 pag. 192 und Cat. Liz. Bd. 2, Taf. 7. Iguana rhinolopha Wiegm. = tuherculata Laur. var. Boulenger, Cat. Liz Bd. 2 pag. 190. Liocephalus acideatus O'Sh. abgeb. bei Boulenger ebenda Taf. 11. — L. Guentheri n. sp. = ornatus Gthr., non Gray = trachycephahis O'Sh. et Blgr., non A. Dum. Ecuador. Boulenger 1. c. pag. 169, Taf. 13. — L. ornatus Gray abgeb. ebenda Taf. 12. Liolaemus fuscus n. sp. Chile. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2 pag. 144, Taf. 10, Fig. 2. — L. Grarenlimsti Gray abgeb. ebenda Taf. 10, Fig. 1. in der Herpetolog-ie wälireiul des Jahres 1885. -21)1 — L. lineomaculatus n. sp. —- Kinyi Gray part. Patagonien. Bou- lenger 1. c. pag. 149. — L. occipitalis n. sp. verwandt muUimaculatus (D. et B.) Rio Grande do Sul. Boulenger, Ann. Mag, N. H. (5) Bd. 15 pag. 192 und Cat. Liz. Bd. 2, Tai". 10, Fig. 3. — L. inäus var. ma;jw n. Chile. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2 pag. 152. Petrosaurus n. gen. Verschieden von Uta durch kleine Schwanz- schuppen, von Callisaurus, Uma und Holbrookia, dass der Rand der Gularfalten nicht gezähnt ist. Nleder-Californien. Mit Uta tJialassina Cope. Boulenger 1. c. pag. 205. Phrynosoma planiceps Hall. = cornutum (Harl.) var. Boulenger 1. c. pag. 246. Sceloporus Clarki D. et B. und Jwrridus Wiegm. = apinosus Wiegm. varr. Boulenger 1. c. pag. 227. — Sc. Ferrariperezi n. sp. Mexico. Cope, Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 400 = forquatus var. Boulenger 1. c. pag. 220. — Sc. melanogaster n. sp. Guanajuato, Mexico. Cope 1. c. pag. 401 = torquatus var. Boulenger 1. c. pag. 220. — Sc. taenioc7iemis n. sp. Guatemala. Cope 1. c. pag. 399 = formosus. Bou- lenger 1. c. pag. 222. — Sc. undulatus var. Bocourti n. = biseriatus Boc, non Hall. =^ smaragdinus Cope, non Boc. Boulenger 1. c. pag. 229. — Sc. vwiptarus n. sp. Orizaba, Prov. Vera Cruz, Mirador, Tehuantepec. Cope 1. c. pag. 398 = formosus. Boulenger 1. c. pag. 222. Steiwcercus cupreus n. sp. Peru. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2 pag. 135, Taf. 9, Fig. 1. — St. Jmmeralis Gthr. abgeb. ebenda Taf. 8, Fig. 2. — St. moestus n. sp. Peru. Boulenger I.e. pag. 136, Taf. 9, Fig. 2. — St. twquatus n. sp. Peru. Boulenger 1. c. pag. 133, Taf. 8, Fig. 1. — St. varius n. sp. unbek. Vaterlands. Boulenger 1. c. pag. 134, Taf. 8, Fig. 3 Tropidodactylus n. gen. Feraoralporen fehlen; Finger und Zehen nicht erweitert; Praemaxillarzähne conisch; Infradigitallamellen deutlich gekielt; Kopf hinten nicht ausgezogen; keine quere Kehl- falte ; Kehlsack vorhanden ; Occipitale klein ; Körper seitlich zusammen- gedrückt. Venezuela, W.-Lidien. Mit Norops onca O'Sh. Boulenger 1. c. pag. 97, Taf. 6, Fig. 2. Tropidunis Bocourti n. sp. = Aneiiporus occipitalis Boc. = Cranio- peltis occipitalis Cope. Peru. Boulenger 1. c. pag. 173. Uta gularis n. sp. Guaymas, Mexico. Cragin, Bull. Washburn Labor. N. H. Bd. 1 pag. 7. Zonuridae. Systematisches. Platysaurus guttatus Smith ab- geb. bei Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2, Taf. 14, Fig. 1. Anguidae. Palaeontologisches. F. Hilgendorf beschreibt von dem bereits im ßer. f. 1883 pag. 405 erwähnten Propseudopus (Fraasi) aus dem Miocaen von Steinheim Schädel, Wirbelsäule, Rippen und Hautverknöcherungen. Auch mit Ophisaurus haben sich Vergleichs- punkte gefunden. Sehr wichtig ist die Entdeckung, dass auch bei Reptilien der Vomer bezahnt sein kann, was Verf. am lebenden 29*2 Dl'- s k a r B e 1 1 g e r : Bericht über die Leistiiiigen Fseudopus und an Fro2)seudopub- nacli weist; bei Opliisaurus und Dopasia scheinen dagegen Vomerzähne zu fehlen. Was die Characterisierung der Gattung Propseuäopiis anlangt, so übertrifft sie die drei ver- wandten lebenden Genera in der stärkeren Entwicklung ihrer Be- zahnung und namentlich durch ihre doppelte Reihe von Vomerzähnen, schliesst sich aber durch das breite Zahnfeld am Flügelbein an Ophisaurus und Dopasia, in der Bildung des Supraorbitale an Fseu- dopus an. Schliesslich wird das Wenige, was über fossile Fseudopus oder ähnliche Lacertilier in der Literatur zu finden war, zusammen- gestellt. Zeitschr. D. Geol. Ges. Berlin pag. 358— 378, Taf. 15-16, 1 Fig. Systematisches. Anguis fragüis L. abgeb. bei Camerano, Mem. Accad. Torino (2) Bd. 37, Taf. 2, Fig. 25-26, 31—37. Barissia fimbriata n. sp. = Gerrhonotus auritus Boc, non Cope. Cope, Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 171. Biploglossus Hewardi (Gray) abgeb. Boulenger. Cat. Liz. Bd. 2, Taf. 17. — B. microlepis (Gray) abgeb. ebenda Taf. 16, Fig. 2. — D. monotropis Kühl abgeb. bei Günther , Biolog. Centr. Amer. Rept. Taf. 23. — i>. Steindachneri Cope abgeb. ebenda Taf. 22, Fig. A. — B. stnatus (Gray) abgeb. bei Boulenger I.e. Taf. 16, Fig. 1. Gei'rhonotus caeruleus Wiegni. abgeb. bei Günther 1. c. Taf. 25, Fig. A— D. — G. Moreleti Boc. abgeb. ebenda Taf. 24, Fig C. — G. Oaxacae n. sp. Oaxaca. Günthei" 1. c. pag. 36, Taf. 24, Fig. A. — G. ohscurus n. sp Mexico. Günther 1. c. pag. 40, Taf. 25, Fig. E. Opheodes Cope = Ophiodes. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 295. Ophisaurus cp-acilis (Gray) abgeb. bei Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2, Taf. 15, Fig. 1. — 0. KoelUkeii (Gthr.) abgeb. ebenda Taf. 15, Fig. 2. Saiiresia s&poides Gray abgeb. ebenda Taf. 14, Fig. 2. Anniellidae. Systematisches. Anniella nigra n. sp. San Diego, Californien. J. G. Fischer, Abh. Nat. Ver. Hamburg Bd. 9, Heft 1 pag. 9. Helodermatidae. Systematisches. Helod&i'ma horndum Wiegm. juv. abgeb. bei Günther, Biolog. Centr. Amer. Rept. Taf. 26. Varanidae. Systematisches. Varanus caudolineatus n. sp. N.-AV.-Australien. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2 pag. 324, Taf. 18. — F. Grayi n. sp. = ornatus Gray, non Daud. Boulenger 1. c pag. 312. Tejidae. Systematisches. G. A. Boulenger beschreibt ein 460 mm. langes Exemplar von Heterodadylus imhricatiis von den Montequeira Mts. bei Rio, Brasilien. Proc. Zool. Soc. London pag. 63 Acrantus vindis Cope = Tejus teyoii Daud, Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 295. Alopoglossus n. gen. Von Leposoma, Loxophölis und Fanto- dactylus verschieden durch das Fehlen der schuppenartigen Papillen auf der Zunge, die durch schiefe, gegen die Mittellinie hin con- in der Herpetologie während des Jalires 1885. 993 yergierende Falten ersetzt werden, von NeiisUciirus durch den cylindrischen Schwanz. Ecuador, Peru. Mit Leposoma carinicaudatum Cope und BucMeyi O'Sh. — A. Copei n. sp. = Leposoma carini- caudatum O'Sh., non Cope. Ecuador. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2 pag-. 383, Taf. 20, Fig. 1. Ameiva Sunnamemis Laur. var. abgeb. bei Günther, Biolog. Centr. Amer. Rept. Taf. 19. — A. hedracantha Boc. = Verticaria. Cope, Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 172. Arthrosaura 11. gen. Unterschiedeu von Prionodactijlus durch kleine, unregelmässige Seitenschuppen, von Heterodactylus durch fünf gut entwickelte Finger. Verknüpft Frionodactylus imd Heterodactylus. Ecuador. Mit Cercosaura reticidata O'Sh. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2 pag. 389. Cercosaura vertebralis O'Sh. = Frionodactylus. Boulenger 1. c. pag. 394, Taf. 21, Fig. 2. Onemidophorus angusticeps und costatus Cope und Bocourti Blgr. = sexlineatus (L.) varr. Boulenger 1. c. pag. 366, 367. — Cn. Espeiiti 11. sp. Old Providence Insel, Columbia. Boulenger 1. c. pag. 362, Taf. 19. — Cn. guttatus AViegm. abgeb. bei Günther, Biolog. Centr. Amer. Rept. Taf, 21. — Cn. Mariarum n. sp. Insel Tres Marias, Mexico. Günther 1. c. pag. 28, Taf. 20. — Cn. sexlimatus var. Bocourti n. = var. gularis Boc. part. Boulenger 1. c. pag. 367. Ecpleopus ocidatus O'Sh. = Oreosaurus. Boulenger 1. c. pag. 410, Taf. 20, Fig. 2. Emphrassotis simoterus O'Sh. = Proctoporus. Boulenger 1. c. pag. 414, Taf. 22, Fig. 1. Micrablepharus n. gen. Von Gymnophthalmus Merr. verschieden durch glatte Rücken-, gekielte Schwanzschuppen, Fehlen der Fronto- nasalen, Auftreten von zwei Supraocularen und von Frontoparietalen. Mit M. glaucurus n. sp. Paraguay. Boettger, Zeitschr. !Naturw. Halle Bd. 08 pag. 218 = Maximiliani R et L. {Gymnophthalmus). Boettger 1. c. pag. 437. Pantodactylus bivittatus Cope = Schreibersi AViegm. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 295. Pnonodactylus 0" Shaughnessyi n. sp. = Cercosaura argidus O'Sh., non Pts. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2 pag. 392, Taf. 21, Fig. 1. Proctoporus meleagris n. sp, AV.- Ecuador, Boulenger 1. c. pag. 415, Taf. 22, Fig. 2. Scolecosaurus n. gen. für Brachypus Fitz., non Swains. Süd- America. Mit Sc. Cuvieri Fitz, und pallidiceps Cope. Boulenger 1. c. pag. 416. Tejus teguexin Cope = Tupinambis. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 295. Amphisbaenidae. Auatomisches. C. Smalian hat ..Iw^ä/a- baena fuliyinosa L., Anops Kingi Bell, Blanus cinereiis Vand, und ■JIM L)r. U b k a r B o e t tg e r : Bericht über die Leistungen Trogonophis Wiegmanni Kanp eingehend anatomisch untersucht. Nach kurzen systematischen Notizen über Anops Kingi pag, 129 be- schreibt und bildet Verf. ab das Ei desselben (Länge 39, Breite 8' 2 mm.) Taf. 6, Fig. 27 und ebenso den ans dem Ei genommenen Embryo Fig. 28—29. Die Ruthen desselben sind wie beim Embryo von Anguis noch ausgestülpt. Die Arbeit selbst ist eine erschöpfende Darstellung der Myologie der Amphisbaeniden pag. 131 — 185. Kürzer werden die Yerdauungsorgane, insbesondere Fettkörper und Darm- kanal, Respirationsorgane, Gefäss- und Lymphgefässsystem, Thymus, Thyreoidea, Urogenitalsystem, Sympathicus, Schädel, Extremitäten- rudimente und Brust- und Beckengürtel behandelt, d. h. soweit des Verf. Untersuchungen namentlich Bedriaga's Arbeit (vei-gl. Ber. f. 1884 pag. 268) zu vervollständigen im Stande sind. Wichtig ist auch in systematischer Beziehung der Nachweis, dass anatomisch Amphis- haena und Anops einander näher stehen, als den altweltlichen Gattungen Blanus und Trogonophis. Kopf und Analregion von Anops Kingi werden Taf. 6, Fig. 23—26 abgebildet. Zeitschr. f. Wiss. Zool. Bd. 42 pag. 126-202, Taf. 5—6. Biologisches. G. A. Boul enger weist nach, dass die Amphis- baeniden cylindrische Eier in Ameisennester legen. Das Ei von Anops Kingi Bell ist 35 mm. lang, 10 mm. breit und hat dünne, in Spiritus lederbraune Epidermis; der reife Foetus misst 105 mm. Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 15 pag. 193. Systematisches. E. D. Cope giebt einen Schlüssel für die ihm bekannten Amphisbaeniden mit Ausnahme der Lepidosterniden . Er führt 8 Genera und 13 Arten von Amphishaena, 1 von Aporarchus an und giebt Abbildungen von Köpfen und Schwänzen der Amphis- haena alba, alba var. radiata, der angustifrons, dissecta und occidcntalis. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 187, 1 Taf. 0. Boettger bringt eine Tabelle für die Unterscheidung der fünf Lepidosternu7n- Arten aus der Verwandtschaft des L. Giienthcri Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58 pag. 226. Amphishaena alhocingulata, n. sp. verwandt Dariüini. Paraguay. Boettger 1. c. pag. 219. — A. Beniensis n. sp. verwandt Pretrei. Ob.- Beni, Bolivia. Cope 1. c. pag. 184, Taf. 1, Fig. 2. — A. leonina n. sp. verwandt gracilis Str. Tumbo- Insel, AV.-Africa. Müller, Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 700, Taf. 9, Fig. a— e. — A. plumhea Gray abgeb. bei Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2, Taf. 23, Fig. 2. — A. pumtata Bell abgeb. ebenda Taf. 23, Fig. 3. — A. trachura n. sp. Rio Grande do Sul. Cope 1. c. pag. 187, Taf. 1, Fig. 1 = Darivini. Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 296. Aporarchus n. gen. Unterschieden von Amphishaena nur durch den Mangel von Praeanalporen. Mit A. prunicolw n. sp. Rio Grande do Sul. Cope 1. c. pag. 189, Taf. 1, Fig. 5 = Amphishaena Darwini Boulenger 1. c. pag. 296. in dar Herpetologie wäliieiid dcvs Jahie.s 1885. 295 Bail'ia Äfricana Grray = Änops. Boulenger, Cat. Liz. Bd. 2 pag. 452, Taf. 23, Fig. 4. Blanus Bedriagae Blgr. abgeb. ebenda Taf. 23, Fig. 1. Geocalamus modestus Gthr. abgeb. ebenda Taf. 23, Fig. 5. Lepidosternum Boettgeri n. sp. Corrientes, Argentina Boulenger 1. c. pag. 466, Taf. 24, Fig. 5. — L. affine n. sp. pag. 222, L. Botdengeri n. sp. verwandt Guentheri Str. pag. 220, L. onycJwcephcdiim n. sp. pag. 224, L. Stranchi n. sp. ähnlich pJiocaena D. et B. pag. 221, sämmtlich von Paraguay. Boettger, Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58. Monopeltis Capensis Smith abgeb. bei Boulenger 1. c. Taf. 24, Fig. 1. — M. Guentheri n. sp. Congo. Boulenger 1. c. pag. 456, Taf. 24, Fig. 3. — M. scalper (Gthr.) abgeb. ebenda Taf. 24, Fig. 4. — 3/. Wel- witschi (Gray) abgeb. ebenda Taf. 24, Fig. 2. Laeertidae. Sceletsystem, E. Blessig zieht aus seineu embryologischen Untersuchungen an Lacerta den Schluss , dass die rippenlosen Halswirbel von rippentragenden dorsocervicalen Wirbeln sich ableiten lassen, und dass die Homologie der Wirbel nach ihrer Stellung und nicht nach ihrer morphologischen Gestaltung taxiert werden müsse. Eine morphologische Untersuchung über die Hals- wirbelsäule der Lacerta vävj>ara Jacq. Dissert. Dorpat, 8". 24 pag., 1 Taf. und Sitz. Ber. Naturf. Ges. Dorpat Bd. 7, 1886 pag 291—293. Nerveusystem. P. Bert theilt das negative Resultat eines Experimentes mit, welches den Einfluss des Nervensystems auf die Färbung von Lacerta viridis nachweisen sollte. Compt. Bend. Soc. Bio!. (8) Bd. 2 pag. 523, Urogeuitalsystem. J. H. List fand im geschichteten Blasen- epithel von Lacerta agiUs den in der Blase der Batrachier vor- kommenden Becherzellen ähnliche Gebilde, aber zerstreut und nur in sehr geringer Anzahl. Verf. fasst sie als selbständige Gebilde auf, die in den Entwicklungskreis der gewöhnlichen Epithelzellen nicht hineingehören. Zool. Anzeiger 8. Jahrg. pag. 69 — 70. W. F. R. We klon 's Arbeiten über die Nebenniere und ihren Ursprung stützen sich z. Th. auf Untersuchung der Embryonen von Lacerta. Proc. Roy. Soc. London Bd. 37 pag. 422—425 und Qu. Journ. Microsc. Sc. (2) Bd. 27 pag. 137— 150, T. 11— 12. Biologisches. G. Fischer- Sig wart behandelt eingehend die Lebensgeschichte der Lacerta viridis. Vorkommen in der Schweiz nur im Wallis, Tessin, um den Genfer See und in gewissen Theilen Graubündens; dann aber auch pag. 223 am Kaiserstuhl zwischen Vogtsburg und Eichstetten in Baden. Namentlich grössere, summende oder sich lebhaft bewegende Insecten erregen ihre Mordlust; gewisse Käfer werden nicht gefressen, dagegen aucli Ameisenpuppen. Heu- schrecken dürften im Freien die Hauptnahrung sein. Geschmack individuell entwickelt; die einen ziehen Mehlwürmer, die anderen Heuschrecken oder Regenwürmer vor; Zähmung ebenso individuell 296 Dr. s k a r B e 1 1 g e r : Bericht über die Leistungen verschieden, doch werden viele durch Kirrung mit Mehlwürmern bald zahm. Der Winterschlaf, der, wenn auch etwas höhere künstliche Temperatur gegeben wird, stets stattfindet, tritt ein, wenn die Luft- wärme für gewöhnlich unter 10" R. bleibt. Sie liegen 20 — 30 cm. tief in der Erde. Paarung wurde am 5. April beobachtet; die erste Häutung findet stets vor der Brunstzeit im März oder April statt; sie geschieht je nach der Wärme des Sommers 4 — 6 mal. Ein Sommerschlaf existiert nicht. Ihr Verstand und namentlich ihre Keuntniss von Zeit und Ort wird betont. Bei Verletzungen wird nur der Schwanz reproduciert. Nur Pseudopus wird als Feind er- wähnt; die Ringelnatter vergreife sich nicht au ihr. Natur (Müller) 33. Jahrg. 1884 pag. 223—224, 229—232, 246—248, 258—260, 268—270. A. Kar dos kennt Lacerta viridis von der ßudaer wie von der Pester Seite, wo sie z. Th. mit cujüis zusammenlebt, welch' letztere sie aber mehr und mehr verdrängt. Er untersucht ihre Gänge. Sie frisst auch Fliegen. A eitere Thiere sind gegen Kälte empfindlicher als junge. Sie sind gegen Geräusche sehr empfindlich. Neben dem Typus fand Verf. bei Budapest die Varietäten chloi'onotus Raf., bilineata Daud. und var. o bei Schreiber. Termeszetrajzi Füzetek Budapest Bd. 9 pag. 89—91, 149—150. T. Nördlinger erzählt zwei Fälle, y^o Lacerta agilis mit ihren Jungen im Maule angetroffen worden sei. Dem Ref. ist es wahr- scheinlich, dass diese Jungen gar nicht zu agilis gehörten und als Nahrung verschluckt werden sollten, wie es denn allgemein bekannt ist, dass L. agilis die L. vivipara anfällt und frisst, wo sie ihrer nur habhaft werden kann, Zool. Garten 26. Jahrg. pag. 188—189. Faunistisclies. F. Lataste nimmt neuerdings in N.-Africa nur vier Arten von Acanthodactylus an {A. vulgaris D. et B., Sa- vignyi Aud., scutellatus Aud., Bosl'ianus Daud.). Zahlreiche syno- nymische Bemerkungen und eingehende Originalbeschreibungen aller Arten und Varietäten werden gegeben; neu 1 Art, 2 Varietäten. Was die Fundorte anlangt, so fehlt A. vulgaris in Aegypten xmd Somaliland; A. Savignyi lebt auch in der Cyrenaica, in Tunis, Algerien, Syrien und Somaliland, ^4. scutellatus in Algerien, Tunis und Somali- land, Boskianus in Syiien und Persien. Von letzterer Art werden drei Varietäten unterschieden: Typus aus der Berberei, Aegypten und Persien, var, aspera Aud. und var. Syriaca Bttg. beide aus Aegypten und Syrien. Lebensgewohnheiten und Art des Fanges von A. Savignyi sind pag. 487 beschrieben. Ann. Mus. Civ. Genova (2) Bd. 2 pag. 476—516. Systematisches. Derselbe giebt auch eine Uebersicht der pristidactylen Gattungen der Lacertiden und einen Schlüssel für die Bestimmung aller Lacertidengenera. Er erkennt als gute Gattungen derselben an Nua-as Gray (für Lacerta Belalandei M. Edw.^, Lacerta, Tachydromus, Algira (mit Algira, Notopholis und Zermmia), Latasiia in der Herpetologie während des Jahres 1885. 297 Bedr., Holaspis Gray, Acanthodactylus, Ichnotropis Pts., Fsammo- dromus, Saurites Pts., Scapteira, PctcJujrhynchas Barb. , Ophiops, Cabiita, Eremias und Boiilengei'ia n. gen. Ebenda pag. 123. 0. Boettger benutzt die Form der Schuppen der Rückenzone als Hauptunterscheidungsnierkmal zwischen Lacerta cujilis und viridis, giebt eine Uebersicht der Verbreitung von letzterer im westlichen Deutschland und coustatiert das Fehlen derselben an verschiedenen klimatisch anscheinend für sie besonders günstigen Oertlichkeiten. Auch das ^ zeige in der Brunstzeit blaue Kehle. Den Schluss bilden Notizen über Häutung, Fütterung, Betragen in der Gefangen- schaft, Eiablage (29. Mai, 11 Eier) und hochgradigen Ortsimi. Zool. Garten 26. Jahrg. pag. 140—147. 0. V. Loewis nennt in einer Berichtigung das Verhältniss von Schwanz- zu Körperlänge bei Lacerta vivipara kein constantes, nachdem er früher den Schwanz irrthümlich als kürzer als den Körper angegeben hat. Richtiger wäre gewesen, einzugestehen, dass die Art in der Schwanzlänge hinter den übrigen deutschen Eidechsen nur wenig zurücksteht, und dass das Verhältniss von Körper- zu Schwanzlänge 1 : l'/<, sogar häufig überschritten wird. Ebenda pag. 57 — 58. Acanthodactylus Bedriayae Lat. = vulgaris Vaill. = Savignyi Aud. pag. 484. — A. BosManus var. aspera (Aud.) n. Aegypten, Syrien pag. 498, 514. — A. lineomaculatus D. et B. = vulgaris D. et B. var. pag. 477. — A. Savignyi var. Schreiberi Vaill. = scu- tellatus (Aud.) pag. 491. — A. scutellatus var. exigua n. Algerien, Tunisien pag. 493, 513, — .4. Syriacus Bttg. = Boskianus Daxid. var. pag. 496. — A. Vaillanti n. sp. für Savignyi Vaill. part. uon Aud. Somaliland pag. 509 (nach Boulenger = Savignyi Aud.). Lataste, Ann. Mus. Civ. Genova (2) Bd. 2. Boulengeria n. gen. für Acanthodactylus mucronatus Blfd. = Eremias luguhris Vaill. und für E. Brenneri Pts. O.-Africa. Lataste l. c. pag. 116 (ist = Fseuderemias Bttg.; vergl. Ber. f. 1883 p. 404). Holaspidae n. Längsreihen grösserer Schuppen am Rücken, Körnerschuppen an den Seiten, grosse, reihenweise geordnete Bauch- schilder, regelmässige Kopfschilder, grosse Submentalia; hintere fleischige Partie der Zunge mit convergierenden, en chevron gestellten Reihen von Papillen. Hierher die Gattungen Tachydromus aus S.- und 0.- Asien und Holaspis aus W.-Africa. J. G. Fischer, Jahrb. AViss. Anst. Hamburg Bd. 2 pag. 84. Lacerta Fitzingeri Wiegm. abgeb. Taf.2Fig.l2— 14,23. —L.muralis (Laur.) abgeb. T. 1, Fig. 4, 5, 10-14, 17, 30-31, 33, 35, 37—39,43, 44, 46, Taf. 2, Fig. 8, 14-16, 22. — L. ocellata V>q.\\(\. abgeb. Taf.2, Fig. 1. — L. oxycephala D. et B. abgeb. Taf.2, Fig. 5— 6. — L. oxycephala subsp. Bedriagae n. Corsica. S. A. pag. 48, Taf. 2, Fig. 7, 18. — L. serpa Raf. abgeb. Taf. 1, Fig. 1—3, 9, 15—16, 18—20, 27, 298 JDr. ü b k ii r B e ttg e r : Bericht über die Lei.stuiigen 29, 32, 34, 36, 41—42, 45, Taf. 2, Fig. 17. — L. Taurica Fall, abgeb. Taf. 1, Fig. 6-8, 21—26, 28, 40, 47. — L. viridis (Laiir.) abgeb. Taf. 2, Fig. 2—4, 9—11. — L. vivipara Jacq. abgeb. Taf. 2, Fig. 19 bis 21, 24. Cameiauo, Mein. Accad. Torino (2) Bd. 37. Tachydromus Wolteri n. sp. Cbemulpo, Korea. J. G. Fischer, Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2 pag. 82 (nach Bouleiiger = taclnj- dromoides Schleg.). Zootoca deserti Gthr. = Acanthodactylus Savi(jmji (Aiid.). La- taste 1. c. pag. 484. Scineidae. Biologisches. Trachysaunis asper und Cyclodus Boddaerti sind nach W. Haacke nicht ovovivipar, sondern ent- schieden vivipar, d. h. die Embryonen entwickehi sich in dem zum Uterus entwickelten Eileiter, ohne von Eihäuten umgeben zu sein, von denen die eine oder andre nicht entweder aus der Keimanlage selbst stammte oder doch wenigstens schon im Eierstock gebildet wäre. Der sogenannte Eizahn fehlt dem geburtsreifen, durchscbnittlicli die halbe Länge des Mutterthieres erreichenden Embryo. Die Geburt des Trachysaunis erfolgt in S. -Australien im 31ärz; Trachysaurus gebiert 2, seltner 3, Cyclodus 4 Junge. Zool. Anzeiger 8. Jahrg. pag. 435-439. Systematisches. E. D. Cope giebt einen Schlüssel für die centralamericanischen und mexicanischen Arten der Gattung Eumeces. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 169. Eumeces Bocourti Blgr. abgeb. bei Günther, Biolog. Centr. Amer. Rept. Taf. 22, Fig. C. — Eu. brevirostris Gthr. abgeb. ebenda Taf. 22, Fig. B. — Eu. furcirostris n. sp. Jalapa, Vera Cruz. Cope 1. c. pag. 169 (nach Boulenger = lynxe Wiegm.). — E^i. {Biopa) yracilis n. sp. pag. 85, Taf. 3, Fig. 1 und Schadenhergi n. sp. pag. 87, Taf. 3, Fig. 2, beide von S.-Mindanao (nach Boulenger beide zu Senira Gray gehörig). J. G. Fischer, Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2. Euprepes aureogularis n. sp. Goldküste. Müller, Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 707. — Eu. Pantaeuii n. sp. Kamerun, Sierra Leone. J. G. Fischer 1. c. pag. 88, Taf. 3, Fig. 3 (nach Boulenger = Baddoni Gray). — Eu. Wart/n n. sp. Prov. Dehra-Dun, N. -Westen von 0. -Indien. J. G. Fischer 1. c. pag. 90 (nach Boulenger = dis- similis Hall.). Gongylus occellatus (Forsk.) abgeb. bei Camerano, Mem. Accad. Torino (2) Bd. 37, Taf. 2, Fig. 29-30. Heteropus Blackmanni n. sp. Port Curtis und 11. lateralis n. sp. Moreton Bay, Queensland. De Vis, Proc. Roy. Soc. Queensland Bd. 1 pag. 168 (nach Boulenger = Lyyosoma Peroni D. et B.). — H. maculatus n. sp. und 11. rubricatus n. sp. Cap York. De Vis 1. c. pag. 169 uud 170 (nach Boulenger = Lyyosoma fuscum D. et B.). — H. mundus n. sp. Port Cnrtis. De Vis 1. c. pag. 172 (nach Boulenger = Lyyosoma). — H. pectoralis n. sp. Port Curtis. De Vis 1. c. in der Heipetologie während des Jahies 1885. 299 pag. 169 (nach Boulenger == Lygosoma). — H. rostralis n. sp. Card- well, Queensland. De Vis 1. c. pag. 171 (nach Boulenger = Lijtjo- soma rhomhoidale Pts.). Hinulia picta n. sp. Herbert River District, N.- Queensland Macleay, Proc. Linn. Soc. N.-S. -Wales Bd. 10 pag. 65 (nach Boulenger = HemispJiaeriodon G'erranU Gray). Lygisaurus n. gen. Schuppen glatt, ohne Kiele; Zehen 4—5; Ohröftnung vorhanden; Kopf conisch; Rostrale breit; Supranasalen fehlen; Nasale fast linsenförmig; Praefrontalia einfach ; Postfrontalen weit getrennt. Mit L. foUorum n. sp. Queensland. De Vis 1. c. pag. 77 (nach Boulenger =: Lygosoma äff. mundum De Vis). Mcibuia tetrataenia n. sp. Paraguay. Boettger, Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58 pag. 227 (nach Boulenger = dorsivütata Cope). 3Iyophila 1}. gen. Schuppen gekielt; Zehen 4— 5; Ohröffnung vorhanden; Kopf conisch; Supranasalen fehlen; !Nasalen klein, oval; Augenlid verkümmert; 4 vergrösserte Praeanalen. Mit 3L vivax n. sp. Queensland. De Vis 1. c. pag. 77 (nach Boulenger = Lygosoma Peroni D. et B). Seps chalcides (L.) abgeb. bei Camerano, Mem. Accad. Torino (2) Bd. 37, Taf. 2, Fig. 27—28, 38-40. Süubosauriis ZelUngi u. sp. Barcoo, Australien. De Vis 1. c. pag. 53 (nach Boulenger = Egernia Stolcesi A. Dum.). Tetradactylus guttulatus n. sp. Herbert River District, N. -Queens- land. Macleay, Proc. Linn. Soc. N.-S.-Wales Bd. 10 pag. 66. Tüiqita nigripes n. sp. Goldküste. Müller, Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 704 (nach Boulenger = Fernandi Burt.). Trachysauriis rugosus Gray abgeb. bei Mc Coy, Prodr. Zool. Victoria Taf. 102. Anelytropidae. Systematisches. E. D. Cope beschreibt eine neue Gattung dieser bislang altweltlicheu Familie aus Central- america. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 380, Taf. 1, Fig. 9. Anelytropsis n. gen. Unterschieden von FeyUnia Gray in der Beschilderung der Seitentheile der Schnauze; Nasiochin Contact mit dem Hinterrand des Rostrale, auf der J^aht von Frenale und erstem Supralabiale, nicht schlitzförmig. Mit Ä. papillosus n. sp. Jalapa, Prov. Vera Cruz. Cope l, c. Chamaeleontidae. Sceletsystem. Nach L. DoUo ist das Epioticum von Chamaekon homolog dem Supratemporale -- dem Parietale Parkers. Rev. Quest Scientif. Bruxelles vom Jan. 1885, Paleontologie pag. 321. Biologisches. S. Lock wood 's Notiz, dass ein Capchamaeleon (pumilus!) 11 Junge gebar, ist nichts Neues. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 407. Faimistisclies. S. W. Yerbury constatiert das Vorkommen von Chamaekon calcarifer in der Umgebung von Aden ; somit ist die 300 Dl"- O 8 k a 1' B e 1 1 g e r : Bericlit über die Leistungen frühere Peters'sche Angabe „Madagascar" irrthümlich. Proc. Zool. Soc. London pag. 833. Systematisches. W. D'Arcy Thompson betont in einer Notiz über die systematische Stellung von Chamaeleon und dessen Beziehungen zu den Dinosauriern die Aelmlichkeit des Schulter- gürtels desselben mit dem der Sauropoden, z. B. dem von Bronto- saurus. Auch Carpus und Tarsus, Sternum, Becken imd Schädel zeigten Verwandtschaft mit den betreffenden Theilen der Dinosaurier, während gewisse andere Eigenthümlichkeiten an den Bau der Vögel erinnerten. Nature Bd. 32 pag. 562. Chamaeleon Simoni n. sp. zwischen gracilis Hall, und dilepis Leach. Goldküste, Kamerun. Boettger, 24. — 25. Ber. Offenbach. Ver. f. Naturk. pag. 175. — Cli. äff. vulgaris Daud. S.- Algerien abgeb. bei Müller, Verh Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 7J5, Taf. 11 (Kopf). Pterosauria (nur fossil). L. V. Ammou macht darauf aufmerksam, dass die Pterosaurier sich durch den Besitz eines Bauchrippen -Apparats auszeichnen, der ganz dem gewisser Reptilien entspreche und von dem der Vögel entschieden abweiche. Abb. Akad. München II. Cl. 15. Bd. Abth. 2 pag. 517 Anmerk. Rhamphorhyncbidae. E. Koken hält seine Deutung des Ornithodiirus Hüsensis Kok. als eines distalen Endes des Metacarpale eines Flugfingers 0. Meyer gegenüber aulrecht. Zeitsch. D. Geol. Ges. Berlin pag. 214 — 215. — S. W. Willis ton sucht hingegen wiederum nachzuweisen, dass es die Phalanx eines carnivoren Dino- sauriers sei; pneumatische Phalangen seien von Coelurus, Me \^idgaris^ variahilis^ calamita Berlin. Salamandra atra wird pag. 10 mit Recht als höchst ver- dächtig bezeichnet und wäre besser weggeblieben. Mark. Prov. Mus. d. Stadtgem. Berlin. Eintheil.-Plan d. Zool. Abth.: Lurche und Kriechthiere. Berlin, 8^ 15 pag. Munganast giebt eine Liste der Batrachier Ob.- Oesterreichs. Jahr.-Ber. Verh. Naturk. Linz Bd. 15. M. Katuric fand in der weiteren Umgebung von Zara (Dalmatien) 5 Anuren und 3 Urodelen und zählt speciell auf Bufo variahilis var. rosea Poll. von Zara, Salamandra von Sinj und Imoski, Triton taeniatus von Imoski und Bokanjac und Proteus angiiinns Carrarae Fitz. von Sinj. Boll Soc. Adriat. Sc. Nat. Trieste Bd. 8, 1883 pag. 127 (vergl. Ber. f. 1884 pag. 267). U* 308 -Dr. Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen Nordamerikanische Region. F. W. Cragin, Recent atlditions to the list of Kansas Reptiles aud Batrachians, with furtlier notes on species previously reported. Bull. Washburn College Bd. 1 pag. 100—103. Indische Region. 0. Boettger beschreibt nach Sammlungen des Consuls Dr. 0. Fr. von Moellendorff 4 Anuren aus China, darunter die für China neue Raua chloronota Gthr. Die Liste aller aus China bekannten Batrachier, die mitgetheilt wird, ergiebt 34 Anuren und 9 Caudaten. 24—25. Ber. Offenbach. Ver. f. Naturk. pag-. 115—170. J. G. Fischer zählt 4 Frösche von S.-Mindanao auf, die Dr. Schadenberg 1881 — 1882 daselbst gesammelt hat. Jahrb. Wiss. Anst. Hamburg Bd. 2 p. 80—81. Derselbe bringt die Liste der von Fr. Grabowsky in S.-O.-Borneo gesammelten 17 Batrachier (2 n.j. Neu für Borneo ist Megaioplivys nasuta Gthr. Beschreibende Notizen finden sich bei Calophrynas plearodig^na Tsch. pag. 46 und bei Nedes (Fseudobufo) pleurotaenia Bleek. pag. 47. Arch. Naturg. Bd. 51 I pag. 41 — 72. Derselbe verzeichnet als im Dresdner Museum be- findliche Anuren von Nias Mana macrodon Tsch., Hylorana chaiconota D. et B. und Bujo daviger Pts. Abh. Nat. Ver. Hamburg Bd. 9, Heft 1 pag. 4. G. A. Boulenger nennt von ebenda 6 Batrachier, die von Sandemann gesammelt wurden. Neu für die Insel dürften sein Raua Nicobar iensis (Stol.), zu der Be- schreibung gegeben wird, erythraea Schleg., Callula haleata (Müll.) und Ichthyo2-)Jm glntinosus (L.). Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 388—389. Africanische Region. B. T. de Rochebrune, Faune de la Senegambie : Les Amphibiens. Paris, 8^ 10 col. Taf. L. Vaillant beschreibt 5 Anuren von Nossi-Be (Madagascar), darunter Mantella hetsileo Grand, (ist M. Fhenani Bttg.!) und einen angeblichen Bufo, beschreibt und bildet den Sternalapparat von Rhomhopliry}ie tedudo Bttg. ab und stellt diese Gattung (irrthümlieh) zu den in der Heipetologie während des Jahres 1885. 309 Bufoniden, oline zu bestreiten, dass sie grosse Aelmlichkeit mit den Engystomatiden und namentlich mit Rkuwphryne besitze. Bull. Soc. Philomath. Paris (7) Bd. 9 pag. 115 bis 118 (vergl. Ber. f. 1884 pag. 316). Tropisch-americanische Region. E. D. Cope zählt aus der Tierra templada der mexicanischen Provinzen Vera Cruz und Puebla auf von Jalapa (Vera Cruz) p. 379 Spelerpes Belli Gray, von Jicaltepec (Vera Cruz) Smilisca Dandini D. et B., von Izucar (Puebla) Bk/o intermedius Gthr., agua Daud., von Teziutlan (Puebla) H^/Ia nigro- piuictata Blgr., von Stadt Puebla H. gracilipes und Litho- dytes rliodopis Cope. Aus der Tierra templada von Zacualtipan, Prov. Hidalgo, pag. 383 Hyla miotympannm Cope, Rana haleciua Kalm sowie einen neuen Cystigna- thiden, aus dem Hochland von Toluca oder Mexico p. 387 Hyla arenicolor Cope, von der Insel Cozumel, 0. Mexico, pag. 387 Bnfo agua Daud. und von New Providence, Bahamas, pag, 403 Trachycejjhalvs .^epteintrlonalis Tsch. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22. A. Kappler schildert kurz Natur und Lebensgewohn- heiten der wichtigsten Anuren Holländisch - Guianas. Besonders berücksichtigt werden Pipa Americana, Psendis paradoa-a^ Dendrohates tvivittatus, Ceratophrys megastonia, Biifo granulosns und agua, Hyla crepitans und Phyllo- inednua hicolor. Eigenthümlich ist die Schilderung des iJendrohates trlvittatas, der seine Quappen aufsuchen und nach anderen Pfützen bringen soll. Zu dem Zwecke setze sich der Frosch ins Wasser, und seine Kaul- quappen saugten sich so an ihn an, dass er mit einem Gürtel von 12 — 18 6 — 7 mm grossen Larven besetzt sei und sie so forttragen könne. Ausland 58. Jahrg. pag. 857 bis 859. 0. Boettger giebt eine beschreibende Liste von 19 Anuren aus Paraguay. Neben 3 neuen Arten dürften für Paraguay bis jetzt noch nicht erwähnt worden sein PhrynisGiis nigricans Wiegm. , Engystoma ovale (Sehn.), Ceratophrys Americana (D. et B.), Pahulicola fuscomaculata (Std.), gracilis Blgr., Eupemphix Nattereri Std., Lepiodactyli^ 310 Dr. Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen mystacinas (Biirm.), ocellata8 (L;), Bufo marinns (L.), D'Orhignyi D. et B., crucifer Wiecl, Byla crepitans Wied und hracteatoi' Hens. Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58 pag. 213—248, 436—437. In einer Ersten Liste von Kriechthieren der Prov. Rio Grande do Sul, Brasilien, verzeichnet G. A. Bou- 1 enger 16 Batrachier, von denen Fseudis iaanüdadyla (Cope), Ceratophry.^ dorsata (Wied) und Hyla pulchella D. et B. für die Provinz neu sind. In einer Zweiten Liste nennt er speciell von S. Lorenzo an der Lagoa dos Patos noch Paludicola fuscomacrdata (Std.), Lvmiomednsa macroglossa (D. et B.) und eine neue Fhyllomedusa. Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 15 pag. 191—196 und Bd 16 pag. 88. Australische Region. C. W. De Vis beschreibt aus Queensland 4 Hyla als neu. Proc. Roy. Soc. Queensland Bd. 1 pag. 128—129. — G. A. Boulenger stellt 3 davon in die Synonymie und macht auch über De Vis'sche frühere Cystignathiden- und Hyliden-Funde synonymische Bemerkungen. Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 386—387. Systematisches. E. D. Cope bricht in überzeugender Weise eine Lanze für die Bezeichnung Batrachia statt Amphibia, wie diese Thierklasse in Deutschland leider noch vielfach genannt werde. Weder hat der Name „Amphibia" die Priorität für sich, noch auch lässt er sich in Anbetracht dessen festhalten, da ja noch viele alte Zöpfe darunter Reptilien + Batrachier verstehen. Geol. Magaz. (3) Bd. 2 pag. 575. Ecaudata. Allgemeiu Auatoinisches. G. B. Howes, An Atlas of Practical Elementary Biology. London, 4". The Frog Taf. 1—7. Von A. M. MarshaU's TheFrog: an Introduction to Anntomy and Histology. London and Manchester, 8". J. E. Cornish. 101 pag. erschien eine zweite, illustrierte Ausgabe. — Ref. in Nature Bd. 33 pag. 242—243. lutegumentalgreMlde. A. Koelliker fand bei Larven von Bana esculenta, fiisca, Hyla und Bufo über die ganze Oberfläche des Schwanzes verbreitet sehr zahlreiche, niicroscopische Organe, in der Herpetologie während des Jahres 1885. 311 deren jedes einer einzigen Zelle entspricht und am freien Ende ein oder mehrere Stit'tchen trägt. Jede Stiftchenzelle liat in der Tiefe einen Kern, ferner einen körnigen Inhalt, der häufig radiär gestreift ersclieint. Bei Pelohates fanden sich Stiftchenzellen ähnliche Elemente, aber keine Stiftchen, hei Triton, Salamandra maculosa und Siredon fehlen Stiftchenzellen ganz. Sie sind wahrscheinlich als Sinneszellen zu deuten, doch konnten nur in einigen Fällen blasse feinste Nerven- fäden nachgewiesen werden. Die von Hensen, Pfitzner und Remak gesehenen Fäden, Nervenenden, radiären Fasern etc. hat Verf. theils nicht heobachten können, theils hält er sie nicht für nervöse Elemente. Zool. Anzeiger 8. Jahrg. pag. 439-441. F. Leydig weist nach, dass diese Stiftchenzellen der Frosch- larven und die Drüsenzellen in der Epidermis der fertigen Batrachier eins und dasselbe sind. Die Untersuchung wurde an der Quappe der Bana escidenta gemacht. In Anmerkung wird auch eine Beobachtung über Byssuszellen mitgetheilt. Zool. Anzeiger 8. Jahrg. pag. 749—751. — Ref. in Biol. Centr.-Blatt 6, Jahrg. pag. 179-181 und Journ. R. Microsc. Soc. (2) Bd. 6 pag. 214—215. Ein gewisser Theil der Epithelnerven im Schwänze der Quappen von Rana halecina endet nach A. B. Macallum zwischen den Epithelzellen, wie es Mitrophanow beschrieben hat; der grösste Theil von ihnen geht aber aus dem Nervengeflecht hervor, welches un- mittelbar unter dem Epithel liegt, und endet nach der Verästelung zwischen oder in den Epithelzellen; dabei treten in jede Zelle ein, gewöhnlich zwei, oft sogar drei Nervenendigungen. Die Eberth'schen Bildungen dienen in diesem Falle als Scheiden für die intracellulären Nervenenden. Qu. Journ. Micr. Sc. (2) Bd. 26 pag. 53—70, Taf. 6. — Ref. in Journ. R. Microsc. Soc. (2) Bd. 6 pag. 218. P. Bert bringt eine Mittheilung über das giftige Hautsecret von Bana esculenta. Compt. Rend. Soc. Biol. (8) Bd. 2 pag. 524. Sceletsystem. F. J. Seh weg mann, Entstehung und Meta- morphose der Wirbelsäule von Bana temporaria. Inaug. Dissert. Leipzig, 8". 31 pag., 2 Taf. Nervensystem. In seineu Untersuchungen über die Physiologie des Froschhirns. Braunschweig, 8". Vieweg & Sohn. 134 pag., 32 Fig. verbreitet sich J. Steiner über die normalen oder grad- linigen Bewegungen und die krummlinigen oder Zwangsbewegungen, untersucht die Ursache der Schwimmbewegungen und die Theorie der Zwangsbewegungen und theilt seine Beobachtungen über Ver- suche auf der horizontalen Centrifugalscheibe mit. In desselben Untersuchungen über die Zwangsbewegungen des Frosches wird festgestellt, dass solche nach assymetrischer Ver- letzung ausschliesslich der Sehhügel, der Basis der Zweihügel und der vorderen Hälfte des Nackenmarks auftreten. Auf eine Aus- einandersetzung der theilweise sehr wichtigen Schlüsse kann hier 312 Dr. Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen nicht näher eingegangen werden. Interessant ist aber, dass es dem Verf. gelang, jede bisher beobachtete ZwangsbeAvegnng nach Belieben hervorzurufen und den ]N achweis zu führen, dass alle diese Er- scheinungen sich mechanisch aus der einfachen Annahme erklären lassen, dass durch die jedesmalige Hirnverletzung die Kraft gewisser Muskelgruppen auf der einen Körperseite herabgesetzt wird. Sitz. Ber. Akad. Berlin pag. 501—509, Fig. Wenn man nach S. Talma bei einem Frosch die sensiblen AVurzeln der einen Hinterextremität durchschneidet und durch Reizung der andern Reflexbewegungen der ersteren erzeugt, so unterscheiden sich dieselben von denen des normalen Frosches sowohl durch ihre Intensität als durch ihre Zweckmässigkeit. Verf. glaubt deshalb, wie schon andre vor ihm, dem Rückenmark psychische Funktionen, eine Seelenthätigkeit, zuschreiben zu müssen Pflügers Archiv 37 Bd. pag. 617- 623. Ch. Sihler beschreibt eine neue Methode zur Demonstration der Nervenendigungen im quergestreiften Muskel des Frosches und sucht weiter den Nachweis zu führen, dass die Endfasern der Nerven an die Aussenseite des Sarcolemmas sich anlegen und nicht diese Hülle durchbrechen, bestätigt also im Wesentlichen Kölliker's Unter- suchungen. Stud. Biol. Labor. Johns Hopkins Univ. Baltimore Bd. 3 pag. 155—164, Taf. 11. Ueber vasomotorische Funktionen der Spinalnerven beim Frosch berichtet W. H. Waters, über plethj^smographische und vaso- motorische Versuche an Fröschen F. W. Ellis. Journ. of Physio- logy Bd. 6, No. 6, Taf. 10-11. A. Maracci hat über die InneiTation des Magens beim Frosche Versuche angestellt. Atti Soc. Tose. Sc. Nat. Pisa, Mem. Bd. 4 pag. 363—395, 2 Taf. M. Schiff bringt von seiner Arbeit über die Innervation der Lymphherzen bei den Anuren den zweiten Theil, welcher die Reflex- thätigkeit behandelt. Rec. Zool. Suisse Bd. 2 pag. 327—356 (vergl. Ber. f. 1884 pag. 311). B. Baculo beschreibt ein Gangliennetz in den Wandungen der Lymphherzen des Frosches, das mit den Nervi coccygii in Beziehung steht. Nuove Ricerche intorno lapparecchio ganglionare intrinseco dei cuoii linfatici. Napoli, 8". 11 pag., 1 Taf. Siimesorgaue. Nach H. Virchow befestigt sich der Musculus ciliaris des Frosches nach vom an die Sclerotica, nach hinten au die Choroidea und ist vom Ligamentum pectinatum iridis durch einen Fontana'schen Canal getrennt. Arch. Anat. Phys. Phys. Abth. p. 571. G. Schleich, Der Augengrund des Kaninchens und des Frosches. Inaug. Dissert. Tübingen, 8" H. Laupp, 3 Taf. R. Blanchard und Heron-Royer fanden eine Rana viridis mit linksseitiger, persistierender Pupillenmembran; das linke Auge in der Herpetologie während des Jahres 1885. 313 war vollkommen blind. Bull. Soc. Zool. France Bd. 10, Proc. verb. pag. 21-22. Terdauiiiig'sorgaiie. Ueber die Variationen in der Menge und Vertheilnng von Fett in den Leberzellen des Frosches macht J. N. Langley Mittheilnngen. Das Maximum der Fettanhäufung in der Leber fällt auf die Monate Februar und März. Kälte ver- grössert, Wärme verringert die Fettbildung in der Leber. Proc. Roy. Soc. London Bd. 39 pag. 234-238. D. Bar f u r t h 's vergleichend - histochemische Untersuchungen über das Glycogen enthalten auch ein Capitel über Aufspeicherung des Glycogens in den Geweben des Frosches nach dem Winterschlaf. Verf. zeigt, dass diese Aufspeicherung sehr langsam erfolgt. Arch. Microsc. Anat. Bd. 2.5 pag. 386— 391, Taf. 15, Fig. 4. Circulatioiisorgane. R. Bernard, Recherches sur ceitains effets de Texcitation electrique sur le coeur de la grenouille. Bor- deaux, 8". 41 pag., Fig. Urogeuitalsystem. In einer Notiz über die Nierenfarbstoife niederer Wirlelthiei-e beschreibt B. S olger Versuche über Ein- wirkung von Chromsäure auf den Eifarbstoff von Bafo. Auch der Querschnitt eines Harncanälchens von Bufo cinereus wird abgebildet. Zeitschr. AViss. Zool. Bd. 41 pag. 605—615, Taf. 32. J. B. Sutton und A. F. Kent beschreiben Fälle von Krank- heit und abnormer Entwicklung der Ovarien, Hoden und Geschlechts- gänge bei Fröschen. Journ. Anat. Phys. Bd. 19 pag. 121—143, Taf. und pag. 347—350, Taf. 18. E. Knappe behandelt eingehend nach einer Discussion der Literatur das Bidder sehe Organ der Bufoniden anatomisch, histologisch und entwicklungsgeschichtlich und kommt zu dem Resultate, dass dessen Kapseln ihrem Bau nach im Wesentlichen mit echten Eiern auf einer frühen Stufe ihrer Entwicklung übereinstimmen, also als Eikapseln zu betrachten sind. Eine Hilfeleistung des Organs bei der Samenbereitung konnte nicht nachgewiesen werden. Die Ge- schlechtsdrüsen der Kröten enthalten die Bedingungen für die Ent- wicklung beider Geschlechter auch dann noch, wenn das Stadium der geschlechtlichen Indifferenz bereits überschritten ist und erleiden allmählich eine Umbildung. Erwdesen ist. dass in einzelnen Eikapseln dieses Organs eine Bildung von Samenkörpern erfolgt, und dass solche Eikapseln, wie die vereinzelt im Hoden vorkommenden Hoden- eier, die Bedingungen für die Entwicklung sowohl der weiblichen als auch der männlichen Geschlechtsstoffe enthalten. Degenerations- und Regenerationserscheinungen, besonders bei alten $$ von Bufo vulgaris, machen es wahrscheinlich, dass das Bidder'sche Organ, dessen Bedeutung im Organismus noch immer unbekannt ist, doch eine gewisse physiologische Aufgabe hat. Morph. Jahrb. Bd. 11 314 Dl"- Oskar B o e 1 1 g c r : Bericht über die Leistungen pag. 489-522, Taf. 28—29. ~ Auch separat: Das Bidder'sche Organ. Inaug. Dissert. Leipzig, Leipzig 1886. W. Engelmann. 64 pag., 2 Taf. H. V. Wielowiejski nimmt in seiner Notiz „Das Keim- bläschenstadium des Geschlechtskerns ; ein Beitrag zur Bildungs- geschichte der Geschlechtsproducte" im Wesentlichen auf die Ent- wicklung des Spermatoblastenkerns bei Rana temporaria Bezug. Verf. weist ■ eine auffallende Uebereinstimmung der beiden Geschlechts- producte in ihrer Anlage und Entwicklung nach. Zool. Anzeiger 8. Jahrg. pag. 723—728. Li seinen spermatologischen Beiträgen giebt v. La Valette St. George Abbildung und Beschreibung des Baues und der Ent- wicklung der Samenkörper von Bomhinator. Arch. Microsc. Anat. Bd. 25 pag. 581, Taf. 24-25. — Ref. in Journ. R. Microsc. Soc. (2) Bd. 6 pag. 45. Heron-Royer theilt Beobachtungen über die Eiablage bei Bufo vulgaris und über die Bildung und das Verhalten der EihüUen der Anuren im Allgemeinen mit. Von den fünf Eihüllen können zwei, nämlich die innere und die äussere Kapsel, bei den verschiedeneu Gattungen und Arten sehr verschiedenartig ausgebildet sein oder ganz fehlen. Bei Bufo vulyaris sind sie röhrenförmig, bei den Hy- lidcn, Raniden und Discoglossiden kugelig, bei den Alytiden länglich, bei Bufo calamita und bei den Pelobatiden fehlen sie theilweise. Jedenfalls bedingt die kugelige Form des Dotters durchaus nicht eine solche der accessorischen Hüllen. Bull. Acad. Bruxelles (3) Bd. 10 pag. 597—598, 1 Taf. — Ref. in Journ. R. Microsc. Soc. (2) Bd. 6 pag. 211. Ontogenie. Alcock, Development of the common Fi'og. Mem. Lit. Phil. Soc. Manchester (8) Bd. 28, 20 Taf. Weitere Notizen über den Einfluss der Schwere auf das Froschei pag. 75—83 und über die inneren Vorgänge bei der Bastardbefruchtung der Froscheier pag. 121—127 finden sich bei G. Born. 62. Jahr. Ber. Schles. Ges. Vat. Cult. Breslau f. 1884. — Rosenbach und AV. Roux machen ergänzende Mittheilungen über das erstgenannte Thema. Ebenda pag. 84 (vergl. auch Ber, f. 1884 pag. 312—313). Ueber das Schicksal des Blastopors bei Bana temporaria macht W. B. Spencer eine Mittheilung. Die Medullarfalten wachsen beim Ei des Grasfrosches über den Neuralcanal und schliessen denselben ein, nicht aber über den Blastopor, der nach aussen offen bleibt und sich niemals schliesst, sondern sich in den bleibenden Anus um- wandelt. Zool. Anzeiger 8 Jahrg. pag. 97—98. -- Ref. in Arch. Zool. Exper. (2) Bd. 3 Notes pag. 40. Derselbe macht ähnliche Mittheihmgen über die embryonale Entwicklung von Bana temporaria im Vergleich mit der von Triton. Qu. Journ. Microsc. Sc. (2) Bd. 25 Suppl. pag. 123—137, Taf. 10. — Ref. in Journ. R. Microsc. Soc. (2) Bd. 5 pag. 785. in der Herpetologie während des Jahres 1885. 315 K. Eckstein beschreibt einen Bomhinator, dem das linke Vorderbein, eine Bona escuJcnta, der das linke Hinterbein fehlt; Narben früherer Verletzung fehlen in beiden Fällen. Zool. Garten 26. Jahrg. pag. 317. Biologisches. Heron-Royer macht Mittheilungen über das Geschlechtsleben, die Eiablage und die Entwicklung der europäischen Anuren unter specieller Berücksichtigung von JJiscoijlossus xyictas. Bull. Soc. Zool. France Bd. 10 pag. 565-583, Taf. 14. E. Yung hat den Einfluss des Salzwassers auf die Entwicklung der Froschlarven studiert. In Meerwasser mit 47o Salzen stirbt eine Froschlarve in 3-20 Minuten je nach ihrem Alter; in solchem mit 1 '7ü Salzen in einigen Stunden. Durch Angewöhnung an Wasser mit 2, 4, 6 und 8"/no Salzen kann schliesslich IVoiges Salzwasser ertragen werden; eine Weiterentwicklung aber tritt nicht ein. Bei 15 7on schlüpfen die Eier noch aus, aber die Quappen sterben. Die Larven entwickeln sich um so langsamer, je stärkei' salzhaltig das Medium ist; das erste Fröschchen erscheint in süssem Wasser 17 Tage früher als in 8'Voo Salzwasser. Je grösser der Salzgehalt, desto grösser auch die Sterblichkeit. Compt. Bend. Paris Bd. 101 pag. 703—714. — Ref. in DeyroUe's Naturaliste 8. Jahi-g. 1886 pag. 210. Derselbe stellt auch fest, dass sich die Entwicklung der Froschlarven proportional mit der Anzahl dei' Individuen in gleichem Räume und bei Ueberfluss von Nahrung verlangsamt, und dass sie um so schneller erfolgt, je grösser der Durchmesser, resp. die der Luft ausgesetzte Olierfläche, des Gefässes ist. Compt. Rend. 1. c. pag. 1018-1020 und Arch. Sc. Nat. (3) Bd. 14 pag. 502—522. — Ref. in Deyrolle 1. c. pag. 226 - 227 und Journ. R. Microsc. Soc. (2) Bd. 6 pag. 46 (vergl. Ber. f. 1884 pag. 314). Nach L. Hermann nahmen beim Durchleiten eines galvanischen Stromes durch ein Wasserbecken sämmtliche darin befindlichen, etwa 14 Tage alten Larven von Bana temporaria eine Stellung ein, bei welcher der Kopf der Anode zugewandt war; 5 Tage alte und todte Larven verhielten sich indifferent. Diese „galvanotropische" Reaction ist also eine Lebenserscheinung. Pflüger's Archiv Bd. 37 p. 457—460. Heron-Royer macht Mittheilungen über die Lebensweise der französischen Arten von Bana und Hyla. Bull. Soc ifitud. Scientif. Angers Bd. 14 pag. 92—134. Golem an und Mc Kendrick constatieren, dass ein lebender Frosch bei — 20 bis - 30" F. in etwa einer halben Stunde ganz steif gefroren ist; langsam aufgethaut, lebte derselbe in zwei Fällen wieder auf. Längere Kältewirkung lässt das Leben erlöschen. In zwei Fällen wurden Frösche einer Temperatur von — 100" F. für 20 Minuten ausgesetzt und, wenn sie sich auch nicht wieder erholten, so reagierten doch nach dem Aufthauen die Muskeln noch schwach l]\(\ Dr. Oskar Boettger: Bericbr über die Leistnngien auf electrische Reizung. Proc. Phil. Soc. Glasgow, Sitz, vom 4. März 1885. — Ref. in Science Bd. 5 pag. 522-523. K. Eckstein brachte einen anscheinend bereits leblosen Bufo vulgaris durch Einsetzen in schwach alcoholisiertes Wasser wieder zum Athmen. Zool. Garten 26. Jahrg. pag 287. M. V. Kimakowicz theilt kurze Beobachtungen mit über die Stimme von Bajia agilis Tho. und von Pelobates fuscus. Ebenda pag. 315. Paläontologisches. A. Bertis beschreibt und bildet ab die beiden neuen Anurengeschlechter Ranavus (ßcarabellii n.) mit Ra- niden- und Pelobatidencharacteren, und Bufavus [Meneghinii n.), mit grösserer Hinneigung zu den Pelobatiden als zu den Rauiden, beide verwandt PalaeohatracJms , aus dem Tertiärmergel von S. Angelo bei Sinigaglia. Ihre Unterbringung in eine der heutigen Anuren- familien erwies sich als eine Unmöglichkeit. Ausserdem werden noch beschrieben und abgebildet ein Palaeohatrachus aus dem M. Oligocaen von Mte. Viale und Prohatrachiis Vicentinus Pts. aus dem U. Oligocaen von Ponte bei Laverda, den Verf. für eine Anuren- larve hält und zu Palaeohatrachus verweist. Atti Accad. Torino Bd. 20 pag. 1173—1201, Taf. 13. Systematisches. R. Blanchard sucht die Art der Gelenk- vei'bindung der AVirbelcentra und die Form der Wirbel als erste und wichtigste Charactere für die Classification der Anuren zu ver- werthen; die systematische Bedeutung des Sacralwirbels und seiner Apophysen sei gering. Bull. Soc. Zool. France Bd. 10 pag. 584— 589. Heron-Royer benutzt embryologische Merkmale, um gewisse Aenderungen in der Systematik der europäischen Anuren zu stützen ; er trennt die Discoglossiden in die drei Familien Discoglossidae, Bombinatoridae und Alytidae. Ebenda pag. 5H5 — 583. Ranidae. Biologisches. B. Hall er beobachtete beim ^ von Raiia temporaria mit der steigenden Geschlechtsaufregung tauben- graue bis himmelblaue Färbung. In wenigen Minuten konnte die blaue Färbung durch Kneifen des Frosches mit einer Pinzette wieder in Grau verwandelt werden. Verf. suchte blaue Pigmentzellen ver- gebens, wohl aber konnte er constatieren, dass diese Färbung unter Mitwirkung der dunkelpigmentierten Zellen lediglich durch Inter- ferenz erzeugt wird. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Bewegung der dunklen Pigmentzellen unter Nerveneinfluss steht. Zool. Anzeiger 8. Jahrg. pag. 611— 616 Fig. — 0. Boettger macht im Anschluss daran auf die neuere Literatur betreffs des blauen Hochzeitskleides des Grasfrosches aufmerksam. Ebenda pag. 670. Faunistisches. M. Peracca constatierte Rana Latastei Blgr. in Piemont bei Robela nächst Cavoretto in der Umgebung von Turin. Atti Accad. Torino Bd. 20 pag. 827. ?^ach A. P. Ninni finden sich in Venetien in der Ebene nur in der Herpetolögie wahveiid des Jahres 1885. ;^17 Bana agilis Tho. und R. Latastei, in den venetianischen Alpen aber und zwar erst in beträclitlicher Höhe komme bei Zoldiano, S. Tiziano di Gaima, Fusine und Cadorino auch B. muta Laur. vor. Atti Ist. Veneto Sc. (6) Bd. 3 pag. 764—765. Systematisches. 0. B o e 1 1 g e r discutiert eingehend die wichtigsten Unterschiede der fünf deutschen jRana-Arten esculenta, fortis Blgr., temporaria, arvalis und ayilis. Zool. Garten 26. Jahrg. pag. 233—246. E. De Betta hält sämmtliche braunen Frösche Europas und insbesondere die Bana temporaria und agilis = Latastei Italiens für eine einzige Species jR. temporaria und unterscheidet die einzelnen Formen höchstens als Rassen oder Localvarietäten. Da Verf. nur die Unterschiede in der Form der Schnauze, der Länge der Hinter- beine und der Färbung berücksichtigt, nimmt den Kef. diese Schluss- folge nicht Wunder. Leydig's, Pflüger's, Born's u. a. einschlägige anatomische und physiologische Untersuchungen und Boulenger's systematische Arbeiten kennt Verf. nicht oder nützt sie nicht aus. Atti Ist. Veneto Sc. (6) Bd. 4 pag. 45— 90. Nach G. A. Boul enger sind die verschiedenen Formen der europäischen Wasserfrösche durch unmerkliche Uebei'gänge mit ein- ander verknüpft, und es ist am Besten, sie als Subspecies aufzufassen. Bana esculmta var. ridibunda Fall, von Berlin wird eingehend be- schrieben und mit dem Typus verglichen (Fersenhöcker des Typus von Berlin, Düsseldorf und Basel sind abgebildet). Die Asyngamie beider Formen bei Berlin wird besonders hervorgehoben. Proc. Zool. Soc. London pag. 660- 671, Taf. 40, 2 Fig. Arthroleptis hivittatus n. sp. Tumbo- Insel, W.-Africa. Müller, Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 671, Taf. 9, Fig. k— 1 (nach Bou- lenger = macroclactylus Blgr.). Hylorana longipes n. sp. Pagat, S.-O.-Borneo J. G. Fischer, Arch. Naturg. Bd. 51 I pag. 47 (nach Boulenger = Bhacophmus maculatus var. quadrilineata Wiegm.). Hyperolius Lucani n. sp., H. maestus n. sp. pag. 91, II. Protchei n. sp. und H. rhizophilus n, sp. pag. 92, sämmtlich von Landana (Nieder-Guinea). Rochebrune, Bull. Soc. Philomath. Paris {!) Bd. 9. Bana esculenta subsp. Perezi n. Galicia, N.-W, Spanien, bis zu 1424' Höhe, B. temporaria subsp. parvipalmata n. Galicia, bis zu 1422' Höhe vorkommend (neben B. Iberica Blgr.). Seoane, Zoologist (3) Bd. 9 pag. 169—172, 3 Fig. — B. fortis Blgr. = cachinnans Pall. u. Eichw. = esculenta var. ridibiDida Pall. Boulenger, Proc. Zool. Soc. London pag. 666, Taf. 40. — B. fusca var. longipes n. Baden- weiler. Müller, Verh. Nat. Ges. Basel Bd. 7 pag. 670. — B. ma- crocnemis n. sp. verwandt tempwaria. Brussa. Boulenger, Proc. Zool. Soc. London pag. 22—23, Taf. 3. — B. Marchei n. sp. Sangurugu am Casamence (Senegambien). Rochebrune, Bull. Soc. Philomath. 31R Dr. Oskar Boett2:or: Bericlit über die Leistung-en Paris (7) Bd. 9 pag. 90 — B. sternosignata n. sp. Sind. Murray, Ann. Mag. Nat. H. (5) Bd. 16 pag. 120. Engystomatidae. Systematisches. Engystoma albopunctatum n. sp. pag. 240. — En. Müller i n. sp. pag. 241. beide ans Paraguay. Boettger, Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58. Cystignathidae. Systematisches. Die Boulenger'sche Gattung Paliidicola theilt E. D. Cope wieder in drei: Pleurodema mit Parietal- fontanelle und Inguinaldrüsen, Liuperus mit Fontanelle, aber ohne die Drüsen, und Paludicola mit verknöcherten Frontoparietalen und Inguinaldrüsen. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 187. Hypodictyon n. gen. für die FhyUobates-Arten mit granuliertem Bauch. Mit Ph. ridens Cope, verruculatus und chalceus Pts. Cope 1, c. pag. 383. Leptodadylus diptyx n. sp. Paraguay. Boettger, Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58 pag. 244. Limnodynastes Uneatus De Vis = Peroni (D. et B.). Boulenger, Ann. Mag. N. H. (5) Bd. 16 pag. 386. Paludicola edentula n. sp. Paraguay. Boettger 1. c. pag. 243 = Eupempliix Nattereri Std. Boettger I.e. pag. 437; siehe auch unten Bufonidae. — P. ranina n. sp. Rio Grande do Sul. Cope 1. c. pag. 185 = gradlis Blgr. Boulenger 1. c. pag. 296. Pseudis paradoxa Cope wahrscheinlich = mantodactyla Cope. Boulenger 1. c. Syrrhophus n. gen. Von Phyllohates verschieden durch die Nasenbeine, die wie bei Hylodes gestaltet sind. Mit S. 3IarnocJm von Texas. — S. varucipes n. sp. Zacualtipan, Pi'ov. Hidalgo (Mexico). Cope 1. c. pag. 383. Bufonidae. Biologisches. J. J. Fl et eher erwähnt, dass Pseudophryne australis (Gray) ihre Eier nach Regen unter Steine an den Rand von Pfützen lege. In etwa drei Wochen hätten die Embryonen die Bedingungen zu selbständigem Leben als Larven erreicht, ertrügen aber im Ei noch mehr als drei Monate lang einen Aufschub, wenn das zum Larvenleben nöthige Wasser ausbleibe. Aeussere Kiemen wurden an den jungen Larven nicht beobachtet. Proc. Linn. Soc. N.-S.-Wales Bd. 10 pag. 342. Systematisches. Bufo levicristatua n. sp. Paraguay. Boettger, Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58 pag. 246 = crucifer Wied juv. Boettger 1. c. pag. 437. Engystomops Espada 1872 = Eupempltix Steindachner 1863. Mit Eu. Nattereri Std., pustidosiis Cope, stcntor (Esp ) und Petersi (Esp.). Boulenger, Zeitschr. Naturw. Halle Bd. 58 pag. 437. Hylidae. Systematisches. Agalydtnis Helenae n sp, verwandt callidryas Co]}e. Nicaragua. Cope, Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 182. Epedaphiis n. gen. für die Hyla-Arten mit drüsig granulierter in der Herpetolog-io wälneiid dos J;ilires 1885. ;J10 Haut auch auf dem Kücken. Mit llyla gratiosa Lee Cope 1. c. pag. 383. Hyla fenestrata n. sp. Queensland. De Vis, Pi-oc. Roy. Soc Queensland Bd. 1 pag. [28 = Mixoijhyes fasciolatus Grthr. ßouleuger, xVnn. Mag-. N. H. (5) Bd. 16 pag. 387. — H. irrorata n. sp. Gympie, Queensland. De Vis 1. c. pag. 128, anscheinend = infrataeniata Grthr. Boulenger 1. c. p. 387. — H. nohilis n. sp. Australien. De Vis 1. c. png. 129 = Banci loapiia Less. Boulenger 1. c. pag. 387. — H. peninsulae n. sp. Cap York. De Vis 1. c. pag. 129 — nasuta (Gray). Boulenger 1. c. pag. 387. — H. puma n. sp. verwandt jp//aeoia Cope und pulchella D. et B. Nicaragua. Cope 1. c. pag. 183. — H. Bothi De Vis = Feroni Bibr. Boulenger 1. c. pog. 387. — H. Vauterii D. et B. und Cope = imlchella Boulenger 1. c. pag. 296. Fhyllomedusa Iheringi n. sp. verwandt Burmeister i. S. Lorenzo, Rio Grande do Sul. Boulenger 1, c. pag. 88. Pelobatidae. Faunistisclies. E. De Betta bestätigt das Vorkommen von Pelobates fuscus bei Valbissära nächst Calcinaro im Basso Veiouese. Atti Ist. Veneto Sc. (6) Bd. 3. Sep.-Abdr. 3 pag. (vergl. Ber. f. 1884 pag. 319). Systematisches. F. Bayer zeigt, ^vie sehr verschieden Bombi- nator und Pelobates im Bau ihres Scelets sind, und proponiert infolge dessen eine Eintheilung der europäischen Anuren in Bombinatoridae, Ranidae, Hylidae, Bufonidae und Pelobatidae. Sitz, Ber. Böhm. Akad. Prag (6) Bd. 12, 1884. 24 pag., Tat 1—2 und Arch. Slav. Biol. Bd. 1 pag. 460-461. Leptobrachium montanum n. sp. Gebirge Pramassan-Alai, S.-O.- Borneo. J. G. Fischer, Arch. Naturg. Bd. 51 I pag. 44 (nach Boulenger = Hasselti Tsch.). Megalophrys longipes u. sp. Perak (Malacca). Boulenger, Proc. Zool. Soc. London pag. 850, Taf. 55. Discoglossidae. Biologisches, lieber Geschlechtsleben, Ei- ablage und Entwicklung von Biscoglossus jyictus Otth veröffentlicht Heron-Royer Beobachtungen. Bull. Soc. Zool. France Bd. 10 pag. 565—583. H. Fisch er-Sigwart hat Alytes obstetricans im Terrarium eingehend studiei't und namentlich seiner Entwicklung und Ver- wandlung Aufmerksamkeit geschenkt. Die Art ist auch in Basel, Aargau und Luzern verbreitet und überhaupt im Plateau zwischen Jura und Alpen nicht selten, aber bei ihrer nächtlichen und ver- steckten Lebensweise schwer zu finden. Alytes bevorzugt südliche Lagen und flieht Nässe, wie auch allzu trockne Aufenthaltsorte. Nur Nachts geht er der Nahrung nach; er macht sich nach Art der Ameisenlöwen Fallgruben für Lisecteu. Er ist rasch in seineu Be- wegungen und schnell entschlossen in seinen Handlungen. Nur die (5(J singen; in beiläufig 5 Secunden hört man 8 Töne. Die geistige 320 Dr. Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen Begabung steht auf einer Stufe mit der des Laub- und Wasser- frosches. Verf. hat die Entwicklung der Eier bis zum fertigen Thier beobachtet. Am 6. Juni ausgeschlüpfte Larven von 16 — 17 mm Länge hatten die äusseren Kiemen schon verloren; sie verlangen zu ihrer Existenz nur sehr wenig Wasser. Nach 8 Tagen mass die Larve 32, im October 55, im März nächsten Jahres 65, am 11. Mai 76 mm. Von da an bis zum 8. Juni verlief die entgiltige Meta- morphose. Die Entwicklung dauert demnach weit über ein Jahr, und ist die Ueberwinterung der Larve für die Schweiz wenigstens als normal zu betrachten. Eine Tabelle der Masse in den ver- schiedenen Stadien der Entwicklung ist pag. 30 beigegeben. Natur (Müller) 34. Jahrg. pag. 1—3, 27—30, 7 Fig. Candata. Die inhaltreichen Untersuchungen C. KahTs über Zelltheilung wurden fast ausschliesslich an Proteus, To'itoii und Salamandra angestellt. Morph. Jahrb. Bd. 10 pag. 214 —330, Taf. 7—13, 5 Fig. Sceletsystem. G. Baur giebt als Resultat embryologischer und literarischer Studien eine vergleichend morphologische Tabelle für die Auffassung des Carpus und Tarsus bei Urodelen und Säuge- thieren. Die Literatur über den Gegenstand ist sorgfältig zusammen- getragen. Amer. Natuf allst Bd. 19 pag. 718—720. In Bemerkungen über die Ossification der langen Knochen weist derselbe nach, dass der Process, welcher bei der Bildung derselben hei den höheren Wirbelthieren stattfindet, sich successive in der Reihe der Vertebraten nachweisen lässt. Verf. unterscheidet drei Stadien der Verknöcherung, von denen das zweite Stadium bei den lebenden Sireniden, Amphiumiden und Proteiden, das dritte bei den Menopomiden persistiert. Zool. Anzeiger 8. Jahrg. pag. 580 — 581. Nervensystem. H. F. Osborn giebt eine ausführliche Dar- legung seiner Methode der Präparation des Gehirns von Urodelen zu microscopischen Schnitten. Proc. Amer. Ass. Adv. Sc. for 1884 Bd. 33 pag. 561—562 und Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 328—330, Fig. — Ref. in Journ. R. Microsc. Soc. (2) Bd. 5 p. 536—537. Faunistisches. Nach L. Camerano besitzt Europa von 30 be- kannten Urodelengattungen 7, von etwa 105 Arten 19. Characte- ristisch für Europa sind die Genera Chioglossa, Salamandrina, Fi'oteus, Euproctus (und Fleurodeles). Die Verbreitungsbezirke für die ein- zelnen Gattungen und Arten werden eingehend besprochen und letztere in vier Gruppen getheilt. Die nordische Fauna umfasst danach die 3 Salamandra-Arteii und Triton cristatus, alpestris und vulgaris, die östliche Tr. cristatus und vulgaris mit ihren Varietäten U. Tr. Montandoni, die westliche Chioglossa u. Tr. Blasii, marmoratus, in der Herpetologie wälirend des Jahres 1885. 321 Boscae, palmatus und Waltli, die südliche die 4 Eupröctus-Axt^w, Tr. Hagemnulleri und Salamandrina. Spelerpes und Proteus ver- mitteln die Beziehungen mit America. Der Ausgangspunkt für die Urodelen dürfte in der spanischen Halbinsel und in Frankreich liegen. Atti Accad. Torino Bd. 20 pag. 791—797. Salamandridae. a. Salamandrinae. Allgemeines. Die Arbeit "W. Pfitzner's über die morphologische Bedeutung des Zell- kerns stützt sich auf die Untersuchung von Zellen aus dem Haut- epithel und dem Epithel der Kiemenplatte von Salamanderlarven. Ein Anhang beschäftigt sich mit der Aufzucht dieser Larven im Fischbi-utapparat. Die Neigung, ihre Metamorphose zu vollenden, ist bei sonst ganz gleich behandelten Larven individuell sehr ungleich. Morph. Jahrb. Bd. 11 p. 54—77, Taf. 5. Sinnesorgane. M. Holl stellte Untersuchungen an üher die Papillen, Drüsen und das Epithel der Zunge und der Mundhöhle und über die Geschmacksorgane von Salamandra maculosa. Anz. Akad. Wien 22. Jahrg. pag. 161 -163 und Sitz.-Ber. Akad. Math, nat. Gl. 92. Bd. 3. Ahth. pag. 187—229, 1 Taf. Ontogenie. Eine weitere Notiz über den Blastopor bei Triton cristatus macht A. Johnson. Proc. Roy. Soc. London Bd. 37 pag. 65—66. — Ref. in Journ. R. Microsc. Soc. (2) Bd. 4 pag. 862 (vergl. Ber. f. 1884 p. 321). Ueber Regeneration der Gliedmassen und des Schwanzes bei Tritonen hat V. Colucci Beobachtungen und Versuche veröffent- licht. Rendic. Accad. Sc. Bologna 1884 — 85 pag. 78 — 84 und Mem. Accad. Sc Ist. Bologna (4) Bd. 6, Heft 3, 3 Taf. G. Simmermacher beschreibt einen sechsfüssigen Triton von Giessen. Am linken Hinterbein, das fünf normale Zehen trägt, sprosst in der Gegend des Oberschenkels ein zweiter, abwärts ge- lichteter Schenkel, der an seinem Ende neun Zehen zeigt, nämlich zweimal vier seitliche, zwischen denen sich noch eine mittlere Zehe befindet Zool. Garten 26. Jahrg. pag. 93. Biologisches. H. Eis eher- Sigwart hat Beobachtungen an Salamandra maculosa im Terrarium und im Freien gemacht. Die Art ist für Aenderungen in der Luftfeuchtigkeit sehr empfindlich. Strychuin wirkt schon durch die Haut tödtlich. Sie ist ein ent- schiedenes Nachtthier. Der Winterschlaf geschieht an relativ trockenen Orten und ist leicht. Die Paarungszeit dauert vom Februar bis Mitte Juni; Verf. vermuthet, dass sie zu dieser Zeit auch Töne von sich geben. Die Geburt von einmal 8, einmal 14 Jungen wurde direct beobachtet, doch dürften bis zu 30 Junge und mehr vorkommen können; die Aufzucht im Aquarium ist schwierig. Dagegen wurden Beobachtungen über die Entwicklung derselben von 25 mm Länge bis zum ausgewachsenen Thier im Freien angestellt. Ein 20 cm langes Thier ist mindestens vierjährig. Die Unterschiede der Sala- Avcli. f. Naturgesch. 52, Jahrg. Bd. II. H. 1. y 3*22 Dr. Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen jü ander- und Tritonlarveu werden besprochen. Lebendiggebären ist auch bei dieser Art die Regel. Natur (Müller) 34. Jahrg. pag. 486 bis 487, 493—495. Die Neigung der Scdamandra maculosa von Stolberg a. Harz, in der gelb-schwarzen Zeichnung zu variieren, ist nach M. Bartels auffallend gross. Verf. beschreibt vier besonders verschiedene Stücke, von denen eins eher gelb mit schwarzer .Fleckung als schwarz mit gelber Zeichnung zu nennen ist. Die Parotiden scheinen immer gelb gefärbt zu sein. Sitz.-Ber. Ges. Nat. Fr. Berlin pag. 3—5. J. V. Fischer unterscheidet zwei Farbenvarietäten von C7«o^?05.sa Lusitanica Barb., die eine, fast einfarbig kupferroth, aus Galicia, die andere, goldig-bronzefarben, aus N. -Portugal. Ausserdem kennt er auch fast einfarbig schwarze Thiere, bei denen die beiden Längs- streifen nur angedeutet sind. Ihre Bewegungen sind äusserst leb- haft, der Fang daher schwierig. Der Lauf ist fast eidechsenartig schnell, nur mehr stossweise. Sie meiden grelles Licht und sind empfindlich gegen Geräusche. Stimme fehlt. Der Schwanz bricht sehr leicht ab, ja reisst manchmal bei ungeschickter Bewegung zwischen Steinen von selbst. Häutung wie bei Salamandrina ; Nahrung und Nahrungsaufnahme wie bei Molge. Li der Gefangen- schaft sind sie ausdauernd. Zooig. Garten 26. Jahrg. pag. 289 — 295. Faunistisches. W. Kobelt fand Salamandra maculosa am Foi*t Groselles bei Bougie in Algerien. Nachr. Blatt D. Malak. Ges. Jahrg. 17 pag. 48. — J. Stussiner traf dieselbe im Ossagebirge, Thessalien. Die Bezeichnung S. atra ist Lapsus memoriae, wie Ref. bezeugen kann. Jahrb. D. Malak. Ges. Bd. 12 pag. 148. G. A. Boulenger nennt Molge palmata von Wormsley bei Stoken-Church in Oxfordshire. Bekannt ist sie ausserdem aus Schott- land von Sutherland, Edinburgh und Kirkcudbrightshire, aus England von Herefordshire, Gloucestershire, Cornwall, Devonshire, Somerset- shire, Dorsetshire und der Lisel Wight. Bei Nottingham fehle sie. Die Kehle ist in beiden Geschlechtern pigmeutlos und von einer durch- scheinenden Fleischfarbe. Zoologist (8) Bd. 9 pag. 266—267. — Nach J. E. Kelsall findet sich die Art auch in Berkshire, Hampshire und Surrey (England) ; die Fundorte Yorkshire, Norfolk und Irland seien in der Literatur ebenfalls verzeichnet. Ebenda pag. 351. 0. Zacharias fand Triton alpestris im Grossen Teich des Riesengebirges. Zeitschr. Wiss. Zool. Bd. 41 pag. 494. E. B. Dickson beschreibt die Färbung der Molye vittata von Brussa und P. L. Sclater bemerkt dazu, dass dieselbe Art neuer- dings auch bei Trapezunt gesammelt worden sei. Proc. Zool. Soc. London pag. 834—835. b. Ainhlystotnatinae, Circulatiousorgane. W. Weliky gelang es, bei Siredon pisciformis unter passendei- Behandlung die gleichzeitigen Pulsationen von melir als vierzig Lymphherzen zu in der Herpetologie wähi'end des Jahres 1885. 323 beobachten, die sämmtlich längs des Sulcus lateralis zu zwanzig an jeder Seite liegen. Bull. Acad. St.-Petersboiu'g Bd. 30 (1886) pag. 341 bis 342 (vergl. Ber. f. 1884 pag. 320). Biologisches. Die Neigung zur freiwilligen Annahme der Molchform bei in Gefangenschaft gehaltenen Axolotllarven ist nach M. V. Chauvin bei verschiedenen Individuen ungleich stark aus- geprägt. Verf. versuchte neuerdings 24 Axolotl im Alter von ßV.^ bis 77-2 Monaten eine möglichst naturgemässe Metamorphose durch- machen zu lassen; bei keinem gelang es sofort: die gewünschte Um- wandlung geschah erst in 48 — 277 Tagen. Ohne äusseren Zwang würde keines dieser Thiere sich umgewandelt haben. Verf. hat er- kannt, dass nicht die Grösse der Kiemenbüschel, sondern die erste Häutung als Wendepunkt für die Metamorphose zu betrachten sei. Sie war im Stande, die Thiere beliebig von der niederen auf die höhere Entwicklungsstufe und umgekehrt zu verwandeln; letzteres ist entsprechend schwieriger. Weitere Versuche bezweckten, die Metamorphose willkürlich zu unterbrechen und auf Jahre zu hemmen, um dann bei denselben Thieren das Anpassungsvermögen nochmals zu erproben. Bei 5 Axolotllarven wurde die Ausbildung der Larve soweit gefördert, dass die Thiere vollständig auf dem Lande leben konnten, und nun der Versuch gemacht, die der Lungenathmung naturgemäss folgenden weiteren Veränderungen zu unterdrücken. Abwechselnd wurden die Larven bei Tage auf dem Lande, bei Nacht im Wasser belassen. Die Entwicklung schritt nicht wesentlich vor, und nach S'/s Jahren wurde der Versuch beendigt, indem 2 Exemplare zum Ämbhjstoma, 2 zu Axolotllarven zurückgebildet werden sollten. Das letztere gelaug im Laufe von 4 Monaten, das erstere dagegen nur in einem Falle, aber vollständig, in 7 Vo Monaten. Die Hemmung der Metamorphose bewirkte in beiden Fällen auch eine Hemmung in der Ausbildung der Geschlechtstheile. Li erster Linie ist es die Wärme, dann das Medium, die den Hauptantrieb zu den besprochenen Umwandlungen geben, endlich langsam, aber beständig fortwirkende äussere Einflüsse. Am leichtesten gelingen Umänderungen, wenn wir im Thiere bis dahin latent gebliebene Entwickluugstriebe zu wecken verstehen, viel schwerer ist es, Stillstände oder physiologische Rückschritte hervorzurufen, am schwersten gegen infolge von Ver- erbung eingewurzelte Naturanlagen anzukämpfen. Versuche an Salamanclra atra wn^ maculosa bestätigten dies; ebenso 20 Ämblystoma- Larven, die von einem Jjdind-Ainblystoma abstammten. Die sogenannte Neotenie wird in gewissem Grade erklärt theils durch die Beob- achtung der Verf., dass die Neigung zur Fortentwicklung unterdrückt wird in kühlem und luftreichem Wasser, gefördert aber durch Wärme und luftarmes Wasser, theils dadurch, dass die jungen Thiere die zu ihrer Metamorphose geeignete Zeit gewissermassen verpasst haben. Später büssen sie die Neigung zu einer Umwandlung voU- 324 Dl"- Oskar Boettger: Bericht über die Leistungen ständig ein. Die Ämblystoma-eirtige Fleckzeiclinung, die in gewissen Stadien bei dem Axolotl, wie bei zur Metamorphose reifen Sala- mandra-JjM'yeii beobachtet wird, ist ein untrügliches Merkmal der beginnenden Umwandlung. Tabellen über die einzelnen Versuchs- thiere erhöhen den Werth der schönen Arbeit. Zeitschr. Wiss. Zool. Bd. 41 p. 365-389. — Ref. in Naturforscher 18. Jahrg. p. 183—184 und Science Bd. 6 p, 90—92. Beobachtungen an Axoloteln, namentlich an Amhlystoma ma- vortium und tigrinum, welche R. W. Shufeldt im Nordwesten von Neu-Mexico im Freien anstellte, bestätigen diese Fähigkeit der vor- schreitenden und rückschreitendeu Metamorphose. Beim Auftrocknen der Sümpfe verwandelten sich die Larven in der That rapid in die Landform. Verf. fügt hinzu, dass reichliches Futter und ebenso, dass allmählich sich erhöhende Temperatur die Metamorphose be- schleunigen, dass dagegen eine grössere Wassertiefe die Umwandlung verzögert. Science Bd. 6 pag. 263—264, Systematisches. Amhlystoma Copeanum n. sp. Indiana. Hay, Proc. U. St. Nat. Mus. Bd. 8 pag. 209, Taf. 14. c. Plethodontinae. Verdauuiigsorgane. N. Rüdinger macht eine vorläufige Mittheilung über den Bau der Zunge von Spelerpes fuscus Bonap. im Gregensatz zu der von Salamandra. Sitz.-Ber. Akad. München pag. 109—110. Faunistisches. F. Sacco fsnid Speleipes fuscus in einer Höhle des Val Casotto in der Nähe von Mondovi auf der Nordseite der Seealpen (Piemont) und giebt dessen Masse. Das ^ ist bis 89, das $110 mm lang. Atti Accad. Torino Bd. 20 pag. 86—90. — M. Peracca beobachtete ihn an der Strasse von Ormea nach dem Hügel von Nava (Piemont). Ebenda pag. 827. Proteidae. Faunistisches. C. M a r c h e s e 1 1 i fand für Proteus anguinus zwei neue Fundorte in unterirdischen Gewässern bei Oarpano und Monfalcone im östreichischen Küstenland und vermuthet auch die Anwesenheit desselben im Untergrunde des Triestiner Karstes. Boll. Soc. Adriat. Sc. Nat. Trieste Bd. 9 p. 165—166. Systematisches. 0. Boettger und G. A. Boul enger halten den in Ber. f. 1884 p. 324 erwähnten angeblichen 01m aus N.-America für die Larve von Spelerpes ruber (Daud,). Zool. Garten 26. Jahrg. pag. 155. Sirenidae. Respiratiousorgaue. Nach E. D. Cope sind die Trachystomata (mit den Sirenidae) nicht allein ein degenerierter Typus in Bezug auf Schädelbuu, Schulter- und Beckengürtel und Gliedmassen, sondern sie besitzen auch eine rückschreitende Meta- morphose in der Entwicklung ihres Branchialapparats, Verfasser constatiert eine functionslose Periode der Kiemen bei jungen Stücken von Siren; die Kiemen waren um so mehr degeneriert, je jünger sich die Exemplai'O ei-wiesen. und um so mehr entwickelt, je alter in der Herpetologie während des Jahres 1885. 3 '25 die Thiere waren. Er glaubt, dass die Sireniden sich ans Salamander- ähnlichen Landthieren entwickelt hätten, die erst neuerdings wieder aquatische Lebensweise angenommen haben. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 1226-1227. Stegocephala (nur fossil). Im 12. Capitel seiner Enchainements du monde animal dans les temps geologiques. Fossiles primaires. 317 pag., 285 Fig. Paris 1883, 8 ^ bespricht A. Gaudry die Batrachier der alten Formationen und insbesondere Protriton, Pleuroniira, JBranchiosaurus, Äpateon, Äctinodon imd Euchirosaurus. Die Frage, ob die erstgenannten kleinen Formen die Jungen von Ärchegosaurus seien, und ob diese Gattung wiederum der Jugendzustand von Äctinodon und Euchiro- saurus sein könne, wird ablehnend beantwortet. Schliesslich wird Stereorhachis aus dem U.-Perm von Igornay besprochen, ein höherer Typus als Äctinodon mit thecodonter Bezahnung. Ausgezeichnet sind bei ihm besonders die Wirbelbildung und der in gewisser Beziehung an die Monotremen und andererseits an die Theriodontier erinnernde Humerus. Das Hauptergebniss seiner Untersuchungen ist der Wider- spruch des Verf. gegen die Lehre vom Archetypus. — Ref. in N. Jahrb. f. Min. 1885 II pag. 338—339 (vergl. auch Ber. f. 1883 p. 383). Eine kurze Uebersicht über unsere Kenntniss der labyrintho- donten Stegocephalen bringt L. D o 1 1 o. Rev. Quest. Scientif . Bruxelles Bd. 17 pag. 305-312. A. Fritsch folgt in seiner Beschreibung der böhmischen Perm- Stegocephalen dem MialFschen und nicht dem auf den Wirbelbau begründeten Cope'schen System, da er nachweisen zu können glaubt, dass embolomere und rhachitome Wirbelstructur an einem und dem- selben Individuum vorkommt. So könne der embolomere Bau in der Schwanz-, der rhachitome in der Brust- Wirbelregion zu gleicher Zeit auftreten; die rhachitome Form sei gleichsam der Vorläufer der embolomeren. Die Microsauria Dawson's werden eingezogen. Verf. theilt die Stegocephalen ein in Urodeloiden mit intervertebraler Erweiterung der Chorda, in Gymnophionoiden mit Kiemenathmung, in Saurioiden mit biconcaver Wirbelbildung und in Crocodiloiden mit rhachitomer und embolomerer Wirbelbildung. Die Batrachierfauna des böhmischen Perm bestehe jetzt aus 63 Arten von Stegocephalen, die sich aus Fischen oder fischähnlichen Geschöpfen entwickelt hätten ; die Formen mit biconcaven Wirbeln Hessen sich auf Knochenfische, die rhachitomen Formen auf Knorpelganoiden, die Formen mit inter- vertebraler Erweiterung der Chorda aber überhaupt nicht auf be- kannte Vorfahren zurückführen. Die Schuppen mancher Stego- cephalen hätten Aehnlichkeit mit denen der Lurchfische. Alle seien als Glieder einer Ordnung zu betrachten, in der wir Charactere der 3"2G Dl'- Oskar Eoettg- er: Berieht über die Leistungen jetzigen Batrachier und Reptilien vereinigt vorfänden, ohne dass wir aber vorläufig noch sagen könnten, von welcher ihrer Familien die heutigen Formen ihren Ausgangspunkt genommen hätten; nur für die Gymnophionen sei eine directe Abstammung von den Aistoi>oden wahrscheinlich. Alle waren Raubthiere. Von den böhmischen Fund- orten hat Nyfan fast rein carbonische Flora, Xounovä zeigt ge- mischte, Braunau rein permische Flora. Fauna der Gaskohle und der Kalksteine der Permformation Böhmens Bd. 2. Prag. Fr. Rivnac, Fol. 64 pag., Taf. 49—70, Fig. — Ref. in N. Jahrb. f. Min. 1886 I pag. 111—113, II pag. 383— 385, in Geol. Magazine (3) Bd. 2 pag. 375 bis 380 und in Science Bd. 6 pag. 97—98. R. Lydekker characterisiert die Ärchegosauria (= Rhachitomi Cope) folgendermassen: Wirbelcentra notochordal; jedes Centrum aus zwei Pleiu^ocentren und einem Hypocentrum bestehend. 2 Familien : 1. Archegosauridae (= Trimerorhachidae Cope) mit nicht verknöcherten Hinterhauptscondylen (Genera Archegosaurus, Zygosaurus, Trimero- rhachis, Gonäwanosaurus), und 2. Actinodontidae {= Eryopidae Cope) mit verknöcherten Hinterhauptscondylen (Genera Actinodon, Eiichiro- sauruSj Hhachitomus, Eryops, Acheloma, Anisodexis, Zatrachys). Die Stellung der Gattungen Platyops und Ehytidosteus sei noch unsicher. Palaeontolog. Indica (4) Bd. 1 Theil 4. 16 pag., 4 Taf. In einer Kritik der genannten Fritsch'schen Arbeit und der (unten zu erwähnenden) Lydekker'schen Abhandlung über den Bijori- Labyrinthodonten bemerkt E. D. Cope, dass die von Fritsch in Bd. 2 Heft 1 seines Werkes behandelten Arten zu den grösseren Formen der Rhachitomi und zu einigen Zwischentypen, wie zu den Dendrerpetiden, gehörten. Von grösstem Interesse seien die beiden neuen Genera der Ordnung Embolomeri, Chelydosaurus und Spheno- sauriis, in welchen das Wirbelcentrum, beim Typus der Ordnung Cricotns bekanntlich aus einem Stücke bestehend, in drei Abschnitte getheilt ist, zwei seitliche und einen unteren. Sphenosaurus war bislang für ein Reptil gehalten worden. Verf. schlägt vor, diese beiden Genera mit der obigen Characteristik zu einer Familie Spheno- sauridae als zweite Familie der Embolomeri zu erheben. Fritsch weise weiter nach, dass in Archegosaurus die Schwanzgegend embo- lomer, die Dorsalgegend aber rhachitom sei; £7-^ojj5 habe nach Verf. rhachitome Dorsal-, aber nicht embolomere Schwanzwirbel, und Archegosaurus stehe somit in dieser Hinsicht allein. Miall's System der Stegocephalen hält er für durchaus verfehlt. Lydekker's rhachi- tomer Stegocephale aus indischem Perm sei unzweifelhaft neu; die Actinodontidae Lyd. seien = den Eryopidae Cope's. Verf.'s Inter- centrum wurde von Gaudry Hj^pocentrum, Verf.'s Centrum von dem- selben Pleurocentrum genannt; den letzteren Terminus habe Verf. jetzt auch adoptiert, den Ausdruck Intercentrum aber halte er als in der Herpetologie während des Jahres 1885 327 älter aufrecht. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 592—594 und Geol. Magazine (3) Bd. 2 pag. 527. H. Credner giebt eine Fünfte Fortsetzung seiner Unter- suchungen über die Stegocephalen aus dem Mittelrotliliegenden des Plauen'schen Grundes bei Dresden. Zeitschr. D. Geol. Ges. Berlin Bd. 37 pag. 694—736, Taf. 27—29, 5 Fig. — Ref. in N. Jahrb. f. Min. 1886 n pag. 117—118 (vergl. Ber. f. 1884 pag. 324). E. D. Cope bringt eine Zweite Fortsetzung seiner Studien über die Batrachier der Carbonformation von Ohio. Er beschreibt die neue Gattung Cereariomorphus (parvisquamis u.) zweifelhafter Verwandtschaft als spindelige Körper mit langem, cylindrischem Schwanz, bedeckt mit kleinen, quadratischen, im Quincunx gestellten Schuppen ; AVirbel anscheinend tief concav mit Zygapophysen wie bei den Batrachiern, sowie Mandibelrest von Anisodexis {enchodus n.) und Schädelrest von Ceraterpetmn (divaricatum n.). Tuditanus obtusus sei vielleicht nur ein Ceraterpetimi, das seine Hörner verloren habe. Haftorgane carbouisclier Batrachier, vermuthlich äussere Genitalien, fand auch Verf. ; die Unterschiede von den von A. Fritsch gefundenen, böhmischen Formen werden hervorgehoben. Aehnliche Dinge traf Verf. auch in den Süsswasserbildungen der Laramie-Formation von Montana an; er nannte sie Acrotus hieroglyphicus und schreibt sie jetzt dem in denselben Schichten häufigen Batrachiergeuus Scapher- petum zu. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 405—408 und Palaeont. Bull. No. 40, Philadelphia pag. 405-408. In einem neuen Beitrag zur Kenntniss der permischen Batrachier bildet A. Gaudry die im Ber. f. 1884 pag. 324 bereits erwähnten eigenthümlichen Rippen eines Archegosaurus von Lebach Taf. 4 ab; ob sie sich vorn mit knöchernen Sternal- oder Abdominalrippen treffen, konnte nicht nachgewiesen werden. Verf. vergleicht sie mit den Rippen seines Euchirosaurus Bochei (Taf. 5, Fig. 1—9) aus dem Perm von Antun, die einen ähnlichen Fortsatz wie das untere Stück der Hemapophyse bei Hatteria zeigen und mit knöchernen Brust- rippen zusammentreffen, und des gleichfalls permischen Actinodon (Taf. 5, Fig. 10) von Autun, die sich von denen des Archegosaurus Decheni nicht wesentlich unterscheiden. Beim triassischen Laby- rinthodouten Metopias tragen alle Halswirbel mit Ausnahme des Atlas Rippen, deren distale Enden sich gleichfalls verbreitern; diese Verbreiterung nimmt vom 13. Wirbel an ab, ähnelt also dem Brust- korb kleiner Individuen von Archegosaurus und Actinodon. Bull. Soc. Geol. France (3) Bd. 13 pag. 44— 51, Taf. 4-5. — Auch separat: Nouv. Note s. 1. Reptiles permiens. Lagny, 8*^. F. Area«. H. B. Geinitz beschreibt und bildet ab als Saurichnites (Heringi n.) Fährten eines Vierfüsslers, vermuthlich eines Stego- cephalen aus der Verwandtschaft von Ceratopedon Huxl., aus der Steinkohle von Zwickau. Das Thier besass ziemlich gleich gestaltete 328 I^i'- skar Boettger: Bericlit über die Leistungen Vorder- und Hinterfüsse, die 5 — 5 Krallenzehen tragen. Verf. giebt ausserdem einen Ueberblick über die wichtigste einschlägige Literatur betreffs fossiler Thierfährten. Festschr. Nat. Ges. Isis Dresden pag. 63—66, Taf. 2. Apateonidae. Nach einer Ergänzung der Diagnose von Melmierpetum Fritsch und Felosaurus Crdn. beschreibt H. Credner und bildet ab aus dem Mittelrothliegenden des Plauen'schen Grundes Mel. piilcherrimum A. Fritsch und Pel. laticeps Crdn. Die generischen Unterschiede zwischen Felosaurus und namentlich Melanerpetum werden pag. 714 gegeben, sowie Stellung von Felosaurus und Arckego- saurus behandelt. Branchiosaurus , Melanerpetum und Felosaurus bildeten eine natürliche Gruppe, ausgezeichnet durch einheitliche, dünnwandige Wirbelkörper mit vertrebral erweiterter, also inter- vertrebal eingeschnürter Chorda und durch kurze, fast vollkommen grade Rippen. Der Schultergürtel der drei genannten Gattungen wird pag. 716 in Holzschnitten schematisch dargestellt. Zeitschr. D. Geol. Ges. Berlin Bd. 37. Hylonomidae. Derselbe beschreibt eingehend und bildet ab Hijlonomus Fritschi (G. et D.) aus dem Mittelrothliegenden des Plauen'schen Grundes. Hyloplesion G. et D. sei = Hylonomus Daws. und zeichne sich durch biconcave Wirbel und lauge, gebogene Rippen aus. Ebenda pag. 734. Dendrerpetidae. Es sind dies nach A. Fritsch Stego- cephalen von Lacertengestalt mit massig verengter Schnauze; Zähne an der Basis stark gefurcht mit einfacher, unregelmässiger Faltung ; Spitze derselben glatt; Schädelknochen mit tiefen Gruben ; Parasphenoid mit kurzem Stiel und rauhem Schild. Hierher nur Dendrerpetum (3 n.) und fraglich Baphetes und Actinodon. Fauna der Gaskohle Bd. 2 pag. 6. Diplovertebridae. Sind nach demselben Stegocephaleu von Gestalt der Dendrerpetiden, deren Wirbel (wahrscheinlich blos auf dem Schwanztheil) aus zwei Segmeuten bestehen, von denen das vordere den oberen Bogen und die Rippen trägt, während das hintere blos einem Wirbel ohne Anhänge entspricht; Schädelknocheu auf der Oberfläche ohne starke Grübchen, meist nur mit radialen Strahlen; Knochen der Extremitäten mit feinen Nährporen dicht besetzt. Hierher nur Biplovertehrum (1 n.). Ebenda. Archegosauridae. Nach H. Credner p. 718 gehört Archego - saurus Becheni zu einer Gruppe von Schuppeulurchen, die sich durch rhachitomen (embryonalen) Wirbelbau kennzeichnet, indem die Knorpel- höhle ihrer Chorda nur eine partielle und oberflächliche Verknöcheruug zu drei isolierten, ringförmig gruppierten Knochenstücken erfahren hat, denen sich nach oben zu der ebenfalls selbständige Neuralbogen anschliesst. Die Ansichten Cope's, Gaudry's und Fritsch's werden be- in der Herpetologie während des Jahres 1885. 329 sprechen (nach Dollo gehört Ärchegosaurus gradezu zu den Rhachitomi Cope's nnd speciell zur Farn. Trimerorhachidae) , und es wird nachgewiesen, dass H. v. Meyer schon 1858 eine richtige Darstellung und Deutung des Wirbelbaues von Ärchegosaurus gegeben hat. Ärchegosaurus repräsentiere pag. 722 gemeinsam mit AcUnodon und Euchirosaurus des französischen und mit Trimerorhachis, EryopSj Acheloma, Anisodexis und Zatrachys des americanischen Perm, sowie mit den böhmischen Gattungen Simragmites, Chelydosaurus und Spheno- saurus eine durch rhachitomen (embryonalen) Bau der Rumpfwirbel gekennzeichnete Gruppe der Schuppenlurche. Ein Sparagmites (arciger u.) wird beschrieben und abgebildet. Zeitschr. D. Geol. Ges. Berlin Bd. 37. A. Fritsch beschreibt und bildet ab ein Wirbelsäulenfragment von Sparagmites (In.) aus dem böhmischen Perm und giebt inter- essante Aufschlüsse über die Wirbelbildung bei Ärchegosaurus. Verf. sucht nachzuweisen, dass die Schwanzgegeud desselben embolomer, die Dorsalgegend dagegen rhachitom sei, und dass der rhachitome Wirbelbau nur ein Vorläufer des embolomeren ist; aus einem rhachi- tomen habe niemals ein normaler Wirbel entstehen können. Fauna der Gaskohle Bd. 2 pag. 15. — Nach E. D. Cope steht Ärchegosaurus in dieser Hinsicht isoliert da, weil Eryops zwar rhachitome Dorsal- wirbel, aber keine embolomeren Schwanzwirbel besitze. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 592—594 und Geol. Magazine (3) Bd. 2 pag. 527. R. Ly dekker beschreibt aus der Panchet-Gruppe des Gondwäna- Systems (U.-Trias) von Bijori in Centralindien die neue Gattung Gondivanosaurus (Bijoriensis) nach Schädel und AVirbelsäule imd vergleicht sie mit Ärchegosaurus, Zygosaurus und Trimerorhachis. Schädelform wie bei dem carbonischen Loxomma; Zähne einfach ge- faltet; Anchylose der Mandibularsymphyse wie bei Bhi/tidosteus. Palaeontolog. Indica (4) Bd. 1, Theil 4. 16 pag., 4 Taf. (vergl. auch Ber. f. 1883 pag. 432). — Eine Kritik dieser Arbeit bringt E. D. Cope. Amer. Naturalist Bd. 19 pag. 592—594. Chauliodontidae. A. Fritsch beschreibt das Unterkiefer- fragment eines neuen Loxomma. Fauna der Gaskohle Bd. 2 pag. 16. Melosauridae. Derselbe rechnet zu dieser Familie Stego- cephalen mittelgrosser Dimensionen. Zähne cylindrisch, ungleich, einfach gefaltet oder die Faltung unregelmässig. Oberfläche der Schädelknochen grubig. Die oberen Hinterhauptsbeine zuweilen mit stark entwickelten Sehnenhöckern. Wirbelsäule ziemlich gut ver- knöchert; Wirbelbau rhachitom, am Schwänze zuweilen embolomer. Von den Archegosauriden namentlich durch den Besitz von ver- knöcherten Hinterhauptscondylen unterschieden. Hierher Melosaurus, Osteophorus, Zygosaurus, Sphenosaurus und die aus böhmischem Perm neu beschriebenen und abgebildeten Gattungen Chelydosaurus (mit 330 Dr. Oskar Boettg-er. Bericht über die Leistungen Vranii n ), Cochleosaurus (mit Bohemious und fallax nn.), Gaudryia (mit latistoma n.) und Nyrania (mit trachystoma n,). Ebenda pag. 17, Fig. Labyrinthodontidae. Hierher rechnet A. Fritsch von böhmischen Permarten nur die neue Gattung Macromerion (mit abhreviatum, Bayeri, bicolor, juvenile, pauperiun, Sckwartzenbergi und Simplex nn.). Ebenda pag. 40, Fig. H. Kunisch beschreibt und bildet ab den Unterkiefer eines neuen Mastodonsauriis (Siledacus) aus den Chorzower Schichten des Muschelkalks von Sacrau bei Gogolin in Ob. -Schlesien. Zeitschr. D. Geol. Ges. Berlin Bd. 37 pag. 528—533, 2 Fig. — Ref. in N. Jahrb. f. Min. 1886 n. pag. 117. Eine Notiz über Fährten von Chirosaurus und Chirotherium im Buntsandstein von Crotenleite in Sachsen bringt H. B. Geiuitz. Leopoldina Heft 21 pag. 55. Apoda. Caeciliidae. Eutwieklimgsgescliiclitliclies und Biologisches. Nach P. B. u. C. F. Sara sin lebt Epicrium glutinosum auf Cej^lon häufig in flachen, feuchten Bachufern etwa 1' tief unter der Rasen- decke. Es scheut das Wasser und ertrinkt, sich selbst überlassen, schnell darin. Es nährt sich von Typhlopiden, jungen Rhinophiden und Regenwürmern. Epicrium ist nicht lebendiggebärend, sondern legt durchschnittlich 13 auffallend grosse Eier von 9 mm Länge, 6^/2 mm Durchmesser und ca. 0,23 gr Gewicht in einem eigenthümlich an- geordneten Klümpchen in Erdhöhlen in unmittelbarer Nähe des Wassers. Das $ übernimmt, zusammengeringelt um den Eierhaufen, wohl um demselben die nöthige Feuchtigkeit zu erhalten, die Brut- pflege. Die Eier scheinen während der Brütung um das Doppelte sich vergrössern zu können. Die etwa 4 cm langen Embryonen be- wegen sich lebhaft in der Eischale; ebenso ihre je drei blutrothen Kiemenbüschel. Den kurzen Schwanz umläuft ein Flossensaum; das Auge ist gross und deutlich. Oifenbar werfen die Jungen zuerst die äusseren Kiemen ab, schlüpfen dann aus dem Ei und wandern darauf in den nächsten Bach, wo sie bis zu einer Länge von 16 cm heran- wachsen können. Diese aalartigen Larven schlucken Wasser ein und lassen es durch die Kiemenlöcher wieder ausströmen; von Zeit zu Zeit steigen sie aber an die Oberfläche, um direct Luft zu athmen. Untersuchung derselben bestätigte die Anwesenheit von Lungen. Die Haut der Larve ist reich an den characteristischen Sinnesorganen. Nach alledem stehen die Gymnophionen also den TTrodelen in der Entwicklung thatsächlich sehr nahe ; auch der Bau der Spermatozoon und die Anwesenheit eines vierten Arterienbogens im Gefässsystem in der Herpetologie während des Jahres 1885 331 des ausgewachsenen Thieres sind analog wie bei den Urodelen. Arb. Zool. Inst. Wiirzbnrg Bd. 7 pag. 292—299. — Ref. in Journ. R. Microsc. Soc. (2) Bd. 5 pag. 618 und Nature Bd. 32 pag. 526. Systematisches. Systematische Bemerkungen über die central- americanischen Caeciliiden bringt E. D. Cope. Proc. Amer. Phil. Soc. Bd. 22 pag. 171. Caecilia ochroccphala Cope = Herpele. Cope 1. c. Bermophis crassus u. sp. Ob.-Beui, Bolivia, und O.-Peru. Cope 1. c, pag. 184. Siphonops oUgozomis , proximus und siimis = Gymnopis. — S. syntremus Cope = Dermophis. Cope 1. c. pag. 171. 332 Dl'- F. H i 1 g e n d r f : Bericht über die Leistungen Bericht über die Leistungen in der Ichthyologie während des Jahres 1885. Von Dr. F. Hilgendorf, Allgemeines. A. Günther, Handbuch der Ichthyologie. Uebers. von G. V. Hayek (Liefr. 1 Dec. 1885) vollendet 1886; 527 S. 80, 363 Xyl. — Dem Original gegenüber (1880) sind eine Vermehrung der Holzschn. (um 42) sowie ver- einzelte Zusätze und Verbesserungen zu erkennen; doch bleibt manches zu wünschen, so fehlt Comephorus noch immer. Die Xylogr. sind weniger sorgfältig als die der engl. Ausg. M. Sagemehl, Pisces (in Bronn's Klass. u. Ordn.), Liefr. 4, enthält das Gliedmaassenskelet u. die Musculatur der Elasmobr., S. 81 — 112, die 2 Taf. erläutern das Sk. der unpaaren u. der Brustflossen (vergl. unter Musculatur). „Ch all enger ''-Report, Narrative, Vol. I, Part 1. 2 (C. W. Thomson und J. Murray) 4^, bringt an vielen Stellen meist kurze Notizen über Vorkommen, Lebens- weise etc., meist nach Günther 's Angaben, auch einige Xylographien. Beschreib, der Dredge und des Trawl- Netzes für die Tiefsee S. 72 — 75. J. S. Kingsley, Standard Natural History, Boston 8^. Vol. 3, Lower Vertebr., Pisces S. 62— 302, 116 Xyl. Beitr. von Jordan u. Gill. Encyclopädie d. Naturwissenschaften, herausg. in dei' Ichtliyologie während des Jahres 1885. 333 V. Förster etc., Abth.: Handwörterbuch der Zoologie, Aiithrop. u. Etlm., Breslau 8^. Die Fische von Klun- zinger bearbeitet. 1887 bis zum Buchst. M. E. D. Cope „The position of Pterichthys in the System" betrachtet diesen Thiertypus als den Tunicaten zugehörig-; zumal die mit Platten versehene Gatt. Chelyo- soma wird zum Vergleich herangezogen; der After des Pt. hat allerdings die Lage wie bei Vertebraten. Amer. Natur. Bd. 19. S. 289—291, 2 Xyl. E. R. Lankester, The value of a marine laboratory to the development and regulation of our seafisheries. Vorschläge der Marine Biological Association bei Plymouth eine Sektion zu gründen. Nature, Bd. 32, 8. 65 — 67 (siehe auch unter Fischzucht). J. A. Ryder, Vorschriften zum Conserviren der Embryonen (in Müller's Flüss.); Bull. U. S. Fish C, Bd. 5, S. 32. Namen der wichtigsten Fische in Englisch u. Deutsch nebst syst. Namen, Smiley (nach 2. Ann. Rep. Fish. B. Scotl.); Bull. U. S. Fish Comm. Bd. 5, S. 80; sinnlose Fehler. Zu vergleichen: Ryder, Stellung der Fische zu d. übrig. Vertebraten, s. Entwicklung; Andrews, Urspr. d. Vertebr., s. Phylogenie; Facciolä, Anat, Lebensw. etc, von Blennius, s. Systematik. Anatomie und Physiologie. Allgemeines. Garman, versch. Organe v. Chlamy- doselachus, s. Squali in Systemat. ; Ryder, Conserviren (Embiotocidae), s. oben. — Ueb. Flossen s. Allen (unter Haut), Ryder (Skelet), Krukenberg (Selachier) u. Dohrn, Mayer, Baur (Entwickl.); über Saugnäpfe s. Niemiec (Haut). Haut (nebst Seitenorganen). J. H. List „lieber ein- zellige Drüsen (Becherzellen) im Cloakenepithel der Rochen" [Torp. marm. u. Raja mir.] und „in d. Oberhaut von Torp. marm." — Die Becherz. sind schon in den 334 Dl'- F. H i 1 g- e lul r f : Bei'icht über die Leistungen tiefsten Scbicliten des Epithels deutl. differencirt u. darum selbst. Gebilde : einzellige Drüsen. In d. Obb. v. T. niarm. sehr gross; ein Zusammenbang d. reticulären Subst. mit dem Kerngerüst niebt vorbanden (geg. Klein). Zool. Anzeig., J. 8, S. 50—51, bez. 388—389. J. H. List, Stud. an Epitbelien. — „Ueb. Wander- zellen im Epitbel", findet in der Körperoberbaut der Oberlippe u. den Barteln von Cobitis foss., sowie in dem Cloakenepitb. von Torpedo, Raja, Squatina zablreicbe Leucocyten, die sieb zw. den Ep. -Zellen nacb aussen drängen, wobei oft die Kerne stäbcbenf. verzerrt werden. Arcb. f. mikr. Anat., Bd. 25, S. 264—8, Taf. 14; Ausz.: Zool. Anz. Bd. 8, S. 389. J. H. List, „Unters, üb. das Cloakenepitbel der Plagiostomen" I Rocben, II Haie. Raja miraletus weicbt von allen anderen Sp. darin ab, dass ein mebrscbicbtiges basales Cylinderepitbel vorbanden ist, das leicbt von der äusseren Hälfte abspaltet; bei R. mir. aucb zablreicbste Wanderzellen. — Lott u. Drascb's Rudimentzellen und Fussplatten sind nur künstl. Zerreissungen. Karyokine- tiscbe Figuren (d, b. Regenerationen) sind selten. Die stets gefundenen Becberzellen sind einzellige Drüsen, die sieb an der Mucosa aus gewöbnlicben Z. bilden und an die Oberfläcbe vorgeschoben dort ihr reticuläres Gerüst sammt Zwichenmasse ausstossen, auch wohl selbst aus- gestossen werden. Torp. marm., Raja Scbultzei, marg., mir., Scyll., Acanth. vulg. Must. laev., Squatina vulg. untersucht. Sitzb. K. Ak. Wien math.-nat. Gl. Abth. III 1885, Bd. 92, S. 270—305 u. S. 412—438; 4 u. 4 Taf. (Erschien 1886!) Facciolä, Histol. d. Haut, s. Blennius, H. Allen, „On the pectoral lilaments in the sea robin (Prionotus palmipes)". Die abgelösten P.-Strahlen dienen zu Locomotion, aber zugleich dem Tastsinn; für letztere befähigt sie die Retina-artige histol. Beschaff, des Integuments nahe der Spitze, wo 4 Schichten er- kennbar. Pr. ac. nat. sc. Philad., 1885, S. 377. J. Niemiec, Rech, sur les ventouses. Rec.Zool. Suisse, in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 335 Bd. 2, 8. 1 — 147, Taf. 1 — 5. Von Fischen die Saugnäpfe V. Ecbeneis u. Lepadogaster. Kruke nberg-, Hornfäden in Flossen, s. Selacliier. R. Ramsay Wright fixirt als Ausdrücke statt der deutschen Termini „Endknospe" und „Nervenhügel" für den englischen Gebrauch: „Endbud" bez. „Neuroniast" ; die von Carriere bei Cobitis beobachteten Canäle ge- hören auch zu den neuromatischen Bildungen, viell. auch die von Tinea. - Bei dem blinden Chologaster papillif. liegen die Neuromasten frei! auf den Papillen des Körpers, am Kopf sind sie noch in Canälen versenkt; diese haben nur 4 Poren jederseits. Amer. Naturalist Bd. 19, S. 187—188. R. R. Wright, On sensory nerve sacs in the skin of Amiurus (= Ber. 84, S. 333). Rep. 54. Meet. Br. ass. adv. sc. S 777—778. G. de Sede, Seitenlinie (s. Ber. 84, S. 333), Ref. üb. die Experimente in: Amer. Nat. Bd. 19 S. 612. Emery, Hautsinnesorg. v. Bellottia (s. Ophidiidae) Gar man, Seitenlinie bei Chlamydosel. (s. Selachii). Beard, segmentale Sinnesorg., s. Nervensystem. Wright, Nervenhügel d. Hyom. -Spalte, s. Athmungs- organe. Mayer, Hautschuppen homol. den Wurmfüssen, s. Entwickl. Skelet. Jordan und Eigenmann, „Skeletons of Etheostomatinae", untersuchten haupts. die Oberseite des Schädels und Wirbelzahl an Percina, Hadropt., Cottogast., Uloc, Diples., Boleos., Ammocrypta, Etheost., Microperca im Gegensatz zu Perca u. Stizost. (Vergl. d. syst. Th.) Proc. Nat. Mus., Bd. 8, S. 68—72. H. St. J. Brooks „the Osteology and Arthrology of the Haddock (Gadus aeglefinus)". Vf. hebt hervor, dass ein Knorpelstab jederseits in den Atlas vom Exocci- pitale aus hineintritt, dass die 1. Rippe (am Körper des 3. Wirbels) beweglich articulirt, und dass im vorderen Maxillomandibular- Ligament ein Knorpel, homolog dem 336 T)i'- F. Hilgendorf: Bericht über flie Leistmig-en unteren Lippenkn. der Elasmobr., enthalten ist: Scient. proc. r. Dublin soc. (2) Bd. 4, S. 166—196, Taf. 5—9. 1884. A. V. Klein, „Beiträge zur Bildung des Schädels der Knochenfische 11" (vergl. Ber. 84, S. 331), behandelt Occipitale basilare S. 108, laterale 130, externum 161, superius 198, Squamae temporales (Squamosum Gegb.) 220. Wesentlich descriptif, zu Anfang jedes Kapitels allgemeinere Betrachtungen, z. B. üb. eigenthüml. Com- bination im Vorkommen von Augenmuskelcanal u. Quer- platten des Laterale. Das 0. sup. trennt bei Salmo ab- weichend von den benachbarten Gatt, die Parietalia von einander (gegen Köstlin). Im syst. Th. mussten wegen der Fülle des Stoffes die Hinweisung im Einzelnen unter- bleiben. — Jahresh. Ver. f. vaterl. Naturk. Württemberg, J. 41, S. 107—261, Tfl. 2—3 mit 84 Fig. A. Lavocat glaubt, dass ein Theil des Unterkiefers bei Teleostiern oberhalb der Articulation zu finden sei, uäml. das Articulare {= Quadratum autt.) u. Coronoideum (= Metapteryg. autt.); die 3 untern Stücke nennt Vf.: angulaire, maxillaire, premaxillaire, den ganzen ünter- kieferbogen: maxillaire! Das Symplect. der Knochenf. entspricht dem Complementare der Crocodile u. des Lepi- dosteus. Compt. rend. Ac. Paris, Bd. 101, S. 1279 — 81. Ch. Debierre, „sur l'appareil hyoidien", betrachtet hauptsächlich die höheren Vertebraten; Fische S. 490 — 5, Nomenklatur meist nach Geoffroy; Owen's Fig. von Gadus missverstanden. Das Quadratum (nicht zum Mandibular- bogen gerechnetj wird zum Zygomaticum der Mammalia, das Hyomand. und Sympl. (beide dem Hyoidbogen zu- getheilt) zum Incus bez. Stapes; der Malleus ist nach Vf. bei Fischen anscheinend nur embryonal durch einen Th. des Meck. Kn. vertreten. Auch die Homologien der Muskeln aufgezählt. — Bull, soc zool. de France, J. 10, S. 487—546, 48 (rohe) Xyl. Batt. Grassi, „Lo sviluppo della colonna vertebrale ne' pesci ossei". Ausführlichere Darlegung. Vergl. Ber. 1883, S. 437 (u. 84, S. 332 „G. Battista"?). Atti r. acc. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 337 Lincei, Mem., Cl. sc. fis., (3) Bd. 15, S. 311— 372, 8 Taf. 1883. (Erschien Sept. 84.). L. Vaillant macht auf spongiöse Knochenan- schwellungen an den Rippen und caudalen Haemapophysen bei Caranx carangus Bl. aufmerksam. Bull. Soc. philom. Paris (7), Bd. 9, S. 7—8. J. A. Ryder unterscheidet 6 Typen der Median- flossen-Bildung [bez. des Baues der Caudalis] ; dieselben erscheinen auch onto- u. phylog. einigermaassen wieder. 1. Arcliicerhie, die primitivste Schwanzform, ohne jede Flossenfalte (Hippocampus), 2. Lophocerkie, eine einzige (selten eingeschnittene) Fl. ohne Strahlen (Triton, Embr. von Elasm. u. Tel.), 3. Diphycerhie, mit Str., welcher am Schwanzende continuirlich, fächerartig vom Rücken zum Bauch sich hinüberziehen (Protopterus); protopteryglsch heisst das entspr. embr. Stad., wobei die embr. Strählen an Zahl die definitiven weit überholen, 4. Heterocerkie (einige Tel.), das Ende der Wirbelsäule aufwärts ge- bogen und zum Urostyl verwachsen (welcher, wenn über die C. hinaus verlängert, Opisthuron genannt, Chimaera), dabei oberer Lappen der C. länger als unterer, 5. Homo- cerkie, weitere Rückb. des Urostyls, ob. und unt. Lappen gleich (Teleost.), 6. GepltyroGerkle, das Ende der Wirbels, jäh atrophirt , obere und untere Theile der vorher- gehenden Wirbel verlängern sich nach hinten zur Bildung der C. (nur Mola und Fierasfer). Amer. Naturalist, Bd. 19, S. 90—97, 8 Xyl. (Ausführl. in Rep. F. Comm. for 84, 1886.) J. A. Ryder ,, Development of the rays of osseous fishes" hebt hervor, dass die embryonalen Flossenstrahlen, aus deren Verwachsung die definitiven Str. hervorgehen, zwar auf der " Grenze zwischen Epiblast und dem zum Corium werdenden Mesoblast entstehen, dass sie aber aus Mesoblastzellen hervorgehen, und zwar durch spindelförmiges Ausziehen dieser Z., dann ,,Pterygo- blasten" genannt; Vf. glaubt die Flossenstr. danach auch nicht mehr als exoskeletal bezeichnen zu dürfen. — Die einzelnen vordersten Stacheln von Gasterosteus u. Lophius Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1. ^ 338 Dl'- F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen sowie von Fierasfer werden in selbstständigen Divertikeln des Epiblasts entwickelt; die Stacheln rücken allmälilig nach vorwärts (nach A. Agass. u. Emery). — Auch in der embryon. praeanalen Medianfl. kommen bei Salmo embr. Flossenstr. vor; bei den Petromyz. fehlen sie völlig*, bei Branchiostoma scheinen sie nicht homolog zu sein. Anier. Nat. Bd. 19, S. 200—204, 5Xyl. (Ausz.: J. r. micr. s. (2), Bd. 5, S. 213) u. S. 415. J. A. Ryder weist auf die Wanderung hin, welche die Ventralis bei Lophius zur Zeit des Ausschlüpfens ausführt, indem sie aus ihrer ursprünglichen hintern Position unten um die Pect, herumschwenkt und jugular wird; Vf. glaubt dadurch Fürbringer's u. HaswelFs Ein- würfe gegen die Balfour'schen Theorie der Entstehung der paarigen Flossen zu beseitigen. Amer. Nat. Bd. 19, S. 315—317. Facciolä, Interoperc, Radius u. Ulna fehlt bei Blennius (s. Syst.). Zu vergleichen: Hasse, Wirbel (bei Elasmo- branch.); Sagemehl (S. 332) Gliedm. d. Elasmobranch. ; Wright, Kiemenbögen (s. Athmung); Baur, Gliedm. - Theorie (Entwickl) ; D o h r n , Visceralsk. (Entw.) ; Mayer, Diplospondylie der Wirbels, und unpaare Flossen (Entw.); über Flossen s. auch S. 334 u. 335. Muskelsystem und elektrische Organe. J. PI. Mc' Murrich, The cranial muscles of Amia calva, with a consideration of the relations of the post-occipital and hypoglossal nerves in the various vertebrate groups." 1. Der Protractor hyomandib. von Acipenser u. der Lev. max. sup. der Elasmobr. wird bei Amia durch 5 Muskeln, die zwar physiol. den Lev. arc. pal. der Teleost., morphol. aber einem Theil des Add. mand. der Tel. entsprechen. 2. Der Lev. arc. pal. der Tel. entsteht als eine neue Bildung durch Abspaltung vom Add. mand. 3. Die hintern Fasern des Lev. arc. pal. vertreten bei Am. einen selbständ. Dilat. operc. 4. Der Intermand. u. die vordere Portion des Geniohy. werden innervirt durch einen Ast des V, abgehend vor dessen Vereinigung mit VII. 5. Die in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 339 Coracobrancli. der Elasmobr., bei Acip. durch Sehnen- zipfel an den Kiemenbogen repräsentirt, verkümmern bei Am. zu einem Sehnenpaar, das zu dem 2. Bogen zieht. 6. Ein Branchiomand. ist vorhanden. — Die Centren der Wirbel, welche den 2 ersten extracraniellen Nerven bei A. angehören, sind ursprünglich discret gewesen, bei Amia schon zu einem Continuum mit der Schädelbasis ver- schmolzen und dann völlig einbezogen bei den Tel.; die beiden Nerven verschmolzen bei den Tel. mit dem 3. Spinal- nerv um den anscheinend 1. Spinain. zu bilden. Mass- gebend für diese Anschauung ist die Zugehörigkeit gleicher Muskeln (Hyopect. u. Pharyngo-clav.). Der feine noch intracranielle Nerv, der bei A. dem X folgt, ist bei Tel. wohl verschwunden (Sagemehl). Zuweilen tritt der neue combinirte N. bei Tel. weiter vorn durch das Exoccipitale und ist dann ganz dem Hypogl. der Saurops. u. Mamm. zu vergleichen; bei Petromyzonten hat sich der Hypogl. in gleicher Weise selbständig zum drittenmal entwickelt. Studies biol. labor. Hopk. University, Bd. 3, S. 121 — 153, Taf. 10. M. Sagemehl (s. S. 332) findet, dass die Coraco- branchiales auch bei Galeus u. Must. vom 1. u. 2. Spinal- nerv versorgt werden und darum (gegen Dohrn) zum System der coracoarc. gehören, S. 102; Albrecht's Angaben sind nicht correkt. P. Mayer, Flossenmuskel (s. Entwickl.). Sagemehl, Gliedmassenmusk. (s. Elasmobranch.). G. Fritsch, „Zur Organisation des [el. Org. von] Gymnarchus niloticus". Die Gliederung der 8 pseudo- elektr. Org. ist wesentlich metamerisch. Die einzelnen Glieder sind der Regel nach nicht hohl ; sie zeigen keine Verschiedenheit der vord. von der hint. Grenzfliäche, die beide hauptsächlich aus dichten Capillarenbüscheln be- stehen; ob zwischen letzteren noch Schläuche oder schlauchf. Zellen andrer Natur, bleibt zweifelhaft. Der Nervenzutritt ist reichlich; im Rückenmark herrscht wie bei Mormyrus die weisse Substanz abnorm vor. Der Gymn. kann wahrsch. keine el. Entladungen bewirken, 340 Dr. F. H i 1 g e nd r f : Bericht über die Leistungen da seine Org. histologisch noch niedriger als die von .Eaja stehen. Ob ein Zusammenhang obiger Gefässentwickl. mit äusseren Athmungs-Schwierigkeiten? Sitzb. Ak. Wiss. Berlin, 1885, S. 119— 129, 2 Xyl. E. Du Bois- Raymond, ,, Lebende Zitterrochen [T. marm.] in Berlin 11" behandelt auch einige biologisch wichtige Punkte. Der Salzgehalt der Gewebe ist bei Seefischen kaum höher als bei Süsswf. Den Ersatz für die theoretisch nothwendige Isolirting des el. Org. bildet die irreciproke Leitung in demselben. Sitzb. Ak. Wiss. Berlin 1885, S. 691—750. Nervensystem. H. Gierke, „die Stützsubstanz des CentralneiTcnsystems"; bildetNeuroglia-Zellen des Rücken- marks von Esox ab, Taf. 21. Arch. f. mikr. Anat. Bd. 25, S. 441—554. J. Beard, „On the cranial ganglia and segmental sense organs of fiches*'. Beide Bildungen entstehen ge- meinschaftlich da, wo die Auswüchse der Neuralleiste den Epiblast getroffen haben; die Gangl. treten dann in's Innere zurück; der Nerv, der das Sinnesorg. mit d. G. verbindet, entwickelt sich von der Haut her, so auch der N. later. (jetzt mit Semper etc. geg. Balfour ange- nommen). Gemäss den segm. S.-org. sind im Kopf 6 Seg- mente vor dem X. zu finden: für d. N. olf., III (G. eil.), V, VII, VIII, IX, wozu wenigstens 4 Segm. für X kommen. Zool. Anz., J. 8, S. 220. Mc Murrich, Hypoglossus u. vorderste Spinalnerven (s. Muskels.). P. Mayer, Spinalnerven der Selachier; Collectoren auch vor u. hinter den Flossen längs der ganzen Wirbel- säule. — Riesenzellen im Rückenm. der Scylliiden (s. Entwickl.). A. D. Önodi, „Entw. d. sympath. Nervensystems", vermag jetzt sicher festzustellen, dass auch das sympath. Syst. epiblastischen Ursprungs ist, indem es sich aus den Intervertebralganglien des Rückenmarks entwickelt. Die ventralwärts wachsenden metamerischen Sprossen ver- in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 341 binden sich erst secundär zum symp. Grenzstrang. Ein Ganglion, das an jedem der Kiemennerven bei Must. u. Myliob. erkennbar, fasst Vf. als Summe des spinalen u. symp. Ganglions auf. Unters, wurden: Pristiur. Scyll. can., Scymnus, Torpedo, Mustelus laev., Salmo fario. Arch. f. mikr. Anal, Bd. 26, S. 61—81, Taf. 4. G. Fritsch, Rückenm. v. Gymnarchus, S. 339. Sinnesorgane. J. Koganei, „Unters, üb. d. Bau der Iris des Menschen u. d. Wirbelth.", untersuchte auch Esox, Cyprinus carp., Acip. stur., Notidanus ein., Carchar. glauc, Scyll. cat. Der Sphincter fehlt bei Cypr., Es., Acip. während andre Autt. ihn bei Ac. huso, Galeus, Thynnus, Barbus, Chrysophrys u. Vf. bei Carch. fanden. Die Tapetalzellen denen der Katze ähnlich. Das „Lig. annulare" entspricht dem L. pectin. iridis, in dem aber hier die Fasern geg. die Zellen zurücktreten. Bei Carch. fehlen Tap.-Z., der hier deutliche Sphincter besteht aus glatten M.-Fasern nebst pigm. Stromazellen. Bei Not. fehlt der Sph., bei Sc. ist er schwach. Den Diktator (Fischotter, Vögel) vermisst Vf. bei allen unters. Gatt.! Die hintere Begrenzungshaut ist fast so dick als bei Säugern ; eine Verdickung am Pupillenrand von concentr. Structur ersetzt den fehlenden Sph. Die hintere Lage des Iris -Epithels ist bei Es. im ciliaren Th. farblos. Arch. f. mikr. Anai, Bd. 25, S. 1— 48, Taf. 1; Ausz.: Monatsb. Ak. Wiss. Berlin, 1885, S. 105—106. H. Virchow macht Mitth. über d. Auge der Fische, Tagebl. d. 58. Vers. d. Naturf. S. 409, 410 u. „über Glaskörpergefässe von Cyprinoiden" etc, Arch. f. Anat. u. Pysiol., Abth. Phys. 164, 353, 563. J. Sacchi, „Nevroglie de la retine des vertebres" entdeckt in der intergranulären Schicht, zwischen deren grossen periph. u. centralen Stützzellen (bei Petromyzon mar.) tangentiale Fasern; homogen, ohne Kern, 100 bis 300 ,w. lang u. 4 — 6 fx. dick. (2 Xyl). Arch. ital. de Biolog., Bd. 6, S. 76—96. V. Grab er, Grundl. z. Erforsch, des Helligkeits- u. 342 Dr. F. H i 1 g e n d r f : Bericht über die Leistungen Farbensinnes der Thiere. Leipzig- 1884. 8^. Untersuchte 2 Fische. — J. E. micr. s. 85, S. 38. Dohrn, Phylogenie des Auges (s. Eutvvickl.). Lockwood, blinder Aal unterirdisch, (s. Syst.). R. R. Wright, Chologaster (Amblyopsidae) ohne Pigment an der Retina, Amer. Natur. Bd. 19, S. 188. A. C. Apgar, Binocular vision of lateral-eyed fishes. Journ. Trenton n. bist, soc, Bd. 1, S. 6 — 8. R. Canestrini, sull' apparato uditivo di alcuni pesci. Vf. ergänzt seine früh. Mitth. von (1883) durch Beschreib, der häutigen Bildungen u. einiger Otolithen. Eine kurze Uebers. der Literatur S. 256 — 268. Bei Cy- prinus wird immer noch der Asteriscus der Autt. als Sagitta bezeichnet. Fand im Sacculus u. Vestib. von Acanthias u. Squatina von aussen durch den Duct. endol. eingedrungenen Meeressand; die äusseren Oefftiungen sind auch bei Raja, Must. u. Myliob. deutlich, fehlen aber bei den Scylliinae. Abb. der Labyr. von Acipens., Acanthias, Umbrina, Thynn., Zeus, Merluc, Cyprin., Anguilla, Esox u. d. Otol. von Cypr., Zeus, Acip., Gadus min. Atti soc. Ven.-Trent. sc. n. Bd. 9, S. 256—282, Tfl. 12. A. Tafani, L'organo dell' udito, Firenze, 8^. 18 u. 371 S., 87. Fig., berührt: Petrom., Acip., Muraena, Conger, Cyprin., Tinea, Barb., Esox, Rhomb., Solea, Merluc, Mullus. Gefässsystem. T. W. Mills, experimentirt über die Einwirkung verschiedener Mittel auf die Herzthätigkeit der Fische. Bei einigen (Aal, Batrachus) lässt sich der dem Vorhof vorangehende Theil für Auge und Reactionen vom eigentlichen Sinus unterscheiden, deshalb mit eignem Namen „Sinus-Extension" bezeichnet, (= basaler od. ab- geplatteter Theil Gaskell, Canalis auricularis Mc William). Fischherzen sind sehr empfindlich, besonders die der Selachier; am meisten widerstandsfähig und zu Exper. geeignet erwiesen sich das von Batr. tau. Kohlens. Kali ist Herzgift. Reize an den Kiemen, der Schwimmbl., den Eingeweiden, Mundschleimhaut und Barteln, Brustfl., am in der Ichthyologie Wcährend des Jahres 1885. 343 After u. Schwanz inhibiren sehr leicht den Herzschlag. — Johns Hopkins Univ. Circ. Bd. 5, No. 43, S. 8—9. J. A. McWiUiam, Structure and rythm of the heart of fishes, with esp. ref. to the eel, Pr. roy. soc. Lond., Bd. 38, S. 108—129, 10 Fig. C. Phisalix, die Milz der Fische (Anguilla, Acan- thias, Raja), Revue scientif., Bd. 36, S. 368 — 371; ausführl.: Arch. zool. exp. (2) Bd. 3, S. 369—464. Taf. 18—22. How. Ayers, Beiträge zur Anatomie u. Phys. der Dipnoer, widmet den Lymphoidorganen besondre Auf- merksamkeit. Eine Thyreoidea und Thymus (Autt.) wurde nicht beobachtet. Dagegen könnte der Thymus der höheren Vertebr. das grosse Lymphoidorgan des Darms (Milz Günth., Wundernetz Hyrtl, Pancreas Klein) ent- sprechen; nach bist. Bau und Funktion ist es der Milz ähnlich, aber die Gefässverbindungen weichen ab; der vordere Theil liegt der Darmwand rechts an, der hintere versenkt sich, reichliches schwarzes Pigment aufnehmend, in die Axe der Spiralklappe. Das von Edinger am Oesoph. der Selachier beschr. Organ (Gl. thymus Leydig und Robin) ist viell. ein Rest des Vordertheils, S. 493, 518. Auch an dem Urogenitalapp. werden reichliche Lymphorg. entwickelt, an den Ovarien nur in der Jugend (viell. hierzu gehörig Brock's unreife Hodensubstanz bei Tel. und Wiedersh.'sHodensubst.-Querstränge bei Protopt. S. 505). Lymphorg. von Abramis u. Acerina abgebildet Fig. 25, 60 — 64. — Die Abh. ist nicht sehr sorgfältig redigirt. Jenaische Zeitschr. f. Natw., Bd. 18, S. 479—527, Tfl. 16—18. Fr. Maurer „Schilddrüse und Thymus der Teleostier". Den Ausgang für die Gl. ihyreoiclea bildet eine kegel- förmige unpaare Einstülpung der Schleimhaut der Mund- höhle zwischen die vordersten Gabeläste (A. hyoidea) des Kiemenarterien-Stammes abwärts; sie schnürt sich ab, rückt nach unten und etwas nach hinten, lässt zahlreiche Follikel absprossen, die nach u. nach den Stamm der Art. zwischen die Kiemenarterien hindurch umwachsen. Die Thyr. ist der Hypobranchialrinne der Tunicaten 344 I^i'- F. Hilgeudorf: Bericht über die Leistinigen homolog. Untersucht an Salmo fario; Beschreibung der Lage und Histol. bei älteren Süsswasserf. ; eine Degene- ration der Follikel bei sehr alten Cyprinus car}3io durch Quellung und Schwund der Wandzellen. — Die Thymus entwickelt sich (bei der Forelle) viel später als die Thyr. an den obern Enden der 4 wahren Kiemenspalten; die 4 Knospen verwachsen, der hintere Theil entwickelt sich stärker; bei Cypr. carpio und bei Ehodeus bildet sich aber mehr vorn neben dem Gehörorgan ein grosser dorsaler Zapfen. Bei erwachsenen Thieren fehlt die Th. meist vollständig, bei Forellen schon von 25 Ctm. Länge an. Die Th. bleibt immer mit dem Epith. der Kiemen- höhle in Verbindung, ist ursprünglich auch gegen das medial gelegene Bindegewebe scharf abgegrenzt durch eine Membran, welche aber später durch Eindringen ver- ästelter Bindegewebszellen zwischen die Epithelmasse, die jetzt hauptsächlich aus lymphoiden Kernen besteht, durchbrochen wird. Noch später dringen Blutgefässe u. lymphoide Zellen ein. Die Funktion der Th. scheint in der Zerstörang dieser Lymphzellen, deren Reste aus- geführt werden, zu bestehen. Morphol. Jahrb., Bd. 11, S. 129— 175. Tfl. 8, 9; 2 Xyl. Wright, Blutlauf der Kiemenregion bei Mustel. u. Amia (s. Athm.). Vergleiche üb. Entwickl. d. Grefässsystems : Do hm (Thyreoidea), Wenckebach, Swaen, Kollmann, unter Entwicklung. Darmkanal u. Schwimmblase. Facciolä, aktive Bewegung des Mundsegels (zur Athm.), Darmlänge und Darmdrüsen bei Blennius (s. Syst.). A. Pilliet studirte die Structur des Nahrungscanais an Seefischen bei Concarneau. Wesentliche Abweichungen von Edinger sind nicht zu bemerken. Nach der Häufig- keit der Magendrüsen sondert Vf. die Teleostier in 3 Gruppen. Kurzen Darm bei zahlreichen Magend. haben: Conger, Mullus, Chrysophrys, Pagellus, Trachinus, Mugil, Gadus, Engraulis, Caranx, Motella, Scomber; wenige Drüsen: Rhombus, Solea, Cottus, Gobius; drüsenlos ist in der Ichthyologie währeiifl des Jahres 1885. 345 der Magen (also der Tractus überhaupt) bei : Callionymus, S^mgnathus, Labrus, Blennius, Lepadogaster. — Bull, soc. zool. de France, J. 10, S. 283—308 (keine Abb.). H. Ayers (s. 343) beschreibt bei Protopt. u. Ceratodus die Nasen- u. Mundhöhle (hornige Lippenbekleidung, Papillen, Geschmaksknospen), Zellanhäufungen unterhalb des Pharynxepithels viell. zum Schleimapp. der Oberlippe gehörig, S. 488. Becherzellen im (faltenlosen) Oesoph. mangelnd, erst vor der Pylorusklappe einige; Labdrüsen fehlen ganz; die Günther'schen Drüsen sind Parasiten (Oxyuris?)- Kapseln in versch. Stadien, Hyrtl's atonische Geschwüre macerirte Lymphkapseln, deren dünne Scheide- wand wahrsch. den Durchtritt der Lymphzellen zum Darm gestattet; die dadurch verstärkte mechanische Verdauung kann die wegen mangelnder Drüsen unvoll- kommene chemische z. T. ersetzen. S. 491 — 499. Leber mit grossen venösen Räumen bei Cer. und grossen Lymphr. bei Cer. u. Prot.; Kloake bei Prot, rechts, links oder median mündend; Pori abd. bei Prot, inner- oder ausserhalb derselben, verschmolzen oder getrennt; bei Gerat nach Selachiertypus. S. 500 — 502. Jen. Z. f. Natw., Bd. 18. W. Breitenbach, „Wiederkäuer unt. d. Fischen", Ausz. aus Sagemehl (Ber. f. 84, S. 344.) Kosmos, Bd. 16, S. 136. Legouis, Pancreas der Cyclostomen (Ber. 84, S. 416). List, Cloakenepithel, s. Haut S. 334. R. R. Wright, function of the air-bladder in Ami- urus, glaubt dass die Schwbl. nicht nur die Tiefe des Wassers schätzen, sondern auch Töne empfinden helfe. Rep. 54. meet. Brit. ass. adv. sc, S. 778. Ch. Morris, „On the airbladder of fishes", glaubt, dass in palaeozoischer Zeit alle Ganoiden eine Luft athmende Schwimmbl. besessen hätten, die sich aus einer dors. Pharynxausstülpung allm. bildete und den Fischen die Jagd auf dem Lande und den Aufenthalt in unge- nügendem Wasser ermöglichte. Daraus resultirte die jetzige Teleost.-Schwbl., die rudimentär wurde oder 346 Dl'. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen andre Funktionen übernahm. Die Land besuchenden Gan. wurden theilw. Batrachier, welche durch Concurrenz den Fischen das Landleben abschnitten. Nimmt mit Semper an, dass der starke Oxygengehalt in d. Schwbl. der Tiefseef. eine Reserve für die Athmung biete. Keine selbstst. anat. od. biol. Mitth. — Pr. ac. nat. sc. Philad. 1885, S. 124—135. Alb recht, P. Die Schwimmblase der F. ist nicht der Lunge der höh. Vert. homolog, weil eine Wandrung ventralwärts schwierig; dagegen sind es die ventr. Blase des Polypterus und der Luftsack von Tetrodon. Echte Homologa der Schwimmbl. sind dors. Oesophagalaus- stülpungen, die normal beim Schwein, abnorm beim Menschen getroffen werden. (Sitz. d. Physiol. Ges. Berlin 16. Jan. 85.) Nature, Bd. 31, S. 380. Cleland, Schwimmbl. v. Gymnotus (s. Syst.). Athmungsorgane. Cleland. Die Spritzlöcher sind präoral, sie entsprechen nicht dem Tympanum u. äuss. Gehörgang der höhern Vertebr., welche postoral, sondern eher dem Ductus lacrymalis. (Brit. Assoc.) Nature, Bd. 32, S. 561. R. R. Wright, „On the hyomandibular clefts and pseudobranchs of Lepidosteus and Amia". Die Opercular- kieme wird als „hyoidean demibranch", die äussere Oeffn. des ,,spiracular" oder ,,hyomandib. cleft" als Spiraculum bezeichnet. Als Pseudobr. gelten Organe mit sauerstoffreichem Blut: Hyoid- und Mandibular- Pseudobr. — Vf. resumirt: 1. Die ,, hyoid. demibr." ist bei Lep. in 2 Theile getrennt; der untere funktionirt, der obere ist nicht-respiratorisch (Pseudobr.). Der prae- trematische Ast des N. glosso-phar. geht nur zum obern Theil. 2. Vor der Pseudobr. liegt ein persistirendes hyom. cleft, das aber aussen geschlossen ist: ein Diverti- culum ähnl. wie bei Mustelus, aber vom Schädelknorpel umgeben (wie Polyodon). 3. Die Spalte u. d. Divert. enthalten einen langen, freien Nervenhügel, zu dem ein besonderer Ast des r. oticus VII tritt, und der viell. durch Verbindung des r. ventralis VII mit dem Epithelium in der Ichthyologie Wtährend des Jahres 1885. 347 der Hyomand. -Tasche (ähnl. wie die Neuromasten der Haut durch die dors. Aeste) gebildet wird. — 4. Bei Amia verhalten sich Spalte, Divert. u. Innervirung- ähn- lich, aber die Spalte hängt nur indirect mit der Mund- höhle zus. durch einen Canal, in dem die Hyoidpseudobr. liegt. 5. Das Vorkommen der obigen Divert. leitet zu einer Erklärung für den Canalis tubo-tympanicus der Embr. höherer Vertebraten. 6. DieAehnlichk. derPseudobr. von Esox mit der v. A. deutet an, dass die Psbr. d. Teleostier zum Hyoid-, nicht zum Mndb. -Bogen gehört. 7. Die Gland. choroid. von A. hat nichts mit der Hyo- mandib. -Spalte zu schaffen. Journ. Anat. and Phys. Bd. 19, S. 476—499, Taf. 24. R. R. Wright corrigirt eine erste Mittheilung (Amer. Natur. Bd. 19 S. 188) über die Spiracula von Amia und Lepidosteus dahin, dass die Pseudobranchie der Teleost. doch (mit Gegenbaur gegen Dohrn) mit der von Amia u. Lepid. homolog sei; Vfs Irrthum, die von Amia als Spiracular-Pseud., homolog der von Acipenser, zu deuten, wurde durch einen Canal, der bei Amia von dem Spritz- lochrest zur Pseudobr. zieht, veranlasst. In diesem Canal findet sich ein Nervenhügel innervirt vom R. oticus trig. (auch bei Lepid.). Lepid. hat keine Pseudobr. im Spritz- loch (gegen J. Müller); dieses ist aussen geschlossen; der von ihm abgehende Zweigcanal entspricht dem gleichen bei den Selachiern u. weiter der Tuba Eust. Amer. Nat. Bd. 19, S. 513. Niere. S. Grosglik, „Zur Morph, der Kopfniere der Fische", glaubt, dass bei völlig erwachsenen Fischen (auch bei Bdellostoma) stets der Glomerulus und die Windungen des Wolff'schen G.'s verschwinden; Zellreste des letzteren bleiben dem lymphoiden Gewebe beigemischt. Dies lymph. G. entspricht der Rindenschicht in der Nebenniere der Amnioten, während die bisher als Nebenn. der Teleost. bezeichneten Org. nur dem nervösen Centrum der Amn.-Nbn. homolog sind. Gasterosteus, Esox, Cypr., u. besond. Rhodeus wurden untersucht. Zool. Anz., J. 8, S. 605— 611. 348 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen C. Emery hält wenigstens für Fieraster aufrecht, dass auch im hohen Alter der Pronephr. noch in Funktion bleibt; das lymph. Gew. der Tel.-Niere ist ihm Blut- bildimgsorgan. Ebd. 742—744. H. Ayers (vergl. S. 343), Nephrostomen scheinen bei Protopterus vorzukommen, doch wurden die Canäle von der peritonealen Mündung nicht ins Innere verfolgt; bei Gerat, fehlen auch die äusseren Oeffn. Die Dipnoer- Niere entspricht dem Mesonephros, von dem Pron. keine Spur; bei Gerat, zerfällt die Niere in getrennte Theile, aber nicht in Harmonie mit der Wirbelmetamerie. Die Kopfn. der Teleost. entspricht dem Vorderende der Dipn.- N. u. dem Fettkörper der Amphibien (S. 519) und ist kein Pronephros (506). Die Ureteren können getrennt oder einzeln in der Gloake münden. Jen. Z. Natw., Bd. 18, S. 502—507. W. F. P. Weldon verfolgt an Pristiurus-Embr. die Herkunft der Nebennieren von den Segmentalröhren (also nicht von Blutgefässen); sie sind somit wie die Kopfn. bei Marsipobr. u. Teleost. rückgebildete Nieren. Die Nebenniere der höhern Vertebr. entspricht dem reducirten Mesonephros. Q. j. micr. sc, Bd. 25, S. 137—149, Taf. 11. 12, F. 9—16. Vergl. Pr. roy. soc. Lond., Bd. 37, S. 422 bis 425. K. Möbius, „Eigensch. u. Ursprung der Schleim- fäden des Seestichlingnestes" (Spinachia vulg.). Der Schleim ist eine Modification des Mucins und wird vom Männchen zur Brunstzeit in den Epithelzellen der Harn- kanälchen erzeugt, er sammelt sich in der stark an- schwellenden Harnblase. Arch. f. mikr. Anat. Bd. 25, S. 554—563, Taf. 22; Ausz.: Sehr. d. natw. Ver. f. Schlesw.- Holst., Bd. 6, S. 56, übers, in Ann. Mag. N. H.; Bd. 16, S. 153. Naturf., J. 19, S. 99. Gleland, Nierengang bei Gymnotus (s. Syst.). Generationsorgane (Hermaphroditismus). M. Weber entdeckte bei Männchen u. W. von Goregonus u. Argentina wahre, paarige Abdominalporen, die von dem Genital- porus der Weibchen, der die Eier ausführt, wohl zu unter- in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 349 scheiden sind, sie sind rudimentäre funktionslose Bildungen. Tijdschr.Nederl. Dierk. Vereen. (2)Bd.l, Versl. S.CXXXII. Smiley, äusseres Erkennen des Geschlechts, Cy- prinus (s. Syst.). W. Turner, „oviducts of the Greenland Shark (Lae- margus borealis)". Ein Expl. von 11 V2 Fuss hatte Ovarien 15 Zoll 1., die Eichen viel kleiner als am Expl. (7^ 1.) von 1878. Die Tuba in Form einer gespitzten Blüthenscheide war nicht gross u. beweglich genug, um die Eier von der ganzen Oberfl. des Ovid. zu sammeln, eine Zahl wird daher wohl durch die Fori abd. entleert. — Im Magen Fische von 3' L., Buccinum, junger Delphin (?); Fleisch eines Walfisch. — Häufig bei Schottland. — Journ. Anat. and Phys. Bd. 19, S. 221—222. Haacke, Uterus bei Trygonorh. (s. Eajae.) G arm an, Oviduct v. Chlamydosel. (Squali) u. Cle- land, Ovid. u. Gymnotus (s. Syst.). H. Ayers (s. S. 343) untersuchte weibl. Ceratodus u. Protopt.; Ovarien nach Urodelen- Typus, Eileiter wie bei Rana. Das Sperma wird wahrsch. durch die Fori abd. entleert. Jen. Z. Natw., Bd. 18, S. 502—508. E. Perravex, Bild. d. Eischale (Ber. 84, S. 347). Ausz. in: J. r. micr. 5. (2) Bd. 5, S. 425—426. Krukenberg, Subst. d. Eischale (Selach.) s. Syst. Prince, Ovarien v. Zoarc, Anarrh., Gasterost., Dünn von Molva, Facciolä von Blennius, s. Syst. Facciolä, Zellen im Dotter, Eihülle mit Leisten s. Blennius; Ryder, Eihaut fehlt bei Gambusia, Ver- schiedenh. bei versch. Fischen (s. Entwickl.). Ph. Owsjannikow, „Stud. üb. das Ei, haupts. bei Knochenf.". Perca fluv., es wird d. Structur des Ovariums berührt; die korkzieherart. Canäle der Gallertkapsel (= Z. rad. ext.) gehen aus Granulosazellen hervor, Ver- zweigungen der korkz. Can. vertheilen sich dann in die feinen Can. der Z. rad. int. Auf diesem Wege werden Nahrungskörnchen aus den Granulosaz. in das Ei ge- leitet. Einwanderung von Leucocyten wurde (in spätem Stad.) nicht beob. Die Wand des Ovar, entwickelt glatte 350 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Muskeif., die yermöge peristalt. Beweguug*en die Eier entleeren. — Acerina vulg. zeigt statt des korkzf. Can. einen kurzen, graden Ausläufer an den Granulosaz. Unterh. der Z. rad. lässt sich mit Gold leicht ein Häutchen vom Dotter isoliren, dennoch wohl nur Kimstprodukt. Dotterelemente mit Kernen, also Zellen!, sind leicht zu constatiren, 2 — 22 ^w Durchm.; beim Reifen des Eis ver- schwindet deren Kern u. Zellenmembran. In diesen Dotterzellen bilden sich die Oeltropfen des Dotters. — Bei Gasterost. pung. u. acul. ist nur 1 Z. rad. vorh., die aussen aufsitzenden nagelf. Bild, stammen wohl von Granulosaz. ; die Rindenschicht des D. ist hier keine selbst. Haut. — Bei Lota vulg. ist die Z. rad. dünn; die Dotteroberfl. ohne isolirbare Haut, dagegen eine dünne Haut ausserh. der Z. r. erkennbar; Abb. des ausgelaichten Ovariums. — Trutta trutta, Eikapseloberfl. mit punktf. Hervorragungen und mit klebrigem Mucinüberzug; eiii äusseres Häutchen, das sich fest an die sehr dicke mit feinen Canälen versehene Z. rad. anlegt und ein inneres, dem D. anhaftendes H. durch Goldbehandl. nachweisbar. Dotter unreifer Eier mit Zellen, Abb. — Osmer. ep., eine Z. r. ext. u. int., die Canäle der letzteren feiner, zu- weilen aber doch mit Nährpartikelchen gefüllt. In den Trichter der Micropyle steigt auch eine Bekleidung von FoUikelendothelz. und Granulosaz. hinab; die Microp. scheint Nährstoffe aus den Granulosa-Z. einzuführen. Die Z. r. ext. wird beim Reifen abgestossen, kann also hier sicher nicht die Bestimmung haben die Eier aneinander- zukleben (Lereb.). Die unbefruchteten Eier sind einer ziemlich weitgehenden Segmentation fähig. — Coregonus, Eierstockstruktur; Granulosaz. senden Fortsätze in die Canäle der Zon. rad. hinein. — Esojj, die Granulosaz., welche bei Perca die korkz. Can. liefern, verbleiben hier in Form eines Cylinderepithels ; die Ovar, aussen stellen- weise mit Flimmerepithel. — Anguüla fl., 2 Exp., im Dec. untersucht, hatten beide Ovar, symmetr. entwickelt, Eier nur 0,107 bez. 0,172 mm. Z. rad. sehr dünn, im Dott. als Formelm. nur Oeltropfen; Kern mit starker Membran. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 351 Es liegt noch eine jüngere Generation von Eiern im Eier- stock. — Auch bei Petromyz. fluv. finden sich Granulosaz., oft trichterf., deren Spitze in die Zon. rad. eindringt, cf. Acerina; stabf. Fortsätze des Kerns u. a. m. nur Kunstprodukte, nur Fortsätze des Kerns zur uhrglasf. Erhabenheit der Eihaut constant. Verf. hielt die Neun- augen 7 Monate im Aquarium ohne Futter (Fische wurden verschmäht) u. erzielte dennoch lebensfähige Brut. Das Männchen umklammert zur Laichzeit das W. mit dem Schwanz, ohne dass jedoch dabei eine Befruchtung statt- findet. Unbefr. Eier furchten sich nicht; nach der Befr. erhebt sich aus dem Dotter am „thätigen Pole" ein „Keimzapfen", der an Stelle der friVher dort das Sperma leitenden Stränge wiederum Dotter u. Eihaut verbindet. Ein nach dem Zurückweichen des Keimz. an der Eihaut hangen bleibender Tropfen ist {^Q^. Kupffer u. Benecke, die sonst exact) nicht als Richtungskörper zu deuten, er besteht aus Dottermasse. Trotzdem dass mehrere Spermatozoen gleichz. in das Ei dringen, war stets nur eine Micropyle zu sehen, die Eihaut am spitzen Pol ist indess durch Quellbarkeit ausgezeichnet. Mem. Ac. Petersb. (7), Bd. 33, No. 4, 3 Taf. ; Arbeit. Petersb. natf. Ges., Bd. 15, Protok., S. 367, S. 42—43 (russisch). Ausz.: J. r. micr. soc. (2) Bd. 6, S. 403. W. Mcintosh „The eggsof fishes" (Vortrag). Süsswf. besitzen fast alle zu Grunde sinkende Eier, und alle Theile des Eierstocks reifen jedesmal gleichzeitig; die nutzbaren Seefische haben alle (ausgen. die Clupeiden) schwimmende Eier, und die Eier reifen und lösen sieh nach und nach ; Aufzählung der pelagischen Eier. Sterbende Eier sinken, Erwärmung des Wassers bewirkt kein Sinken. Schil- derung der Jugend des Gadus morrhua. Nature. Bd. 31, S. 534—536, 555 — 557. Vergl. auch bei Ontogenie. Ryder, Hoden von Anguilla u. Reifung des Samens (s. Syst.). Facciolä, Spiraldrehung des Hodens zur Laichzeit, Mündung der Vasa defer. u. äussere Papillenbild. beim S^ s. Blennius. 352 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Hermapliroditismus bei Stören u. anderen Fischen, Benecke u. v. d. Borne, Handb. d. Fischzuclit und Fischerei S. 40. J. D. Matthews, „Oviduct in an adult male skate [Raja clav.]". Die Ovarien waren völlig abwesend; nur der linke Ovid. war vorhanden, wohlentwickelt u. ent- hielt im vordem Ende Spermatozoen, die in ihm auf- wärts geleitet worden sein müssen u. 60 Stunden nach dem Tode des Fisches noch beweglich w^aren gleich dem Flimmerepithel. Ob Selbstbefruchtung oder durch andre (J? Der linke Hoden nebst Epidid. waren wenig, sein Vas def. u. Samenblase schon mehr, der Spermasack aber ganz reducirt. J. of Anat. Phys. Bd. 19, S. 144 — 149, Taf. 9. Secundäre Geschlechtscharaktere: Cyprinus, Smiley; Blennius, Facciolä; Salmonidae, Harvie- Brown; s. Syst. Laichen, s. bei Entwicklung. Entwicklung. Ontogenie. Mcintosh „üb. das Laichen einiger Seefische (= Notes from. St. Andrews Marine-Labor. II). Vergl. Clupea, Zoarces, Anarrhichas, Cottus, Agonus, Lepadogaster, Liparis, sowie üb. junge Molva u. Anguilla im syst. Th. — Die pelagischen Eier sind meist durch zarte Zona rad., crystallhellen Dotter und wenig ent- wickelte Junge ausgezeichnet; der Oeltropfen be- dürfen sie zum Schwimmen keineswegs. — Auch ein multipler Tumor in der (Flossen-)Haut von Pleuronectes wird beschr. u. abgebildet. Ann. Mg. Nat. Hist, Bd. 15 S. 429—437, Taf. 16. Mcintosh, „üb. die Eier von Callionymus lyra" {= Not. St. Andr. Lab. III, No. 1.) (s. Syst.); ebd. Bd. 16, S. 480, Taf. 13. Eier, vergl. auch oben (Generationsorg.). Laichen: Gadus (E w a r t und B r o w n) , Clupea (Ewart), s. Syst. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 353 Brunst u. Brutpflege s. bei Biologie. Befruchtung, Forelle (Kupffer), Petromyzon (Owsiannikow), Acipenser (Borodin nebst Entwickl.), Clupea (Brook), s. Syst. od. Generationsorg. Haacke, polyembry. Eikapseln u. Ernähr, d. Embr. bei Tygonorh. (Rajae) s. Syst. E. Ziegler, die embryon. Entw. von Salmo salar. Freiburg i. B., 1882, 8». 4 Taf. mit 51 Fig. (Dissert.) J. A. Ryder bespricht das Verhalten des eben aus- geschlüpften Lachses in Bezug 1. auf die verticalen Flossen; die embryon. Strahlen (A. Ag.) heisst Vf. „Actino- trichia", sie entstehen aus den „Pterygoblasten," sind bei Salmo bereits im Ei vorhanden, bei Cybium u. Gadus erst längere Zeit nach dem Ausschlüpfen, in der Fettfl. des Lachses bleiben sie auch später erhalten, die Fettfl. daher ein Zeichen phylog. Alters; 2. auf die paarigen FL, von denen die vorderen (P.) bei den niederen Typen (Physostomen) stets früher auftreten und Actinotrichia bilden als die hintern, bei höheren T. aber kann die Bauchfl. sich gleichzeitig mit der Brustfl. entwickeln; 3. bezüglich des foetalen Blutumlaufs werden 5 Capillar- systeme aufgezählt, die das Blut der Reihe nach hinter- einander zu durchlaufen hat: das der Kiemen, das „systemische" (Muskeln des Körpers, Haut etc.), das des Darms, der Leber und des Dotters; im Dotterepiblast werden becherförmige Schleimzellen erwähnt. 4. Als krankhafte Processe werden Blutstockungen in Dotter u. Leber (durch Stösse von aussen erzeugt) und Abhebung der Epiblasthülle namhaft gemacht. — Proc. nat. Mus., Bd. 8, S. 156—162, Tfl. 12. E. E. Prince, „üb. Nest [Abb.] u. Entwickl. des Gasterosteus spinachia". Auch die ? haben röthliche Brunstfärbung. Einige anatomische Details [Abb.] über die Niere u. Blase mit Bezug aufMöbius' Arbeit; nimmt mit Mcintosh (Cottus) an, dass die Zwischenräume zwischen den zusammengeklebten Eiern dazu dienen bei Trockenlegung die nöthige Feuchtigkeit zurück- zuhalten. — Struktur der Eierschale [Abb.] — 2 Stunden Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. U. H. 1. y^ 354 Dl*- F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen nach d. Befrucht. die Protoplasmakappe fertig-, 12 St. n. d. Befr. das 16 -Zellenstadium, 13 St. die Morula. Am 4. Tag: Nuclei im Periblast und d. Hornschiclit deutlich. Am 6.: Randwulst u. Embryonalschild; Blastod. bedeckt Vs des Eies, der Rest der Oberfläche mit multinucleolirten Nucleis besetzt, um welche Protoplasmapseudopodien. Am 8.: Mesodermplatten deutlich; im Blastod. ausserhalb des Embryo zahlr., viell. periblastische, als klare runde Bläschen erscheinende Nuclei, später minder zahlr. Am 12.: 12 Provertebrae. Am 17.: d. Herz pulsirt. Das Blut stammt vom Periblast. Am 20.: Krümmung des Herz- schlauchs. Ann. N. Hist. (5) Bd. 16. S. 487—496, Tfl. 14. J. A. Ryder, „Entwicklung lebendig gebärender Knochenfische", ergänzt Girard's Beobachtungen über die Embiotociden (1858) sehr wesentlich, indem er ein embr. Athemorgan in dem lappig verlängerten Dorsal-, Caudal- u. Analflossen, die von reichhaltigen, eigen- thümlich verlaufenden Blutgefässen gespeist werden, er- kennt ; er sieht in dem sehr entwickelten und mit langen Zotten ausgestatteten hintern Darmende ein später sich rückbildendes Ernährungsorgan, das die vom Ovarial- sack gelieferte Flüssigkeit verdaut. — Bei Grambusia bleibt jedes Ei in einem eignen Follikel eingeschlossen; die Nährsubstanz wird hier lediglich vom Dotter ge- liefert. Die Eihaut (Zona radiata) scheint, weil als Schutzhülle überflüssig, ganz zu fehlen; jeder Follikel erhält ein eigenes Gefäss für die Vermittlung der embr. Respiration. Ein sich stark erweiternder „Form folli- cularis" dient wahrsch. zum Eintritt des Sperma u. zum Austritt der sofort freischwimmenden und jagenden Jungen; deren Zahl ist dafür aber sehr klein (10). Der Dottersack bildet jederseits einen Fortsatz aus, so lang, dass er mit dem der Gegenseite über dem Scheitel zu- sammentrifi't. — Kurze Notiz über Fundulus -Embryonen. — Abdruck von Wyman's Arbeit über Anableps (1857). Pr. Nat. M., Bd. 8, S. 128—155, Tfl. 6—11; Ausz.: Amer. Nat, Bd. 19, S. 1229; vergl. Ber. 1882 S. 605. W. F. Page. Direktes Sonnenlicht beschleunigt die in der Ichthyologie wahrend des Jahres 1885. 355 Entwicklung (Clupea sapidissima) , wobei das Wasser nicht wärmer wurde [aber doch vielleicht der Embryo. Ref.]. Bull. F. Comm., Bd. 5, S. 308. A. E. Shipley, „über die Bildung des Mesoblast und die Persistenz des Blastoporus bei dem Neunauge", sieht als Dach der Furchungshöhle unmittelbar vor der Invagination nur noch ein einschichtiges Epithel (mit Calberla gegen Schnitze); an der dorsalen Mittellinie tritt auch bei der Invagination keine Zwischenlage von miteingestülpten Zellen auf, aus denen sich der eine Theil des Mesoblasts (nach Scott) anlegen könnte; viel- mehr leitet sich der ganze Mesoblast nur aus Dotter- zellen her. Der Blastoporus wird nicht (Scott) vom Neuralcanal aufgenommen, sondern besteht fort, um zum Anus zu werden (Schnitze, Calb.). Die Entwickl. von Frosch und Amphioxus verglichen. Proc. roy. s. London, Bd. 39, S. 244—248. G. Brook publicirt seine Notizen über Entw. von Trachinus sowie von Motella (Ber. 84, S. 356) ausführ- licher. Nur beim unbefruchteten Ei des Tr. ist die Dotterhaut von der Zona rad. noch leicht unterscheidbar; die Circulation bildet sich bei Tr. u. Mot., wie wohl bei allen pelagischen Fischeiern, erst spät aus, mehrere Tage nach dem Ausschlüpfen; den späten Durchbruch des Afters theilt Mot. mit Gadus; das Kupffer'sche Bläschen erscheint bei Mot. erst nach Schluss des Blastoporus, bei Tr. schon vor Bildung der Urwirbel; das Vorderhirn bei Mot. biegt sich vorübergehend unter das Mittelhirn, sodass eine Aehnlichkeit mit Haifischembr. entsteht. Liste über die Zeit, welche zum Ausschlüpfen bei pel. Eiern (von 10 Species) erforderlich, 20 Stunden bis 20 Tage. J. Linn. Soc. London, Zool., Bd. 18, S. 274—291 bez. 298—307, Tfl. 3—6 bez. 8—10. Ausz. : J. r. micr. soc. (2) Bd. 5, S. 34—35 bez. 785—786. J. Kollmann, „Gemeinsame Entwicklungsbahnen der Wirbelth.", findet (bei Torpedo) den Urmund in dem schon von Balfour u. A. gesehenen Dotterloch am vordem Umfang der Furchungshöhle. Es entspricht somit die 356 1^1'- F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Gastrulation der Selachier vollk. dem Schema der seheibenf. Gastrula. (Auch bei Teleost. ist die Discoblastula noch sehr vollkommen.) Der Randwiüst zerfällt nach Ablauf der Gastrulation in 2 Abschn. : d. hintere ist die Bildungsstätte von Primitivstreifen u. -Rinne u. damit der h. Körperanlage; d. vord., grössere ist der Bezirk für Umwachs, des Dotters u. zugl. Bildungsst. des Bluts („Akroblast"). Der vord. Th. der Körperanl. (Medullar- wülste u. Neuralrinne) entsteht selbstst. vom hint. ! in der Area pell. — Der Can. neurent. der Rept., die Primitiv- rinne d. Vög., Säug. u. Teleost, die Randkerbe der Selach. sind homologe Bild., aus der paarigen Anlage des embr. Hinterkörp. herrührend. Arcrh. f. Anat. u. Phys. 85, S. 278—306, Taf. 7 (Torp. oc. Salmo fario). J. Rückert, „Zur Keimblattbildung bei Selachiern". Die im Stadium von 8 Furchungsz. schon (bei Torpedo) beobachteten freien Kerne im Dotter, ^^Merocyten'-^ im Gegens. zu den echten Furchz., den ^Holocyten'-^^ genannt, lösen sich wahrsch. bei der ersten aequator. Furchung vom Keim ab; sie ermangeln des Dentoplasma, viell. öfter auch des Protopl., und dienen dazu, durch Verzehren des Dotters, welches durch amöboide Fortsätze geschieht, denselben in Zellen umzuwandeln, die in die Blastula- höhle geschoben u. dort hauptsächlich zur Bildung des Entoblast verwandt werden. Die Gastrulahöhle ist in dem queren, horizontalen Spalt zu sehen, der von hinten her zw. Embryonalrand und Dotter eindringt. Diese ürdarm- höhle besitzt nur auf der dorsalen Seite eine regelrechte (doppelschichtige) Wand u. einen Mundrand (den Hinten*, der Keimscheibe), der Rest des Properistoms ist in der Peripherie des Keims zu suchen, die vorn hin auf niederer Stufe bleibt und die Umwachsung des Dotters aus- führt. Bei Sauropsiden ist auch der Hinterrand nicht mehr erkennbar umgestülpt. Sitzb. Ges. f. Morph, u. Physiol., München, Bd.l, S.47 — 104, 7 Xyl., (auch Separat). L. F. Henneguy, „Ligne primitive des poissons osseux". Der früher den Anallantoidea abgesprochene Axen- od. Primitivstreifen ist bei Knochenf. in der That in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 357 vorhanden, aber nicht, wie Kupffer (Ber. 84, S. 349) will, im vordem Th. des Emb., er wird vielmehr durch die Schwanzknospe repräsentirt (mit Balfour u. Stahl). Das Kupffer'sche Bläschen entspricht dem Can. neurentr. der Rept. u. Vög., es ist der Ausgangspunkt der Darm- bildung. Die Primitivrinne verschwindet nicht durch Verengerung zu einer Spalte od. Invagination (Calberla), sondern durch Flacherwerden, „Evagination''. Unters, im refl. Licht u. a. Schnitten, Salmo fario. Zool. Anz., J. 8, S. 103—108. G. Brook, „Origin of the hypoblast in pelagic teleostean ova", leitet den Hypoblast mit den meisten Forschern (gegen Hoffm. und Agassiz u. Wh.) von dem Periblast, d. h. dem unterhalb der Furchungszellen-Masse aus dem Dotter sich zusammenziehenden Protoplasma, ab; verwirft also die Umstülpung des Epiblastrandes. Ob die Kerne des Peribl. von der 1. Furchungsspindel herrühren, oder sich frei bilden, bleibt offen. Trachinus u. Motella untersucht. Haeckel's fragliches Motella-Ei war kein solches. Q. Journ. micr. s., Bd. 25, S. 29—36, Tfl. 3 Ausz. : Arch. Zool. exper. (2) Bd. 3, Notes S. XXI— XXIII. J. A. Ryder' s ,,Archistom-Theorie" führt Sedgwick's Ideen weiter aus. Archistom bedeutet den in der Median- linie des künftigen (bilateralen) Embryo verlängerten Gastrulamund sammt den in seiner Nachbarschaft auf- tretenden Neuralanlagen. Die Gliedmaasen der Annu- laten u. Arthropoden sowohl als die Flossen der Fische gehen aus den Mundtentakeln der Urform hervor, die mehrkreisig gedacht werden. Chaetopoden und Chordaten bilden zwei divergirende Zweige des Stammbaums. Amer. Nat., Bd. 19, S. 1115—21. J. T. Cuningham erblickt (mit Henneguy 1881) in dem Kupffer'schen Bläschen das Homologon der Gastrula- Höhle, die sich hier allerdings (ebensowenig wie ja auch das Ohrbläschen) nicht mehr durch einen Gastrulamund nach aussen öffnet; das K.'sche Bl. wird zum Lumen des Darms. Angehängt sind eine Polemik gegen Sedgwick's Blastoporus-Theorie, Betrachtungen über Entstehung der 358 I^i'- F. Hilgendorf: Bericht über die Leistimgen Chorda dors., welche mesodermatisch, und über Phylog. des Auges. Quart. J. micr. sc, Bd. 25, S. 1 — 14, Tf. 1. J. A. Ryder erklärt die Verschiedenheit der Lage des Dotter-Blastoporus, „telepor" bei Amphib., Petromyz., Ganoiden, Chondrost. u. Teleost., „atelepor" dagegen bei Elasmobr. u. Sauropsiden aus der Grössen- Verschiedenheit des Dotters. — Die erste Entwickl. der Ganoiden weicht nicht wesentlich von der der Teleost ab (gegen Balfour, Parker, Salensky). Amer. Nat. Bd. 19, S. 411—415. J. A. Ryder bildet ein Stadium der embr. Entw. von Elacate ab, welches deutlich das Zusammentreten zweier schon in Somiten zerfallener symmetrischen Stränge zur Erzeugung der Körperaxe darthut; ventral- Avärts davor liegt im Vereinigungswinkel allerdings noch eine Zellmasse die keine Spuren von Concrescenz verräth. Amer. Natur., Bd. 19, S. 614—615, 1 Xyl. A. Swaen, Developpement des feuillets et des Premiers ilots sanguins dans le blastoderme de la Torpille (Torpedo ocellata). Aus einer Mischung von epi- u. hypo- blastischen Zellen entsteht am Hinterrand der Embr.- Anlage eine Schicht, die Vf. als secundären Hypoblast bezeichnet, sie bildet das Dach des Urdarms und erzeugt die Chorda dors., die 2 lateralen Mesoblastplatten, und das Darm-Epithel, dem der Name Endoblast gegeben wird; ein andrer Theil des Endobl. stammt vom primitiven Hypoblast, der den Boden des Urdarms bildet. Die ersten Spuren von Blut u. Gefässen treten vorn in der Peripherie der extraembryonären Zone des Blastoderms auf; die Blutinseln knospen aus dem Hypobl. hervor und erhalten Scheiden vom Mesoblast. Bull. Ac. r. Sc. de Belgique (3), Bd. 9, S. 385—416, 16 Xyl. J. r. micr. s., (2) Bd. 5, S. 977—978. K. F. Wenckebach, „Developm. of the blood-cor- puscles in the embryo of Perca fluviatilis". Zur Zeit, wo das x^ugenpigment auftritt, lösen sich von dem Zellen- strang, der die Vena vertebralis ausfüllt, Zellmassen ab, zerfallen, färben sich während der Circulation u. werden somit typische Blutkörperchen. In keinem anderen Ge- in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 359 fasse ist derartiges nachweisbar. Die Zellen, welche in den Dottergefässen angehäuft liegen, sind erst durch den Blutstrom dorthin geführt, sie sind schon gelb. Unter- sucht an Schnitten u. beim leb. Fisch im hängenden Tropfen. J. of Anat. Phys., Bd. 19, S. 231—236, Taf. 11. W. Schimkewitsch berührt in „Identität der Herz- bild, bei d. Metazoen" auch die Entwickl. des Herzens bei Fischen. Zool. Anz., J. 8, S. 37, 384. J. A. Ryder, das Herz der Knochenfische entsteht nicht (wie Balfour angiebt) durch Verschmelzung zweier symmetr. seitlichen Röhren (Typus der Vögel u. Säuger), sondern als einfacher medianer Spalt. Amer. Natur. Bd. 19, S. 1015—1017. A. Tichomiroff, „Zur Entw. d. Schädels bei den Teleosteern" (Salmo salar), weicht in folgenden Punkten von Stöhr (82) ab: In der bindegewebigen Grundlage des Seh. sind es die Trabeculae (nicht die Parachordalia) die zuerst Knorpel erzeugen; jene Grundl. setzt sich homogen bis in die Wirbelsäule fort, von der 2V2 Sclero- tome in den Primordialsch. einbezogen werden. Getrennte Parachordalia anter. und post. fand Vf. nicht; in der Occipitalregion schreitet die Knorpelbild, allmählich von vorn nach hinten fort. — Der N. vag. entsteht aus 2 Wurzeln: einer starken branchio- intestinalis u. weit dahinter d. W. des R. lateralis. Zu den in den Schäd. eintretenden Sclerot. gehört je ein Myomer, aber der betreff. Nerv nebst Gangl. fehlt beim vordersten und ist schwach beim 2. (hier noch intercraniell, = XH), beim 3. schon ganz normal; der N. des 1. viell. in den Vag. auf- genommen. — Im Visceralsk. treten die Copulae als einzelne Knorp. auf (kein Copulare commune), die 3 ersten Cop. verwachsen dann, so auch die 4. mit d. 5.; das Glossohyale u. die sämmtl. Hypobranchialia entstehen u. bleiben selbstständig. Zool. Anz., J. 8., S. 533 — 537. A. Do hm, Stud. z. Urg. des Wirbelthierkörpers. Vn Entstehung und Differenzirung des Zungenbein- und Kieferapparates der Selachier. VHI Die Thyreoidea bei Petromyzon, Amphioxus und den Tunicaten. IX Die S60 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Bedeutung der unpaaren Flosse für die Beurtheilung der genealogischen Stellung der Tunicaten und des Ampliioxus und die Reste der Beckenflosse bei Petromyzon. — Die Zahl der in den Kopf eingehenden Segmente beträgt mehr als die 9 sicher constatirbaren ; die Branchiomerie steht in strengem Zusammenhang mit der allgem. Körper- segmentirung (mit Gegenbaur gegen Ahlborn); die Form der segmentalen Kopfhöhlen ist individuellen Schwan- kungen, Öfter sogar solchen zwischen rechter und linker Hälfte unterworfen, und darum erscheinen die Kopfh. für morphol. Schlüsse als unsichere Grundlage. Am Kopfe sind die dorsalen Partien der Segmente fast völlig unterdrückt (Muskeln, periph. Nerven) nur das Gehirn gehört diesen zu, am Schwänze umgekehrt ist von der ventralen Hälfte nichts, mit Ausn. der Caudalvene, er- halten; dem entsprechend eifert Vf. gegen Auffassung der sog. dorsalen Aeste der Gehirnnerven als wirklich dorsaler Bildungen. Als modificirte Kiemenöffiiungen erkennt er folgende 7 an: Nase, Linse, Hypophysis, Mund, Spritzloch, Thyreoidea, Ohr. — Gegenbaur's Theorie, wonach das Hyomandibulare der Rochen dem dors. Haupttheil des Zungenbeinbogens entspricht, hält Vf. für unrichtig, weil dieser Theil bei dem Rochen (ausser dem Hyom.) angelegt wird und typisch mit Kiemenstrahlen ausgerüstet und dorsal von der Venen- quercommissur gelegen ist [Das Hyom. würde Ggb. dann wohl als die vordere Partie dieses Theils betrachten. Ref.], vielmehr ist das Hyom. ein eigner Bogen, der bei den Rochen, die Vf. für den urspr. Typus hält, noch selbstständig, bei den daraus entsprungenen Haien dann mit dem Hyoid vei-wuchs [Der Doppelanlage in der Ontogenose der Haie müsste dann nachgespürt werden. Ref.]; die Notidaniden gelten dem Vf. bez. ihres Hyomand. und Palatoquadratum für noch untypischer als die normalen Haie, obgleich sie wegen der Mehrzahl der Kiemenspalten archaistischer sind. — Die wirklichen Homologien des Hyoid- und Kieferapparates hält, D. zur Zeit noch für unklar; gegen Gegenbaur polemisirt in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 361 er hauptsächlich betreffs der Homologisirung des M. addiictor mand. mit den Add. der Kiemenbögen. Alb recht's Schema, wonach das dorsale Stück des Hyoidb. durch dessen Verbindungs-Lig. zum Schädel, das der Mandibel durch das Hyom., das der Maxille endlich durch den Spritzlochknorpel vertreten sein soll, verwirft D. als mit der Ontogenie unvereinbar. — Der Spritzlochknorpel („Spiraculare" D) wird stets als ein- faches Stück angelegt und hat seine Arterie hinter, nicht vor sich; er kann darum nicht verwachsenen Radien, sondern nur einem Bogen homolog sein; bei den Tele- ostiern wird er durch eine Bildung vertreten, die vor dem Quadr. liegt und das eigentliche Kiefersuspensorium ausmacht. — Bei Petromyzon wird aus der vordersten nie durchbrechenden (achten) Kiemenspalte, die dem Spritzloch der Selachier u. der Pseudobr. der Tel. homolog ist, die Schneider'sche Wimperrinne (Homologon der Schlundrinne der Tunicaten, während die Thyreoidea der Hypobranchialrinne der Tun. gleichzusetzen ist). Dass die Thyr. bei Ammocoetes in der That secernirt, wird jetzt Schneider zugestanden (S. 48). — Die mediane praeanale Flosse der Teleostier-Embryonen ist keine eigentliche Flosse, weil muskellos, und nur coenogenetisch zur Balancirung des durch den Dottersack beunruhigten Körpers entstanden; sie bietet somit der D. 'sehen Glied- maassentheorie keine Schwierigkeit. — Auch bei den Cyclostomen lassen sich noch Spuren der paarigen Gliedm. nachweisen; es finden sich Kuppelzellen an den Spitzen der Urwirbel, wie bei Tel. und Selach., ja der von Schneider entdeckte ,, Afterflossenmuskel" ist viell. ein Beckenmuskel. — Um das Auge der Wirbelth. mit dem der AVirbellosen in üebereinstimmung zu bringen nimmt D. mit Balfour an, dass die einstmalige Linse auf der entgegengesetzten Fläche des Nervenrohrs, nämlich der ehedem noch mit der Körperoberhaut identischen und offenen des Centralcanals gesessen, und dass deren Funktion erst später von der (nach D.) am Boden einer ectodermalenKiemenlocheinstülpung entstehenden Wirbel- 362 Dr. F. H i 1 g e n d r f : Bericht über die Leistungen thier-Linse übernommen wurde; die Choroideal-Drüse ist die frühere Kiemenarterie. Mittheil. zool. Stat. Neapel, Bd. 6, S. 1—92, 399—480, Tfl. 1—8, 23, 24. J. F. van Bemmelen „Ueber vermuthl. rudimentäre Kiemenspalten bei Elasmobranchiern". Die von Weyman als solche angesehene Einschnürung hinter den Kiemen von Eaja ist nur eine blinde Ectodermfalte. Dagegen können eher als Kiemensp. gelten: 1. ein Paar am Anfang des Oesophagus sich einsenkende „Suprapericardial- körper", immer beim Embryo, bei Erwachsenen aber in sehr wechselnder Ausbildung vorhanden (Acipenser incL); 2. eine Nebenhöhle des Spritzlochs, die ventral von dem von J. Müller als Gehörgang gedeuteten Canal (dem Vf. weder morphol. noch physiol. deutbar), aber auch bei den Rochen, angetroffen wird, vielleicht die von van Wijhe postulirte Spalte; 3. „Mundecken-FoUikel", mög- licherw. die Spalte zwischen 2. Labialkn. u. Kieferbogen. — Als Kiemenbogen charakterisirt sich die hintere Wand der letzten entwickelten Kiemsp. durch eine bisher über- sehene embr. Kopfhöhle, die sich in Muskel umbildet. Mitth. Zool. Stat. Neap., Bd. 6, S. 165—184, Tfl. 11, 12. G. Baur, Ursprung der Gliedmaassen, tritt der Thatcher-Mivart'schen Theorie bei; bei den Urodelen entspricht die aus Humerus, Eadius, Radiale, Carpale I, Metac. I, I Finger gebildete Reihe dem 1. Strahl des Metapterygiums. Amer. Nat., Bd. 19, S. 1112. P. Mayer, „die unpaaren Flossen der Selachier", fand die bei Scyllium-Embryonen bekannten Stachelpaare (Hautzähne) nicht nur vor der Dorsalis, sondern auch am Schwanzende, hier anscheinend metamerisch angeordnet jederseits in einer Reihe neben dem dorsalen und ventr. Flossensaum; sie treten vorübergehend mit den embryo- nalen Muskeln in Verbindung; bei Scyllium ist die heraus- ragende Platte flach, bei Pristiurus spitzig und dreikantig (sonst wurden sie bei keinem andern Genus gefunden); weil sie für das erwachsene Thier und auch wahrsch. für den Embryo funktionslos sind und Neuerwerbungen innerhalb der Scylliiden nicht sein können, hält Vf. sie in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 363 für Reste früherer Bildimgen, Ueberreste von Anneliden- Parapodien — eine gewichtige Stütze für Dohrn's Theorie. [Ref. würde darin eher ein Erbtheil von einer nahestehenden fossilen Gattung sehen, bei der viell, die Haiitstacheln beweglich waren, wie bei Aeanthiirus; einen auffallenden Stachelbesatz hat noch heute grade Pristiurus an der Vorderkante seiner C. ; segmentale Anordnung bei Hautbildungen ist häufig. Ein uraltes Embryonal- gebilde bei Scyll. u. dem nahverwandten Prist. in sehr specificirter u. verschiedener Form wäre kaum zu er- warten]. — Der mediane Flossensaum des Embryo (bei den Scyllien gut, bei den ovip. Rochen nur am Schwanz- ende entwickelt, bei den übrigen Sei. fehlend) ist ein ehemaliger Hautkiel zum Balanciren; die definitive Flosse ist ohne genetischen Zusammenhang mit ihm und ist als eine Verschmelzung zweier seitlichen die Parapodien einst ver- bindenden Längshäute aufzufassen; der Fl.-Knorpel bildete sich später durch Muskelzug in unpaarer Anlage, er ist nicht eine abgeschnürte Spitze der Proc. spinosi (gegen Gegenbaur), auch ontogenetisch entstehen die Kn. (auch die derC. !) entsprechend. Muskelknospen konnte Vf. vor denD. der Scylliiden (d. h. längs des ganzen Rumpfrückens) über- haupt nicht, für die Analis und weiter hinten nur abortive nachweisen; die Enden der Myotome selbst liefern hier u. in der ventr. Caud. (die dorsale C. erhält niemals Muskulatur) den Keim der Fl. -Muskeln; diese Enden sind in Schnitten leicht mit Knospen zu verwechseln. Die Muskeln gehen meist an die Hornfäden, in der C. aber an die Knorpel der Fl. — Die Homologie der Rücken- flossen bei den verschiedenen Sel.-Abtheil. erledigt Vf. dahin, dass er 5 (6) typische Einzelfl. annimmt, von denen die 2. am Rumpfende (d. h. über dem vordersten Halbwirbel) zu stehen pflegt; die vordere D. der Car- chariiden ist also nicht etwa eine nach vorn gewanderte 1. D. von Scyllium, sondern eine alte, bei Sc. ver- schwundene Bildung; Tabelle über die Lage der Fl. bei den mediterranen Gatt, nach der Wirbelzahl bestimmt. Einzelheiten über 'Knorpelgerüst, Innervirung und Mus- 364 Dl'. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen kulatur, sowie Funktion der Flossen, Diplospondylie der Wirbelsäule (im Rumpftheile und noch mehr im Kopf wird eine Verschmelzung- von Wirbeln angenommen), u. systematische Bemerkungen. Mitth. Zool. Stat. Neapel, Bd. 6, S. 217— 285, Tfl 15— 19; Ausz. (Ryder): Amer. Nat., Bd. 20, S. 142—143 (1886). Ryder, Ortswechsel d. Bauchfl., Schwanz- u. Flossen- bild, s. Skelet. Grassi, Knochenbild, in d. Wirbelsäule, s. Skelet. Weldon, Entwickl. d. Nebenniere, s. Niere. Fischlarven. C. Emery: Peristethus, Trigla, Poly- prion, Trachinus; die Praeop. -Stacheln dieser Jugend- formen deuten auf eine gemeinsame Scorpaena-ähnliche Urform (S. 156); Bellottia (ähnl. Fierasfer), Pteridium (beide Ophidiidae), Phycis; ein unbestimmbarer Acan- thopterygier, 9 mm. 1, D. 3, im Nacken, mit langen 1. St. (Fig. 26.); Mitt. Zool. Stat., Neapel, Bd. 6, S. 149—164, Tfl. 9. 10. ( = Contribuzioni all' Ittiol. X— XVII); Atti R. Acc. Lincei, Mem., Cl. sc. fis. (3.) Bd. 14, S. 187—199. A. Agassi z u. Whitman, Developm. of oss. fishes", 1 pelag. Stadien v. j. F.; 4 Sp. indei, Cottus, Hemitript., Temnod., Loph., Ctenolabr., Tautoga, Motella u. 2 ähnl., 2 Pleuron., Osmer., Mem. m. comp, z., Bd. 14, No. 1 (1). 56 S., 19 Tfl. Haacke, Jugendfärb. v. Helotes (Pristipom.) u. Day, Jugendform von Belone u. Facciolä v. Pleuronect. s. Syst. Phylogenie. E. A. Andrews stellt in Kürze die Hypothesen Semper's, Dohrn's Hatschek's, Sedgwick's u. Götte's, über den Ursprung der Wirbelthiere zusammen. Amer. Natur. Bd. 19, S. 767—774, 9 Xyl. J. A. Ryder, „über die Verwerthbarkeit embryol. Charaktere in der Classification der Chordata" hofft, dass auch fernerhin die scheinbaren Ausnahmen sich als Stützen der embr. Class. herausstellen werden, unter Berücksichtigung, dass „selbst die Entwicklungsweise des Eies durch Anpassung Veränderung erfahren hat". Vf. unterscheidet: I IIaj>locyemata (einfach früchtige), nur Branchiostoma; II Ejyicyemata hierzu 1, die Ichthyoidea, in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 365 nämlich a) Amphibia ! (enterotroph) und h) Marsipobrancliia (opisthotropli) , 2. die Iclithyes stets mit embr. Flossenstr.: a) Selaeh. u. Holoceph. (ectotroph) und b) Teleostomi d. i. Ganoiden u. Teleostier (coelotroph); III Endocyemata, die Amniota. Amer. Natur., Bd. 19, S. 815—818. E. D. Cope, „Evolution of tlie vertebrata pro- gressive and retrogT." lässt unter den Physoclysten nur die Entwicklung der Scombridae, Serranidae u. Scaridae als progr. gelten, die Pharyngogn. erreichen die höchste Stufe; die Plectogn. sind durch Anpassung an den Korallengrund aus den Epilasmia (Chaetod.) u. diese wieder aus höheren Physocl. („Distegi", mit dopp. Schädelboden) hervorgegangen, die Pleuronect. ent- stammen mittelst der Anacanth. aus den Percomorphi, ebenso die Pediculaten, deren nächste Ahnen die Haplodoci (Batrach.) und deren weitere die Scyphobranchi (Gobiidae, Blenn., Gott.) sind. Die Lophobr. bilden den Gipfel einer Reihe, welche durch die Hemibranchii (Gasterost., Fistular.) und Percesoces (Acanthopt. abdomin.) zu den Haplomi (Esoc. Cyprinodont.), aus denen auch die Perco- morphi entspringen, zurückführen. Die Haplomi stammen von den Isospondyli (Clup., Salmon. etc.), welche noch 3 anderen Zweigen z. Ausgang dienten: 1. den Plectospond. (Cyprin., Charac.) — Glaneucheli (Gymnot.) — Nematogn. (Siluridae), 2. den Ichthyceph. (Monopterus) — Holostomi (Symbranch.) — Coloceph. (Muraena etc.), endlich 3. den Scyphophori (Mormyr., Gymnarch.). Die Isosp. sind Nachkommen der Holostei (Ganoiden excl. Acip. u. Polypterus). Vergl. Ber. 1884, S. 413 und 1871, S. 49. Amer. Natur. Bd. 19, S. 236—243. Ch. Morris speculirt im Allgemeinen über die Aenderungen, welche Verfolgung durch Raubth. auf Bil- dung schützender Panzer u. wiederum Entwicklung stärkerer Zähne der Räuber auf Ersatz des Panzers durch Beweglichkeit bei den Angegriffenen ausgeübt etc. Auch Fische erwähnt. Pr. ac. nat. sc.Philad., 85, S.385 — 92. W. Haacke hat Eimer's Theorie, wonach die Thiere ehemals Längsstreifen besassen, die sich sodann in 366 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Flecken auflösten, welche sich schliessl. wiederum zu Querbändern zusammenfügten, in der Onotogenese öfter bestätigt gefunden, in der von Helotes scotus (Pristip omat.) dagegen treten zuerst Quer-, dann selbständig davon, Längsstr. auf. Zool. Anz., J. 8, S. 507 — 508. Vergleiche: Die phylog. Ableitung der einzelnen Selachier- Rückenflossen, ferner die Abi. der Flossen von Anneliden-Füssen, Mayer (s. Ontogenie). Individuelle Variation: Lage der Mund. v. Cloake u. Pori abd., Verschmelz. d. Ureteren, Ayers (s. S. 348). [Ob dabei eine Verwechsl. mit Speciesuntersch.?]. — ünbeständigk. bei embry. Kopfhöhlen der Sei., Dohrn, S. 359. Bastarde. Day, s. Salmo u. Pleuronectes ; Cornish, Salmo. Biologie. Allgemeines. Gr. Br. Goode, Fisheries U. S., s. Faunen , Nordam. — Dünn, Trachinus ; F a c c i o 1 ä , Blennius. Nahrung. V. Hensen berichtet über die Unters, d. Deutschen Comm. in der Ostsee betreffend die Menge des organischen Stoff's, der im Meere flottirt, und der für die Ernährung aller Seethiere direkt oder indirekt von Bedeutung ist. Die Menge ist von den verschiedenen Tiefen unabhängig, ziemlich constant und sehr ansehn- lich. Bull. U. S. Fisch. C. Bd. 5, S. 267—269 (Uebers. aus Mitth. f. d. Ver. schlesw.-holst. Aerzte, X Nr. 7). M. Dünn, Food of sea fishes; Zoologist (3) Bd. 9, S. 236—237. A. Oesterbol bespricht die Beobacht. Eisig's, dass Fische (Makrele) mit Vorliebe Medusen fressen; Bull. F. Comm. Bd. 5, S. 331 (nach Fiskeritid. 85, Nr. 22.) D. Barfurth, „Vergl.-histochem. Unters, üb. das Grlycogen^ vermisst (S. 273) Gl. in der Leber der hungernden Winterlachse, während es d. im W. fressenden Forellen (0,74% des Lebergewichts) zeigten; nach Wittich's in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 367 Notizen üb. Süsswf. ist das Max. 15,6 7o; Arch. f. mikr. Anat. Bd. 25, S. 259|i5— 405. Vergleiche: Facciolä bei Blennius; Pearey ii. Hadfield, Clupea; Cornish, Gadus; Hadfield, Selache. Bewegung. K. Möbius, „Fljiug- fisb do bot fly", es mangelt das nöthige Muskelquantum; Hinweis auf seine Abb. 1878 (Vergi. Ber. 84, S. 360). Nature, Bd. 31, S. 192. A. Carp enter, „Flying Fisb", ebd. Bd. 32, S. 147 u. Zoologist IX 265. A. R. Hunt, kurze Erwähnung des Verhaltens von Ammodytes, Lepidogaster und den Pleuronectiden den Meereswellen gegenüber. Lepidog. kann die Farbe wechseln. Journ. Linn. S. Lond., Bd. 18, S. 270 — 271. Ungeheure Schwärme von Heringen drängen 6. Aug. 84 in die Mündung des York -Fl. (Me.) ein; Smiley (nach Cheever) Bull. F. C. Bd. V, S. 87. Verfolgung der Fischschwärme (Hering, Makrelen, Mallotus) durch Dintenfische (Loligo), Smiley, ebd., S. 88. Vergleiche: Leistungen der Flossen, P. Mayer, S. 364; Allen, S. 334; Niemiec, Saugnäpfe, S. 334. Wanderungen: Clupea, Pearey u. Anguilla, s. Syst. Stimme. Bei Labeo, Tirant (s. Cyprin.). Färbung. L. Camerano, distribuzione dei colore nel regno animale, Mem. Acc. Torino (2), Bd. 36, S. 329 bis 360. Pisces S. 349, Fig. 33—34. Schlaf. W. Carter, beobachtete den Schlaf von Süss- u. Salzw. -Fischen; Goldfisch, Hecht u. Lophius ruhen nur; meteorol. Verhältn. wirken eher als die Licht- menge; Nature, Bd. 32, S. 580. Leuchten. Mcintosh, la phosphoressence des ani- maux marins, erwähnt kurz auch die leuchtenden Fische; Revue scientif., Bd. 36, S. 350—351. Wärme. F. Day beobachtete in Indien Fisch-Ge- wässer, die 92^ F. (33 Vg C.) zeigten; er verweist auf Davy's Versuche von 1853 u. 1882, wonach als Maximum 368 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Karpfen kurze Zelt selbst 95 ^ ertragen. Bull. U. S. Fish. C, Bd. 5, S. 142—144. (Anonym). Die Schädlichkeit hoher Wärme für Süsswf. wurde im Aquar. zu South Kensington (London) untersucht; erst bei 82'^ F. begann eine merkliche Wirkung, beim Barsch, zuletzt bei 91 ^ erlag der Karpfen. Branntwein erwies sich als Mittel zur Erholung. Nature, Bd. 31, S. 350. Süss- u. Salzwasser. Cyprinodon in stark salz. W., Lepori (Syst.); Salmo salar in süss. W. geschlechtsreif, Day (Syst.); Aussüssung von Meeresbecken, Moseley, Challeng. Rep., Narr. S. 459; Carcharias u. Dules in Süssw., ebd. S. 499, 784. — Salzgehalt der Gewebe, Du Bois-R. S. 340. Brunst bei Gambusia nach Duly, s. Ryder S. 354, Männchen seltener, Haacke (s. Rajae). Brutpflege. Nestbau, Möbius, s. S. 348, Prince, S. 353. Bastarde s. S. 366 ; Laichen S. 352 ; Zwitter S. 352. Riesen- u. Zwerg -Arten. Girardinus formosus und Zygonectes ommata unter 1 Zoll 1., Hay, Pr. nat. mus. U. S., Bd. 8, S. 555. Goode, Fisheries U. S., hebt als grosse Sp. (ausser Knorpelf.) hervor: Serranus, Schwertf., Thunf., Sphyraena, Heilbutt, Molva, Ophiodon, Alepidosaurus, Megalops. — Vergl. Salmo salar, Smiley. Mimicry. Blennius nach Gobius, Facciolä (Syst.). Gefangenschaft, Petromyz., Owsiannikow, s. S. 351. Feinde. E. Hai per ine resumirt die Beob. üb. „fischfressende Pflanzen"; Bull. F. Comm. Bd. 5, S. 353 bis 356, Tfl. 1, 2 (nach La Nature. Juli 85). C. H. Murray, Mücken tödten ausgeschlüpfte Forellen, wenn diese an die Oberfläche kommen, durch Anbohren des Gehirns; ebd. S. 243. Krankheiten. Albinobildungen in Japan häufig bei Pleuronectes scutifer, Silurus asotus, Conger vulg., Pelor japonicum; Stein dachner u. Döderl., Fische Japans, III S. 198 Anm. in der Ichthyologie wahrend des Jahres 1885. 369 J. D. Caton. Blinde Fische (Sp. indet.) aus arte- sischen Brunnen Californiens, Am. Natur. Bd. 19 S. 811. R. Canestrini, Nota sui pesci monstruosi, trägt frühere Literatur zusammen; führt nach e. Briefe Ninni's als monströs (ohne nähere Notiz) an: Mugil chelo u. capito, Gobius ophioc, Labrax lup., Gadus min., Pleuron. itaL, Merluc. vulg-.; bespricht kurz Carassius aur. Im anat. Cabinet in Pavia sah Vf.: Tinea v., Wirbelsäule; Leucisc. , blind; Solea, Flossen; Esox, Schorfbildung (croste) am Kopfe; mopsartige Bild, bei Esox, Cypr. carp.; Mundverschluss bei Leucisc. caved. u. Cypr. carp. Vom Markte in Padua wird ein Mugil cap. mit verkürzter Oberkieferpartie näher beschrieben. Atti Soc. Ven.-Trent. Sc. Nat. Padova, Bd. 9, S. 117— 125. Monstrum von Cjprinus carpio mit gekürztem Ober- kief. u. ohne linkes Auge; H. Landois, Zool. Gart., J. 26. S. 125. L. W. Green beobachtete an Salmo irideus plötzliches Aufhören des Fressens, mit der linken Seite am Boden Lagern, Tod nach 5 Tagen; „um Herz und Magen eine gelbe Substanz, welche hart und contrahirt scheint", sonst nichts Auffälliges; Bull. F. Comm. Bd. 5, S. 472. H. Landois, „Fischsterben im Aaflusse bei Münster"; dieses wird auf Vergiftung durch Schwefelwasserstoff zurückgeführt, der in dem Abflusswasser einer Papier- fabrik sich erzeugt. 13. Ber. Westfälischer Provinzial- Ver. S. 16—17. M. McDonald experimentirt über die Schädlichkeit der Abfallprodukte von Ammoniak-Fabriken; eine V4 7o- Lösung noch deutlich schädlich; Bull. F. Comm., Bd. 5, S. 313. F. Day, „Intestines of diseased trout", ein Schlitz im Darm, die Bauchwand hindert den Austritt der Nahrungs- massen, zahlreiche Bothriocephalus. Pr. Zool. Soc. Lond. 1885, S. 483—484, Abb. J. B. Sutton, „Tumours in Animals", stellt auch das über Geschwülste der Fische bekannte zusammen: Osteomata bei Platax arthriticus, Ephippus fab. u. gig., Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. H. H. 1. y 370 1^1'- ^- Hilgendorf: Bericht über die Leistungen PagTus unicolor am Occiput (Abb.), Gadus morrhua an e. Wirbel u. Oberkiefer (Abb.), Esox lue. am Unterkiefer (Abb.); Sarcom, spindelzellig an der Rückenfl. von Ca- rassius auratus (Abb.); Teratomata werden nicht be- handelt. — Journ. Anat. and Pliys., Bd. 19, S 415 — 475. Strassenstaub in einen Fischteich geweht tüdtet viele Karpfen, Smiley, Bull, F. C, Bd. 5, S. 102. M. Raciborski, Die Pflanzenparasiten des Karpfens), (Abh. u. Sitzb. Akad. Wiss. Krakau, Bd. 14,) ; 20 8. poln. u. 3 8. deutsches Resume, 1 Tfl. M. Raciborski (Die Pflanzenparasiten der Fische). Polnisch. Przyrodnik (der Naturforscher), Jahrg. 5, 1884!, S. 327—331. R. Blanchard beschreibt ein peritriches Infusor, Apiosoma piscicola, welches in Aquarien die Haut der Karpfen u. andrer F. weisslich überzieht. Ob irgend schädlich, nicht gesagt. Bull. 8oc. Zool. France, 85, 8. 275, Tfl. 3. P. Megnin fand einen gefährlicheren Parasitismus bei Barben, in deren Haut IV2 — '^ C^tm. grosse Beulen durch Psorospermien erzeugt werden; Meurthe bei Nancy. Ebd. 8. 351—352, Xyl. Smiley, Branntwein als Belebungsmittel (Cyprinus), 8miley, Bull. Fish. C. Bd. 5, 8. G5. Vergleiche im System. Th. bei Maena u. 8maris (Parasiten), 8almo (monstr. Obkf.) Lidth, Ammodytes (dringt in Gadus ein), Lopholatilus (Malacanthidae), An- guilla (blind); ferner üb. Knochenanschw., Vaillant, 8. 337; Tumor der Flosse, Mcintosh 8. 352; Ayers 8. 345. — Paras. Helminthen s. den Bericht im 3. Heft, paras. Crustaceen im 2. Heft dieses Bandes. Nutzen und Schaden. Verwundungen Badender durch Bisse und Giftigkeit des Fleisches, siehe Tetrodon (syst. Th.). Gressin u. Bottard, Gift des Petermännchens (Trachinus), (s. Ber. 84, 8. 3V)2), Ausz. (von Behrens) in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 371 in: Biol. CentralbL, Bd. 4, S. G70--G71. Es existirt eine Giftdrüse an der Basis des D. -Stachels; sie entleert sich nur durch Druck von fremden Körpern. Das Gift ist in Alkohol unlöslich, führt Starrkrampf u. danach Paralyse herbei u. tödtet Frösche, Fische, Vögel u. kleine Säugeth. Esox lucius ist nach M. Braun der Vermittler der Bothriocephalus-Infection in Nordrussland (vergl. Ber. üb. Entozoen). Stich vonTetrarog'e, Pelor, Apistus, Steindachner, u. Cyprinodon als Speise schädlich, Lepori; s. Syst. Fischzucht. Max V. dem Borne (Benecke u. Dalmer), Hand- buch der Fischzucht und Fischerei. 581 Holzschn., XIII u. 701 S., Berlin 1886 (ersch. Oct. 85), 8«. Die Abth. Naturgesch. u. Leben der Fische" von Benecke mit zahlr. Abb., berücksichtigt die Entwicklung, auch einige praktisch wichtigere ausländische Arten sind aufgenommen, S. 1 — 213. „Fischzucht" (v. d. Borne) behandelt, künstl. Laichstätten, Zucht in Teichen und künstliche Zucht, auch importirte Arten, endlich Verbesserung der Fischerei; die ausländ. Literatur und eigne Erfahrungen sind in der trefflichen Uebersicht verwerthet; S. 217 — 329. „See- fischerei" (von E. Dallmer) überwiegend wird die deutsche geschildert; die erste vollständige Uebersicht aller Fang- geräthe in anregender klarer Darstellung, ein von sehr wenigen gekanntes Gebiet; S. 333 — 5C)0. Süsswasser- hscherei (v. d. Borne), die Angelfischerei ist durch Aus- lassung des Sportwesens auf wenige Seiten reducirt, die Netze (auch Herstellung derselben) ausführlicher; S. 563 bis 680. Max V. dem Borne, Die Fischzucht, 3. Aufl., Berlin 1885. 8». 207 S. 111 Xyl. B. Benecke, Die Teichwirthschaft. 80 Xyl., VIII u. 126 S., Berlin 1885. 8^. Hauptsächlich Karpfen- u. Forellen- (sowie Krebs-)Zucht. Ch. W. Smiley u. Scudder, Chronological List of 372 Dr. F. H i 1 g e n d r f : Bericht über die Leistungen Pamphlet publications of th. U. S. Fish Commission (1871—1885), Bull. U. S. Fish C, Bd. 5, S. 41—48. 3. Aiinual Report of New Fisheiy for Scotland. (Parliamentaiy paper). 4^. [Baird] Commissiouer's Report of U. S. Comm. of Fish and Fisheries for 1883. D. Vinciguerra berichtet kurz „üb. die Industrie der Fischzucht im Auslände^ (Deutschi., Schweiz, Holl.) auf Grund einer Studienreise. Annali di Agricoltura 1885, S. 77—105. (Anonym). Les laboratoires de Zoologie maritime et la piscicultare. Betrifft Ray Lankester's Projekt der Züchtung- praktisch wichtiger Seethiere in Plymouth (Solea vulg. u. Fischköder). Rev. scient. (3) Bd. 35, S. 764—765 (Vergl. Lankester S. 333). P. Pavesi, Conferenza diPiscicoltura tenuta il 27.Feb. 1885; Bullett. delF Agricolt., Bd. 19, Nr. 15/16, 15 S. Derselbe. Che n' e stato de' miei pescolini? Lettera aperta al Prof. B. Benecke; Atti soc. ital. sc. nat, Bd. 28, 11 S. J. Staudinger, Die Anstalten u. Einrichtungen für künstl. Fischzucht im Königr. Bayern. München 1885, 1 Karte, 18 S. 4^. Unterfränkischer Kreisfischereiverein, Berichte. Daraus Ausz. im Zool. Gart , J. 26, S. 351 — 352 : Die Mainfischerei. H. Keller. Die Anlage der Fischwege; Centralbl. der Bauverwaltung 1885, 69 S., Fig. F. Day, Notes on the breeding of Salmonidae. Ohne Ort u. Jahr. 8"., 40 S., 1 Taf. Ch. W. Smiley, Notes upon fish and the fisheries, Bull. U. S. Fish C, Bd. 5, S. 65—96. Folgen der Fischerei mit den grossen Schleppnetzen (Trawl); Smiley, ebd. S. 96. „Challenger"-Report, Narr. I, S. 715, Abb. von Fischnetzen u. Angelhaken der Admiralitäts- Insulaner. Tiefseefischerei S. 72. M. Jametel, Les poissons et les pecheurs de la Chine. Nichts Ichthyolog. Rev. scient. (3) Bd. 35, S. 10—20. ii) der Ichthyologie während des Jahres 1885. 373 D. J. MacGowan, Karpfen -Cultiir in China, Bull. Fish C. Bd. 5, S. 235—240. E. J. Smithers, desgl., ebd. S. 249—250. J. F. Shephard, Fisch-Cultiir in China, ebd. S. 250. C. Seymour, desgl., ebd. S. 252 — 254. G. Tirant, Fischerei in Cochinchina (s. Faunen). Laichen: s. bei Entwicklung. Vergleiche: Petromyzon bei Owsiannikow S. 351; und in dem syst. Th. Ictalurus (Siluridae) Jordan, Cy- prinus (Geschlecht) Smiley, Microgadus tomcodus (Ga- didae), Laemargus (Squali). Faunen. Allgemeines. A. Günther, „the Deep-Sea Fishes", „Challenger"-Rep. Narr. 1 S. 904— 907. Nur kürzere Wiedergabe aus seiner „Introduction" (1880). Tiefsee, s.Syst.: Goode u. Bean, S.381 u.Ophidiidae; Bean, Berycidae. Nordeuropa. W. Lilljeborg, Sveriges och Norges Fiske, 1881—84 3 Hefte, 8». 783 S. (Im Ber. 83, Druckf : Tilljeborg.) Sun dm an, Finlands F., Liefr. 5, G (s. Ber. 84, 365). Mitteleuropa, v. Nettelblädt, „Zur Fischf d. Ost- see", Stichaeus island. bei Warnemünde nicht selten; Gadus merlangus ziemlich selten, heisst „Kleiner Dorsch". Arch. Ver. Fr. d. Natg. Mecklenb., J. 39, S. 157. Pittier u. Ward, 4 Sp. aus d. franz. Schweiz erw.; Bull. soc. Vaudoise, Lausanne (2), Bd. 21, S. 111 — 112. A. Wiedemann, in Regbezk. Schwaben u. Neuburg vork. Fische; Ber. Nat. Ver. Augsburg, 1885, S. 1—68. 47 Species. Forel, Fauue profonde des lacs suisses; n. Denk. Schweiz. G. Natw., Bd. 29. Von 16 F. d. Genfersees, bleibt nur Cott. gob. u. Coreg. hiem. der Tiefe fern; keine ausschliessl. Tiefseesp. S. 106. Vergleiche: Smiley bei Amiurus (Silur.); Fiedler, Fritsch (S, salar), Klunzinger u. Fatio bei Salmonidae, im syst. Theil. 374 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Britische Inseln. F. Day, Gacliculus argenteus Griiich. (Macrourus linearis Couch) östl. von Schottland, neu f. (1. Nordsee; D. 11/13/15, A. 16/16, L. 1. 56; von Lumpenus lampetrif ein 2. Expl. gefangen. Nature Bd. 32, S. 223, und Zoologist (3), Bd. 9, S. 312 („Eare flsh off Aberdeen"). J. D. Ogilby „Notes on some Irish fishes", meist kleinere Correcturen u. Zusätze zu Day's Werk betreffend, einh. Namen, Häufigkeit, Fang etc. von 119 Arten. Eine Anzahl derselben wird als nicht irisch erklärt, so Cottus gobio, Scomber colias, Lepidopus caud., Liparis vulg., Zoarc. viv., Mugil capito?, Ctenolabrus rup. selten, Osmer. eperl., Carass. vulg., Abram. blicca, Trygon past., Myliob. aq., Petrom. fltuv. ; B. Knox's Angaben (1866) unzuverlässig. Sc. Proc. r. Dublin soc. (2) Bd. 4, S. 510—535. G. Sim, Zool. Not. from Aberdeen, Scott. Natur. (2) II 10. Vergleiche: Schottland S. 372 u. Mcintosh S. 352; Shetland-L, Pearcy S. 367; ferner im syst. Th. bei Amiurus (Smiley), Dentex (Pristipom., Cornish), Brama (Gunn), Trachinus (Dünn), Salmo (Corbin), Belone (Day), Selache (Day, Cornish, Gatcombe), Echinor- hinus (More), Torpedo (Run die. Dünn). Niederlande, vgl. Amiurus (Smiley), Clupea (Horst), Salmo (Hubrecht) bei Syst. Prankreich. C. Raver ct-Wattel, Einführung nord- americ. u. deutscher Salmoniden in Frankreich. Bull. Fish C, Bd. 5, S. 244 (Uebers.). Vergl.: Amiurus (Smiley), Atherina (Deperet). Mittelmeer. D. Vinciguerra, Appunti ittiologici VII, über einige [16] für den Golf von Genua neue Fische (dieser in engerem Sinne excl. Nizza). Es werden 36 Arten erwähnt; Vf. führt gleichzeitig Canestrini's Cat. des Golfs von Genua (1862, 271 Sp.) fort; jetzt über 300 Sp. — Kritik der Synonymie. Ann. mus. civ. stör. nat. Genova (2) Bd. 2, s'. 446—475. A. Cocco, Indice ittiol. del mare di Messina (Sp. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 375 No. 118-303): Percini 11, Gobidi 10, Ciclotteridi 8, Blennidi 10, Callioiiimidi 3, Lofidi 2, Gadidi 14, Labridi 31, Mugi- lidi 5, Aterinidi 4, Clupidi 6, Salmonidi 18, Esocidi 10. — Trachiiiidi 4, Sfireiiidi 4, Teutidi 0, Eclien[e]idi 1, Gasterost. 0, Scombr. 24, Corifenidi 8, CepoL 1, Oiididi 5, Miiraenidi 5 [+ H 1886]. Das System nach Bonap., so dass die Gatt, schwer zu finden. Eine Einleitung- wurde schon früher gedruckt (1846); Cocco starb 1854; die neuere Literatur fehlt daher. Neue Namen bei Gobius, Äther., Clup., Scopelidae, Coryph. ; viele ältere in Gth. Catal. z. Th. fehlende Namen citirt. — Natur. Sicil., Bd. 4, S. 85, 113, 177, 191, 228, 238, 291, Bd. 5, S. 11, 35, 62 (Schlussnotizen v. Facciolä S. 144). Verg'l.: Emery S. 364 und bei Rhomboidichthys (Pleuron.), Lepori (Cyprinodon) , Facciolä (Blennius, Leptocephalus , Pleuromectidae) , D o d e r 1 e i n (Raja) ; P. Mayer S. 362 u. Selachii). Osteuropa. C. Kochanowski. (Die Fische u. der Fischfang im Prut). Przyrodnik (der Naturforscher), J. 5, 1884, S. 137—142, 154—158. N. Warpachowsky. Die Fische des Ssura-Fl. [russ.] Kasan 1884. 8«. 14 S. Beilage Nr. 73 zu dem Protok. d. natf. Ges. Kasan. Africa. A. T. de Rochebrune, Diagnosen neuer westafr, Wirbelth.: 4 Gobiiden, 1 Pomacentrus, 2 Silur. (Gyrinostomus g. n.), 3 Morm., 1 Cyprirodont, 1 Notopt. Bull. soc. philom. Paris (7), Bd. 9, 92—99. Atlantisches Meer. Challenger-Rep. Im Sargasso- Meer: Antennar. marm., Dactyl. vol., Syngn. pelag. ; Narrat. I, S. 136. Asien. E. Hüll, „The origin of fishes of the Sea of Galilee", die eigenthümlichen Sp. sollen aus einer Relictenfauna des gesunkenen Meeres stammen, die im Laufe der Zeit modificirt wurde. (Brit. Ass.) Nature Bd. 32, S. 563. Lansdell giebt Notizen über Fische des Oxus (Scaphirhynchus Kaufmanni) Nature, Bd. 31, S. 252 (nach Briefen in „Times"). 376 ^Y. F. Hilgeii dorf: Bericht über die Leistungen A. Nikolski, „Fische des Bai cliascli - Beckens", 4 Scliizothorax (1 neu), 1 Perca, 2 Diplopliysa. Bull. Ac. Petersb. Bd. 30, S. 12—14, u. russ.: Petersb. natf. G. Bd. 16, Prot, S. 18—21. D. Vinciguerra, Appimti ittiologici VI. „Fische ges. an der Mund, des Ganges u. Irawaddi von Ansaklo", ca. 100 Kilom. vom Meere, 8 Sp. bei Calcutta, 24 bei Bassein. Letztere gehören zu den G. : Ambass., Toxot., Nandus, Sciaena, Gobius, Eleotr., Mugil, Ophioceph. 2 Sp., Anabas, Trichogaster, Saccobranch., Pseudotrop. 2 Sp., Sihmdia, Barbus, Nuria, Perilampus, Engraul. 2, Chatoess., Pellona 2, Notopterus. (s. Syst. bei Pellona u. Exocoetus.) Ann. Mus. civ. st. nat. Genova (2) Bd. 2, S. 82—96. G. Tirant, Notes sur les poissons de la Basse- Cochinchine et de Cambodge. Die Fische der Küste und des Inlandes werden, soweit constatirt, aufgezählt, auch die sicher noch zu erwartenden, in den benach- barten Meeren wxit verbreiteten, sowie einzelne von Hue (Annam) eingeschlossen; kurze Noten zur Charakteristik der Gattungen und Arten, Vorkommen, Lebensweise, ein- heimische Namen, ökonomische Verwendung, Diagnosen 16 Tirant'scher Arten (ohne Abb.). In der Einleitung eine kurze Uebersicht der Literatur. 26 Haie, 25 Rochen, 12 Lophobr., 34 Plectogn., 9 Apoda, 42 Clupeiden, 1 Chiroc, 2 Notopt., 8 Scombresoc. (unvollständig), 2 Cyprinodonten, 57 Cypriniden. Cochinchine Frangaise. Excursions et Reconnaissances Bd. 9, S. 413 — 438 [Ein- leitung, Haie], Bd. 10, S. 91—198 [Rochen etc.]. G. Tirant, Memoire sur les poissons de la riviere de Hue. Saigon 1883! [Citirt im Vorigen.] Derselbe. Bulletin de la Soc. des Etudes indo- chinoises 1883. Derselbe. Notes sur qu. esp. de poissons des montagnes de Samrong Tong (Cambodge). A. B. Meyer, Catalog der 1870—1873 im indischen Arch. ges. Fische. Zus. 546 Sp., 19 sp. n. von Günther beschr. Pr. Z. S. Lond. 1871, bei den Bestimmungen be- theiligten sich Fischer, Peters, Steind., Gth. Von der in der Iclitliyologie während des Jahres 1885. 377 Laglina de Bay (Manila) [Brackw.] werden 16 Sp. auf- gezählt: 3 Therapon, 1 Gob., 1 Eleotr., 2 Mag., 1 Ophio- cepli., 1 Anabas, 2 Clarius, 2 Arins, 2 Angnilla u. Pristis PeiTotteti. Aus Süssw. von versch. Ins. 10 Sp. Bei Ein- schiebung der Fam.-Ueberschriften 10 Versehen. Anal. Soc. Esp. de Eist. Nat., tomo XIV, S. 5—49. Gogorza, Peces de las islas Filipinas; Anal. Soc. Espaii. Eist. Nat., Bd. 14, Actas, S. 72—74. Steindachner u. L. Döderlein, Beitr. zur Kenntn. der Fische Japans III, umfasst die Farn. Coryphaenidae, Scombr.,Echeneidae, Cyttidae,Nomeidae, Stromat., Carang., Equul., Capridae, Trachin. (Neopercis nom. n.), Pedicul, Scorpaen. (Gen. n. Bathysebastes) , Cottidae. 14 Sp. n. unter 72 mehr oder weniger ausführlich beschr. Arten. Denkschr. Ak. W. Wien, math.-nat. GL, Bd. 49, Abth. I, S. 171—212, 7 Tfl. A. Günther in Chall.-Rep. Narr. I, S. 744 zählt 19 Sp. von Tiefseefischen aus der Yedo-Bay auf. Vergl.: Rajae, Garman (China u. Jap.) u. Cybium, Vaillant (Liu kiu). Australien. Challenger-Rep. Fischleben im Bro- wera-Creek (nördlich Sidney), Aussüssung- Einwirkung; Narr. I, S. 459; Fischfang im Mary-R., Queensland, (Cera- todus), S. 455. Ch. W. de Vis, New Australian tishes in the Queens- land Museum No. 5: 1 Atherinichthys, 3 Mugil, 1 Amphis., 2 Eeptadecanthus, 4 Pomacentrus, 1 Glyphid., 1 Onar (g. n. Pomac), 6 Choerops, 1 Cossyph., 5 Labrichth., 1 Torresia, 2 PseudojuL, 1 Coris, 1 Eeteroscarus, 1 Julis, 1 Julichthys (g. n.), 3 Platygl, 3 Pseudoscarus. Pr. Linn. S. N.-S.-Wales, Bd. 9, S. 869—887. W. Macleay, New fishes from the upper Murrum- bidgee. 1 Oligorus, 1 Murrayia; auch 1 Galaxias und 1 Gadopsis erwähnt. Ebd. Bd. 10, S. 267—269. J. Douglas-Ogilby, „Rare Port Jackson fishes"; 1 Plectropoma, 1 Callion., 1 Ammotretis n. nov., 1 Exocoet. sp. n.; ebd. Bd. 10, S. 119—123. 378 Dr. F. H i 1 g e li d o r f : Bericht über die Leistungen Derselbe, „New fishes from P. J.". Petraites g. n. Blenniid., 1 Platyceph., 1 Percis, ILatris; ebd. S. 225 bis 230. Derselbe, „3 new iishes from Port Jackson". Scyllium, Heliastes, Pempheris (s. Syst.); ebd. Bd. 10, S. 445—447. Derselbe, „Distribution of some Australian sharks and rays". Carch., Scyll, Chilosc, Rliinob., Rhynchob., Taeniura, Pteropl., Aetob. (s. KSyst.j; ebd. Bd. 10, S. 463 bis 466. W. Haacke, „Diagn. zweier bemerk, südaustral. Fische" [Rbinobates, Helotes]. Zool. Anz. J.8, S. 508—509. G. M. Dannevig überblickt die Einführung europ. F. in Australien; 1864 gelangten die ersten Salmo salar u. trutta dorthin, später sind besonders Tinea vulg. u. Perca fluv. in Menge dort gezüchtet; Bull. F. Comm. Bd. 5, S. 440— 442 (nach dessen Ber. üb. Lond. F. Ausst. 83). Smiley, „Californischer Lachs" bei Melbourne an- gesiedelt; ebd. Bd. 5, S. 466 (nach Forest and Stream, Jan. 85). W. J. Stephens, Die in Tasmanien acclimatisirte europ. Lachsart ist nach Saville Kent nicht S. salar, sondern fario var. ferox; Pr. Linn. S. N.-S.-Wal., Bd. 10, S. 554. R. M. Johnston, Fishes of Tasmania, Pr. r. soc. Tasm. 1884, S. röm. 65—66 (Chilodactylus). Derselbe, New Sp. of Odax, ebd. 231—232. Derselbe, 6 rare fishes in Tasm. Waters, ebd. 252 bis 256. W. Arthur, New Zealand Fishes, Tr. N. Z. Inst. Wellington-, Bd. 17, S. 160 — 172. (Zeus, Leptoscopus [Uranosc] , Psychrolutidae, Tripterygium). Vergl.: Trichiurus (Robson), Salmo (Day), Rajae (Haacke). Amerika. Ueber das ganze amerik. Gebiet sind folg. Arbeiten im syst. Th. zu vergl.: Hall u. McCaughan (starb 85), Mullidae; Meek u. Newland, Scorpaena; in der Ichthyologie während de>s Jahres 1885. 379 Meek ii. Hall, Batrach. ; Eig-enmann u. Fordice, Eleotris; Jordan ii. Meek, Exocoetus. Nordamerika. D. S. Jordan, Catalog der Fische Nord-Amerikas, vergl. Ber. 84 S. 373. Alle 1883—1884 entdeckten Arten, auch einige von 1885 wurden zuge- fügt und durch Erweiterung des Gebietes südwärts bis Key West (Florida), Brazos Santiago (west. Mex.) u. Cap St. Lucas wurde eine grosse Zahl tropischer Arten dem Bestand einverleibt; trotzdem dass vielfach Sp. ein- gezogen sind (in der Gatt. Notropis allein 26), erscheint dadurch die Gesammtzahl von 1483 in der Sypopsis auf 1683 gesteigert, die der Gatt von 512 auf 587. Die umfangreichen Fussnoten liefern Diagnosen aller dieser neuen Formen und zwar nicht nur aus der Litteratur, sondern auch in Originalzusätzen von Jord., Gill, Bean, Gilbert, Forbes. Nova Gen.: Oxygeneum u. Luxilinus (Cypr.), Crystallaria (Perc), Artediellus u. Icelinus (Gott), Otophidium (Ophid.); mehrere n. Subg,, Fani. u. Sp. Die Ichthyologie Nordamerikas scheint trotz der Emsigkeit ihrer Vertreter noch manches Jahr der Arbeit zu bedürfen, um zu einem gewissen Abschluss zu gelangen ; der Ueber- blick im Cat. lässt den jetzigen Stand klar erkennen, ein gutes Register fördert die Orientirung. Betreifs der Kritik in der Synonymie der tropischen Arten hat der Ref. auf Eruirung des Neuen verzichtet, sonst sind alle wichtigen Originalnotizen excerpirt worden. — Die Ver- theilung der einzelnen Sp. nach ihren Gebieten (jede Sp. ist nur einmal und zwar in dem Gebiet gezählt, wo sie hauptsächlich zu Hause erscheint) stellt Vf. in folgenden Zahlen dar (S. 142): 105 Atlantische Tiefsee -Arten. 65 Arctisch (Grönland). 95 Neu -England (Neufundland bis Cap Hatteras). 140 Südatlantisch u. Golfküste (Uferfauna). 290 Westindisch (incl. Florida Keys und „Snapper Banks" bei Pensacola). 240 Tropisch pacifisch (Golf v. Californien u. südlich). 220 Californisch (Cap Flattery bis Cerros-I.) 880 Dr. F. Hilgenrlorf: Bericht über die Leistungen 90 Alaska (Cap Flatteiy bis Behrings -Str.). 35 Pelagisch. 465 Süsswasser östlich der Rocky Mountains. 75 „ zwisch. d. Rocky M. ii. Sierra Nevada. 50 „ westlich von S. Nevada n. Cascade Range. — Die Summe (1870) scheint grösser als die der laufenden No.(1683) [die tropische Fauna vervollständigt?]. Im syst. Th. citirt: „Jord. Cat.". Als Sep.-Abdr. aus „Ann. Rep. Commissioner of Fish and Fisheries for 1884" erschienen Oct. 85; 185 S. — Eine anerkennende Kritik des Werkes giebt E. D. Cope, Amer. Natur, Bd. 19, S. 1199. G. Brown Goode (u. Mitarbeiter), The fisheries and iishery Industries of the United States, Sect. I Natural history of useful aquatic animals, 1884. 4^, dazu Atlas 4^ mit 277 Tafeln. In Part III (S. 163—682. Taf. 35—252) behandelt G. B. Goode unter Mitwirkung von Jordan, Bean, Stearns, Collins, Baird etc. „the food fishes"; für die Systematik wird auf Jordan u. G.'s Synopsis als Hülfswerk verwiesen. Die amerikanischen Trivialnamen, die Biologie, die Verbreitung und Verwendung, weniger Fang und Statistik etc., die einer spätem Abth. ver- bleiben, finden eingehende Besprechung, wobei über- wiegend Bekanntes in lesbarer Form wiedergegeben wird. Die Zeichnungen (Zinkdruck), fast sämmtlich (von H. L. Todd) nach der Natur gefertigt, sind exacte Profilbilder. (Die jedesmal beigefügte Linie bedeutet anscheinend 1 Zoll engl). Ein sehr willkommnes Supplement zu den neuesten syst. Werken über nordam. Ichthyologie. Im syst. Th. , wo citirt als: „Goode Fisheries", musste Ref. sich mit dem Hinweis auf die Tafeln begnügen. Die Nomenclatur stimmt im Allg. mehr mit J. u. G. Synopsis, als mit Jord. Cat. überein. Coregonus albula nach N.- Amerika importirt; Smiley, Bull. F. Comm., Bd. 5, S. 468; S. fario desgl.; Mather, ebd. S. 470. G. Br. Goode u. Bean „American fishes in the Linnaean Collection", studirten die von Garden an Linne in der Ichthyologie wälirend des Jahres 1885. 381 g-esandten Fische (46 Sp.); welche z. Th. Or. -Ex. L.'s sind. Die danach nothwendigen Aenderungen der Synon. betreffen die Gatt. Xyrichthys (Ber. 84), Argyreiosiis, Paralichthys, Sargus, (Tautoga), Serranus (guttatus), Cha- toessus (Ber. 84); Pr. Nat. M., Bd. 8, S. 193—208. D. S. Jordan, „Linnean names of american fishes", bespricht Goode u. Bean's Notizen (2 Zeus, 2 Pleuron., Labrus, 2 Perca, Trigla, Haemulon). Ebd. S. 394—396. Derselbe ändert nach dem Grundsatz der Amer. orinthologists' Union „einmal ein Synonym, immer ein Synonym" 6 Fisclmamen um (schon im Cat. f. N.-A. berücks.); ebd. S. 72. Derselbe, „Scientific name of Yellow Perch, Striped Bass" etc., Aenderungen bei 6 Sp., schon im Catal. berücks. ; ebd. S. 72—73. Derselbe, „Supplementary notes [18] onN.-American fishes", Nachtrag zu Catesby's Fischen, Agassiz's brasih Typen in München, Vaillant u. B.'s F. d. mex. Exp.; fast Alles schon im Catalogue verwerthet. Pr. Nat. M., Bd. 7, S. 545—548. Derselbe [u. Meek], „Identification of the sp. of Cyprinidae and Catostomidae descr. by Girard 1856". Nach Untersuchung der Typen (soweit solche noch vor- handen) w^erden von 141 nur 64 Speciesnamen beibehalten. In zahlreichen Anmerk. Notizen üb. die Origex. , die in Jordan's Catalogue schon verwerthet sind. Pr. n. m., Bd. 8, S. 118—127. T. H. Bean, Cottus maculatus Fischer [1884] = C. bubalis Euph., wohl nur durch Irrthum Barbados als Fund- ort angegeben, so auch Platycephalus americanus Sauv. (1878) nur durch falsche Angabe als nordamer. (Potomac- R.) ; Cottus anceps Sauv. (78) von New^-York ist lediglich C. aeneus M. Ebd. S. 166—167. Th. Gill vergleicht die Fische von Massachusetts mit denen der engl. Fauna (nach Day) ; nur 49 Sp. gemeinsam. Smithsonian Peport for 1884 I, S. 617 — 622. Goode und Bean beschreiben 16 neue durch die Fisch -Conimission aufgefundene Fische; meist Tiefsee, 382 I^i'- F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungeu all. Oc. u. mexic. Golf; 5 Pleuronectidae, 7 Macruridae und 4 Ophidiidae: 1 Neobythites (gen. n.), 1 Porogadus (g. n.), 2 Bathyonus (nom. n.). — Ebd. S. 589—605. D . H n e y m a n , Nova Scotian Iclithyology. Addition to Jones Cat. (79), Pr. N. Scot. Inst. VI 228—232. 0. P. Jenkins ergänzt frühere Listen der Fische von Beaufort Harbor N. C. durch 20 von Jordan be- stimmte Sp.; Johns Hopkins Univ. Circul., Bd. 5, No. 43, S. 11. T. H. Bean, Vorkommen einzehier Fische im Long Island Sound. Bull. Fish Bd. 5, S. 33. Jordan u. Swain, „3 n. sp. of fishes (2 Prionotus, 1 Anthias) coli, at Pensacola". Vergl. Pomacentrus. 5 weitere 8p. erwähnt. Pr. Nat. M., Bd. 7, S. 541—545. 0. P. Hay, „Notes on a coli, of fishes from Florida"; 1 Gobius neu f. N.-Am., 1 Etheostoma sp. n., Atherina u. Mugil, 3 Cyprinodonten, 1 sp. n. ; Pr. n. m., Bd. 8, S. 552 bis 559. Fischleben des Indian River (Florida), ohne wissensch. Namen, auch Meerf. ; Smiley (nach Stevens), Bull. F. C, Bd. 5, S. 98. C. H. Eigenmann und Fordice, „Fishes of Bean Blossom Creek, Monroe Co., Indiana. Die 40 Sp. be- stehen aus: 1 Ammocoetes branch., 5 Silur., 4 Catostom., 10 Cyprinidae, 1 Esox, 1 Atherin., 1 Aphredodorus, 6 Cen- trarchidae u. 8 andre Perc, 1 Cottid. Nur Liste mit An- gabe der Häufigkeit. — Pr. ac. n. sc. Philad. 1885, S. 410— 411. D. S. Jordan, im Lake Superior nicht zahlreiche Arten, 14 Sp. gesammelt: 1 Acipenser, 3 Catostomus, 3 Coregonus, 2 Salvelinus, je 1 Esox, Perca, Stizost., Uranidea, Lota; Bull. Fish. C, V 191—192. F.W. Cragin, „Preliminary List of Kansas fishes", revidirt von Gilbert: 3 Petromyz., 7 Ganoiden, 10 Sil., 13 Cat, 24 Cypr., 2 Hyodon, 1 Clupea, 1 Dorosoma, 1 Salmo, 1 Percopsis, 3 Fundulus, 1 Esox, 1 Anguilla, 1 Gasterost., 8 Centrarch., 13 Perc, 1 Sciaen., 1 Lota. Bull. Washburn laborat. nat. h.. Bd. 1, S. 105— 111. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 388 C. H. Gübert, „Fishes of Kansas" [I] 19 Sp. von Cragin gesammelt, davon 3 neu, 4 nur vom Westen bek., 12 durch das ganze Mississippi -Thal verbreitet: 2 Sil, 2 Catast., 11 Cypr., 1 Cyprinodont. , 3 Perc ; meist mit längeren Notizen. Vergl. bei Amiurus u. Notropis. — (IlSeries): 2 Sil, 3 Cat., 13 Cypr., 1 Fundulus, 4 Perc. (1 neu). Vergi. Amiurus u. Etheost. — Ebd. S. 10 — 16 (1884), 97—99 (1885). Derselbe, Descr. of 3 new fishes from Kansas. 1 Amiurus, u. 2 Cyprin. (Cliola, Minnilus). Pr. Nat. Mus. Bd. 7, S. 512 — 514. (Ausz. aus Vorigem.) Everman u. Fordice, „List of fishes coli, in Harvey and Cowley Co., Kansas", 15 Sp. : 1 Siluride, 1 Catastom., 6 Cypr., 2 Cyprinodont., 1 Atherin., 3 Centrarch., 1 Perc. Häufigkeitsangabe. — Pr. ac. n. sc. Philad. 1885, S. 412. Jordan u. Meek, „List of fishes coli, in Jowa and Missouri Aug. 84", 3 sp. n. Bei Ottumwa: 3 Silur., 2 Catast., 17 Cypr. , 4 Centrarch., 4 Perc. ; bei Chariton: 2 Sil., 1 Cat, 7 Cypr., 1 Centr., 2 P. ; im Hundred and Two River: 3 Sil., 2 Cat, 11 Cypr., 1 Centr., IP.; im Missouri R. : 1 Lepidost, 5 Sil., 4 Cat, 4 Cypr., 1 Clup., 1 Hyodon, 4 Centr., 2 P. , 1 Sciaen. ; im Tabo Creek: 2 Sil., 4 Cypr., 1 Chip., 1 Hyod., 2 Centr.; im Mine R.: 2 Sil, 3 Cat, 11 Cypr., 1 Atherin., 4 Centr., 2P.; im Osage R. : 1 Lepidost, 4 Sil, 2 Cat, 12 Cypr., 1 Clup., 3 Centr., 3 P., 1 Sei. — Folgende Gatt werden erwähnt: Lepidosteus; Notur. , Leptops, Amiur., letal; Catast, Ictiob., Mox. ; Campost, Hybogn., Pimeph., Cliola, Notrop. 1 sp. n., Notemig., Phenacob., Platygobio, Hybops., Semot ; Labidesthes (Atherin.); Dorosoma (Clup.); Hyodon; Mi- cropter., Lepomis, Pomox. ; Hadropt , Boleos., Ammo- crypta 1 sp. n., Etheostoma 1 sp. n., Stizosted.; Aplodi- notus (Sciaen.). Pr. n. m., Bd. 8, S. 1 — 17. S. A. Forbes, „Descr. of new Dlinois Fishes" 1 Lepomis (Perc.) und 4 Cyprin.: 1 Oxygeneum g. n., 3 Notropis. Bulletin Illinois State Laborat Nat Hist, Bd. 2, Jan. 85. S. 135—139. R. Smith, „Fishes coli at San Cristobal, Lower 384 Dl"- F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Calif. by Townsend". Salarias u. Cliuus s. Syst.; sonst noch 5 Sp. genannt. Proc. n. m., Bd. 7, S. 551 — 553. J. Miirdocli, Eeport of the international Polar- Expedition to Point -Barrow, Alaska (Fislies, pag. 1*29 bis 132), Wash. 1885, 4^ Die Bestimmungen von Bean revidirt. Vorkommen, Fang u. Färbung von : Gastorosteus, 2 Gradus, Lota, Gymnelis, 2 Lycodes, Liparis, 2 Cottus, Osmer., Mallot., 3 Coreg., 1 Salvelinus, 2 Oncorli. Vergl. Systematik. Gill, Forest and Stream, Nov. 83; s. Pediculati. Arbeiten über einzelne nordamer. Gratt. vergl. im syst. Theil: Epineplielus (Jordan), Hadropterus u. Ser- ranus (Bean), Etheost. (Jordan, Jord. u. Eigenm.), Aphredoderus (Blatchley), Plectromus (Beryc., Bean), Pemplieris (Bean), Corypbaena (Bean, Stearns), Aspidophoroides i^Bean), Caulolatilus (Bean), Ano- plopoma (Chiridae, Sw^an), Stathmon. (Blenn. , Bean), Leptoph. (Opliidiidae Goode u. Bean), Hippoglossus (Goode), Citharichthys (Dresel), Ictalurus (Sil., Jor- dan), Ictiobus (Cypr., Mosher), Hybogn. (Jord.), Hy- bopsis (Meek), Semotilus (Bicknell u. Fl.), Pimephales (Blatchley), ünibra (Blatch.), Exocoetus (Jord. u. Meek), Esox (Meek u. Newl.), Salmo (Garman, Jor- dan), Anguilla (Ryder), ßajae (Garman), Aetobatis (Bean), Petromyzon (Cragin). — Vergl. auch das Bull. U. S. Fish Comm., Bd. 5. Ferner den Rep. for 83. Mittelamerika. L. Vaillant et Bocourt, Etudes sur lesPoissons, 3. Livr.. in: Mission [Expedition] scientif. au Mexique, Rech. Zool. [Zool. du Mexique], 4. partie; Paris 1883. In diesem -schönen und wichtigen Werke (Livr. 1: 74, 2: 77), sind besonders die Nachuntersuchung Cuvier'scher Typen von Belang, sodann eingehende Schilderung der Schuppenstruktur, die Färbung der frischen Expl. (nach Bocourt's Zeichnungen; und die Raisonnements über Systematik der Gatt. u. Fam. — Liefr. 3, S. 121 — 200, enthält die Gatt. Lutj., Centropr., Micropterus, Holoceutr., Polynemus, Sphyraena, die Sciaenoiden incl. Pristii)omat. u. Pomaccntr. , endl. den in äev Ichthyologie wähienrl des Jahres 1885. 385 Anf. der Sparidae. Dazu Taf. 5M?, 6, 8; Taf. 9 giebt: Chaetod. bimac. u. Holac. eil., Taf. lOM!: Clinus nuchip., Gob. banana, Sieyd. Plum., Elotr. macul. D. S. Jordan [u. Gilbert], „Fishes known from the paeific coast of tropieal Am., from the tropic of Cancer to Panama". 362 Sp. wurden vom Vf. untersucht, 71 Arten sind zugl. amer. atlant. 1 Branchiosi, 12 Squali (5 auch atl.), 16 Rajae (1), 22 Siluridae (1), 22 Chip. (2), 1 Alb. (1), 1 Elops (1), 1 Chanos, 1 Synodus (1), 9 Cyprinodont, 18 Muraen. (2), 13 Scombres. (5), 2Lophobr., 1 Fistul., 6Mugil. (3), 5 Äther., 2 Sphyr., 2Polyn., 2 Echene. (2), 2 Trichiur. (1), 4 Seom. (3), 29 Carang. (15), 1 Stromat., 3 Beryc, 60 Perc. Centropom. Pristip. Spar. (6), 1 Cirrites, 2 Apogon, 2 Upeneus, 40 Sciaen. (4), 8 Gerres (1), 11 Lahr., 6 Pomac. (1), 2 Ephipp. (1), 4 Chaetod. , 2 Acanthur,, IMalac, 16 Gob. (1); 4 Trigl. (1), 6 Gobiesox, 5 Batr., 22 Blenn. (4), 3Cerdalidae, IFierasfer, IBrotul., ITPleuron. (1), 3 Pedic, 11 Plectogn. (3). Vf. glaubt, dass die west- ind. Fauna (800 Sp.) fundamental verschieden sei, da nur 6 7o beider identisch ; eine Verbindung habe früher nicht bestanden. Pr. nat. mus., Bd. 8, S. 361—394. Vergleiche: Jordan, Cat. fish. N. Am. (s. oben); Gar man, Rajae; Bean bei Pempheris. Südamerika. Juan de la Cerda, giebt einige Notizen üb. Speisefische Chile's. Bull. Fish C. Bd. V 248. Ed. Holmberg, Peces in: Viajes al Tandil; Act. Tandil; Act. Ac. Nac. Cördoba, Bd. 5, S. 99— 108. Vergleiche: Spangenberg (Typen brasil. F. von Agass.) bei Mugil u. Haemulon. Anhang". Systematische Arbeiten ohne fauni- stische Begrenzung: Garman, Rajidae (Amer., Asien); Trygon. — Bean, Pempheris. Fossile Fische. F. Bassani, Carcharodon nel niare Titonico. Atti Soc. ital, sc. n. Milano, Bd. 28, S. 75— 81, Xyl. Derselbe, Pesci ooKtici Veronesi. Ebd., S. 142— 163, Taf.2A. Arch. f. Naturgescli. 52. Jahrg. Bd.H. H. 1. 2 386 Dr. F. Hilgeiifl orf: Bericht über die Leistungen Derselbe, Nuovo giacimento ittiologico nel monte Moscal (Veronese). Atti soc. Ven. - Trentiua sc. nat. Padova. Bd. 9, S. 149 bis 150. 1884. Derselbe, Süll' etä degii strati a pesei di Castellavazzo nel Bellimese. (Boll. soc. geolog. ital. Roma 1885. Vol. IV.) (Vergl. Verhandl. Reichsanst. 1885. 407 ii. 408. B ran CO, Ueber eine neue Lepidotus - Kvt aus dem Wealden. Jahrb. d. königl. preuss. Landesanst. f. das Jahr 1884. Berlin 1885 pag. 181. J. M. Clarke, Higher Devonian Faunas of Ontario, N.-Y.; Bull. U. S. Geol. Survey, No. 16; 80 S., Taf. 4— 3. — Dinichthys Newberryi n. sp., Palaeoniscus devonicus n. sp., Pristacanthus. E, W. Claypole, On the recent discovery of pteraspidian fish in the upper silurian rocks of N.-Amer. — Palaeaspis g. n., 2 sp. n. Q. Journ. Geol. Soc. London, Bd. 41, S. 48—64 Abb.; Rep. 54. Meet. Brit. assoc. adv. sc, S. 733—734. E. D. Cope, Eocener Vertreter der 'Po]yoäontk\8i,e [CrossopJiolis magnicaudatus] und der Gonorhynchidae [Notogoneus osculus] im Wyoming Terr.; Amer. Natur. Bd. 19. S. 1090. Derselbe, Tertiary Vertebrata, Bookl; Rep. U. S. Geol Surv. Territ., Pisces S. 49—100, 742—753. Derselbe, Stellung von Pterichthys, s. S. 333-, über Didymodus s, syst. Th. (Squali). J. AV. Davis, On Hetet'olepidottis grandis from the Lias; J. Linn. Soc. London, Zool. Bd. 18, S. 293—298, Tfl. 7. F. Fontannes, Marnes pliocenes ä Brissopsis d'Eurre (Drome); Ann. Soc. Agric. Lyon (5) Bd. 7, S. 421—436. Gar man, n. g. Diacranodus u. üb. Cladodus etc. s. syst. Th. (Squali). Geinitz, E. Ueber ein Grapdolithen führendes Geschiebe mit Cyathaspis von Rostock. (Zeitschr. d. Deutsch, geol. Gesellsch. 36. Bd. pag. 854. Taf. 30.) G r j a n V i c - K r a m b e r g e r , Palaeichthy ologische Beiträge. (Societas hitorico-naturalis Croatica. Glasnik etc. God. 1. Broj. 1—3. pag. 122.) Hypsospondylus n. gen. Mesiteia n. gen. Guide to the collection of fossil fislies in the Brit. Mus., London 8». Hasse, Natürl. Syst. d. Elasmobr., Ergänzungsheft. Jena 4". Hosius u. von derMarck, weitere Beitr. zur Kenntniss der foss. Pflanzen u. Fische aus der Kreide Westphalens. [u. g. Chari- tosomus.'] Palaeontographica Bd. 31, S. 233—268, 2 Tfl. u. Corr. Bl. Ver. Rheinl. Bonn, J. 42, S. 58—60. Kiesow, Silur, u. devon. Geschiebe Westpreussens ; Sehr. nat. Ges. Danzig (2) Bd. 6, Heft 1, S. 111—116, Taf. 5. W. A. Kiprijanow, Palaeontologische Untersuchungen. (Verh. in der Ichtliyologie walirend des Jahres 1885. 387 Kaiserl. riiss. mineralog*. Gesellschaft zu St. Petersburg. (2) Bd. XXII. pag. 33 (russisch). A. V. Konen, Paläocäne Fauna von Kopenhagen; Abh. Ges. Wiss. Göttingen, Bd. 32, S. 111—116, Taf. 5. Kunisch, Dactylolepis Gogolinensis nov. gen. n. sp. (Zeit- schr. d. Deutsch, geol. Ges. 1885 pag. 588—594 t. 24.) Verwandt mit Coiobodus. Larrazet, Des pieces de la peau de quelques Selaciens fossiles (Bull. soc. geol. France. (3) XIV. No. 4). G. C. Laube, Ein Beitr. zur Kenntn. der Fische des böhmischen Turons [n. g. Protolops.l', Denkschr. K. Ak. Wiss., Wien, math.-n. Kl., Bd. 50, Abth. 2, S. 285—298, 1 Doppeltfl., 2 Abb., u. Anzeiger 85, S. 85. Miall, s. Ber. 1884 S. 378, Ausz.: Naturalist (2), Bd. 10, S. 121—124. J. S. Newberry, fossil fishes in the carbonif. and devonian rocks of Ohio and Indiana; Rep. 54. Meet. Br. ass. adv. sc. S. 724 bis 725. Derselbe. Titanichthys and Dinichthys from the Devonian of Ohio. (Trans. N.-Y. Acad. Sei. V. No. 2.) Titanichthys nov. gen., vervi^andt mit Dinichthys (4 neue Arten). Bemerkungen üb. Diplognathus mirabilis. F. Nötling, Fauna des Samländischen Tertiärs; Abh. z. geol. Specialk. Preuss., Bd. 6, S. 3 — 106, Taf. 1—11. Pseudosphaerodon Hilgendorfi g. n., sp. n. Sacco, Sur quelques restes fossiles de Poissons du Pliocene du Piemont. (Bull. soc. geol. France. 1885—86. pag. 360.) B. Thompson, Upper Lias of Northamptonshire; Part 2, Paper- shales v^ith Fish and Insect Limstone; Journ. Northampton Soc, Bd. 3, S. 183—200, 1 Taf. R. H. Traquair, Psephodes magniis from the carbonif. Lime- stone of Fast Kilbridge; Trans, geol. soc. Glasgow, Bd. 5, S. 392—402, Taf. 16 u. Geol. Mag. (3), Bd. 2, S. 338-344, Taf. 8. H. Trau tschold, Ueber das Genus Edestus. Bull. soc. imp natur. Moscou, 1885, S. 94-99 (s. Ber. 84, S. 379). A. S. Woodward, Fossil Sliarks (Fortsetz.) s. Ber. 1884, S. 379. A. de Zigno, Ittioliti del Libano. (Atti R. Istituto Veneto. (ser. VI.) Tomo III. pag. 1017.) Derselbe, Vetebr. fossile mesozoici delle Alpi Veneti; Nuovi saggi Acc. Padova, Bd. 9, S. 315—326. Derselbe, Scheletro fossile di Myliobatis. (Mem. Istituto Ve- neto. Vol. XXII.) Derselbe, Due nuovi pesci fossili della famiglia dei Baiistini. (Mem. Soc. Ital. Sc. Milano (3) VL) Z* 388 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Systematik. Bemerk. Die sämmtlichen in dieser Abth. referirten Arbeiten sind bereits in den vorhergehenden Theilen, besonders unter „Faunen", aufgeführt u. dort vollständiger citirt. — Die neuen Gatt.- u. Art- Namen sind schräg gedruckt. Allgemeines. Phylogenie s. Cope, S. 365. Acan th opteri. Allgemeines. Kopfknochen, v. Klein, S. 336. — Percesoces [mit 2 Rücken- u. abdom. Bauchfl.], die Muglidae, Äther., SphjT., Polynem. umfassend, werden als Ordn. dem Rest der Acanthopteri (incl. Pharyngogn. u. Anacanth.), der nunmehr^Percomorphi (Cope 1870, modificirt) heisst, gegenübergestellt; Jordan, Cat. f. N. Am. S. 64, 66 Vergl. Syops. S. 397. Percidae. In Jordan 's Catalogue fish. N.-A. werden ausser den Centrarchidae , Serran., Priacanth., Apogon. , jetzt auch die Centropomidae u. Rliypticidae als besondre Fam. abgetrennt. Perca. Blutentwickl. , Wenckebach, S. 358; Ei, Owsian- nikow, S. 349. P. Schrenckii, jung 13 Bänder, schwarze Var. im Ili, Ni- kolski, Bull. Ac. Pet., Bd. 30. S. 14. Die amer. Art wird P. lutea (Raf.), Jordan, Cat., S. 81; Abb. Goode, Fischeries, Taf. 168. Labrax. Roccus septentr. Bl. Sehn, statt lineatus, Jordan, Cat. S. 82; Abb. Goode, Fisheries, Tf. 170, chrysops Rf. 171, Inter- rupt. Gill 172, amer. Gm. 173. Lucioperca. Stizosted. vitreum M. u. canad. Sm., Abb., Goode, Fisheries, Tf. 169. Acerina. Ei, Owsiannikow, S. 350; Lymphorgan, Ayers, S. 343. Etheostomatinae. Der Schädel von Percina, der grössten Form, ist dem der Percinae am ähnlichsten u zwar dem von Perca mehr als dem von Stizost. ; von Percina (Vert. 23 -f 21) ordnen sich die Gatt, in 2 Reihen: die eine mit depressem Schädel u. dünneren Knochen gipfelt in Ammocrypta (23 -\- 21), die andre mit quer- convexem Scheitel, festeren, glatteren Knochen und~ weniger Wirbeln in Microperca (14 - 16). Die Eth. bilden keine von den Percinae versch. Fam., nach dem Skel. können sie viell. noch als eine einzige Gatt, gelten. Die Schädelcharaktere ändern die auf äuss. Char. basirte Verwandtschaft wenig; Percina, Etheost., Microp. u. etwa Diples. u. Ammocr. sind durch das Skelet von dem Rest zu unter- scheiden. Jordan n. Eigenmann, Pr. Nat. Mus., Bd. 8, S. 68— 72. (s. S. 335). in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 389 Etbeostoma; Name des Subg, Nanostoma (occ.) ersetzt durch Bhothoeca, E. (Rh.) lynceum Hay (M. S.) statt elegans; E. (Rh.) zonale var. arccmsanum 3qi'^. u. Gilb, [noch nicht publicirt!]. Jordan, Cat., S. 80; E. (Nothon.) camiiriim, dazu syn. vulneratum, E. (Noth.) macu- latum, dazu syn. sanguifluus; ebd. E. (s. s.) flabellare, dazu Var. cumberl. (83) u. liueol. ; zu E. (s. s.) auch Poec. artesiae; Jord., Cat., S. 80; E. (Poecilich.) riipestre Gilb. u. Sw., luteovinctiim G. u. Sw., parvi- pinne G. u. Sw. , boreale Jord. (alle 4 noch nicht publ. !); E. (Poec.) punctulatum Ag. (nee Synops., welches E. Whipplei Gir. wird) be- schrieben, Jordan, Cat., S. 80, 81. E. (Poec.) spectab. wird westl. Var. von coerul. (od. variatum), J. u. M,. S. 16. Zu Jessiae kommt asprigenis u. Swaini; Jordan, Cat., S. 81. — E. (Poec.) loivae Jord. u. Meek, viell. = jessiae, aber gestreckter mit kürz. u. niedr. Fl. u. L. 1. 59 (statt 50); Pr. n. m. VIII 10. Eth. Cragini, L. 1. 46 aber nur 20 — 22 durchbohrt, Kiemenhaut beider Seiten auf einer zieml. schmalen Strecke am Isthmus ver- einigt [also wohl noch Subg. Poecil.], D. 6-9/11—12, A. 2/6—7; Schulterschuppe vergrössert, schwarz ; AVangen u. Op. gross-schuppig ; 12 schwarze Fl. längs d. L. 1. Gilbert, F. of Kansas, Bull. AVashb. lab., Bd. 1, S. 99. E. (subg.?) tuscumhia (jciW. u. Sw. (unpubl), Jord., Cat., S. 81. E. (Boleichthys) fusif., hierzu syn.: Barattii, Buttler., erochr., grac, und palustris als var. eos.; zu exile ist syn. Warreni; Jordan, Cat., S. 81. Etheost. variatum Kirtl. siehe Hadropt. (s. s.). Alvarius wird von Poecilichthys als Gatt, abgetrennt und Micro- perca als Syn, damit vereinigt; A. fonticola Jord. u. Gilb, (beschr. 1886); Jordan, Cat. S. 81. Hadropterus, hierzu Alvordius Gir. u. Serraria Gilb, als Subg. ; zu H. (Alv.) peltatus (= variatus autt. nee. Kirtl.) syn. : A. maculatus (nevis.) u. crassus; zu Hadr. s. s. gehört Eth. variatum Kirtl. (syn.: Nanost. tesselatum); Jordan, Cat., S. 79 (über variatum vergl.: Jordan, Proc. Nat. M., Bd. 8, S. 163— 165). H. (s. s.) sqiiamatus Gilb. u. Swain, cymotaenia u, niamjuae Gilb. u. Meek. H. (Alv.) oiiachitae Jord. u. Gilb, (alle 4 unpubl.!), Jordan, Cat., S. 79. H. (s. s.) aurantiacus Cp. , beschr. nach 1 Expl. von Asheville N. C, ebenfalls Westabhang der Blauen B.; T. H. Bean, Pr. Nat. M., Bd. 8, S. 165—166. H. (Ericos.) evides, Farbenvar, von Iowa, Jord. ii. Meek, Pr. N. Mus. Bd. 8, S 7. Alvordius u. Serraria zu Hadropt., Jord., Cat., S. 79. 390 Di'- F. Hilgendoif: Bericht über die Leistungen Ulocentra. Etheostoma Bavisoni, sbg. Uloc. , bei stigmaea Jord., aber Praemax. protractil, Mnndspalte bis hinter den vorderen Augenrand, Schnauze weniger abschüssig und D. 9/10, A. 2/6; Yellow R., Fla.; Hay, Pr. n. mus., Bd. 8, S. 554. Ulocentra simotera, hierzu als adult. U. atrip. ; zu U. gehört Etheost. histrio J. u. Gilb. (86!) und E. blennius Grilb, u. Sw. (unpubl,); Jordan, Cat., S. 78. Percina caprodes, dazu Var. : Pileoma zebra Ag. (= Perc. manitou Jord.); Jordan, Cat., S. 79. Cottogaster hiermit wird vereinigt Imostoma (Shumardi); C. uranidea J. u. Gilb, (unpubl. !) Washita R., Arkansas; Jord.. Cat., S. 79. Ammocrypta clara, nahe pelluc, ab. nur 6 Reihen rud. Seh. längs der L. 1., welche 75, Iowa, Arkansas, Texas. Jord. u. Meek, Pr. Nat. Mus., Bd. 8, S. 8. Crystallaria n. g. (für Ammocrypta asprella) von Amm. abw. durch nicht- pro tractile Praemax., D. 14/, A. /12, Schuppen voll- ständiger, Körper aber auch durchsichtig. Jordan, Cat., S. 78. Vaillantia wieder mit Boleosoma vereinigt. Jord., Cat., S. 78. Boleosoma 4Sp. : 1, Olmstedi, hierzu werden Var.: atromac, effulgens, macul. (nigT. Syu.), ozarcanum J. u. Gilb, (unpubl. !) mesaeum, aesopus, 2. vexill., 3. susanae, 4. (Vaill.) camurum. Jord., Cat., S. 78. Boleosoma Olmst., D. 9/13, L. 1. 46, Jord. u. Meek, Pr. n. m., Bd. 8, S. 12. . Centropomidae. Mit Gill (82) als Fam. anerkannt, 1 Gen mit 4 nordam. Sp. Jordan, Cat., S. 81. Centropristis kann mit Serranus (s. s,) u. Paralabrax vereinigt und den Epinephelus gegenüber gestellt werden; C. luciopercanus Taf. 5, F. 1. Vaillant u. Boc, Zool. Mex. S. 135—139. — Auch in Jord. Cat., S. 82 Subg. von Serranus. — C. atrarius, Laich; Smiley (nach Earll), Bull. F. C, Bd. 5, S. 91. — Serr. atrar. L , Abb. Goode, Fish., T. 162 u. Serr. fascicularis Hlbr. [nach Jord. Cat. : Serr. (Di- plectr.) formosus L.], T. 163. ^Centropristis.) Serr. nigrescens wird furvus Walb., Jordan, Cat., S. 82. Anthias Bl. {= Protonogrammus Gill), typ.: sacer, durch hoch- laufende L. 1. von „Serranus" (= Centropristis, Prionodes, Paralabrax Gth.) unterschieden. Jordan, Cat., S. 83. — A. vivanus, nahe multifasc. Gill, 10/13, 3/8, Sq. 272/43/12; Pensacola; Jordan und Swain, Pr. n. m., Bd. 7, S. 544. Neoanthias Cast. gehört zu Caprodon -, Capr. Güntheri Cast. = Schlegelii Gth. ist das (J, C. longimanus Gth. das $; C. rasor ^ zu richardsoni $. Dougl.-Ogilby, Pr. Linn. S. N.-S.-AV., Bd. 10, S 231. Serranus. Vergl. S. nigresc, atrar., fasc. bei Centropristis. — Alle Serr. -Sp. der Gruppe „Merous" (Subgen. Epinephelus) haben 9 od. 11 D.- Stach., nur S. Courtadei Boc. 10; die in Gth, Cat. mit in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 391 10 aufgeführten Sp. gehören zu Etelis (filam., zonat.), Lutjanus (limbat.) oder Centropristis (tigrinus) ; Vaillant u. Boc, Zool. Mex. S. 136. — Perca guttatus L. ist der Epin. lunulatus Poey [also würde hin. u. ebenso apua Bl. etc. syn. zu Serr. gutt. ; und gutt. Jord. u. Sw. nee L. müsste cruentatus Luc. werden]; Goode und Bean, Pr. n. m., Bd. 8, S. 194. (Serranus) Epinephelus guttatus der Synops. S.919, wird apua BL; ascensionis Osb., dazu syn. punctat. Bl., macul., impetig., capreol., atlant., varius; Jord. u. Sw. 1884; Jord., Cat., S. 84. — E. gutt. L. viell. doch statt apua zu setzen (mit G. u. B.), Jordan, Pr. N. M., Bd. 8 S. 396. — Epin. nigritus sicher von morio versch.; Bean, Pr. n. mus. Bd. 8, S. 231, Jordan ist in Zweifel, ebd. 209. — E. morio, Abb. Goode, Fish., T. 164. Serranus ouatalibi autt. wird Enneacentrus fulvus ruber Bl. Jordan, Cat., S. 85 u. Pr. n. m. Bd. 7, S. 548. (Serranus) Mycteroperca ; Tr. falcatus Synops. wird M. f. phenax var. n. (J. u. S. 84) ; brunnea Synops. wird bonaci, wozu agugi als Syn. u. xantJiosticta (J. u. S. 84) als Var. n.; petros. wird venenosa, var. a. venen.; Jordan, Cat. S. 84. — M. microlepis G. B., Abb., Goode, Fish., T. 167. (Serran.) Promicrops guasa Poey [itaiara], Abb., Goode, Fish., T. 165. Paralabrax. Serr. clathratus Gir., Abb., Goode, Fish., T. 166. Plectropoma nigro-rubrum C. V., Ost-nenholl. Rasse mit dunkler Kopfzeichnung, D. 10/18.; Douglas-Ogilby, Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10, S. 119. Polyprion cernium, Larve 14 mm. 1., Praeop.-Dornen deuten auf Verwandtschaft mit Scorpaena ; Emery, Mitth. z. Stat. Neap., Bd. 6, S. 155, Tfl. 10, F. 14. Rhypticidae Fam. nov. für Rhypticus. Im (südl.) Nordam.: sapon., Xanti, bistrispinus (= macul. u. ?pituit.), nigripinnis. Jord., Cat., S. 86. Mesoprion. Lutjanus analis C. V. (durch Seitenfleck versch. von cynodon C. V.), dazu sobra C. V. (jung);u. isodon C. V., Taf. 5 bis, F. 1; aratus Gth.; pacificus Boc. (68), ob = dentatus A. Dum.? Taf. 3, F. 2 : Aubrietii Desm. (uninotat. autt.), Taf. 5 bis, F. 2 ; jocu Bl. Sehn., dazu cynod. u. griseus nebst Syn. (excl. analis) in Gth. Cat., Taf. 5ter, F. 1; chrysurus (Syn. wie Gth.) Taf. 5ter, F. 2. Vaillant u. Bocourt, Zool. Mex. S. 121— 135. — Lutj. griseus L., dazu syn. caxis (autt. am. nee Bl. Sehn.), caballerote u. Stearnsi; L. vivanus, dazu syn. Blackf. u. campech., Jordan, Cat., S. 87. — Mes. vivanu.s, Lebensweise des „Red Snapper"; Smiley (nach Stearns n. Warren), Bull. F. C, Bd. 5, S. 92, 93. — Lutj. Blackfordii G. B., Abb ; Goode, Fish. T. 141, L. Stearnsii G. B., T. 142. Rhomboplites aurorub. C. V. [Mesopr.], Abb. Goode, Fish, T. 143. 392 Dl'- F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Xenichthys xanti, dazu syn. : xenops (82i, Jordan, Cat. S. 86. Priacanthus macroi^th. wird catalufa (arenatus nicht in Nordam.); Pseudopr, Blk. als Genus anerkannt; Jordan, Cat., S. 86. Apogon imberbis L., hierzu americanus; Meek in Jordan, Cat., S. 92. Grystinae (= Centrarchidae). Grystes. Micropterus, 4 Sp. angenommen: nuecensis Gir., L. 1. 60—62 (69), ohne Zungenzähne, Taf. 4, F. 2!; salmoides, 62—69, mit Zungz. , Fig. 8 u. 5!; variabilis Les. 69—75; Dolomieu, 80—86, Fig. 4!; Vaillant u. Boc, S. 139 bis 143. — M. salin. Abb. Goode, Fish. T. 147, M. Dolom. T. 148. — Skelet; Shufeldt. Rep. U. S. Fish. Comm. for 83., S. 747., Abb. Chaenobryttus antistius wird gulosus var., Jordan, Cat, S. 76. (vergl. Pomotis). — Ch. gul., Abb. Goode, Fish., T. 152. (Pomotis.) Lepomis bombifrons syn. zu megalotis; aquilensis nicht syn. zu pallidus, sondern selbst. Sp. ähnl. megal. ; lirus zu? Chaeno- bi-yttus gul, Jordan, Cat., S. 77, — L. humilis, Lebensfärb., Jord. u. Meek, Pr. n. mus., Bd. 8, S. 12. — Lep. Garmani (subg. Xenotis Jord.), D. 10, 10—11, A. 3/8-10, L. 1. 34—41, tr. 5—6/13—15, Illinois; Forbes, Bull. Illin. lab. n. bist., Bd. 2, S. 135. — Lep. gibbus L., Abb., Goode, Fish. Tf. 153; auritus L., 154; pall. 155; punct. C. V. 156, obsc. Ag. 157. Mesogonistius chaetodon Bd., Abb., Goode, Fish., T. 161. Acantharchus pomotis Bd., Abb., Goode, Fish., T. 150. Ambloplites rap. Rf., Abb., Goode, Fish., T. 149. Archoplites interruptus Gir., Abb., Goode, Fish., T. 151. Pomoxys spar. Lac, Goode, T. 159, annul, Raf., 160. Centrarchus macropt. Lac, Goode, Fish., T. 158. OWgoYW^ (jibhkeps, Vorderkopf senkr. abfallend, D.- u. A. -Stach, länger als bei macquar., Murrumbidgee-R. ; W. Macleay, Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10, S. 267. Miirrayia JmÄ•^»m, 11/12, 3/8, 50, oberer Murrumbidgee-R.; das Genus nahe Ctenolates; W. Macleay, Pr. L. S. N.-S -W., Bd. 10, S. 268. Dules nialo in Süssw. auf Tahiti, mit der Fliege zu angeln, „Challenger"-Rep., Narr. I, S. 784. Aphredoderidae Aphredoderus sayanus, nur 1 Sp. mit in- divid., aber ohne locale Var.: After in d. Jugend hinter den V. (Forbes 77); Blatchley, Pr. ac nat. sc Philad. 1885, S. 136—137. Lobotidae als Farn, von Jordan aus seinen Sparidae aus- geschieden und den Serranidae angeschlossen. Cat. S. 86 (vergl. Ber. 83). — Lob. surin., Abb., Goode, Fish., T. 175. Pristipomatidae. Helotes scotiis; 12/10, 3/10, 84, 18/22; 8 Lstreif., D. weiss mit schwarz. Saum u. 1 Binde , C. mit 5 Qb. u. Saum; üb. Jugendzeichn. vergl. S. 364; Südaustral.; Haacke, Zool. Anz., J. 8, S. 508. in der Ichthyolugie während des Jahres 1885. 393 Pristipoma, dazu syn. Conodou ii. Paraconodon (auch bei Conodon sind beide D. nicht getrennt!); excl. Conod. 9 atl., 15 pac, 5 gemeins. Sp.; Pr, cavifrons, ob dazu syn. Con. pacif. Gth. u. Pr. Furthii St.?; Dovii, D. 11/15!, ob juv. zu cavifr.?; melanopt. doch wohl nicht ad. zu bilin. (geg. Gth.), 4. D.-St. längster; leuciscus Gth., pacif.!, ob dazu axill. St.?; macrac. Gth. (Taf. 8 bis, F. 1); Boucardi St., pacif.!, nahe bei huniile Kn. St.; Vaill. u. Boc, Zpoh Mex. S. 185— 193. — Pomodasys fulvomac. M., Abb. Goode, Fish., T. 146. (Pristiponia.) Von Pomadasys werden als eigne Gatt, abgetrennt Anisotrenius, Orthopristis u. Conodou; Orth. fasciat. u. fulvomac. zu chrysopterus L. ; 0. cautharinus u. chalceus, Bern. üb. Syn. ; Jordan, Cat., S. 88. Anisotremus virginicus L. bleibt statt rhomb. (geg. G. u. B.). Jordan, Pr. N. M. Bd. 8, S. 396. Conodon, eigentlich syn. zu Pristipoma, C. Plumieri; Vaill. u. B., S. 183. (Vergl. oben Jordan.) Haemulon. Diabasis, 15 atl., 5 pac. Sp. aufgezählt; behandelt werden: elegans, wird syn. zu formos. L. (Taf. 7, F. 1,2); lateralis (vergl. unten), 12/15, 3/8, 9/55/16, ob = formos.?, S. 180; chrysop- terus [a]. Caudalfleck!; microphth., 10/52/17; alle von Jamaica; Vaillant u. Boc, Zool. Mex, S. 178— 183. Haemulon (Bathyst.) jeniguano wird aurolin.; trivittatum nicht nordamer.; H. (Haem.) elegans wird sciurus; zu fremeb. syn.: lateralis Vaill. u. Boc: elegans wird acutum; albus wird gibb. ; Jordan, Cat., S. 90. (Vergl. Ber. 84.) — Statt H. plumieri viell. arcuatum zu setzen. Jordan, Pr. N. M., Bd. 8, S. 396. — H. canna u. Schranki Ag., die Typen (nach Spangenberg) beschr., aber nicht identificirbar ; Jordan, Pr. n. m. Bd. 7, S. 547. — H. Plumieri u. elegans, Abb. Goode, Fish., T. 144, 145. Dentex vulg. in Mount's Bay , C o r n i s h , Zoologist (3) Bd. 9, S. 312. Maena vulgaris, Parasiten : Anilocra Edw^ardsii und Choriocotyle Marionis, R. Saint-Loup; Comptes rend. Ac Paris, Bd. 101, S. 175 bis 176, Ausz.: J. r. niicr. soc. (2) Bd. 5, S. 805. Smaris vulg., Parasit: Cymothoa oestrus (?), ebd. Gerres olisthostoma G. B. Goode, Fish., Abb., Tfl. 90. Sparidae. Chrysophrys. Calamus leucosteus Jord. u. Gilb., für bajonado Synops. nee Bl. Sehn. Charleston, der echte bajon. Bl. Sehn, ist westindisch, Jord., Cat. S. 91; C. Milneri vdrd penna, S. 91. Pagellus Milneri (s. Calamus), Abb., Goode, Fish., T. 136. (Pagrus.) Die Origexpl. von Sparus chrysops u. argyrops Linne gehören beide dem nördl. „common scup'' Stenotomus chrys. an, der grosse südl. ist, wenn versch., St. chrys. aculeatus C. V. zu nennen ; Jordan, Cat., S. 91. — Sparus pagrus L., Abb. Goode, Fish., T. 137, Stenot. chrysops, Gardeni, capriuus, Tf. 133 — 135. — Pagrus unicolor, Osteom, Sutton, s. S. 369. 394 Di"- F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Sargiis, in dessen Nähe viell. Boridia zu stellen; lOatl., 2 pac. Sp. VaiH. u. Boc, Zool. Mex. S. 200. Sargus (Subg. Lagodon), rhomboidalis L. (Perca), hat Prior, vor (Sparus) rhoniboides L.; Goode u. Bean, Pr. n. m , Bd. 8, S. 194. — Dagegen Jordan, ebd. 396. — L. rhomboides, Abb.; Goode, Fish., T. 138. — (Sargus) Diplodus unimac. Bl., dazu caribaeus (Subg. La- godon!), Jordan, Cat., S. 91. — Dipl. probatoc. Walb., Abb., Goode, Fish., T. 130, 131, Holbrookii Bean 132. (Pimelepterus) Kyphosus Bosci wird sectatrix L., Jord. , Cat., S. 92. — Cyph. Boscii, Abb., Goode, Fish, T. 139. Squamipinnes. Pomacauthus arcuatus nicht nordam.; zoni- pectus, dazu als juv. crescentalis (81); Jordan Cat., S. 103. — Scorpis calif. St., Abb.; Goode, Fish., T. 140. Ephippus faber, Abb., ebd. 176. — Osteome, Sutton, s. S. 369. Mullidae. E. A. Hall u. McCaughan, „A review of the amer. g. and sp. of Mullidae," Schlüssel, Synon. — Mullus surm. (Vinc. nee. Gth.) var. auratus. vertritt den sunn. Europas, barb. fehlt in Am. — Von TJpeneus. 2 westind.: macul. , martin. u. 2 pacif. Sp. : dentat. grandisq. Pr. ac. nat. sc. Philad., 1885, S. 149—155. — Up. marti- nicus e.V., dazu balteat. u. flavovitt.; U. grandisquamis Gill, dazu tetraspilus Gthr.; Jord. Cat., S. 93. Cirritidae. Latris Bamsayi, 18/38, 3/33, 103, 10/24, P, 10/8, Untkfz. in einf, Reihe, Obkf. mit Spuren kleinerer dahinter, Praeop. ohne Cilien, Sidney, Dougl.-Ogilby, Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10, S. 229. — L. lineata ßich., Beschr., Arthur, Trans. N.-Zeal. Inst., AVellington, Bd. 17, S. 160, Taf. 14, F. 1. Chilodactylus nigric. Rieh. (= ? Psilocranium Coxii Macl.) bei Tasm., Johns ton, Pr. r. soc. Tasmania 1884, S. LXV— LXVL Scorpaenidae. Goode, Fisheries, Abb. von: Sebastes marin. L. Tf. 75, Sebastichthys nigrociuctus Ay. 76, serriceps J. G. 77, maliger J. G. 78, rosaceus Gir. 79, pinniger Gill. 80, mystinus J. G. 81, mela- nops Gir. 82. Sebastichthys brevispinis (83) als Art; S. Matzubarae in Alaska, Beschreibung: P. chrysomelas zu carnatus als Subsp.; Jordan, Cat. S. 108. Sebastes mann. C. V., eine Var. mit dickem Köpfst, u. kleinem Auge (S. crassispinis Död.) ist nach St. nicht zu trennen; eine Var. aus Hongkong mit schroff genäherten Litorb.-Leisten; S. dactylopt. de la R. neu f. Jap. ; S. nivosus Hilg. , Tfl. 7 ; S. Schlegelii Hilg. ; S. vitlpes Död. von Schlegelii durch den Mangel spitzer Stach, unten am Praeoc. unterschieden, S. oblongus Gth. (var.?); S. elegans Död., D. 13/12, A. 3/8, L. 1. tub. 35, unbesch. sind Mand., Max., Praeorb. Körper mit 5 fleckigen Querb., dunkle Radialstr. am Auge, jap. Binnen-See bei Tagawa, ö'/a ^ni; S. inermis C. V.; S. Joyueri Gth. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 395 durch Zeichn. und kleinere Seh. von inermis versch. ; Steind. u. Döderl., Fisch. Jap. III. S. 200-7. Bathysehastes g. n. Br. 7, Kopf oben schuppenlos, die ober- flächlichen Kopfknochen mit weiten Hohlräumen; Mundspalte sehr ausdehnbar, Zahnbinden in Kiefern, Vom., Palat. , Rumpf schuppen cycloid, Kopfsch. unter der Haut verdeckt. Sonst wie Sebastes. — B. albescens Död., D. 12/10, A. 3/5, L. 1. tub. 27, Kopfstach, mit Ausn. von oc'" sehr klein, weissl. gelb, Magen u. Darm schwarz, Tiefsee, SOCtm. ; Steind. und Döderl., Fische Japans III., S. 207. Scorpaena, vergl. Emery, S. 364, Abb. v. scrofa. — Meek u. Newland, „A review of the amer. sp. of the g. Scorpaena". Keine europ. Sp. in Amer., zur Uebersicht aber scrofa u. porc. beschr. ; brasil. (auch nordam.), histrio (pacif.), gutt. (Calif.), Thompsoni Gth. 80 (Juan Fern.), Plumieri (trop. atl. u. p.), grandic. (trop. atl.), castor (= Pontinus cast. und poll. Poey 60), fernandeziana St. 75, occipit. Poey 60 (incl. calc. G. B. und ? inermis C. V.). Schlüssel u. Synon. Pr. ac nat. nat. sc. Philad., 1885, S. 394 - 403. — Scorp. Stearnsi wird brasil. C. V.; calcarata wird occip. Poey; Jordan Cat. S. 109. Scorpaena fimhriata Död., Tokio, nach Steind. viell. mit neglecta Schi, ident., bei welcher, weil trocken, die Hautlappen wohl nur über- sehen wurden; kagoshimana Död., Köpfst, sind kurze Leisten mit stark gezähntem Oberrand, L.l. 44—45 (tub. 22), Dent. pal. 0. ; Steind. u. Död., Fische Jap. III S. 195-196. Tetraroge longesp. C. V. jap. Ostküste, Stich der Stach, ge- fürchtet, neu f. Jap., Steind. u. D., S. 196. Aploactis aspera Schi., 1 Expl. bei Kagoshima, Steind. u. D., S. 197. Minous pusillus Schi., 1 Expl. bei Kagoshima, ebd. S. 197. Pelor japon. C.V. dazu als Albino P. aurant., Stich des D. -Stach sehr schmerzhaft, aber (im jap, Binnen-Meer) ohne weitere Folgen, an anderen Orten vereinzelt tödtlich; ebd. S. 197. Synancidium erosum C. V. bei Tokio u. Kagoshima, ebd. S. 199. Pterois lunul. Schi., Beschreib.; Pt. Bleekeri Död., D. 13/9, P. 16, die Occipitalleisten oft (beim (J?) sehr hoch, sichelförmig, Tokio; Steind. u. D., S. 199-200, Tfl. 6. F. 1. Apistus al. C. V. südl. v. Tokio ; fliegt nicht, Stich gefürchtet, ebd. S.200. Hemitripterus amer., Embryo; Agass. u. Whitm. , Mem. m. comp, z., Bd. 14, No. 1, Tfl. 2, F. 4—12. Nandidae, Polycentridae, Teuthidae. Beryeidae, hiervon als eigene Fam. (mit zahlr. D.-Stacheln) die „Holocentridae" (Holoc. u. Myripristis) abgetrennt, Jordan, Cat. S. 75. Holocentrum pentacanthum (longip.) wird ascensione [is !] Osb., Jordan, Cat. S. 75. — H. pentec. Bl. (longipinne nebst Syn. in Gth. 396 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Cat.), Vaillant u. Boc, S. 144, Taf. 5 quater, F. 1. — H. pent., Abb, Goode, Fish. T. 119. Trachichthys Trailli Hiitt., beschr., Arthur, Tr. J^.-Zeal. J. Well., Bd. 17, S. 162, Tf. 14, F. 2. Plectromus crassiceps Bean, D. 2/11—12, A. 1/8—9, L. 1. ca. 25; grösste Tiefe, atl. Oc. 37 — 41 " N. Die Gatt. PI. ist von Melauiphaes Gth. durch die kleinere Zahl der D.-Stach versch. ; Lütkeu's Melamphaes megalops gehört wahrsch. zu Plectromus; hat grössere Augen u. Schuppen u. längere Y. als PI. er.; Bean, Pr. Nat. M., Bd. 8, S. 73-74. Kurtidae. Pempheris Poeiji, von Mülleri P. versch. durch kl. Schuppenzahl (56, 2/12), A. nur 3/24 und kl. Auge (-5 d. Kopfl.), [Cuba]; Bean, Pr. nat. m., Bd. 8, S. 229. — P. Uneatus, 5/13, 3/35, 58, Port Jackson; Dougl.- Ogilby, Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10, S. 447. Polynemidae. Die Ventralfl. sind in Wahrheit abdominal, nicht thoracal, daher zu den Percesoces zu stellen, s. S. 388, Jord- Cat., S. 66, Anm. 7. Polynemus Plumieri, Taf. 5 quater F. 2 a, b, Schuppen; octonemus Gir.; melanopoma Gth., Fig. 2. Vaillant u. Boc, S. 147— 151. — P. octofilis mit dunklerer P. und kürzeren Fäden, nur älteres Expl. von octonemus, Jord. Cat. S. 66 (u. 1882). Sciaenidae. Vaillant u. Bocourt, Zool. Mex. ziehen im Sinne Cuvier's zu den Sciaenidae Günther's die Pristipomatidae ; die Pomacentridae aber scheiden auch sie ab. Pogonias chromis L., Abb.; Goode, Fish., T. 121— 122. Haploidonotus grunniens Raf. (Corvina ose), Abb.; Goode, Fish., T. 123. Sciaena ocell. L., Liostomus xanthur. Lac, Bairidiella chrysura Lac, Eoncador Stearnsii St., Abb. bei Goode, Fish,, T. 125, 124, 126, 129. Corvina, von echt marinen 5 atl, 12 pac, ferner stellifera atl. u. pac. aufgezählt; behandelt sind: chrysoleuca Gth., ob = der schlankeren ronchus?, L. 1. 45—51 ; stellif.; vermicul. Gth., Sq. 8/48/13; ronchus ; armata G. ; C. fidyens, Maul schräg und Auge gross wie bei macrops St., aber Höhe nur '/^ der Körpl., Sq. 11/58/15 u. 2. A.-St. .■> 3. D.-St., bei La Union (pac.) S. 164, Taf. 6, F. 2; Vaill. u. Boc, S. 159— 166. — C. fulg. = Sciaena ensifera J. u. G. (82), Jordan, Pr. n. m., Bd. 7, S. 548. Micropogon undul., See Isabai, ebd. S. 176; Abb. bei Goode Fish., T. 128. Umbrina, Gehörorg., Canestrini, S. 342. — Schuppen alle ctenoid (geg. Blkr. 75) S. 170; 7 atl. u. 7 pacif. Sp. aufgezählt (keine gemeinsam); bei U. alburnus fehlt die Zähnelung des Präop. nur alten; Broussouetii, ob dazu die pac. undul. Gir. u. analis Gth. mit in der Ichthyologie wahrenrl des Jahres 1885. 397 mit längerem Kopf, Obkf. u. Schnauze?; Vaill. u. Bog. S. 166—169. — Umbrina Xanti (62), dazu syn. analis (69); Jordan Cat. S. 94. Menticirrus nebulosus wird saxatilis Bl. Sehn., ebd. — Abb., Goode, Fish., T. 127 A, alburnus L., 127 B. Paralonchurus (Bocourt 69), wie Polycirr. mit 1 mehrästigen u. mehreren einf. Kinnbarteln, aber Seh. cycloid.; Par. Petersii (B. 69), Taf. 8, F. 1, ferner Polycirr[h]us Dumerilli (69), Fig. 2, Vaillant u. Boc, Zool. Mex., S. 169—176. Otolithus. Von der atlant. Seite Amerikas werden 11, von der pac. 5, und ausserdem cayenn. von beiden zugleich aufgezählt; be- handelt werden; cay., squamipinnis Gthr. (Sq. 10/63 !/19) u. O.jamai- censis, D. 10, 1/25, A. 2/9, Sq. 6/59/18, Obkf. kaum hinter Augen- mitte, 4. Stachel der D. längster, von halber Kopfl. , 2. A.- Stach, kaum 2/3 Augd., P. ^/g der Kopfl., Taf. 6, F. 1. Vaillant u. Boc, S. 155—158. (Otol.) Cynoscion macul. M. u. regale Sehn., Abb., Goode, Fisheries, T. 120. Xiphiidae. Abb. von Xiph. glad. L. ad. u. juv. Taf. 115, u. Hist. glad. Br. u. Tetrapt. albid. Poey Tf. 116, Goode, Fisheries. Trichiuridae. Goode, Fish., Abb. von Trich. leptur. L. Tfl. 114. Lepidopus caudat. in Amer. (pacif.) Jordan, Cat. S. 67. — C. H. Robson, on New-Zealand frost fish; I^.-Z. Journ. Sc, Bd. 2, S. 289-290. Aeronuridae. In Nordam. 2 Acanth. u. 1 Prion., Jord. Cat. S. 103. Carangidae. Schlüssel für die 13 nord-araer. Gatt., Jordan Cat. S. 69. Trachurus melanosaurus Cocco (fehlt in Gth. Cat.), neben diesem u. Tr. vulg. noch eine 3. Sp. mit höherem Körper, „Saum zappuni" der Fischer; Cocco, Nat. sie. V 38. Trach. saurus Bf., Abb., Goode, Fish., T. 103 (vergl. Caranx). Decapterus hypodus wird macarellus var., Jordan Cat. S. 70. — D. Russelii Rüpp. (wozu kurra und maruadsi) und St. Helenae e.V., wozu muroadsi mit zahlreicheren gekielten Schienen (28—32) syn., abgebildet; Steind. u. Död., S. 184— 185, Taf. 4, Fig. 2, 1. — D. punct. Ag., Abb., Goode Fish., T. 102. Caranx äelicatissimus T)'6A., D. 8, 1/25, A. 2, 1/11, L. 1.85 H- 24, Höhe 372 in Totall., Kiefer mit einf. Reihe kleiner Z., Palat. mit Z., Vom. ohne Z.; P. lang, Operc. - Fleck , Tokio; erwähnt: trachurus, torvus, equula, hippos, ciliaris; Steind. u. Död., Fische Jap. III, S. 184. — C. (Citula) dorsalis Gill, vergl. Jord., Cat. S. 70. — C. hippos L., crumenopth. Bl., pisq. C. V., Abb., Goode, Fish., T. 99, 100, 101. — C. carang., Knochenanschwellungen, Vaillant, s. S. 337. 398 Dr. F. Hilgeuflorf: Bericht über die Leistungen Argyreiosiis. Zeus gallus L. ist A. vomer autt., welcher Selene gallus zu heissen, Z. vomer L. ist setip. autt. und Vomer vomer zu nennen-, Goode u. Bean, Pr. n. mus., Bd. 8, S, 194. — Z. gall. L. u. vomer L. wird entweder: Sei. vom. bez. Vom. setip., oder: Sei. gall. bez. V. vomer. (geg. G-. u. B.), Jordan, ebd. S. 395. Selene setip. M. und argent. Lac , Abb. G- oode, Fish., T. 97, 87. Seriola 5-rad. Schi., Lalandii C.V., Dumerilii Risso u. aisfata Död., D. 6, 1/34, A. 2, 1/19, Tokio, aufgeführt; Steind. u. Död., Fische Jap. ni. S. 186 — 187. — S, Carolin, wird zonata var., Lalandii wird aliciola (Dumerilii) var., falcata zu rivoliana, mazatlana zu dor- salis (nach R. L. Gren), Jordan, Cat. S. 72. — S. dors. C. V., Abb. Goode, Fish., T. 108. Naucrates ductor L., Steind. u. Död., Fische Jap. III S. 187 — Abb., Goode, Fish., T. 107. Temnodon. Pomatom. saltatrix, Abb., Goode, Fish. T. 174. — Embryo, Agass. u. Whitm., M. m. c. z., Bd. 14, No. 1, Tfl. 4, 5. Pammelas. Lirus percif. M., Abb., Goode, F. T. 111. Trachynotus argenteus C. V. von Bean aufrecht erhalten, Jor- dan, Cat. S. 71. — Tr. carol. , ovat. u. glauc, Abb., Goode, F., T. 104—106. Platax, Osteom. Sutton, S. 369. Hypsinotus rubescens Schi, jetzt mit grösserer Sicherheit als 1879 für syn. mit Antigonia Capros Lowe erklärt, weil alle von Japan gekommenen Expl. hiermit übereinstimmen, Bürger's Zeichnung wahrsch. ungenau ; Steind. u. Död., Fische Jap. III, S. 187, Taf. 5 <^ Equula nuch. Schi., Steind. u. Död, S. 187. Cyttidae. Zeus nebul. Schi., Notizen; Steind. u. Död., Jap. III, S. 182. — Z. faber, Gehörorg. Canestrini, S. 342. — Z. Novae- Zealandiae, Arthur, Tr. N.-Zeal. Inst. Well., Bd. 17, S. 163, Tf. 14, F. 3. Zenopsis ocell. St., Abb., Goode, Fish. T. 113. Stromateidae. Stromateus alep. L. und triacanthus Peck, Abb., Goode, F., T. 110, 111. — Ber. 84, S. 392 corregire: Fordice, Pr. Academy! n. sc. Phil. 1884, S. 311. Leirus perc, Goode F., T. 111 (vergl. Pammelas S. 398 oben). Centrolophus japonicus Död., ähnl. peruanus St. (74). D. 8/22, A. 3/10; Steind. u. D., Fische Jap. III, S. 183. — (Centr.) Mupus imperialis Cocco (Gatt. u. Sp. fehlt: Gth. Cat), nicht = Centro- lophus ovalis (erste D. -Stach, deutlich innerh. ihrer Verbindungs- membran unterscheid bar); Centrol. fasciatus ayi. n.'^ durch 3 Qbd. von pomp. versch,, ob juv.?; Cocco, Nat. sie. V 63. — Vergl. bei Coryphaena ! Coryphaenidae. Coryphaena hippurus L., beschr. Bean, Pr. n. mus. Bd. 8, S.232; Lebensweise, S. Stearns, ebd. S. 635. — Beschr. Steind. u. D., F. Jap., S. 171. - Abb. Goode, Fish., T. 109. in der Iclit.hyologie während des Jahres 1885. 899 Cor. pavo Cocco, grösser als hippiirus, Dicke = halb. Höhe, Nasenl. näher d. Auge als d. Schnz., Wurzelrand d. Schupp, ohne Einschnitte, D. 57, A. 28; Kopfbild, wie equisetis, ab. Körpl. üb. 6 fache Höhe (equis. 4 — 5 fach), Kopf nicht höher als lang, Caudal- lappen 5 mal in Total!. (Sy.j); Cocco, Nat. sie. V 40. Die Familie Corifenidi soll in 2 Suhf. zerlegt werden : Corifenini u. Centrolofini, erstere mit Coryphaena u. Lampugus, letzt, mit Centrolophus, Schedoph. u. Mupus. Untersch. dieser Gatt. Ebd. S. 63. Brama Rajii, Abb. Groode, Fish., T. 112; Ray's sea bream on the Norfolk coast; Gunn, Zoologist, Bd. 9, S. 454. — In Japan 3 Sp.; Br. Rajii Bl. u. japonica Hilg., Abb. Tfl. I, beide viell. nicht spec. verschied., u. longipinnis Lowe ; Steiud. u. Död., F. Jap. III, S. 172 bis 175. Pteraclis hierzu auch Centropholis Hilg. zu ziehen, Abb. u. Beschr. von Centroph. Petersil H., ebd. S. 175—176, Taf. 2. Lampris luna L. in Japan ebd. S. 177. Icosteidae, nach Steind. (82) jetzt auch von Jordan neben Brama gestellt, nur Bathymaster bleibt in der Nähe der Malacan- thidae; Jord. Cat. S. 73, 104. Nomeidae. Psenes anom. Schi., Notizen, Steind. u. D., S. 182. Comephoridae. Scombridae. Scomber colias L. , die einzige von Död. in Japan gefundene Art, wozu saba, janesaba und tapeinoc. Blk., und pneumatoph. de la Roche syn. sind; die Zahl der D. -Stach, veränder- lich, selbst bei alten stets über 7 (9—11); Steind. u. Död., S. 177 bis 178. — S. scombrus u. pneumat., Abb., Goode, F., Tfl. 91. — Frisst Quallen, Österbol S. 366. Thynnus. Orcynus Schlegelü sp. n.? Steind., das junge Expl. Död.'s von gleich grossen thynnus L. nur durch gedrungeneren Körper und längere P. versch.; Steind. u. Död., Fische Jap. III, S. 178, Tfi. 3, F. 1. — 0. thynnus und alalonga Gm. u. Euth. pelamys L., Abb., Goode, Fish. T. 96, 95 A, B. — Gehörorg., Canestrini, s. S. 342. Thynnichthys n. g. [occ. bei Cyprinidae!] für thunnina, (= Euthyuuus Lütk. 83) und Pelamichthysn. g. für P. unicolor, Körper dick, Vomerzälme; Giglioli, Esposiz. internaz. die pesca, Berlino 1880, sezione ital. ; Catalogo, p. 85, 1880 ! Pelamys. Sarda chil. C. V. , dazu als Var. : P. Orient. Schi., Steind. u. Död., S. 179. — S. mediterr. Sehn., Abb., Goode, F., T.92. Auxis Rochei Risso, dazu syn. (juv.) tapeinos. Blk.; Steind. u. Död., Fische Jap. III, S. 180. — A. thazard Lac. [Rochei R.], Abb., Goode, F., T.92. Cybium sara Benn., Beschr. einz. Ex. von 1,36 M.; D. 25, 11, 8, A. 1, 11, 9; L. Vaillant, Bull. soc. phil. Paris (7) IX 21 - 23. — 400 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen C. chin. e.V. syn. zu nipli. C. V. Steind. u. D., S. 180. — Scom- beromorus macul. M., caballa C. V., regalis Bl., Abb., Groode, Fish., T. 93, 94. Elacate, Embryol., s. Ryder, S. 358, — E. nigra Bl. beschr., Steind. u. D., S. 182. — E. canada A., Abb.. Goode, F., T. 174. Echeneis naucr. u. brachypt., Notizen; Steind. u. Död. , Fische Jap. in, S. 182. — F. albescens in America (pac), Jordan, Cat. S. 66. — Remoropsis brachypt. Lowe u. Rhombochirus osteochir C, Abb., Goode, Fish., T. 177. — Saugnapf, Niemiec, S. 334. Trachinidae. Uranoscopina. Astroscopus anoplus C V., Abb., Goode, Fisheries, Tf. 69. Upsilonphorus Gill, hierzu geh()rt y-graecum u. guttatus (in der Syops. u. sonst noch mit anoplus C. V. u. Gth. verwechselt, der bei der Gatt. Astroscopus bleibt); Jordan, Cat., S. 117. Uranoscopus bicinctus, asper, Anema inerme, elongatum erwähnt ; Steind. u. Död., Fische Jap. III, S. 189. Leptoscopus angusticeps Hutt. var. oderV sp. n.: canis, Neu- seeland; Arthur, Tr. N. Z., Inst., AVell., Bd. 17, S. 165, Tf. 14, F. 4. T r a c h i n i n a. Trachinus vipera ? , j ung, 1 3= 1 5 mm . , E m e r y , Mitth. z. St. Neap., Bd. 6, S. 156, Tä. 10, F. 16. — Dünn, Habits of the lesser weaver, Zool., Bd. 9, S. 353. — T. aureovitt. Cocco (fehlt in Gth. Cat.); Tr. vainus Raf. u. Corystion mustazola sind ver- stümmelte Trach., Cocco, Nat. sie. V 13. — Gift, Gressin, S. 370. — Entwickl., Brook, s. S. 355. Sillago jap. Schi. u. sihama Forsk (neu für Jap.), Steind. u. Död., Fische Jap. III, S. 192. Champsodon vorax Gth. neu f. Jap., in 200 Fd. bei Sagami mit einem Hanfsquasteu- Apparat und ein andres Ex. im Magen von Megaperca ishinangi, ebd. S. 192. Latilus argent. C. V., Ost- u. Westküste, ebd. S. 193. Neopercis = Parapercis Steind. mit Palatinzähnen u. letzte D-Stach. hoch (83) nee Blk. ; Parap. Blk. umfasst sowohl Sp. mit (Percis) als ohne P- Zahne ist daher unhaltbar; zu Neop. gehören: N. Haackei St., sexfasc. Schi., und 2 sp. n. N. multifasciata Död., Hinterhaupt mit gelben, braun gesäumten Streifen, 10 braune Rücken- Querstreifen, Tokio, Taf. 6, F. 2; N. aitrantiuca Död., die 5 (gelben) Querbinden nur an frischen Expl. sichtbar, Tiefsee [Tokio], Tfl. 3, F. 2; Percis pulch. erwähnt; Steind. u. Död., Fish. Jap. III S. 190 bis 192. Percis novae-camhriae, D. 4, 24 — 25, A. 20, L, 1. 65, tr. S^/s/lS. der 4. D.-Stach. der längste, Port Jackson; Dougl.-Ogilby. Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10, S. 228. Trichodon japonicus St., Alaska; nachgetragen Jordan Cat. S. 117. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 401 Chiasmodus nach Gill (Jord. u. Gfilb., Synops. 964) nahe Chae- nichthys; s, Gadidae. Malacanthidae. Caulolatilus microps von chrysops versch., Bean, Pr. n. m., Bd. 8, S. 232. — C. micr., Abb., Goode, Fish., T. 116. Lopholatilns chamael., Abb., Goode, F., T. 117. —Aussterben (Ber. 84, 392) Tarr, „the Tile-fish", Science, Bd. 5, S. 29. Xyl. Bathymasteridae als Farn, von den übr. Icosteidae (welche zu Brama) ausgeschieden, Jordan, Cat., S. 104. — Bathymaster signatus Cope, Abb., Goode, Fish., T. 118. Batrachidae. S. E. Meek u. Hall, „Review of the ainer. gen. and sp. of Batrachidae", Schlüssel u. Syn, : Thalassophr. punct. St., amaz. St., Natter. St., mac. G., retic. G. ; Porichthys por., margarit. Midsh. ohne Caninen (dazu porosiss. Gth. e. p.), porosiss. (incl. plectrod. J.); Batrachus tau (mit var, pardus u. cryptoc); Ba- trachoides (mit Schuppen) Surinam., pacifici Gth. Pr. acad. nat. sc. Philad. 1885, S. 52— 62. — Batr. pardus, Abb., Goode, Fish., T. 69. — Herz, Mills, s. S.342. Psychrolutidae. Bei Jordan Cat. S. 109 zu den Cottidae gezogen. Neophrynichthys latus, Abb., Arthur, Tr. N. Z. Inst., Bd. 17, S. 166, T. 14, F. 5. Pediculati. Lophius setig. Wahl, Steind. u. Död., S. 194. — L. pisc, Abb., Goode, Fish., T. 40. — Embryo; Agass. u. Whit., M. m. c. z., Bd. 14, No. 1, Tfl. 6. — Wandrung der D. 1 u. der P. im Embryo, Ryder, S. 337, 338. — Schlaf, Carter, S. 367. Typhlopsaras gen. n., „Ceratiinae mit verlängertem Rumpf, gradlinigem Rücken, rudimentären oder mangelnden Augen, weit vorragendem basalen Gl. und verkürztem Endgliede des vordersten Stachels; ein kleiner mittlerer und ein Paar gestielter dorsaler An- hänge etwas vor der Rückenflosse, P. verkümmert mit 5—6 Str."; T. Shufeldti. Gill, Forest and Stream 8. Nov. 83 (!j. [Nach Jord. Cat. S. 138.] Cryptopsaras gen. n., „Gerat, mit kurzem Rumpf, longi- tudinal convexem Rücken, kleinen aber deutlichen Augen, verborg-enem basalen u. verläng. Endgl. des vord. Stachels; ein grosser kugeliger mittl. u. ein Paar kaum gestielter seitlicher Anh. nahe dem Vorder- ende der Rückenfl. ; P. entwickelt mit 15 Str."; Cr. Couesii. Ebd. [Nach Jordan Cat. S. 139; Fundort?] Anteunarius marm. Sehn., Steind. u. D. 194. — A. pleurophth. wird ocellatus Bl. Sehn,; von der Gatt. Ant. wird abgelöst: Pterophrjiioides Gill, für histrio L., Jord., Cat. S. 138. Chauuax fimbr. Hilg. (ausf. Beschreib.), Steind. u. D. 194. Halieutaea stell, Steind. u. D., S. 194. Cottidae. Cottus bubalis, der Laich röthlich, in Klumpen Arch. f. Natuigesch. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1. ^^ 402 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen zusammenhängend, Ova kleiner als hei Cyclopt., von beiden Abb., Mcintosh, Ann. Mg. N. H., Bd. 15, S. 433. — C. bub. nicht von Barbados, C, anceps Sauv. syn, zu aeneus, Bean, Pr. n. m. Bd. 8, S. 166. — C. decastrensis Kr., quadricornis L., Färbung, Alaska; Murdoch, Polar-Exp., S. 131. — C. jaok zu polyacanthoc, Bean in Jordan, Cat. S. 111. — C. platyc. hat keine Palatinzähne (Origexpl.), Bean u. Jord. ebd. — C. scorpius L., Abb., Goode, Fish., Taf. 72 A, subsp. groenl. C. V. 72 B, polyac. Pall. u. 18-spin. M. 73. — C. Hilgen- dm-ßi Död., sehr nahe pollux Gth., aber D. 8/17 (poU. 9/19) u. V. einen Äugend, vor dem Anus endend (bei poll. über den Anus fortr.), Tokio, 9 Ctm. Steind. u. Död., Fische Jap. HI, S. 208. — C. groenl, Embryo; Agass. u. Whitm., M. m. c. z., Bd. 14, No. 1, Tfl. 1, Fig. 1—5. Enophrys claviger = diceraus juv. Bean in Jord. Cat., S. 112. Gymnacanthus tricusp. (atl.) von pistill. (pac.) versch. (nach Bean), ebd. Uranidea Wheeleri als 8. Var. zu Richardsoni; das Origexpl. von spilota beschr.; Jordan, Cat, S. 111. Centridermichthys percoides Gth. (als Pseudoblenn.), dazu nach Steind. als Var. (fast ganz ungefieckt): C. Schlegelii Död. sp. n.; C. marmoi'atus Död., Zeichn. wie bei elegans Steind., aber Kopf bei m. schlanker u. ohne Nasenstachel, Tokio, 13 Ctm., Steind. u. Död., Fische Jap. III, S. 209—211. Pseudoblennius perc. (bis 1877 bei Blenniidae) s. Centriderm. Hemitrepterus amer., dazu cavifrons als Var. Jordan, Cat., S. 109. — H. am. Gm., Abb., Goode, F., T. 74 A. Hemilepidotus Jordani, Abb., Goode, F., T. 74ß. Icelus hamatus u. Cottus polaris (nach Lütken) zu I. bicornis; Jord., Cat. 110. Vergl. folg. Gen. Icelinus, g. n. für Icelus 4-seriatus; Körperf., Beschuppung, u. Dornen des Präop. abweichend von Icelus; Subg. Chitonotus (megac, puget.) wird Gatt ; desgl.: Ärtediellus g. n. (uncinatus); mit nackter Haut; von Centri- derm. ausserdem durch Mangel einer Spalte hinter dem 4. Kiemenb. und Ablösung der Kiemenhaut von dem Isthmus abw. Jordan, Cat. S. 110. Platycephalus macrodon, D. 1, 7, 14, A. 14, L. 1. 73. tr. 10/20. 2 Praeopstach., Port Jacks., Dougl.-Ogilby, Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10, S. 227. — PI. americau. Sauv,, nicht nordam. (New York), Bean, Pr. n. m. Bd. 8, S. 166. Trigla hirundo, kleinste Larven 18 mm., C. Emery, Mitth. z. St. Neap., Bd. 6, S. 152. T. 9, F. 7—12. Prionotus [s. s.] Stearnsü, 8/12, 12, L. 1. 77 (Tub. 48), Schnauzen- rand nur körnig, Kopfknochen mit regelmässigeren Körnerlinien als bei d. verw. evolans (= sarritor), nur 4 Paar Kopfdornen (occip., in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 403 hmn., op., praeop.); P. [s. s.] ophryas, 8/13, 11, L. 1. 75 (50), Kiemen- dornen nur \'^ Angd., starke interorb. Concavität; beide v. Pensa- cola; Jordan u. Swain, Pr. n. mns., Bd. 7, S. 541— 544. — P. sarritor (83) ist doch evolans L., Bean unters. L.'s Origex., s. Jord. Cat., S. 115. — Pr. punct. nicht in Nordam., Jord., Cat. 114. — Pr. palmipes M. u. evol. L., Abb., Gfoode, F., T. 71. — Pr. palm., Finger, s. Allen, S. 334. Trigiidae in Jord. Cat. umfassen 2 Peristedion, 9 Prionotus, 1 Cephalacanthus (volitans L.), S. 114. Cataphracti. Agonus cataphr., laicht März, Ova 1,3 nun., Mcintosh, Ann. Mg. N. H: Bd. 15, S. 433. Aspidophoroides Günthern; D. 7, A. 7; von monopt. durch fehlende Nasaldornen u. Maxillarbarteln u. kürzern Körper versch, (Vomer- u. Palatinzähne besitzt monopt. auch!), inermis steht zwischen beiden; Alaska; Bean, Pr. Nat. M., Bd. 8, S. 74— 75. - A. olriki Lütk., Grönland; nachgetragen, Jordan, Cat, S. 113. Peristethus cataphr., Larve von 11,5 u. 16 mm., untere P. -Strahl, noch nicht abgelöst, obere sehr lang, Emery, Mitth. z. Stat. Neap., Bd. 6, S. 147, TU. 9, F. 1- 6, Perist. ist näher verwandt mit Trigla als mit Dachylopt., S. 155, Pegasidae. Discoboli. Cyclopterus lump., Abb., Goode, F., T. 70. — . Embr.-Gefässe, Brook S. 355, — Eier, Abb,, Mcintosh, s. Liparis. Liparis Montagui, Eier im Febr. bis Apr. an Sertularien etc. als gelbliche Klumpen, leicht zu entwickeln; Mcintosh, Ann. Mg. N. H., Bd. 15, S. 434. — L. gibbus, Alaska, Murdoch, Polarexp. S. 131. Gobiidae. Gobius, hierzu als Subg. Euctenog. ; Gob. Würde- manni nicht zu Evorthodus, sondern zu G. (Coryphopt.) ; Jordan, Cat. S. 105. — G. (pmwtulatus n. nom. ined. =) jozo L. ; Beschr. d. Färb.; — G. spilogominis ?= G, limbatus C, nur in Färb, von jozo versch.; — Gobius fasciatus, kastanbr., 5 weissl. Qbd., Goldstreif v. Auge z. Mundspalte, Op., D. I. u. II, A. u. P. hellfleckig; Messina; Cocco, Nat. siciliano, Bd. 4, S. 87, 88, 113. — G. Vaillanti, D. 6/12, A. 9, L. 1. 37, tr. D/A 7, neun Querbänder, Kopf u. Flossen punktirt, Casamence (W.-Afr.) und G. miniaceus, 6/12, 12, 39, 8, gelblich mit orangef. Flecken, Congo; beide „dentibus columellaribus nullis"; de Rochebrune, Bull. s. philom. Paris (7), Bd. 9, S. 92, 93. Gobius. Gobionellus smaragdus O.V. neu f. Nordamer., beschr.; Hay, Pr. n. mus., Bd. 8, S. 552. Gob. Lepidogob. lepidus Gir. statt grac. , Jord., Pr. n. m, VIII 72. Periophthalmus Kölr., auf der Viti-I. Matuku, Lebensweise; C h al 1. - Rep., Narr. I, S. 489. Eleotris. C. H. Eigenmann u. Fordice, „Rev. of the amer. AA* 404 Dr. F. Hilgeudorf: Bericht über die Leistungen Eleotridinae" betrachten das G. Eleotris als Subfara., wozu 6 Gen.: 1. Gobiomorus Lac. mit Vomerz., schmalem Isthmus, Leisten ohen auf d. Schädel (lateral., macul. [lembiis Gth.], dormit., longiceps Gth. 69); 2. Dormitator Gill, dessen unt. Schlundkn. mit äusserer Reihe bieg- samer lamellenf. Fortsätze u. mit Bürstenz. (maculat. u. latifrons, die viell. nur pacif, Var.); 3. Giiavina Blk. 74, von Eleotr. s. s. durch Mangel des Praeop. - Dorns , kleinere Seh. und den Schädel versch. (guavina); 4. Eleotris (= Culius Blk.), (amblyopsis Cp. 70, pisonis = gyrin , aequidens J. u. G. 81, belizana Sauv. 79); 5. Erotelis Poey, Köi-perh. nur 7^ d. Länge (smaragdus, streng marin); 6. Gymneleotris Blk., Vorderkörper schuppenlos (seminuda Gth. 64). Charakteristik dieser Gen. u. Sp., Schlüssel, Synonymie. Pr. acad. nat sc. Philad. 1885, S. 66—80. Eleotris Lucani, D. 6/10, A. 1/10, L. 1. 33, tr. D/A 10, bei Landana (W.-Afr.); Culius amethystinus, 6/10, 1/19, 52, 16, Congo- Mündung; de Rochebrune, B. soc. phil. Paris, Bd. 9, S. 93, 94, (E.) Dormitator microphth. Gill zu latifrons Rieh.; Gen. Culius zu Eleotris; Erotelis Poey als Gen. anerkannt; Jordan Cat. S. 105. Callionymus, Magen, s. Pilliet, S. 344. — C. lyra, Ova sehr klein, durchsichtig, aussen mit gezähnelten Leisten, welche polygonale Felderbegrenzen, pelagisch (Abb.), Nahrung Mollusken und Kruster; Mcintosh, Ann. Mg. N. H., Bd, 16, S. 480. — C. fasciat. (Beschr.) u. festiv. P. bei Genua; ob lyra L. wirkl. im Mittelmeer?; Vinci- guerra, Ann. mus. Genova (2) II 453. — C. calcaratus Mach, Domen des Präopstach. basalwärts gerichtet; Douglas -Og., Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10, S. 121. — C. dracunc, Farbe des frischen F. ; Coc CO, Nat. sie. IV 177. Cepolidae, Trichonotidae. Heterolepidotidae (Chiridae). Goode, Fisheries, Abb. von: Anoplopoma fimbria P. u. Pleurogr. monopt. P., Tfl. 83, Hexagr. asper Stell, u. Ophiodon elong. Gir. 84. — Anopl. fimb., „Blac Cod", Lebensweise, Verwerthung, bis 50 Zoll 1,; J. G. Swan, Bull. F. C, Bd. 5, S. 225-234, Xyl. Blenniidae. Jordan scheidet (mit Gill) die Anarrhichidae und Cryptacanthodidae (Delolepis. Cryptac.) als Fam. aus, ob die nördl. Typen mit zahlreicheren AVirbeln (Xiphist., Stichaeinae) von den südl. (Cliuinae u. Blenn.) zu trennen, bleibt fraglich. Cat. f. N. Am. S. 123. Pseudoblenuius s. Cottidae. Anarrhichas lup. L. u. minor. Ol., Abb., Goode, F., T. 68. — Ovarium, Mcintosh, Ann. Mg., Bd. 15, S.432. Blennius. L. Facciolä, „I Blennii del mar di Messina", 8 von den 12 ital. Sp. vertreten: Bl. ocell., pavo, gattor., tentac. ($ mit kurzen Orbitatentakel, Färb, abweich.), sanguinol. (nur bei dieser Sp. die Mund, der Vasa defer. von der Mund, der Vesica urin. getrennt. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 405 geg. Valenc; die grossen Papillenbüschel des ^ ruhen auf dem 1. u. 2. A.- Stachel), Roiixii, sphynx, trigloides (2! Nasententakel). Be- schreibung der Hautstruktur; Gobius niger wird in Färb, copirt von Bl. pavo u. sang.; bei Bl. sang, wurden aktive Schwingungen (120 in der Minute) des Mundsegels zur Einführung des Athemstromes beobachtet; die Bauchfl. besteht aus 2 — 5 Strahlen (nicht 3), 2 bei Bouxi (ohne Hautmantel), ^4 ^^i sphynx, '/s ^^i den anderen Sp. ; Darm bei pavo nur Va Köri)l., bei sang. 4 fache; Fische mit gleich- massig dickem Darmlumen haben keine Magendrüsen, doch auch bei Paralepis (mit abgesetztem Magen) fehlen sie ; im unbefruchteten Ei Zellenbildungen; die Eihaut mit reticulären Leisten ; der Schädel ist bei sang, ohne postorbit. Einschnürung. Das Interoperculum sowie Radius und Ulna fehlen bei Bl. gänzlich! Abb. von Nasaltentakeln, Hautstructur, Kiemendornen, äusseren Genital-Mündungen. Atti Soc. Toscana di sc. nat., Pisa, Bd. 6, S. 273 — 345, Tfl. 24. — Magen, Pilliet, S. 344. (Blennius.) Statt Isesthes wird Hypsoblenuius Gill (61) ein- geführt; Hentzi wird Syn. zu punctatus; Bl. fucorum nicht nordamer.; Jordan Cat. S. 119. Salarias. Rupiscartes atlaut. C. V. beschr. von Nied.-Californien. R. Smith, Pr. n. m., Bd. 7, S. 551. (Clinus.) Labrosomus wird Gatt.; Xanti = nuchipinnis var.; Jord. Cat, S. 120. — L. Xanti, Ex. von Niedercalif. hat Vomerzähne ähnl. dem Gl. nuchip. ; R. Smith, Pr. n. m., Bd. 7, S. 553. PetraUes g. n. zwischen Clinus u. Cristic. ; Maulspalte klein; Kieferz. in Binden, unten ein hinterer Caninus; Vomer bezahnt, Palatinzähne fehlen; D. I niedrig, mit D. II verbunden, D. 11 mit C. zusammenhängend. Hierzu mehrere theils zu Clin. th. zu Crist. gestellte Sp., Typus; heptaeolus, D. 3, 27/3, A. 2/20, der letzte D.-Str. u. die 2 1. A.-Str. von den vorhergeh. abstehend, längs der D. 7 schwarze Fl., Port Jackson. Dougl.-Ogilby, Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10 S.225. Tripteryg. compr. Ht., Arthur, Tr. N. Zeal. Inst., Bd. 17, S. 168, T. 14, F. 6. Stathmonotu s g. n., nahe Centronotus; ohne Schuppen ; Kieferz. zweireihig, äussere R. grösser, Vomerz. spärlich, P. viel kleiner als bei Centr., V. besser entwickelt und weiter nach vorn als bei C. ; keine Pseudobranchien ! St. HempJiilUi, D. 51/0, A. 2/57, V. 1/2, P. 5—6; dunkelbraun, weisser Streif von der Schnauze über den Saum der D. u. C. von weissen Querstreifen durchkreuzt, weisse Querstr. auch an der A. und dem untern Kopfe; Key West, Fla.; 5 Cm.; T. H. Bean, Pr. Nat. M., Bd. 8, S. 191— 192, Tfl. 13. (Centronotus) Muraenoides gunellif. nicht americ, Anoplarchus alectrol. desgl., Jordan, Cat. S. 22. Xiphidion cruoreum zu^ mucosum, (Bean in) Jord. Cat, S. 122. 406 Dr. F. Hilge 11(1 ort": Bericht über die Leistuugen (Stichaeus) Leptoclinus als Gatt, von Lump, getrennt, ebd. 123, Stichaeus island. bei Mecklenburg, v. Nettelbladt s, S. 373. — St. isl. (Lumpenus lampetraef.) in England, Day, S. 374. Zoarces vivip. Die getässreichen Zotten im schwängern Ovarium (Abb.), Färbung u. Sitten der ^Neugeborenen, starke 3Iuskulatur der Samenleiter zur Ausstülpung behufs Begattung; Mcintosh, Ann. 3Ig. N. H., Bd. 15, S. 430. — Z. anguill. Peck, Abb., Goode, F., T. 67. Acanthoclinidae. Mastacembelidae. Ptilichthyidae früher Unterf. der Mastacembelidae wird selbst. Fam. und ist viell. aus der ,,Ord. Opisthomi" zu den Acaiithopt. zu versetzen, Jord., Cat. S. 58. — Ptilichthys Goodei, Abb.; Goode, Fish., Tfl. 238. Percesoces = Acanth. mugilif. Gth. + Polynemidae: vergl. S. 388. Sphyraenidae. Sphyr. guancho C. V., Vaill. u. Boc, S. 511. — Sph. picuda Sehn. u. boreal. Dek., Abb., Goode, F., T. 178. Atherinidae. Atherina Boieri im Canal du Midi bei Castel- naudary, Deperet, Bull. soc. Toulouse, Bd. 17, S. 82— 84. — A. velieana (79) = laticeps = stipes M. Tr., Jord. Cat., S. 65. — Labi- desthes sicculus Cope, in Florida, Hay, Pr. n. m., Bd. 8, S. 555. — Atherinopsis calif. Gir. u. Menidia not. M., Abb., Goode, Fish., T. 180. — Atherina hyalosoma Cocco, ähnl. mochon: Kpf. zieml. spitz; Krph. kaum ^'g d. L. , Augd. P/4?mal in Schzl. ; „pinnis dorsalibus mediis"; D. I üb. dem Ende d. V., Vert. 44; D. 7/12, A. 15. Nat. sie. IV 239. Atherinichthys punctatus de Vis, D. 6 1/9, A. 1/10, L. 1. 35, Schnauze u. Unterkante der P. schwarz, Cap York; Pr. Linn. S. N.-S.-W., Bd. 9, S. 869. Mugilidae. Mugil, Mops- Bildung, Canestrini, s. S. 369. — Mugil convexus, D. 4 1/8, A. 3/10, L. 1. 34, Tr. 11—12, Fettlid 0, Maxiila völlig frei, feine Zähne, einf. silbrig, Cardwell; marginalis, 4 1/8, 3/8, 40—41, 13, Fettl. breit, Max. frei, D. u. C. schwarz ge- säumt, Brisbane; splendens 4 18, 3 9, 40, 12, Fettl. 0, Oblipp. ge- franzt, TJnterende d. Max. frei, goldig, undeutlich gestreift, P. mit gelb. Basis u. schwarz. Fleck, Cardw.; de Vis, ebd. S. 869— 871. Mugil brasiliensis Ag. ist doch wohl eher auf liza als auf trichodon zu beziehen. Jordan, Pr. n. m., Bd. 7, S. 549, u. Catal. pag. 64. — M. albula L., C. fast ganz besch., Hay, Pr. n. m., Bd. 8, S, 555. — M. alb. u. bras., Abb., Goode, F., T. 179. Gastrosteidae. Gastrosteus. Nestbau, Mob ius, S. 348. — Ei, Owsiann., S. 350. — Entw., Prince, S. 353. — Entw. d. D.- Stach., Ryder, S. 337. — Thymus, Maurer, (S. 158) s. S. 343. — Pygosteus (pungitius) u. Eucalia (inconstans) zur Gatt, erhoben; „G. biaculeatus Shaw" (Synops.) wird G. (gymnurus?) Cuvieri Gir., wozu als Var. G. (Cuvieri?) Wheatlandi Putn. ; Jordan , Cat. S. 63. — in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 407 G. puiig. sbsp. brachypoda Beaii, Alaska; Murdoch, Polar-Exp. S. 129. — G. aciil, Abb., Goode, F., T. 181. Pistularidae. Centriscidae. Amphisile cristata, D. /9, A. 14, ein scharfer Kiel bis zum 1. Vertebralschild, die Nähte der Schilder ungesagt, Noosa, schlechtes Expl. 11 Zoll; de Vis, Pr. Linn. S. N.-S.-W., Bd. 9, S. 872. Gobiesoeidae. Gobiesox retic. wird maeandr., Jordan, Pr. n. m. VIII, 72. Diplocrepis costatus, D. 8 u. A. 7 wie Tracheloch., aber stark bezahnt, Port Jackson; Dougl.-Ogilby, ebd., Bd. 10, S. 270. Lepadogaster. Magen, Pilliet,s.S. 334. — Saugnapf, N i e m i e c , S. 334. — Farbenwechsel, Hunt, S. 367. — L. bimac, Laich in Muschelschalen, nicht zusammenhängend, Juli; Mcintosh, Ann. Mg., Bd. 15, S. 434. — Lepadogaster 8 Spec. ; olivaceus var. ? mit rothem schwarzrand. Fl. auf Operc; Cocco, Nat. sie. IV 114. Leptopterygius piger bei Genua, n. indig.: Drafinetto; Vinci- guerra, Ann. mus. Genova (2) 11 456. Ophiocephalidae. Labyrinthici. Luciocephalidae. Lophotidae. Notacanthl. Trachypteridae. Trach. repandus Costa (fehlt in Gth. Cat.) gute Art, Cocco, Nat. sie. V 36. Acanth, Pharyngognathi. Allgemeines. Kopfknocheu s. v. Klein, S. 366. — Höchste Fische, Cope, s. S. 365. Pomaeentridae. Pomacentrus venustulus, D. 12/17, A. 2/15, L, 1. 12 (sie!), gelblich mit blauen, rothen u. weissen Pünktchen, Fl. blau punktirt, D. in der Mitte mit blauem roth gerändertem Auge, Mün- dung des Mellacoree; deRochebrune, Bull. s. philom. Paris, Bd. 9, S. 94. Pomac. suhniger, D. 12/16, A. 2/13, L. 1. 34, tr. 3/10, Krph. 2V2 in L*., 2. A.-Stach. = Schwanzstielhöhe, Cardwell, wo auch pro- sopot. Blk.; lyrofundus, 12/14, 2/15, 28, 3/9, Höhe in L. IV5, einf. hellbraun, Barrier Beef ; apicalis, 13/14—5, 2/13, 26—8, 3/11, C. tief- gablig, oben länger u. weiss, Körp. grünbraun; eine Var., Höhe 2V3 (statt 2*/g), mit schwarz. Fl. in D. I, auch von Barr. Reef ; frenatus 13/14—5, 2/13—4, 25, 3/8, Höhe 2^/4, ob. Zähne mit Basallappen, 2 Querlinien zw. d. Augen, 2 L. zw. Maul u. Praeop., 1 Punktreihe darunter, Cardw.; de Vis, Pr. Linn. S. N.-S.-W., Bd. 9, S. 873-874. Pomac, 7 atl. (wozu 7 zweifelh. von Poey), 2 pac., 1 gemeins. Sp. aufgezählt; rectifraenum (12/14, 2/12) beschrieben; Vaill. u. Boc, Zool. Mex. S. 193. — P. caudalis Poey, von Pensacola, Jord. u. Swain, Pr. n. m., Bd. 7, S. 545. 408 1^1'- ^- Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Heptadecanthus brevipinnis, D. 17/15, A. 2/14, P. endet bei d. 3, Schnppenr. vor den A., M'olkig- grünbrann, obere P. u. C. und hintere D. braunfleckig, Küste Queensl. ; maculosus, 17/15, 2/16, P. u. V. bis AuuS; vord. ^j^ d. Körp, mit Linien v. braunen Flecken, vord. D. dunkelbr. Kopfprofil gedrückter als bei longic , Cardwell; de Vis, P. Linn. S. N.-S.-W., Bd. 9, S. 872-873. Glyphisodon, 3 atl., 2 pac. u. 2 gemeins. Sp. aufgezählt; Canal der L. I.-Sch. bisweilen (concol.) einfach wie bei Pomacentrus, bisw. (sax.) verzweigt wie bei Sciaeniden aber das Stachelfeld nicht erreichend; Gr. saxat., 5/21-]- 5/11; concolor, beide Sp pac. u. atl. Vaill. u. Boc, Zool. Mex., S. 195—198. — Gl. Troscheli höchstens eine Var. v. saxat.; Jord., Cat. 102. Glyph. expansus, 13/13, 2/11. 32, 3/8, bläulich silbern, hintere D. u. A. weissl., die Str. schwarz punktirt, Barrier Reef, de Vis, Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 9, S. 875. Heliastes immaculatiis, 13/17, 2/14, 28, 4/12, Schuppen der L. 1. dunkler, vert. Fl. mit blassblauem Saum, Port Jackson; Dougl- Ogilby, ebd., Bd. 10, S. 446. — Hei. „Chromis enchrysurus'% Jordan, s. Bericht f. 83, S. 495. Onar n. g. Pomacentrid. ? Wenige D.-Stacheln, Zähne labroid, keiner der Kopfknochen bogig, Schuppen ctenoid, L. 1. unterbrochen, Br. 5. 0. nebulosum 2117, 3/14, 46, 3 14, Höhe 4V3, Untkf. vor- stehend mit 1 Paar starker Vorderzähne, oben 2 P. schwacher Caninen ; Flossen schwarz, Murray-L; Zwischenform zu d. Labridae. de Vis, Pr. Linn. S. N.-S.-W., Bd. 9, S. 875. Labridae. Onar n. g. s. oben! Labrus. Magen, Pilliet, s. S. 334. — L. nereus R. von viridis L. nur durch Zähne: 22/24 u. D. 19/11 versch.. Färb.; L. luscus L., Färb.; Cocco, Nat. sie. IV 192—193. Crenilabrus ocell. Fk. var. A. Risso, Cr. masse R., Roissali R., 5-mac. R., Färb.; Cocco, Nat. sie. IV 228—231. Tautoga. Hiatula onitis L. (X ed.) statt hiatula (XII), Jord., Pr. N. M., Bd. 8, S. 396. — Vergl. Goode u. Bean, ebd. S. 201. — Abb., Goode, Fish., T. 85. — Lai-ve; Agass. u. Wh., Mem. mus. comp, z., Bd. 14, No. 1, Tf. 10, 11. Ctenolabrus iris bei Genua; Vinc, Ann. m. Gen. (2) II 457. — Ct. adspersus, Abb., Goode, F., T. 86. — Ct. adsp., Larve, Agass. u. Wh., Mem. mus. c. zool., Bd. 14, No. 1, Tf. 7, 8. Acantholabrus Palloni bei Genua, Beschr. ; Viucig. , 1. c. Choerops albigena (wie bei allen 6 Sp. kein hinterer Caninus und D. 13/7, A. 3/10) L. 1. 29. tr. 3/8, violettbraun, Kinn weissl., A. mit 4 blassen Längsb., meist dunkler Fleck unt. 9. D.- Stach., Cap York; oUvaceiis, 28, 3V2/8V2' Postabdomen rosiggrüu, vordere A. mit 4 rosa. Band., blass. Fl. unt. D-Ende, Cap Y. u. Cardwell; concolor 27, 2^8, grünbraun. C. mit schwachen braunen Bändern, A. mit blass Längsstr. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 409 N.-O. -Küste Anstr.; unimacidatus 27, 2/8, hellbraun, schwache Querb., heller Fl. unter D-Ende, jung dunkler u. C. querstreifig, Barrier Reef; perpulcher, 28, S'/s/lO, Caninen 4/4, unten die seitl. stark ab- gebogen, am lebenden : Oberkopf blau mit orange Querstr., Kinn mit blauen Lin., Op. orangefleckig, alle Flossen gezeichnet, Zähne blau, Moreton Bay; grcqMcus, 27—28, 3/9, graubraun mit 7—8 Querb., Cardw.; de Vis, Pr. Linn. S. N.-S.-W., Bd. 9, S. 876-878. Trochocopus pulcher Ay., Abb., Goode, F., T. 87. Cossyphus latro, 12/9, 3/11, 33, 5/12, gelblich, Längslinien aus Schuppenstrichen, D. I u. ein Fleck in der basalen C. u. P. sowie Längsl. in der Y. schw^arz, Moreton Bay; de Vis, 1. c. S. 878. (Coss.) Bodianus Bloch statt Harpe Lac, Jord., Cat. 97. Lachnolaemus falcatus L. wahrsch. ein Trachynotus, daher die amer. Sp. als L. maximus Walb.; Jordan, Cat. S. 97. — L. falc. Abb., Goode, Fish., T. 88. Platyglossus radiatus Synops. F ."N. Am. S. 603, später (S. 973) cyanost., ist doch radiatus L. ; grandisq. u. humer. Syn. S. 603 sind bivitt. Bl.; Jord. Cat. 98. Julichthys g. u., D. 11/, ein hinterer Caninus, vordere Can. 72» Brustschuppen verhältnissm. klein, Wangen u. Opercula fast nackt, L. 1. ununterbrochen. /. inornata, 11/11, 2/11, 28, 3/10, Schnauze spitz, Wange mit 1 Reihe durchbohrter Seh., C. fast ab- gestutzt, Postorbitalfleck, Suborbitalstreif, untere Seh. mit Vertikal- strich, Barrier Reef; de Vis, Pr. L. S. J^.-S.-W., Bd. 9, S. 884. Torresia lineata, 13/7, 3/10, 27, schwarzer Fleck neben dem Ende der D., Cardw^ell, de Vis, ebd. S. 881. Labrichthys Güntheri Blk. var. , Moreton Bay; cruentatus, Wangensch. 4-reihig; oliv, Basis der P., D. u. A. carmoisin, Fleck an der Achsel u. hinter 3. D-Stach. tiefblau, Mor. B; sexlineatus, Wangsch. 3-reih., Längsstr. u. Vorderende der D. schwarz, Barrier Reef; rex, Wangsch. 6-reih., oliv, 2 schräge Streifen, schwarzes Band in vord. D., 2 dunkle Längsl. an den Kopfseiten, Achselfl., Mor. B.; maculatus, Wangsch. 4-r., gelblich, 2 dunkle Str. an der Kopf- seite, doppelter Punktstreif am Hinterkörper, D. vom 1.-3. Stach, schwarz, Mor. B. ; nudigena, Wangsch. 1-r.; Kopf u. Flossen gelb, Schuppen mit Vertikal strich. Sattelfleck am Schwanzstiel. Barrier Reef; de Vis, S. 879— 881. Platyglossus punctatus, 9/11, 2/11, 30, 3/10, blaugerandeter Zügelstreif, dunkl. Postorbitalfl., Murray-L; amahilis, 9/11, 3/11, 30, 3/10, blassvioletter Längsstr. durchs Auge, darunter 2 andre, C. violettpunktirt, M.-I.; equimis, 9/11, 2/10, 27, 2/8, 1. V.-Strahl ver- längert, weisser Wangenfleck, worin ein blaues Hufeisen, C. mit 6 braunen Querb., Cardwell; de Vis, ebd. S. 885. PseudoJulis ziczac, 9/12, 3/11, 28, 2/9, 1 dunkle Zickzackbinde, darunter 1 röthliche B., Murray-I); murrayensis,J)/ll, 3/11, 27, IVaA 410 Dr. F. Hilgeiidorf: Bericht über die Leistungen 1 dunkle Längsb. u. 3 Flecke jeders. am Kopf, M.-I., de Vis, ebd. S. 882. Xyrichthys psitt. L. sp. statt X. verm. P., Goode u. B. , Pr. n. m. Vm 195. Julis ventralis, 8/13, 2/10, 28, 3/9, nahe aneitensis, Moreton Bay; de Vis, Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 9, S. 884. - J. donzella viell. versch. v. pavo; Cocco, Nat. sie. IV 194. Coris coronata, 9/11, 2/11, 55, Fleckenkreis um das Auge, Band auf P. u. Ocelle auf D II, Murray-L, de Vis, ebd. S. 883. Scarus siculus Cocco, Untersch. v. cretens; Cocco, Nat. sie. IV 238. Callyodon, Cryptomus roseus Cope, D. 9/, A. 2/; Jordan, Pr. n. m. VIII 545. Heteroscarus tenuipes, nahe Castelnaui aber A. 2/12, Untkfr. mit Mediannaht u. Kopf ohne Linienzeichn., Loc.?; de Vis, Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 9, S.883. Pseudoscarus flavijpinnis, A. 3/9, Wangensch. 3-reihig u. 1 R. auf unt. Praeop., kein Zahn am Mundwinkel, Seh. braunstreifig; Cap York; strigipinnis, AVsch. 3-reih. (incl. Praeop.), Flossen schwarz mit weissen Streifen parallel d. Strahlen, Cardwell; fuscus, Wseh. 2-r. u. 2 Seh. auf Praeop., einfarbig olivbraun, vertic. Fl. dunkler, C. weiss gesäumt, Barrier Reef; de Vis, ebd. S. 886— 887. Odax Beddomei, Tasmanien, Johuston, Pr. r. soc. Tasm. 1884, S. 231. — 0. vitt. Sol. var., Abb. u. Beschr., Arthur, Tr. N. Z. Inst. Bd. 17, S. 169, T. 14, F. 7. Embiotocidae. Entwickl. u. Präp. d. Embr., Ryder, S. 354 u. 333. Rhacochilus toxotes, Abb., Goode, F., T. 89. Chromides. Chromis enchrys., Ber. f. 83 S. 495, ist ein Pomacentride (Heliases). Anaeanthini, Allgemeines. KoptTfnochen s. v. Klein, S. 336. Gadopsidae. Gadopsis von N.-S.-Wales gestreckter als mar- moratus, AV. Macleay, Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10, S. 267. Lycodidae. Lycodes Turnerii u. coccineus, Alaska, Färb.; M urdoch, Polarexp., S. 130 — 131. — L. Vahlii Reinh., Abb.; Goode, Fisheries, Tfl. 67. Lycenchelys (Gill 84) für die Lycodes mit stark verlängertem (12-24) Körper, Typ.: L. muraena Coli.; Jordan, Cat. 124. Gymnelis stigma wahrsch. nur schlecht beschr. G. viridis; wenn aber beschuppt, viell. zu Maynea (antarkt.) gehörig; Jord. , Cat. 125. — G. viridis, Alaska, Murdoch, Pol.-Exp., S. 130. Lycocara (Gill 84) statt üronectes (occ), Jord., Cat. 125. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 411 Cerdalidae, fam. n. für Cerdale J. ii. G. (81) und Microdesmus Gth. (64), von den Lycodidae durch kleine Kiemenöifnung und nicht- isocerken Schwanz untersch.; Jord., Cat. 125. Gadidae. Gadus. Die Subg. zu Gen. erhoben: Melano- grammus; Gadus; Pleicrogadus Bean statt Tilesia (occ), Typ. PI. novaga (syn. gracilis); Microg.; Pollachius; Jordan, Cat. S. 130. — Gehörg., Cauestrini, s. S. 342. — Entwickl., Mclutosh s. S. 351. — Osteom, Sutton, S. 369. — Parasit, Barrett, s. Ammodytes. C. Ewart u. G. Brook hatten Gelegenheit im Aquarium das Laichgeschäft von G. morrhua zu studiren. Männch. u. Weibch, schwimmen dabei durch einander, Rogen u. Milch, steigt sofort langsam zur Oberfläche; das Laichen geschieht während der Dämmerung. 3. Ann. rep. fishery board Scotl.; Natm-e, Bd. 32, S. 282, J. r. micr. soc. Y 786—787. — „Food of the common cod", Cornish, Zool. IX 71. — G. morrhua, Abb., Goode, Fisheries, T. 58 A. — (G.) Morrhua sycodes Cocco, ähnl. capelanus R., aber mit 5 Poren neben d. Vorderrand d. Suborb. u. am Untkfr.; Nat. sie, Bd. 4, S. 178. — G. merlangus, s. v. Nettelbladt, S. 373. — (G.) Merlangus pertusus Cocco (29) von poutassou versch., 5 grosse Op.- Poren u. 5 am Untkf., A. 30/25; Cocco, Nat. Sic, Bd. 4, S. 179. (Gadus.) Microgadus tomcodus („Frost-fish") in Amer. gezüchtet; Smiley, Bull. F. C. V 467, 471. — Abb., Goode, F., Tf. 58B. (G.) Melanogrammus. aeglef., Abb., Goode, F., T. 59A. (G.) Pollachius carbo u. chalocogr., Abb., Goode, F., Tf. 60. — Boreogadus saida, Alaska, Fang; Murdoch, Polar-Exp. S. 129. — Abb., Goode, F., Tf.59B. (G.) Tilesia grac, zahlr. in Alaska, Murdoch, P.-E., 130. Gadiculus argenteus, südl. bis Brit., Day, s. S. 374. Merluccius product. Ay. u. bilin. M., Abb., Goode, F., Tf. 65. Uraleptus. Merluccius atten. Cocco, von Maraldi versch. : Nacken gefurcht, Nasenl. länglich u. D. 62, A. 66, Cocco, Mat. sie, Bd. 4, S. 179. Phycis mediterranea, jung (Hypsiptera Gth.), 40 mm. 1. ; noch kleinere (12 mm) mit Kopfdornen, ohne D. I u. mit kleineren D- u. A- Zahlen, sowie 3— 3V2 mm. 1. vielleicht hierher. Emery, Mitth. z. St. Neap., S. 159, Tf. 10, F. 22—25 u. Xyl. Phycis floridanus, von regius durch L. 1. 120, tr. 9—10/^ u. D. 13, 57 abw., Bean u. Dre sei, Pr. biol. soc. Wash. 1884, S. 100, u. Jord., Cat. S. 129. — Ph. chuss, tenuis, regius, Earlii, Chesteri, Abb., Goode, F., T. 62—64. Haloporphyrus, das Subg. Antimora (Gth. 78) wird Gen.; viola G. u. B. viell. zu rostrata Gth.; Jord., Cat. 129. — H. viola, Abb., Goode, F., Tf. 64. — (Halop.) Lota ioptera Cocco, versch. v. lepid. : A. ohne Bucht, vord. D-Str. verlängert, V. länger. Cocco, Nat. sie, Bd. 4, S. 180. 412 Dl- F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Lota, Eier, Owsianiiikow s. S. 350. — L. maculosa, Flüsse Alaskas; Murdoch, Pol.-Exp., S. 130. — L. mac, Abb., Goode, F., T. 61. IVJolva vulg. Junge mit 1 braunen Seitenband, darüber ein opalweisses, D I u. II hinten mit schwarzem Fl.; Mcintosh, Ann, Mg. N. H., Bd. 15, S. 435. — „Ova of the ling", Dünn, Zoologist IX 237. (Motella.) Rhinonemus als Genus (M. cimbria) von Onos ab- getrennt; 0. septentr. (80), Grönland, als nordam. nachgetragen; Jordan, Cat. S. 128. — Entwickl. Brook, s. S. 355 u. 357. — Larve V. Motella (u. 2 verwandten Formen); Agass. u. Whitm. , Mem. m. comp, z., Bd. 14 No. 1, Tf. 18. Brosmius brosme Müll., Abb., Goode, F., Tfl. 61. Chiasmodus niger, Bissigkeit eines gefang. Ex., Smiley (nach Collins), Bull. F. C, Bd. 5, S. 96. (Vergl. Trachinidae.) Ophidiidae. Brotulidae, eigene Fam,; die in der Synopsis f. N.-Am. den Gadidae zugetheilten Gen. Bythites u. Dinematichthys stehen näher den Ophidiidae (oder Lycodidae) ; Jordan, Cat. S. 127. Neohythites Ti.g. Ahnl. Bythites; stark comprimirt, Kopf beschuppt, 2 schwache Praeop. u. 1 stärk. Op.-Dorn, Obkfr. kaum länger, Vomerz. in e. fast kreisf. Fleck, 4 Kiemen mit schwachen Kdorn., Pseudobr. 0, Br. 8, C. von D. u. A. kaum geschieden, D. u. A. entwickelt mit längeren Vorderstr., V. mit 2! Str., L. 1. hinten 0. — ^.Gilli, östl. V. New-Orleans, 111 Fd., L. 1. 88, tr. 7/17. Goode u. Bean, Pr. Nat. mus. VHI 600. Porogadusn.g. Brotulidae. Stark compress. Zahlr. interorb. Dornen, 2 Paar an den Schultern, 1 am Op., u. 1 Doppelreihe am Praeop., Barteln 0; Kopf mit vielen Poren; Obkf. kaum vorspr. ; Kiemenblätter kurz, Kmdorn. zahlr.; Psbr. 0; L. 1. undeutl., hinten 0?, nahe der D. ; Seh. klein; 3. Porenreihen (ob., unt., mitt.) jederseits; Bürstenz. inKfr., Vom. u. Pal; V. mit 1 gespalt. Str , C. kaum abge- setzt, P. miles, Höhe in L. lOmal, südöstl. New- York, 1168 Fd. Goode u. Bean, ebd. S. 602. Bathyonus Goode und Bean, nom. n. für Bathynectes G. (Crustac); nahe Dicrolene; diese G. aber weniger verlängert, mit untern P-Str. abgelöst, V. zweizipflig, starken Dornen am Op. u. Praeop., B. catena, nahe gracilis G.; Körph. IVj in Kpfl., 12 V, in Körpl.; Porenlinien am Kopf mit grossem Sinus, kettenartig; Kopf wenig comprimirt; P. bis unter den 18. D. -Str. B. pectoralis, nahe laticeps G., aber P. mit verlängertem vorletzten Str., bis zum 13. A.- Str., von fast dopp. Kopfl.; D. 93, A. 73; beide südöstl. von New- Orleans in 1467 bez. 1430 Fd. — ebd. S. 603. Bellottia apoda GigL (Zool. Anz. No. 144), 40 mm. 1., Übergang von den Brotulini zu den Fierasf., zersti-eute Sinnes-Papillen, Emery, Mitth. z. Stat. Neap., Bd. 6, S. 157, Tfl. 10, F. 17—20. in der Ichthyologie während des Jahres 1885, 413 Pteridium? (atrum) jung-, 30 mm. 1., D. 96, A. 72 (adult. ca. 80 bez. 62) oder eine im Mittelm. unbekannte Brotulinen-Gatt. ; Emery ebd. S. 158, F. 21. Ophidiina. Ophidium marg. Dek., Abb., Goode, F., Tf. 66. Otophidium Gill, von Ophidium versch. durch Vorhandensein eines scharfen verborgenen Dornes auf dem Operc, Typ. : omostigma (82 fälschlich als Genypterus), in Jordan, Cat. S. 126. Leptophidium Gill als Genus anerkannt, Jord., Cat. 126. — Lept. cervinum Goode u. Bean, Zähne in schmalen Binden, worin einzelne verlängerte, nicht bewegliche, Kiemendornen kürzer als bei profundorum, D.- Anfang vom Auge um Kopfl. entfernt (bei pr. 2/3 Kpfl.), P. = V2 Kpfl., 13—14 in Krpl. (pr. 10, mann. 11); weiss gefleckt; W. Atl. Oc, 35" N., 75" W. bis 40« N., 70» W.; 56— 102Fd.; L. marmoratum G. u. B., Körperhöhe 7^/^ in Totall. (cerv. IO72), Zähne nur in den Kiefern (aussen) verlängert; Kierad. kurz, kaum 72 Augd. (cerv. Vs); gelbgrau, olivbraun marm.; 23 "N., 82 "W. bis 29" N., 88« W., 68—213 Fd.; Pr. nat. mus., Bd. 8, S. 422—423. Genypterus, s. Otophidium. Fierasfer, Kopfniere, Emery s. S. 348. Ammodytina. Ammodytes ,,Sand-eer' theilweis in der Leber eines Gadus aeglef. eingebettet, Barrett, Rep. Fisheries Scotl, App. F., S. 70—72, 3 Taf. — Biol., Hunt, s. S. 367. — Am. amer., Abb., Goode, F., T. 66. Congrogadina, ob hierzu Scytaliscus? (Ber. 83, 498), Jord., Cat. 126. Macruridae. Macrurus berglax Lac. statt Fabricii Sund., Jord., Cat. 131. — Macrurus caribbaeus, 2/8 110, 110; ähnl. atlant., aber Schnauze spitzer. Seh. kleiner, D. II weiter vorn, östl. v. New- Orleans u. im Golf v. Darien, 200 Fd.; M. occa, ähnl. trachyrh.; Sehn, fast 2 Augd. , Mundwnk. fast bis z. hint. Augr. , L. tr. 5/19; östl. New-Orl., 335 Fd. Goode u. Bean, Pr. n. m. VIII 594—595. — M. rupestris Müll., Abb., Goode, F., T. 66. Coryphaenoides sulcatus, D. I 2/8—9, A. 120, L. 1. üb. 175, Seh. mit 8 — 10 durch grosse Furchen getrennten Dornen; bei Mar- tinique 472 Fd.; Goode u B., ebd. 596. Malacocephalus occidentalis, ähnl. laevis, ab. A. hint. dem Ende v. D. I u. 1 Schnzl. hinter Anus; 2. D.-Stach. gesägt, v. Kpfl.; östl. Cap Hatteras u. Granada, 132— 164 F.; Goode u. B. 597. Bathygadus cavernosus Goode u. Bean; D. 2/10, 133, 2. St. der 1. D. gleich Kpfl. ohne Schnauze; 2. D. um V2 Kp^l- hinter der 1. D., sehr niedrig; Kopfknochen weich und cavernös; östl. von New- Orleans, 227 Fd. B. macrops G. u. B., D. 2/8, 125; beide D-Stach. kurz, 1. u. 2. D. dicht beisammen; Kopf in Körperl. 574; Kiemend. 77 Kopfl. (bei cav. sehr kurz und zahlreicher); östl. !N.-Orl., 335 Fd. B. longifllis, D. 2/8—9, 140; der 2. einf. Str, der 1. D. hat 8 fache 414 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Sclmauzenl., 2. D. dicht an I.D.; A. niedriger als 2. D. (bei cav. viel höher, bei macr. niedrig); ostl. N.-Orl. 724 Fd.; ebd. S. 598— 599. Ateleopidae. Xenocephalidae. Eurypharyngidae. Pleuronectidae. Hippoglossus vulgaris, die wichtige Fischerei auf diese Sp. bei Island behandelt A. Thorsteinson, Fiskeritid., Mai 85 (Übers. Bull. F. Comm. Bd. 8, S. 429). — „Eine kurze Bio- graphie", Ct. Br. Goode, Amer. Natur., Bd. 19, S. 953-969. — Abb., Goode, Fisheries, T. 54. (Hippoglossoides.) Eopsetta als Subg. für H. Jordani, Lyo- psetta subg. n, für exilis; Psettiehthj's wird selbst. Gatt. Jordan, Cat. S. 135. — Hippoglossoides elassodon u. platessoides, Abb.; Goode, F., T. 52, 55, Psetti. melanost. Gir., ebd. T. 41. Reinhardtius Gill, statt Platysomatichthys Blk. , ebd. 133. — Platys. hippoglossoides, Abb.; Goode, F., T. 56. Atherestes stomias, Abb., Goode, F., Tf. 53. Citharichthys. Subg. Aramaca Jord. u. Goss, durch breiten, hohlen Interorbitalraum, verlängerte P. etc. an Platophrys erinnernd (für paetulus) ; Jordan, Cat. S. 133. C. (Citharichthys) macrops. 80, 56, Sq. 14/41/16; Mund grösser als bei microst.; Auge und Höhe grösser als bei spilopt., Pensacola Fa.; H. G. Dresel, „n. sp. of Flounder", Pr. n. m., Bd. 7, S. 539—541. — C. (Cith.) ventralis; 93, 73; L. 1. stark gebogen, 66, 19/23; beim M. auf Augseite V. 12 mal, auf blind. S. 3V2 in Krpl.; Interorb. Vg Augd.; Pensacola, 60 F.; Goode u. B., Pr. n. m. VIII 592. Cith. (Hemirhombus) fmbriatus; 80,60; Sq. 70, 25,'31; D.-Ende mit 2, A., C. u. P. mit 1 Fleck, P. mit Qbd.; östl. Pensacola, 20—90 F.; Goode u. B., ebd. 591. Etropus rimosus; 77, 61; Sq. 41, 12/14, beiderseits stark ge- zähnelt, kleine Nebensch. ; undeutl. Flecke; östl. Pensacola, 21 F.; Goode u. B., ebd. 593. (Pseudorhombus.) Ancylopsetta Gill. (dazu syn. Notosema 83) und Xj'streurys (80) von Paralichthys getrennt, Jord., Cat. 134. Paralichthys dent. L., oblongus M., Abb , Goode, F., T. 42, 43. Rhoraboidichthys podas und mancus sind in • der That (Costa) nach microsc. Unters, der Generationsorg, nur (J bez. $, die Jungen von 10 Ctm. noch gleich, Emery, Mitth. z. St. Neap. Bd. 6, S. 161. Pleuronectes. Parophrys als Gatt, anerkannt; Isposetta desgl., dazu als subg. n. (oder Genus?) Inopsetta für ischyra; Lepidopsetta selbst. Gen., Limauda desgl.; bei Pleuronectes im engsten Sinne bleiben nur noch die (amer.) Sp. quadritub., glaber, glacialis; den beiden noch als Subg. daneben belassenen Platichthys u. Pseudopleur. gebührt viell. ebenfalls der Rang einer Gatt. Jordan, Cat. S. 136. Goode, Fisheries, bildet ab: PI. glab. Tf. 45, stellat. 46, glac. 47; Pseudopl. amer. 44; Limanda asp. P. u. ferrug. St. 48 u. 49: Lepi- dops. bilin. Ay. 50; Glyptoc. cynogl. L. 57. — PI. flesus, vermuth- in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 415 licher Bastard mit limanda beschr., Taf. 62; PI. pseudofl. Gottsche ist wohl auch ein flesus- Bastard; F. Day, Pr. zool. soc. London, 1885, S. 929 — 230. — Hautkrankh. s. Mcintosh, S. 352. — Albinismus, Steindachuer, S. 368. — Biologie Hunt, S. 367. — Larven zweier Sp., Agass. u. Whitm., S. 364. Platophrys lunatus L., Syn., Jordan, Pr. n. m. VIII 395. Ammotretis Macleayi statt zonatus M. , weil die Bänder un- natürlich; Douglas-Og., Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10, S. 122. (Achirus) Baeostoma (82) nur Subg. von Achims; Ach. (Ach.) achirus L. für die südl.. Ach. ach. var. moUis Mitch. für die nördl. Form als Bezeichnung gewählt, Jord, , Cat. 137. — Achirus lineatus L., Abb., Goode, F., T. 41. Aphoristia diomedeana, Augen genau übereinander; 96, 79; L. 1. 85, tr. 35; im Ende der D. 3, in A. 4 schw. Fl., westl. Florida, 24 F.; pusüla; 78, 70; 85—90, 38; 7 Qbd.; östl. Philadelphia; Goode u. B., Pr. n. m. VIII 589, 590. — A. fasciata Holbr. statt A. plagusia L., weil PI. plag. L. wahrsch. auf Aphor. ornata zu beziehen, Jord., Pr. N. M., Bd. 8, S. 395 u. Cat. 185, sowie Goode u. B., Pr. n. m. VIII 196. Larven: Charyhdia g. n. , Körper massig verlängert, beide Profile wenig convex (Augen mehr od. w. asymm; D. vorn vom Schädel losgelöst), 2 Veutr., C. von D. u. A. getrennt; Ch. Rüppelli (Cocco sp.) u. rhomboidichthys , D. 99, A. 74, ähnl. dem Jungen von Rhomboidi. candidiss., ab. L. 1. stark gebogen. Beschr. v. Bibronia ligulata Cocco u. Peloria Heckelii Cocco, Schlüssel für die 3 Gatt.; L. Facciolä, Natur, sie. IV 261—266. Thysostorni. Allgemeines. Kopfknochen, v. Klein, s. S. 336. — Dalliidae werden eigne Farn. u. Ordn. ; s. unten. Siluridae. Silurus, Albinismus, Steindachuer, S. 368. Schübe Bouvieri, von Senegal, var. fasc. St. sehr verschieden, D. 1/4, A. 57, Höhe in L.: 6, 3 bläuliche schwarz gesprenkelte Seitenbinden, Fluss Casamence (W.-Afr.), de Rochebrune, B. soc. philom., Paris, Bd. 9, S. 95. Amiurus nebulosus übersiedelt nach Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland, England, Smiley, Bull. F. Comm., Bd. 5, S. 84 und 433. A. melas, P.-Stach. u. A. kürzer als bei nebul., Jord. u. Meek, Pr. N. Mus., Bd. 8, S. 10. — A. melas, dazu: xanthoceph., Cragini Gib. (84 s. u. !), obesus Gill, brachyacanthus Cope; Jordan, Cat. f. N.-Am., S. 14. A. nebulosus, dazu: marmor.; A. erebennus, dazu(?): prosthistius (83) mit runderer C. ; A. albidus, dazu: lophius; A. ponde- rosus = nigricans ad.?; ebd. S. 15 (vergl. Ictalurus). — A. Cragini, 416 Dr. F. Hilgeiidorf: Bericht über die Leistungen durch kl. D.- u P. -Stach, v. melas untersch.; pag. 512, Note, wieder eingezogen (= melas); Gilbert, Pr. nat. mus., Bd. 7, S. 512, u. „F. of Kansas" Bull. Washburn lab., Bd. 1, S. 10 u. 97. — A. mel., catus u. vulg., Abb., Goode, Fish., T., 233, 234, — Schwimmblase, Wright, S. 345. Ictalurus, nicht durch gegabelte C, sondern durch feste Brücke vor der D. zu charakterisiren, daher albid., lupus, niveiv., nigric. zu Amiurus; Jord., Cat. 15. — I. punctatus Raf., wegen trefflichen Fleisches für Acclim. in Europa empfohlen, Lebensweise; D. S. Jor- dan. Bull. Fish. C, Bd. 5, S. 34. — L albidus, Abb., Goode, Fish., T. 232. Noturus eleutherurus zu miurus ; elassochir S. et K. 83 = exilis ; insignis Rieh, von ex. versch.; Jordan, Cat. S. 14. Arius ist in Galeichthj's aufzunehmen, weil Bedeckung des Nuchalschildes durch Haut wechselnd; Jordan, Cat. S. 15. — A. felis L., Abb., Goode, Fish., Tfl. 236. Aelurichthys marinus M., Abb., Goode, F., T. 235. Gyrinostomus g. n. zu Blk.'s Sect. Synodontini; spindelf. ; Kopf dreieckig; proc. occip. verlängert, zweizipflig; Augen winzig; Mund klein, unterständig; Maxillarzähne hechelf.; Mandibz. äussere Reihe dünn, sichelf., beweglich, innere R. winzig, zweispitzig; Palatz. ; Barteln 2/4; hinteres Nasenl, röhrig; P.-Stachel sehr dick, innen tief gezähnt; Fettfl. lang. G. Marchei, D. 1/6, A. 12, P. 1/7, V. 8; oben violet mit 3 orangef. Querb., uut. röthl. mit dunkleren vier- eckigen Flecken, 55 Mm., Fluss Casamence W.-Afr. ; de Ro c he- hr une, Bull. s. phil. Paris, Bd. 9, S. 96. Scopelidae. Zu den Scopelidae gehört viell. Hyphalonedrus (s. Salmon.), Jordan, Cat. S. 42. Synodontidae als Fam. (Synodus, Saurida, Bathysaurus, Harp.). Jord., Cat. S. 39. [Saurus] Synodus iutermed. (nicht in N.-Am.) in der Sj^nopsis verwechs. mit anolis. Ebd. — (S.) Trachinocephalus myops Forst., Abb., Goode, Fish., T. 203. Scopelus Humboldti u. crocod. R. bei Genua, elongatus (hierzu : resplend., croc. C.V., caudisp.). Vinciguerra, Ann. nius. Genova (2) 11 461. — Sc. Mülleri Gm., Abb., Goode, Fi.sh., Tfl. 203. Nychtophus lamimnotus, wie Gemellarii, ab. ein medianer Leucht- fleck zu D. u. C. Cocco, Nat. sie. IV 294. Paralepis Cuvieri Bp. (wozu coreg. C. V. nee R.) bei Genua, Syn. andrer Sp.; Vinciguerra 1. c. 466. — Darmdrüsen, Facciolä, s. S. 405. Symproptopterurus g. n.?, wie Paralepis, aber A. mit C. ver- bunden, von Rüppell beob., ob monströs? Cocco, N. sie, V 14, Sudis coruscans zu borealis, Jordan, Cat. S. 38. Alepidosaurus ferox Lowe, Abb., Goode, Fish, Tfl. 202. hl der Ichthyologie während des Jahres 1885. 417 Plagyodus Steller statt Alepidosaurus, Jordan, Cat. S. 38. Bathypterois longipes, Xylogr.; Chall. -Rep,, Narr. I, S. 217. Inops Miirrayi Xyl.; ebd. S. 239. Cyprinidae. Revision der Girard'schen Namen für Cypriniden u. Catast.; Jordan, Pr. n. m., VIII 118 (s. S. 381). — Entwickl. der Wirbelsäule bei 12 Sp. sehr gleichartig, Grassi, s. S. 336. — - Gehörorg., Canestrini, S. 342. I. Ca to Storni na. Ictiobus (Ict.) bubalus, bis 35 Kilogr., Laich- geschäft; Mosher, Biül. F. C, V 190. — Abb., Goode, Fisheries, Tfl. 226. (Ict.) Im Subg. Carpiodes niu' 3 Sp.: 1. carpio (Mississippi), 2. velifer, sehr variirend (westl. vom Allegh. Gebirge), 3. cyprinus Les. nee. J. u. G. Syn., mit fast glattem Op. (östl. v. AU.-G.); Jor- dan, Cat. S. 16. — I. urus, bub., cyprinella u. carp., Jord. n. Meek, Pr. n. mus., Bd. 8, S. 2, 13, 16. — Carpiod. cypr., Abb., Goode, F., Tfl. 225. Cycleptus elong. Les., Abb., Goode, Fish., Tfl. 224. Pantostens 3 Sp.: plebejns, dazu: delph. u. bardus; P. generosus, dazu platyrh.; P. virescens Gir. wird P. (nicht Catost. !) guzmaniensis Cope ; Jord. , Cat. 17 (vergl. Cope, Am. Nat., Bd. 19, S. 1200). Catostomus nanoimjzon Math er (12. Rep. Survey Airondack Region N.-Y. 1884, S. 36), Big Moose Lake; wahrsch. Zwerg-Var. von C. catostomus F., Jordan, Catal. S. 17. C. teresM., dazu wahrsch. C. utaivana Mather (1. c. S. 35) ebd. S. 18 ; Hypentelium bleibt Subg. ebd. S. 185. — Cat. retropinnis J. u. Commersoni Lac. [teres M.], Abb., Goode, Fish., T. 223. Erimyzon nur 1 Sp. sucetta; nördl. kleinschupp. Form suc. var. oblonga M.; Jordan, Cat. S. 19. — E. suc, Abb., Goode, Fish. Tfl. 220, E. Goodei (südl. F.), Tfl. 221. — Moxostoma Valenciennesi (Jord. , Pr. Nat. Mus.?) = Catast. carpio C. V. nee Raf. ; M. bucco = aureolum juv. ; M. albidum wird congestuni Cp.; Catast. anisurum Raf. ist nach Gilbert ein Placopharynx; Jordan, Cat. S. 19. — Mox. macrolep. Les. u. carpio Val. (s. o, !) Abb., Goode, F., Tfl. 222 A, B. II. Cyprinina. Cyprinus carpio, Geschleehtsunterschiede : Ausser den bekannten (Depression der Genitalgegend beim M., Pro- tuberanz und weitere Mündung beim W.) ist die Kopiform viell. ver- schieden; Smiley , Bull. F. Conim. V, S. 36—37. — Als Kennzeichen für das Männchen von 1 Jahr ab soll kurzer, schmaler, spitzer Kopf und die stets beim Streichen, wenn auch spärlich, abfliessende Milch dienen; Smiley (nach Gaines), ebd. S. 468. — C. carp. var. coria- ceus, Abb., Goode, Fish., T. 230. — Thymus, Maurer, s. S. 343; Auge, Koganei u. Virchow, S. 341 ; Monstrum, Landois, S. 369; Parasiten, Blanchard, S. 370; Lebenszähigk., Day, S. 367, anonym., S. 368, Smiley, S. 370. ArcU. f. Naturgescli. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1. ßß 418 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Carassius aur., Abb., Groode, F., T. 231. — Sarkoma, Sutton, S. 369. Osteochilus melamptems, D. 17, A. 7, L. 1. 29, tr. 6V2/6V2, vier Barteln, 9—11 schwarze Längsstr. , Hue; Tirant, Poiss. de Hue, S. 19 (1883!), Bull. soc. et. indo-chiu., 1883, S. 96, Cochinch., Exe. et rec. Bd. 10, S. 187. Labeo iwiiU, D. 15, A. 8, L. 1. 58-62, tr. I2V2/I3, Schlundz. 5. 4. 2/2. 4. 5, zwei kleine Barteln, viele Schuauzenporen, Cambodscha (häufig), Cochinch.; L. chrysophekadion grunzt sehr laut; Tirant, Goch., Exe. et rec, Bd. 10, S. 188. L. (Tylognathus) lehat Blk., in Cambodscha, nur 2 Barteln, ebd. S. 189. Crossochilus camhodyiensis, ähnl. oblongus, D. 3/8, A. 2/7, L. 1. 32, tr. 4^/2/4 V2, zwei Barteln, ein kl. Höcker an der Mandibel- Symphyse, Cambodscha, Tirant, Notes poiss. des mont. de Samrong tong (Jahr?), ferner: Bull. soc. et. indo-chin. 1883, S. 170-, Cochinch., Exe. et rec. Bd. 10, S. 191. Barbus enoploides; 4 Barteln, D. 3/8, A. 2/6, L. 1. 39, tr. 5V2 bis 6/6, Röhren der L. 1. mehrfach verästelt, 74Ctm. , Cochinch.; Tirant, Coch. fr., Exe. et rec. Bd. 10, S. 191. — B. geniosoma Blk.? oder platysoma Blk.? L. 1. 26, tr. 6V2/4V2. Cambodscha, ebd. S. 193. — B. aurotaeniatus , 2 Barteln, D. 3/8, A. 3/5, L. 1. 26, tr. 4/4, schwache dunkle Binde auf L. 1., oben hell goldig gesäumt, alle Fl. gelb., Cochin. Bezirk Thu-dau-mot; ebd. S. 195. — B. aureus, Barteln, D. 3/8, A. 2/5, L. 1. 21—22, tr. 3V2/3V2, silbern, Schuppenflecke u. Längsbinde goldig, Ctm., Hue; ebd. S. 197 u. Mem. poiss. Hue 1883 (!), S. 19. — B. fluv., Parasiten, Megnin, s. S. 370. Schizothorax Kolpakowskii, P. 1/19, V. 1/10, Bauchspalt länger als halbe Entfern, zw. V. u. A., V. bis zum Spalt, Maul kaum unter- ständig, P. so lang wie A.; sonst ähnl. argentatus; argent. bei erwachs. Ex. Auge 6— 7 mal in Kpfl., Kpfl. höchstens V- d. Totall., jung weiss, alt dunkel; grosssch. Var. 21/92/16; Tarimi u. aksaensis wie vorige im HiFi.; Nikolski, Bull. Ac. Pet, Bd. 30, S. 12. Diplophysa labiata u. Strauchi im Ili, ebd. S. 14. Amerikanische Cyprinina, in Jordan's Cat.: 11 einheim. Gen. mit 30 Sp. : Camp. (3), Zophendum (2), Dionda (8), Hybogn. (4), Pimeph. (2), Exogl. (1), Cochlogn. (2), Ericymba (1), Phenacobius (4), ?Tiaroga (1), Rhinichthys (2). Campostoma ; jetzt 3 Sp. , weil nasut. syn. mit u. prolix. Var. von anomalum Raf.; Jordan, Cat. S. 20. Dionda Gir. wieder von Hybogn. getrennt: kleine, dunkle F. des Rio Grande-Gebiets; Zähne kürzer, etwas hakig. D. flavipinnis zu episcopa; nur durch spitzere Sehn. u. gross. Maul weicht nubila (olim Cliola n.) ab; serena von episc. versch. , dazu syn. nigrotaen.; hierher viell. auch Cliola haeraatura. Jordan, Cat. S. 21. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 419 Hybognathus vergl. Dionda; H. Hayi Jordan, Pr. nat. m. VII, 548 = H. argyritis J. u. G. Syn. S. 968 (nee Gir.); H. MeeU Jord. u. Gilb, (unpnbl.; 1886 = nnb.); H. argyritis Gir. (nee autt. poster.) versch. v. nuchalis, dagegen placitus ii. regius Varietäten von nuch. ; Jordan, Cat. S. 20, 21. Coliscus fällt; ist nur der junge Pimeph. promelas; auch Hyborhynchus fällt, weil nicht von Pim. versch.; H. supercil. (ohne Partei!) kommt zu notatus; H. confertus = P. promelas (westl. Var.), so dass von den 3 Gatt, nur Pimephales mit 2 Sp. promelas u. notatus übrig. Jordan, Cat. S.22, Jord. u. Meek, Pr. N. Mus., Bd. 8, S. 11; Blatchley, Pr. ac. n. sc. Phil. 85, S. 63-65. Tiaroga, eignes Genus für Cliola (Cliola) cobitis (Syn. S. 170), Jord., Cat. 27. III. Rhoteichthyina. IV. Leptobarbina. V. Rasborina. Rasbora aurotaenia, L. 1. 32 — 34, tr. 57.2/3^3, (Barteln?), 3. Schuppenreihe mit Goldbinde, in Cochinchina u. Cam- bodscha gemein; Tirant, Cochinch., Exe. et rec, Bd. 10, S. 174. R. Paviana, L. 1. 28, tr. 4Y2/2, schwarze Binde am Vorderkörper, im Bezirk Th-dau-mot; ebd. S. 175. VI. Semiplotina. VII. Xenocypridina. VIII. Leuciscina. (Leuciscus.) Idus auratus, Winke für Pflege; Hessel, Bull. F. C, V 254. Tinea, Hautsinn ; Wright, s.S. 335; nach Austral. übersiedelt, Dannevig, S. 378. Amerikanische Leuciscina, Jordan im Cat.: 28 Gen. u. 204 Sp. Oxygeneum g. n., nahe Acrochilus, aber ohne Hornscheide des ob. jyiundrandes. Körper cylindrisch, D. hinter V., keine Pseudobr., Schlundz. 5 — 5, mahlend. O. pulvendentum, D. 1/8, A. 1/7, L. 1. 63, tr. 20, Illinois-R.; S. A. Forbes, Bull. Illinois lab., Bd. 2, S. 136. Orthodon microlepidotus Ay., Abb., Goode, F., T. 229. Chrosomus eos zu erythrog.; oreas zwh. Sp.; Jord., Cat. 20. Cliola (vergl. Dionda) wird auf vigilax beschränkt (1. D.-St. ab- gesondert), der Rest zu Tiaroga (s. oben) und Notropis, wozu ausserdem (mit Gilbert) noch Hemitremia und Minnilus gezogen, im Ganzen 90 Sp.; 26 Sp. der Synopsis werden zurückgenommen; 11 Subg.: Hemitremia (3 Sp.), Alburnops (olim Miniellus bez. Hybopsis [vergl. Synopsis S. XVI u. 165] 19), Hudsonius (1), Codoma (1), Moniana (5), Cyprinella (20), Luxilus (4), Hydrophlox (olim Alburnops 19), Lythrurus (8), I^otropis (8), Protoporus (ob = Squalius od. Phoxinus? 2). Jordan, Cat. 22 — 27. Notropis (Subg. Alburnops). N. phenacobius 1/8, 1/8, 35—36, tr. 7—9; N. macrolepidotus nächst atripes, aber Schupp. 40, 6/3 u. kein Fleck vor der D. (nach Jord. Cat. =? umbratilis Gir. subg. BB* 420 Dl'. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Lythr.); N. anogenus nahe Cliola heterodon, aber Maul mehr vertikal als horiz., 1/8, 1/7, 34—37, tr. 8— 11; alle 3 von Illinois; Forbes, Bull. 111. lab. n. bist., Bd. 2, S. 137— 139. — N. noeomis u comalis (unpubl., 1886 = deliciosus) Jord. u. Gilb, in Jord., Cat. 24. — N. deliciosus, dazu: missur. , Stramin,, longiceps u. volucell. Cope, ob auch Minnil. microst. Rf. unsicher; Jordan, Cat. S. 23, J. u. Meek, Pr. N. Mus., Bd. 8, S. 4, 13. — N. Gilherti (? = Alb. lineol. Ag. u. Leuc. 1. Gth.; ?? = Hyb. scylla Cp.), gestreckter als delic, Auge u. Seh. kleiner, L. 1. 34 — 36, tr. 5/4. häufig in lova u. südl.; Jord. u. Meek, S. 4. — Notr. (subg. Alburnops). „Cliola (Hybopsis) topeka''\ 8, 7; 35, 5 4; Z. 4—4; ^ roth, ähnlich straminea, aber höher (373), Auge kleiner, auch Maul kl., schräg u. terminal; Gilbert, F. of Kansas; Bull. Washb. lab., Bd. 1, S. 13 (1884) u. 98 u. in Pr. n. m, VII 513; Jord. u. Meek, ebd. VIII 11 (Analis 8, schwarzer Rückenstr., Iowa u. Kansas). — N. hoops, Indiana bis Missouri; Gilbert, Pr. n. m. 1884, 201. Notr. (Subg. Cyprinella) Garmani (statt rubripinna); Jord., Cat. S. 25. — N. Whipplei Gir. , dazu: analostanus G. ; Jord. u. Meek VIII 5, u. Jord., Cat. 25. N. (Subg. Moniana). N, lutrensis, dazu syn. (in d. Synops. als Cliola-Sp. aufgeführt): iris, jugal, gibb., Forbesi, deliciosa pt. (Couchi, laetab., rutil. grac), suav., Billiugs.; Jord. u. Meek VIII 9, Jord., Cat. 24. Notr. (Luxilus). N. megalops Raf. hat Prior, vor cornut. Mtch., welcher syn.; Jord. u. M. VIII S. 5. Jord., Cat. 26. — Notr. (Lux.) zonatus Ag., die Beschr. in Jord. u. Gilb., Sjaiops. S. 183 gehört zu N. (Alb.) piptolep. Cp.; Jord., Cat. S. 26 (Beschr. V. zon. 1886, Pr. n. m. IX 2). Notr. (Hydrophlox) spilurus Gilb. u. Sw. (nicht public.) N. Ala- bama u. Swaini Jord. u. Gilb. = Alburnellus megalops (occ.) Girard, Jord.. Cat. 26. Notr. (Lythr.) ardens, dazu: cyanoceph., atripes u. diplaemius autt. nee Raf. (= lythrurus Jord. Pr. n. mus. 84, S. 476); Jordan, Cat. S. 26 [NB. die Zahlen der Anm. 4— 6, 7, 1—3 sollen heissen: 5-7, 1— 3a.]; N. umbratilis dazu (nach Jord. ebd. S. 26, Anm. „7"): nigripinnis (s. unt.!) Notemig. lucidus Synops. und (?) Notr. macro- lepidoius Forbes (Bull. Illin. lab. n. h. 1885, S. 138, vergl, Jord, u. Meek, Pr. n. mus. Bd. 8, S. 11); N. roseipinnis Hay = rubripinnis Hay nee Heck., Cat. S. 27. — „Minnilus (Lythr.) nigripinnis, Kansas, Gilbert, Pr. n. m. VIT 513 u. Bull, Washb. lab. 1 14 u. 98 (vergl, ob.). Notr. (Notr.), N. rubrifrons Cp., dazu syn. Alb. percobromus Cp. 70; zu N. dilectus (ehem. diuemus): oliga.spis u. jemez., aber atherin. (ehem. rubell.) versch.; Jordan u. Meek, VIII 5, 16, u. Jord., Cat. 27. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. . 421 Apocope wird siibg. von Agosia, 3 Sp. eingezogen, Jordan, Cat. 28. Hybopsis Ag. statt Ceratichthys Baird; hierzu Rutilus store- rianus Kirtl. (= C. Incens Jordan), welcher mit der (bartellosen) Notropis amara verwechselt wurde; symmetricus zu Algansea; Jor- dan, Cat. 28. — H. [subg. Erinemus nach Jord. Cat.] montanus\ 8, 6, Sq. 4/37/4, Z. 4— 4; ähnl. hyost. (ab. Sehn, weniger vorspringend) u. aestiv. (ab. Auge 3^/^ in Kpfl.), ohne Flecken; ob. Missouri; Meek, Proc. Nat. M., Bd. 7, S. 526— 527. — H. marconis Jord. u. Gilb, (in Jord. Cat. 29); wird 1886 zu aestiv. var. marc. (Augen grösser, Schwauzst. höher), Pr. n. m. IX 22 — Hyb. Bemerk, üb. storerian., dissini. u. hyost., Lebensfärb. von gelidus; Jord. u. Meek, Pr. n. m. VIII, 6, 13. — Hyb. (Subg. Nocomis). Cerat. bigutt. [ersetzt durch kentuck. Raf. Jord. C. 385], Abb., Goode, F., T. 229. Platygobio gracilis, syn. : pallidus; Jordan, Cat. 29. Semotilus corporalis Synops. (nee Mitch. , welcher = bullaris Rf.) wird atromac. M. Jord., Cat. 29. — Schlüssel u. Synon. der 3 Sp.; Bicknell u. Fletcher, Pr. ac. n. sc. Philad. 85, S. 14—18. — S. bull. u. corp., Abb., Goode, F., T. 228. Pogonichthys (macrolep.), dazu juv.: Symmetrurus (argyr.); Jord., Cat. 30; vergl. Algansea. Ptychochilus Oregon., Abb., Goode, Fish., T. 227. Phoxinus, hierzu kommt Squalius, weil der einzige Untersch., die Unvollkommenheit der L. 1., unwichtig und variabel; 6 Subg.: Clinost. (4Sp.), Tigoma (23), Siboma (1), Squalius mitSSp.: atrarius (wozu rhomaleus als adult. und viell. auch sq.) squamatus, crassus, Cheonda (4 sp. coer., Cooperi, nigrescens, wozu Sq. lemmoni R. Smith, Pr. Calif. Ac. Sc. 83 u. viell. mod., modestus), Phox. (4); eine Anzahl Sp. gelten noch als zweifelh. ; Jord., Cat. S. 30, 31. Algansea umfasst Cope's Leucos, Myloleucos u. Siphateles (cf. 83), Pogonichthys symmetr. B. u. G, ist eine Alg., dazu syn.: A. formosa Gir. [Boucardi übersehen?]; Jord., Cat. 32. Trycherodon (83) kommt zu Opsopoeodus (80); Tr. megal. wird 0. Emiliae; Jord., Cat. 33. Meda, dazu syn.: Plagopterus; beide ohne Barteln, Zähne 2,5; Jord., Cat. 33. Vergl. Cope, Am. Natur., Bd. 19, S. 1200. IX. Rh de in a. Rhodeus, Thymus, Maurer, S. 343; Pro- nephros, Gross glik, S. 347. X. Danionina. Danio Bheinarti, D. 13, A. 15, L. 1. 33, silbernes Seitenband, D. u. V. schwarz gesäumt, C. schwarz mit scharlachf. 3 Mittelstrahlen, Hue; Tirant, poiss. de Hue, S. 30 (1883!) und: Bull. soc. et. indo-chin., Saigon 1883 (!), S.97; Cochinch., Exe. et rec. Bd. 10, S. 172 (85). Squaliobarbus anamiticus, D. 2/7, A. 2/12, L. 1. 50—52, tr. 9/4—5; D. hinter V., Hue; Tirant, ebd. (83!) u. 85. 422 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen XI. Hypophthalmichthyina. XII. Ab ra midi na. Abramis brama, Lymphoidorg. , Ayers, S. 343. Cnlter flavipinnis, A. 26, Sq. 77, 16/12; alle Flossen gelb, D. u. C. schwarz gefleckt; Hue; Tirant, Cochinch., Exe. et rec. X 169. Amerik. Abramidina. Jordan, Cat. S. 33 führt auf: Luxilinus (1 Sp.), Notem. (2), Richardsonius (2), die zu dieser Subf. gehören dürften. Luxilinus, n. g. , kein die Schuppen durchbrechender Kiel hinter der V., sonst wie Notemigonus, Typ. : N. occidentalis B. u. G-. ; Jord., Cat. 33. Notemigonus chrysol., südl. Varietät, dazu: Bosci C. V. (=amer. L.); N. lucid. zu Notrop. (Lythr.); K occ. zu Luxilinus; [N. lepto- somus übersehen?]; Jord., Cat. 33; Jord. u. Meek, Pr. n. m., Bd. 8, S. 15. — N. chrysol., Abb., Goode, F., T. 227. XIII. Homalopterina. Psilorhynchus Aymonieri, D. 3/9, A. 2/5, L. 1. 40, tr. Q^l^jQ^U, dunklere Schuppenflecke, P. schwarz ge- säiunt, Gebirge Cambodscha's; Tirant, (nach 1881), Cochinch., Exe. et rec. Bd. 10, S. 168. XIV. Cobitidina. Cobitis, Hautsinn, Wright, S. 335; Wanderzellen im Epithel, List, S. 334. Botia Moreleti, D. 9, A. 6, schwarzes Rücken- Längsband nebst Ring um C.-Basis, Waldbäche in Cochinchina (Distr. Thu-dau-mot) ; Tirant, Cochinch., Exe. et rec. Bd. 10, S. 165. Kneriidae. Charac inidae. Csrprinodontidae. Entwickl. v. Gambusia und Anableps, Ryder, S. 354. Cyprinodon calaritanus, color. Abb. des Männchens u. W., Ge- schlechtsuntersch., leben bei den Salinen v. Carloforte in stark salzigem Wasser von „17 oder 18 Grad", als Nahrung verdächtig. C. Lepori, „La Lebias cal." Annuar. Soc. dei Natur, in Modena (2), J. 15 1881 S. 32— 42, 1 Tfl. 1882. — C. mydrus (82) viell. = carpio, Jordan, Cat. 47. Haplocbilus Lacazei, D. 10, A. 16, L. 1. 26; letzte D.-, A- und V-Strahlen fadenf.; roth mit 6 schönblauen Bändern und gelben Flecken, Flossen gelb, blau ornamentirt; 75 mm.; Landana W.-Afr. : de Rochebrune, B. soc. philom. Paris, Bd. 9, S. 98. — H. argyro- taenia; 8, 22; 3b, 7; weiss mit silberner Seitenbinde; Fluss bei Hue, Tirant (1883?), Cochinchine, Exe. et Reconn., X 162. (Hapl.) Zygonectes auroguttatus Hay, nach Bean's Fussnote wohl = rabrifrons J. u. dieser viell. wieder zu HenshalliJ.; Florida. Z. Nottii Ag. wiedergefunden, viell. hierzu syn. craticula G. B. 82, Fla.; Hay, Pr. n. mus., Bd. 8, S. 556—559 (vergl. Heterandria). — in der Ichthyologie während des Jahres 1883. 423 Z. zonatus zu Chrysotils; Z. cingulatus Synops. (ob = C. V.?) wird Lnciae, Jordan, Cat. 49. cf. Gambusia. Adinia wird selbst. Gatt., einz. Sp.: multifasc. Jord., Cat. 48. Fundulus cf. Adinia; swampinns eingezogen; Jord., Cat. 48. — F. zebrinus, beschr., Gilbert, Bull. Washb. lab. n. h. 1, 1884, S. 15; F. menona synon. zu diaph., Jordan, Cat. 49; F. nigrof. ist juv. von heterocl., grandis ist var. von het., ebd. — F. majalis $, Abb., Goode, Fish., Tfl. 185. Gambusia patruelis, dazu syn. : Zygon. atrilatus, inurus, melanops u. viell. G. arlingtonia; G. humilis (ohne schwarzen Suborbitalfleck), dazu syn. Zyg. brachypt.; die übrigen 3 Sp. zweifelh.; Jordan, Cat. S. 50. — Entw. s. S. 354, Kyder. Heterandria ommata J., hiermit identificirt Bean (in Fussnote) Zygon. Mannii Hay, Weibchen unter Vg Zoll 1. schon mit reifen Eiern, daher mit Girard. form, das kleinste Wirbelthier; Hay, Pr. n. m., Bd. 8, S. 555. Heteropygii. Chologaster, Auge u. Hautsinn, Wright S. 342. Umbridae. Umbra limi, dazu als östl. dunklere Var.: pygmaea Jord.; Blatchley, Pr. ac. nat. sc. Philad. 1885, S. 12— 13. Dalliidae, eigne Farn. u. (nach Gill) eigne Ordn. „Xenomi": Teleostier, deren Schultergürtel nur hinten, ab. nicht seitlich mit dem Schädel zusammenhängt; Coracoideum durch eine einf Knorpel- platte vertreten; Intermax. u. Supramax. verwachsen. Jordan, Cat. S. 51. — Dallia pect., Abb., Goode, Fish., T. 185. Scombresocidae, hiervon (nach Gill) die Farn. Belonidae ge- trennt; Jordan, Cat. S. 59. Belone, für die 9 nordam. Sp. ein Schlüssel; B. gladius Bean zu crassus Poey; B. Stolzmanni St., syn. ist sierrita J. u. G. (81); Jordan, Cat. 59. — Tylosurus longir. M. , Abb.; Goode, Fish., T. 181. — B. imperialis Kaf. (Cantrainii autt.) bei Genua; Vincig. , Ann. m. Genova (2) II 468. — Tyl. Cantr. Cocco, wohl juv. zu B. acus; Cocco, Nat. sie. V 12. — Junges v. Bei.; Day, Zoologist, X 482. Scombresox saurus Walb., Abb.; Goode, F., T. 181. Hemirhamphus Pleei C. V., dazu syn. : brasil. [balao u. macrochir] ; Jordan, Cat. 60. — H. unifasc, Abb.; Goode, T. 182. Exocoetus, Flugbewegung, s. Biologie. — E. evol., speculiger u. spilopus erw.; Vinciguerra, Ann. mus. Genova (2) S. 84. — E. fasciatus, goldige Qbd., Fl. schwarz gefl., besond. P. u. V., sonst wie die gewöhnl. Mittelmeer-Sp. Cocco, N. sie. IV 294. — E. mela- nocercus, ähnl. speculiger, doch A. beginnt gegenüber der D.-Mitte; von nigricans versch. durch D. 13, A. 11, Zeichn. u. V. weiter hinten; Sidney; Douglas-Og., Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10, S. 123. Exoc. calif. Coop., Abb.; Goode, F., T. 182. — Jordan und Meek „A review of the amer. species of Exocoetus." 4 Genera an- 424 Di'- F. H i 1 g e n d r f : Bericht über die Leistungen erkannt : 1. Fodiator g. n. einzig für den Hemirhamphus-schnäbligen acutus (trop. Amer. östl. u. westl.). 2. Parexocoetus Blk., wie vorige Gatt, mit nicht kantigem Körper u. mit Zähnen auf (räumen u, Zunge (Typ. : mento), amer. (östl.) nur mesogaster (syn. : orbignianus [?], hillianus, gryllus). 3. Halocypselus Weinl., mit kantigem K. u. fast zahnlosem Innenmund, wie Exoc, aber V. kleiner und mehr vorn; nur Holubi Steind. (Afr.), und der cosmop. evolans L. (syn. : georg. ?, monocirnis?, chilensis, obtusir.). 4. Exocoetus, amerik.: exiliens L. (syn.: fasc, lamellifer Kn. u. St.) viell. jung zu folgendem ; Eondeletii e.V. (syn: bracyceph. Gth.?, Lütk., exiliens Goode, volador Jord.); Vinciguerrae (syn. Rondel. Lütk. und Jord. u. Gilb. Synops., E.? exiliens Vinc."); volitans L. (syn. speculiger 0. V., Gth., Lütk., novebor. C. V., Roberti M. Tr., 4-remis, affinis, melanurus J. u. G. nee. C. V., exiliens J. u. G.); rufipinnis C. V. (syn.: Dowi, scylla 1871, Roberti Lütk. nee M. Tr.); heterurus Raf. (syn. volitans C. V., Gth. etc., lineatus , ? comatus , novebor. Mitch. , append. , melanurus C. V.) ; robustus; furcatus (syn.: maculipinnis alt, procne u. furc. jung, Nuttalli noch jünger); cyanoi)terus; nigricans; bahiensis; californicus ; callopterus; gibbifrons, zus. 17 Sp. (In Jord., Cat. S. 60 noch theilw. abweichend.) Pr. Nat. Mus., Bd. 8, S. 44—67. Cypselurus als Jugendf. von Exoc. anerkannt, ebd. Esocidae. Esox, Iris, Kogenei S. 341; Gehörorg., Cane- strini S. 342; Rückenmark, Gierke S. 340; Ei, Owsian. 350; Entw. d. Wirbels., Grassi 336; Osteom., Suttou. 369, nach Austral., Dannevig 378. Meek u. Newland, „A review of the sp. of the g. Esox"; 5 amer. Sp. anerkannt: amer., vermic, reticul., lucius, masq.; Schlüssel, Synon.; Pr. ac. n. sc. Philad., 85, S. 367—375. — E. nobilior wdrd masquinongy M., Jord., Cat. 185. — E. lue. u. ret. Abb. Tfl. 183, umbros. K. u. nobilior, Taf. 184; Goode, Fish. Galaxidae. Mormyridae. Petrocephalus halteatus, D. 26, A. 31, L. 1. 43; breite blaue Querb. zwischen D. u. A.; 72 Mm.; Congo, bei Londa, bei Bathurst etc., deRochebrune, Bull. s. philom. Paris, Bd. 9, S. 97. Paramormyrus prohoscideus , D. 17, A. 35, L. 1. 75; Schnauze rüsself. , ziemlich grade, 574 mal in der Körperl., nahe zanclirostris Gth., bei Landana (W.-Afr.); ebd. Isistius [wohl Versehen für Isichthys] marmoratas, D. 41, A. 42, L. 1. 150, Körperh. 12 mal in L., Schnauze stumpf, Mund unten; bei Landana; ebd. S. 98. Gymnarchus, el. Org., Fritsch, s. S. 339. Sternoptychidae. Argyropelecus -hemigymnus bei Genua; Vincig. , Ann. mus. Gen. 11 469. — A. auch in Amer., hem. u. Olfersi bei Neu-England, Jord., Cat. S. 45. Sternoptyx (diaph.) _desgl, ebd. . ... in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 425 Chauliodus Sloanii bei Genua, Vinci g., 1. c. 469. Stomiatidae. Stomias boa, dazu barb. ; beides nur verschieden- artig verstümmelte Expl.; Vi neig., Ann. m. Gen. II 470. — St. unicolor Rüpp. ined. = barb. var.; Cocco, Nat. sie. V 11. Echiostoma micripnus, Xyl. ; Chall. -Rep., Narr. I 412. Malacosteus, der sog. Bartfaden ein Kiefermuskel, Bean in Jord., Cat. 42. Salmonidae. Im Voraus mag hier auf die wichtige Arbeit F. A. Smitt's: Kritisk Förteckning öfver de i Riksmuseum befint- liga Salmonider (6 färb., 101 schwarze Abb.), K. Svenska Vet.-Akad. Hand]., Bd. 21, Nr. 8, 1886, hingewiesen sein. Ogilby behandelt die irländischen Salmoniden, etwas ein- gehender: S. salar, trutta var. cambr., fario var. estuarius, alpinus; Cor. pollan. (Vorkommen in Salzw.), Pr. r. Dubl. soc. (2) Bd. 4, S. 525 bis 530. S. G arm an „the american salmon and trout", bildet die wichtigsten Oncorhynchus, Salmo und Salvelinus (die er als 3 Subg. von Salmo betrachtet) auf 19 8 "Tafeln ab, nämlich 0. tschawytscha, Salmo salar, irideus, Gairdneri, Clarki, virginalis, Levisi, Salv. namay- cush, siscowet, oquassa, fontinalis, Agassizi, stagnalis. Kurze Be- schreibung aller (auch eingeführter) am. Sp. — 19. Annual report of the Commissioners on Inlandfisheries of Massachusetts ; 23 S. D. S. Jordan, „Note on Garman's paper" etc. Oncorh. und Salvel. bleiben Genera; Clarkii nebst Levisi u. virginalis nicht einmal Var. (einf. syn. zu purp.); hisutch, h Dnickf. fürk; irid. nur Inland- form von Gairdneri; virgin. vom Utah-See zu purpur., nicht zu spilur. ; die kleine Inlandf. des Waha-Sees selbst, var. (Bouvieri), nicht zu Levisi; Naresi zu oquassa; Hoodi fällt, weil die Typen z. Th. zu fontinalis, z. Th. namaycush. Pr. nat. mus. VIII 81—83. Salmo. Embryol., Ziegler (salar), S.353; Entw. d. Schädels, Tichomiroff (salar) S. 359; Entw. d. Wirbelsäule, Grassi (salar, lacustr., fario), S. 336; Entw. d. Nerv, symp., Onodi, S. 340 (fario); Primitstr. u. -Rinne, Henneguy u. Kollmann (fario), S. 356 u. 355; embr. präanale Fl. mit Strahlen etc. (salar) Ryder S.353; Ei (trutta), Owsiann. S. 350; Thymus u. Thyr. (far.), Maurer S. 343; Kopfknochen, v. Klein, S. 336; Glycogenmangel bei hungernden S. salar, Barfurth, S. 366; kranker Darm, Day (trutta), S. 369; Krankh. (irideus), Green S. 369; Monstrum, Lidth, s. unt. F. Day berichtet üb. die Experimente in Howietown. Zur Er- zielung einer Bastard-Race zw. S. salar u. fario sollen domesticirte S. salar gewählt werden. Nature, Bd. 31, S. 599—600. Allgemeine Resultate bez. Praepotenz der männl. u. w. Zeugungsstoffe, Grösse der Fruchtbarkeit, Häufigk. der Missbild.; Nat. Bd. 32, 562. Ueb. Rassen und Bastarde zw. Salmoniden IV, Pr. zool. s. Lond. 85, S. 241—243.— Cornish, Hybridization of the, Salmonidae, Zool. IX, 426 Dl"- F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen 438—439. — Sexuale Charaktere bei Salmoniden, Harvie-Brown; Zoologist X 215 (1886). S. salar. Vergl. d. S. 425 gen. allg. Arbeiten. — Abb.; Goode, ITisheries, T. 186. — F. Day, „Breed. of salmon etc.". Auch im süssen Wasser zurückgehalten, wird S. salar geschlechtsreif; Weib- chen von 32 Monat geben völlig gesunden Laich, der Same der M. liefert zu dieser Zeit wenigstens noch keine kräftige Zucht; diese „landlocked salmon" erzeugten mit der Forelle (levenensis) Bastarde, die viell. steril sind. Trans. Linn. soc. Lond. (2), Zool., Bd. 2, Th. 15, S. 447—468, Tfl. 53, 54. Ausz.: J. r. micr. s. VI 212, u. Bull. U.S. Fish. C. V. 307. „Unters, üb. d. Biol. u, Anat. des Elblachses", A. Fritsch, Mitth. d. österr. Fischerei- Ver., Nr. 17, 6 S. — S. salar auch westl. von Bornholm im grossen Belt häufiger und auch hier mit Messing- Haken (Ber. 84, S. 408) getroffen ; die Zunahme bei Bomb, zweifel- haft; Fiedler, Bull. F. C. Bd. 5, S. 185—188 (Uebers.). — Expl. von 80 Pfund im Tey (Schottl.); Smiley, Bull. F. C. V 468. — G. B. Cor bin, Salmon in the Hampshire Avon, Zool. IX 70—71. — Ueb. d. Fortpflanz, referirt Hub recht, wonach eine grössere Debatte vom prakt. Standpunkte aus; Tijd. ned. dierk. Ver. (2) Bd. 1, Sitzb., S. 86-93. S. fario, vergl. S. 425. — „Die Befruchtung des Forelleneies". Kupff er; Bayer. Fischerei-Zeit. 1885, 12 S. — S. fario nach Amerika, s. Math er, Bull. Fish C, V 470. Nach C. B. Klunzinger „üb. Bach- u. Seeforellen" sind nicht nur (mit Sieb.) die 2 Landseef., d. i. Grund- u. Schwebf., sondern auch die Bachf. (nach S. als fario von der vorigen, lacustris, zu trennen) u. viell. auch die Meerf. (trutta) nur biol. Modificationen einer Art: Kritik der angebl. Unterschiede, von denen keiner Stich hält. Jahresh. Ver. f. vaterl. Natk. Württemb., J. 41, S. 266—288. Salmo irideus, die erwachsene Meeresform desselben ist wahrsch. Gairdneri, S. spilurus eine Var. von purpuratus, daher nur 3 Salmo (s.S.) in Amer. : salar, Gaird., purp.; Jordan, Cat. S. 44. — Salmo irid., Gairdneri, purp., Abb.; Goode, Fish., Tfl. 187 A, B, 188 A. Th. W. van Lidth de Jeu de, Salmo trutta mit verkümmerter und S. salar mit stark in das Maul zurückgerollter Oberkinnlade beschr. ; Notes Leyden Mus. VII 259 — 261. — Nach Tasmanien wurden Eier von der echten Bachforelle übersiedelt, nach Bestimmung von S. Kent und von Day selbst gleichen die erwachs. Fische sehr dem S. ferox, welcher danach höchstens eine Var. von S. fario. S. salar ist dort noch nicht Consta tirt. F. Day, Nature, Bd. 33, S. 8. So auch Stephens, s. S. 378. Salvelinus vergl. S. 425. — S. namaycush var. siscowet nur in Tiefwasser; Jordan, Bull. F. C. Bd. 5, S. 191. — S. (Salv.) oquassa, dazu syn.: Naresi u. Rossi; zu fontinalis syn. Hoodi u. immacul. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 4-27 eine Var.; zu stagnalis: nitidus; ausserdem arcturus u. malma an- erkannt (5 amer. Salv.); Jord., Cat. S. 44. — Salv. malma, Alaska, Murdoch, Polar-Exp. S. 132. — Salv. namaycush, fontinalis, oquassa u. malma, Abb.; Groode, Fish., Tfl. 193. Oncorhynchus, vergl. S.425 (Garman, Jordan). — Salmo quinnat., das angebl. in Holland gefangene Ex. ist trutta, Hubrecht, Tijd. dierk. Ver. I, Sitzb. 93. — 0. chouicha W. [= quinn., jetzt tschaw.], keta, gorbusha, kisutch, nerka (^ ^), Abb., Goode, Fish., Tfl. 186, 188 B, 189 AB, 190, 191 A. — 0. gork, nerka?; Alaska; Murdoch, Pol.-Ex. 132. — Calif. Lachs in Australien, Mather, B. F. C, V466. (Luciotrutta.) Stenodus, die amer. Sp. wahrsch. syn. zu leu- cichthys, Bean in Jord., Cat. S. 43. Osmerus attenuatus, syn. zu thal. ; die 2 binnensteten Var. von mordax gestrichen; Jord., Cat. 42. — 0. mord. u. dentex Std„ Abb.; Goode, F., Tfl. 199. — 0. dent, Süssw, Alaska; Murdoch, P.-Ex. 131. — Embryo; Agass. u. Whit., Mem. m. comp, z., Bd. 14, No. 1, Tfl. 17, F. 4— 6. — Ei; Owsiann. s. S. 350. Thaleichthys pacif. Rieh., Abb.; Goode, F., T. 201. Hypomesus olidus u. pretiosus Gir.; ebd. 200. Mallotus villosus, Ende Juli in Alaska; Murdoch, P.-Ex. 131. — Abb.; Goode, Fish., T. 201. Coregonus, vgl. S.425. — Ei; Owsiann., s. S.350, — Für die 24 Formen der Schweiz gelten ein Wartmanni-artiger Typus (dis- persus) und ein lavaretus- oder fera-artiger {halleus) als urspiüngliche Arten; die 3. von v. Siebold angenommene Sp., hiemalis, und eine 4., Suidteri (die einzige Form des Sempach-See), sind Arten die durch Mischung der 1. u. 2. entstanden. Alle grösseren Becken enthalten beide Stammspecies (nur dem Genfer- See fehlt ein disp.). Der dis- persus löst sich in 4 Gruppen auf: Wartmanni, crassirostris (wozu nobilis Haack), annectus, restrictus (Zwergformen), jede mit 2, die letzte mit 3 Subsp. und zus. 19 Var., wozu noch Bastarde mit balleus- Formen kommen. Der balleus hat 3 Gruppen: Asperi (3 Subsp., wobei Sulzeri Nüss.), Schinzii (3 Sbsp. : alpinus, palea C. V., fera Jur,), acronius Rapp (nur der Kilchen des Bodensee) und zus. 13 Var. Neuerdings übergeführt sind C. raaraena von Norddeutschi. u. albus von Amerika. Im Bourget-See (Savoyen) 2 Formen des disp. V. Fatio, Rec. zoologique suisse, Bd. 2, No. 4, 17 S., 2 Tabellen; Ausz.: Compt. r. Ac. Paris, Bd. 101, S. 261—264, desgl. Arch. des sc. phys. et nat., Sept. 85 (C. r. des trav. soc. Helvet. sc. n. Locle), S. 40—42 u. Act. Sog. Helv. 85, Locle S. 32—35 (1886). Coregonus albus aus Am. in die Schweiz eingeführt, Frey, Bull. F. Comm., Bd. 5, S. 358. — C. albula nach Amerika, übers. ; Smiley, ebd. 468. — C. Laurettae Benn. , Nelsoni B. , Kenicotti Milne in Alaska; Murdoch, Pol.-Exp., S. 132. — Pori abdom., 428 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Weber, S. 348. — C. clupeif., Artedi, Hoyi, Merki, Laurettae; Abb.; Goode, Fisheries, Tf. 196, 197 AB, 198 AB. Thymallus tricolor u. siguifer, Abb.; ebd 194, 195. Argentiuidae als Farn, abgetrennt, Magen mit Coecalabth., Coec. pyl. wenige; Hyphalonednis gehört viell. zu. den Scopelidae; Jordan, Cat. 42. Argentina, Fori abdom., Weber, S. 348. Bathylagus atlanticus östl. von Patagonieu ; Challenger-Rep. Narr. I, S. 903. Haplochitonidae. Haplochiton zebra in Patagonien , Chal- lenger-Rep. Narr. I S. 864, 866. Percopsidae. Gonorhynchidae. Hyodontidae. Hj^odon terg., Abb., Goode, Fish., T. 219. Pantodontidae. Osteoglossidae. Clupeidae. Engraulis vitt. M., Abb,; Goode, Fish., Tfl. 218. (Chatoessus) Dorosoma ceped. sbsp. hetei1.irum, Abb.; Goode, F., Tfl. 217A. Clupea, 4Sp. b. Messina: sardina C, chrystaenia Cocco (Unterseh. V. alaccia Raf. u. pilchard. B.), argyrochlora (Op. geädert, gelblich- roth; Rücken blaugrün) u. Alosa vulg.; Cocco, Nat. sie. IV 240, 291. Clupea harengus. Laichen und Befruchtung, natürlich und künstlich, beschreibt J. C. Ewart, Pr. Roy. Soc. London, Bd. 16, S. 450—461 (s. Ber. 84, S. 410). — Frisst grosse Mengen von Tang- Sporen (Fucus) ebenso wie der Scomber u. Pilchard; Dünn, Bull. F. Comm., Bd. 5, S. 305 (nach Land and AVater). — Eier weniger empfindlich als junge Fische, Mc Intosh, s. S. 352. — K-upffer'sches Bläschen, Cunningham, s. S. 357. — On the development of Herring, Brook, Rep. Fisheries Scotl, App. F., S. 32—51, 1 Tfl. — Move- ments and food of the herring with additions to the marine Fauna of the Shetland-L; F. G. Pearcey, Pr. r. phys. soc. Edinb. 1884/5, S. 389-415, 1 Tfl.. — Abb.; Goode, F., Tfl. 104. — Food of . . . herring; Hadfield, Zool. IX 352. Clupea sprattus (syn.: phalerica, papalina, mediterranea) bei Genua, n. Ind. „serretta"'; aurita desgl.; Vinciguerra, Ann. m. Genov. 11, 471. — Sprattelloides bryoporus syn. zu Cl. mirabilis, Jordan, Cat. S. 35; Brevoortia patronus wird Var. von tyrannus, ebd. 37. Goode, Fisheries, Abb. von Cl. har. u. mirabilis Gir. Tfl. 104. vernalis M. 207, 208, aestiv. M. 209, 210, chrysochl. Rf. 211, mediocris M. 216 AB, sapid. AV. 212, 213 (Verbreitung, 214, 215); Brevoortia tyr. Latrobe 205, patron. Gd. 206. Cl. alosa u. finta nach d. Kiemendornen 2 Sp. ; Horst, Tijd. Ned. dierk. Ver. (2) L, Versl., S. XLIX. — Cl. sapidiss.. Entw.; Page, s. S. 354. — Cl. (Alosa) macrura viell. Bastard zw. ilisha u. toli; Tirand, Cochinchine fran§.. Exe. et Rec. X 150. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 429 Chipea Huoe, Zähne auf der Zunge unbeständig, keine in den Kiefern; D. 3/17, A. 17—18, L. 1. 31, tr. 14; 15 -f 13 Bauchschilder; D. ganz vor der A.; 10 Ctm. ; Lagune von Hue (Annam); Tirant, poiss. de Hue, 1883!, S. 21 (nach: Excurs. et Reconn. X 148). Pellona indica auch in Süss w.; Vinci g., Ann. mus. Genova (2) Bd. 2, S. 85. Spratelloides bryop. s. Clupea (Jord., Cat. 35). Albula vulpes L., Abb.; Goode, Fish., Tfl. 218. — Skelet; Shufeldt, Rep. U. S. Fisch Comm. for 83. S. 747. Elops saurus L., Abb.; ebd. 218. Megalops thrissoides Seh., Abb.; ebd. 217 B. — Skelet; Shu- feldt, Rep. Fish C. for 83, S. 747. Chanos chanos auch in Amer. (Calif. bis Panama), Jord., C. 35. Bathythrissidae. Chirocentridae. Alepocephalidae. Alepoc. Bairdii, Abb., Goode, F., T. 202. Notopteridae. Xenomystus Lucemi, A. -{- C. 102; gelblich, schwarz punktirt, mit breiterer violett-rother dorsaler und schmalerer Seitenbinde, Kopf violett - roth, schwarz punktirt; 93 mm.; im Congo, Mellacoree, Casamence; de Rochebrune, Bull. s. phil. Paris, IX 99. Halosauridae. Halosaurus Goodei (83) syn. zu macrochir; Jord., Cat. 41. Gymnotidae. Gymnotus electricus, Schwimmbl., Nierengang, Oviduct; Cleland, Nature, Bd. 32, S. 561. Symbranchidae. Muraenidae. Die Ordnung Apodes löst Jordan (mit Gill 71) auf in: Colocephali (nur Fam. Muraenidae) und Enchelycephali für die Fam. Congridae, Anguillidae (nur Anguilla), Simeuchelyidae, Synaphobr., Nemichth. ; Cat. S. 51—56. Anguilla vulgaris. Herz, McWilliam, s. S. 343 u. Mills 342; Gehörorg., Canestr., 342; Ei, Owsiann., 350. — Die Hoden des Aals enthalten gestreckte Tubuli, die Lappen des Organs entsprechen den Metameren; die Reife des Samens scheint in Amer. gegen Weihnachten einzutreten; im Nov. noch unreif; J. A. Ryder, Bull. Fish Comm. V 1—3, Xyl. — Expl. 3 '/^ Zoll 1. im Meeressand, Fär- bung, Mein tos h, Ann. Mg. XV 436. — Migration of eels; (anonym) Zoologist IX 266. — Abb.; Goode, Fish., Tfl. 239. — Ein blinder Aal (A. rostr.) in einem alten Brunnen aufgegraben; Lockwood, Amer. Nat., Bd. 19, S. 405. — Reproduction of the eel; J. South- well, Natural, London, (2) X 217—222. Anguilla mauritiana u. aneitensis bis 5' 1. auf Tahiti, 1700' hoch: Challenger-Rep. Narr. I, S. 788. Conger, Albinismus, Steind. s. S. 368. — Leptocephalus conger L., Abb.; Goode, Fish., T. 240. Ichthyapus Barn, als Gatt, für Ophichthys Abth. III D. in Günth. Cat. VIII S. 56. Jord., Cat. 52. 430 1^1'- F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Ophichthys guttifer, nahe ocellatus, Golf von Mexico, Bean ii. Dresel, Proc. biol. soc. Washington, II 99 (1884!), Jord., Cat. 53. Muraena. Gymnoth. moringa C, Abb.; Goode, F., Tfl. 237. Leptocephalus , 2 nuove sp. di Lept. del mar di Messina; L. Facciolä, Atti soc. nat. Modena, Redic. (3) Bd. 1, S. 116—123, 1 Tfl. Helmintosomus (bei Gth. Cat. VIII 145 als Helminthostoma) ob zu den Trichiuridae?; Cocco, Nat. sie. V 36. Lophobrancliii, Solenostomidae. Syngnathidae, hierin jetzt die Farn. Hipp ocampidae einge- schlossen, Jord., Cat. 61. — Kopfknochen, von Klein s. S. 336; Magen, Pilliet, S. 344. Syngnathus [= Siphostoma Jordan, Synopsis]. Siph. crinigerum ; Bean u. Dresel, Pr. Biol. Soc. AVashington, Bd. 2, S. 99 (1884). Hippocampus heptagonus Raf,, Abb.; Goode, Fish., Tfl. 39. Plectognathi, Sclerodermi. Kopfknochen, v. Klein, s. S. 336; Abstammung, Cope, S. 365. — Balistes carol. Gm. statt capr. Gm., Powelli wahrscheinl. dessen Jugendf.; Jord., Cat. 140. B. capr. Gm., Abb.; Goode, F., Tfl. 38. Monacanthus occid. Gth. -wird ciliat. Mitch., dazu auch Davidsoni ; Jord., Cat. 140. Ostracion tricorne L. statt quadricorne L.; Jord., Cat. 139. — O. quadric; Abb.; Goode, Fish., Tfl. 37. Gymnodontes. Tetrodon (Arothron) hiocellatus, D. 14, A. 10, eine gelbgerandete Ocelle unter der D. ; eine kleinere nahe der Schwanzbasis, Süsswasser; T. palembangensis Blk. var. beschrieben, Süssw.; T. (Crayracion) Lwteti, Körper indigo-, Flossen (excl. C.) u. Auge carminfarbig, nur 4 Ctm. , Süssw. bei Thu-dau-mot ; das Gift der Gymnodonten sitzt nach Ansicht der Annamiten in Leber und Eingeweiden, durch ihr Gebiss werden T. sceleratus u. Xenopterus gefährlich; Tirant, Cochinchine frang., Exe. et Reconn., Bd. 10, S. 121—126. — T. annulatus Jen. (Heraldi Gth.) zu testud. L.; Jord., Cat. 141. — Lagocephalus laevig. L., Abb.; Goode, Fish., Tfl. 36. Chilomyctenis geometr. Sehn., Abb.; ebd. 36. Mola rotunda C, Abb.; Goode, F., Tfl. 35. Molacanthus als junge Mola anerkannt, Jord., Cat. 141. Ranzania nicht nordam. (nur bis Bermudas-I.) ebd. in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 431 Ganoidei, Embryol., Ryder S. 364; Spritzloch w. Pseudobranchie, Wright, S. 346-347. Amlidae. Amia. Die gesägten Anhänge (od. Flagella) im Schlund ersetzen funktionell den fehlenden Dilatator des Kiemen- deckels (gegen Sagemehl); R. R. Wright, Science, IV 511, 1884. — A. calva, Abb., Goode, Fish., T. 241. — Kopfmusk., Hypoglossus u. 1. Spinalnerven, McMurrich, S. 338. — Skelet, Shufeldt, Rep. U. S. Fish Comm. for 83, S. 747—834, 14 Tfl. Polypteridae. Lepidosteidae. Lepid. platyst., Abb.; Groode, Fish., Tfl. 241. Acipenseridae, Acipenser. Auge, Koganei S. 341; Ohr, Canestrini, S. 342; Oesophagus-Follikel, van Bemmelen, S. 362. Acipenser stellatus, es gelang die künstl. Befrucht. (wie schon früher beim A. ruth.), am 3. Tag schon schlüpften die Jungen aus, am 5. schon deutlich als A. stellatus erkennbar, am 12. verschwindet der Dottersack, Zähne vorhanden |^", die Schnauze noch kurz, soust wie alte stell; N. Borodin, Bull. Fish C, V 275—276, aus Deutsche Fisch. -Zeit. VIII, No. 14. — Ac. sturio (oxyrh.), brevirostris u. rubic, Abb.; Goode, Fisheries, Tfl. 243— 244. Scaphirhyuchus platyrh., Abb.; ebd. 244. Polydontidae. Polyodon spat,, Abb.; Goode, F., Tfl. 242. jyipnoi. Sirenidae. Protopterus wird von H. Ayers als Syn. oder höchstens als Var. mit der südaraer. Lepidos. parad. vereinigt, so dass Vf. im Ganzen nur drei lebende Dipnoer-Sp. anerkennt: Cera- todus Forsteri u. miolopis und Lepid. parad. ; Anatomie (Splanchnologie) von Gerat, u. Lepid. s. S. 343, 345, 348, 349. [Die Verein, der Gatt. 1886 von A. Schneider bekämpft.] Jenaische Zeitschr. f. Natw., Bd, 18, S. 479. Ceratodus, Fang; Ghali enger -Rep. Narr. I 456. Selachii, Allgemeines. Morphologie des Kopfes, Rochen ursprünglicher als Haie, Dohrn, S. 359; Spritzloch u. Morphol. d. Kopfes, van Bemmelen, S. 362; Wirbelsäule, unpaare Flossen, Mayer, S. 362; Skelet und Muskeln, Sagemehl, S. 332; Hornfäden der Flossen, Krukenberg s. unten (Scyllium) ; Epithel, List, S. 333, 334; sym- pathische Nerven, Onodi, S. 340; Auge, Koganei, S. 341; Ohr, Ganestrini, S. 342; Nebenniere, Weldon, S. 348; Entwicklung, Kollmann, S. 355, Rückert, S. 356, Swaen, S. 358. 432 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen C. Hasse, das natürliche System der. Elasmobranchier (vergl. Ber. 1882, S. 617), Ergänzungsheft 27 S. Es wurden untersucht u. sämmtl. abgebildet (1 Tfl.) : die Wirbel von Isistius , Urogymnus Symi)terygia, Temera, Ceratoptera, Loxodon, Leptocarcharias ; eine Tabelle über die fossilen Vorkommnisse und zwei Stammtafeln. Chimaeridae. Chimaera affinis Br. Cap. 68, dazu syn.: ab- breviata Grill (83) u. plumbea G-. (77); Bean in Jord. Cat. 12. -- Bei Ch. . kein Spritzlochrudiment gefunden , van B e m m e 1 e n , s. S.362. — Vergl. Sagemehl, Pisces, s. S. 332. Squali. Allgemeines. Haifischzähne aus der Tiefe gedredscht, „Challenger"-R,ep. I S. 294, 775, 805; Carchar., Oxyrhynchus, Carcharodon, Lamna; bei einem Zuge 116 Stück. Ordn. Selachophichthyoidi Garman, Farn. n. Chlamydo- selachidae Garm. für die Gatt. Chlamydoselachus, die dem mittel- devonischen Cladodus zunächst steht (1884); Gill will die Ordn. lieber Pte modo Uta heissen, und die Gatt, uur neben Didymodus nicht wie Cope in diese stellen (1884); schliesslich neigen sich Gill u. Cope der Ansicht Garman's zu. Garman recapitulirt in seiner Schrift: Chlamydos. anguineus. Bull. Mus. comp, zoology, Cambr., Bd. 12, No, 1 (S. 1— 35, Tfl. 1—20), 1885, die Geschichte des Streits, und charak- terisirt die Chlamydoselachidae folgendermaassen : Körper verlängert, Kepf deprimirt, Augen seitlich ohne Nickhaut, Nasenöffnung vom Mund geschieden, Mund dicht am Vorderende, Zähne mit 2 breiten hinteren Basalfortsätzen und schlanken Kronenzacken, Spritzlöcher vorhanden, 1 Rückenfl. ohne Stachel, 1 Analis, C. ohne Basalgrube, die erste Kiemenfalte mit der gegenseitigen über die Ventrallinie fort verbunden, Darm mit Spiralklappe, vordere Basibranchialknorpel vorhanden. — Gatt. Chlamydoselachus: 6 Kiemenspalten, 1. Kiemen- falte breit, Zähne in beiden Kiefern mit drei schlanken zurück- gebogenen Zacken nebst 2 Zwischenhöckerchen und breiter Basis, nur unten eine Medianreihe von Zähnen, Mund weit gespalten, ohne Eckfalten, Pupille horizontal, Flossen breit, C. ohne Einschnitt, Basihyale verlängert. — Zieml. ausführliche Beschreibung u. Abb. vom ganzen Thier, Skelet, Zähnen, Gehirn, Herz, einer eigen- thümlichen Doppellängsfalte am Bauch, Generationsorg. — Verwandt ist zunächst Cladodus (zusammen: Cladodonti), dann die Notidani, weiter schon die Rhinae; ferner stehen die Hybodonti, Heterodonti u. die typischen Haie (Lamnae). Cope's Abgrenzung der Schädel- knochen an seinem Didymodus (welcher aber eine neue Gatt. Dicranodus) beruht auf zufälligen Sprüngen der auch bei lebenden Haien im Alter sich bildenden Kalkkruste des Schädels (vergl.: Ichthyotomi, Ber. 84, S. 413). — E. D. Cope, weist Garman's Kritik zurück, besonders darin, dass die von C. angegebenen Knochennähte des Didymodus-Schädels unregelmässige Sprünge seien ; C. constatirte in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 433 die Nähte an 12 Schädeln u. auf beiden Seiten; die Identität de Genera Didym. u. Chlamyd. habe er nie behauptet. C. scheint jetzt Chi. nicht mehr zu den Ichthyotomi zu rechnen, wie noch auf S. 237. Amer. Natur., Bd. 19, S. 878. Carchariidae. Carcharias, Iris; Koganei s. S. 341. — C. crenidens Klz., wohl = acutus Rp., Ost-Neuholl. 25" S.; D.-Ogilby, Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10, S. 464. — C. ganget. pflanzt sich auf Kandavu im Süsswasser fort; Challenger-Rep. Narr. I 499. Loxodon, den Wirbeln nach dicht bei Galeus; Hasse, nat. S. d. Elasm. S. 24, Abb. [Galeus canis] Galeorhinus galeus L. Abb. ; Goode, Fish., Tfl. 250. Leptocarcharias, auch die Wirbel sprechen für Vereinigung d. Gatt, mit Triacis (Ber. 84, 414); Hasse S. 25, Abb. Mustelus Cuv. zu ersetzen durch Galeus Raf.; Jord., Cat. 6. — Die Färbung der C. ist bei älteren Embryonen von vulg. u. laev. constant verschieden (J. Müller), bestätigt von P. Mayer (S. 276) s. S. 362. — Kiemenspalten v. Must., Wright, S. 347; Hautdrüsen, Gehör, s. ob. Lamnidae. Lamna corn., Abb.; Goode, Fish., Tfl. 249. Alopecias vulpes, Abb.; ebd. 250. Selache maxima. Cetorhinus max., Abb.; ebd. 249. — „The Basking shark"; Day, Zoologist (3) IX 235— 236. — Nahrung, Had- field (s. b. Clupea, S. 428). — Sei. Fennanti nom. n. für Pennant's von der gewöhnl. versch. Art; Th. Cornish, Basking shark in Mount's Bay, ebd. S. 351 — 352. — J. Gatcombe, Bask. shark on the Coast of Cornwall, ebd. S. 266. Rhinodontidae. Notidanidae. Iris; Kognanei s. S. 341. — Chlamydoselachus s. oben. Scylliidae. Scyllium, Iris, Kogan.; Ohr, Canestr.; Epithel, List; vergl. oben. — C. Fr. W. Krukenberg untersuchte die sog. Hornfäden der Flossen von Scyllium; sie bestehen aus einem eigenth. Stoff „Elastoidin", der zwischen Collagen und Elastin steht. Der Stoff der Eierhüllen dagegen ist Hornstoff (Keratin, d. i. fest- gewordenes Mucin). Mitth. zool. Stat. Neapel, Bd. 6, S. 286—296. — Der Foetus von Sc. stellare mit 34—38, der von canicula mit 27 bis 31 Paaren von Hautstacheln vor der D.; die Riesenzellen im Rückenmark auf die Scylliidae beschränkt, welche als die alter- thümlichste Selachiergruppe gelten sollen, und allein Wurmfüsse („Parapodoide") ererbten; P. Mayer (s. S. 362). — Sc. anale, ähnl. Bürgen aber Flecken grösser, A. endet etwas hinter dem Anf. der D. II, A.-Basis IVg der D. II-Bas., Port Jackson; Dougl.-Ogilby, Pr. L. S. N.-S.-W., Bd. 10, S. 445. Sc. maculatum nicht in N.-S.- Wales ; es wurde anale damit verwechselt ; ebd. S. 464. Pristiurus, Nebenniere, Weldon; Haut, List; s. ob. Arch. f. Naturgesch. 52. Jahrg. Bd. II. H. 1. QQ 434 Dl'. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen Chiloscyllium ocell, neu f. N.-S.-Wales, Douglas-0. , 1. c. 464. Cestraciontidae. Spinacidae. Acanthias; Ohr, Canestr.; Haut, List; s. ob. — Squal. acanthius L., Abb., Goode, Fish., Tfl. 250. Scymnns, Haut, List, s. ob. Laemargus borealis, Fang u. Verwerthuug (Oel) in Island, Bull. F. Comm., Bd. 5, S. 301—304 (nach Fiskeritidende Nov. 84). — Gene- rationsorg., Turner, s. S. 349. Echinorhinus spin., „in Galway Bay", A. G. More, Zool. IX 311. Isistius, den Wirbeln nach nahe Laemargus und mehr noch dem Scymnus; Hasse, nat. S. der El, S. 7, Abb. Rhinidae. Rhina; Epithel, List; Ohr, Canestr.; s. ob. — Im Mittelmeer 2 Formen von Sqat. : eine bei 40 cm. L. gleichmässig braun. Embr. (10 cm.) mit vielen Fleckchen und mit 120 Wirbeln; die andere am jungen Embr. mit Binden u. Flecken wie oculata Bp., aber nicht mehr beim reifen Embr., mit 150 W.; P. 3Iayer I.e., S. 278. Pristiophoridae. Rajae. Allgemeines. S. G arm an, „Selachians in the N. S. Nation. Mus.", Beschr. von Kochen aus Asien u. Amer., s. Myliob., Tryg. Raja, Urol., Narc; 13 Sp., 7 n.; Pr. n.m. VIII 39—44. Bei den trächtigen W. aller unters, austral. Rochen-Sp. sind die männl. Embryonen eher in der Mehrzahl, unter den erwachsenen ge- fangenen R. sind die M. aber sehr selten. Grund unklar; W. Haacke, Zool. Gart., J. 26, S. 246—248. Pristidae. Pristis pect., Abb., Goode, Fish., Tf. 248. Rhinobatidae. Rhinobates vincentianus , Vorderrand des Nasenl. median w. als Falte verlängert. Abstand der äuss. Nasloch- ränder üb. 272 mal in Rostruml. vom Maul an gemessen, grau, grosse hellere Felder; Südaustral.; Uterus u. Ernähr, d. Embr. s. Trygo- norh.; Haacke, Zool. Anz., J. 8, S. 508. — Rh. Bougainvillei, be- schrieben, der gewöhnl. Rh. in N.-S.-Wales, bei Gap York schon mit granul. zus.; D.-Ogilby, Pr. L. S N.-S.-W., Bd. 10, S. 464. Rhynchobatis djeddensis zieml. häufig bei Port Jackson, früher mit Boug. verwechselt, Douglas-0., ebd. 465. Trygonorhina fasciata u. Rhinobat. vinc. erzeugen für sämmt- liche Embryonen nur eine Kapsel; der Uterus enthält kiemenartige Bildung, zur Ernährung der Embr.: auf der Bauchseite Längsfalten, die auf der Rückens, bei Tr. in Ki-ausen, bei Rh. in Zotten zerfallen ; Haacke, Zool. Anz., S. 488 — 490; Ausz.: Kosmos 1886, Bd. 18, S. 238—239. Torpedinidae. Torpedo, „Electric Ray at Porthieven"; Ed. Rundle, Zoologist IX 33—34. — T. marmor. at Megavissey; M. Dünn, ebd. 353. — T. mann., Physiologie d. electr. Org.; Du Bois-R., s. S. 340. — T. ocell., Entwickl., Swaen, Kollmann, Rückert, in der Ichthyologie während des Jahres 1885. 435 s. S. 358, 355, 356. — Haut, List, s. ob. — T. occid., Abb., Goode, Fish., T. 247. Narcine timlei, junges Ex. beschr., Hongkong; Gar man, Pr. nat. mus., Bd. 8, S. 42. Temera, durch den Wirbelbau näher an Astrape als an Tor- pedo; Hasse, nat. S. Elasm., S. 18, Abb. Rajidae. Raja miraletus, eigenth. Cloakenepithel, u.a.m.; List, s. ob. — Ohr, Canestr. , s. ob. — R. clavata, Zwitter; Matthews, s. S. 352. — R. chagrinea bei Sicilien gefangen; P. Doderlein, Nat. sie. IV 97. — Raja laevis Mitch., Abb., Goode, Fish., T. 246. — R. fusca, Form ähnl. ocellata, nach einem Fötus, Japan; senta, Scheibenform ähnl. eglant., ganze obere Fläche und Schwanz ringsum mit kleinen Dornen, zahlreiche grössere, Tiefsee, Massachusetts; Jordani, Californien [beide nicht in Jord. Cat.]; Gar man, Pr. Nat. Mus., Bd. 8, S. 42—44. Sympterygia, den Wirbeln nach eine Zwischenform zw. lang- und kurzschnauzigen Rochen; Hasse, nat. S. Elasm., S. 16. Abb. Trygonidae. Urogymnus den Wirbeln nach als eine Ptero- platea, welche den Schwanzstachel verloren, zu betrachten; asperr. u. afr. wahrsch. verschieden; Hasse, nat. S. EL, S. 13, Abb. Trygon. Garman entscheidet sich für den Namen Dasybatus (Klein 1742, Raf. 1810) gegen Tryg. (Adans. MSS.!, Cuvier 1817) und zählt die haltbaren 34 Sp. auf; Pr. nat. m., VIII, 221—224. — Das. varidens, aif. Kuhlii, aber Scheibe breiter u. ungefleckt, Hongkong; pastinaca u. Kuhlii ohne Fundort, und ein Foetus sp. indet. (Japan) beschrieben; Garman, ebd. 40. — Tr. violacea Bp. bei Genua, wo brucco (viell. nur = pastin. var.) nicht constatirt; thalassia, 300 Kilogr., ebd.; Yinciguerra, Ann. mus. c. Genova (2) II, 450. — Tr. sabina Les., Abb.; Goode, F., T. 245. Taenim-a lymna bei Cap York ; D. - gilby , Pr. L. S. N.-S.- Wales, Bd. 10, S. 465. Urolophus nehulosus, ähnl. Halleri, aber mit Rauhigkeiten, Westmexico; fuscus, ähnl. cruciatus, aber kaum so breit als lang und Schnauze vorspringend, Japan; torpedinus, Foetus von New- Jersey beschr. [in Jord. Cat. keine nordam. atlant. Urol. aufgeführt]; Gar- man, Pr. n. m. VIII 40. Pteroplatea aiistralis (nur Namen), Cape Hawke; D.-O gilby, 1. c. 466. Gen. neu f. Australien, Beschr., ob = altavela?; Ramsay u. Og., ebd. S. 575. Myliobatidae. Myliobatis, Ohr, Canestr.; Haut, List; s. ob. — M. Goodei, Flossenlappen der Kopfseite breiter, Augen und Zähne kleiner als bei Freminvillei u. calif., Centralamerika ; M. frem. beschrieben. Garman, Pr. Nat. M., Bd. 8, S. 39. Aetobatis narinari in Ne w-South- Wales ; Dougl.-Og., Pr. L. s. CC* 436 Dr. F. Hilgendorf: Bericht über die Leistungen N.-S.-W., X 466. — Stoasodon narinari, Expl. v. Westflorida beschr. ; Bean, Pr. n. m. Vni 192. Ceratoptera wird nach dem Wirbelbau mit Cheplaloptera und auch mit Rhinoptera (älteste Form) zusammengefasst, als Gruppe , jZygobates" ; Hasse, nat. S. derElasm., S. 20, Abb. Cyclostomi, Petromyzontidae. Petromyzon. Haltung in Gefangenschaft, Ei, Laichen, Befruchtung; Owsiannikow, s. S. 351. — Andeutung paariger Extremitäten, Thyreoidea; Dohrn, s. S. 359. — Mesoblast- bildung, Blastoporus wird After; Shipley, S. 355. — Flossen ohne embr. Strahlen; Ryder, S. 338. — Retina v. P. mar. u. Plan, ähnlich; Sacchi, S. 341. — P. castaneus in Kansas häufig (ob ar- genteus [= concolor] überhaupt dort?), Mandibz. 8, 9 od. 12, Mxz. stets dreispitzig; F. W. C ragin. Bull. Washbiu'n lab., Bd. 1, S. 99 bis 100. — P. bdelUum nom. n. für argenteus Kirtl. nee Bl., Jord., Cat. f. N.-Am. S. 4; in den Err. S. 185 dafür concolor Kirtl., Ammoc. concolor die Larve dazu. — P. marinus u. Ammoc. aureus, Abb.; Goode, Fish, Tfl. 251. Myxinidae. Myx. glut., Abb., Goode, F., Tfl. 252. Leptocardii. Branchiost. lanc, Thyreoidea; Dohrn, s. S. 359. — Flossen- strahlen, Ryder, S. 338. -(jX«)*(s>»i)- Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen im Gebiete der Entomologie während des Jahres 1885. --7-^^VC ^f^/- ii- Inhalt.*) Seite Allgemeines 1 Araehnoidea 52 Acarina 61 Pantopoda 75 Opiliones 75 Chernetina 77 Pedipalpi 77 Antbracomai'ti 77 Scorpioues 78 Araneae 80 Solifugae 94 Myriapoda 94 Peripatina 96 Chilognatlia 98 Chilopoda 98 Inseeta 100 Thysannra 100 Rhynchota 102 Ortiioptera 121 0. Genuiiia 124 0. Pseudoneuioptera 126 Neuroptera 131 Diptera 132 Aplianiptera 152 Lepidoptera 153 Hymeiioptera 205 Coleoptera 232 Druckfehler. S. 79 Z. 12 V. u. ist hinter Cyclophthalmo'idae einzuschalten: (Rückenaugen sehr gross, vor den Seitenaugen) mit Cy clophthalmus Corda und Eoscorpio'idae Scudd. *) Der Bericht über die Crustaceen wird im nächsten Bande gleich- zeitig mit dem für 1886 erscheinen. Bericht liber die wissenschaftlichen Leistungen im Gebiete der Entomologie während des Jahres 1885. Von Dr. Ph. Bertkau in Bonn. No. 3 der Melanges entomologiques von Gadeau de Kerville in Bull. Soc. amis Sei. nat. Ronen, 1884, S. 311 ff. enthält den Schluss der Enumeration et description des galles observees jusqu'alors en Normandie; description de la larve du Bagous binodulus Hhst.; description de la larve du Mono- phadnus Iridis Kaltenh.; Note sur la presence de l'Aphelochira aestivalis i^. dansla Seine; Saturnia Pyri; Julus silvarum Mrt. = luridus Koch var. gracilis Laizel. Ein Theil der Mittheilungen ist bereits im vorigen Jahre in den Ann. Soc. Entom. France gemacht und auch schon im vorigen Bericht referirt. lieber subterrane Organismen. Von R.Schneider. 32 S. mit 2 Taf. — Der Verfasser durchforschte die Stein- kohlengruben und Erzgruben in Schlesien und dem Ober- harz, deren Fauna, da die Zeit, seit der die Gruben in Betrieb sind, bei den meisten bekannt ist, für die Frage der Umwandlung der Arten von Bedeutung ist. Es fanden Arch. f. Natg. 52. Jahrg. II. Bd. ß'. H. 1 2 Bertkau: Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen sich auf den Wassern Podura aquatica und armata und Anurophorus sp. (fimetarius?); ferner im Wasser (in den Braunkohlengruben von Halle) eine Miastorlarve und in den Klausthaler Schächten Culex pipiens, bleich und durchsichtige mit grossen dunkeln Fazettenaugen und in Verkümmerung begriffenem Stechapparat. Gestro schickt Note entomologiche ein; Ann. Mus. Civic. Genova (2) II S. 129 ff. Dieselben sind: I. Contri- buzione aUo studio deUa fauna entomologica delle caverne in Italia, in denen 10 Höhlen und ihre Käfer- fauna, speziell die Anophthalmus- Arten besprochen werden, S. 129—152 mit Tav. IV. und Appendice S. 521 ff.; IL Materiah per lo studio delle Hispidae Malesi e Papuane, S. 153 — 178;'III. Appunti sul genere Myoderma^ S. 179—181. Bartels' Notiz über einige giftige Thiere des Haussa-Landes erwähnt nach den Aussagen zweier nach Berlin gebrachter Eingeborenen einen kleinen Tausend- fuss, dessen Biss schmerzhaft ist und eine Geschwulst her- vorbringt, die aber nach einigen Stunden schwindet, ohne schädliche Nachwirkungen zu hinterlassen. Von den zwei im Lande vorkommenden Skorpionen ist der Biss der einen, röthhchen Art, auch schmerzhaft, wenn auch nicht so sehr wie der des Tausendfusses, und ganz ungefährhch. Da- gegen soU der Biss der anderen (schwarzen) Art unter aUen Umständen tödthch sein. Sitzber. Ges. naturf. Freunde Berlin 1885 S. 134. In F. Falkenstein's Schilderungen von Afrika's Westküste. Von Ogowe bis zum Damara-Land. In: Das Wissen der Gegenwart, 29. Bd., sind auf S. 90 ff. einige Beobachtungen über Arachniden und Insekten mit- getheilt. Karsch schreibt über einige neue und minder bekannte Arthropoden des Bremer Museums (Myria- poden und Arachniden); Abh. natun^^ Ver. Bremen IX S. 65 ff. Systematisch-zoologische Studien von Prof. Dr. Friedrich Brauer; Sitzber. K. Akad. Wissensch. Wien, im Gebiete der Entomologie während des Jahres 1885. 3 math.-nat. Klasse, XCI. Bd. I. Abth. S. 273 ff. mit 1. Taf. Diese Studien zerfallen in 3 Theile: 1. System und Stammbaum S. 237 — 272; 2. Die unvermittelten Reihen in der Classe der Insecten S. 273 — 384; 3. Betrachtungen über täuschende und wahre sy- stematische Aehnlichkeiten zur Beurtheilung der Stellung der Apioceriden und Pupiparen, und über den Werth der alten und neueren Eintheilung der Dipteren, S. 385—413. Wie aus der Ueberschrift der 3 Stücke zu ersehen, ist das erste ganz allgemeinen Inhaltes und das letztere mehr einer speziellen Frage gewidmet; alle drei enthalten aber eine solche Fülle von tiefen, fruchtbaren und dabei umsichtigen Gedanken, dass diese Studien dreist als das beste bezeichnet werden können, was seit langem über natürliches System und Iragen, die man als mit dem Darwinismus in Zusammenhang stehend zu betrachten sich gewöhnt hat, geschrieben worden ist. Ich werde versuchen, wenigstens den hauptsächlichsten Inhalt der zweiten Studie hier wiederzugeben. Unter Anwendung der in der ersten Studie für die Abgrenzung und Charakterisirung der systematischen Kate- gorieen entwickelten Prinzipien kommt Brauer zu der üeberzeugung, dass man zunächst die Insekten in die beiden Unterklassen der Apterygogenea und Pterygogenea zu theilen habe. Die ersteren sind Insekten, die der Urform des Insekts noch nahe stehen und deren Vorfahren nie Flügel besessen haben, bei denen also auch keine rudimentäre Flügel vorkommen. Sie gleichen vielen Insektenlarven, welche erst in späteren Stadien die Flügel zu bilden haben, also Larven vor Anlage der Flügel; hierher die Collembola und Thysanura. — Die Ptery- gogenea enthalten nur geflügelte Formen oder solche, die von geflügelten abstammen; wo FlügeUosigkeit vorkommt^ ist dieselbe sekundär. Die Flügel der Insekten sind monophyletischen Ursprungs, können aber, da sie bei den Apterygogenea noch fehlen, nicht von den dorsalen An-- hängen der Würmer hergeleitet werden. Die Ptery- gogenea zerfallen in 16 Ordnungen, die weiter unten 4: Bertkau: Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen angeführt sind und charakterisirt werden. Diese 16 Ord- nungen bilden, neben einander stehend, unvermittelte Reihen, und keine von ihnen lässt sich aus einer der anderen ableiten. Auch die Paläontologie hat bis jetzt keine Uebergangsformen zwischen diesen Ordnungen auf- gedeckt. Eugereon Böckingii, das nach Dohrn eine Uebergangsform zwischen Rhynchoten und Orthopteren, resp. Neuropteren darstellt, ist nach Brauer dem Flügel- bau nach am nächsten mit Mantiden, speziell Phyllocrania (und Humbertiella) vei-wandt, und der vermeintliche Rh}Tichotenschnabel ist vielleicht durch Missdeutung eines Stirnfortsatzes, wie er z. B. bei Phyllocr. paradoxa vor- kommt, entstanden. Für die Erforschung der Abstammung der Ordnungen bieten die Larven wenig Anhaltspunkte; sie können dagegen wohl über die Zusanmiengehörigkeit von Formen innerhalb einer Familie oder Gattung entscheiden; wo innerhalb einer Ordnung eine Larvenform bekannt wird, die von allen anderen abweicht, da ist sie ein Beweis, dass sie einer eigenen Gruppe innerhalb der Ordnung angehört. Mit Rücksicht auf die Mundtheile und deren Verhalten im Larven- und Imagozustand unterscheidet Brauer Menognatha (mit gegen einander beweghchen, meist zangenartigen Kiefern der Nymphe und Imago; letztere bisweilen mit rudimentären Kiefern), Menorrhy neben (Imagines mit denselben saugenden Mundtheilen wie die Jugendformen) und Metagnatha (Larven mit beissenden, Nymphe und Imago mit saugenden Mundtheilen). Diese Namen sollen keine systematische Bedeutung haben, wie denn in der That innerhalb der Ordnung der Dipteren die allmähliche Umwandlung ursprünglich beissender und saugender Mundtheile beobachtet werden kann. Die Culiciden sind Metagnatha, die Muscarien fast Menorr- hyncha; sie könnten als eigene Gruppe, Metarrhyncha, festgehalten werden, da der Saugapparat der Larve bei der Imago nur modifizirt erscheint. Die 16 von Brauer angenommenen Ordnungen der Pterygogenea lassen sich in folgende Uebersicht bringen: im Gebiete der Entomologie während des Jahres 1885. 5 A. Menognatha ametahola et hemimetahola 1. Polynepliria (Orthoptera polynephria). a) Orificia genitalia $ vel iitriusque sexus geminata, vel per defectmii simplicia, vel in unum confluentia, ductus genitales intus absque cuticula. a) Ametahola^ alis heteronomis valde difformibus, anterioribus corneis, abbreviatis, posterioribus plicatis et geniculatis. Antennae filiformes. Partes oris distinctae 1. Dermaptera. ß) Hemimetahola y larva aquatica; imago alis nun- quam plicatis, posterioribus minoribus aut ob- soletis, antennis subuliformibus ; partes oris obsoletae 2. Epbemeridae. b) Orificium genitale simplex, vasa deferentia et oviductus cum ductu communi intus cuticuloso conjuncta. a) Hemimetahola, larva aquatica; imago alis sub- aequalibus haud plicatis, reticulatis; antennis subuliformibus. Instrumenta copulationis S ab orificio vasorum def. disjuncta. Prothorax parvus 3. Odonata. ß) Hemimetahola vel perennibrancbiata, larva aquatica. Imago alis posterioribus saepe plicatis, venis longitudinalibus praevalentibus , antennis filiformibus. Protborax latus. Alis interdum obsoletis 4. Plecoptera. y) Ametahola, saepissime alata, alis posterioribus dilatatis e basi plicatis, interdum geniculatis, venosis; anterioribus plus minusve coriaceis, reticulatis vel vario modo transmutatis 5. Orth. genuina. 2. Oligonepbria (Orth. oligonephria). a) Ametahola^ alis nuUis aut 4 aequalibus, caducis, aut inaequalibus, homonomis, venis longitudinalibus praevalentibus aut areolatis . 6. Corrodentia. b) Ametahola, alis 4 fimbriatis, angustissimis vel nuUis. Antennae in vertice positae. Unguiculis tarsorum obsoletis. Mandibulae setaceae . 7. Thysanoptera. 6 Bertkau: Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen B. Menorrkyncha. Ametahola et metahola; palpis maxilla- ribus nullis, palpis labialibus in labium spurium, saepe articulatum transmutatis, mandibulis et maxillis setaceis, Ulis (I) conjunctis, tubum alimentarium formantibus. Alis aut nullis, aut 4 homonomis aut heteronomis , venosis vel areolatis 8. Rhyncbota. C. Menognatha et Metagnatha metahola. 1. Oligonephi'ia. a) Alis homonomis venosis vel posterior ibus obsoletis et transmutatis vel nullis ; metatliorax mesothorace minor aut aequalis (Petanoptera Brauer). a) Menognatha. * Alis 4 reticulatis homonomis, palpis labialibus 3-articulatis , art. liberis. Maxillis hberis. Nympha mandibulis distinctis (eugnatha). Larva campodeiformis menognatha vel myr- meleontoidea et metagnatha 9. Neuroptera [s. Str. ** Alis 4 homonomis reticulatis vel obsoletis, palpis labialibus 3-art., art basahb. connatis. MaxiUis longis cum labio connatis, lobis liberis. Nympha mandibulis distinctis; larva eruciformis 10. Panorpatae. ^^^ Alis 4 homonomis subaequahbus vel poste- rioribus saepius e basi plicatis, latioribus, venis longitudinalibus praevalentibus. Man- dibulis obsoletis; maxilUs cum labio connatis, obsoletissimis. Palpis distinctis vel caducis. Njmphae mandibuhs distinctis. Larva sub- eruciformis .... 11. Trichoptera. ß) Metagnatha, raro Menognatha, * Alis 4 squamosis posterioribus interdum pli- catis, anterioribus raro e basi plicatis (Ptero- phoridae), venis longitudinalibus praeva- lentibus; mandibulis obsoletis, raro distinctis, lobis externis (galea) maxiUarum conjunctis proboscidem aUmentariam formantibus. Pal- pis labiaHbus saepissime majoribus, liberis. im G-ebiete der Entomologie während des Jahres 1885. 7 Nympha metagnatha, raro mandibulata; larva mandibulata, eruciformis 12, Lepidoptera. ** Alis 2 hyalinis, nunquam plicatis, veuis longi- tudinalibus praevalentibus, alis posterioribus in halteres transmutatis, rarissime deficienti- bus. Palpis maxillaribus liberis vel obsoletis, palpis labialibus in labella transmutatis. Ductus salivalis inh}Yopharyngem setaceamproductus. Larva apoda vel pseudopoda, mandibulata velmetagnatlia, palpis labialibus nullis. Nympha metag-natlia 13. Diptera. *** Alis nullis ; mandibulis longis, margine serratis, maxillae breves, palpis 4-articulatis, palpis labialibus basi approximatis 4:-articulatis. Labro distincto, hypopbarynge nulla. Nympha metagnatha, larva apoda mandibulata, palpis labialibus obsoletis . 14. Siphonaptera. b) Meno- vel raro metagnatha, alis heteronomis, ante- rioribus coriaceis, raro obsoletis, posterioribus mem- branaceis, plicatis et saepissime geniculatis vel defi- cientibus. Venis longitudinalibus praevalentibus. Metathorax mesothorace multo major. Larva man- dibulata, campodeiformis vel eruciformis, pedata vel apoda. Nympha mandibulata, eugnatha 15. Co- leoptera. :2. Poli/7iephria- menognatha et metagnatha, Alis 4 homo- nomis membranaceis, saepius areolatis, vel caducis vel nullis; alis anterioribus majoribus. Mcsothorax major. Nympha mandibulata, maxiUis interdum transmutatis. Larva mandibulata, eruciformis, pedata vel apoda 16. Hymenoptera. Einzelne dieser Ordnungen bilden zusammen näher mit einander verwandte Gruppen (Superorders Fackard), deren 6 zu unterscheiden sind: 1. Orthoptera im w. S. Insekten mit unvollkommener oder keiner Verwandlung und beissenden Mundtheilen mit getrennten Laden einer oder beider Maxillen, resp. der zweiten. 8 Bertkau: Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen 2. Thysanoptera. Charakter der Ordnung. 3. Ehynchota. Charakter der Ordnung. 4. Petanoptera. Insekten mit vollkommener Ver- wandlung, wenigen Harngefässen (4 — 8), und 2 oder 4, im letzteren Falle oft verschieden geformten, aber gleich gebildeten und nach einem Schema geäderten, starren Flügeln, von denen die hinteren meist gar nicht oder zuweilen, die vorderen aber höchst selten (Ptero- phoridae) fächerartig faltbar sind. Mundtheile ver- schieden gebildet. Metathorax kleiner oder so gross als der Mesothorax. 5. Coleoptera. Charakter der Ordnung. 6. Hymenoptera. Insekten mit vollkommener Ver- Wandlung; Imago mit zahlreichen, Larven oft mit wenigen Harngelassen ; 4 häutige Flügel mit Konvex- rippen. — Vielleicht mit den Petanoptera einem ge- meinsamen Phylon angehörig. T. I. von La cellule, Recueil de Cytologie et d'histo- logie generale, enthält Etudes sur les arthropodes, und zwar I fitude comparee de la Spermatogenese chez les arthropodes par G. Gilson und IL La cytodierese chez les arthropodes par J. B. Carnoy. Die histiologischen Vorgänge bei der Samenbildung sind in fast allen Ordnungen und einer grossen Anzahl Familien verfolgt und auf den beigefügten zahlreichen Tafeln bildlich dargestellt; da em die Samenbildung studierender Forscher wohl kaum um- gehen kann, das Werk im Original einzusehen, so nehme ich hier von einer ausführlichen Berichterstattung Abstand. Dimmock untersuchte die Struktur der Schuppen und Haare verschiedener Insekten (namentUch Käfer) und ihren Einfluss auf die Färbung dieser Thiere; Ps}^che IV S. 3, 23, 43, 63 ff. mit 11 Abbüd. Barth elemy vergleicht den Kopf und die Mundtheile der Larven der verschiedenen Insektentypen; Compt. Rend. Acad. Sei. Paris C S. 121 ff. F. Will behandelt das Geschmacksorgan der Insekten; Zeitschr. f. wissensch. Zoologie 42 S. 674 ff. Taf. XXVII. Zunächst überzeugie sich der Verfasser durch im Gebiete der Entomologie während des Jahres 1885. 9 Versuche, die vielleicht nicht alle unanfechtbar sind, vom Vorhandensein eines Geschmacksorgans wenigstens bei Fliegen und Hymenopteren. Den Sitz dieses Organes hat man im Munde zu suchen; seinen Ort im Besonderen auf experimentellen Wege nachzuweisen ist nicht gelungen. Will sieht aber die runden von einer zarten Haut über- kleideten Grübchen, aus deren Mitte sich ein kurzes, durch- bohrtes Stiftchen erhebt als die Geschmacksorgane an; der Hohlkanal dieses Stiftchens setzt sich nach innen in den angeschwollenen und einige Ganglienzellen enthaltenden Endtheil eines Astes des Zungennerven fort. Diese Grübchen linden sich in (selbst bei den Individuen derselben Art) wechselnder Zahl und Anordnung an dem Grunde der Zunge und der Unterseite der Maxillen und können von dem Speichel feucht erhalten werden. An anderen Stellen der Mundtheile oder in der Mundhöhle fehlen Organe, die man als Geschmacksorgane anzusehen berechtigt wäre. F. Plateau stellte Recherches experimentales sur la vision chez les Insectes an und theilt deren Eesultate in einer communic. preliminaire in den Bull, de l'Acad. r. de Belgique (3. Ser.) t. X No. 8 mit. Er verfuhr in der Weise, dass er in einem dunkelen Zimmer zwei Oeffnungen anbrachte, von denen die eine dem Insekt bequem den Durchgang im Fluge gestattete, die andere nicht. An beiden Oeffnungen war bald die durchgelassene Lichtmenge dieselbe, bald war sie an der einen grösser als an der anderen. Bei gleicher Lichtmenge bevorzugte das Insekt beim Anfliegen keine der beiden Oeffnungen, fand also bald den Weg in's Freie, bald nicht. Bei ver- schiedener Lichtmenge beider Oeffnungen wurde meistens die lichtstärkere bevorzugt und zwar eben so oft die passierbare wie die unwegsame. Der Verfasser schliesst aus diesen Versuchen, zu denen Calliphora vomitoria, Eristalis tenax, Vanessa Urticae und Pieris napi, ferner Hymenoptera, Odonata und Coleoptera genommen wurden, dass die Insekten die Formen gar nicht oder sehr schlecht unterscheiden; die Lichtfreunde unter ihnen bedürfen ausserdem eines lebhaften Lichtes, um sich orientiren zu 10 Bertkau: Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen können. Die einfachen Augen sind rudimentäre Organe und dem Insekt fast nutzlos; s. auch Le Naturaliste 1885 S. 183 f. Die Frage nach dem Sehen mittels des Fazettenauges, die durch Grenacher in dem Müller'schen Sinne beant- wortet worden war, erfährt dui'ch B. Th. Lowne eine andere Lösung, die gewissermassen eine Vereinigung der Wagener-Gottsche'schen und Müller'schen Ansicht ist und sich kurz so ausdrücken lässt, dass das von der Kornea- fazette erzeugte (umgekehrte) Bildchen durch die Spindel (Rhabdom Grenacher s) wieder aufgerichtet werde. Diese aufgerichteten Theilbildchen, deren Reihenfolge nun natürlich die normale ist, setzen also das vergTÖsserte Bild eines Gegenstandes zusammen. Dieses Bild ercheint hinter der inneren Begi^enzungshaut des Auges (hinter den Retinulae Grenacher's) , an einer Stelle, wo sich (nach Lowne) die wahre Retina befindet und T\ird hier perzipirt. Ein wesent- licher Unterschied in den Ansichten Lowne's und den bis- her gültigen liegt also darin, dass Lowne die Retina der bisherigen Autoren noch zu dem lichtbrechenden Apparat rechnet. Er nennt nun auch die Gesammtheit der Augen- weichtheile zwischen der Kornea und der damit parallelen inneren Chitinmembran (membrana basilaris Lowne's) das Dioptron, die nach innen von der m. bas. gelegenen Theile des Neuron; die zu einer einzelnen Fazette ge- hörigen Antheile beider sind Segmente des Dioptron und Neui'on. Zu einem Segment des Dioptron gehören also die Kornealinse, die Krystallkegel oder deren Aequivalente, die Pigmentzellen am inneren Ende der Kiystallkegel („Iris") und die ,, Spindel" mit den sie erzeugenden Zellen (4, 7 oder 8, gewöhnUch 7). Die Kornealinse ist nicht immer kuti- kularer Natur; bisweilen enthält sie im Inneren eine aus einer ölartigen Flüssigkeit bestehende Linse (Kistoid cornea); dasselbe kommt auch bei den Stemmata der Arachniden vor. Als Segmente einer solchen Linse sieht Lowne auch die „Semper'schen Kerne" an, die von Grenacher bekannt- lich als Kerne der Matrixzellen füi' Kornea und Krystall- kegel gedeutet waren; in welcher Weise aber die ölartige im Gebiete der Entomologie während des Jahres 1885. H Linse aus der Substanz der Kornea gebildet werde, ist mir nach den Angaben Lowne's nicht klar geworden. Die Mittheilungen Lowne's über die übrigen Theile des Dioptron in ihren Einzelheiten hier wiederzugeben, halte ich für nicht am Platze. Der äussere Theil des Sehganglions nach unseren gewöhnlichen Anschauungen ist nach Lowne die Ketina, die nach aussen unmittelbar an die membr. basilaris angrenzt. Die aus dem gangl. opticum austretenden Fasern bleiben entweder in einem Bündel vereinigt bis zu ihrem Eintritt in die Retina oder lösen sich in eine Menge feinerer Bündel auf; im ersteren Falle bilden sie gewöhnlich ein Chiasma. Die Retina besteht, ähnlich wie die der Wirbel- thiere, aus mehreren Schichten von Kernen und Fasern; die äusserste enthält die sehr vergänglichen Stäbchen, die in ein äusseres und inneres Segment zerfallen. Dieselben liegen unmittelbar unter der membr. basilaris, an der Stelle, wo durch das Rhabdom der Fazettenantheil des Bildes eines Gegenstandes entw^orfen wird. — Onthe Compound vision and the morphology of the eye in Insects; Trans. Linn. Soc. London (2. Ser.) Zoolog. Vol. II S. 389 ff. PL XL— XLIIL Hickson findet Lowne's Darstellung dem wahren Sachverhalte nicht entsprechend; Nature Vol. 31 S. 341; Lowne vertheidigt sich ebenda S. 433; Hickson antwortet ebenda; vgl. auch noch S. 528, 578. Ciaccio: Del modo di unione dei bastoncelli ottici con i coni cristallini che sono negli occi composti delle Sfingi , delle Libellule e delle Squille; Rendic. Accad. Sei. Bologna 1884/85 S. 87 f; habe ich nicht gesehen. Hyatt giebt an, wie man zu verfahren habe, um am besten die vielfachen Bildchen durch ein zusammengesetztes Auge zu erzeugen; ,, Compound eyes and multiple Images" ; Joiirn. New- York Microsc. Soc. I S. 33 ff. mit Holzschn. In Carriere's „Die Sehorgane der Thiere ver- gleichend-anatomisch dargestellt" sind S.108 — 201,294 — 205 den Arthropoden gewidmet. In diesem Theil des Werkes werden zumeist Beobachtungen anderer Forscher mit- 12 Bertkaii: Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen getheilt, nur hier und da hat Carriere auch Residtate eigener Forschungen verzeichnet, namentlich solche über die Ent- wickelung der Augen. Bezüglich des Zusammenhanges der einfachen Augen („Napfaugen" Carriere's) mit den fazettirten („Fächer au gen") lässt es der Verfasser zweifel- haft, ob man einen solchen anzunehmen habe; jedenfalls geht die Entwickelung beider Augenarten nach zwei Rich- tungen auseinander. Das dem Fächerauge ähnliche Auge von Scutigera ist durch den Mangel von Krystallzellen von diesem verschieden und bildet eine besondere Augenform neben demselben. Die dicht gestellten Napf äugen einiger Myriapoden (Chilognathen, Lithobius) und die Seitenaugen bei Limulus könnte man als ,, gehäufte Augen" bezeichnen, ohne damit einen besonderen Typus neben den Napf- und Fächerauge aufzustellen. Desselben Mittheilungen On the eyes of some lu- ve rtebrata in Quart. Journ. Microsc. Sei. (N. S.) XXIV S. 673 ff. PI. XLV sind auch in obigem Werke benutzt; sie beziehen sich von Arthropoden auf Musca vomitoria und Leptodora hyalina. In einem 2. Mem. seiner Etudes histologiques et or- ganologiques sur les centres nerveux et les organes des sens des animaux articules behandelt Viallanes le ganglion optique de la Libellule (Aeschna macu- latissima); Ann. Sei. Natur. Zoolog. (6. S.) T. XVIII No. 4—6, Art. No. 4 PI. 14 — 16. Der Verfasser zieht aus seinen Studien folgende Conclusions: Bei der Libelle findet man nach innen von der limitans interna des zusammengesetzten Auges ein g. opt., das mit dem Gehirn durch einen zwar kurzen aber vollkommen deutlichen N. optic. verbunden ist. Das g. opt. besteht von aussen nach innen aus folgenden Theilen: Postretinale Fasern, Ganglienplatte, äusseres Chiasma, äussere Mark- masse, inneres Chiasma, innere Markmasse. Von jedem Fazettentheil des Auges geht eine Nervenfaser aus, durch- bohrt die lim. interna und gewinnt die Ganglienplatte. Die Gesammtheit dieser Fasern bilden die Schicht der postretinalen Fasern. — Die Ganglienplatte ist eine Art im Gebiete der Entomologie während des Jahres 1885. 13 nervösen Schirms, der in dem Verlaufe der postretinalen Fasern' eingeschaltet ist. Bei der älteren Larve zeigt sie sich von 2 Häuten, einer lim. externa und interna, umgeben und besteht aus 3 Schichten. Die äussere derselben besteht aus unipolaren Nervenzellen, deren Fasern sich in die mittlere Schicht begeben. Diese besteht aus Punktsubstanz ohne irgend einen Kern. Die dritte endlich, von der mittleren durch einen hellen Raum geschieden, ist von Punktsubstanz (?) gebildet, die zahlreiche Kerne einschliesst. Die postretinalen Fasern schieben sich ZAvischen die Zellen der äusseren Schicht ein und durchbohren dann die beiden anderen. Diesen Bau zeigt die Ganglienplatte bei der jüngeren Larve nur im hinteren Theile; im vorderen Theile befindet sie sich noch im embryonalen Zustande. Im Verlauf der Larvententwickelung ändert sich auch der Bau der Gangiienplatte. Zunächst vollendet dieselbe ihre Ent- wickelung im vorderen Theile, dann verändert die innere Schicht ihr Aussehen, ihr Gewebe nimmt den unzweifelhaften Charakter von Punktsubstanz an, sie rückt an die mittlere Schicht heran, mit der sie verschmilzt, und in dem Gewebe dieser treten Kerne auf. — Die von der Ganglienplatte ausstrahlenden Fasern bilden durch Kreuzung das äussere Chiasma und treten in die äussere Markmasse ein. — Die Schicht der postretinalen Fasern und das äussere Chiasma geht während des Larvenlebens interessante Veränderungen ein, die eine Folge der Lageveränderung der Ganglienplatte sind. Diese entfernt sich nämlich im Laufe der Larven- entwickelung weiter von dem Gehirn und rückt näher an das Auge heran, so dass sich die postretinalen Fasern ver- kürzen, die des äusseren Chiasma verlängern. Ausserdem ist die Ganglienplatte anfänglich eingerollt und flacht sich später mehr ab. — Die äussere Markmasse hat die Gestalt einer von vom nach hinten stark zusammengedrückten Rinne und besteht ganz aus Punktsubstanz. Auf ihrer konvexen äusseren Seite nimmt sie die Fasern des äusseren Chiasma auf, auf der konkaven inneren Seite sendet sie die Fasern zum inneren Chiasma. Der äusseren Markmasse sind als Gangiienzentrum 14: B e r t k au : Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen angefügt der Ganglienkranz, das keilförmige Ganglion, die vordere und innere Ganglienmasse (Couronne ganglionnaire, ganglion en coin). Die beiden ersteren bilden eine Art Ueberzug über die Markmasse an ihrer konvexen Seite; sie bestehen aus kleinen unipolaren Zellen, deren Ausläufer sich an das Gewebe der Markmasse verheren. Die vordere GangUenmasse ist durch eine Anhäufimg grosser unipolarer Zellen gebildet; sie vermengt sich nicht mit dem Kranz; die von ihr ausgehenden Fasern ordnen sich in 3 Bündel an, welche in die äussere Markmasse durch ihren Vorder- rand eindringen. — Die innere GangUenmasse beldeidet die Markmasse an ihrer konkaven Seite. — Die von der konkaven Seite der inneren Markmasse ausgehenden Fasern kreuzen sich, bilden das innere Chiasma und treten dann in die innere Markmasse ein. Diese hat die Gestalt eines halben EUipso'ids, dessen Konvexität nach hinten und dessen grosse Achse vertikal gerichtet ist. An der konvexen Seite erhält sie Fasern von dem inneren Chiasma; an ihrer Innen- und Rückseite lässt sie den n. opt. entspringen. Sie besteht aus 3 in einander geschachtelten Kapseln von Punkt Substanz, die als hinter«, mittlere und untere unterschieden werden. Die erstere ist mit der äusseren Markmasse durch 2 grosse Faserbündel verbunden, die vollständig unabhängig vom Chiasma sind und deren Fasern sich nicht kreuzen. Die innere Markmasse ist von unipolaren Zellen bekleidet, die in 4 getrennten Gruppen angeordnet sind. — Der n. opticus besteht aus zwei vollkommen getrennten Bündeln, von denen jedes eine besondere Herkunft und Endigung hat. Das eine entspringt von der hinteren Seite der hinteren Kapsel und geht zur vorderen und oberen Gegend des Gehirns und dringt in die Punktsubstanz, welche dasselbe an dieser Stelle bildet, ein. Das zweite ist bei weitem das umfangreichste; es entspringt von der Innenseite der Kapseln und dringt in das Gehirn an dessen unterer und seitlicher Region ein. Das 3. Mem. desselben schildert le ganglion op- tique de quelques larves de dipteres (Musca, Eristalis, Stratiomys); ebenda XIX No. 4—6 Art. No. 4 PI. 1, 2. im Gebiete der Entomologie während des Jahres 1885. 15 Aus der Beschreibung geht hervor, class der so komplizirte Sehapparat der Imago in weniger entwickeltem Zustande schon vollständig bei der Larve angelegt ist. Er besteht hier aus 3 Theilen: der Imaginalscheibe, dem diese mit dem gangl. opt. verbindenden Nervenstamm und dem gangl. optic. Der wichtigste Bestandtheil der Imaginal- scheibe sind die „cellules optogenes", spindelförmige Zellen, deren jede ein Elementarauge bildet. Das gangl. optic. besteht bei der Larve aus denselben Theilen, wie bei der Lnago ; dieselben sind aber bei der Larve w^eniger von ein- ander geschieden. S. J. Hickson studierte the eye and optic tract of Insects, wobei er der Darstellung den Befand bei Musca vomitoria zu Grunde legt und daran vergleichende Bemerkungen knüpft; Quart. Journ. Microsc. Sei. (N. S.) XXV S. 215 ff. PI. XV— XVIL In der Darstellung des Auges von M. vomitoria konnte der Verfasser die meisten Angaben Grenacher's bestätigen und die Punkte, in denen er von demselben abwich, sind meist ganz untergeordneter Natur. Die Retinula findet er aber zusammengesetzt aus 6 Zellen, deren jede einen Kern dicht hinter dem Pseudo- conus und hier und da einen zweiten etwa in der Mitte zwischen diesem und der Basilarmembran' hat. In dem Vorkommen zweier Kerne in einzelnen RetinulazeUen findet Hickson nichts ,, morphologisch Monströses". Die Retinula mit ihren Rhaldomen ist nicht der Retina der Wirbelthiere zu homologisiren, sondern nur der Stäbchen- und Zapfen- schicht derselben; erst die zwischen der Basilarmembran und dem Gehirn liegenden Portionen stellen im Verein mit der Gesammtheit der Retinulae das Homologon der Retina der Wirbelthiere, Cephalopoden und anderen Mollusken und Würmer mit hochentwickelten Augen her, da hier noch überall Lager von Nervenzellen, Ganglienzellen, „Neuro- spongium" zu den Bestandtheilen der Retinula hinzutreten. Die in dem tract. opticus Hegenden Ganglien, die bisher gewöhnlich als gangl. optic. bezeichnet wurden, nach der oben mitgetheilten Ansicht aber zur Retina gehören, werden in der Reihenfolge von imien nach aussen als opticon, 16 Bertkaii: Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen epiopticon und periopticon unterschieden. Das letztere be- steht aus einer Anzahl kleiner Elemente, die von Carriere fälschlich für Zellen gehalten und als Pallisadenzellen be- zeichnet wurden; diese Elemente sind thatsächlich ein Netz- werk feinster und mit einander anastomosirender Nerven- fibrillen, sie bestehen aus ,,Neurospongium". Das opticon und epiopticon kommen bei allen Insekten und den meisten Crustaceen vor; das periopticon tritt in der Entwickelung erst verhältnissmässig spät auf, bei Periplaneta und Nepa aber nie. Die dasselbe zusammensetzenden cylindrischen Ele- mente verschmelzen bei Aeschna theilweise, bei Eristalis, Bombyx und den Crustaceen vollständig; bei Eristalis ist es von einer Anzahl feiner Tracheen durchzogen. Die "terminale Anastomose der Nervenfibrillen ist bei Nepa komplizirter als bei Periplaneta und scheint einen Uebergang von dieser zu dem echten periopticon bei Fliegen herzustellen. Eine ähnliche Reihe von Zwischenstufen zwischen einer einfachen Anastomose und einem echten periopticon lässt sich bei der Entwickelung dieser Theile bei der Biene beob- achten. Die Entwickelung und vergleichende Anatomie dieses periopticon der Insekten ist interessant, indem sie den Weg zeigt, auf dem zuerst centrale Ganglien aus einfachen Nervenfibrillen und -ZeUen entstanden. — Durch die Unter- suchungen Hickson's wurde ferner die Ansicht unterstützt, welche in den Retinulae die wahren Nerven-Endzellen sieht. Ein Referat hierüber s. Journ. Microsc. Soc. (2) V S. 633 f. J. Carriere's Bemerkungen ,, Einiges über die Sehapparate von Arthropoden" im Biolog. Centralbl. V S. 589 ff. enthalten eine Besprechung der oben ange- führten Abhandlungen Viallanes',Hickson's und einer früheren Ciaccio's. J. Frenzel schreibt einiges über den Mitteldarm der Insekten sowie über Epithelregeneration; Archiv f mikrosk. Anatomie XXVI S. 229 &. Taf VII— IX. Nach einigen einleitenden Bemerkungen schildert der Ver- fasser die histiologische Zusammensetzung des Insekten- im Grebiete der Entomologie während des Jahres 1885. 17 mitteldarmes als aus Epithel, tunica propria oder deren Aequivalent (Bindegewebsnetz) und Muskellage bestehend; eine Serosa fehlt dem Insektendarm. Das Epithel des Mitteldarmes ist theils glatt, theils springt es in Wülsten oder Zotten vor, und im letzteren Falle lassen sich zwei Unterabtheilungen unterscheiden, je nachdem die nach innen vorspringenden Wülste an ihrer konkaven Aussen- seite frei, oder durch das erwähnte Bindegewebe fest mit einander verpackt sind; im letzteren Falle erscheint die Aussenfläche des Darmes glatt. Bei einem glatten Epithel des Mitteldarmes ist dasselbe oft ganz gleichförmig, d. h. ein wesentlicher Unterschied zwischen den dasselbe zusammensetzenden Zellen lässt sich nicht angeben. Bei den Schmetterlingsraupen aber, deren Epithel ebenfalls glatt ist, sind neben den gewöhnlichen Epithelzellen (Cylinder- zellen) noch „Schleimzellen" zu unterscheiden. In dem Darm mit Zotten, Papillen, Wülsten u. s. w. haben die die Tiefe der Aussackung einnehmenden Zellen einen aus- geprägten drüsigen Charakter und das übrige Epithel schliesst über diesen „Krypten" (Basch) zu einem engen Kanal, dem Ausführungskanal der Drüse, zusammen. Hinsichtlich der äusseren Beschaffenheit des von den Epithelzellen gelieferten Sekretes sind 3 Fälle zu unter- scheiden. 1. Bei den Hymenopterenlarven ist das Sekret weder durch seine Form noch durch die Farbe in besonderer Weise ausgezeichnet. 2. Das Sekret ist dui'ch eine ganz charakteristische Form, auch wohl durch Glanz, nicht aber durch Farbe ausgezeichnet (Schmetterlinge, Hemipteren, Hymenopteren, Eaupen von Ephestia). 3. Endlich kommt zu der bestimmten Form noch eine charakteristische (ge- wöhnlich gelbe) Farbe des Sekretes (die meisten Schmetter- lingsraupen; Dermestes, Coccinelliden, Tenthredolarven, Fhegenmaden u. a.). Die „Schleimzellen" sind auf Schmetterlings raupen und Dermestes beschränkt. Sie ent- halten eine eUiptisch geformte Sekretblase („Theka"), der gegenüber das übrige Zellprotoplasma fast verschwindet. Anfänglich besteht der Inhalt der Theka aus streifiger Wandsubstanz und einem kleinen Binnenraum, der sich Arch. f. Natg. 52. Jahrg. H. Bd. 5. H. O 18 B e r tk au : Bericht über die wissenschaftliclien Leistungen später vergrössert. Mit fortschreitender Entwickelung löst sich die Rindenschicht in Körnchen auf, diese verschwinden mehr und mehr und es bleibt eine von einer homogenen Flüssigkeit erfüllte Blase übrig, an der der den Kern ent- haltende Plasmarest wie ein dünner Faden hängt, bis sich diese von ihm löst (?) und in das Daimlumen tritt; viel- leicht scheidet aber die ganze Zelle mit der reifen Sekret- blase aus dem Verbände ihrer Nachbarn. Die gewöhnlichen Epithelzellen, denen man bisher vielfach eine von Poren durchsetzte Kutikula zugeschrieben hat, tragen nach Frenzel thatsächlich einen unter Umständen sehr deutlichen Haar- saum, dessen Zweck wohl ist, die darunter liegende Zelle .vor mechanischen Insulten oder der Einwirkung chemischer Agentien (Selbstverdauung I) zu schützen. Frenzel nennt diese Zellen „Härchenzellen". — Die Epithelzellen liefern das zur Verdauung nöthige Sekret, über dessen Natur der Verfasser ein beredtes Stillschweigen beobachtet. Mit der Produktion des Sekretes geht die Zelle aber auch zu Grunde und die nöthige Regeneration vollzieht sich bei den gewöhnlichen Epithel- und Schleimzellen durch du-ekte (amitotische) Kerntheilung (Holoschisis), bei den Drüsenzellen der Krypten durch indirekte (mitotische) Kerntheilung (Karyolyse). Ob dieser Unterschied aber ganz ausnahmslos ist, lässt der Verfasser noch etwas zweifelhaft. Die Resorbtion der Nahrung ist wenigstens nicht ganz allgemein auf den Mitteldarm beschi-änkt, und findet z. B. bei Gryllotalpa, wo ein Mitteldarm kaum vorhanden ist, unzweifelhaft im Enddarm statt. — Für die Annahme der Absonderung eines gallenähnlichen Sekretes von Seiten des Darmes fehlt jeder Anhaltspunkt, da bisher der Nachweis der specifischen Gallenfarbstoffe und noch mehr der der Gallensäuren nicht erbracht ist. Nach Frenzel haben die Insekten ,, weder ein leberähnliches Organ, noch ein gallen- ähnliches Exkret." Tichomirow untersuchte die chemische Zusammen- setzung der Eier von Bombyx. Er fand in der Schale, welche man bisher als aus Chitin bestehend angenommen hatte, einen demKeratin verwandten, aber weniger Kohlenstoff im Gebiete der Entomologie während des Jahres 1885. 19 enthaltenden Stoff, den er Chorionin nennt. Bei der Ent- wickelung in die Raupe nimmt das Trockengewicht etwas ab, das Glykogen verschwindet vollständig, dagegen tritt das in den Eiern fehlende Chitin in merklicher Menge auf. Physiol. Gesellsch. Berlin, 13. März 1885; s. Journ. R. Microsc. Soc. (S. II) V S. 441. Die Ernährung und das Wachsthum des Dotters im Insektenei auf Kosten der EpithelzeUen ist nach- drücklich zuerst von A. Brandt behauptet worden, wie derselbe durch Abdruck einer Stelle aus einer vor 10 Jahren erschienenen Abhandlung über die Eiröhren der Periplaneta Orientalis beweist. Zool. Anz. 1885 S. 188 ff. Will hat seine vorjährige vorläufige Mittheilung aus- führlicher und mit Abbildungen veröffentlicht: Bildungs- geschichte und morphologischer Werth des Eies von Nepa cinerea L. und Notonecta glauca L.; Zeitschr. wiss. Zoologie 41 S. 311 ff., Taf. XX— XXII. Da ich bereits im vorigen Bericht (S. 17) über die vorläufige Mittheilung referirt habe, so beschränke ich mich hier darauf, das Schlussresume des Verfassers selbst wieder- zugeben. Die Kerne des FoUikelepithels werden von dem Ooblasten geliefert. Das Residuum des letzteren geht über in das definitive Keimbläschen. Die Eier, welche eines FoUikelepithels vollständig entbehren, sind nur homolog dem Ei plus dem Folhkelepithel höherer Thiere. Das Ei der Hemipteren ist weder eine ZeUe noch ein Zellen- komplex, sondern das Produkt mehrerer Zellen. Die Homologie zwischen den Eiern der verschiedenen Thiere ist darin zu suchen, dass überall das reife Ei eine Keim- masse darstellt, die alle Bedingungen für die künftige Ent- wickelung enthält und das Produkt der Thätigkeit jener Zellen ist, die an seinem Aufbau betheiligt sind. Auch Schneider hat seine frühere kurze Mittheilung zu einer ausführlichen Darstellung: Die Entwickelung der Geschlechtsorgane der Insecten erweitert; Zool. Beiträge I S. 257 ff. Taf. 32—35. Die Geschlechtsanlagen gehen aus einem von einem Flügelmuskel sich abzweigenden Muskelfaden aus, dessen mittlerer Theil anschwillt und sich 2* 20 B e r t k a u : Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen zur eigentlichen keimbereitenden Drüse umwandelt, während die Enden in den MüUer'schen Endfaden und den primären Ausfuhrungsgang übergehen. Die mittlere Anschwellung, die „Geschlechtsanlage", ist mit Kernen von zweierlei Art erfüllt, die als blasige und kugelige unterschieden werden. Mit fortschreitender Entwickelung nimmt die Zalil der ersteren ab, die der letzteren zu, und aus ihnen gehen entweder direkt oder durch Differenzierung die Ge- schlechtsprodukte hervor. Im ersteren Falle, der bei den viviparen Cecidomjäenlarven, den Collembola, Coccus, Le- canium, Aspidiotus und den männlichen Dipteren Statt hat, umgeben sich die kugeligen Kerne mit Plasma und werden dadui'ch zu Eiern oder Spermatoblasten, aus welchen durch weitere Theilung die Spermazellen entstehen. Im letzteren FaUe „entstehen in der Anlage innerhalb des kernhaltigen Protoplasma längUchrunde Körper, welche sich früh durch eine Membran abgrenzen, die Ei- und Samenröhren". Die Hülle der Anlage bleibt, das nach Bildung der Eiröhren übrigbleibende Blastem bildet als eine über die Ei- und Samem-öhre sich hinziehende Zellschicht den von Leydig sog. Peritonealüberzug. Ein Theil des Blastems hat sich strangartig angeordnet und bildet den secundären Aus- führungsgang, in den die Geschlechtsröhren später ein- münden. Ein weiterer Theil des Protoplasma wandelt sich in die Specialendfäden um, welche die blinden Enden der Geschlechtsröhren mit dem MüUer'schen Faden verbinden. Der sekundäre Ausfuhrungsgang, der bei den Coleopteren, Hymenopteren, Neuropteren, Lepidopteren überhaupt nicht angelegt wird, ist bei den Dipteren nur vorübergehend entwickelt ; bei den Orthopteren, Thysanuren, Thysanopteren und Hemipteren bleibt er erhalten und tritt an einem Ende mit dem primären Ausführungsgang in Verbindung, welcher letztere sich wiederum, nachdem er sich vorher mit dem der inneren Seite durch ein Mittelstück verbunden, mit der von der Hypodermis her vordringenden Wucherung vereinigt, welche von Schneider nach dem Entdecker der Herold'sche Gang genannt wird. Recept. seminis und Kittdrüsen sind Ausstülpungen dieses Herold'schen Ganges. im Gebiete der Entomologie während des Jahres 1885. 21 So ist es im weiblichen Geschlecht, und bei den Collembola, Campodea und Thysanuren auch im männlichen. Bei den Dipteren, Coleopteren, Neuropteren, Hymenopteren und Lepidopteren aber bildet der Herold'sche Gang paarige Blindsäcke, in welche die primären Ausführungsgänge ge- trennt einmünden. Das Blastem der Keimröhren differenzirt sich unter Umständen in Epithel-, Dotter- und Eizellen; in anderen Fällen unterbleibt die Bildung von Dotterzellen. Wo sie vorhanden sind, nehmen sie entweder das Endfach ein, oder sie finden sich zu 1 oder mehreren zwischen je 2 Eianlagen. Aus dem Umstände, dass die Hoden der- jenigen Insekten, deren Eiröhren ein terminales Dotterfach haben, bis zum Ende des Larvenlebens die Gestalt der Eiröhren beibehalten, schliesst Schneider, dass ,, dieselben Zellen, welche in der Eiröhre Dotterzellen darstellen, in der Hodenröhre zu Hodenfollikeln werden." Die Weibchen dieser Insekten sind daher als Zwitter anzusehen und die Dotterzellen als männliche Zellen. (Nach der Ansicht von der Homologie der beiderlei Geschlechtszellen ergiebt sich eine andere und, wie mir scheint, naturgemässere Auffassung. Ref.) — Die vorstehenden allgemeinen Resultate sind das Ergebniss von zahlreichen, auf alle Insekten- ordnungen und viele Familien ausgedehnten Studien, deren Darstellung den zweiten, speziellen Theil der Abhandlung ausmacht. Bei Pyrrhocoris geht die Eibildung nach v. Wielo- wiejski in wesentlich anderer Weise vor sich. Die Eier sind echte einkernige Zellen, die im Embryonal- oder früheren Larvenleben bereits angelegt werden, später durch einen „Dottergang" mit dem mit Dotterbildungszellen erfüllten Endfach in Verbindung treten und durch denselben genährt werden. Anfangs haben die jungen Eizellen in ihren Kernen Chromatin, wie durch die Färbung mit Methylgrün erwiesen mrd; später schwindet dasselbe und macht dem Inhalt des echten Keimbläschens Platz. (Zur Kenntniss der Eibildung bei der Feuerwanze; Zool. Anz. 1885 S. 369 ff.) Zur Frage nach dem Ursprung der ver- 22 Bertkau: Bericht über die wissenschaftlichen Leistungen schiedenen Zellenelemente der Insektenovarien lässt sich auch Korscheit vernehmen; ebenda S. 581 ff., 599 ff. Er studierte die Frage an Angehörigen ver- schiedener Ordnungen und nimmt in gewisser Beziehung eine Mittelstellung zwischen Will und Wielowiejski ein, indem er die zelHgen Elemente der Eiröhren, sowohl Ei-, me Nähr- und Epithelzellen aus den Elementen der Endkammer und diese aus solchen des Endfadens herleitet, ohne dabei direkt widersprechen zu wollen, dass die Bildung der Epithelzellen auch auf die von Will angegebene Weise vor sich gehen könnte. Dass aber Korscheit demnach die Elemente der Endkammer nicht ausschliesslich als Dotter- bildungszellen ansieht, wie Wielowiejski es that, ist selbst- verständlich. In einer Contribution a l'etude de la formation des organes sex'uels chez les Insectes in Kecueil zool. Suisse II S. 527 ff PL XVI— XVII giebt E. G. Bal- biani eine genauere und durch Abbildungen erläuterte Darstellung von Beobachtungen, über die derselbe bereits früher eine vorläufige Mittheilung gemacht hat; vgl. dies. Ber. 1882 S. 88. Es handelt sich nämlich um das Schicksal der PolzeUen, die, in der Zahl von zweien am Endpol des Eies aus dem Eiplasma in die bei der Zusammenziehung des Eies entstehende Polkammer ausgetreten, sich durch zweimalige Theilung auf 8 vermehren und dann, nachdem das Blastoderm gebildet ist und sich durch Einwachsen in die sekundäre Plasmaschicht verdickt hat, in das Innere rücken. Sie lagern hier dem sich nach innen einstülpenden Theil des Blastoderm an und werden durch dasselbe tiefer in den Dotter hineingeschoben, bleiben aber immer mit der unteren, sich später zum Schwanztheil des Embryo ver- dickenden Lamelle in enger Verbindung. Sie lassen sich während der ganzen Zeit der Entwäckelung , die von der Eiablage an bis zum Ausschlüpfen des Embryos 5 Tage in Anspruch nimmt, an derselben Stelle beobachten; ihre Zahl ist aber jetzt auf die Hälfte gesunken, wahrscheinlich in Folge einer paarweisen Vereinigung der 8 ursprünglichen Zellen. Sie sind die Anlagen der Geschlechts- im Gebiete der Entomologie während des Jahres 1885. 23 drüsen, welche anfänglich einer Haut sowohl wie einer von Zellen gebildeten Umhüllung entbehren. Zur Zeit des Ausschlüpfens des Embryos lagern sie, zu zwei und zwei in der Längslinie aneinandergeschmiegt zu beiden Seiten des Darmes, und zwar an der Stelle, wo der Enddarm mit dem Mitteldarm zusammenstösst (neuntes Körpersegment). Auf dieser Altersstufe lassen sie eine feine Hüllhaut er- kennen, die nach vorn und hinten in einen feinen Faden ausgezogen erscheint; der vordere Faden heftet sich wahr- scheinlich an die Körperwand oder das Herz an. Schon jetzt lassen sich die beiden Geschlechter unterscheiden, indem die Anlagen der Geschlechtsdrüsen der Männchen schlanker sind als die der Weibchen. Ihr Inhalt zerüillt in eine grössere Anzahl von Zellen (Spermatogonien in dem Falle eines Männchens), die im männlichen Geschlechte zahlreicher sind. Durch Sprossung gehen aus denselben Rosetten von Zellen hervor, die den Spermatogemmen und dem Inhalt einer Endkammer des Eierstockes (Dotter- zellen) entsprechen. Die Zellen einer Rosette sind kleiner bei dem Hoden als bei dem Eierstock. Origin of endoderm in Lepidopteraby A.T.Bruce s. unten bei Lepidoptera. P. Pancritius. Beiträge zur Kenntniss der Flügelentwickelung bei den Insekten. Inaug. Diss. Königsberg 1885. 37 Ss. mit 2 Taff. Habe ich nicht ge- sehen; vgl. den vor. Ber. S. 15. Kunckel: Des mouvements du coeur chez les Insectes pendant la metomorphose; Compt. Rend. Acad. Sei. Paris XCIX No. 3 S. 151 ff. Ein Aufsatz von Reuter ,,De nyaste upptäckterna inom insekternas utvecklingshistoria" in Öfv. Finsk. Vet.-Soc. Förhandl. XXVI S. 223 ff. beschäftigt sich mit den neueren Entdeckungen im Gebiete der Fortpflanzungs- erscheinungen der Blattläuse, Gallwespen und Blattwespen. Schimkewitsch stellt über die Identität der Herzbildung bei den Wirbel- und wirbellosen Thieren folgende Thesen auf: Das Herz der Wirbel- und wirbellosen Thiere entwickelt sich weder auf Rechnung des 24 Bortk au : Bericht über die wissenscliaftlichen Leistungen Darmliusorblatts, noch auf Rechnung des Hautfaserblatts, sondorn auf Rechnung des Theilcs, welcher dem Rücken- mesontcriuni der Würmer entspricht. Die Abschnürung der Hcrzlu)hle von der Höhle des Mitteldarmes bei den "wirbellosen 'riiieren ist nur scheinbar; hi der That ist die Herzhöhle ein Rest der Furchungshöhle. Vgl. d. vor. Ber. S. 44. Zool. Anz. 1885 S. 87 ff., 384 ff. Blochniann beobachtete direkte Zelltheilung bei der Blastodernd)ildung eines Brasilianischen Skcn-pions; ^[ov- pholog. Jahrb. X S. 480 ff. mit l Tal. In seinen Thesen On the origin of the metameric segmontation and some other morphological questions in Quart, .louru. Microsc. Sei. (N. S.) XXIV S. 43 ff", n. II III äussert sich A. Sedgwick über den Ursprung der Tracheen dahin, dass die Ableitung derselben von Hautdrüsen eines wurmähnlichen Ahnen mit einem wohl entwickelten ^littelblatt zu viele physiologische Schwierig- keiten biete, welche bei folgender Erklärung umgangen werden. Die IVacheen waren ursprünglich einlache ekto- dermale Gruben bei einem diploblas tischen Geschöpf und wurden mehr und mehr komplizirt und verzweigt, wie auch die übrigen Organe komplizirter und gefaltet wurden. A. Korotnoff schildert die Embryologie der Gryllotalpa; Zeitschr. wiss. Zool. 41 S. 570 ff. Taf. XXIX XXXI. Zur Bildung des Blastoderms treten amö- bi>ide Zellen aus dem Inneren des Eies an die Obertläche, wo sie sich anfangs durch Zweitheilung, später durch Zer- fall in eine grössere Zahl von rochterzellen vermehren. Bevor sie sich zur Bildung des Blastodorai znsammenfiigen. verschwindet in ihnen der Kern und sie sind dann einfache Plasma klun\pen, welche Pseudopodien in das Innere des Dotters aussenden. Auf der Bauchseite sind die Blastoderm- zeUen höher als aut der Rückenseite des Embryos. Indem nun einzelne Blastodermzellen der Bauchseite sich stärker vergrössern und Pseudopodien in den Dotter liineinsenden, in den sie zuletzt ganz hineingedrängt werden, werden die Elemente des Entoderms augelegt. Durch einen ähnlichen Vorgang geht auch die Bildung des Mesodenus von dem im Gebiete der Entomologie während des Jaljjes 1885. 25 Ektoderm aus vor sich, imd zwar besteht das Mesoderi» aus 2 Theileu, dem zuerst gebildeten Mesenehym, das später das Bindegewebe Hefert, und dem ,,Myobhxst", der etwas später als das Mesenchj-m sich vom Ektoderm abschnürt und im WesentHchen die Muskeln bildet. Indem sich um die Keimscheibe herum das Blastoderm in einer Falte erhebt, deren Theile bis zum Verschmelzen gegeneinander wachsen, werden die beiden Embryona